Self-Knowledge and God-Knowledge II
GA 90b
18 August 1905, Berlin
Translate the original German text into any language:
Versions Available:
Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis II, 1st ed.
13. Die Sieben Prinzipien
13. Die Sieben Prinzipien
[ 1 ] Atma besteht beim Menschen aus sieben Prinzipien: 1. aurische Hülle, 2. Budhi, 3. Manas, 4. Kama Manas, 5. Kama, 6. Physis.
[ 1 ] Atma besteht beim Menschen aus sieben Prinzipien: 1. aurische Hülle, 2. Budhi, 3. Manas, 4. Kama Manas, 5. Kama, 6. Physis.
[ 2 ] Dieses aus sieben Prinzipien bestehende Wesen hat drei Bewusstseinszustände, auch ‹Bestimmungen› oder ‹Upadhis› genannt. Atma lebt in drei Upadhis:
[ 2 ] Dieses aus sieben Prinzipien bestehende Wesen hat drei Bewusstseinszustände, auch ‹Bestimmungen› oder ‹Upadhis› genannt. Atma lebt in drei Upadhis:
1. kraftend - physisch
2. lebend - astralisch
3. denkend - manasisch
1. kraftend - physisch
2. lebend - astralisch
3. denkend - manasisch


[ 3 ] Sthula Sharira: Das ganze Mineralreich ist nicht in sich erwacht. Es kraftet, das heißt, es ist, aber es fühlt nicht und denkt nicht sein Sein.
[ 3 ] Sthula Sharira: Das ganze Mineralreich ist nicht in sich erwacht. Es kraftet, das heißt, es ist, aber es fühlt nicht und denkt nicht sein Sein.
[ 4 ] Linga Sharira: Pflanzen und Tiere sind teilweise in sich erwacht. Sie leben, das heißt, sie fühlen, aber denken nicht ihr Sein.
[ 4 ] Linga Sharira: Pflanzen und Tiere sind teilweise in sich erwacht. Sie leben, das heißt, sie fühlen, aber denken nicht ihr Sein.
[ 5 ] Karana Sharira: Menschen sind erwacht. Sie denken, das heißt, sie denken ihr Sein.
[ 5 ] Karana Sharira: Menschen sind erwacht. Sie denken, das heißt, sie denken ihr Sein.
[ 6 ] Denken wir uns eine Persönlichkeit, sie ist und sie wird wahrgenommen. Wir haben also Subjekt und Objekt. Außerdem nimmt das Subjekt sich selbst wahr, es stellt sich gleichsam außer sich und macht sich zum Objekt; sein Ich steht über dem äußeren Ausdruck seines Ich. Es ist, nimmt sich wahr und denkt.
[ 6 ] Denken wir uns eine Persönlichkeit, sie ist und sie wird wahrgenommen. Wir haben also Subjekt und Objekt. Außerdem nimmt das Subjekt sich selbst wahr, es stellt sich gleichsam außer sich und macht sich zum Objekt; sein Ich steht über dem äußeren Ausdruck seines Ich. Es ist, nimmt sich wahr und denkt.
[ 7 ] Denken wir uns Atma. Um sich selbst wahrzunehmen, muss Atma sich manifestieren, das heißt durch eine Willenshandlung kundgeben; es muss sein und umgibt sich deshalb mit einer feinen Hülle, die wir die aurische Hülle nennen. - Erster Aspekt: die Welt als Wille/Atma.
[ 7 ] Denken wir uns Atma. Um sich selbst wahrzunehmen, muss Atma sich manifestieren, das heißt durch eine Willenshandlung kundgeben; es muss sein und umgibt sich deshalb mit einer feinen Hülle, die wir die aurische Hülle nennen. - Erster Aspekt: die Welt als Wille/Atma.
[ 8 ] Nun nimmt Atma sich wahr, er fühlt, empfindet sich als seiendes Wesen und bildet dadurch in der aurischen die astrale Hülle. - Zweiter Aspekt: die Welt als Fühlen/Budhi.
[ 8 ] Nun nimmt Atma sich wahr, er fühlt, empfindet sich als seiendes Wesen und bildet dadurch in der aurischen die astrale Hülle. - Zweiter Aspekt: die Welt als Fühlen/Budhi.
[ 9 ] Um von sich eine Vorstellung zu haben, muss Atma aus sich heraustreten, er macht sich nun objektiv und schafft sich so die physische Hülle. - Dritter Aspekt: die Welt als Denken / Mahat.
[ 9 ] Um von sich eine Vorstellung zu haben, muss Atma aus sich heraustreten, er macht sich nun objektiv und schafft sich so die physische Hülle. - Dritter Aspekt: die Welt als Denken / Mahat.
[ 10 ] Wir haben nun hier Atma, das alles durchflutet siebenmal: dreimal subjektiv und dreimal objektiv in seinen Aspekten, und einmal als sich selbst.
[ 10 ] Wir haben nun hier Atma, das alles durchflutet siebenmal: dreimal subjektiv und dreimal objektiv in seinen Aspekten, und einmal als sich selbst.
[ 11 ] Betrachten wir die objektive Seite in ihrem Niederstieg, in der Trennung von Atma, so finden wir Wille ohne Geist als Kraft, Fühlen ohne Geist als Kama, Denken ohne Geist als konkreten Manas. In ihrem Aufstieg, das heißt in ihrer Rückkehr zum quellenden Atma wird Kama zu Budhi, Manas zu Mahat, die Kraft zur aurischen Hülle. Alles geht wieder ein in Atma: Wenn ein Wesen zu sich kommen soll, muss es aus sieben Prinzipien bestehen. Die Sieben-Zahl in der objektiven Welt und im Menschen:
[ 11 ] Betrachten wir die objektive Seite in ihrem Niederstieg, in der Trennung von Atma, so finden wir Wille ohne Geist als Kraft, Fühlen ohne Geist als Kama, Denken ohne Geist als konkreten Manas. In ihrem Aufstieg, das heißt in ihrer Rückkehr zum quellenden Atma wird Kama zu Budhi, Manas zu Mahat, die Kraft zur aurischen Hülle. Alles geht wieder ein in Atma: Wenn ein Wesen zu sich kommen soll, muss es aus sieben Prinzipien bestehen. Die Sieben-Zahl in der objektiven Welt und im Menschen:


[ 12 ] Ein Wesen kann in drei Bewusstseinszuständen erwachen, das heißt in seinen drei Hüllen: kraftend, lebend - oder fühlend - und denkend.
[ 12 ] Ein Wesen kann in drei Bewusstseinszuständen erwachen, das heißt in seinen drei Hüllen: kraftend, lebend - oder fühlend - und denkend.
[ 13 ] Im Mineralreich ist das Wesen nur kraftend erwacht; im Pflanzenreich lebend; im Tierreich lebend und fühlend; im Menschen -— denkend.
[ 13 ] Im Mineralreich ist das Wesen nur kraftend erwacht; im Pflanzenreich lebend; im Tierreich lebend und fühlend; im Menschen -— denkend.
