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On the Astral World and Devachan
GA 88

24 November 1903, Berlin

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Über die astrale Welt und das Devachan, 1st ed.
  1. On the Astral World and Devachan, tr. SOL

20. Über den Sündenfall

20. Über den Sündenfall

[ 1 ] Wir werden heute von der Entwicklung des Kausalkörpers sprechen. Wir halten dabei daran fest, daß die Reinkarnationen durchschnittlich so geschehen, daß Jahrhunderte zwischen zwei Inkarnationen verfließen. Der Kausalkörper ist zunächst auf einer niederen Stufe, dann [nach weiteren Inkarnationen] auf einer höheren und immer wieder höheren. Die erste Inkarnation der Menschenwesenheit und damit die Veranlagung des Kausalkörpers geschah in der dritten Wurzelrasse unserer Erdenrunde. Vorher waren die unsterblichen Menschengeister noch nicht in den Leibern inkarniert, die wir jetzt tragen, auch nicht in ähnlichen Leibern. Wir werden über die vorhergehenen Zustände noch sprechen.

[ 1 ] Wir werden heute von der Entwicklung des Kausalkörpers sprechen. Wir halten dabei daran fest, daß die Reinkarnationen durchschnittlich so geschehen, daß Jahrhunderte zwischen zwei Inkarnationen verfließen. Der Kausalkörper ist zunächst auf einer niederen Stufe, dann [nach weiteren Inkarnationen] auf einer höheren und immer wieder höheren. Die erste Inkarnation der Menschenwesenheit und damit die Veranlagung des Kausalkörpers geschah in der dritten Wurzelrasse unserer Erdenrunde. Vorher waren die unsterblichen Menschengeister noch nicht in den Leibern inkarniert, die wir jetzt tragen, auch nicht in ähnlichen Leibern. Wir werden über die vorhergehenen Zustände noch sprechen.

[ 2 ] Ich möchte nun zeigen, wie die Entwicklung geschieht. Sie können sich einen Begriff machen von der regelmäßigen Stufenfolge der Entwicklung, wenn Sie die indische und die europäische Kulturepoche betrachten. Die europäische Unterrasse ist nicht auf einer höheren und auch nicht auf einer tieferen Stufe als die indische — die indische Unterrasse ist spiritueller, die europäische ist intellektueller. Denselben Inhalt, welchen die indische Unterrasse durch Spiritualität bekommt, erhalten wir durch Intellektualität. Wir können heute Spirituelles erfassen, wenn wir vorher in einer spirituellen Rasse inkarniert waren. Das, was wir damals, in. den Zeiten, in denen die Genesis des Alten Testamentes entstanden ist, auf spirituelle Weise gesehen haben, können wir heute verstandesmäßig leichter begreifen. Daß wir dasjenige, was der Kausalkörper in früheren Jahrhunderten geschaffen hat, heute zu verstehen vermögen, das liegt daran, daß wir damals als Menschen noch spiritueller waren; wir konnten damals höhere Wahrheiten noch unmittelbar einsehen. Wenn wir die Inder und auch die Juden der alten Zeiten betrachten, so sehen wir, daß sie die Wahrheiten spirituell erfaßt haben; heute haben auch die Juden das Spirituelle verloren, und auch die Inder sind materialistischer geworden. Früher war es nicht üblich, die Wahrheiten in einer verstandesmäßigen Form zu geben, wie wir es heute tun, sondern es wurde alles bildlich gegeben; und das, was ursprünglich in bildhafter Weise gegeben wurde, das ist die spirituelle Wahrheit. Wer die Symbole kennt, der kann das Spirituelle verstehen.

[ 2 ] Ich möchte nun zeigen, wie die Entwicklung geschieht. Sie können sich einen Begriff machen von der regelmäßigen Stufenfolge der Entwicklung, wenn Sie die indische und die europäische Kulturepoche betrachten. Die europäische Unterrasse ist nicht auf einer höheren und auch nicht auf einer tieferen Stufe als die indische — die indische Unterrasse ist spiritueller, die europäische ist intellektueller. Denselben Inhalt, welchen die indische Unterrasse durch Spiritualität bekommt, erhalten wir durch Intellektualität. Wir können heute Spirituelles erfassen, wenn wir vorher in einer spirituellen Rasse inkarniert waren. Das, was wir damals, in. den Zeiten, in denen die Genesis des Alten Testamentes entstanden ist, auf spirituelle Weise gesehen haben, können wir heute verstandesmäßig leichter begreifen. Daß wir dasjenige, was der Kausalkörper in früheren Jahrhunderten geschaffen hat, heute zu verstehen vermögen, das liegt daran, daß wir damals als Menschen noch spiritueller waren; wir konnten damals höhere Wahrheiten noch unmittelbar einsehen. Wenn wir die Inder und auch die Juden der alten Zeiten betrachten, so sehen wir, daß sie die Wahrheiten spirituell erfaßt haben; heute haben auch die Juden das Spirituelle verloren, und auch die Inder sind materialistischer geworden. Früher war es nicht üblich, die Wahrheiten in einer verstandesmäßigen Form zu geben, wie wir es heute tun, sondern es wurde alles bildlich gegeben; und das, was ursprünglich in bildhafter Weise gegeben wurde, das ist die spirituelle Wahrheit. Wer die Symbole kennt, der kann das Spirituelle verstehen.

[ 3 ] Die Gelehrten streiten sich über die biblische Darstellung der sieben Schöpfungstage und über den Mythos vom Sündenfall. Der Mythos vom Sündenfall schildert aber nichts anderes als das, was in der dritten Wurzelrasse, während der lemurischen Zeit, geschah: Da war der Übergang vom Ungeschlechtlichen zum Zweigeschlechtlichen. Kama-Manas und die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen gehören zusammen; Kama-Manas tritt auf als der werktätige Verstand, das ist der eine Pol, der andere Pol ist die Zweigeschlechtlichkeit. Die Trennung in zwei Geschlechter und das Eintreten des Verstandes in Kama-Manas, das stellt der SündenfallMythos der Bibel dar. Jede einzelne der Tatsachen muß lebendig gewesen sein bei denjenigen, welche diesen Mythos geschaffen haben. In hoher mythischer Sprache wurden die Tatsachen erzählt. In der Bibel sind sie etwas verzerrt wiedergegeben; für den Kenner ist es deutlich, wo der Inhalt dieses Mythos verzerrt ist und wie er ursprünglich gelautet haben muß. |

[ 3 ] Die Gelehrten streiten sich über die biblische Darstellung der sieben Schöpfungstage und über den Mythos vom Sündenfall. Der Mythos vom Sündenfall schildert aber nichts anderes als das, was in der dritten Wurzelrasse, während der lemurischen Zeit, geschah: Da war der Übergang vom Ungeschlechtlichen zum Zweigeschlechtlichen. Kama-Manas und die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen gehören zusammen; Kama-Manas tritt auf als der werktätige Verstand, das ist der eine Pol, der andere Pol ist die Zweigeschlechtlichkeit. Die Trennung in zwei Geschlechter und das Eintreten des Verstandes in Kama-Manas, das stellt der SündenfallMythos der Bibel dar. Jede einzelne der Tatsachen muß lebendig gewesen sein bei denjenigen, welche diesen Mythos geschaffen haben. In hoher mythischer Sprache wurden die Tatsachen erzählt. In der Bibel sind sie etwas verzerrt wiedergegeben; für den Kenner ist es deutlich, wo der Inhalt dieses Mythos verzerrt ist und wie er ursprünglich gelautet haben muß. |

[ 4 ] Wir wollen sehen, wie damals, als die Menschheit noch spiritueller war, der Mythos gegeben worden ist. Schritt für Schritt können wir uns den Mythos vom Sündenfall vornehmen, und wir werden erkennen, welch tiefe Weisheit in diesem Mythos liegt.

[ 4 ] Wir wollen sehen, wie damals, als die Menschheit noch spiritueller war, der Mythos gegeben worden ist. Schritt für Schritt können wir uns den Mythos vom Sündenfall vornehmen, und wir werden erkennen, welch tiefe Weisheit in diesem Mythos liegt.

Die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der Herr gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: ...

Die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der Herr gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: ...

[ 5 ] Das Schlangensymbol steht überall für den Initiierten. Derjenige, der in einer gewissen Weise eingeweiht ist und aus seiner Einweihung heraus einen Inhalt an die Menschheit heranbringt, der wurde «Schlange» genannt. Die Schlange ist das Symbol desjenigen, der in der Lage ist, die Menschheit durch Kama-Manas zu führen. Alles Manasische innerhalb der dichten Erde war weniger «listig», des halb sagte die Schlange zum Weiibe:

[ 5 ] Das Schlangensymbol steht überall für den Initiierten. Derjenige, der in einer gewissen Weise eingeweiht ist und aus seiner Einweihung heraus einen Inhalt an die Menschheit heranbringt, der wurde «Schlange» genannt. Die Schlange ist das Symbol desjenigen, der in der Lage ist, die Menschheit durch Kama-Manas zu führen. Alles Manasische innerhalb der dichten Erde war weniger «listig», des halb sagte die Schlange zum Weiibe:

... Ja, sollte Gott gesagt haben:
Ihr sollt nicht essen von allerlei Bäumen im Garten? (Genesis 3, 1)

... Ja, sollte Gott gesagt haben:
Ihr sollt nicht essen von allerlei Bäumen im Garten? (Genesis 3, 1)

[ 6 ] Die Bäume bedeuten das, was die Menschen bearbeiten sollten mit Kama-Manas, wodurch sie sich voranbringen sollten innerhalb der Erde, innerhalb der physischen Materie. Die Verstandeskultur ist gemeint, die das bearbeiten soll, was innerhalb der Erde wächst und gedeiht.

[ 6 ] Die Bäume bedeuten das, was die Menschen bearbeiten sollten mit Kama-Manas, wodurch sie sich voranbringen sollten innerhalb der Erde, innerhalb der physischen Materie. Die Verstandeskultur ist gemeint, die das bearbeiten soll, was innerhalb der Erde wächst und gedeiht.

Da sprach das Weib zur der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten. Aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret es auch nicht an, daß ihr nicht sterbet. (Genesis 3, 2-3)

Da sprach das Weib zur der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten. Aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret es auch nicht an, daß ihr nicht sterbet. (Genesis 3, 2-3)

[ 7 ] Solange der Menschengeist sich nicht verkörpert hat, solange gab es keinen Tod und auch nicht die heutige Fortpflanzung. Die Fortpflanzung bei den früheren Menschenrassen geschah auf eine andere Weise: Der eine Körper entließ den anderen. Es war eine Differenzierung ohne Befruchtung. Nicht Geburt und Tod gab es; es fand nur ein Anziehen und Abstoßen in Wahlverwandtschaft statt. Die Schlange, der Meister von Kama-Manas, konnte sagen: Erwerbt ihr euch Kama-Manas, eßt ihr von dem Baum, dann macht ihr eine Entwicklung durch. - Jener Planetengeist, der Jehova heißt und der die Menschheit früher allein geführt hat, der wußte, was geschah, wenn sich durch die Schlange Manas mit Kama vermischt. Wenn das geschah, dann mußten die Menschen auch sterben.

[ 7 ] Solange der Menschengeist sich nicht verkörpert hat, solange gab es keinen Tod und auch nicht die heutige Fortpflanzung. Die Fortpflanzung bei den früheren Menschenrassen geschah auf eine andere Weise: Der eine Körper entließ den anderen. Es war eine Differenzierung ohne Befruchtung. Nicht Geburt und Tod gab es; es fand nur ein Anziehen und Abstoßen in Wahlverwandtschaft statt. Die Schlange, der Meister von Kama-Manas, konnte sagen: Erwerbt ihr euch Kama-Manas, eßt ihr von dem Baum, dann macht ihr eine Entwicklung durch. - Jener Planetengeist, der Jehova heißt und der die Menschheit früher allein geführt hat, der wußte, was geschah, wenn sich durch die Schlange Manas mit Kama vermischt. Wenn das geschah, dann mußten die Menschen auch sterben.

Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben, sondern Gott weiß, daß, welches Tags ihr davon esset, so werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. (Genesis 3, 4-5)

Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben, sondern Gott weiß, daß, welches Tags ihr davon esset, so werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. (Genesis 3, 4-5)

[ 8 ] Ihr werdet mitnichten sterben, aber eure Augen werden euch aufgehen -: das heißt, ihr werdet durch Kama das Manas entwickeln müssen. Ihr werdet durch die Augen alles besehen müssen und dann Erkenntnis erwerben. — Vorher hatten die Menschen nicht gewußt, was gut und böse ist, denn sie wurden von oben geleitet.

[ 8 ] Ihr werdet mitnichten sterben, aber eure Augen werden euch aufgehen -: das heißt, ihr werdet durch Kama das Manas entwickeln müssen. Ihr werdet durch die Augen alles besehen müssen und dann Erkenntnis erwerben. — Vorher hatten die Menschen nicht gewußt, was gut und böse ist, denn sie wurden von oben geleitet.

Und das Weib schaute an, daß von dem Baum gut zu essen wäre, und lieblich anzusehen, daß es ein reizender Baum wäre, weil er klug machte; und nahm von der Frucht und af, und gab ihrem Mann auch davon; und er aß.

Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, ...

Und das Weib schaute an, daß von dem Baum gut zu essen wäre, und lieblich anzusehen, daß es ein reizender Baum wäre, weil er klug machte; und nahm von der Frucht und af, und gab ihrem Mann auch davon; und er aß.

Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, ...

[ 9 ] Da zogen die Menschen in die Leiber ein und konnten durch die Sinnesorgane beobachten.

[ 9 ] Da zogen die Menschen in die Leiber ein und konnten durch die Sinnesorgane beobachten.

... und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren; und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. (Genesis 3, 6-7)

... und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren; und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. (Genesis 3, 6-7)

[ 10 ] Früher konnten sie das nicht wahrnehmen, jetzt erst wurden sie «nackt». Die physische Materie zeigt die Natur, die mit KamaManas verbunden ist, und die physische Materie «Kleidung» ist das Ergebnis von Kama-Manas. Früher hatte der Mensch eine höhere, feinere Materie gehabt, da hatte er sich nicht zu schämen brauchen. Die physische Materie mußte er erst seiner höheren Natur angemessen machen. Gott hat nicht Kama gemacht, sondern Manas. Aber der Mensch schämte sich und machte sich Kleidung.

[ 10 ] Früher konnten sie das nicht wahrnehmen, jetzt erst wurden sie «nackt». Die physische Materie zeigt die Natur, die mit KamaManas verbunden ist, und die physische Materie «Kleidung» ist das Ergebnis von Kama-Manas. Früher hatte der Mensch eine höhere, feinere Materie gehabt, da hatte er sich nicht zu schämen brauchen. Die physische Materie mußte er erst seiner höheren Natur angemessen machen. Gott hat nicht Kama gemacht, sondern Manas. Aber der Mensch schämte sich und machte sich Kleidung.

Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. (Genesis 3, 8)

Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. (Genesis 3, 8)

[ 11 ] Bis dahin hat der Planetengeist die Menschen geführt. Jehova ist der Gott der physischen Natur, in der «Geheimlehre» der Gott der Zeugung, ein Mondgott. Man hat es Frau Blavatsky übelgenommen, daß sie Jehova richtig charakterisiert hat. Der Mensch bekommt vom Kosmos durch Jehova die Sexualität.

[ 11 ] Bis dahin hat der Planetengeist die Menschen geführt. Jehova ist der Gott der physischen Natur, in der «Geheimlehre» der Gott der Zeugung, ein Mondgott. Man hat es Frau Blavatsky übelgenommen, daß sie Jehova richtig charakterisiert hat. Der Mensch bekommt vom Kosmos durch Jehova die Sexualität.

Und Adam verbarg sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des Herrn unter die Bäume im Garten.

Und Gott der Herr rief Adam, und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. (Genesis 3, 8-10)

Und Adam verbarg sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des Herrn unter die Bäume im Garten.

Und Gott der Herr rief Adam, und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. (Genesis 3, 8-10)

[ 12 ] Früher hatten sich die Menschen überhaupt nicht verstecken können, weil Jehova sie führte. Die Kabbala sagt dies viel deutlicher. In den ursprünglichen Zeiten hat man die Geheimlehre nur bildlich gegeben. «Adam-Kadmon» heißt der geschlechtslose Adam. Jetzt ist die Verstandesnatur im Menschen, früher war sie draußen. Jetzt versteckt der Mensch sie in der inneren Natur, er versteckt sie vor der äußeren Weisheit.

[ 12 ] Früher hatten sich die Menschen überhaupt nicht verstecken können, weil Jehova sie führte. Die Kabbala sagt dies viel deutlicher. In den ursprünglichen Zeiten hat man die Geheimlehre nur bildlich gegeben. «Adam-Kadmon» heißt der geschlechtslose Adam. Jetzt ist die Verstandesnatur im Menschen, früher war sie draußen. Jetzt versteckt der Mensch sie in der inneren Natur, er versteckt sie vor der äußeren Weisheit.

Und er sprach: Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot, du solltest nicht davon essen?

Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zugesellet hast, gab mir von dem Baum, und ich aß. (Genesis 3, 11-12)

Und er sprach: Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot, du solltest nicht davon essen?

Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zugesellet hast, gab mir von dem Baum, und ich aß. (Genesis 3, 11-12)

[ 13 ] Aus dem eingeschlechtlichen Wesen ist ein zweigeschlechtliches Wesen geworden. Das hatte es der Schlange erst möglich gemacht, daß sie die Menschen auf die Bahn von Kama-Manas führen konnte.

[ 13 ] Aus dem eingeschlechtlichen Wesen ist ein zweigeschlechtliches Wesen geworden. Das hatte es der Schlange erst möglich gemacht, daß sie die Menschen auf die Bahn von Kama-Manas führen konnte.

Da sprach Gott der Herr zum Weibe: Warum hast du das getan?

Das Weib sprach: Die Schlange verführte mich, daß ich aß. Da sprach Gott der Herr zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. (Genesis 3, 13-14)

Da sprach Gott der Herr zum Weibe: Warum hast du das getan?

Das Weib sprach: Die Schlange verführte mich, daß ich aß. Da sprach Gott der Herr zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. (Genesis 3, 13-14)

[ 14 ] «Verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde» — das heißt nichts anderes als: Die Tiere haben sich bis zu einer gewissen Grenze entwickelt, so wie es ihrem ganzen Kama noch angemessen ist; sie folgen dem, was ihnen vorgezeichnet ist. Das menschliche Kama ist losgelassen aus den Banden; der Mensch hat sich selbst zu entscheiden. Der Löwe ist grausam, weil es in seinem Kama liegt. Der Mensch aber muß den Trieb zum Moralischen läutern, sein Trieb ist freigegeben. Du bist mit deinem Kama-Manas ausgestoßßen und dir selbst überlassen. Du bist nicht so wie die Tiere - das liegt in diesen Worten. Diejenigen, welche die «Geheimlehre» kennen, werden wissen, wie auch in der einen DzyanStrophe von den höchsten Planetengeistern gesprochen wird, deren es acht sind eigentlich, aber es sind nur sieben, von denen gesprochen wird, denn der eine ist ausgestoßen, der das Licht gebracht hat. So ist Kama-Manas auch ausgestoßen.

[ 14 ] «Verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde» — das heißt nichts anderes als: Die Tiere haben sich bis zu einer gewissen Grenze entwickelt, so wie es ihrem ganzen Kama noch angemessen ist; sie folgen dem, was ihnen vorgezeichnet ist. Das menschliche Kama ist losgelassen aus den Banden; der Mensch hat sich selbst zu entscheiden. Der Löwe ist grausam, weil es in seinem Kama liegt. Der Mensch aber muß den Trieb zum Moralischen läutern, sein Trieb ist freigegeben. Du bist mit deinem Kama-Manas ausgestoßßen und dir selbst überlassen. Du bist nicht so wie die Tiere - das liegt in diesen Worten. Diejenigen, welche die «Geheimlehre» kennen, werden wissen, wie auch in der einen DzyanStrophe von den höchsten Planetengeistern gesprochen wird, deren es acht sind eigentlich, aber es sind nur sieben, von denen gesprochen wird, denn der eine ist ausgestoßen, der das Licht gebracht hat. So ist Kama-Manas auch ausgestoßen.

Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde essen dein Leben lang. (Genesis 3, 14) |

Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde essen dein Leben lang. (Genesis 3, 14) |

[ 15 ] Auf dem Bauche kriechen und Erde essen heißt nichts anderes als: alles, was durch Kama-Manas erreicht werden soll, kann der Mensch innerhalb der irdischen Entwicklung erreichen.

[ 15 ] Auf dem Bauche kriechen und Erde essen heißt nichts anderes als: alles, was durch Kama-Manas erreicht werden soll, kann der Mensch innerhalb der irdischen Entwicklung erreichen.

Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. (Genesis 3, 15)

Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. (Genesis 3, 15)

[ 16 ] Von der Mitte der zweiten bis zur Mitte der sechsten Rasse wird die Polarität zwischen Samen und Verstand übernommen von der tierischen Sexualität. Niemals kann der Verstand das wollen, was die Sexualität will.

[ 16 ] Von der Mitte der zweiten bis zur Mitte der sechsten Rasse wird die Polarität zwischen Samen und Verstand übernommen von der tierischen Sexualität. Niemals kann der Verstand das wollen, was die Sexualität will.

Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. (Genesis 3, 15) |

Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. (Genesis 3, 15) |

[ 17 ] Es sollen feindliche Kräfte von da und von dort kommen. Der eine Pol sind die kama-manasischen Kräfte, der andere Pol sind die kamischen Kräfte. Eine neue Unlust kam herein, die früher nicht da war, und die ist kamisch.

[ 17 ] Es sollen feindliche Kräfte von da und von dort kommen. Der eine Pol sind die kama-manasischen Kräfte, der andere Pol sind die kamischen Kräfte. Eine neue Unlust kam herein, die früher nicht da war, und die ist kamisch.

Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein; und er soll dein Herr sein. (Genesis 3, 16)

Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein; und er soll dein Herr sein. (Genesis 3, 16)

[ 18 ] Das heißt also, eine neue kamische Strömung tritt auf. Lust und Unlust ist im wesentlichen die Natur des Kamischen. Mann und Weib bedeutet immer in der esoterischen Sprache die zwei Kräfte: Der Mann bedeutet die äußere Kraft, das Weib die innere Seele. ‘Mann und Weib bedeuten also äußere Tatkraft und innere, seelische Gemütskraft. Solange der Mensch auf diesem physischen Weg begriffen ist, muß der seelische Mensch dem physischen Menschen sich fügen. Das Bewußtsein muß sich den Gesetzen der physischen Entwicklung fügen, das heißt «er soll dein Herr sein».

[ 18 ] Das heißt also, eine neue kamische Strömung tritt auf. Lust und Unlust ist im wesentlichen die Natur des Kamischen. Mann und Weib bedeutet immer in der esoterischen Sprache die zwei Kräfte: Der Mann bedeutet die äußere Kraft, das Weib die innere Seele. ‘Mann und Weib bedeuten also äußere Tatkraft und innere, seelische Gemütskraft. Solange der Mensch auf diesem physischen Weg begriffen ist, muß der seelische Mensch dem physischen Menschen sich fügen. Das Bewußtsein muß sich den Gesetzen der physischen Entwicklung fügen, das heißt «er soll dein Herr sein».

Und zu Adam sprach er: Die weilen du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang. (Genesis 3, 17)

Und zu Adam sprach er: Die weilen du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang. (Genesis 3, 17)

[ 19 ] Mit Kummer sollst du dein Brot essen —: Jehova ist der Planetengeist, dessen Herrschaft nur bis zu Kama-Manas geht. Da tritt ein neues Regiment ein. Deshalb kann Jehova es nicht mit ansehen, daß Kama-Manas mit in die Entwicklung eintritt. Er sagt daher, ich muß einen kosmischen Gegenpol schaffen, weil du der Stimme deines Weibes, des Bewußtseins, das mit Kama-Manas sich erfüllt hat, gehorcht und gegessen hast von der Erkenntnis des KamaManas, von dem Baume, von dem ich dir gebot, du sollst nicht von ihm essen. So sei der Acker verflucht um deinetwillen -: Also die physische Erde. Damals war es dem Menschen gegeben als eine selbstverständliche Gabe, und jetzt muß er es Stück für Stück erobern. Früher war das, was den Menschen belebt, mehr aufgelöst. «Verflucht» heißt: selbständig gemacht, herabgedrückt. Er konnte jetzt die feinere Materie nicht mehr sehen. Kummer: das ist eine neue Unlust.

[ 19 ] Mit Kummer sollst du dein Brot essen —: Jehova ist der Planetengeist, dessen Herrschaft nur bis zu Kama-Manas geht. Da tritt ein neues Regiment ein. Deshalb kann Jehova es nicht mit ansehen, daß Kama-Manas mit in die Entwicklung eintritt. Er sagt daher, ich muß einen kosmischen Gegenpol schaffen, weil du der Stimme deines Weibes, des Bewußtseins, das mit Kama-Manas sich erfüllt hat, gehorcht und gegessen hast von der Erkenntnis des KamaManas, von dem Baume, von dem ich dir gebot, du sollst nicht von ihm essen. So sei der Acker verflucht um deinetwillen -: Also die physische Erde. Damals war es dem Menschen gegeben als eine selbstverständliche Gabe, und jetzt muß er es Stück für Stück erobern. Früher war das, was den Menschen belebt, mehr aufgelöst. «Verflucht» heißt: selbständig gemacht, herabgedrückt. Er konnte jetzt die feinere Materie nicht mehr sehen. Kummer: das ist eine neue Unlust.

Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen.

Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. (Genesis 3, 18-19)

Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen.

Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. (Genesis 3, 18-19)

[ 20 ] Er muß aber zu Geist werden. Er muß solange im Physischen arbeiten, bis er wieder sich vergeistigt hat.

[ 20 ] Er muß aber zu Geist werden. Er muß solange im Physischen arbeiten, bis er wieder sich vergeistigt hat.

Und Adam hieß sein Weib Eva, darum daß sie eine Mutter ist aller Lebendigen. (Genesis 3, 20)

Und Adam hieß sein Weib Eva, darum daß sie eine Mutter ist aller Lebendigen. (Genesis 3, 20)

[ 21 ] Und Adam hieß von dieser Stunde an sein Bewußtsein Eva, die Mutter alles dessen, was der Mensch schafft auf der Erde, die Mutter alles dessen, was der Mensch auf dieser Entwicklungsbahn entwickelt hat. Und das wird die Eva sein, die kama-manasische.

[ 21 ] Und Adam hieß von dieser Stunde an sein Bewußtsein Eva, die Mutter alles dessen, was der Mensch schafft auf der Erde, die Mutter alles dessen, was der Mensch auf dieser Entwicklungsbahn entwickelt hat. Und das wird die Eva sein, die kama-manasische.

Und Gott der Herr machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen, und kleidete sie. (Genesis 3, 21)

Und Gott der Herr machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen, und kleidete sie. (Genesis 3, 21)

[ 22 ] Den physisch-geistigen Menschen gab er von außen das hinzu, was sie brauchten, um vorwärtszukommen.

[ 22 ] Den physisch-geistigen Menschen gab er von außen das hinzu, was sie brauchten, um vorwärtszukommen.

Und Gott der Herr sprach: Siehe, Adam ist geworden als unser einer, und weiß, was gut und böse ist. (Genesis 3, 22)

Und Gott der Herr sprach: Siehe, Adam ist geworden als unser einer, und weiß, was gut und böse ist. (Genesis 3, 22)

[ 23 ] Erinnern Sie sich an das Bild, das ich gebraucht habe, wo die Lichtquelle in der Mitte ist, und die Kugeln im Umkreis das Licht widerspiegeln. Jetzt werden die Kugeln selbst leuchtend, und Gott sagt: Vorher wart ihr nur ein Reflex von mir; ihr wart nur der Gedanke, den ich aussandte, jetzt seid ihr selbständige Wesenheiten geworden, lebendige, losgelöste, selbständige Wesenheiten.

[ 23 ] Erinnern Sie sich an das Bild, das ich gebraucht habe, wo die Lichtquelle in der Mitte ist, und die Kugeln im Umkreis das Licht widerspiegeln. Jetzt werden die Kugeln selbst leuchtend, und Gott sagt: Vorher wart ihr nur ein Reflex von mir; ihr wart nur der Gedanke, den ich aussandte, jetzt seid ihr selbständige Wesenheiten geworden, lebendige, losgelöste, selbständige Wesenheiten.

Nun aber, daß er nicht ausstrecke seine Hand, und breche auch von dem Baum des Lebens und esse, und lebe ewiglich! Da vertrieb ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, daß er das Feld baute, davon er genommen ist. (Genesis 3, 22-23)

Nun aber, daß er nicht ausstrecke seine Hand, und breche auch von dem Baum des Lebens und esse, und lebe ewiglich! Da vertrieb ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, daß er das Feld baute, davon er genommen ist. (Genesis 3, 22-23)

[ 24 ] Adam wurde aus dem Garten Eden hinausgejagt. Er durfte nicht mehr darin bleiben; er durfte nicht mehr von dem Baume der Unsterblichkeit essen, wie er es früher konnte; er mußte sich eine andere Nahrung erwerben. Das Manasische geht nicht durch die Pforte von Geburt und Tod hindurch. Die entkörperte Weisheit stellt dar den Baum des Lebens. Jetzt wurde der Mensch kamamanasisch, und jetzt muß er durch Geburt und Tod hindurchgehen. Es sind zwei verschiedene Bäume im Paradiese, von dem einen durfte er essen. Jetzt nach dem Sündenfall sollte er dies nicht mehr. Er hat mit Kama-Manas die Möglichkeit verloren, von dieser Unsterblichkeit zu essen.

[ 24 ] Adam wurde aus dem Garten Eden hinausgejagt. Er durfte nicht mehr darin bleiben; er durfte nicht mehr von dem Baume der Unsterblichkeit essen, wie er es früher konnte; er mußte sich eine andere Nahrung erwerben. Das Manasische geht nicht durch die Pforte von Geburt und Tod hindurch. Die entkörperte Weisheit stellt dar den Baum des Lebens. Jetzt wurde der Mensch kamamanasisch, und jetzt muß er durch Geburt und Tod hindurchgehen. Es sind zwei verschiedene Bäume im Paradiese, von dem einen durfte er essen. Jetzt nach dem Sündenfall sollte er dies nicht mehr. Er hat mit Kama-Manas die Möglichkeit verloren, von dieser Unsterblichkeit zu essen.

Da trieb Gott der Herr Adam aus, und lagerte vor den Garten Eden die Cherubim mit einem flammenden, zuckenden Schwerte, zu bewahren den Weg zu dem Baum des Lebens. (Genesis 3, 24)

Da trieb Gott der Herr Adam aus, und lagerte vor den Garten Eden die Cherubim mit einem flammenden, zuckenden Schwerte, zu bewahren den Weg zu dem Baum des Lebens. (Genesis 3, 24)

[ 25 ] Der Cherub ist der Planetengeist, der Manas, das unsterbliche Leben, bedeutet; er bedeutet nicht Erkenntnis durch Kama-Manas. Der Cherub, welcher Jehova zur Seite steht, wurde hingestellt vor den Garten Eden, damit der Mensch nicht eindringe in diesen Garten, wo die Wahrheit in ihrer urewigen Gestalt zu erreichen ist.

[ 25 ] Der Cherub ist der Planetengeist, der Manas, das unsterbliche Leben, bedeutet; er bedeutet nicht Erkenntnis durch Kama-Manas. Der Cherub, welcher Jehova zur Seite steht, wurde hingestellt vor den Garten Eden, damit der Mensch nicht eindringe in diesen Garten, wo die Wahrheit in ihrer urewigen Gestalt zu erreichen ist.

[ 26 ] Nun denken Sie sich die Entwicklung der Menschheit vor der Zeit der dritten Wurzelrasse. Der Dzyan-Chohan war es, der sie leitete. Dadurch, daß die Menschen von ihm gelenkt wurden, hatten sie Zugang zur Weisheit. Der Mensch war spirituell unmittelbar geleitet, nicht durch Augen, Ohren oder inneres Organ. Jetzt aber, als er Kama-Manas geworden war, stellte sich der Cherub vor den Menschen hin und ließ ihn nicht zum Baum des Lebens kommen. Der Mensch muß erst durch allerlei Geburten hindurchgegangen sein. Das wird solange der Fall sein, bis er wieder die ursprüngliche Unsterblichkeit erworben haben wird.

[ 26 ] Nun denken Sie sich die Entwicklung der Menschheit vor der Zeit der dritten Wurzelrasse. Der Dzyan-Chohan war es, der sie leitete. Dadurch, daß die Menschen von ihm gelenkt wurden, hatten sie Zugang zur Weisheit. Der Mensch war spirituell unmittelbar geleitet, nicht durch Augen, Ohren oder inneres Organ. Jetzt aber, als er Kama-Manas geworden war, stellte sich der Cherub vor den Menschen hin und ließ ihn nicht zum Baum des Lebens kommen. Der Mensch muß erst durch allerlei Geburten hindurchgegangen sein. Das wird solange der Fall sein, bis er wieder die ursprüngliche Unsterblichkeit erworben haben wird.

[ 27 ] Die Menschen der dritten, vierten und auch noch der fünften Rasse hatten noch ein gewisses spirituelles Leben; heute sind wir hauptsächlich kama-manasische Menschen, die nur mit einem geringen spirituellen Einschlag begabt sind. Aber wir haben den tiefsten Punkt schon erreicht, und die Theosophie, die theosophische Bewegung, soll den Einschlag der Spiritualität wieder bringen. Man konnte früher Wahrheiten nicht in der Verstandesform lehren, sondern es wurde alles in Bildern gegeben; dann ging den Menschen die höhere Erkenntnis auf. Diejenigen, die noch etwas von der früheren Spiritualität haben, werden heute nur schwer verstanden; sie drücken manches in schwerverständlichen Sentenzen aus. Man muß erraten, was der Führende sagen will, denn alles wird nur bildlich ausgedrückt. Es ist aber dasselbe, was heute in der Theosophie Ausdruck finden soll. Wir könnten den Sündenfall nicht so spirituell deuten, wenn wir die Weisheit nicht von anderswoher hätten. Früher wurde sie mythisch erworben, heute geht sie uns durch die fortgeschrittenere Entwicklung unseres Kausalkörpers auf. In späteren Entwicklungsstadien wird sie Ihnen als eine manasische Weisheit aufgehen.

[ 27 ] Die Menschen der dritten, vierten und auch noch der fünften Rasse hatten noch ein gewisses spirituelles Leben; heute sind wir hauptsächlich kama-manasische Menschen, die nur mit einem geringen spirituellen Einschlag begabt sind. Aber wir haben den tiefsten Punkt schon erreicht, und die Theosophie, die theosophische Bewegung, soll den Einschlag der Spiritualität wieder bringen. Man konnte früher Wahrheiten nicht in der Verstandesform lehren, sondern es wurde alles in Bildern gegeben; dann ging den Menschen die höhere Erkenntnis auf. Diejenigen, die noch etwas von der früheren Spiritualität haben, werden heute nur schwer verstanden; sie drücken manches in schwerverständlichen Sentenzen aus. Man muß erraten, was der Führende sagen will, denn alles wird nur bildlich ausgedrückt. Es ist aber dasselbe, was heute in der Theosophie Ausdruck finden soll. Wir könnten den Sündenfall nicht so spirituell deuten, wenn wir die Weisheit nicht von anderswoher hätten. Früher wurde sie mythisch erworben, heute geht sie uns durch die fortgeschrittenere Entwicklung unseres Kausalkörpers auf. In späteren Entwicklungsstadien wird sie Ihnen als eine manasische Weisheit aufgehen.