Consciousness — Life — Form
GA 89
27 March 1905
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Bewußtsein — Leben — Form, 2nd ed.
Symbole als Ausdruck der Urweisheit
Symbole als Ausdruck der Urweisheit
[ 1 ] Ich habe in der letzten Stunde über die Entwicklung der fünften Wurzelrasse gesprochen. Sie werden während meiner Abwesenheit Gelegenheit haben, über die vorhergehende, die atlantische zu hören.
[ 1 ] Ich habe in der letzten Stunde über die Entwicklung der fünften Wurzelrasse gesprochen. Sie werden während meiner Abwesenheit Gelegenheit haben, über die vorhergehende, die atlantische zu hören.
[ 2 ] Die sogenannte Geheimlehre hat immer das, was sie zu sagen hat, in bestimmte Bilder und Symbole gefaßt, weil sich gewisse Wahrheiten in unserer gewöhnlichen Sprache schwer aussprechen lassen. Es ist ein Vorurteil zu glauben, daß die Wahrheiten immer klar ausgedrückt werden konnten, denn die Wahrheit ist viel älter als unsere Sprache. Die Sprache hat sich erst in dem unserer Zeit vorangegangenen Hauptzeitalter entwickelt, während der atlantischen Zeit. Die Atlantier haben gelebt auf einem Erdteil, der heute nicht mehr existiert, und unter wesentlich anderen Verhältnissen, als es unsere gegenwärtigen sind. Die Verhältnisse des Klimas, von Luft und Wasser, waren damals ganz andere als heute. In der Zeit, die der atlantischen vorangegangen ist, in der lemurischen Zeit, sind die allerersten Anfänge der Sprache zu suchen, die damals allerdings noch keine Sprache war, sondern nur eine Art Dahintönenlassen einzelner Laute.
[ 2 ] Die sogenannte Geheimlehre hat immer das, was sie zu sagen hat, in bestimmte Bilder und Symbole gefaßt, weil sich gewisse Wahrheiten in unserer gewöhnlichen Sprache schwer aussprechen lassen. Es ist ein Vorurteil zu glauben, daß die Wahrheiten immer klar ausgedrückt werden konnten, denn die Wahrheit ist viel älter als unsere Sprache. Die Sprache hat sich erst in dem unserer Zeit vorangegangenen Hauptzeitalter entwickelt, während der atlantischen Zeit. Die Atlantier haben gelebt auf einem Erdteil, der heute nicht mehr existiert, und unter wesentlich anderen Verhältnissen, als es unsere gegenwärtigen sind. Die Verhältnisse des Klimas, von Luft und Wasser, waren damals ganz andere als heute. In der Zeit, die der atlantischen vorangegangen ist, in der lemurischen Zeit, sind die allerersten Anfänge der Sprache zu suchen, die damals allerdings noch keine Sprache war, sondern nur eine Art Dahintönenlassen einzelner Laute.
[ 3 ] Die Wahrheit, die Weisheit, gab es schon, ehe es eine menschliche Sprache gab. Aber weil die menschliche Sprache noch jung ist, kann sie die uralten ewigen Weisheiten, die die Welt geschaffen haben und die immer noch schöpferisch tätig sind an der Welt, nicht in Worte kleiden. Die Lehren von diesen Weisheiten wurden immer im Geheimen betrieben und dem Schüler erst dann mitgeteilt, wenn er die symbolische Zeichensprache gelernt hatte, in der diese Geheimnisse gegeben wurden. Schwierig ist es, diese Zeichen in unsere Sprache zu übersetzen. Man muß auch heute noch symbolische Bezeichnungen und Bilder gebrauchen für gewisse Dinge, die besser durch Bilder als durch Worte ausgedrückt werden können.
[ 3 ] Die Wahrheit, die Weisheit, gab es schon, ehe es eine menschliche Sprache gab. Aber weil die menschliche Sprache noch jung ist, kann sie die uralten ewigen Weisheiten, die die Welt geschaffen haben und die immer noch schöpferisch tätig sind an der Welt, nicht in Worte kleiden. Die Lehren von diesen Weisheiten wurden immer im Geheimen betrieben und dem Schüler erst dann mitgeteilt, wenn er die symbolische Zeichensprache gelernt hatte, in der diese Geheimnisse gegeben wurden. Schwierig ist es, diese Zeichen in unsere Sprache zu übersetzen. Man muß auch heute noch symbolische Bezeichnungen und Bilder gebrauchen für gewisse Dinge, die besser durch Bilder als durch Worte ausgedrückt werden können.
[ 4 ] Sehr schwer zu begreifen ist der Übergang von einer Menschenform, in der es noch nicht zwei Geschlechter gegeben hat, zu unserer heutigen. Der Körper des Menschen hat sich im Laufe einer langen Entwicklung sehr verändert. Zur lemurischen Zeit war der Körper eine Art von Feuernebel, wie eine feurige Wolke. Es gab auch noch keine feste Erde damals. Der Menschenkörper hatte zwar dieselben Stoffe in sich wie der heutige Körper, war aber gasförmig. Er machte schnell verschiedene Metamorphosen durch. Sein Wille bedeutete den Ausdruck seiner Gestalt. Wenn er etwas wollte, so konnte er nicht mit seiner Hand danach greifen, denn er hatte keine, er formte sich erst eine Hand, um dann zu greifen. Heute klingt das phantastisch.
[ 4 ] Sehr schwer zu begreifen ist der Übergang von einer Menschenform, in der es noch nicht zwei Geschlechter gegeben hat, zu unserer heutigen. Der Körper des Menschen hat sich im Laufe einer langen Entwicklung sehr verändert. Zur lemurischen Zeit war der Körper eine Art von Feuernebel, wie eine feurige Wolke. Es gab auch noch keine feste Erde damals. Der Menschenkörper hatte zwar dieselben Stoffe in sich wie der heutige Körper, war aber gasförmig. Er machte schnell verschiedene Metamorphosen durch. Sein Wille bedeutete den Ausdruck seiner Gestalt. Wenn er etwas wollte, so konnte er nicht mit seiner Hand danach greifen, denn er hatte keine, er formte sich erst eine Hand, um dann zu greifen. Heute klingt das phantastisch.
[ 5 ] Was ist unsere heutige Geschichte? Wir kennen ja nur wenige Jahrtausende auf der Erde. Von den ältesten Zeiten unserer Erdenentwicklung gibt es keine Aufzeichnungen, weil es noch keine Versteinerungen gab, also keine Eindrücke in Gestein. Die Materie, die jetzt die Dinge der Außenwelt und unseren eigenen Menschenkörper ausmacht, hat sich ganz und gar verändert seit jenen uralten Zeiten. Physisch erforschen kann man diese Zustände nicht. Nur durch okkultes Forschen ist es möglich, darüber etwas zu erfahren, und für dieses Forschen haben wir die Akasha-Chronik. Diese Akasha-Chronik enthält alles, was in der geistigen Welt geschieht, und da das Physische ein Ausfluß des Geistigen ist, ist alles in ihr, was überhaupt geschehen ist und was geschieht.
[ 5 ] Was ist unsere heutige Geschichte? Wir kennen ja nur wenige Jahrtausende auf der Erde. Von den ältesten Zeiten unserer Erdenentwicklung gibt es keine Aufzeichnungen, weil es noch keine Versteinerungen gab, also keine Eindrücke in Gestein. Die Materie, die jetzt die Dinge der Außenwelt und unseren eigenen Menschenkörper ausmacht, hat sich ganz und gar verändert seit jenen uralten Zeiten. Physisch erforschen kann man diese Zustände nicht. Nur durch okkultes Forschen ist es möglich, darüber etwas zu erfahren, und für dieses Forschen haben wir die Akasha-Chronik. Diese Akasha-Chronik enthält alles, was in der geistigen Welt geschieht, und da das Physische ein Ausfluß des Geistigen ist, ist alles in ihr, was überhaupt geschehen ist und was geschieht.
[ 6 ] Der Mensch erlebt tagsüber Eindrücke und verarbeitet sie seelisch. Der Astralkörper enthält alle Nachklänge aus dem Tagesleben, alles, was der Mensch empfunden, gewollt und gedacht hat. Dieser Astralleib lebt im astralen Raum, und das, was da in ihm vorgeht, drückt sich als Abbild in die Astralwelt wie Schwingungen ein, und das bleibt lebendig. In diesem vom physischen Tagesleben befreiten Zustand schreibt der Mensch in die höheren Welten das ein, was er erlebt hat, und das bleibt bestehen. Der Mensch ist so im Schlafe tätig für die Ewigkeit. Wenn er schläft, so ist sein seelischer und sein geistiger Körper außerhalb seines physischen und seines Ätherkörpers, aber er ist sich dessen nicht bewußt. Nur der Hellseher kann sehen, wie durch die Seele des Menschen gezogen ist, was sich dann eingeschrieben hat in die Akasha-Chronik.
[ 6 ] Der Mensch erlebt tagsüber Eindrücke und verarbeitet sie seelisch. Der Astralkörper enthält alle Nachklänge aus dem Tagesleben, alles, was der Mensch empfunden, gewollt und gedacht hat. Dieser Astralleib lebt im astralen Raum, und das, was da in ihm vorgeht, drückt sich als Abbild in die Astralwelt wie Schwingungen ein, und das bleibt lebendig. In diesem vom physischen Tagesleben befreiten Zustand schreibt der Mensch in die höheren Welten das ein, was er erlebt hat, und das bleibt bestehen. Der Mensch ist so im Schlafe tätig für die Ewigkeit. Wenn er schläft, so ist sein seelischer und sein geistiger Körper außerhalb seines physischen und seines Ätherkörpers, aber er ist sich dessen nicht bewußt. Nur der Hellseher kann sehen, wie durch die Seele des Menschen gezogen ist, was sich dann eingeschrieben hat in die Akasha-Chronik.
[ 7 ] Je weiter wir zurückgehen in die Vergangenheit, desto mehr müssen wir uns auf die Akasha-Chronik verlassen, und je weiter wir zurückgehen, desto reiner ist diese Chronik. Sie ist am leichtesten zu lesen in weit, weit zurückliegenden Erdenzuständen, ehe die Erde physisch war. Viel schwieriger ist es, sie zu lesen während der atlantischen Zeit, und am allerschwierigsten während der nachatlantischen Zeit. Denn der Lesende muß sorgfältig alles eigene Wissen von diesen Zeiten aus seiner Seele ausmerzen, damit es nicht die Chronik fälscht. Daher ist es leichter, über die ältesten Zeiten etwas zu erforschen, von denen man noch keine sinnlichen Bilder hat.
[ 7 ] Je weiter wir zurückgehen in die Vergangenheit, desto mehr müssen wir uns auf die Akasha-Chronik verlassen, und je weiter wir zurückgehen, desto reiner ist diese Chronik. Sie ist am leichtesten zu lesen in weit, weit zurückliegenden Erdenzuständen, ehe die Erde physisch war. Viel schwieriger ist es, sie zu lesen während der atlantischen Zeit, und am allerschwierigsten während der nachatlantischen Zeit. Denn der Lesende muß sorgfältig alles eigene Wissen von diesen Zeiten aus seiner Seele ausmerzen, damit es nicht die Chronik fälscht. Daher ist es leichter, über die ältesten Zeiten etwas zu erforschen, von denen man noch keine sinnlichen Bilder hat.
[ 8 ] Es kann aber auch große Verwirrung geben, wenn jemand nicht ganz sicher im Lesen dieser Schriftzeichen ist. Zum Beispiel, wenn jemand gelebt hat zur Römerzeit, nehmen wir an Vergil. Wenn wir Vergil in der Akasha-Chronik wahrnehmen, so wirkt dieser wie ein lebendiges Bild, wie wirkliches Leben; es ist wie eine Wiederholung des Lebens selbst. Man kann nun dieses Vergil-Leben neu sich abspielen sehen; es ist eine treue Wiedergabe dessen, was sich damals zugetragen hat. Wenn Sie an dieses Bild eine Frage richten, so antwortet es so, wie Vergil möglicherweise hätte antworten können. Swedenborg hat mit diesem Akasha-Bild des Vergil gesprochen. Die Individualität des Vergil selbst hat eine eigene, andere Entwicklung durchgemacht. Wenn jemand nicht genau unterscheiden kann, dann kann er das verwechseln.
[ 8 ] Es kann aber auch große Verwirrung geben, wenn jemand nicht ganz sicher im Lesen dieser Schriftzeichen ist. Zum Beispiel, wenn jemand gelebt hat zur Römerzeit, nehmen wir an Vergil. Wenn wir Vergil in der Akasha-Chronik wahrnehmen, so wirkt dieser wie ein lebendiges Bild, wie wirkliches Leben; es ist wie eine Wiederholung des Lebens selbst. Man kann nun dieses Vergil-Leben neu sich abspielen sehen; es ist eine treue Wiedergabe dessen, was sich damals zugetragen hat. Wenn Sie an dieses Bild eine Frage richten, so antwortet es so, wie Vergil möglicherweise hätte antworten können. Swedenborg hat mit diesem Akasha-Bild des Vergil gesprochen. Die Individualität des Vergil selbst hat eine eigene, andere Entwicklung durchgemacht. Wenn jemand nicht genau unterscheiden kann, dann kann er das verwechseln.
[ 9 ] Nun möchte ich sprechen von den Sinnbildern, die man im Okkultismus immer gebraucht hat für die Zeit des Überganges vom zweigeschlechtlichen zum eingeschlechtlichen Menschen, für die Trennung der Geschlechter in der lemurischen Zeit. Da sprach man von drei Symbolen.
[ 9 ] Nun möchte ich sprechen von den Sinnbildern, die man im Okkultismus immer gebraucht hat für die Zeit des Überganges vom zweigeschlechtlichen zum eingeschlechtlichen Menschen, für die Trennung der Geschlechter in der lemurischen Zeit. Da sprach man von drei Symbolen.
Das erste Symbol: Der Mensch erhielt seine ursprüngliche Waffenrüstung und ein zweischneidiges Schwert.
Das zweite Symbol sind die sieben Bäume.
Das dritte Symbol ist das des zehnblättrigen Buches.
Das erste Symbol: Der Mensch erhielt seine ursprüngliche Waffenrüstung und ein zweischneidiges Schwert.
Das zweite Symbol sind die sieben Bäume.
Das dritte Symbol ist das des zehnblättrigen Buches.
[ 10 ] Mit der Waffenrüstung wies man hin auf die ursprüngliche Verwandtschaft zwischen den festen Bestandteilen der Erde und den festen Bestandteilen unseres physischen Körpers. Dieser Körper, der mit dem Festen der Erde zusammenhängt, ist der erste Zustand der menschlichen Natur. Das war nicht immer so. Früher war die Erde ganz anders. Was heute fest ist, hatte damals einen anderen Zustand, weil es vermischt war mit etwas ganz anderem Substanziellen, das heute voneinander abgetrennt ist. Man bezeichnete das etwa so: Ph + G = Physischer Körper + Geist, und man lernte unter dieser Formel hinschauen darauf, wie der Geist den Körper aufgebaut hat. Staunend können wir davor stehen, was dieser Körper birgt, wenn wir zum Beispiel sehen, wie in wunderbarer Weise das Gebälk des Oberschenkelknochens konstruiert ist. Der weiseste Architekt hätte das Problem nicht besser lösen können, wie da mit dem geringstem Material [erreicht ist, daß der ganze Körper getragen werden kann]. Oder wenn wir anschauen die Anatomie des Herzens, das in einer wunderbaren Weise das ganze Leben lang funktioniert, trotz aller Angriffe, denen es durch die Unvernunft des Mensch ausgesetzt ist, indem er Gifte genießt wie Alkohol, Kaffee und so weiter.
[ 10 ] Mit der Waffenrüstung wies man hin auf die ursprüngliche Verwandtschaft zwischen den festen Bestandteilen der Erde und den festen Bestandteilen unseres physischen Körpers. Dieser Körper, der mit dem Festen der Erde zusammenhängt, ist der erste Zustand der menschlichen Natur. Das war nicht immer so. Früher war die Erde ganz anders. Was heute fest ist, hatte damals einen anderen Zustand, weil es vermischt war mit etwas ganz anderem Substanziellen, das heute voneinander abgetrennt ist. Man bezeichnete das etwa so: Ph + G = Physischer Körper + Geist, und man lernte unter dieser Formel hinschauen darauf, wie der Geist den Körper aufgebaut hat. Staunend können wir davor stehen, was dieser Körper birgt, wenn wir zum Beispiel sehen, wie in wunderbarer Weise das Gebälk des Oberschenkelknochens konstruiert ist. Der weiseste Architekt hätte das Problem nicht besser lösen können, wie da mit dem geringstem Material [erreicht ist, daß der ganze Körper getragen werden kann]. Oder wenn wir anschauen die Anatomie des Herzens, das in einer wunderbaren Weise das ganze Leben lang funktioniert, trotz aller Angriffe, denen es durch die Unvernunft des Mensch ausgesetzt ist, indem er Gifte genießt wie Alkohol, Kaffee und so weiter.
[ 11 ] Wenn wir uns diesen Geist als wirksame, tätige Kraft und mit der Materie vermischt denken, haben wir die zwei Zustände, in denen der Körper existieren kann. Da ist die ursprüngliche Hülle, in der der Geist noch unmittelbar durchdringend, durchbildend tätig war. Dann hat er sich abgesondert. Das zweite hat der Mensch mit dem Pflanzenreich gemeinsam: Wachstum, Fortpflanzungskraft, das heißt, er hat Lebenskraft: Lk. + W. = Lebenskraft + Wasser. Wie die Physis verbunden ist mit dem Geist, so ist die Lebenskraft gebunden an das Wasser. Der Okkultist sieht im Wasser Leben. Alles Lebendige ist quellend und nicht denkbar ohne das Wasser. Als drittes entstand die Wunschkraft in dem Menschen. Diese war ursprünglich vereinigt mit dem Feuer als geistige Kraft. Aus der Wunschkraft entstand im Menschen die Leidenschaft, das Kama. Im Kama war der Mensch vereinigt mit dem Feuer. Wk. + F. = Wunschkraft + Feuer.
[ 11 ] Wenn wir uns diesen Geist als wirksame, tätige Kraft und mit der Materie vermischt denken, haben wir die zwei Zustände, in denen der Körper existieren kann. Da ist die ursprüngliche Hülle, in der der Geist noch unmittelbar durchdringend, durchbildend tätig war. Dann hat er sich abgesondert. Das zweite hat der Mensch mit dem Pflanzenreich gemeinsam: Wachstum, Fortpflanzungskraft, das heißt, er hat Lebenskraft: Lk. + W. = Lebenskraft + Wasser. Wie die Physis verbunden ist mit dem Geist, so ist die Lebenskraft gebunden an das Wasser. Der Okkultist sieht im Wasser Leben. Alles Lebendige ist quellend und nicht denkbar ohne das Wasser. Als drittes entstand die Wunschkraft in dem Menschen. Diese war ursprünglich vereinigt mit dem Feuer als geistige Kraft. Aus der Wunschkraft entstand im Menschen die Leidenschaft, das Kama. Im Kama war der Mensch vereinigt mit dem Feuer. Wk. + F. = Wunschkraft + Feuer.
[ 12 ] Noch früher war das menschliche Ich noch nicht an ein einzelnes gebunden, sondern es war ein Zentrum im wogenden Meer dieser den werdenden Menschen umgebenden Elemente. Sie sehen einen degenerierten Nachklang, wo der Geist formbildend auftritt inmitten der Stofflichkeit, in der Kristallbildung. Damals war der physische Körper auch kristallförmig, strahlend. Er sog die Lebenskraft ein und ließ das Wasser zurück. Dann sog der Mensch das Feuer auf und bekam warmes Blur.
[ 12 ] Noch früher war das menschliche Ich noch nicht an ein einzelnes gebunden, sondern es war ein Zentrum im wogenden Meer dieser den werdenden Menschen umgebenden Elemente. Sie sehen einen degenerierten Nachklang, wo der Geist formbildend auftritt inmitten der Stofflichkeit, in der Kristallbildung. Damals war der physische Körper auch kristallförmig, strahlend. Er sog die Lebenskraft ein und ließ das Wasser zurück. Dann sog der Mensch das Feuer auf und bekam warmes Blur.
[ 13 ] Dann bekam er das zweischneidige Schwert, das heißt das Ich, das von außen nach innen und von innen nach außen wirken kann. Es hat Kraft über die Elemente der Erde, des Wassers, des Feuers, die ihm untertan waren. Als Kama gebunden war an Feuer, Wasser an Lebenskraft, Stoff an Geist, da bildete der Mensch seine Waffenrüstung, da bekam er das zweischneidige Schwert.
[ 13 ] Dann bekam er das zweischneidige Schwert, das heißt das Ich, das von außen nach innen und von innen nach außen wirken kann. Es hat Kraft über die Elemente der Erde, des Wassers, des Feuers, die ihm untertan waren. Als Kama gebunden war an Feuer, Wasser an Lebenskraft, Stoff an Geist, da bildete der Mensch seine Waffenrüstung, da bekam er das zweischneidige Schwert.
[ 14 ] Die sieben Bäume, das sind die siebenerlei Arten, wie der Mensch sich ausleben kann. Wir haben da die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Menschenwesens vor uns. Wir haben zuerst die physische Hülle (Sthula sharira), dann den Ätherkörper (Prana), in diesem wirken die Fortpflanzungs-, Ernährungsund Wachstumskräfte, drittens den Teil der Menschenwesenbheit, in dem die Triebe und Leidenschaften walten, den Astralkörper, und dann erst als das Zentrale das vierte, das menschliche Selbstbewußtsein. Der Mensch hat seine Vierheit unbewußt bekommen, ohne seine Mitarbeit. Sobald er das Selbstbewußtsein erhalten hat, beginnt er, an sich zu arbeiten und seinen Astralkörper zu organisieren. Dadurch durchstrahlt er seinen Astralkörper nach und nach von innen heraus. Diese Arbeit wird abgeschlossen sein am Ende unserer nachatlantischen Epoche, dann wird der Astralkörper durchtränkt sein mit Manas.
[ 14 ] Die sieben Bäume, das sind die siebenerlei Arten, wie der Mensch sich ausleben kann. Wir haben da die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Menschenwesens vor uns. Wir haben zuerst die physische Hülle (Sthula sharira), dann den Ätherkörper (Prana), in diesem wirken die Fortpflanzungs-, Ernährungsund Wachstumskräfte, drittens den Teil der Menschenwesenbheit, in dem die Triebe und Leidenschaften walten, den Astralkörper, und dann erst als das Zentrale das vierte, das menschliche Selbstbewußtsein. Der Mensch hat seine Vierheit unbewußt bekommen, ohne seine Mitarbeit. Sobald er das Selbstbewußtsein erhalten hat, beginnt er, an sich zu arbeiten und seinen Astralkörper zu organisieren. Dadurch durchstrahlt er seinen Astralkörper nach und nach von innen heraus. Diese Arbeit wird abgeschlossen sein am Ende unserer nachatlantischen Epoche, dann wird der Astralkörper durchtränkt sein mit Manas.
[ 15 ] Es sind sieben Stadien:
[ 15 ] Es sind sieben Stadien:
1. Der Baum des Daseins — wo der Mensch seinen physischen Körper entwickelt
2. Der Baum des Wachstums
3. Der Baum der Verwandtschaft — wo der Menschen Sympathie und Antipathie für die Umgebung entwickelt
4. Der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen — wo der Mensch sich abschließt von der Außenwelt
5. Der Baum des Lebens — wo der Mensch anfängt, seinen Astralkörper zu beleben — Übergang vom Kama-Körper zu Manas
6. Der Baum des Wortes — wo der Mensch das sogenannte innere Wort zu vernehmen in der Lage ist, wo er mystische Erkenntnis hat
7. Der Baum der Gottseligkeit - wenn der Mensch in der Gottseligkeit des Alls ruht.
1. Der Baum des Daseins — wo der Mensch seinen physischen Körper entwickelt
2. Der Baum des Wachstums
3. Der Baum der Verwandtschaft — wo der Menschen Sympathie und Antipathie für die Umgebung entwickelt
4. Der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen — wo der Mensch sich abschließt von der Außenwelt
5. Der Baum des Lebens — wo der Mensch anfängt, seinen Astralkörper zu beleben — Übergang vom Kama-Körper zu Manas
6. Der Baum des Wortes — wo der Mensch das sogenannte innere Wort zu vernehmen in der Lage ist, wo er mystische Erkenntnis hat
7. Der Baum der Gottseligkeit - wenn der Mensch in der Gottseligkeit des Alls ruht.
[ 16 ] Das nächstemal werde ich etwas über das zehnblättrige Buch sprechen. Die großen Lehrer der Menschheit haben in dem zehnblättrigen Buch gelesen, wie der heutige Mensch buchstabiert.
[ 16 ] Das nächstemal werde ich etwas über das zehnblättrige Buch sprechen. Die großen Lehrer der Menschheit haben in dem zehnblättrigen Buch gelesen, wie der heutige Mensch buchstabiert.



