Consciousness — Life — Form
GA 89
1903/1904
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Bewußtsein — Leben — Form, 2nd ed.
Die erste, zweite und dritte Sohnschaft Gottes
Die erste, zweite und dritte Sohnschaft Gottes
[ 1 ] I. Erste Sohnschaft Gottes, die erste Widerstrahlung der Urwesenheit, die in Gedanke, Name und Verlangen nichts verkündet als die Gottheit selbst, also nichts anderes ist als alleine Verkünderin des All-Einen. Es ist hier noch von keiner Differenzierung und Individualisierung die Rede. Was wir in irgendeinem Punkte dieser in sich selbst leuchtenden Unendlichkeit wahrnehmen können, ist nur die Eine Gottheit.
[ 1 ] I. Erste Sohnschaft Gottes, die erste Widerstrahlung der Urwesenheit, die in Gedanke, Name und Verlangen nichts verkündet als die Gottheit selbst, also nichts anderes ist als alleine Verkünderin des All-Einen. Es ist hier noch von keiner Differenzierung und Individualisierung die Rede. Was wir in irgendeinem Punkte dieser in sich selbst leuchtenden Unendlichkeit wahrnehmen können, ist nur die Eine Gottheit.
[ 2 ] Weltbewußtsein: Das Bewußtsein des All hat dieses All zum Wissen.
[ 2 ] Weltbewußtsein: Das Bewußtsein des All hat dieses All zum Wissen.
[ 3 ] II. Zweite Sohnschaft Gottes, die zweite Widerstrahlung der Urwesenheit, die alles mit Daseinswillen durchdringt und den Urgeist aus den vereinzelten Wesenheiten erstrahlen läßt. Dieser Daseinswille ist ein einheitlicher. Es ist der Urgeist, der nicht bloß ist, sondern sich will. Indem er sich zum Beispiel als Gedanke will, will er sich als einzelner Gedanke. Der Gedanke verkündet zwar sich, aber er verkündet sich als Gedanke, als Glied Gottes.
[ 3 ] II. Zweite Sohnschaft Gottes, die zweite Widerstrahlung der Urwesenheit, die alles mit Daseinswillen durchdringt und den Urgeist aus den vereinzelten Wesenheiten erstrahlen läßt. Dieser Daseinswille ist ein einheitlicher. Es ist der Urgeist, der nicht bloß ist, sondern sich will. Indem er sich zum Beispiel als Gedanke will, will er sich als einzelner Gedanke. Der Gedanke verkündet zwar sich, aber er verkündet sich als Gedanke, als Glied Gottes.
[ 4 ] [Es ist, wie wenn die Hand von sich spräche: ich bin die Hand, aber ich bin doch nur Femme Glied des Organismus].
[ 4 ] [Es ist, wie wenn die Hand von sich spräche: ich bin die Hand, aber ich bin doch nur Femme Glied des Organismus].
[ 5 ] Das All-Eine verkündet sich auf mannigfaltige Weise.
[ 5 ] Das All-Eine verkündet sich auf mannigfaltige Weise.
[ 6 ] Die Mannigfaltigkeit der Wesen hat das All als göttliche Einheit zum Bewußtsein.
[ 6 ] Die Mannigfaltigkeit der Wesen hat das All als göttliche Einheit zum Bewußtsein.


[ 7 ] III. Dritte Sohnschaft Gottes, die dritte Widerstrahlung der Urwesenheit, die alles mit Einzelwillen durchdringt und den Urgeist in dieser Vereinzelung verborgen hält. Der Daseinswille ist ein mannigfaltiger. Es ist der Urgeist, der nicht bloß ist und nicht bloß sich will, sondern der jedes Wesen will. Wahrnehmbar wird also das Wollen des Urgeistes in dem Einzelwesen, das heißt, das Einzelwesen nimmt das Wollen als sein Wollen wahr.
[ 7 ] III. Dritte Sohnschaft Gottes, die dritte Widerstrahlung der Urwesenheit, die alles mit Einzelwillen durchdringt und den Urgeist in dieser Vereinzelung verborgen hält. Der Daseinswille ist ein mannigfaltiger. Es ist der Urgeist, der nicht bloß ist und nicht bloß sich will, sondern der jedes Wesen will. Wahrnehmbar wird also das Wollen des Urgeistes in dem Einzelwesen, das heißt, das Einzelwesen nimmt das Wollen als sein Wollen wahr.
[ 8 ] Das Stöhnen der Kreatur.
[ 8 ] Das Stöhnen der Kreatur.
[ 9 ] Evolution als Erlösung durch den einheitlichen, über der Mannigfaltigkeit des Willens schwebenden Geist.
[ 9 ] Evolution als Erlösung durch den einheitlichen, über der Mannigfaltigkeit des Willens schwebenden Geist.
[ 10 ] Der Geist, das ist der dritte Sohn. Die mannigfaltigen. Wesenheiten haben das Mannigfaltige zum Bewußtsein.
[ 10 ] Der Geist, das ist der dritte Sohn. Die mannigfaltigen. Wesenheiten haben das Mannigfaltige zum Bewußtsein.
[ 11 ] I. In absteigender Linie findet sich zuerst Jiva, Mahat und Fohat. Das Allbewußtsein verkündet durch alle drei Elemente sich selbst.
[ 11 ] I. In absteigender Linie findet sich zuerst Jiva, Mahat und Fohat. Das Allbewußtsein verkündet durch alle drei Elemente sich selbst.
[ 12 ] Grundurteil [All ist All]
[ 12 ] Grundurteil [All ist All]
[ 13 ] Durch die Verkündigung entsteht das Mannigfaltige
[ 13 ] Durch die Verkündigung entsteht das Mannigfaltige
[ 14 ] II. Im weiteren Absteigen verkündet das Mannigfaltige die göttliche Einheit in mannigfaltiger Weise.
[ 14 ] II. Im weiteren Absteigen verkündet das Mannigfaltige die göttliche Einheit in mannigfaltiger Weise.
[ 15 ] [Ich bin All]
[ 15 ] [Ich bin All]
[ 16 ] III. Im weiteren Absteigen verkündet jedes Mannigfaltige sich selbst.
[ 16 ] III. Im weiteren Absteigen verkündet jedes Mannigfaltige sich selbst.
[ 17 ] [Ich bin Ich]
[ 17 ] [Ich bin Ich]
[ 18 ] Im weiteren Absteigen wird die Verkündigung objektives Sein
[ 18 ] Im weiteren Absteigen wird die Verkündigung objektives Sein
[ 19 ] [Natur ist Ich]
[ 19 ] [Natur ist Ich]
[ 20 ] Sinnesempfindungen und Verstandesvorstellungen sind Ich Hier treffen wir in der Erfahrung unseren Menschen.
[ 20 ] Sinnesempfindungen und Verstandesvorstellungen sind Ich Hier treffen wir in der Erfahrung unseren Menschen.
[ 21 ] Psyche Manas Prana
[ 21 ] Psyche Manas Prana
[ 22 ] Bei der aufsteigenden seelischen Entwickelung vermannig faltigt sich das ursprüngliche punktuelle Ich
[ 22 ] Bei der aufsteigenden seelischen Entwickelung vermannig faltigt sich das ursprüngliche punktuelle Ich
[ 23 ] [Intuitionen sind Ich.]
Verbale: Sa - Vitarka
Wortlose: Intuition Nir - Vitarka
[ 23 ] [Intuitionen sind Ich.]
Verbale: Sa - Vitarka
Wortlose: Intuition Nir - Vitarka
[ 24 ] Wir gehen durch III
[ 24 ] Wir gehen durch III
[ 25 ] Im weiteren Aufsteigen schließen wir unser Einzelbewußstsein; dieses Einzelbewußtsein (als Subjekt), läßt dadurch nicht das Sonderbewußtsein, sondern durch seine Passivität das Allbewußtsein walten. Es empfängt die Intuitionen unmittelbar als sie selbst. Sie zeigen nunmehr bei der aufsteigenden Entwickelung graduell ihr Eigenleben, nicht mehr als Gedanken, sondern als Wesen.
[ 25 ] Im weiteren Aufsteigen schließen wir unser Einzelbewußstsein; dieses Einzelbewußtsein (als Subjekt), läßt dadurch nicht das Sonderbewußtsein, sondern durch seine Passivität das Allbewußtsein walten. Es empfängt die Intuitionen unmittelbar als sie selbst. Sie zeigen nunmehr bei der aufsteigenden Entwickelung graduell ihr Eigenleben, nicht mehr als Gedanken, sondern als Wesen.
[ 26 ] Wir gehen durch II
[ 26 ] Wir gehen durch II
[ 27 ] Im weiteren Aufsteigen enthüllt sich in der Mannigfaltigkeit der Intuitionen die Einheit ihres Seins.
[ 27 ] Im weiteren Aufsteigen enthüllt sich in der Mannigfaltigkeit der Intuitionen die Einheit ihres Seins.
[ 28 ] Wir nähern uns I.
[ 28 ] Wir nähern uns I.
