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The Rudolf Steiner Archive

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Consciousness — Life — Form
GA 89

probably 1904

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Über die Logoi

Über die Logoi

[ 1 ] Das Erste, woraus alles andere hervorging, ist die unmanifestierte Gottheit. Aus dieser ging dann hervor das Zweite, das Leben oder auch die unmanifestierte schöpferische Substanz. Dieses Leben geht dann hindurch durch die mannigfaltigsten Formen und wird benannt in den Formen Akasha oder Mahat. Dieses Akasha oder Mahat enthält alles, was es an Formen des Lebens in der Welt gibt. Die ganzen Hierarchien der Throne, Cherubim, Seraphim, der Gewalten, Urkräfte, Erzengel und Engel gingen hervor durch das Leben und bilden die Formen, unter denen dies eine Leben erscheint.

[ 1 ] Das Erste, woraus alles andere hervorging, ist die unmanifestierte Gottheit. Aus dieser ging dann hervor das Zweite, das Leben oder auch die unmanifestierte schöpferische Substanz. Dieses Leben geht dann hindurch durch die mannigfaltigsten Formen und wird benannt in den Formen Akasha oder Mahat. Dieses Akasha oder Mahat enthält alles, was es an Formen des Lebens in der Welt gibt. Die ganzen Hierarchien der Throne, Cherubim, Seraphim, der Gewalten, Urkräfte, Erzengel und Engel gingen hervor durch das Leben und bilden die Formen, unter denen dies eine Leben erscheint.

[ 2 ] Die erste Kraft, die unmanifestierte Gottheit, wird auch der Vater genannt; die zweite Kraft ist der Sohn, der zugleich Leben und schöpferische Substanz ist, und die dritte Kraft ist der Geist. Zusammen erscheinen diese drei Urkräfte also als Vater, Sohn und Geist, als Bewußtsein, Leben und Form. Die Kraft des Lebens steht unter der Leitung Michaels, dessen, der zur Sonne gehört, die Kraft der Form steht unter der Leitung Samaels, der zum Vulkan gehört, wo alles Leben umgesetzt sein wird in lebendige Formen. Die Kraft des Bewußtseins steht unter der Leitung Anaels, der alles umfaßt, was da ist. Die obersten drei sind also:

[ 2 ] Die erste Kraft, die unmanifestierte Gottheit, wird auch der Vater genannt; die zweite Kraft ist der Sohn, der zugleich Leben und schöpferische Substanz ist, und die dritte Kraft ist der Geist. Zusammen erscheinen diese drei Urkräfte also als Vater, Sohn und Geist, als Bewußtsein, Leben und Form. Die Kraft des Lebens steht unter der Leitung Michaels, dessen, der zur Sonne gehört, die Kraft der Form steht unter der Leitung Samaels, der zum Vulkan gehört, wo alles Leben umgesetzt sein wird in lebendige Formen. Die Kraft des Bewußtseins steht unter der Leitung Anaels, der alles umfaßt, was da ist. Die obersten drei sind also:

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[ 3 ] Diese drei spiegeln sich wieder in der höheren Dreiheit des Menschen:

[ 3 ] Diese drei spiegeln sich wieder in der höheren Dreiheit des Menschen:

Geistesmensch
atman
Lebensgeist
budhi
Geistselbst
manas
Geistesmensch
atman
Lebensgeist
budhi
Geistselbst
manas

[ 4 ] Das [Atma] ist der Teil des Menschen, zu dem er sich ganz hinaufentwickeln muß. In ihm spiegelt sich der Lebensgeist wider in zwei Spiegelungen in seinem Geiste: als Verstandesseele und Empfindungsseele. Und das Geistselbst spiegelt sich wider in seiner Seele im Astralen als Empfindungsleib und Äther-Doppelleib. Zuletzt spiegelt sich in ihm Atma wider als sein physischer Leib.

[ 4 ] Das [Atma] ist der Teil des Menschen, zu dem er sich ganz hinaufentwickeln muß. In ihm spiegelt sich der Lebensgeist wider in zwei Spiegelungen in seinem Geiste: als Verstandesseele und Empfindungsseele. Und das Geistselbst spiegelt sich wider in seiner Seele im Astralen als Empfindungsleib und Äther-Doppelleib. Zuletzt spiegelt sich in ihm Atma wider als sein physischer Leib.

[ 5 ] Eine Widerspiegelung der höchsten Drei ist auch im Menschen, aber als das, was bei ihm unter das eigentliche physische Niveau hinabgeht, als die niedere Natur.

[ 5 ] Eine Widerspiegelung der höchsten Drei ist auch im Menschen, aber als das, was bei ihm unter das eigentliche physische Niveau hinabgeht, als die niedere Natur.

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[ 6 ] Der Abstieg des Menschen ging eigentlich herunter bis zum vierten Planeten, zur vierten Runde, zum vierten Globus, zur vierten Wurzelrasse. Da hatte die Menschheit den Abstieg soweit gemacht in die Form hinein, daß da der richtige Moment zum Aufstieg gekommen war, um in der Form nun auch die aufsteigende Entwicklung zum Ausdruck zu bringen. Aber der physische Leib des Menschen ging über diesen tiefsten Punkt des Abstiegs noch hinaus, und das, was sich nach dieser Zeit entwikkelte beim physischen Menschen, lag eigentlich unter dem Niveau des eigentlichen physischen Menschen. Es sind dies die niederen Kräfte, die den Menschen herabziehen und am Fortschritt hindern. Diese Kräfte, die als die untere Dreiheit im Menschen herrschen, enthalten allerdings die Widerspiegelung der höchsten Dreiheit, aber ihre Benutzung führt auf den Pfad der schwarzen Magie. Es sind diese Kräfte, durch die die Urturanier ins Verderben gingen und die auch in unserer Zeit wieder beginnen, bekannt zu werden und die Menschen auf den schwarzen Pfad zu führen. Der weiße Magier bedient sich nur der höheren Kräfte im Menschen, die alle in seinem Haupte enthalten sind. Durch die sieben Tore seines Hauptes steht er mit den sieben Widerspiegelungen der Weltenkräfte in Verbindung. [Rechtes, linkes Auge, rechtes, linkes Ohr, rechtes, linkes Nasenloch, Mund = 7]. Durch ein Organ oben im Kopfe, welches noch nicht eröffnet ist, steht der Mensch in Verbindung mit Atma; durch das rechte Auge strömt in ihn ein der Lebensgeist, Budhi; durch das linke Auge strömt in ihn ein das Geistselbst, Manas.

[ 6 ] Der Abstieg des Menschen ging eigentlich herunter bis zum vierten Planeten, zur vierten Runde, zum vierten Globus, zur vierten Wurzelrasse. Da hatte die Menschheit den Abstieg soweit gemacht in die Form hinein, daß da der richtige Moment zum Aufstieg gekommen war, um in der Form nun auch die aufsteigende Entwicklung zum Ausdruck zu bringen. Aber der physische Leib des Menschen ging über diesen tiefsten Punkt des Abstiegs noch hinaus, und das, was sich nach dieser Zeit entwikkelte beim physischen Menschen, lag eigentlich unter dem Niveau des eigentlichen physischen Menschen. Es sind dies die niederen Kräfte, die den Menschen herabziehen und am Fortschritt hindern. Diese Kräfte, die als die untere Dreiheit im Menschen herrschen, enthalten allerdings die Widerspiegelung der höchsten Dreiheit, aber ihre Benutzung führt auf den Pfad der schwarzen Magie. Es sind diese Kräfte, durch die die Urturanier ins Verderben gingen und die auch in unserer Zeit wieder beginnen, bekannt zu werden und die Menschen auf den schwarzen Pfad zu führen. Der weiße Magier bedient sich nur der höheren Kräfte im Menschen, die alle in seinem Haupte enthalten sind. Durch die sieben Tore seines Hauptes steht er mit den sieben Widerspiegelungen der Weltenkräfte in Verbindung. [Rechtes, linkes Auge, rechtes, linkes Ohr, rechtes, linkes Nasenloch, Mund = 7]. Durch ein Organ oben im Kopfe, welches noch nicht eröffnet ist, steht der Mensch in Verbindung mit Atma; durch das rechte Auge strömt in ihn ein der Lebensgeist, Budhi; durch das linke Auge strömt in ihn ein das Geistselbst, Manas.

[ 7 ] Budhi spiegelt sich wider in seinem Geiste als Verstandesseele und Empfindungsseele. Mit dem rechten Ohr steht er in Verbindung mit allem, was als Gedanken durch die Welt strömt, durch das linke Ohr strömen die Empfindungen in der Welt in ihn ein. Manas spiegelt sich in seiner Seele als Empfindungsleib und Äther-Dopgpelleib.

[ 7 ] Budhi spiegelt sich wider in seinem Geiste als Verstandesseele und Empfindungsseele. Mit dem rechten Ohr steht er in Verbindung mit allem, was als Gedanken durch die Welt strömt, durch das linke Ohr strömen die Empfindungen in der Welt in ihn ein. Manas spiegelt sich in seiner Seele als Empfindungsleib und Äther-Dopgpelleib.

[ 8 ] Durch das rechte Nasenloch steht er in Verbindung mit den Ernährungskräften des Weltenlebens, die in seinen Empfindungsleib einströmen; durch das linke Nasenloch ist er verbunden mit den Wachstumskräften in der Welt, die in seinen Ätherdoppelleib einströmen. Durch seinen Mund steht der Mensch in Verbindung mit dem Geistesmensch - Atma. Durch seinen Mund kommt das Höchste, was in ihm ist, zum Ausdruck. Darum sollten dem Menschen seine Worte heilig sein, und er sollte nicht unnütz reden, sondern nur reden, wenn er Gedanken ausdrücken will. Er muß sich eine Keuschheit der Worte angewöhnen.

[ 8 ] Durch das rechte Nasenloch steht er in Verbindung mit den Ernährungskräften des Weltenlebens, die in seinen Empfindungsleib einströmen; durch das linke Nasenloch ist er verbunden mit den Wachstumskräften in der Welt, die in seinen Ätherdoppelleib einströmen. Durch seinen Mund steht der Mensch in Verbindung mit dem Geistesmensch - Atma. Durch seinen Mund kommt das Höchste, was in ihm ist, zum Ausdruck. Darum sollten dem Menschen seine Worte heilig sein, und er sollte nicht unnütz reden, sondern nur reden, wenn er Gedanken ausdrücken will. Er muß sich eine Keuschheit der Worte angewöhnen.

[ 9 ] Wenn der Mensch sich hineinversenkt in die Bedeutung seiner Sinnesorgane, dann kann er sich mit den Weltenkräften durch seine Sinnesorgane in Verbindung setzen. Alles, was unter dem Niveau der physischen Entwicklung liegt, muß er abstoßen. Der eigentliche Mensch ist der, der in seinem Haupte lebt und durch die sieben Tore seines Hauptes mit den Weltenkräften in Verbindung steht.

[ 9 ] Wenn der Mensch sich hineinversenkt in die Bedeutung seiner Sinnesorgane, dann kann er sich mit den Weltenkräften durch seine Sinnesorgane in Verbindung setzen. Alles, was unter dem Niveau der physischen Entwicklung liegt, muß er abstoßen. Der eigentliche Mensch ist der, der in seinem Haupte lebt und durch die sieben Tore seines Hauptes mit den Weltenkräften in Verbindung steht.