Consciousness — Life — Form
GA 89
31 October 1904
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Bewußtsein — Leben — Form, 2nd ed.
Sechster Vortrag
Sechster Vortrag
[ 1 ] Wir wollen heute die Entwicklung auf unserer Erde im besonderen durchnehmen. Zunächst fassen wir das vorher Durchgenommene noch einmal kurz zusammen.
[ 1 ] Wir wollen heute die Entwicklung auf unserer Erde im besonderen durchnehmen. Zunächst fassen wir das vorher Durchgenommene noch einmal kurz zusammen.
[ 2 ] Innerhalb der irdischen Entwicklung stehen wir auf der vierten Stufe des Bewußtseins, auf dem vierten Planeten also. Auf diesem wird das helle Tagesbewußtsein ausgebildet, und zwar stufenweise durch 49 Stufen. Die höchste Stufe auf dem vorhergehenden Planeten, auf dem Monde, war die vollkommenste Ausbildung einer Art hochentwickelten Traumbewußtseins. Dieses war ein ähnliches Bewußtsein, wie es bei den höchstentwickelten Tieren jetzt ist. Der physische Mensch - nicht der seelisch-geistige, der eine andere Entwicklungslinie gegangen ist und erst Jetzt sich mit dem Physischen vereinigen wird — konnte dazumal in der Art denken, wie es das Traumbewußtsein der heute höchstentwickelten Tiere gestattet. Im Beginne einer solchen Entwicklung kommt für das Weiterschreiten unser hauptsächlichstes Wesen selbst in Betracht.
[ 2 ] Innerhalb der irdischen Entwicklung stehen wir auf der vierten Stufe des Bewußtseins, auf dem vierten Planeten also. Auf diesem wird das helle Tagesbewußtsein ausgebildet, und zwar stufenweise durch 49 Stufen. Die höchste Stufe auf dem vorhergehenden Planeten, auf dem Monde, war die vollkommenste Ausbildung einer Art hochentwickelten Traumbewußtseins. Dieses war ein ähnliches Bewußtsein, wie es bei den höchstentwickelten Tieren jetzt ist. Der physische Mensch - nicht der seelisch-geistige, der eine andere Entwicklungslinie gegangen ist und erst Jetzt sich mit dem Physischen vereinigen wird — konnte dazumal in der Art denken, wie es das Traumbewußtsein der heute höchstentwickelten Tiere gestattet. Im Beginne einer solchen Entwicklung kommt für das Weiterschreiten unser hauptsächlichstes Wesen selbst in Betracht.
[ 3 ] Tiere, Pflanzen und Mineralien waren früher entwickelt als der Mensch. Was damals so entwickelt war, daß es fortschreiten konnte, ging mit dem Menschen in eine Art Keimzustand über, durch ein Pralaya hindurch. Auf dem Monde waren die Menschenkeime so weit, sich zu der Fähigkeit eines höheren Traumbewußtseins zu entwickeln. Die Tiere waren erst bei einem dumpfen Traumbewußtsein angelangt, die Pflanzen bei einem niedrigeren und die Mineralien bei einem noch niedrigeren Bewußtsein. Alles übrige, was zur Weiterentwicklung nicht geeignet war, wurde als Schlacke abgeworfen. In der neuen Erdenevolution waren Keime von dieser Art von Menschen, Tieren, Pflanzen, Mineralien vorhanden. Also waren Keime da nicht nur aus dem Menschenreich, sondern aus dem Tier-, Pflanzen- und Mineralreich, die damals sehr verschieden waren von dem, was wir jetzt als Tiere, Pflanzen und Mineralien kennen. Die Mineralien waren mehr in einem Zustande, wie er jetzt bei einer sehr hohen Temperatur bei einem Metall eintritt.
[ 3 ] Tiere, Pflanzen und Mineralien waren früher entwickelt als der Mensch. Was damals so entwickelt war, daß es fortschreiten konnte, ging mit dem Menschen in eine Art Keimzustand über, durch ein Pralaya hindurch. Auf dem Monde waren die Menschenkeime so weit, sich zu der Fähigkeit eines höheren Traumbewußtseins zu entwickeln. Die Tiere waren erst bei einem dumpfen Traumbewußtsein angelangt, die Pflanzen bei einem niedrigeren und die Mineralien bei einem noch niedrigeren Bewußtsein. Alles übrige, was zur Weiterentwicklung nicht geeignet war, wurde als Schlacke abgeworfen. In der neuen Erdenevolution waren Keime von dieser Art von Menschen, Tieren, Pflanzen, Mineralien vorhanden. Also waren Keime da nicht nur aus dem Menschenreich, sondern aus dem Tier-, Pflanzen- und Mineralreich, die damals sehr verschieden waren von dem, was wir jetzt als Tiere, Pflanzen und Mineralien kennen. Die Mineralien waren mehr in einem Zustande, wie er jetzt bei einer sehr hohen Temperatur bei einem Metall eintritt.
[ 4 ] Was sich nun in unserer Erdenentwicklung von Stufe zu Stufe gestaltet, ist nicht identisch mit Tieren, Pflanzen und Mineralien der vorhergehenden Zeiten. Sie waren schon eine Stufe weiter, als für die Erde nötig war. Erst der Mensch fand auf der Erde die für ihn entsprechenden Bedingungen. Daher entwickelten sich die anderen Reiche gleichsam als überreife Frucht; sie konnten nicht mehr Wurzel fassen. Diese Wesen sind daher nicht eigentlich heimisch auf dieser Erde selbst, sondern sie können erst auf dem Boden derjenigen Wesenheiten leben, die hier heimisch sind; sie werden Schmarotzer, Parasiten. Die Mondtiere und Mondpflanzen waren gewohnt in einem Boden von Kama zu leben, sie waren ganz in das Psychische hineingelagert, sie konnten daher erst auf der Erde einen Boden finden, als das Kama dort vorhanden war. Sie wurden nun parasitär, wie zum Beispiel die Mistel, die auf dem Monde selbständig ihr Wachstum entwickelte, hier aber nicht unmittelbar auf der Erde wachsen konnte. Diese Kraft war auf dem Monde berechtigt, aber nicht auf der Erde. Sie wurde zu einer hemmenden, aufhaltenden Kraft, da sie die Entwicklung anderer Pflanzen beeinträchtigt. Daher ist Satan der Herr der Parasiten, er bedient sich der Kräfte, die parasitisch sind. In der germanischen Mythologie ist es der Gott Loki, der dem Baldur, dem Gott der Erde feindlich gesinnt ist. Alles, was von der lunarischen Epoche herübergekommen war, ist dargestellt in Loki. Kein Wesen der Erde vermag Baldur zu verletzen, nur dasjenige, das vom Monde gekommen ist; daher wurde Baldur durch eine Mistel getroffen, die vom Monde ihre Kraft hat.
[ 4 ] Was sich nun in unserer Erdenentwicklung von Stufe zu Stufe gestaltet, ist nicht identisch mit Tieren, Pflanzen und Mineralien der vorhergehenden Zeiten. Sie waren schon eine Stufe weiter, als für die Erde nötig war. Erst der Mensch fand auf der Erde die für ihn entsprechenden Bedingungen. Daher entwickelten sich die anderen Reiche gleichsam als überreife Frucht; sie konnten nicht mehr Wurzel fassen. Diese Wesen sind daher nicht eigentlich heimisch auf dieser Erde selbst, sondern sie können erst auf dem Boden derjenigen Wesenheiten leben, die hier heimisch sind; sie werden Schmarotzer, Parasiten. Die Mondtiere und Mondpflanzen waren gewohnt in einem Boden von Kama zu leben, sie waren ganz in das Psychische hineingelagert, sie konnten daher erst auf der Erde einen Boden finden, als das Kama dort vorhanden war. Sie wurden nun parasitär, wie zum Beispiel die Mistel, die auf dem Monde selbständig ihr Wachstum entwickelte, hier aber nicht unmittelbar auf der Erde wachsen konnte. Diese Kraft war auf dem Monde berechtigt, aber nicht auf der Erde. Sie wurde zu einer hemmenden, aufhaltenden Kraft, da sie die Entwicklung anderer Pflanzen beeinträchtigt. Daher ist Satan der Herr der Parasiten, er bedient sich der Kräfte, die parasitisch sind. In der germanischen Mythologie ist es der Gott Loki, der dem Baldur, dem Gott der Erde feindlich gesinnt ist. Alles, was von der lunarischen Epoche herübergekommen war, ist dargestellt in Loki. Kein Wesen der Erde vermag Baldur zu verletzen, nur dasjenige, das vom Monde gekommen ist; daher wurde Baldur durch eine Mistel getroffen, die vom Monde ihre Kraft hat.
[ 5 ] Unsere Tiere, die sich in ihrer Entwicklung auf der Erde befinden, und auch der Mensch, bilden sich auf der Erde ein Knochensystem aus. Die Tiere aber, die auf dem Monde ihre Entwicklung schon zu Ende erreicht haben, die hatten dort kein Knochensystem, sie haben sich auf der Erde ein Außenskelett gebildet: eine Kruste oder eine Schale wie zum Beispiel Käfer, Tracheen und so weiter. Diese kamen vom Monde in die Erdenentwicklung hinein. Alle Wesen, die wirklich mit der Erdenentwicklung gehen, bilden ein Innenskelett. Daher wird Eva als aus der Rippe geschaffen dargestellt. Es befanden sich nun auf der Erde zwei Strömungen: erstens das, was Tiere, Pflanzen und Mineral auf der Erde werden kann und zweitens daneben die keimhaften Menschen.
[ 5 ] Unsere Tiere, die sich in ihrer Entwicklung auf der Erde befinden, und auch der Mensch, bilden sich auf der Erde ein Knochensystem aus. Die Tiere aber, die auf dem Monde ihre Entwicklung schon zu Ende erreicht haben, die hatten dort kein Knochensystem, sie haben sich auf der Erde ein Außenskelett gebildet: eine Kruste oder eine Schale wie zum Beispiel Käfer, Tracheen und so weiter. Diese kamen vom Monde in die Erdenentwicklung hinein. Alle Wesen, die wirklich mit der Erdenentwicklung gehen, bilden ein Innenskelett. Daher wird Eva als aus der Rippe geschaffen dargestellt. Es befanden sich nun auf der Erde zwei Strömungen: erstens das, was Tiere, Pflanzen und Mineral auf der Erde werden kann und zweitens daneben die keimhaften Menschen.
[ 6 ] Wie geschieht nun die Höherentwicklung des Menschen? Der Mensch muß, um später alles in sich zu haben, was ihn fähig macht, die Stufe der Entwicklung überhaupt zu erreichen, die ihm beschieden ist, alles das ausscheiden, was sich sonst parasitär entwickelt hätte. Das, was jetzt Mineral ist, was Pflanze, was Tier ist, mußte aus ihm herausgehen. Er mußte neben sich diese drei Reiche herausgestalten.
[ 6 ] Wie geschieht nun die Höherentwicklung des Menschen? Der Mensch muß, um später alles in sich zu haben, was ihn fähig macht, die Stufe der Entwicklung überhaupt zu erreichen, die ihm beschieden ist, alles das ausscheiden, was sich sonst parasitär entwickelt hätte. Das, was jetzt Mineral ist, was Pflanze, was Tier ist, mußte aus ihm herausgehen. Er mußte neben sich diese drei Reiche herausgestalten.
[ 7 ] Die erste Phase ist die in der theosophischen Literatur erste Runde genannte Zeitepoche. In der ersten Runde mußte der Mensch in der Anlage das physisch-irdische Mineralreich aus sich herausgestalten, in der zweiten Runde das Pflanzenreich und in der dritten Runde das Tierreich in der Anlage, weil das, woraus diese Reiche sich bilden, ihn hindert, das zu erreichen, was er nur mit Destillieren seiner Menschennatur erreichen kann. Erst in der vierten Runde hat er sich so weit befreit von all den anderen Reichen, daß er mittlerweile sich vorbereitet hat, Gefäß des Geistes zu werden, der um ihn geschwebt, auf ihn gewartet hat. Erst in der vierten Runde hat er sich so weit gebracht, daß der Geist von diesem gereinigten Körper Besitz ergreifen kann. Er erlangt immer mehr die Fähigkeit, sich auszubreiten. Er hat hinter sich auf seinem Wege, als sein Opfer, das Mineral-, Pflanzen- und Tierreich zurückgelassen. Alle Höherentwicklung muß erkauft werden auf Kosten des Zurücklassens anderer Wesen.
[ 7 ] Die erste Phase ist die in der theosophischen Literatur erste Runde genannte Zeitepoche. In der ersten Runde mußte der Mensch in der Anlage das physisch-irdische Mineralreich aus sich herausgestalten, in der zweiten Runde das Pflanzenreich und in der dritten Runde das Tierreich in der Anlage, weil das, woraus diese Reiche sich bilden, ihn hindert, das zu erreichen, was er nur mit Destillieren seiner Menschennatur erreichen kann. Erst in der vierten Runde hat er sich so weit befreit von all den anderen Reichen, daß er mittlerweile sich vorbereitet hat, Gefäß des Geistes zu werden, der um ihn geschwebt, auf ihn gewartet hat. Erst in der vierten Runde hat er sich so weit gebracht, daß der Geist von diesem gereinigten Körper Besitz ergreifen kann. Er erlangt immer mehr die Fähigkeit, sich auszubreiten. Er hat hinter sich auf seinem Wege, als sein Opfer, das Mineral-, Pflanzen- und Tierreich zurückgelassen. Alle Höherentwicklung muß erkauft werden auf Kosten des Zurücklassens anderer Wesen.
[ 8 ] Während der vierten Runde lernt der Mensch das Mineralreich durch die Sinne beherrschen. Er verwertet die unlebendige, mineralische Welt; darin wird er es immer weiter bringen. Die Lebenskraft des Pflanzenreiches beherrscht er noch nicht bewußt. Die Atlantier beherrschten sie unbewußt, instinktiv. Der Atlantier gestaltete sich auch "seine Luftschiffe unbewußt. Das bewußte Hineingießen des Geistes in die unorganische Welt ist die Aufgabe der zweiten Hälfte der vierten Runde. Dadurch wird bis zum Ende der vierten Runde nach und nach das Mineralreich vom Menschen aufgesaugt worden sein. Alles Physisch-Mineralische wird der Mensch mit seinen Gedankenformen physisch umgestaltet haben. Es ist seine Aufgabe, das Mineralreich wieder zu erlösen, seinen Geist hineinzugießen, es durch seinen Geist zu gestalten. Wenn der Mensch in der zweiten Hälfte der vierten Runde übergegangen sein wird zu einer Beherrschung des Astralischen, dann wird auf dem letzten Globus, dem archetypischen (urbildlichen) der vierten Runde, das Mineralreich durch und durch leben.
[ 8 ] Während der vierten Runde lernt der Mensch das Mineralreich durch die Sinne beherrschen. Er verwertet die unlebendige, mineralische Welt; darin wird er es immer weiter bringen. Die Lebenskraft des Pflanzenreiches beherrscht er noch nicht bewußt. Die Atlantier beherrschten sie unbewußt, instinktiv. Der Atlantier gestaltete sich auch "seine Luftschiffe unbewußt. Das bewußte Hineingießen des Geistes in die unorganische Welt ist die Aufgabe der zweiten Hälfte der vierten Runde. Dadurch wird bis zum Ende der vierten Runde nach und nach das Mineralreich vom Menschen aufgesaugt worden sein. Alles Physisch-Mineralische wird der Mensch mit seinen Gedankenformen physisch umgestaltet haben. Es ist seine Aufgabe, das Mineralreich wieder zu erlösen, seinen Geist hineinzugießen, es durch seinen Geist zu gestalten. Wenn der Mensch in der zweiten Hälfte der vierten Runde übergegangen sein wird zu einer Beherrschung des Astralischen, dann wird auf dem letzten Globus, dem archetypischen (urbildlichen) der vierten Runde, das Mineralreich durch und durch leben.
[ 9 ] In der ersten Hälfte der vierten Runde erwirbt der Mensch erst die Fähigkeit, seine Sinne zu dem Mineralreich in Beziehung zu setzen; in der zweiten Hälfte der vierten Runde erlöst er das Mineralreich. Aber ein Teil desselben bleibt zurück, wird ausgeschieden, da er für den Menschen nicht mehr brauchbar ist. Das bildet die sogenannte achte Sphäre, die für die Menschenentwicklung nicht mehr brauchbar ist, sondern nur für höhergeartete Wesenheiten. Diesen kann sie später als Material dienen, wenn sie zu Weltenstaub aufgelöst und zur Neubildung von anderen Welten verwendet wird. Es wird einbezogen in andere Entwicklungsströme, der Mensch kann es nicht in sich einbeziehen. Erst wird evolviert, alles herausentwickelt, dann involviert, wieder hereingenommen.
[ 9 ] In der ersten Hälfte der vierten Runde erwirbt der Mensch erst die Fähigkeit, seine Sinne zu dem Mineralreich in Beziehung zu setzen; in der zweiten Hälfte der vierten Runde erlöst er das Mineralreich. Aber ein Teil desselben bleibt zurück, wird ausgeschieden, da er für den Menschen nicht mehr brauchbar ist. Das bildet die sogenannte achte Sphäre, die für die Menschenentwicklung nicht mehr brauchbar ist, sondern nur für höhergeartete Wesenheiten. Diesen kann sie später als Material dienen, wenn sie zu Weltenstaub aufgelöst und zur Neubildung von anderen Welten verwendet wird. Es wird einbezogen in andere Entwicklungsströme, der Mensch kann es nicht in sich einbeziehen. Erst wird evolviert, alles herausentwickelt, dann involviert, wieder hereingenommen.
[ 10 ] Während der fünften Runde wird kein Mineralreich mehr sein. Es ist erlöst. In der ersten Hälfte dieser Runde wird der Mensch seine höheren Sinne ausbilden, mittels derer er zu dem Pflanzenreich in jene Beziehung treten wird wie jetzt zum Mineralreich; er entwickelt den Pflanzengedanken. Dann lebt der Mensch bewußt im Garten Eden. Es gibt dann keine Schwere mehr. Alles hat sich in Pflanzenreich verwandelt. Während der zweiten Hälfte der fünften Runde zieht der Mensch das ganze Pflanzenreich wieder in sich ein; er erlöst es, soweit er es erlösen kann. Diese Reiche waren ja früher zu seinen Gunsten - als zu seiner Entwicklung überflüssig, hinderlich - ausgesondert worden.
[ 10 ] Während der fünften Runde wird kein Mineralreich mehr sein. Es ist erlöst. In der ersten Hälfte dieser Runde wird der Mensch seine höheren Sinne ausbilden, mittels derer er zu dem Pflanzenreich in jene Beziehung treten wird wie jetzt zum Mineralreich; er entwickelt den Pflanzengedanken. Dann lebt der Mensch bewußt im Garten Eden. Es gibt dann keine Schwere mehr. Alles hat sich in Pflanzenreich verwandelt. Während der zweiten Hälfte der fünften Runde zieht der Mensch das ganze Pflanzenreich wieder in sich ein; er erlöst es, soweit er es erlösen kann. Diese Reiche waren ja früher zu seinen Gunsten - als zu seiner Entwicklung überflüssig, hinderlich - ausgesondert worden.
[ 11 ] Dasselbe tritt nun in der sechsten Runde mit dem Tierreich ein. Da wird der Mensch dann ganz Mensch sein. In der siebten Runde wird er in seinem Atma entwickeln das, wozu er eigentlich veranlagt war: frei von den Reichen, die er herausgeworfen hat, wird er dann Gottähnlichkeit in sich entwickeln. Jede Runde ist ein Schöpfungstag. Die siebte Runde ist der siebte Schöpfungstag, an dem der Mensch gottähnlich wird und an dem Gott ruhen kann von seinen Werken.
[ 11 ] Dasselbe tritt nun in der sechsten Runde mit dem Tierreich ein. Da wird der Mensch dann ganz Mensch sein. In der siebten Runde wird er in seinem Atma entwickeln das, wozu er eigentlich veranlagt war: frei von den Reichen, die er herausgeworfen hat, wird er dann Gottähnlichkeit in sich entwickeln. Jede Runde ist ein Schöpfungstag. Die siebte Runde ist der siebte Schöpfungstag, an dem der Mensch gottähnlich wird und an dem Gott ruhen kann von seinen Werken.
[ 12 ] Von der Mitte unserer vierten Runde an muß auch eine andere Entwicklungsrichtung einsetzen. Das mineralische Reich drückt die stärkste Sonderung aus. Der Mensch tritt ganz äußerlich zu der dichter werdenden Materie in Beziehung. Mineral, Pflanzen und Tiere stehen in engerem Verhältnis zur Umwelt als er. Die Kräfte des Mineralischen sind äußerliche; die Kräfte des Kristall leben im All, er ist ein Teil des Ganzen, ohne Anspruch auf Sonderheit zu machen. Stufenweise wird der Anspruch auf Sonderheit immer stärker bei den Wesen. Der Mensch ist das am meisten in sich abgesonderte Wesen. Das ist für den physischen Menschen am weitesten geschehen in der Mitte der lemurischen Rasse. Da war das Gehäuse geschaffen für den Geist. Nun vereinigte sich der Geist mit ihm. Und indem sich der Geist herausarbeitet, fängt der Mensch an, sich durch Gemeinsamkeit wieder in die Außenwelt einzugliedern. Erst mußte er sich hinausgliedern, sich sondern; jetzt bildet er die geistigen Gemeinschaften, die Bruderschaft. Was früher Sympathie und Antipathie auf Kama-Ebene war, wird jetzt bewußte Anziehungskraft. Eine bewußte Brüderlichkeit entwickelt sich. Wer einer Bruderloge angehört, kennt nicht mehr die Sonderheit wie andere, er trennt sich nicht von seiner Gruppe, gliedert sich mit vollem Bewußtsein in seine Gruppe ein. Ein Adept hat ein Bewußtsein, welches in seiner Bruderschaft oder Gruppe ruht. Diejenigen Wesenheiten, die eine gewisse Stufe darin erreicht haben, nennt man dhyanische Wesenheiten, die großen schaffenden Kräfte. Bruderlogen entwickeln sich zu dhyanischen Wesenheiten. Dhyanische Wesenheiten sind wie in eine Ansammlung von Zellen zusammengeschlossene geistige Wesenheiten. Die Bruderloge der Adepten wird als ein dhyanisches Wesen angesehen werden. Es geht hier wiederum eine Bereicherung in der Entwicklung vor sich. In der Mitte der vierten Runde liegt ein wichtiger Punkt: Die Menschengeister fangen an, sich zusammenzuschließen zu einer Bruderschaft, zur Ausbildung eines dhyanischen Wesens.
[ 12 ] Von der Mitte unserer vierten Runde an muß auch eine andere Entwicklungsrichtung einsetzen. Das mineralische Reich drückt die stärkste Sonderung aus. Der Mensch tritt ganz äußerlich zu der dichter werdenden Materie in Beziehung. Mineral, Pflanzen und Tiere stehen in engerem Verhältnis zur Umwelt als er. Die Kräfte des Mineralischen sind äußerliche; die Kräfte des Kristall leben im All, er ist ein Teil des Ganzen, ohne Anspruch auf Sonderheit zu machen. Stufenweise wird der Anspruch auf Sonderheit immer stärker bei den Wesen. Der Mensch ist das am meisten in sich abgesonderte Wesen. Das ist für den physischen Menschen am weitesten geschehen in der Mitte der lemurischen Rasse. Da war das Gehäuse geschaffen für den Geist. Nun vereinigte sich der Geist mit ihm. Und indem sich der Geist herausarbeitet, fängt der Mensch an, sich durch Gemeinsamkeit wieder in die Außenwelt einzugliedern. Erst mußte er sich hinausgliedern, sich sondern; jetzt bildet er die geistigen Gemeinschaften, die Bruderschaft. Was früher Sympathie und Antipathie auf Kama-Ebene war, wird jetzt bewußte Anziehungskraft. Eine bewußte Brüderlichkeit entwickelt sich. Wer einer Bruderloge angehört, kennt nicht mehr die Sonderheit wie andere, er trennt sich nicht von seiner Gruppe, gliedert sich mit vollem Bewußtsein in seine Gruppe ein. Ein Adept hat ein Bewußtsein, welches in seiner Bruderschaft oder Gruppe ruht. Diejenigen Wesenheiten, die eine gewisse Stufe darin erreicht haben, nennt man dhyanische Wesenheiten, die großen schaffenden Kräfte. Bruderlogen entwickeln sich zu dhyanischen Wesenheiten. Dhyanische Wesenheiten sind wie in eine Ansammlung von Zellen zusammengeschlossene geistige Wesenheiten. Die Bruderloge der Adepten wird als ein dhyanisches Wesen angesehen werden. Es geht hier wiederum eine Bereicherung in der Entwicklung vor sich. In der Mitte der vierten Runde liegt ein wichtiger Punkt: Die Menschengeister fangen an, sich zusammenzuschließen zu einer Bruderschaft, zur Ausbildung eines dhyanischen Wesens.
[ 13 ] So empfinden wir einen großen Unterschied zwischen der ersten und zweiten Hälfte einer Runde. In der ersten Hälfte einer Runde bildet sich der Mensch die Organe aus, durch die er hinausstrebt. In der zweiten Hälfte einer Runde zieht er diese Organe wieder in sich hinein. Die erste Hälfte soll ihn zu dem Wiedereinbeziehen vorbereiten. Die zweite Hälfte der Runde wird jedem Wesen für die Art, in der es lebt, auf der entsprechenden Stufe die Erlösung bringen. «Runde» wird in der esoterischen Sprache auch «Zyklus» genannt. In jedem Zyklus verläuft die Entwicklung vom Arupischen bis zum Archetypischen: Das nennt man einen «Epizyklus» [= Globen]. Erst während der zweiten Hälfte eines Zyklus oder einer Runde kann also ein Wesen Karma einsammeln, denn dann fängt es an, tätig zu sein. Daher wird die karmische Entwicklung eines Wesens gerade auf dem Plan Bedeutung haben, auf dem es sich entwickelt.
[ 13 ] So empfinden wir einen großen Unterschied zwischen der ersten und zweiten Hälfte einer Runde. In der ersten Hälfte einer Runde bildet sich der Mensch die Organe aus, durch die er hinausstrebt. In der zweiten Hälfte einer Runde zieht er diese Organe wieder in sich hinein. Die erste Hälfte soll ihn zu dem Wiedereinbeziehen vorbereiten. Die zweite Hälfte der Runde wird jedem Wesen für die Art, in der es lebt, auf der entsprechenden Stufe die Erlösung bringen. «Runde» wird in der esoterischen Sprache auch «Zyklus» genannt. In jedem Zyklus verläuft die Entwicklung vom Arupischen bis zum Archetypischen: Das nennt man einen «Epizyklus» [= Globen]. Erst während der zweiten Hälfte eines Zyklus oder einer Runde kann also ein Wesen Karma einsammeln, denn dann fängt es an, tätig zu sein. Daher wird die karmische Entwicklung eines Wesens gerade auf dem Plan Bedeutung haben, auf dem es sich entwickelt.
[ 14 ] Solche Wesen, die von höheren Plänen aus die physische Entwicklung leiten, sind vorhanden. Deren niederste Entwicklung ist in der Astralmaterie. Jedes Volk, jede Rasse, jeder Stamm hat eine gemeinsame Astralmaterie, die Inkarnationsmaterie für den Volksgeist. Der Volksgeist erreicht immer seine Entwicklung etwas früher als die einzelnen im Volk. Der Volksgeist kann von der Mitte eines Zyklus an Karma ansammeln. Wir bilden mit an dem Karma des Volkes, der Rasse und so weiter. Kollektiv-Karma wird dies genannt. Es ist eine Realität. Es wird dadurch bewirkt, daß diejenigen Wesen, die eine Stufe weiter sind, auch Karma haben. Die internationalen Bestrebungen gehören einem noch umfassenderen Geiste an, der die gesamte Astralmaterie der Erde umfaßt, dem wirklichen Erdgeist. Die physische Erde ist auch der physische Körper für diesen Erdgeist, den planetarischen Logos, der, wenn man sich zu ihm erhebt, das Karma der ganzen irdischen Entwicklung bedeutet. Internationale Bestrebungen sind der erste Ansatz zu jener großen Einheit, die entstehen wird auf dem Arupaplan. Der Theosoph lebt in der Idee dieser großen Einbeziehung, des Konzentrierens auf einen Punkt.
[ 14 ] Solche Wesen, die von höheren Plänen aus die physische Entwicklung leiten, sind vorhanden. Deren niederste Entwicklung ist in der Astralmaterie. Jedes Volk, jede Rasse, jeder Stamm hat eine gemeinsame Astralmaterie, die Inkarnationsmaterie für den Volksgeist. Der Volksgeist erreicht immer seine Entwicklung etwas früher als die einzelnen im Volk. Der Volksgeist kann von der Mitte eines Zyklus an Karma ansammeln. Wir bilden mit an dem Karma des Volkes, der Rasse und so weiter. Kollektiv-Karma wird dies genannt. Es ist eine Realität. Es wird dadurch bewirkt, daß diejenigen Wesen, die eine Stufe weiter sind, auch Karma haben. Die internationalen Bestrebungen gehören einem noch umfassenderen Geiste an, der die gesamte Astralmaterie der Erde umfaßt, dem wirklichen Erdgeist. Die physische Erde ist auch der physische Körper für diesen Erdgeist, den planetarischen Logos, der, wenn man sich zu ihm erhebt, das Karma der ganzen irdischen Entwicklung bedeutet. Internationale Bestrebungen sind der erste Ansatz zu jener großen Einheit, die entstehen wird auf dem Arupaplan. Der Theosoph lebt in der Idee dieser großen Einbeziehung, des Konzentrierens auf einen Punkt.
