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Self-Knowledge and God-Knowledge I
GA 90a

10 August 1904, Berlin

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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis I, 1st ed.
  1. Self-Knowledge and God-Knowledge I, tr. SOL

49. Ausblick auf die nächsten Runden

49. Ausblick auf die nächsten Runden

[ 1 ] Letzten Endes dient alles Wissen dazu, unsere Zukunft vorzubereiten. Andere Wesen werden geführt; das Gesetz der Kristallisation ist dem Kristall vorgeschrieben, er braucht es sich nicht vorzuzeichnen. So ist es mit Pflanzen und Tieren. Erst der Mensch beginnt in der Mitte der lemurischen Zeit, sich Ziele vorzusetzen. Eine wirksame Erkenntnis der Zukunft ist nur dann möglich, wenn man die Vergangenheit kennt. So ist jedes menschliche Wissen bestimmt, das Ideal für die Zukunft vorzuhalten.

[ 1 ] Letzten Endes dient alles Wissen dazu, unsere Zukunft vorzubereiten. Andere Wesen werden geführt; das Gesetz der Kristallisation ist dem Kristall vorgeschrieben, er braucht es sich nicht vorzuzeichnen. So ist es mit Pflanzen und Tieren. Erst der Mensch beginnt in der Mitte der lemurischen Zeit, sich Ziele vorzusetzen. Eine wirksame Erkenntnis der Zukunft ist nur dann möglich, wenn man die Vergangenheit kennt. So ist jedes menschliche Wissen bestimmt, das Ideal für die Zukunft vorzuhalten.

[ 2 ] Um zu verstehen, wie die früheren und die jetzige Runde gegangen ist, muss man verstehen, dass das höchste Reich, das Mineralreich, seine höchste Vollendung erreicht hat, deshalb hört es Ende der vierten Runde auf. Wir müssen das mineralische nicht verwechseln mit dem physischen Reich. Wenn wir nach der fünften Runde einen Ausblick tun könnten, würden wir sehen, dass es kein Mineralreich mehr gibt. Das schließt nicht das Physische aus. Denken wir uns ineinandergeschlungene Pflanzen, inmitten der Mensch; alles in der niederen Welt wird zu Pflanzen verwandelt sein. Der Mensch wird am Ende der vierten Runde die höchste Vollkommenheit seiner mineralischen Grundlage erreicht haben. In der fünften hat er sie nicht mehr, er wird nichts Mineralisches aus sich hervorbringen.

[ 2 ] Um zu verstehen, wie die früheren und die jetzige Runde gegangen ist, muss man verstehen, dass das höchste Reich, das Mineralreich, seine höchste Vollendung erreicht hat, deshalb hört es Ende der vierten Runde auf. Wir müssen das mineralische nicht verwechseln mit dem physischen Reich. Wenn wir nach der fünften Runde einen Ausblick tun könnten, würden wir sehen, dass es kein Mineralreich mehr gibt. Das schließt nicht das Physische aus. Denken wir uns ineinandergeschlungene Pflanzen, inmitten der Mensch; alles in der niederen Welt wird zu Pflanzen verwandelt sein. Der Mensch wird am Ende der vierten Runde die höchste Vollkommenheit seiner mineralischen Grundlage erreicht haben. In der fünften hat er sie nicht mehr, er wird nichts Mineralisches aus sich hervorbringen.

[ 3 ] Nicht sogleich kann er in dies Pflanzenleben eintreten, sondern drei vorhergehende Stadien muss er durchmachen. Sein astralischmentaler Leib würde nicht passen zu diesem Pflanzenleib. Daher muss er sie vorbereiten und die drei Stadien durchmachen, die man Globen nennt. Dann passen sie in das neue physische Stadium hinein. Was aufgehört hat, ist nur, was mit dem Mineralreich zusammenhängt.

[ 3 ] Nicht sogleich kann er in dies Pflanzenleben eintreten, sondern drei vorhergehende Stadien muss er durchmachen. Sein astralischmentaler Leib würde nicht passen zu diesem Pflanzenleib. Daher muss er sie vorbereiten und die drei Stadien durchmachen, die man Globen nennt. Dann passen sie in das neue physische Stadium hinein. Was aufgehört hat, ist nur, was mit dem Mineralreich zusammenhängt.

[ 4 ] So auch Geburt und Tod; die kommen in der vierten Runde nur dadurch zustande, dass zwei verschiedene Dinge, höhere Individualität und niedere Natur des Menschen /Lücke in der Mitschrift] Wenn Sie an Ihre Individualität denken, kommt sie aus wesentlich höheren Reichen, während sich der Körper aufgebaut hat aus Luft, Wasser und Erde. Nur ein Teil dessen, was die Individualität vermag, kann sie im Körper ausdrücken. Es ist so wie ein Zelt, das vom Menschen überdauert wird. Er muss sich immer wieder ändern, weil er mehr ist. Während der fünften Runde haben wir es zu tun mit dem Hervorgehen immer neuer Menschen aus den andern.

[ 4 ] So auch Geburt und Tod; die kommen in der vierten Runde nur dadurch zustande, dass zwei verschiedene Dinge, höhere Individualität und niedere Natur des Menschen /Lücke in der Mitschrift] Wenn Sie an Ihre Individualität denken, kommt sie aus wesentlich höheren Reichen, während sich der Körper aufgebaut hat aus Luft, Wasser und Erde. Nur ein Teil dessen, was die Individualität vermag, kann sie im Körper ausdrücken. Es ist so wie ein Zelt, das vom Menschen überdauert wird. Er muss sich immer wieder ändern, weil er mehr ist. Während der fünften Runde haben wir es zu tun mit dem Hervorgehen immer neuer Menschen aus den andern.

[ 5 ] Es stirbt nichts ab, es ist immerfort alles Leben. Dasjenige, was in gewisser Beziehung der Schattenseite entspringt, ist, dass der astralische Mensch seine eigentliche Organisation erreicht haben wird. Heute ist er unorganisiert, noch nicht Träger des Ebenbildes Gottes; erst das Physische wird am Ende der vierten Runde Ebenbild Gottes. In der fünften Runde wird der Mensch astrale Tat- und Sinnesorgane haben. Die Sinnesorgane werden die sogenannten Chakren sein — fünf. Man nennt sie nach ihrer Form:

[ 5 ] Es stirbt nichts ab, es ist immerfort alles Leben. Dasjenige, was in gewisser Beziehung der Schattenseite entspringt, ist, dass der astralische Mensch seine eigentliche Organisation erreicht haben wird. Heute ist er unorganisiert, noch nicht Träger des Ebenbildes Gottes; erst das Physische wird am Ende der vierten Runde Ebenbild Gottes. In der fünften Runde wird der Mensch astrale Tat- und Sinnesorgane haben. Die Sinnesorgane werden die sogenannten Chakren sein — fünf. Man nennt sie nach ihrer Form:

- die sechsblättrige Lotusblume, in der Mitte des Leibes, bei gewissen Menschen angedeutet, bei Hellsehenden dreht sie sich,
- etwas weiter ist ein zehnblättriges Organ,
- im Herzen ein zwölfblättriges,
- sechzehnblättrig an der Kehle,
- zwischen den Augenbrauen achtzehnblättrig.

- die sechsblättrige Lotusblume, in der Mitte des Leibes, bei gewissen Menschen angedeutet, bei Hellsehenden dreht sie sich,
- etwas weiter ist ein zehnblättriges Organ,
- im Herzen ein zwölfblättriges,
- sechzehnblättrig an der Kehle,
- zwischen den Augenbrauen achtzehnblättrig.

[ 6 ] Nach diesen Organen wird sich der äußere Körper bilden. Zur Folge hat es etwas Bestimmtes. Jetzt wird der äußere Körper von der äußeren Natur gegeben, vom Tierreich. Jetzt kommt er aus dem, was aus dem Astralkörper fließt; aus dem astralen Reich ist er aufgebaut und deshalb ein Abbild von dem, was in der astralen Natur des betreffenden Individuums lebt. Sodass die christliche Esoterik das so ausgedrückt hat, dass sie den Priestern klargemacht hat, dass <«Kains» und «Abels> die äußeren Abzeichen an Menschen sein werden.

[ 6 ] Nach diesen Organen wird sich der äußere Körper bilden. Zur Folge hat es etwas Bestimmtes. Jetzt wird der äußere Körper von der äußeren Natur gegeben, vom Tierreich. Jetzt kommt er aus dem, was aus dem Astralkörper fließt; aus dem astralen Reich ist er aufgebaut und deshalb ein Abbild von dem, was in der astralen Natur des betreffenden Individuums lebt. Sodass die christliche Esoterik das so ausgedrückt hat, dass sie den Priestern klargemacht hat, dass <«Kains» und «Abels> die äußeren Abzeichen an Menschen sein werden.

[ 7 ] Während der sechsten Runde wird vollendet sein das Pflanzenreich und nur vorhanden das Tierreich, auf seine höchste Spitze gebracht; nur empfindsam Lebendes wird vorhanden sein. Die ganze Erde wird Empfindung und Bewegung sein. Während in der fünften Runde als äußerer Leib das Astrale sich ausdrückte, wird sich in der sechsten Runde der Gedanke ausdrücken, in dem der ganze TierKörper rhythmisch sich bewegt. Das, was in den Seelen lebt, wird Ausdruck sein, der Gedanke wird Ausdruck sein, eine sich mitteilende, tönende Welt. Daher sagt die christliche Esoterik: In der sechsten Runde ist alles tönendes Wort.

[ 7 ] Während der sechsten Runde wird vollendet sein das Pflanzenreich und nur vorhanden das Tierreich, auf seine höchste Spitze gebracht; nur empfindsam Lebendes wird vorhanden sein. Die ganze Erde wird Empfindung und Bewegung sein. Während in der fünften Runde als äußerer Leib das Astrale sich ausdrückte, wird sich in der sechsten Runde der Gedanke ausdrücken, in dem der ganze TierKörper rhythmisch sich bewegt. Das, was in den Seelen lebt, wird Ausdruck sein, der Gedanke wird Ausdruck sein, eine sich mitteilende, tönende Welt. Daher sagt die christliche Esoterik: In der sechsten Runde ist alles tönendes Wort.

[ 8 ] Des Menschen denkendes Leben wird unmittelbarer Ausdruck. Die vorhergegangene Verkündigung des wandelnden Wortes war das fleischgewordene Wort. Der Hinweis darauf in der vierten Runde war Christus.

[ 8 ] Des Menschen denkendes Leben wird unmittelbarer Ausdruck. Die vorhergegangene Verkündigung des wandelnden Wortes war das fleischgewordene Wort. Der Hinweis darauf in der vierten Runde war Christus.

[ 9 ] In der siebten Runde wird des Menschen ganzes Innere nach außen gewendet sein. Von dem, was auf dem Arupa-Plan lebt, stammelt der Mensch nur. Dann wird das «Ich bin» ausfließen. Es ist nicht in einen Körper eingespannt, der es abtrennt vom anderen Ich; alle Ichs werden Töne in einer großen Symphonie sein. Das nennt man in der christlichen Esoterik die «Gottseligkeiv. Das muss der Mensch erreichen, um zum Merkur hinüberzugehen, wie er vorher vom Monde gekommen ist. Dazu müssen wir alle Kräfte so in den Dienst unseres Ichs gestellt haben, dass wir ebenso gern nehmen wie geben. Diese Gottseligkeit bedeutet auch das Ruhen in sich selbst. Denn alle früheren Zustände sind Streben; hier ist ein Zurückblicken auf alles das, was gesammelt ist.

[ 9 ] In der siebten Runde wird des Menschen ganzes Innere nach außen gewendet sein. Von dem, was auf dem Arupa-Plan lebt, stammelt der Mensch nur. Dann wird das «Ich bin» ausfließen. Es ist nicht in einen Körper eingespannt, der es abtrennt vom anderen Ich; alle Ichs werden Töne in einer großen Symphonie sein. Das nennt man in der christlichen Esoterik die «Gottseligkeiv. Das muss der Mensch erreichen, um zum Merkur hinüberzugehen, wie er vorher vom Monde gekommen ist. Dazu müssen wir alle Kräfte so in den Dienst unseres Ichs gestellt haben, dass wir ebenso gern nehmen wie geben. Diese Gottseligkeit bedeutet auch das Ruhen in sich selbst. Denn alle früheren Zustände sind Streben; hier ist ein Zurückblicken auf alles das, was gesammelt ist.

[ 10 ] In dieser Ebenbildlichkeit Gottes wird ein weiteres Schaffen nicht mehr sein; es ruhet die Gottheit, sieht zurück und freut sich ihrer Werke. «So wurden vollendet Himmel und Erde mit dem ganzen Menschenheer ...»

[ 10 ] In dieser Ebenbildlichkeit Gottes wird ein weiteres Schaffen nicht mehr sein; es ruhet die Gottheit, sieht zurück und freut sich ihrer Werke. «So wurden vollendet Himmel und Erde mit dem ganzen Menschenheer ...»

Heilig - ist absolut gesund, wie
selig - ganz von Seele durchdrungen ist.

Heilig - ist absolut gesund, wie
selig - ganz von Seele durchdrungen ist.