Basic Elements of Esotericism
GA 93a
31 October 1905, Berlin
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Grundelemente der Esoterik, 4th ed.
XXVIII
XXVIII
[ 1 ] Noch ein besonderes Beispiel wollen wir geben dafür, wie man sich in die Tiefen der religiösen Schriften versenken und immer mehr verstehen kann, was darinnen steht.
[ 1 ] Noch ein besonderes Beispiel wollen wir geben dafür, wie man sich in die Tiefen der religiösen Schriften versenken und immer mehr verstehen kann, was darinnen steht.
[ 2 ] Wenn wir unsere Sinnesorgane betrachten, so wie man sie gewöhnlich betrachtet, so haben wir durch das Geruchsorgan die Möglichkeit, den Stoff selbst wahrzunehmen. Ohne daß Stoff ausströmt, ist es unmöglich, daß der Mensch riecht. Es ist eine Verbindung mit dem Stoffe selbst, die da vor sich geht. Das Geschmacksorgan verbindet sich nicht mit dem Stoffe selbst, sondern löst die Dinge auf und nimmt die Wirkung wahr. Den Geschmack können wir also einen chemischen Sinn nennen, weil er in die Beschaffenheit des Stoffes eindringt. Der dritte Sinn, das Gesicht, hat gar nichts mehr mit Stoff zu tun, denn er nimmt nur Bilder wahr, die vom Stoffe entworfen sind. Der vierte, der Tastsinn, hat noch viel weniger mit dem, was Stoff ist, zu tun, da er nur Eigenschaften der Umgebung an den Gegenständen, wie Wärme und Kälte, wahrnimmt; das ist ein Zustand des Stoffes, der hängt nicht mehr vom Stoffe selbst ab, sondern davon, welcher Zustand ringsherum ist. Das Gehör hängt gar nicht von der Luft ab, denn wir nehmen nur die Schwingungen der Luft, die Vibrationen wahr, dasjenige, was durchaus in einer zum Materiellen ganz äußerlichen Beziehung steht. Es ist der Stoff, die Luft, nur das Durchgangsmittel für die Schallwellen.
[ 2 ] Wenn wir unsere Sinnesorgane betrachten, so wie man sie gewöhnlich betrachtet, so haben wir durch das Geruchsorgan die Möglichkeit, den Stoff selbst wahrzunehmen. Ohne daß Stoff ausströmt, ist es unmöglich, daß der Mensch riecht. Es ist eine Verbindung mit dem Stoffe selbst, die da vor sich geht. Das Geschmacksorgan verbindet sich nicht mit dem Stoffe selbst, sondern löst die Dinge auf und nimmt die Wirkung wahr. Den Geschmack können wir also einen chemischen Sinn nennen, weil er in die Beschaffenheit des Stoffes eindringt. Der dritte Sinn, das Gesicht, hat gar nichts mehr mit Stoff zu tun, denn er nimmt nur Bilder wahr, die vom Stoffe entworfen sind. Der vierte, der Tastsinn, hat noch viel weniger mit dem, was Stoff ist, zu tun, da er nur Eigenschaften der Umgebung an den Gegenständen, wie Wärme und Kälte, wahrnimmt; das ist ein Zustand des Stoffes, der hängt nicht mehr vom Stoffe selbst ab, sondern davon, welcher Zustand ringsherum ist. Das Gehör hängt gar nicht von der Luft ab, denn wir nehmen nur die Schwingungen der Luft, die Vibrationen wahr, dasjenige, was durchaus in einer zum Materiellen ganz äußerlichen Beziehung steht. Es ist der Stoff, die Luft, nur das Durchgangsmittel für die Schallwellen.
[ 3 ] Die unterste Stoffwahrnehmung ist der Geruch, dann kommt der Geschmack, dann das Gesicht, dann der Tastsinn und dann der Gehörsinn. Wir können uns nun fragen - nehmen wir den Tastsinn: Was ist Wärme und Kälte? - Was im Wärmeäther enthalten ist. Also der Tastsinn nimmt wahr den Wärmeäther, das Gesicht nimmt wahr den Lichtäther, der Geschmack nimmt wahr den chemischen Äther, der Geruch nimmt wahr den atomistischen oder Lebensäther, das Gehör nimmt wahr die Luft. Ein sechster und ein siebenter Sinn, die sich erst künftig entwickeln werden, würden wahrnehmen das Wasser und die Erde.
[ 3 ] Die unterste Stoffwahrnehmung ist der Geruch, dann kommt der Geschmack, dann das Gesicht, dann der Tastsinn und dann der Gehörsinn. Wir können uns nun fragen - nehmen wir den Tastsinn: Was ist Wärme und Kälte? - Was im Wärmeäther enthalten ist. Also der Tastsinn nimmt wahr den Wärmeäther, das Gesicht nimmt wahr den Lichtäther, der Geschmack nimmt wahr den chemischen Äther, der Geruch nimmt wahr den atomistischen oder Lebensäther, das Gehör nimmt wahr die Luft. Ein sechster und ein siebenter Sinn, die sich erst künftig entwickeln werden, würden wahrnehmen das Wasser und die Erde.
[ 4 ] So haben wir in unseren Sinnen eine aufeinanderfolgende Stufenreihe für das, was wir unsere Stoffe nennen. Verfolgen wir zunächst unsere drei unteren Sinne.
[ 4 ] So haben wir in unseren Sinnen eine aufeinanderfolgende Stufenreihe für das, was wir unsere Stoffe nennen. Verfolgen wir zunächst unsere drei unteren Sinne.
[ 5 ] Der Gesichtssinn nimmt durch den Lichtäther die Gegenstände um uns herum wahr. Es gab aber eine Zeit, wo es ringsherum finster und dunkel war. Versetzen wir uns zurück an den Zeitpunkt, als dem Menschen eben das Gesicht aufgegangen ist und die Außenwelt als solche uns wahrnehmbar wurde. Vorher war das Auge noch nicht nach außen aufgeschlossen. Man denke sich dieselbe Kraft, die das Auge von außen empfängt im Lichtäther, von innen nach außen ergossen, in der entgegengesetzten Richtung nach außen strömend durch die Augen. Wenn das der Fall wäre, so würde das Wesen die anderen um es herum beleuchten. Solches war vorhanden in einer gewissen Zeit, als die Menschen das Zyklopenauge besaßen. Das Leuchten war durch das ausströmende Licht bewirkt; das strömte von innen nach außen. Der Mensch beleuchtete damals - wie manche Meerestiere noch heute — die Gegenstände ringsherum und seinen eigenen Körper. Dazumal hatte der Mensch noch kein Bewußtsein für sich, sondern er war damals lediglich ein Mittel für die entsprechende Gottheit, um für die Gottheit die Welt zu beleuchten. Die Gottheit hatte kein anderes Mittel, die Gegenstände ringsherum zu sehen, als die Augen der Menschen.
[ 5 ] Der Gesichtssinn nimmt durch den Lichtäther die Gegenstände um uns herum wahr. Es gab aber eine Zeit, wo es ringsherum finster und dunkel war. Versetzen wir uns zurück an den Zeitpunkt, als dem Menschen eben das Gesicht aufgegangen ist und die Außenwelt als solche uns wahrnehmbar wurde. Vorher war das Auge noch nicht nach außen aufgeschlossen. Man denke sich dieselbe Kraft, die das Auge von außen empfängt im Lichtäther, von innen nach außen ergossen, in der entgegengesetzten Richtung nach außen strömend durch die Augen. Wenn das der Fall wäre, so würde das Wesen die anderen um es herum beleuchten. Solches war vorhanden in einer gewissen Zeit, als die Menschen das Zyklopenauge besaßen. Das Leuchten war durch das ausströmende Licht bewirkt; das strömte von innen nach außen. Der Mensch beleuchtete damals - wie manche Meerestiere noch heute — die Gegenstände ringsherum und seinen eigenen Körper. Dazumal hatte der Mensch noch kein Bewußtsein für sich, sondern er war damals lediglich ein Mittel für die entsprechende Gottheit, um für die Gottheit die Welt zu beleuchten. Die Gottheit hatte kein anderes Mittel, die Gegenstände ringsherum zu sehen, als die Augen der Menschen.
[ 6 ] Als der Mensch noch keinen Verstand hatte, da war es möglich, daß das aktive Licht der Gottheit durch ihn hindurchging und die Gegenstände beleuchtete. Der Mensch war Mittler für die Gottheit. Diese wollte durch das Licht die festbegrenzten Gegenstände sichtbar machen. Dadurch, daß das Licht durch den Menschen hindurchging, wurde der Mensch selbst gestaltet. Bevor das Licht durch den Menschen hindurchging, brauchte die Gottheit noch nicht das Licht, weil die Gegenstände noch nicht fest waren, sondern flüssig, so daß man das Licht noch nicht brauchen konnte. Das ist der Zustand, den die Bibel schildert: «Es war finster auf der Tiefe und der Geist Gottes brütete über den Gewässern». Die Welt war damals richtiges Wasser, auch Gold und Silber und die anderen Metalle rannen damals, waren flüssig. Als innerhalb des Wassers wie Eisbrocken die festen Gegenstände entstanden, da gliederte sich der Mensch ab, und das Licht wurde notwendig. Gott sprach: «Es werde Licht, und es ward Licht», und da bekam der Mensch auch erst seine Gestalt. Das ist der Moment, als der Lichtäther hineingeleitet wird und sich die festen Bestandteile absondern: «Gott machte eine Feste.» Früher war alles eine wässerige Substanz. So wie der Lichtäther in das Feste geleitet wurde, so wurde der chemische Äther in das Wasser geleitet. In den Menschen wurde die chemische Verwandtschaft hineingearbeitet, als er noch flüssig war. Die chemischen Verwandtschaftsverhältnisse, nach denen sich heute die verschiedenen Substanzen verbinden, wurden dem einzelnen eingeprägt. Dann kommen wir in einen Zustand zurück, da der Mensch und auch die ganze Erde noch luftförmig war; da wurde ihm der Lebensäther oder der atomistische Äther eingeflößt. Der Lebensäther wurde damals durch den Menschen in die Welt hineingeleitet.
[ 6 ] Als der Mensch noch keinen Verstand hatte, da war es möglich, daß das aktive Licht der Gottheit durch ihn hindurchging und die Gegenstände beleuchtete. Der Mensch war Mittler für die Gottheit. Diese wollte durch das Licht die festbegrenzten Gegenstände sichtbar machen. Dadurch, daß das Licht durch den Menschen hindurchging, wurde der Mensch selbst gestaltet. Bevor das Licht durch den Menschen hindurchging, brauchte die Gottheit noch nicht das Licht, weil die Gegenstände noch nicht fest waren, sondern flüssig, so daß man das Licht noch nicht brauchen konnte. Das ist der Zustand, den die Bibel schildert: «Es war finster auf der Tiefe und der Geist Gottes brütete über den Gewässern». Die Welt war damals richtiges Wasser, auch Gold und Silber und die anderen Metalle rannen damals, waren flüssig. Als innerhalb des Wassers wie Eisbrocken die festen Gegenstände entstanden, da gliederte sich der Mensch ab, und das Licht wurde notwendig. Gott sprach: «Es werde Licht, und es ward Licht», und da bekam der Mensch auch erst seine Gestalt. Das ist der Moment, als der Lichtäther hineingeleitet wird und sich die festen Bestandteile absondern: «Gott machte eine Feste.» Früher war alles eine wässerige Substanz. So wie der Lichtäther in das Feste geleitet wurde, so wurde der chemische Äther in das Wasser geleitet. In den Menschen wurde die chemische Verwandtschaft hineingearbeitet, als er noch flüssig war. Die chemischen Verwandtschaftsverhältnisse, nach denen sich heute die verschiedenen Substanzen verbinden, wurden dem einzelnen eingeprägt. Dann kommen wir in einen Zustand zurück, da der Mensch und auch die ganze Erde noch luftförmig war; da wurde ihm der Lebensäther oder der atomistische Äther eingeflößt. Der Lebensäther wurde damals durch den Menschen in die Welt hineingeleitet.
[ 7 ] Nun fassen wir noch einmal den Zustand ins Auge, der war, als Gott sprach: «Es werde Licht!» Die Erde fängt an, sich zu verdichten. Die Erde wird beleuchtet. Das war also so, daß der Mensch damals eigentlich erst anfing, fest zu werden. Nun mußten ihm die früheren Kräfte erhalten bleiben. Wir haben jetzt den Zustand erreicht, da der Mensch das Licht durch sich selbst hindurchgehen läßt. Dann fand eine vollständige Umkehrung statt. Der Mensch fing nun an, das Licht von außen wahrzunehmen.
[ 7 ] Nun fassen wir noch einmal den Zustand ins Auge, der war, als Gott sprach: «Es werde Licht!» Die Erde fängt an, sich zu verdichten. Die Erde wird beleuchtet. Das war also so, daß der Mensch damals eigentlich erst anfing, fest zu werden. Nun mußten ihm die früheren Kräfte erhalten bleiben. Wir haben jetzt den Zustand erreicht, da der Mensch das Licht durch sich selbst hindurchgehen läßt. Dann fand eine vollständige Umkehrung statt. Der Mensch fing nun an, das Licht von außen wahrzunehmen.
[ 8 ] Ursprünglich wurde durch ihn in diese Welt hineingeleitet:
[ 8 ] Ursprünglich wurde durch ihn in diese Welt hineingeleitet:
1. der atomistische oder Lebensäther
2. der chemische Äther
3. der Lichtäther
1. der atomistische oder Lebensäther
2. der chemische Äther
3. der Lichtäther
[ 9 ] Umkehr:
[ 9 ] Umkehr:
3. Wahrnehmung des Lebensäthers
2. Wahrnehmung des chemischen Äthers
1. Wahrnehmung des Lichtäthers.
3. Wahrnehmung des Lebensäthers
2. Wahrnehmung des chemischen Äthers
1. Wahrnehmung des Lichtäthers.
[ 10 ] Dann bekommt der Mensch das Licht aus der Welt zurück (Umkehzung des Wirbels). Er hat früher selbst geleuchtet, jetzt strömt das Licht in ihn ein. Er hat sich zugeschlossen; dadurch ist er bewußt geworden. Das Licht leuchtet in ihm auf; der Mensch fängt an, die Welt ringsherum in sich abspiegeln zu lassen. Das nächste ist, daß der Mensch anfängt, die Gegenstände hinsichtlich ihrer chemischen Beschaffenheit kennenzulernen. Er bekommt Sympathie oder Antipathie für die Stoffe, eine Verwandtschaft mit der übrigen Welt. Dann nimmt er zuletzt auch den atomistischen oder Lebensäther in sich selbst wahr.
[ 10 ] Dann bekommt der Mensch das Licht aus der Welt zurück (Umkehzung des Wirbels). Er hat früher selbst geleuchtet, jetzt strömt das Licht in ihn ein. Er hat sich zugeschlossen; dadurch ist er bewußt geworden. Das Licht leuchtet in ihm auf; der Mensch fängt an, die Welt ringsherum in sich abspiegeln zu lassen. Das nächste ist, daß der Mensch anfängt, die Gegenstände hinsichtlich ihrer chemischen Beschaffenheit kennenzulernen. Er bekommt Sympathie oder Antipathie für die Stoffe, eine Verwandtschaft mit der übrigen Welt. Dann nimmt er zuletzt auch den atomistischen oder Lebensäther in sich selbst wahr.
[ 11 ] Durch das Hineinleiten des Lichtes in die Welt hat der Mensch seine feste Gestalt bekommen. Durch das Hineinleiten des chemischen Äthers hat er Verwandtschaft mit der Welt bekommen. Durch das Hineinleiten des atomistischen Äthers hat er das Leben bekommen.
[ 11 ] Durch das Hineinleiten des Lichtes in die Welt hat der Mensch seine feste Gestalt bekommen. Durch das Hineinleiten des chemischen Äthers hat er Verwandtschaft mit der Welt bekommen. Durch das Hineinleiten des atomistischen Äthers hat er das Leben bekommen.
[ 12 ] Also bekam er durch die Augen: die Gestalt; durch den Geschmackssinn: die Verwandtschaft mit der Welt; durch seinen Geruchssinn, die Nase: das Leben. Jehova blies den lebendigen Odem in seine Nase ein.
[ 12 ] Also bekam er durch die Augen: die Gestalt; durch den Geschmackssinn: die Verwandtschaft mit der Welt; durch seinen Geruchssinn, die Nase: das Leben. Jehova blies den lebendigen Odem in seine Nase ein.
[ 13 ] Wenn wir uns mit solchen Vorstellungen den religiösen Schriften nähern, dann finden wir, daß die tiefsten Wahrheiten in sie hineingelegt sind. Wir wollen sehen, ob sie ursprünglich in der Weise hineingelegt worden sind, wie wir sie jetzt haben.
[ 13 ] Wenn wir uns mit solchen Vorstellungen den religiösen Schriften nähern, dann finden wir, daß die tiefsten Wahrheiten in sie hineingelegt sind. Wir wollen sehen, ob sie ursprünglich in der Weise hineingelegt worden sind, wie wir sie jetzt haben.
[ 14 ] Man stelle sich beispielsweise vor den Baumeister des Gotthardtunnels und dann den Beschreiber. Der Mann, der den Gotthardtunnel gebaut hat, braucht vielleicht gar nicht so viel Ingenieurkunst im bewußten Zustande gehabt zu haben, aber er hat einen Gedanken in die Wirklichkeit umgesetzt. So verhalten sich die uralten Weisen zu den jetzigen. Damals besaßen sie eine schaffende Weisheit. Jetzt haben wir die wahrgenommene Weisheit. Die schaffende Weisheit ist diejenige Weisheit, die den Menschen einstmals gemacht hat, Stück für Stück aufgebaut hat, die heute der Anatom herausholt und beschreibt. Die schaffende Weisheit ist genau dieselbe, wie die heute herausgeholte Weisheit; sie ist in die Welt hineingelegt worden. In der uralten Weisheit hat man es mit dem Plane der Welt zu tun. Nun können Sie verstehen, warum der Mystiker sich in sich selbst zurückziehen muß. Der eigentliche Mystiker muß ein Erforscher des Inneren sein. Er versucht, diejenigen Stadien der Entwickelung wieder aufzusuchen, durch die er geschaffen worden ist.
[ 14 ] Man stelle sich beispielsweise vor den Baumeister des Gotthardtunnels und dann den Beschreiber. Der Mann, der den Gotthardtunnel gebaut hat, braucht vielleicht gar nicht so viel Ingenieurkunst im bewußten Zustande gehabt zu haben, aber er hat einen Gedanken in die Wirklichkeit umgesetzt. So verhalten sich die uralten Weisen zu den jetzigen. Damals besaßen sie eine schaffende Weisheit. Jetzt haben wir die wahrgenommene Weisheit. Die schaffende Weisheit ist diejenige Weisheit, die den Menschen einstmals gemacht hat, Stück für Stück aufgebaut hat, die heute der Anatom herausholt und beschreibt. Die schaffende Weisheit ist genau dieselbe, wie die heute herausgeholte Weisheit; sie ist in die Welt hineingelegt worden. In der uralten Weisheit hat man es mit dem Plane der Welt zu tun. Nun können Sie verstehen, warum der Mystiker sich in sich selbst zurückziehen muß. Der eigentliche Mystiker muß ein Erforscher des Inneren sein. Er versucht, diejenigen Stadien der Entwickelung wieder aufzusuchen, durch die er geschaffen worden ist.
[ 15 ] Könnten wir die Augen vollständig vor allem Licht verschließen und dann in uns Licht schaffen, bis die Welt von innen heraus beleuchtet erscheint, dann könnten wir uns in uns selbst versenken in die schaffende Weisheit und im Inneren alles durchschauen. Das hat einen praktischen Wert, denn man erinnert sich daran, daß im Grunde genommen der Mensch sich dadurch aufgebaut hat, daß er durch das Mineral-, Pflanzen- und Tierreich hindurchgegangen ist; das ist auch alles in ihm. Was draußen in der Welt ist, sind die zurückgebliebenen Reste dessen, was der Mensch einmal auch war.
[ 15 ] Könnten wir die Augen vollständig vor allem Licht verschließen und dann in uns Licht schaffen, bis die Welt von innen heraus beleuchtet erscheint, dann könnten wir uns in uns selbst versenken in die schaffende Weisheit und im Inneren alles durchschauen. Das hat einen praktischen Wert, denn man erinnert sich daran, daß im Grunde genommen der Mensch sich dadurch aufgebaut hat, daß er durch das Mineral-, Pflanzen- und Tierreich hindurchgegangen ist; das ist auch alles in ihm. Was draußen in der Welt ist, sind die zurückgebliebenen Reste dessen, was der Mensch einmal auch war.
[ 16 ] Das menschliche Herz war in seiner Entstehung in Verwandtschaft mit dem, was draußen vor sich gegangen ist. In dem Augenblicke, wo man sich in das Herz vertieft, schafft man sich die Umwelt, wie sie damals war, als in der lemurischen Zeit das Herz entstand. Wenn man sich auf die Tätigkeit des Herzens konzentriert, kann man hervorzaubern die ganze Umgebung der damaligen lemurischen Zeit, als das Herz sich bildete. Es tauchen dann die lemurischen Landschaften in uns auf. Wer aufs Herz sich konzentriert, sieht die Entstehung des Menschengeschlechtes.
[ 16 ] Das menschliche Herz war in seiner Entstehung in Verwandtschaft mit dem, was draußen vor sich gegangen ist. In dem Augenblicke, wo man sich in das Herz vertieft, schafft man sich die Umwelt, wie sie damals war, als in der lemurischen Zeit das Herz entstand. Wenn man sich auf die Tätigkeit des Herzens konzentriert, kann man hervorzaubern die ganze Umgebung der damaligen lemurischen Zeit, als das Herz sich bildete. Es tauchen dann die lemurischen Landschaften in uns auf. Wer aufs Herz sich konzentriert, sieht die Entstehung des Menschengeschlechtes.
[ 17 ] Durch Konzentration auf das Innere des Gehirns, das erst nach und nach während der atlantischen Zeit entstanden ist, sieht man die atlantischen Landschaften auftauchen. Konzentriert man sich auf das Sonnengeflecht, so wird man zu den Hyperboräern geführt. So steigt man rückwärts auf in die verflossenen Welten. Das ist kein In-sich-Brüten, sondern ein wirkliches Wahrnehmen der einzelnen Organe in ihrer Verwandtschaft mit der Welt. Auf diese Weise hat Paracelsus seine Mittel gefunden und kuriert. Er wußte, daß Digitalis purpurea entstanden ist, als das menschliche Herz entstand. Durch Konzentration auf ein Organ erscheinen entsprechende Heilmittel. So stehen die Glieder des Makrokosmos mit der mikrokosmischen Natur des Menschen in Zusammenhang.
[ 17 ] Durch Konzentration auf das Innere des Gehirns, das erst nach und nach während der atlantischen Zeit entstanden ist, sieht man die atlantischen Landschaften auftauchen. Konzentriert man sich auf das Sonnengeflecht, so wird man zu den Hyperboräern geführt. So steigt man rückwärts auf in die verflossenen Welten. Das ist kein In-sich-Brüten, sondern ein wirkliches Wahrnehmen der einzelnen Organe in ihrer Verwandtschaft mit der Welt. Auf diese Weise hat Paracelsus seine Mittel gefunden und kuriert. Er wußte, daß Digitalis purpurea entstanden ist, als das menschliche Herz entstand. Durch Konzentration auf ein Organ erscheinen entsprechende Heilmittel. So stehen die Glieder des Makrokosmos mit der mikrokosmischen Natur des Menschen in Zusammenhang.
[ 18 ] Jetzt kann man leicht verstehen, was es heißt: der Mensch bekommt rotes, warmes Blut und die höheren Tiere auch. Das heißt, der Mensch wird von da an befähigt, sich von der ganzen Umgebung abzusondern, selbständig, eine in sich geschlossene Ganzheit zu werden. Der Fisch ist das nicht. Der Fisch ist so warm wie seine Umgebung. Mit dem roten, warmen Blute kam die Fähigkeit für den Menschen, in sich Wärme zu entwickeln. Da konnte der Mensch sich von seiner Umgebung absondern. Vorher war er so warm wie seine Umgebung. Was ist da eigentlich geschehen?
[ 18 ] Jetzt kann man leicht verstehen, was es heißt: der Mensch bekommt rotes, warmes Blut und die höheren Tiere auch. Das heißt, der Mensch wird von da an befähigt, sich von der ganzen Umgebung abzusondern, selbständig, eine in sich geschlossene Ganzheit zu werden. Der Fisch ist das nicht. Der Fisch ist so warm wie seine Umgebung. Mit dem roten, warmen Blute kam die Fähigkeit für den Menschen, in sich Wärme zu entwickeln. Da konnte der Mensch sich von seiner Umgebung absondern. Vorher war er so warm wie seine Umgebung. Was ist da eigentlich geschehen?
[ 19 ] Man betrachte den undifferenzierten menschlichen Organismus vor der lemurischen Zeit. Wir haben ein gleichmäßiges Wärmeverhältnis auf der ganzen Erde. Der Wärmezustand im Menschen ist ebenso wie der Wärmezustand außen. Nun wird der Wärmezustand im Inneren ein höherer. Dieser Wärmezustand im Menschen bedeutet nun Eigenwärme, Wärme, die in Anspruch genommen wird in der Besonderheit; und draußen in der Welt entsteht das Entgegengesetzte: Wärme, Feuer, das hergegeben wird. Vorher gab es draußen auch noch kein Feuer. Es wurde erst möglich, in der Natur Funken zu erzeugen, als drinnen im Menschen Feuer auftrat. Draußen war seit der Zeit das wohltätige Feuer, das hergegeben wird, und im Menschen das egoistische Feuer.
[ 19 ] Man betrachte den undifferenzierten menschlichen Organismus vor der lemurischen Zeit. Wir haben ein gleichmäßiges Wärmeverhältnis auf der ganzen Erde. Der Wärmezustand im Menschen ist ebenso wie der Wärmezustand außen. Nun wird der Wärmezustand im Inneren ein höherer. Dieser Wärmezustand im Menschen bedeutet nun Eigenwärme, Wärme, die in Anspruch genommen wird in der Besonderheit; und draußen in der Welt entsteht das Entgegengesetzte: Wärme, Feuer, das hergegeben wird. Vorher gab es draußen auch noch kein Feuer. Es wurde erst möglich, in der Natur Funken zu erzeugen, als drinnen im Menschen Feuer auftrat. Draußen war seit der Zeit das wohltätige Feuer, das hergegeben wird, und im Menschen das egoistische Feuer.
[ 20 ] Und nun haben wir den Zeitpunkt, in welchem das Feuer für den Menschen geistigen Wesen entzogen wurde. Dem Körper eines bestimmten geistigen Wesens haben die Menschen ihre Wärme entzogen - Agni! Dadurch mußte sich das, was früher da war als Feuergeist in der Welt, zurückziehen und konnte dann nur noch zeitweise erscheinen in Gestalt von Feuer. Die Prometheus-Sage beruht auf dieser Tatsache. Der Gott hat seinen früheren Körper verloren und schafft sich in dem äußeren Feuer einen neuen Körper. Da haben Sie ein ganz besonderes Beispiel, wie der Mensch in gewisser Weise zerstörend wirkt auf die Elementarkräfte der Natur. Der Mensch hat das Element Feuer selbst hervorgerufen, indem er selbst ein Sonderwesen geworden ist. Darum ist es ein okkulter Satz, daß der Mensch im Grunde genommen den Elementarwesen gegenüber ein Zerstörer ist. Das geht sehr weit und läßt uns klar erscheinen, daß der Mensch heute noch in seiner Umwelt fortwährend neue Verhältnisse, neue Naturkräfte schafft, indem er sich selbst weiterentwickelt. Er gestaltet die Erde aus. Das Feuer ist entstanden in der lemurischen Zeit, daher konnte Lemurien durch das Feuer untergehen, welches der Mensch selbst geschaffen hatte.
[ 20 ] Und nun haben wir den Zeitpunkt, in welchem das Feuer für den Menschen geistigen Wesen entzogen wurde. Dem Körper eines bestimmten geistigen Wesens haben die Menschen ihre Wärme entzogen - Agni! Dadurch mußte sich das, was früher da war als Feuergeist in der Welt, zurückziehen und konnte dann nur noch zeitweise erscheinen in Gestalt von Feuer. Die Prometheus-Sage beruht auf dieser Tatsache. Der Gott hat seinen früheren Körper verloren und schafft sich in dem äußeren Feuer einen neuen Körper. Da haben Sie ein ganz besonderes Beispiel, wie der Mensch in gewisser Weise zerstörend wirkt auf die Elementarkräfte der Natur. Der Mensch hat das Element Feuer selbst hervorgerufen, indem er selbst ein Sonderwesen geworden ist. Darum ist es ein okkulter Satz, daß der Mensch im Grunde genommen den Elementarwesen gegenüber ein Zerstörer ist. Das geht sehr weit und läßt uns klar erscheinen, daß der Mensch heute noch in seiner Umwelt fortwährend neue Verhältnisse, neue Naturkräfte schafft, indem er sich selbst weiterentwickelt. Er gestaltet die Erde aus. Das Feuer ist entstanden in der lemurischen Zeit, daher konnte Lemurien durch das Feuer untergehen, welches der Mensch selbst geschaffen hatte.
[ 21 ] Der atlantische Kontinent ist durch das Wasser untergegangen. Der fünfte Kontinent wird untergehen durch das Böse. Es läßt sich dabei eine Art Rückgang beobachten in folgender Weise:
[ 21 ] Der atlantische Kontinent ist durch das Wasser untergegangen. Der fünfte Kontinent wird untergehen durch das Böse. Es läßt sich dabei eine Art Rückgang beobachten in folgender Weise:


[ 22 ] Das nächste war — während der atlantischen Zeit - das Schaffen des Menschen an seinem eigenen Ätherkörper. Er hat da die Luft aus seiner Umgebung angezogen. Er hat seinen Ätherkörper in der Weise verändert, daß die Verhältnisse auf Atlantis ganz andere geworden sind. Die Oberfläche der Erde während der Atlantis war einst nur Nebel, eine solche Atmosphäre, daß ein Regenbogen dort nicht möglich war. Der Mensch wirkte damals auf das Wasser. Zur lemurischen Zeit wirkte er auf die feste Erde, das brachte das Feuer heraus; in der atlantischen Zeit wirkte er auf das Wasser, das bewirkte das Licht. (Es entspricht dem Licht unseres Verstandes im Inneren.) Dann wirkte er auf die Luft.
[ 22 ] Das nächste war — während der atlantischen Zeit - das Schaffen des Menschen an seinem eigenen Ätherkörper. Er hat da die Luft aus seiner Umgebung angezogen. Er hat seinen Ätherkörper in der Weise verändert, daß die Verhältnisse auf Atlantis ganz andere geworden sind. Die Oberfläche der Erde während der Atlantis war einst nur Nebel, eine solche Atmosphäre, daß ein Regenbogen dort nicht möglich war. Der Mensch wirkte damals auf das Wasser. Zur lemurischen Zeit wirkte er auf die feste Erde, das brachte das Feuer heraus; in der atlantischen Zeit wirkte er auf das Wasser, das bewirkte das Licht. (Es entspricht dem Licht unseres Verstandes im Inneren.) Dann wirkte er auf die Luft.
[ 23 ] Die fünfte Wurzelrasse wird der Mensch durch das, was man das Böse nennt, zugrunde richten. Dann kommt die sechste Wurzelrasse. Die fünfte Wurzelrasse ist diejenige, die Manas auf dem physischen Plane entwickelt.
[ 23 ] Die fünfte Wurzelrasse wird der Mensch durch das, was man das Böse nennt, zugrunde richten. Dann kommt die sechste Wurzelrasse. Die fünfte Wurzelrasse ist diejenige, die Manas auf dem physischen Plane entwickelt.


[ 24 ] In der urindischen Kultur lebte man in einem Zustande, der dem Manas in einer Art tiefem Trancezustande entspricht. Da wird den alten Indern von den Rishis die uralte Weisheit geoffenbart. Die zweite Offenbarung geschah bei den Persern in einem Zustande, ähnlich dem unseres tiefen Schlafes. In diesem Zustande hörte der Mensch das Wort. Es war der Zustand des alten persischen Schlaftrance. «Honover» heißt das Wort bei den Persern.
[ 24 ] In der urindischen Kultur lebte man in einem Zustande, der dem Manas in einer Art tiefem Trancezustande entspricht. Da wird den alten Indern von den Rishis die uralte Weisheit geoffenbart. Die zweite Offenbarung geschah bei den Persern in einem Zustande, ähnlich dem unseres tiefen Schlafes. In diesem Zustande hörte der Mensch das Wort. Es war der Zustand des alten persischen Schlaftrance. «Honover» heißt das Wort bei den Persern.
[ 25 ] Dritte Offenbarung: Die vorderasiatischen Völker, Babylonier, Ägypter nehmen durch Manas im Bilderbewußtsein wahr; sie haben Visionen oder Traumgesichte.
[ 25 ] Dritte Offenbarung: Die vorderasiatischen Völker, Babylonier, Ägypter nehmen durch Manas im Bilderbewußtsein wahr; sie haben Visionen oder Traumgesichte.
[ 26 ] Vierte Offenbarung: Helles, waches Tagesbewußtsein wurde ausgebildet bei den Semiten, den Griechen und Römern. Da wird Manas wahrgenommen im hellen Tagesbewußtsein, als verkörperter Mensch, Christus Jesus.
[ 26 ] Vierte Offenbarung: Helles, waches Tagesbewußtsein wurde ausgebildet bei den Semiten, den Griechen und Römern. Da wird Manas wahrgenommen im hellen Tagesbewußtsein, als verkörperter Mensch, Christus Jesus.
[ 27 ] Bei den Indern finden wir also den Trance des physischen Körpers. Bei den Persern finden wir den Tiefschlaf des Ätherkörpers. Bei den vorderasiatischen Völkern finden wir das Bilderbewußtsein des Astralkörpers. Bei den semitischen, griechischen, römischen Völkern das Wachbewußtsein des Ich.
[ 27 ] Bei den Indern finden wir also den Trance des physischen Körpers. Bei den Persern finden wir den Tiefschlaf des Ätherkörpers. Bei den vorderasiatischen Völkern finden wir das Bilderbewußtsein des Astralkörpers. Bei den semitischen, griechischen, römischen Völkern das Wachbewußtsein des Ich.
[ 28 ] Jetzt, in der fünften Unterrasse, hat man nicht die Wahrnehmung eines wandelnden Manas, sondern das Höchste sieht diese Rasse in dem psychischen Erleben der einfachen Begriffe. Unsere Unterrasse hat das psychische Manas entwickelt, die gewöhnliche Wissenschaft.
[ 28 ] Jetzt, in der fünften Unterrasse, hat man nicht die Wahrnehmung eines wandelnden Manas, sondern das Höchste sieht diese Rasse in dem psychischen Erleben der einfachen Begriffe. Unsere Unterrasse hat das psychische Manas entwickelt, die gewöhnliche Wissenschaft.
[ 29 ] Die sechste Unterrasse wird ein überpsychisches Manas entwickeln. Was beim Menschen jetzt bloß eine Art Wissen ist, das wird in der sechsten Unterrasse unmittelbare Wirklichkeit, soziale Kraft. Die sechste Unterrasse hat den Gesellschaftsorganismus sozial zu durchdringen mit demjenigen, was alle vorhergehende Entwickelung hervorgebracht hat. Da wird erst das Christentum sozial gestaltend hervortreten. Die sechste Unterrasse wird die grundlegende Keimrasse für die sechste Wurzelrasse. Die fünfte Wurzelrasse stammt ab von den Ursemiten, der fünften Unterrasse der vierten Wurzelrasse. Die haben das eigene Ich entwickelt, das den Egoismus hervorbringt. Das Selbständigwerden verdankt die Menschheit den Ursemiten. Der Mensch muß sich erst selbst finden, dann aber auch sich selbst wieder hingeben. Er muß sich dem hingeben, was den Gedanken wirklich macht. Die sechste Unterrasse ist dazu bestimmt, anstelle der Verwandtschaft des Blutes die Verwandtschaft des Manas zu setzen, die Verwandtschaft im Geiste. Der Gedanke, der altruistisch ist, wird die Anlage zur Überwindung des Egoismus entwickeln.
[ 29 ] Die sechste Unterrasse wird ein überpsychisches Manas entwickeln. Was beim Menschen jetzt bloß eine Art Wissen ist, das wird in der sechsten Unterrasse unmittelbare Wirklichkeit, soziale Kraft. Die sechste Unterrasse hat den Gesellschaftsorganismus sozial zu durchdringen mit demjenigen, was alle vorhergehende Entwickelung hervorgebracht hat. Da wird erst das Christentum sozial gestaltend hervortreten. Die sechste Unterrasse wird die grundlegende Keimrasse für die sechste Wurzelrasse. Die fünfte Wurzelrasse stammt ab von den Ursemiten, der fünften Unterrasse der vierten Wurzelrasse. Die haben das eigene Ich entwickelt, das den Egoismus hervorbringt. Das Selbständigwerden verdankt die Menschheit den Ursemiten. Der Mensch muß sich erst selbst finden, dann aber auch sich selbst wieder hingeben. Er muß sich dem hingeben, was den Gedanken wirklich macht. Die sechste Unterrasse ist dazu bestimmt, anstelle der Verwandtschaft des Blutes die Verwandtschaft des Manas zu setzen, die Verwandtschaft im Geiste. Der Gedanke, der altruistisch ist, wird die Anlage zur Überwindung des Egoismus entwickeln.
[ 30 ] Die siebente Unterrasse wird eine Frühgeburt sein. Sie wird zu früh in eine noch viel stärkere Wirklichkeit umsetzen, was aus dem Manas herauskommt.
[ 30 ] Die siebente Unterrasse wird eine Frühgeburt sein. Sie wird zu früh in eine noch viel stärkere Wirklichkeit umsetzen, was aus dem Manas herauskommt.
[ 31 ] In der sechsten Unterrasse wird die Anlage gegeben werden zur Überwindung des Egoismus, aber so, daß Gleichgewicht gehalten wird zwischen Selbstheit und Selbstlosigkeit. Der Mensch der sechsten Unterrasse wird sich weder verlieren nach außen, noch sich abschließen nach innen. Bei der siebenten Unterrasse tritt eine Art Hypertrophie ein. Der Mensch strömt dann nach außen aus, was er jetzt in sich hat: seinen Egoismus. Die Mitglieder der sechsten Unterrasse dagegen halten das Gleichgewicht. Die siebente Untertasse verhärtet den Egoismus. Da wird später das englisch-amerikanische Volk als etwas Starres hineinragen in die sechste Wurzelrasse, wie heute die Chinesen ein starrer Rest sind der atlantischen Zeit, der vierten Wurzelrasse.
[ 31 ] In der sechsten Unterrasse wird die Anlage gegeben werden zur Überwindung des Egoismus, aber so, daß Gleichgewicht gehalten wird zwischen Selbstheit und Selbstlosigkeit. Der Mensch der sechsten Unterrasse wird sich weder verlieren nach außen, noch sich abschließen nach innen. Bei der siebenten Unterrasse tritt eine Art Hypertrophie ein. Der Mensch strömt dann nach außen aus, was er jetzt in sich hat: seinen Egoismus. Die Mitglieder der sechsten Unterrasse dagegen halten das Gleichgewicht. Die siebente Untertasse verhärtet den Egoismus. Da wird später das englisch-amerikanische Volk als etwas Starres hineinragen in die sechste Wurzelrasse, wie heute die Chinesen ein starrer Rest sind der atlantischen Zeit, der vierten Wurzelrasse.
[ 32 ] Von der anglo-amerikanischen Rasse geht der Weltegoismus aus. Von jener Seite her wird die ganze Erde überzogen werden von Egoismus. Aus England und Amerika kommen alle die Erfindungen, die die Erde überziehen wie ein Netz des Egoistischen. So wird von dorther die ganze Erde überzogen werden von einem Netz des Egoistisch-Bösen. Aber von einer kleinen Kolonie im Osten wird wie von einem Samen das neue Leben für die Zukunft ausgebildet.
[ 32 ] Von der anglo-amerikanischen Rasse geht der Weltegoismus aus. Von jener Seite her wird die ganze Erde überzogen werden von Egoismus. Aus England und Amerika kommen alle die Erfindungen, die die Erde überziehen wie ein Netz des Egoistischen. So wird von dorther die ganze Erde überzogen werden von einem Netz des Egoistisch-Bösen. Aber von einer kleinen Kolonie im Osten wird wie von einem Samen das neue Leben für die Zukunft ausgebildet.
[ 33 ] Die englisch-amerikanische Kultur zehrt die Kultur Europas auf. Die Sekten in England und Amerika stellen nichts anderes dar als die unglaublichste Konservierung von alten Dingen. Aber solche Gesellschaften wie die Heilsarmee, die Theosophische Gesellschaft und so weiter entstehen gerade dort, um die Seelen herauszuretten aus der Dekadenz, denn Rassenentwickelung geht nicht parallel mit Seelenentwickelung. Aber die Rasse selbst geht ins Verderben. Es ist darin die Anlage der bösen Rasse.
[ 33 ] Die englisch-amerikanische Kultur zehrt die Kultur Europas auf. Die Sekten in England und Amerika stellen nichts anderes dar als die unglaublichste Konservierung von alten Dingen. Aber solche Gesellschaften wie die Heilsarmee, die Theosophische Gesellschaft und so weiter entstehen gerade dort, um die Seelen herauszuretten aus der Dekadenz, denn Rassenentwickelung geht nicht parallel mit Seelenentwickelung. Aber die Rasse selbst geht ins Verderben. Es ist darin die Anlage der bösen Rasse.
In der vierten Unterrasse wurde die Arbeit als Tribut geleistet (Sklavenarbeit).
In der fünften Unterrasse wird die Arbeit als Ware geleistet (verkauft).
In der sechsten Unterrasse wird die Arbeit als Opfer geleistet (freie Arbeit).
In der vierten Unterrasse wurde die Arbeit als Tribut geleistet (Sklavenarbeit).
In der fünften Unterrasse wird die Arbeit als Ware geleistet (verkauft).
In der sechsten Unterrasse wird die Arbeit als Opfer geleistet (freie Arbeit).
[ 34 ] Die wirtschaftliche Existenz wird dann getrennt sein von der Arbeit; es wird kein Eigentum mehr geben, alles ist Gemeingut. Man arbeitet dann nicht mehr für seine eigene Existenz, sondern leistet alles als absolutes Opfer für die Menschheit.
[ 34 ] Die wirtschaftliche Existenz wird dann getrennt sein von der Arbeit; es wird kein Eigentum mehr geben, alles ist Gemeingut. Man arbeitet dann nicht mehr für seine eigene Existenz, sondern leistet alles als absolutes Opfer für die Menschheit.
