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Self-Knowledge and God-Knowledge II
GA 90b

20 August 1905, Berlin

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Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis II, 1st ed.
  1. Self-Knowledge and God-Knowledge II, tr. SOL

14. Subjektiv — Objektiv Dharma in Karma

14. Subjektiv — Objektiv Dharma in Karma

[ 1 ] Was auf einem Plane bloß subjektiv erwacht, kann auf diesem Plane wirken, aber nicht wahrnehmen. Mineral ist erwacht - subjektiv auf dem physischen Plan.

[ 1 ] Was auf einem Plane bloß subjektiv erwacht, kann auf diesem Plane wirken, aber nicht wahrnehmen. Mineral ist erwacht - subjektiv auf dem physischen Plan.

[ 2 ] Was auf einem Plane subjektiv und objektiv erwacht, kann auf diesem Plane wirken und wahrnehmen.

[ 2 ] Was auf einem Plane subjektiv und objektiv erwacht, kann auf diesem Plane wirken und wahrnehmen.

[ 3 ] Mensch ist erwacht:

[ 3 ] Mensch ist erwacht:

auf dem physischen Plan - subjektiv und objektiv
auf dem astralen Plan - subjektiv
auf dem mentalen Plan - subjektiv

auf dem physischen Plan - subjektiv und objektiv
auf dem astralen Plan - subjektiv
auf dem mentalen Plan - subjektiv

Diagram 1Diagram 1

[ 4 ] Der physische Plan ist für den Menschen nur deswegen vorhanden, weil er auf demselben subjektiv und objektiv erwacht ist.

[ 4 ] Der physische Plan ist für den Menschen nur deswegen vorhanden, weil er auf demselben subjektiv und objektiv erwacht ist.

[ 5 ] Wird er auf dem astralen Plan objektiv erwachen, dann wird die ganze Wunschwelt ebenso objektives Dasein haben, wie jetzt die gesamte physische Welt.

[ 5 ] Wird er auf dem astralen Plan objektiv erwachen, dann wird die ganze Wunschwelt ebenso objektives Dasein haben, wie jetzt die gesamte physische Welt.

[ 6 ] Wird er auf dem mentalen Plan objektiv erwachen, dann wird alles, was jetzt bloß Gedankenwelt ist, wesenhafte, objektive Welt sein.

[ 6 ] Wird er auf dem mentalen Plan objektiv erwachen, dann wird alles, was jetzt bloß Gedankenwelt ist, wesenhafte, objektive Welt sein.

[ 7 ] Die Entwicklung des Menschen besteht nacheinander abwechselnd in einem Objektivwerden der drei Welten.

[ 7 ] Die Entwicklung des Menschen besteht nacheinander abwechselnd in einem Objektivwerden der drei Welten.

1. Physische Welt objektiv: physisches Dasein
2. Astrale Welt objektiv: Kamaloka Dasein
3. Mentale Welt objektiv: Devachan Dasein

1. Physische Welt objektiv: physisches Dasein
2. Astrale Welt objektiv: Kamaloka Dasein
3. Mentale Welt objektiv: Devachan Dasein

Diagram 2Diagram 2

Erde: physisch, astral,Manas
Devachan: mental, Budhi, Atma

Erde: physisch, astral,Manas
Devachan: mental, Budhi, Atma

[ 8 ] Die Entwicklung besteht im fortwährenden Verwandeln des Subjektiven ins Objektive oder des Gesetzes in die Wirklichkeit. Dharma in Karma.

[ 8 ] Die Entwicklung besteht im fortwährenden Verwandeln des Subjektiven ins Objektive oder des Gesetzes in die Wirklichkeit. Dharma in Karma.

Die Funktion in Form umgesetzt.
Die Hand ist Ergebnis der Arbeit.
Das Auge ist Ergebnis des Lichtes.

Funktion ist das Dasein in Tätigkeit gedacht.
Entwicklung im Fortschritt heißt: Dharma
Holt sich durch seine Tätigkeit aus seiner Umwelt die Organe für seine Zukunft.

Die Funktion in Form umgesetzt.
Die Hand ist Ergebnis der Arbeit.
Das Auge ist Ergebnis des Lichtes.

Funktion ist das Dasein in Tätigkeit gedacht.
Entwicklung im Fortschritt heißt: Dharma
Holt sich durch seine Tätigkeit aus seiner Umwelt die Organe für seine Zukunft.

Diagram 3Diagram 3

[ 9 ] Karma ist das in der Materie gekreuzigte Dharma.

[ 9 ] Karma ist das in der Materie gekreuzigte Dharma.

[ 10 ] Karma ist offenbares Dharma und muss wirken, weil es den unoffenbaren Teil von Dharma verschlossen in sich trägt.

[ 10 ] Karma ist offenbares Dharma und muss wirken, weil es den unoffenbaren Teil von Dharma verschlossen in sich trägt.

[ 11 ] Dharma ist zugleich das Übersein in einem Sein.

[ 11 ] Dharma ist zugleich das Übersein in einem Sein.

[ 12 ] Selbsterkenntnis heißt, die Stufe seines Seins im richtigen Sinne erkennen; dann dient Selbsterkenntnis dem Dharma.

[ 12 ] Selbsterkenntnis heißt, die Stufe seines Seins im richtigen Sinne erkennen; dann dient Selbsterkenntnis dem Dharma.

[ 13 ] Selbsterkenntnis ist Erkenntnis des Unvollkommenheitsgrades eines jeden.

[ 13 ] Selbsterkenntnis ist Erkenntnis des Unvollkommenheitsgrades eines jeden.

[ 14 ] Befolgung des Gesetzes im Sinne wahrer Selbsterkenntnis ist Dharma.

[ 14 ] Befolgung des Gesetzes im Sinne wahrer Selbsterkenntnis ist Dharma.

Diagram 4Diagram 4

[ 15 ] Dharma nimmt Materie an und ist in Materie tätig.

[ 15 ] Dharma nimmt Materie an und ist in Materie tätig.

Vater: das Übersein
Mutter: das sich entwickelnde Wesen
Sohn: das, was aus dem Sein vermöge des Überseins wird.

Vater: das Übersein
Mutter: das sich entwickelnde Wesen
Sohn: das, was aus dem Sein vermöge des Überseins wird.

[ 16 ] Dharma ist das schaffende Prinzip, ist ein fortwährendes Eingreifen des Überseins in das Sein. Karma ist das in der Materie gekreuzigte Dharma. So lange muss Karma zur Tätigkeit anstacheln, als Karma nicht Dharma geworden ist.

[ 16 ] Dharma ist das schaffende Prinzip, ist ein fortwährendes Eingreifen des Überseins in das Sein. Karma ist das in der Materie gekreuzigte Dharma. So lange muss Karma zur Tätigkeit anstacheln, als Karma nicht Dharma geworden ist.

[ 17 ] Ideal: Zustand einer Wesenheit, die ihr ganzes Dharma offenbart hat und damit ihr Karma verbrannt hat.

[ 17 ] Ideal: Zustand einer Wesenheit, die ihr ganzes Dharma offenbart hat und damit ihr Karma verbrannt hat.

[ 18 ] Nirwana. Nirwana ist das Nichts von Karma, weil das ganze Dharma offenbar geworden ist.

[ 18 ] Nirwana. Nirwana ist das Nichts von Karma, weil das ganze Dharma offenbar geworden ist.