Self-Knowledge and God-Knowledge I
GA 90a
12 October 1904, Berlin
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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis I, 1st ed.
61. Über den Anfang der Bibel sieben Runden — Genesis
61. Über den Anfang der Bibel sieben Runden — Genesis
[ 1 ] Wenn man den Anfang der Bibel verstehen will, muss man wissen, worauf die Dinge sich beziehen. Wir haben gesprochen von den Hyperboreern. Das war keine Rasse so dicht, dass man nicht hätte durchgreifen können. - Luftwesen. Daher brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn sie keine Erinnerungszeichen, Knochen und so weiter hinterlassen haben. Nur was physische Härtigkeit hatte, konnte Überreste lassen. Was im ersten Kapitel der Genesis sich abspielt, liegt noch viel höher als die hyperboreische Zeit. Lediglich bis zum Astralen, über allem Physischen /Lücke in der Mitschrift].
[ 1 ] Wenn man den Anfang der Bibel verstehen will, muss man wissen, worauf die Dinge sich beziehen. Wir haben gesprochen von den Hyperboreern. Das war keine Rasse so dicht, dass man nicht hätte durchgreifen können. - Luftwesen. Daher brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn sie keine Erinnerungszeichen, Knochen und so weiter hinterlassen haben. Nur was physische Härtigkeit hatte, konnte Überreste lassen. Was im ersten Kapitel der Genesis sich abspielt, liegt noch viel höher als die hyperboreische Zeit. Lediglich bis zum Astralen, über allem Physischen /Lücke in der Mitschrift].
[ 2 ] Überblicken wir die sieben Runden: Menschen, wie die gegenwärtigen sind, hat erst die vierte Runde hervorgebracht; Urbild eines solchen Menschen geschaffen, der innerhalb des Mineralreichs sich verwirklichen konnte. Vorher hatte er die Elementarreiche durchgemacht.
[ 2 ] Überblicken wir die sieben Runden: Menschen, wie die gegenwärtigen sind, hat erst die vierte Runde hervorgebracht; Urbild eines solchen Menschen geschaffen, der innerhalb des Mineralreichs sich verwirklichen konnte. Vorher hatte er die Elementarreiche durchgemacht.
5. Runde Pflanzenreich
6. Runde Tierreich
7. Runde Menschenreich
5. Runde Pflanzenreich
6. Runde Tierreich
7. Runde Menschenreich
[ 3 ] Sodass man von der jetzigen Runde eigentlich noch nicht sagen kann, dass der Mensch ein Ebenbild der Gottheit ist. Erst in der siebten Runde wird er seiner menschlichen Natur nach gottähnlich sein. Erst der physische Körper hat seine Vollkommenheit erlangt. Die Weiterentwicklung ist wieder das Erreichen früherer Stufen, aber in einer höheren Form. Der Mensch ist so physisch geworden wie heute, als er warmes Blut bekam.
[ 3 ] Sodass man von der jetzigen Runde eigentlich noch nicht sagen kann, dass der Mensch ein Ebenbild der Gottheit ist. Erst in der siebten Runde wird er seiner menschlichen Natur nach gottähnlich sein. Erst der physische Körper hat seine Vollkommenheit erlangt. Die Weiterentwicklung ist wieder das Erreichen früherer Stufen, aber in einer höheren Form. Der Mensch ist so physisch geworden wie heute, als er warmes Blut bekam.
[ 4 ] Wir müssen genau unterscheiden zwischen warm- und kaltblütigen Tieren. Die Fische haben keine Leidenschaften. Den Zustand der Kaltblütigkeit hat der Mensch auch durchgemacht. Die lemurische Rasse waren Kaltblütler bis zum Auftreten der Geschlechtlichkeit. Wir müssen in einer höheren Form diesen Zustand wieder erreichen. Die Entwicklung des Kaltblutes strebt das Christentum wieder an. Es will die Leidenschaften dämmen und veredeln. Der Esoteriker sagt, Christen seien Fische, die alles das, was aus der Warmblütigkeit stammt, überwinden.
[ 4 ] Wir müssen genau unterscheiden zwischen warm- und kaltblütigen Tieren. Die Fische haben keine Leidenschaften. Den Zustand der Kaltblütigkeit hat der Mensch auch durchgemacht. Die lemurische Rasse waren Kaltblütler bis zum Auftreten der Geschlechtlichkeit. Wir müssen in einer höheren Form diesen Zustand wieder erreichen. Die Entwicklung des Kaltblutes strebt das Christentum wieder an. Es will die Leidenschaften dämmen und veredeln. Der Esoteriker sagt, Christen seien Fische, die alles das, was aus der Warmblütigkeit stammt, überwinden.
[ 5 ] Der Astralkörper wird erst in der nächsten Runde vollkommen sein. Wenn unsere vierte Runde verflossen ist, wird das Mineral nicht mehr da sein. Der Mensch wird nicht gefesselt sein an den Boden; er hat sich auch aus der Form des Luftbewegens heraus entwickelt: daher die Bezeichnung des Adlers. Während der sechsten Runde saugt er die Pflanzenwelt auf. Menschen und Tiere werden sich teilen in dem Aufsaugen der Pflanzenwelt. Tiere werden das Rankenwerk verarbeiten; Menschen die Samenkraft.
[ 5 ] Der Astralkörper wird erst in der nächsten Runde vollkommen sein. Wenn unsere vierte Runde verflossen ist, wird das Mineral nicht mehr da sein. Der Mensch wird nicht gefesselt sein an den Boden; er hat sich auch aus der Form des Luftbewegens heraus entwickelt: daher die Bezeichnung des Adlers. Während der sechsten Runde saugt er die Pflanzenwelt auf. Menschen und Tiere werden sich teilen in dem Aufsaugen der Pflanzenwelt. Tiere werden das Rankenwerk verarbeiten; Menschen die Samenkraft.
[ 6 ] In der siebten Runde ist dann der Mensch als Ebenbild Gottes vorhanden.
[ 6 ] In der siebten Runde ist dann der Mensch als Ebenbild Gottes vorhanden.
[ 7 ] Also in der ersten Runde ist nur das erste Elementarreich vorhanden; das Mineralreich fängt an.
[ 7 ] Also in der ersten Runde ist nur das erste Elementarreich vorhanden; das Mineralreich fängt an.
[ 8 ] Was einen Gegenstand wahrnehmbar macht, ist das Mineralreich, der Mensch braucht höhere Organe, um nicht physisch zu sehen; muss neue Sinne entwickeln. Während der vier ersten Runden war die Welt sichtbar, weil sie nach und nach das Mineralische entwickelte. In dem Augenblick, wo das Mineralreich aufblitzt, leuchtet die Welt. Vorher wäre sie ganz lichtlos gewesen. Zunächst war dieses Licht dunkelrot; alles das, was später sich entwickeln soll, ist noch in der Finsternis vorhanden. Licht war alles, was sich anschickte, mineralische Erde zu werden. Finsternis war alles andere, was vom Monde herübergekommen war, mit Ausnahme des Mineralischen. Alles, was Licht ist, ist nun Sonne, was Finsternis ist Mond.
[ 8 ] Was einen Gegenstand wahrnehmbar macht, ist das Mineralreich, der Mensch braucht höhere Organe, um nicht physisch zu sehen; muss neue Sinne entwickeln. Während der vier ersten Runden war die Welt sichtbar, weil sie nach und nach das Mineralische entwickelte. In dem Augenblick, wo das Mineralreich aufblitzt, leuchtet die Welt. Vorher wäre sie ganz lichtlos gewesen. Zunächst war dieses Licht dunkelrot; alles das, was später sich entwickeln soll, ist noch in der Finsternis vorhanden. Licht war alles, was sich anschickte, mineralische Erde zu werden. Finsternis war alles andere, was vom Monde herübergekommen war, mit Ausnahme des Mineralischen. Alles, was Licht ist, ist nun Sonne, was Finsternis ist Mond.
[ 9 ] Himmel ist alles Geistige. Gewässer dasjenige, woraus die Erde gebildet wurde, ihr astraler Grundkeim. Wenn wir nun das Mineralreich betrachten, konnte man nicht unterscheiden zwischen einem Stein und anderem; nichts war getrennt. Erst in der zweiten Runde wurden einzelne Wesen herausgeschnitten; dies wird angedeutet dadurch, dass Geistiges von Physischem abgesondert wurde. Wenn nicht das Bild vom Geistigen bliebe, könnte eine Pflanze nicht wiedererschaffen werden. Der Stein bleibt, braucht keine Trennung. Die
[ 9 ] Himmel ist alles Geistige. Gewässer dasjenige, woraus die Erde gebildet wurde, ihr astraler Grundkeim. Wenn wir nun das Mineralreich betrachten, konnte man nicht unterscheiden zwischen einem Stein und anderem; nichts war getrennt. Erst in der zweiten Runde wurden einzelne Wesen herausgeschnitten; dies wird angedeutet dadurch, dass Geistiges von Physischem abgesondert wurde. Wenn nicht das Bild vom Geistigen bliebe, könnte eine Pflanze nicht wiedererschaffen werden. Der Stein bleibt, braucht keine Trennung. Die
[ 10 ] Pflanze braucht sie; dies ist die Aufgabe der zweiten Runde. «Gewässer sind die Wesen, das Einheitliche. Die Scheidung liegt in der Sonderung des Geistigen vom Physischen.
[ 10 ] Pflanze braucht sie; dies ist die Aufgabe der zweiten Runde. «Gewässer sind die Wesen, das Einheitliche. Die Scheidung liegt in der Sonderung des Geistigen vom Physischen.
[ 11 ] Es waren Pflanzen, die wir heute bezeichnen würden mit Schwämmen, Algen; nicht was wir heute als Kräuter bezeichnen. Sie haben andere Natur, aber sind pflanzliche Wesen. Vorzüglich solche, die noch nicht richtige grüne Farbe haben.
[ 11 ] Es waren Pflanzen, die wir heute bezeichnen würden mit Schwämmen, Algen; nicht was wir heute als Kräuter bezeichnen. Sie haben andere Natur, aber sind pflanzliche Wesen. Vorzüglich solche, die noch nicht richtige grüne Farbe haben.
[ 12 ] Während der dritten Runde entsteht alles, was Leben nicht nur aus dem Grunde entnimmt, sondern Leben weiterträgt. Unterschied zwischen samentragenden Pflanzen und Schwämmen. Der Schwamm nimmt noch Leben aus der allgemeinen Natur. Wenn wir den astralen Körper des Tieres während der dritten Runde betrachten, ist er etwas ganz Unvollendetes, es ist lediglich der mineralische Grundboden, der fertig wird. Das Tier hat Pflanzennatur, es pflanzt sich fort und hat astrale Empfindungsnatur, es empfindet. Was uns aber hier angeht, ist nur der mineralische Abdruck. Sodass, was geschaffen wird während der dritten Runde, ist der mineralische Abdruck, und er besteht darin, dass er pflanzlichen Körper hat, der Samen trägt. Der Genesisbeschreiber beschreibt von Pflanzen und Tier nur, was geblieben ist, das feste Gehäuse; das Ätherische und Astrale lässt er weg. — Schnecke im Gehäuse als Beispiel. Das Samentragende beschreibt er.
[ 12 ] Während der dritten Runde entsteht alles, was Leben nicht nur aus dem Grunde entnimmt, sondern Leben weiterträgt. Unterschied zwischen samentragenden Pflanzen und Schwämmen. Der Schwamm nimmt noch Leben aus der allgemeinen Natur. Wenn wir den astralen Körper des Tieres während der dritten Runde betrachten, ist er etwas ganz Unvollendetes, es ist lediglich der mineralische Grundboden, der fertig wird. Das Tier hat Pflanzennatur, es pflanzt sich fort und hat astrale Empfindungsnatur, es empfindet. Was uns aber hier angeht, ist nur der mineralische Abdruck. Sodass, was geschaffen wird während der dritten Runde, ist der mineralische Abdruck, und er besteht darin, dass er pflanzlichen Körper hat, der Samen trägt. Der Genesisbeschreiber beschreibt von Pflanzen und Tier nur, was geblieben ist, das feste Gehäuse; das Ätherische und Astrale lässt er weg. — Schnecke im Gehäuse als Beispiel. Das Samentragende beschreibt er.
[ 13 ] Während der vierten Runde geht das Mineralische so weit weiter, dass es Schale werden kann für Pflanzen, Tiere und Menschen. In der dritten Runde konnten Tiere nicht etwa Mond und Sterne sehen, denn die waren noch nicht mineralisch; jetzt werden sie es.
[ 13 ] Während der vierten Runde geht das Mineralische so weit weiter, dass es Schale werden kann für Pflanzen, Tiere und Menschen. In der dritten Runde konnten Tiere nicht etwa Mond und Sterne sehen, denn die waren noch nicht mineralisch; jetzt werden sie es.
[ 14 ] Was vom Lunarischen herübergekommen ist, verdichtet sich als Mondkörper; die Sonne ist verdichtetes Licht.
[ 14 ] Was vom Lunarischen herübergekommen ist, verdichtet sich als Mondkörper; die Sonne ist verdichtetes Licht.
[ 15 ] Noch nicht sind wir mit dem vierten Tage ganz zu Ende, denn die Runde ist nicht abgelaufen. Was geschieht später? Die Vögel sind die künftigen Astralkörper der Menschen; geflügelte Tiere sind Cherubim und Engel. Dieses Mehren ist nun kein geschlechtliches Mehren.
[ 15 ] Noch nicht sind wir mit dem vierten Tage ganz zu Ende, denn die Runde ist nicht abgelaufen. Was geschieht später? Die Vögel sind die künftigen Astralkörper der Menschen; geflügelte Tiere sind Cherubim und Engel. Dieses Mehren ist nun kein geschlechtliches Mehren.
[ 16 ] Die sechste Runde: Man muss sich den Vorgang ins mentale Reich gehoben denken, wo alles rein wird. Gott gibt den Menschen die Pflanzen zur Nahrung: Absorption des Pflanzenreichs. Alles, was jetzt Tier ist, wird dann gleichsam zusammengerufen werden in seinen Astralkörper. Der Löwe strebt erst hin zu seiner Art, er ist noch nicht in seiner Art. Erst in der sechsten Runde wird jedes Tier in seiner Art sein; dann wird ihre irdische Entwicklung aufhören und eine höhere anfangen. Jetzt erst ist der Mensch Herrscher: Er muss magisch herrschen können. Dann wird der Mensch wieder männlichweiblich sein. Alles Kraut und Rankenwerk den Tieren.
[ 16 ] Die sechste Runde: Man muss sich den Vorgang ins mentale Reich gehoben denken, wo alles rein wird. Gott gibt den Menschen die Pflanzen zur Nahrung: Absorption des Pflanzenreichs. Alles, was jetzt Tier ist, wird dann gleichsam zusammengerufen werden in seinen Astralkörper. Der Löwe strebt erst hin zu seiner Art, er ist noch nicht in seiner Art. Erst in der sechsten Runde wird jedes Tier in seiner Art sein; dann wird ihre irdische Entwicklung aufhören und eine höhere anfangen. Jetzt erst ist der Mensch Herrscher: Er muss magisch herrschen können. Dann wird der Mensch wieder männlichweiblich sein. Alles Kraut und Rankenwerk den Tieren.
[ 17 ] Der Himmel, das höchste Geistige, wird auch vollendet. Gott kann erst ruhen, wenn der Mensch auch vollendet ist. Die späteren Zustände sind immer Wiederholungen der früheren. Für unseren vierten Zustand können wir uns auch vorstellen, dass wir die Zukunft in der Gegenwart angedeutet finden. Ein abgeleiteter Sinn ist möglich, weil jeder folgende auf höherer Stufe das Vorhergehende wiederholt: drei erste Schöpfungstage auf die drei ersten Runden. Die vier letzten Schöpfungstage auf die Arupa-, Rupa-, astrale und ätherisch-physische Phase der Erde bis zum Zeitpunkt in der lemurischen Rasse.
[ 17 ] Der Himmel, das höchste Geistige, wird auch vollendet. Gott kann erst ruhen, wenn der Mensch auch vollendet ist. Die späteren Zustände sind immer Wiederholungen der früheren. Für unseren vierten Zustand können wir uns auch vorstellen, dass wir die Zukunft in der Gegenwart angedeutet finden. Ein abgeleiteter Sinn ist möglich, weil jeder folgende auf höherer Stufe das Vorhergehende wiederholt: drei erste Schöpfungstage auf die drei ersten Runden. Die vier letzten Schöpfungstage auf die Arupa-, Rupa-, astrale und ätherisch-physische Phase der Erde bis zum Zeitpunkt in der lemurischen Rasse.
[ 18 ] Der wirklich ursprüngliche Sinn: sieben Runden und im geistigsten Sinne genommen. Dann aber ein abgeleiteter [Lücke in der Mitschrift]
[ 18 ] Der wirklich ursprüngliche Sinn: sieben Runden und im geistigsten Sinne genommen. Dann aber ein abgeleiteter [Lücke in der Mitschrift]
[ 19 ] Weil jedes Folgende auf höherer Stufe das Vorhergehende wiederholt.
[ 19 ] Weil jedes Folgende auf höherer Stufe das Vorhergehende wiederholt.
[ 20 ] Nur ganz wenige wussten, was die Genesis bedeutet; der Zeitpunkt, an dem das zum ersten Mal in der Literatur niedergelegt wurde, fällt zusammen mit den Anfängen des Christentums. PhilonJudaeus von Alexandrien gibt zuerst etwas, wie wir es heute durchgenommen haben. Die Zeit, in der zum ersten Male eine esoterische Lehre dem Buche anvertraut wurde, fällt zusammen mit der Zeit, wo das Mysterium überwunden wurde. Derjenige, der eingeweiht war, erlebte in den Mysterien den Opfertod des Gottes, wenn er höher eingeweiht wurde, seinen eigenen Opfertod. Was früher von dem Einzelnen in der Krypta erlebt worden war, wurde hinausgetragen auf den Weltschauplatz. Was früher nur diejenigen hatten, die schauten, sollten auch diejenigen haben, die glaubten. Während Philon soweit es geht, das Esoterische zum ersten Mal publiziert, stellt es das Christentum als mystische Tatsache dar. Geschichte wird, was früher in den Mysterien allein erlebt wurde.
[ 20 ] Nur ganz wenige wussten, was die Genesis bedeutet; der Zeitpunkt, an dem das zum ersten Mal in der Literatur niedergelegt wurde, fällt zusammen mit den Anfängen des Christentums. PhilonJudaeus von Alexandrien gibt zuerst etwas, wie wir es heute durchgenommen haben. Die Zeit, in der zum ersten Male eine esoterische Lehre dem Buche anvertraut wurde, fällt zusammen mit der Zeit, wo das Mysterium überwunden wurde. Derjenige, der eingeweiht war, erlebte in den Mysterien den Opfertod des Gottes, wenn er höher eingeweiht wurde, seinen eigenen Opfertod. Was früher von dem Einzelnen in der Krypta erlebt worden war, wurde hinausgetragen auf den Weltschauplatz. Was früher nur diejenigen hatten, die schauten, sollten auch diejenigen haben, die glaubten. Während Philon soweit es geht, das Esoterische zum ersten Mal publiziert, stellt es das Christentum als mystische Tatsache dar. Geschichte wird, was früher in den Mysterien allein erlebt wurde.
[ 21 ] Hier liegt die zentral-kosmische Bedeutung des Christentums und seines Gründers. Alles Frühere weist darauf hin, alles Spätere weist darauf zurück. Was früher in den Mysterien vorging, war wie eine Prophetie. Daher ist das Christentum eine Erfüllung. «Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.»
[ 21 ] Hier liegt die zentral-kosmische Bedeutung des Christentums und seines Gründers. Alles Frühere weist darauf hin, alles Spätere weist darauf zurück. Was früher in den Mysterien vorging, war wie eine Prophetie. Daher ist das Christentum eine Erfüllung. «Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.»
[ 22 ] Das zweite Kapitel der Genesis beginnt da, wo in unserer jetzigen Rundenbildung der physische Zustand eintritt. In dem Ätherzustand waren noch nicht Tiere und Pflanzen vorhanden, denn eigentlich ist der Mensch Erstling. Die Polarrasse ist noch ätherisch, aber schon physisch. Während der Mensch sich von dem Äthermenschen, der noch männlich-weiblich ist, entwickelt, entstehen als Abfälle Tiere und Pflanzen. Im Beginne hatte der Mensch all die Eigenschaften mit, die jetzt auf die übrigen Pflanzen und die Tiere verteilt sind, das Wüten des Löwen, das Schlaue des Fuchses. So ist die Mitte der lemurischen Zeit ein wichtiger Zeitpunkt für alle Wesen. Wesen mit warmem Blut gab es früher nicht.
[ 22 ] Das zweite Kapitel der Genesis beginnt da, wo in unserer jetzigen Rundenbildung der physische Zustand eintritt. In dem Ätherzustand waren noch nicht Tiere und Pflanzen vorhanden, denn eigentlich ist der Mensch Erstling. Die Polarrasse ist noch ätherisch, aber schon physisch. Während der Mensch sich von dem Äthermenschen, der noch männlich-weiblich ist, entwickelt, entstehen als Abfälle Tiere und Pflanzen. Im Beginne hatte der Mensch all die Eigenschaften mit, die jetzt auf die übrigen Pflanzen und die Tiere verteilt sind, das Wüten des Löwen, das Schlaue des Fuchses. So ist die Mitte der lemurischen Zeit ein wichtiger Zeitpunkt für alle Wesen. Wesen mit warmem Blut gab es früher nicht.
[ 23 ] Nun, die sieben Schöpfungstage sind die sieben Runden; die Zustände, die unserem physischen vorangingen, können auch /Lücke in der Mitschrift]
[ 23 ] Nun, die sieben Schöpfungstage sind die sieben Runden; die Zustände, die unserem physischen vorangingen, können auch /Lücke in der Mitschrift]
[ 24 ] die vierte Runde beginnt /Lücke in der Mitschrift]
[ 24 ] die vierte Runde beginnt /Lücke in der Mitschrift]
[ 25 ] In den ägyptischen Mysterien wurde festgehalten, dass die sieben Tage sieben Runden sind. Unsere eigene physische Entwicklungsgeschichte ist in dem zweiten Kapitel dargestellt. Jetzt ist der siebte Tag bloß bezüglich der mineralisch-physischen Entwicklung gemeint.
[ 25 ] In den ägyptischen Mysterien wurde festgehalten, dass die sieben Tage sieben Runden sind. Unsere eigene physische Entwicklungsgeschichte ist in dem zweiten Kapitel dargestellt. Jetzt ist der siebte Tag bloß bezüglich der mineralisch-physischen Entwicklung gemeint.
[ 26 ] Es war das Ätherische da, und im Ätherischen sonderten sich wie Nebelgestalten die Menschen ab - ätherische Doppelkörper.
[ 26 ] Es war das Ätherische da, und im Ätherischen sonderten sich wie Nebelgestalten die Menschen ab - ätherische Doppelkörper.
[ 27 ] Der niedere indische Yogi versucht, zu den psychischen Erlebnissen zu kommen dadurch, dass er den Atmungsprozess ändert. Ein Körper, in dem die Kohlensäure tätig ist, ist nicht imstande, Spirituelles in sich zu bergen, wohl aber Psychisches. Wer länger, als es im normalen Prozess der Fall ist, die Kohlensäure in sich birgt, wird dadurch pflanzenähnlicher. Die Psychen, Seelen sind hinübergekommen und nehmen nun Besitz von dem Ätherkörper, den sie vorfinden, von den Göttern der Form gestaltet; Vereinigung der Seele mit dem Staub der Erde, physisch mineralischer Ätherkörper. In dem Äthermeer ist alle Materie vereinigt, die heute getrennt ist in zwei Himmelskugeln. Im Mittelpunkt zwischen der heutigen Erde und dem Mond war die Ätherkugel; in der war vereinigt, was später sich trennte, Töchterkugeln sind es von der Mutterkugel, die als «Paradiso» bezeichnet wird. Erst dadurch wurde die Erde reif, die physische Dichtigkeit zu erlangen, durch die der Mensch so geworden ist. Also war in der Tat das Paradies vorhanden, aus dem der Mensch vertrieben worden ist.
[ 27 ] Der niedere indische Yogi versucht, zu den psychischen Erlebnissen zu kommen dadurch, dass er den Atmungsprozess ändert. Ein Körper, in dem die Kohlensäure tätig ist, ist nicht imstande, Spirituelles in sich zu bergen, wohl aber Psychisches. Wer länger, als es im normalen Prozess der Fall ist, die Kohlensäure in sich birgt, wird dadurch pflanzenähnlicher. Die Psychen, Seelen sind hinübergekommen und nehmen nun Besitz von dem Ätherkörper, den sie vorfinden, von den Göttern der Form gestaltet; Vereinigung der Seele mit dem Staub der Erde, physisch mineralischer Ätherkörper. In dem Äthermeer ist alle Materie vereinigt, die heute getrennt ist in zwei Himmelskugeln. Im Mittelpunkt zwischen der heutigen Erde und dem Mond war die Ätherkugel; in der war vereinigt, was später sich trennte, Töchterkugeln sind es von der Mutterkugel, die als «Paradiso» bezeichnet wird. Erst dadurch wurde die Erde reif, die physische Dichtigkeit zu erlangen, durch die der Mensch so geworden ist. Also war in der Tat das Paradies vorhanden, aus dem der Mensch vertrieben worden ist.
[ 28 ] Jetzt erst, nach der Trennung, entstehen die Pflanzen, der Mensch könnte sich nicht höher entwickeln, wenn er nicht gewisse Teile abgeben würde, aus denen die Pflanzen wurden. «Hätten die nicht ein tieferes Dasein gewählt, hätte ich mich nicht höher entwickelt», so muss sich der Mensch sagen.
[ 28 ] Jetzt erst, nach der Trennung, entstehen die Pflanzen, der Mensch könnte sich nicht höher entwickeln, wenn er nicht gewisse Teile abgeben würde, aus denen die Pflanzen wurden. «Hätten die nicht ein tieferes Dasein gewählt, hätte ich mich nicht höher entwickelt», so muss sich der Mensch sagen.
[ 29 ] Aus Nehmen und Geben entsteht die ganze Evolution. Daraus entsteht auch das Böse, das nur in der Zeit liegt und später ausgeglichen werden muss. Für das Böse wird in späterer Zeit das entsprechende Gute geschaffen; dadurch kommt Entwicklung hinein.
[ 29 ] Aus Nehmen und Geben entsteht die ganze Evolution. Daraus entsteht auch das Böse, das nur in der Zeit liegt und später ausgeglichen werden muss. Für das Böse wird in späterer Zeit das entsprechende Gute geschaffen; dadurch kommt Entwicklung hinein.
[ 30 ] Nun war das, was der Mensch braucht, auf der Erde vorhanden. Alle Lebenskraft, die der Mensch nicht braucht, ist in den Pflanzen; in der Mitte im Lebensbaum, das was er braucht, die Lebenskraft. Es ist des Menschen eigenes Prana gereinigt für ihn, dadurch, dass er Einiges abgegeben hat.
[ 30 ] Nun war das, was der Mensch braucht, auf der Erde vorhanden. Alle Lebenskraft, die der Mensch nicht braucht, ist in den Pflanzen; in der Mitte im Lebensbaum, das was er braucht, die Lebenskraft. Es ist des Menschen eigenes Prana gereinigt für ihn, dadurch, dass er Einiges abgegeben hat.
[ 31 ] Das sympatische Nervensystem breitet sich wie ein Baum in seinem Leibe aus. Im Universum kann nichts entstehen, ohne dass sein Gegenbild erscheint. Seine Ergänzung muss nun der Mensch in dem andern Baum, im polarischen finden: Rückenmark und Gehirn. Neben dem bloßen Prana entwickeln sich seine Organe für die Erkenntnis. Die Menschengeister konnten sich mit ihm verbinden und ihren Sitz im Baum der Erkenntnis nehmen. — Die vier Ströme übergehen wir diesmal.
[ 31 ] Das sympatische Nervensystem breitet sich wie ein Baum in seinem Leibe aus. Im Universum kann nichts entstehen, ohne dass sein Gegenbild erscheint. Seine Ergänzung muss nun der Mensch in dem andern Baum, im polarischen finden: Rückenmark und Gehirn. Neben dem bloßen Prana entwickeln sich seine Organe für die Erkenntnis. Die Menschengeister konnten sich mit ihm verbinden und ihren Sitz im Baum der Erkenntnis nehmen. — Die vier Ströme übergehen wir diesmal.
[ 32 ] [Lücke in der Mitschrift] wirst du sterben. Alles Leben, das bis jetzt vorhanden war, kannte nicht, was wir heute Geburt und Tod nennen. Unsterblich war das, was physisch war. Damit ein Organ geschaffen wird für den Geist, [Lücke in der Mitschrift] war eine Zweiheit geschaffen. Die Fülle des menschlichen Geistes verhielt sich wie eine große Menge Flüssigkeit zu einem Gefäß, das es nicht halten kann; die Reihe der Leben sind die verschiedenen Gefäße. Es ist natürlich, dass der Mensch vor die Wahl gestellt wird, entweder seine Unsterblichkeit in den niederen Reichen zu behalten oder sie zu erkaufen durch viele Leben.
[ 32 ] [Lücke in der Mitschrift] wirst du sterben. Alles Leben, das bis jetzt vorhanden war, kannte nicht, was wir heute Geburt und Tod nennen. Unsterblich war das, was physisch war. Damit ein Organ geschaffen wird für den Geist, [Lücke in der Mitschrift] war eine Zweiheit geschaffen. Die Fülle des menschlichen Geistes verhielt sich wie eine große Menge Flüssigkeit zu einem Gefäß, das es nicht halten kann; die Reihe der Leben sind die verschiedenen Gefäße. Es ist natürlich, dass der Mensch vor die Wahl gestellt wird, entweder seine Unsterblichkeit in den niederen Reichen zu behalten oder sie zu erkaufen durch viele Leben.
[ 33 ] Damit der Mensch sich wendet zum Geistigen, ist notwendig, dass Geburt und Tod entsteht. Weil der Geist mannigfaltige Seiten hat, handelte es sich darum, dass der Mensch in verschiedene Lagen kommt. Die Verschiedenheit in den Eigenschaften würde nicht erreicht werden und verschiedene Schicksale nicht entstehen, wenn die Mutter nur die Tochter hervorbringen würde ohne das Mittel der Geschlechtlichkeit; jetzt erst kam die Mischung und mit ihr die Verschiedenheit: die Mannigfaltigkeit unter den Menschen und dadurch die Möglichkeit, die verschiedensten Schicksale zu schaffen. Die geschlechtliche Fortpflanzung ist ein notwendiges Gegenstück zu Geburt und Tod.
[ 33 ] Damit der Mensch sich wendet zum Geistigen, ist notwendig, dass Geburt und Tod entsteht. Weil der Geist mannigfaltige Seiten hat, handelte es sich darum, dass der Mensch in verschiedene Lagen kommt. Die Verschiedenheit in den Eigenschaften würde nicht erreicht werden und verschiedene Schicksale nicht entstehen, wenn die Mutter nur die Tochter hervorbringen würde ohne das Mittel der Geschlechtlichkeit; jetzt erst kam die Mischung und mit ihr die Verschiedenheit: die Mannigfaltigkeit unter den Menschen und dadurch die Möglichkeit, die verschiedensten Schicksale zu schaffen. Die geschlechtliche Fortpflanzung ist ein notwendiges Gegenstück zu Geburt und Tod.
[ 34 ] Bei den Hermaphroditen können nur die Eigenschaften des Vorfahren sich vererben; damit ganz neue Eigenschaften entstehen konnten, musste die Mischung von Zweien dazukommen. Amphimixis ist das nötige Korrelat zu Geburt und Tod. In der Zeit, als die Menschen Knochen, das heißt mineralisches Grundgerüste bekamen, teilte sich der Mensch in Mann und Frau; in der persischen Genesis ist der Sinn noch gut enthalten.
[ 34 ] Bei den Hermaphroditen können nur die Eigenschaften des Vorfahren sich vererben; damit ganz neue Eigenschaften entstehen konnten, musste die Mischung von Zweien dazukommen. Amphimixis ist das nötige Korrelat zu Geburt und Tod. In der Zeit, als die Menschen Knochen, das heißt mineralisches Grundgerüste bekamen, teilte sich der Mensch in Mann und Frau; in der persischen Genesis ist der Sinn noch gut enthalten.
[ 35 ] In diesem Moment entstehen mit dem physischen Dichterwerden des Menschen alle Warmblüter - hm entsprechend» bedeutet wesensgleich. Im Gefolge des Menschen entstanden die Tiere.
[ 35 ] In diesem Moment entstehen mit dem physischen Dichterwerden des Menschen alle Warmblüter - hm entsprechend» bedeutet wesensgleich. Im Gefolge des Menschen entstanden die Tiere.
[ 36 ] Der Schlaf, in den Adam verfällt: Vorher war der Mensch ein physisches Wesen, in das der Geist von außen hineingetrieben wurde; jetzt muss im Innern sprießen, muss das hervorbrechen, was früher von außen kam. Das Bewusstsein von außen kann nur dadurch zum Innern werden, dass der Mensch eine Pforte überschreitet. Er schläft hinüber.
[ 36 ] Der Schlaf, in den Adam verfällt: Vorher war der Mensch ein physisches Wesen, in das der Geist von außen hineingetrieben wurde; jetzt muss im Innern sprießen, muss das hervorbrechen, was früher von außen kam. Das Bewusstsein von außen kann nur dadurch zum Innern werden, dass der Mensch eine Pforte überschreitet. Er schläft hinüber.
[ 37 ] Mit dem Männlich- und Weiblich-Werden des Menschen beginnt zugleich die Arbeit auf dem physischen Plan. Jetzt ist er auf sich selbst angewiesen. Früher war er verbunden mit der höheren Materie und dem Geiste.
[ 37 ] Mit dem Männlich- und Weiblich-Werden des Menschen beginnt zugleich die Arbeit auf dem physischen Plan. Jetzt ist er auf sich selbst angewiesen. Früher war er verbunden mit der höheren Materie und dem Geiste.
[ 38 ] Und nun merken sie, dass sie nackt sind. Was jetzt gekommen war, das ist die Materie, denn früher war es feinere Materie, in der noch nicht die Sinnesorgane so gebildet waren. Zu sehen war erst möglich, als Augen gebildet waren. Der Moment, wo die geistigen Organe der Vorzeit Sinnesorgane wurden, war derjenige, in dem der Mensch ein Sonderwesen wurde. Er sah sich in seiner Selbstheit.
[ 38 ] Und nun merken sie, dass sie nackt sind. Was jetzt gekommen war, das ist die Materie, denn früher war es feinere Materie, in der noch nicht die Sinnesorgane so gebildet waren. Zu sehen war erst möglich, als Augen gebildet waren. Der Moment, wo die geistigen Organe der Vorzeit Sinnesorgane wurden, war derjenige, in dem der Mensch ein Sonderwesen wurde. Er sah sich in seiner Selbstheit.
