Basic Elements of Esotericism
GA 93a
30 October 1905, Berlin
Translate the original German text into any language:
Versions Available:
Grundelemente der Esoterik, 4th ed.
XXVII
XXVII
[ 1 ] Der Gang der Entwickelung in der Welt tritt uns in drei Stufen entgegen: in Bewußtsein, Leben und Form. Das Bewußtsein in seinen verschiedenen Arten drückt sich aus in den sieben Planeten: Saturn, Sonne, Mond, Erde, Jupiter, Venus, Vulkan. Auf jedem Planeten geht es durch sieben Lebensteiche, und jedes Lebensreich geht durch sieben Formzustände.
[ 1 ] Der Gang der Entwickelung in der Welt tritt uns in drei Stufen entgegen: in Bewußtsein, Leben und Form. Das Bewußtsein in seinen verschiedenen Arten drückt sich aus in den sieben Planeten: Saturn, Sonne, Mond, Erde, Jupiter, Venus, Vulkan. Auf jedem Planeten geht es durch sieben Lebensteiche, und jedes Lebensreich geht durch sieben Formzustände.
[ 2 ] Unsere physische Erde ist ein solcher Formzustand, der vierte Formzustand oder Globus in dem vierten Lebensreiche des vierten Planeten oder Bewußtseinszustandes. Wir denken uns nun die Erde, wie sie jetzt ist und fragen uns: Was tun wir hier? - Wir nehmen die Gegenstände draußen im Raume, zunächst im Mineralreiche, und bilden daraus Kunstwerke. Da kombinieren wir; wir bilden aus Einzelheiten ein Ganzes. Dies ist ein Schaffen innerhalb der Form. Nun kann noch auf andere Weise etwas Neues entstehen, nämlich auf ähnliche Art wie zum Beispiel aus einer Pflanzenwurzel Stengel, Blätter und Blüten entstehen. Diese Blüte setzt man nicht zusammen wie eine Maschine, durch Kombination, sondern sie muß hervorwachsen aus dem, was schon da ist. Das ist ein Vorgang innerhalb des Lebens. Aus dem, was da ist, wird etwas Neues geschaffen.
[ 2 ] Unsere physische Erde ist ein solcher Formzustand, der vierte Formzustand oder Globus in dem vierten Lebensreiche des vierten Planeten oder Bewußtseinszustandes. Wir denken uns nun die Erde, wie sie jetzt ist und fragen uns: Was tun wir hier? - Wir nehmen die Gegenstände draußen im Raume, zunächst im Mineralreiche, und bilden daraus Kunstwerke. Da kombinieren wir; wir bilden aus Einzelheiten ein Ganzes. Dies ist ein Schaffen innerhalb der Form. Nun kann noch auf andere Weise etwas Neues entstehen, nämlich auf ähnliche Art wie zum Beispiel aus einer Pflanzenwurzel Stengel, Blätter und Blüten entstehen. Diese Blüte setzt man nicht zusammen wie eine Maschine, durch Kombination, sondern sie muß hervorwachsen aus dem, was schon da ist. Das ist ein Vorgang innerhalb des Lebens. Aus dem, was da ist, wird etwas Neues geschaffen.
[ 3 ] Bei der dritten Art der Hervorbringung, bei derjenigen aus dem Bewußtsein, geht etwas hervor auf solche Weise, daß wir sagen können: Es war vorher im Grunde genommen eigentlich nichts da — ein Nichts.
[ 3 ] Bei der dritten Art der Hervorbringung, bei derjenigen aus dem Bewußtsein, geht etwas hervor auf solche Weise, daß wir sagen können: Es war vorher im Grunde genommen eigentlich nichts da — ein Nichts.
[ 4 ] Versetzen wir uns an den Uranfang einer solchen planetarischen Entwickelung, ganz an den Anfang der Saturnentwickelung. Was haben wir da zu beobachten? Es war noch kein physischer Planet da, nicht einmal in der feinsten Arupaform war ein Planet vorhanden, sondern wir sind da noch vor dem Augenblicke, wo der Saturn im ersten Anfange da ist. Da ist von unserer Planetenkette noch gar nichts vorhanden; wohl aber die ganze Frucht der vorhergehenden Planetenkette ist da, so ähnlich, wie wenn wir am Morgen aufwachen, noch nichts getan haben und lediglich die Erinnerung an das, was wir am vorherigen Tage getan haben, in unserem Geiste enthalten ist. So haben wir - wenn wir uns so ganz in den Anfang der Saturnentwickelung versetzen - in den sich offenbarenden Geistern die Erinnerung an eine vorherige Planetenkette, an das, was vorher gewesen ist.
[ 4 ] Versetzen wir uns an den Uranfang einer solchen planetarischen Entwickelung, ganz an den Anfang der Saturnentwickelung. Was haben wir da zu beobachten? Es war noch kein physischer Planet da, nicht einmal in der feinsten Arupaform war ein Planet vorhanden, sondern wir sind da noch vor dem Augenblicke, wo der Saturn im ersten Anfange da ist. Da ist von unserer Planetenkette noch gar nichts vorhanden; wohl aber die ganze Frucht der vorhergehenden Planetenkette ist da, so ähnlich, wie wenn wir am Morgen aufwachen, noch nichts getan haben und lediglich die Erinnerung an das, was wir am vorherigen Tage getan haben, in unserem Geiste enthalten ist. So haben wir - wenn wir uns so ganz in den Anfang der Saturnentwickelung versetzen - in den sich offenbarenden Geistern die Erinnerung an eine vorherige Planetenkette, an das, was vorher gewesen ist.
[ 5 ] Nun versetzen wir uns an das Ende der Planetenkette, in die Zeit, da die Vulkanstufe zu Ende geht. Während der Planetenkette ist nach und nach als Schöpfung zutage getreten, was an Anlage am Anfange vorhanden war. Wir haben also zuerst einen Ausfluß des Bewußtseins; aus dem Inhalt des Früheren heraus, aus der Erinnerung heraus schafft das Bewußtsein das Neue. Es ist am Ende also etwas da, was am Anfange nicht da war: nämlich alle Erfahrungen. Was am Anfange da war, ist herausgeflossen in lauter Dinge und Wesenheiten. Ein neues Bewußtsein ist am Ende entstanden mit einem neuen Inhalt, ein neuer Bewußtseinsinhalt. Es ist etwas, was aus dem Nichts hervorgegangen ist, aus Erfahrungen. Wenn wir das Erneuern im Leben betrachten, müssen wir uns sagen, es muß ein Same da sein, der das möglich macht. Aber der neue Bewußtseinsinhalt am Ende einer planetarischen Entwickelung ist tatsächlich aus dem Nichts hervorgegangen, aus Erfahrungen; dazu braucht man keine Grundlagen, es schafft etwas, was aus dem Nichts entsteht. Man kann nicht sagen, wenn eine Persönlichkeit die andere anschaut, sie habe der anderen etwas entzogen, wenn sie in der Folge die Erinnerung an die andere Persönlichkeit in sich trägt. Diese Erinnerung ist aus dem Nichts hervorgegangen. Das ist eine dritte Art des Schaffens: aus dem Nichts heraus. Die drei Arten des Schaffens sind also folgende:
[ 5 ] Nun versetzen wir uns an das Ende der Planetenkette, in die Zeit, da die Vulkanstufe zu Ende geht. Während der Planetenkette ist nach und nach als Schöpfung zutage getreten, was an Anlage am Anfange vorhanden war. Wir haben also zuerst einen Ausfluß des Bewußtseins; aus dem Inhalt des Früheren heraus, aus der Erinnerung heraus schafft das Bewußtsein das Neue. Es ist am Ende also etwas da, was am Anfange nicht da war: nämlich alle Erfahrungen. Was am Anfange da war, ist herausgeflossen in lauter Dinge und Wesenheiten. Ein neues Bewußtsein ist am Ende entstanden mit einem neuen Inhalt, ein neuer Bewußtseinsinhalt. Es ist etwas, was aus dem Nichts hervorgegangen ist, aus Erfahrungen. Wenn wir das Erneuern im Leben betrachten, müssen wir uns sagen, es muß ein Same da sein, der das möglich macht. Aber der neue Bewußtseinsinhalt am Ende einer planetarischen Entwickelung ist tatsächlich aus dem Nichts hervorgegangen, aus Erfahrungen; dazu braucht man keine Grundlagen, es schafft etwas, was aus dem Nichts entsteht. Man kann nicht sagen, wenn eine Persönlichkeit die andere anschaut, sie habe der anderen etwas entzogen, wenn sie in der Folge die Erinnerung an die andere Persönlichkeit in sich trägt. Diese Erinnerung ist aus dem Nichts hervorgegangen. Das ist eine dritte Art des Schaffens: aus dem Nichts heraus. Die drei Arten des Schaffens sind also folgende:
Kombinieren der vorhandenen Teile (Form)
Hervorgehenlassen neuer Gebilde mit neuem Lebensinhalt aus vorhandenen Grundlagen (Leben)
Schaffen aus dem Nichts heraus (Bewußtsein).
Kombinieren der vorhandenen Teile (Form)
Hervorgehenlassen neuer Gebilde mit neuem Lebensinhalt aus vorhandenen Grundlagen (Leben)
Schaffen aus dem Nichts heraus (Bewußtsein).
[ 6 ] Es sind dies drei Definitionen von Wesenheiten, die eine Planetenkette hervorbringen, einer planetarischen Kette zugrunde liegen. Man nennt sie die drei Logoi. Der dritte Logos bringt aus der Kombination hervor. Wenn aus der einen Substanz etwas anderes hervorgeht mit neuem Leben, so ist das der zweite Logos, der hervorbringt. Überall aber, wo wir ein Hervorgehen haben aus dem Nichts, da haben wir den ersten Logos. Daher nennt man den ersten Logos oft auch das in den Dingen selbst Verborgene, den zweiten Logos die in den Dingen ruhende Substanz, die Lebendiges aus Lebendigem schafft, den dritten Logos den, der alles Vorhandene kombiniert, aus den Dingen die Welt zusammensetzt.
[ 6 ] Es sind dies drei Definitionen von Wesenheiten, die eine Planetenkette hervorbringen, einer planetarischen Kette zugrunde liegen. Man nennt sie die drei Logoi. Der dritte Logos bringt aus der Kombination hervor. Wenn aus der einen Substanz etwas anderes hervorgeht mit neuem Leben, so ist das der zweite Logos, der hervorbringt. Überall aber, wo wir ein Hervorgehen haben aus dem Nichts, da haben wir den ersten Logos. Daher nennt man den ersten Logos oft auch das in den Dingen selbst Verborgene, den zweiten Logos die in den Dingen ruhende Substanz, die Lebendiges aus Lebendigem schafft, den dritten Logos den, der alles Vorhandene kombiniert, aus den Dingen die Welt zusammensetzt.
[ 7 ] Diese drei Logoi gehen in der Welt immer durch- und ineinander. Der erste Logos erfährt auch die innere Weisheit und auch den Willen. Im Schaffen des ersten Logos ist Erfahrung, das heißt, Gedankensammeln aus dem Nichts und dann wieder Schaffen nach den Gedanken aus dem Nichts. Die Schöpfung aus dem Nichts ist aber nicht so gemeint, als ob gar nichts dagewesen wäre, sondern daß im Laufe der Entwickelung Erfahrungen gemacht werden und daß im Laufe des Werdens Neues geschaffen wird, daß das, was da ist, gleichsam abschmilzt und aus der Erfahrung heraus Neues geschaffen wird.
[ 7 ] Diese drei Logoi gehen in der Welt immer durch- und ineinander. Der erste Logos erfährt auch die innere Weisheit und auch den Willen. Im Schaffen des ersten Logos ist Erfahrung, das heißt, Gedankensammeln aus dem Nichts und dann wieder Schaffen nach den Gedanken aus dem Nichts. Die Schöpfung aus dem Nichts ist aber nicht so gemeint, als ob gar nichts dagewesen wäre, sondern daß im Laufe der Entwickelung Erfahrungen gemacht werden und daß im Laufe des Werdens Neues geschaffen wird, daß das, was da ist, gleichsam abschmilzt und aus der Erfahrung heraus Neues geschaffen wird.
[ 8 ] Diese Schöpfung geschieht vergleichsweise so: Jemand sieht einen anderen Menschen an und merkt sich das Bild. Wäre er schöpferisch begabt wie der erste Logos, dann könnte er sich folgendes sagen: Ja, ich habe NN gesehen und ich kenne auch den Begriff des umgekehrten NN. Ich kann mir auch ein negatives Bild von ihm machen: Also statt wo Schwarz ist, Weiß und umgekehrt. So hat er aus der Erfahrung des Objekts und dessen Negativs ein vollständig neues Gebilde geschaffen. Dies könnte er mit Leben begaben. Es wäre ein neues Gebilde, das früher nicht da war. Nehmen wir nun an, jemand macht dieses so mit vielen Menschen und die vielen Menschen würden zugrunde gehen, so würde der Beobachter nach seinen Erfahrungen eine neue Welt schaffen können.
[ 8 ] Diese Schöpfung geschieht vergleichsweise so: Jemand sieht einen anderen Menschen an und merkt sich das Bild. Wäre er schöpferisch begabt wie der erste Logos, dann könnte er sich folgendes sagen: Ja, ich habe NN gesehen und ich kenne auch den Begriff des umgekehrten NN. Ich kann mir auch ein negatives Bild von ihm machen: Also statt wo Schwarz ist, Weiß und umgekehrt. So hat er aus der Erfahrung des Objekts und dessen Negativs ein vollständig neues Gebilde geschaffen. Dies könnte er mit Leben begaben. Es wäre ein neues Gebilde, das früher nicht da war. Nehmen wir nun an, jemand macht dieses so mit vielen Menschen und die vielen Menschen würden zugrunde gehen, so würde der Beobachter nach seinen Erfahrungen eine neue Welt schaffen können.
[ 9 ] Indem man die Welt betrachtet, sieht man fortwährend die drei Logoi ineinanderwirken. Wir wollen uns innerhalb unseres Planetensystems das Wirken der drei Logoi in bezug auf den Menschen vorstellen. Denken wir uns den Punkt des Anfanges der Saturnentwickelung, als noch nichts da war. Was geschieht da? Da wird alles, was vorher vorhanden war, gleichsam wie ausgeträufelt. Alle Dinge, die vorher da waren, werden ausgeströmt. Was auf diese Weise entsteht, das würde die allererste Stoffergießung sein aus der Summe der Erfahrungen von früher. Alles was früher aufgenommen worden ist, wird in Form von Stoff ausgeströmt. Darin ist auch der Stoff enthalten, aus dem später die Menschheit entsteht. Dieser Stoff ist zunächst bloß als Stoff da. Diese Ausströomung muß dann fortwährend aufgebaut, zusammenkombiniert werden. Diese Kombination des ausgeströmten Stoffes ist eine neue Schöpfung. Das ist zunächst ein Schaffen des dritten Logos; nach der Ausströmung des Stoffes also ein Schaffen des dritten Logos.
[ 9 ] Indem man die Welt betrachtet, sieht man fortwährend die drei Logoi ineinanderwirken. Wir wollen uns innerhalb unseres Planetensystems das Wirken der drei Logoi in bezug auf den Menschen vorstellen. Denken wir uns den Punkt des Anfanges der Saturnentwickelung, als noch nichts da war. Was geschieht da? Da wird alles, was vorher vorhanden war, gleichsam wie ausgeträufelt. Alle Dinge, die vorher da waren, werden ausgeströmt. Was auf diese Weise entsteht, das würde die allererste Stoffergießung sein aus der Summe der Erfahrungen von früher. Alles was früher aufgenommen worden ist, wird in Form von Stoff ausgeströmt. Darin ist auch der Stoff enthalten, aus dem später die Menschheit entsteht. Dieser Stoff ist zunächst bloß als Stoff da. Diese Ausströomung muß dann fortwährend aufgebaut, zusammenkombiniert werden. Diese Kombination des ausgeströmten Stoffes ist eine neue Schöpfung. Das ist zunächst ein Schaffen des dritten Logos; nach der Ausströmung des Stoffes also ein Schaffen des dritten Logos.


[ 10 ] Was bedeutet das nun für den Menschen? Für den Menschen bedeutet das nun, daß zunächst alle die Teile zusammenkombiniert werden, die dann seinen physischen Körper bilden. Der Mensch war damals, auf dem Saturn, ein richtiger Automat. Wenn man damals in ihn ein Wort hineingesprochen hätte, hätte er es wieder herausgesprochen. Formen der Wesen werden gebildet. Dies nennt man die Arbeit des dritten Logos und sie dauert bis in die Sonnenzeit hinein, in der der Mensch dann auch den Ätherkörper, das Leben bekommt. Dies ist die Arbeit des zweiten Logos. Nun gehen wir weiter bis in die Erdenzeit. Da bekommt der Mensch selbst ein Bewußtsein, das heißt die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln aus dem Nichts heraus. Dies ist die Arbeit des ersten Logos. Der Mensch auf dem Saturn erhält das, was Form in ihm ist, von dem dritten Logos. Der Mensch auf der Sonne erhält das, was Leben in ihm ist, von dem zweiten Logos. Der Mensch auf der Erde erhält das, was Bewußtsein in ihm wird, von dem ersten Logos.
[ 10 ] Was bedeutet das nun für den Menschen? Für den Menschen bedeutet das nun, daß zunächst alle die Teile zusammenkombiniert werden, die dann seinen physischen Körper bilden. Der Mensch war damals, auf dem Saturn, ein richtiger Automat. Wenn man damals in ihn ein Wort hineingesprochen hätte, hätte er es wieder herausgesprochen. Formen der Wesen werden gebildet. Dies nennt man die Arbeit des dritten Logos und sie dauert bis in die Sonnenzeit hinein, in der der Mensch dann auch den Ätherkörper, das Leben bekommt. Dies ist die Arbeit des zweiten Logos. Nun gehen wir weiter bis in die Erdenzeit. Da bekommt der Mensch selbst ein Bewußtsein, das heißt die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln aus dem Nichts heraus. Dies ist die Arbeit des ersten Logos. Der Mensch auf dem Saturn erhält das, was Form in ihm ist, von dem dritten Logos. Der Mensch auf der Sonne erhält das, was Leben in ihm ist, von dem zweiten Logos. Der Mensch auf der Erde erhält das, was Bewußtsein in ihm wird, von dem ersten Logos.
[ 11 ] Der Begriff des Bewußtseins muß uns noch ein wenig klarer werden. Wir müssen uns dazu vollständig herausarbeiten den Begriff des Bewußtseins auf einem bestimmten Plan. Der Mensch ist bewußt, aber es handelt sich darum, zu wissen, wo sein Bewußtsein ist. Der Mensch ist jetzt bewußt auf dem physischen Plan, wenn wir von dem Wachbewußtsein sprechen. Aber das Wachbewußtsein könnte ja auch auf dem Astralplan sein. Wenn bei einem Geschöpf das Leben auf dem physischen Plan und das Bewußtsein auf dem Astralplan ist, so ist das ein Tier.
[ 11 ] Der Begriff des Bewußtseins muß uns noch ein wenig klarer werden. Wir müssen uns dazu vollständig herausarbeiten den Begriff des Bewußtseins auf einem bestimmten Plan. Der Mensch ist bewußt, aber es handelt sich darum, zu wissen, wo sein Bewußtsein ist. Der Mensch ist jetzt bewußt auf dem physischen Plan, wenn wir von dem Wachbewußtsein sprechen. Aber das Wachbewußtsein könnte ja auch auf dem Astralplan sein. Wenn bei einem Geschöpf das Leben auf dem physischen Plan und das Bewußtsein auf dem Astralplan ist, so ist das ein Tier.
[ 12 ] Beim Menschen ist das Bewußtsein im Kopfe lokalisiert. Beim Tier, zum Beispiel beim Tiger, ist das Bewußtsein auf dem Astralplan. Es schafft sich außerhalb des Kopfes einen gewissen Angriffspunkt, durch den es auf den Tiger wirkt. Wenn der Tiger Schmerz empfindet, dann geht der Schmerz auch über auf den Astralplan. Das Organ dafür ist bei dem Tiger vor dem Kopfe, an der Stelle, wo beim Menschen die Stirne ist. Beim Menschen ist der Punkt bereits in den Kopf eingeschlossen und mit dem Vorderhirn ausgefüllt; es ist das Bewußtsein eingefangen worden durch das Gehirn und den Vorderschädel und ist daher auf dem physischen Plan. Bei dem Tiger und überhaupt bei allen Tieren liegt der Knotenpunkt des Bewußtseins vor dem Kopfe, im Astralen, da geht es in die Astralwelt hinein. Bei der Pflanze ist es wiederum anders. Wenn wir ihr Bewußtsein verfolgen könnten, würden wir, von oben nach unten gehend, immer an der Wurzelspitze herauskommen. Wenn wir dann die Linie des Wachstums verfolgen, so würden wir an den Mittelpunkt der Erde kommen. Da ist der Sammelpunkt aller Empfindungen, der Aufsaugepunkt des Bewußtseins der Pflanzen. Er steht direkt in Verbindung mit der mentalen Welt. Die gesamte Pflanzenwelt hat ihr Bewußtsein im Mentalen.
[ 12 ] Beim Menschen ist das Bewußtsein im Kopfe lokalisiert. Beim Tier, zum Beispiel beim Tiger, ist das Bewußtsein auf dem Astralplan. Es schafft sich außerhalb des Kopfes einen gewissen Angriffspunkt, durch den es auf den Tiger wirkt. Wenn der Tiger Schmerz empfindet, dann geht der Schmerz auch über auf den Astralplan. Das Organ dafür ist bei dem Tiger vor dem Kopfe, an der Stelle, wo beim Menschen die Stirne ist. Beim Menschen ist der Punkt bereits in den Kopf eingeschlossen und mit dem Vorderhirn ausgefüllt; es ist das Bewußtsein eingefangen worden durch das Gehirn und den Vorderschädel und ist daher auf dem physischen Plan. Bei dem Tiger und überhaupt bei allen Tieren liegt der Knotenpunkt des Bewußtseins vor dem Kopfe, im Astralen, da geht es in die Astralwelt hinein. Bei der Pflanze ist es wiederum anders. Wenn wir ihr Bewußtsein verfolgen könnten, würden wir, von oben nach unten gehend, immer an der Wurzelspitze herauskommen. Wenn wir dann die Linie des Wachstums verfolgen, so würden wir an den Mittelpunkt der Erde kommen. Da ist der Sammelpunkt aller Empfindungen, der Aufsaugepunkt des Bewußtseins der Pflanzen. Er steht direkt in Verbindung mit der mentalen Welt. Die gesamte Pflanzenwelt hat ihr Bewußtsein im Mentalen.
[ 13 ] Bei der gesamten mineralischen Welt ist das Bewußtsein auf den höchsten Gebieten der Mentalwelt, auf dem Arupaplan. Die Steine haben ihr Bewußtsein so, daß wenn wir den Punkt suchen wollten, wir ihn wie eine Art Sonnenatmosphäre finden würden. Wenn wir auf der Erde die mineralische Welt bearbeiten, Steine klopfen, steht jede einzelne Tat zu dieser Sonnenatmosphäre in einer gewissen Beziehung. Dort spürt man, was der Mensch hier arbeitet. Da haben wir also eine Reihe von Wesenheiten auf dem physischen Plan, deren Bewußtsein aber auf verschiedenen Planen liegt.
[ 13 ] Bei der gesamten mineralischen Welt ist das Bewußtsein auf den höchsten Gebieten der Mentalwelt, auf dem Arupaplan. Die Steine haben ihr Bewußtsein so, daß wenn wir den Punkt suchen wollten, wir ihn wie eine Art Sonnenatmosphäre finden würden. Wenn wir auf der Erde die mineralische Welt bearbeiten, Steine klopfen, steht jede einzelne Tat zu dieser Sonnenatmosphäre in einer gewissen Beziehung. Dort spürt man, was der Mensch hier arbeitet. Da haben wir also eine Reihe von Wesenheiten auf dem physischen Plan, deren Bewußtsein aber auf verschiedenen Planen liegt.


[ 14 ] Menschen und Tiere unterscheiden sich dadurch, daß sie ihr Bewußtsein auf verschiedenen Planen haben. Es gibt nun auch noch andere Wesen als Mineralien, Pflanzen, Tiere und Menschen. Es gibt Wesen, die ihr Bewußtsein im Physischen haben und ihren Körper im Astralen. Ein solches Wesen ist sozusagen das umgekehrte Tier. Solche Wesen gibt es wirklich, es sind die Elementarwesen. Machen wir uns zu ihrem Verständnis klar, was zum physischen Plan gehört.
[ 14 ] Menschen und Tiere unterscheiden sich dadurch, daß sie ihr Bewußtsein auf verschiedenen Planen haben. Es gibt nun auch noch andere Wesen als Mineralien, Pflanzen, Tiere und Menschen. Es gibt Wesen, die ihr Bewußtsein im Physischen haben und ihren Körper im Astralen. Ein solches Wesen ist sozusagen das umgekehrte Tier. Solche Wesen gibt es wirklich, es sind die Elementarwesen. Machen wir uns zu ihrem Verständnis klar, was zum physischen Plan gehört.
[ 15 ] Physisch ist: Erstens die feste Erde, zweitens Wasser, drittens Luft, viertens Äther (Wärmeäther, Lichtäther, chemischer Äther, Lebensäther). Bleiben wir bei den vier unteren Formen unseres physischen Planes, scheiden wir die ätherische Welt davon ab.
[ 15 ] Physisch ist: Erstens die feste Erde, zweitens Wasser, drittens Luft, viertens Äther (Wärmeäther, Lichtäther, chemischer Äther, Lebensäther). Bleiben wir bei den vier unteren Formen unseres physischen Planes, scheiden wir die ätherische Welt davon ab.
[ 16 ] In allen vier Formen des physischen Planes können Bewußtseine liegen, während der Körper eines solchen Wesens im Astralen liegt. Man denke sich das Bewußtsein in der festen Erde, den Körper im Astralen; oder ein Wesen, das im Wasser sein Bewußtsein hat, und dessen Körper im Astralen ist; dann ein solches mit dem Bewußtsein in der Luft und dem Körper im Astralen; und eines mit dem Bewußtsein im Feuer und dem Körper im Astralen. Die heutige Menschheit weiß nicht viel von diesen Wesen, man kennt sie in unserer Zeit nur durch die Poesie. Die Bergleute aber kennen solche Wesen sehr gut. Ein Gnom ist nur wahrnehmbar für den, der auf dem astralen Plan schauen kann, aber Bergleute besitzen manchmal ein solches astrales Schauen, sie wissen, daß Gnomen Wirklichkeiten sind. So sind in unserer Erde eigentlich Bewußtseine vorhanden, und was der Naturforscher heute Naturgesetze nennt, das sind die Gedanken von Wesenheiten, die auf dem physischen Plan denken, aber ihren Körper auf dem Astralplan haben. Wenn in der Physik etwas von einem Naturgesetz steht, so können wir uns sagen: das sind Gedanken eines Wesens, das auf dem Astralplan seinen Körper hat. Die Naturkräfte sind schaffende Wesenheiten und die Naturgesetze sind ihre Gedanken.
[ 16 ] In allen vier Formen des physischen Planes können Bewußtseine liegen, während der Körper eines solchen Wesens im Astralen liegt. Man denke sich das Bewußtsein in der festen Erde, den Körper im Astralen; oder ein Wesen, das im Wasser sein Bewußtsein hat, und dessen Körper im Astralen ist; dann ein solches mit dem Bewußtsein in der Luft und dem Körper im Astralen; und eines mit dem Bewußtsein im Feuer und dem Körper im Astralen. Die heutige Menschheit weiß nicht viel von diesen Wesen, man kennt sie in unserer Zeit nur durch die Poesie. Die Bergleute aber kennen solche Wesen sehr gut. Ein Gnom ist nur wahrnehmbar für den, der auf dem astralen Plan schauen kann, aber Bergleute besitzen manchmal ein solches astrales Schauen, sie wissen, daß Gnomen Wirklichkeiten sind. So sind in unserer Erde eigentlich Bewußtseine vorhanden, und was der Naturforscher heute Naturgesetze nennt, das sind die Gedanken von Wesenheiten, die auf dem physischen Plan denken, aber ihren Körper auf dem Astralplan haben. Wenn in der Physik etwas von einem Naturgesetz steht, so können wir uns sagen: das sind Gedanken eines Wesens, das auf dem Astralplan seinen Körper hat. Die Naturkräfte sind schaffende Wesenheiten und die Naturgesetze sind ihre Gedanken.


[ 17 ] Im Mittelalter versuchte der Alchimist, sich die Geister dienstbar zu machen. Goethe hat das recht gut gewußt; Faust will Feuerluft haben; da soll der Salamander hervorgehen, der auf dem Astralplan seinen Körper hat. Wir haben also um uns Wesenheiten, die tatsächlich im Feuer ihr Bewußtsein haben, denen wir Schmerz verursachen, wenn wir Feuer anzünden, denn dadurch verursacht man eine gewisse Veränderung des betreffenden Körpers der Wesenheit auf dem Astralplan. Wenn man Licht anzündet, verändert man diese astrale Wesenheit. Ebenso wenn man auf anderen Gebieten der Elemente und der Naturkräfte Veränderungen hervorbringt, verändert man etwas an diesen astralen Wesenheiten. Wir bevölkern den Astralplan fortwährend mit Wesenheiten, indem wir dies oder jenes tun. Denken wir uns diesen Gedanken klar aus, dann haben wir den Sinn der kirchlichen Zeremonie: nämlich nicht beliebige Dinge vorzunehmen auf dem physischen Plan, sondern solche, die sinnvoll sind, wodurch sinnvolle Wesenheiten auf dem Astralplan entstehen. Wenn man zum Beispiel mit Weihrauch räuchert, macht man etwas Planvolles; man verbrennt bestimmte Stoffe und schafft Wesenheiten von einer bestimmten Sorte. Wenn man ein Schwert nach vier Seiten durch die Luft führt, schafft man ein bestimmtes Wesen. Ebenso der Priester, wenn er bestimmte Handbewegungen macht bei bestimmten Lauten, wie zum Beispiel bei 0, i, u, verstärkt durch die Wiederholung: Dominus vobiscum. Der Klang ist regelmäßig angeordnet, die Luft wird in bestimmte Erschütterungen gebracht, die dadurch verstärkt werden, daß man bestimmte Handbewegungen macht, und es wird eine Sylphe hervorgerufen. Auch Zeichen, Griff und Wort der Freimaurer bringen bestimmte Gebilde hervor, die eine Gesetzmäßigkeit in der physischen Welt ausdrücken. Durch planvolles Gebrauchen dieser Worte schafft man ein Band vom einen zum anderen, man hüllt sich ein in eine astrale Materie, die durch Zeichen, Griff und Wort geschaffen worden ist.
[ 17 ] Im Mittelalter versuchte der Alchimist, sich die Geister dienstbar zu machen. Goethe hat das recht gut gewußt; Faust will Feuerluft haben; da soll der Salamander hervorgehen, der auf dem Astralplan seinen Körper hat. Wir haben also um uns Wesenheiten, die tatsächlich im Feuer ihr Bewußtsein haben, denen wir Schmerz verursachen, wenn wir Feuer anzünden, denn dadurch verursacht man eine gewisse Veränderung des betreffenden Körpers der Wesenheit auf dem Astralplan. Wenn man Licht anzündet, verändert man diese astrale Wesenheit. Ebenso wenn man auf anderen Gebieten der Elemente und der Naturkräfte Veränderungen hervorbringt, verändert man etwas an diesen astralen Wesenheiten. Wir bevölkern den Astralplan fortwährend mit Wesenheiten, indem wir dies oder jenes tun. Denken wir uns diesen Gedanken klar aus, dann haben wir den Sinn der kirchlichen Zeremonie: nämlich nicht beliebige Dinge vorzunehmen auf dem physischen Plan, sondern solche, die sinnvoll sind, wodurch sinnvolle Wesenheiten auf dem Astralplan entstehen. Wenn man zum Beispiel mit Weihrauch räuchert, macht man etwas Planvolles; man verbrennt bestimmte Stoffe und schafft Wesenheiten von einer bestimmten Sorte. Wenn man ein Schwert nach vier Seiten durch die Luft führt, schafft man ein bestimmtes Wesen. Ebenso der Priester, wenn er bestimmte Handbewegungen macht bei bestimmten Lauten, wie zum Beispiel bei 0, i, u, verstärkt durch die Wiederholung: Dominus vobiscum. Der Klang ist regelmäßig angeordnet, die Luft wird in bestimmte Erschütterungen gebracht, die dadurch verstärkt werden, daß man bestimmte Handbewegungen macht, und es wird eine Sylphe hervorgerufen. Auch Zeichen, Griff und Wort der Freimaurer bringen bestimmte Gebilde hervor, die eine Gesetzmäßigkeit in der physischen Welt ausdrücken. Durch planvolles Gebrauchen dieser Worte schafft man ein Band vom einen zum anderen, man hüllt sich ein in eine astrale Materie, die durch Zeichen, Griff und Wort geschaffen worden ist.
[ 18 ] Der Mensch tut das alles natürlich auch im gewöhnlichen Leben fortwährend, aber da tut er es unsystematisch, er schafft sich widersprechende Wesenheiten. Die Kunst besteht darin, vom physischen Plan auf höhere harmonisch hinaufzuwirken. In den Kultuszeremonien sollen durch bestimmte Handlungen nicht widersprechende, sondern harmonische Wesenheiten erschaffen werden. Der Mensch ist zunächst nicht imstande, diese Dinge in Harmonie zu bringen. Aber für alles, was der Mensch so schafft auf dem Astralplan, gibt es gewisse dirigierende Wesenheiten. So haben wir eine Welt von Elementarwesen um uns mit einem König. Bei den Indern werden genannt der König der Gnomen: Kshiti, der alleroberste Gnom; das oberste Wesen unter den Undinen: Varuna; das oberste Wesen unter den Sylphen: Vayu; und alles, was im Feuer sein Bewußtsein hat, wird dirigiert durch den König des Feuers: Agni. Bei allem Feuer- und Wasserwirken und so weiter haben wir es zu tun mit diesen bestimmten Devawesenheiten. Alles Feuer, das wir hier auf der Erde haben, ist der Stoff, der aus den Wesen, die zu Agni gehören, gewoben ist. Zeremonielle Magie ist die niedrigste Art der Zauberei und besteht darin, daß man sich gewisse Kunstgriffe aneignet auf dem physischen Plane, um bestimmte Gebilde und Wesenheiten auf dem Astralplan zu schaffen. Es gibt Schulen, in denen zeremonielle Magie heute noch getrieben wird. Ein solches Treiben verursacht einen großen Hang zur Astralwelt und bewirkt sehr häufig Selbstmord, weil dann der Mensch fast nur in der astralen Welt tätig ist und sich abgewöhnt hat, die physische Welt um ihrer selbst willen zu nehmen. Er hat den Hang zur anderen Welt ausgebildet und der physische Körper ist ihm dann oft hinderlich.
[ 18 ] Der Mensch tut das alles natürlich auch im gewöhnlichen Leben fortwährend, aber da tut er es unsystematisch, er schafft sich widersprechende Wesenheiten. Die Kunst besteht darin, vom physischen Plan auf höhere harmonisch hinaufzuwirken. In den Kultuszeremonien sollen durch bestimmte Handlungen nicht widersprechende, sondern harmonische Wesenheiten erschaffen werden. Der Mensch ist zunächst nicht imstande, diese Dinge in Harmonie zu bringen. Aber für alles, was der Mensch so schafft auf dem Astralplan, gibt es gewisse dirigierende Wesenheiten. So haben wir eine Welt von Elementarwesen um uns mit einem König. Bei den Indern werden genannt der König der Gnomen: Kshiti, der alleroberste Gnom; das oberste Wesen unter den Undinen: Varuna; das oberste Wesen unter den Sylphen: Vayu; und alles, was im Feuer sein Bewußtsein hat, wird dirigiert durch den König des Feuers: Agni. Bei allem Feuer- und Wasserwirken und so weiter haben wir es zu tun mit diesen bestimmten Devawesenheiten. Alles Feuer, das wir hier auf der Erde haben, ist der Stoff, der aus den Wesen, die zu Agni gehören, gewoben ist. Zeremonielle Magie ist die niedrigste Art der Zauberei und besteht darin, daß man sich gewisse Kunstgriffe aneignet auf dem physischen Plane, um bestimmte Gebilde und Wesenheiten auf dem Astralplan zu schaffen. Es gibt Schulen, in denen zeremonielle Magie heute noch getrieben wird. Ein solches Treiben verursacht einen großen Hang zur Astralwelt und bewirkt sehr häufig Selbstmord, weil dann der Mensch fast nur in der astralen Welt tätig ist und sich abgewöhnt hat, die physische Welt um ihrer selbst willen zu nehmen. Er hat den Hang zur anderen Welt ausgebildet und der physische Körper ist ihm dann oft hinderlich.
[ 19 ] Nun werden Sie auch den Zusammenhang mit dem Feuerdienst begreifen, der in der Religionsgeschichte hervorgetreten ist. Die Anhänger des Zarathustra versuchten, durch das Feueropfer der Priester gewisse Gebilde auf dem astralen Plane tatsächlich zu schaffen. Auf der Erdkugel geht jetzt alles physisch vor sich. Aber man kann aus dem Gesagten sehen, daß sich fortwährend astrale Wesenheiten bilden unter dem Einflusse unserer Taten. Alle Handlungen sind begleitet von astralen Wesenheiten. Das sind unsere Skandhas, die unser Karma vollziehen. Aber auch alle physischen Tatsachen lassen astrale Wesenheiten im Astralen zurück. So zum Beispiel entspricht auch dem Kölner Dom eine ganz bestimmte Wesenheit auf dem Astralplan. Durch alles, was auf der Erde geschieht, wenn alle physische Materie umgearbeitet ist und die Erde sich auflöst, wird von selbst der nächste astrale Globus gebildet. Er ist einfach da als die astralen Wesenheiten, als die Wirkungen aller früheren physischen Vorgänge. Darum muß der Mensch fortwährend im Karma wirken. Er muß die grotesken astralen Wesenheiten, die er verpfuscht hat, im nächsten Leben wieder zurechtbringen, sonst wären diese als sinnlose Geschöpfe für den nächsten Globus da. Das ist Karma, das der Mensch ausbessern muß. Was da im Großen vorgeht auf der Erde, das geht beim Menschen auch im Kleinen vor. Man denke sich ein Kind. Man erzieht es falsch, man verzieht es durch Leckereien und so weiter. Das zieht nicht nur Vorgänge im physischen Körper nach sich, sondern das teilt sich dem Astralen fortwährend mit, so daß man tatsächlich den Astralkörper mitverändert. Was man dem Säugling beibringt, physisch, das geht in seinen Astralkörper über, das ist da in Form von bestimmten Gebilden vorhanden. Was so hineingearbeitet ist, wird aber stufenweise wieder herausgearbeitet. In der Zeit des höheren Alters rächen sich die Sünden, die an dem Kinde begangen worden sind. Diese Sünden bleiben durch die ganze Lebenszeit hindurch und sind von großer Wichtigkeit gerade für den letzten Lebensabschnitt des Menschen. Nach dem mittleren Zeitpunkt des Lebens geschieht eine Art von Umkehr; das Astrale wirkt dann in den physischen Plan hinein. Der Mensch legt in der Kindheit im Astralen den Grund zu dem, was er im Alter haben wird. Wenn der Mensch einsieht, was an ihm gesündigt worden ist und er daraufhin an sich selbst arbeitet, dann kann er die Schäden im Astralleib wieder ausmerzen, sonst wird er im Alter unter denselben Schwächen seiner Kindheit zusammenbrechen. Auf den Astralkörper wirkt aber nur dasjenige ausgleichend, was man bewußt hineinarbeitet. Wenn man später nicht bewußt die entgegengesetzten Eigenschaften hervorruft, kann man die Fehler nicht ablegen.
[ 19 ] Nun werden Sie auch den Zusammenhang mit dem Feuerdienst begreifen, der in der Religionsgeschichte hervorgetreten ist. Die Anhänger des Zarathustra versuchten, durch das Feueropfer der Priester gewisse Gebilde auf dem astralen Plane tatsächlich zu schaffen. Auf der Erdkugel geht jetzt alles physisch vor sich. Aber man kann aus dem Gesagten sehen, daß sich fortwährend astrale Wesenheiten bilden unter dem Einflusse unserer Taten. Alle Handlungen sind begleitet von astralen Wesenheiten. Das sind unsere Skandhas, die unser Karma vollziehen. Aber auch alle physischen Tatsachen lassen astrale Wesenheiten im Astralen zurück. So zum Beispiel entspricht auch dem Kölner Dom eine ganz bestimmte Wesenheit auf dem Astralplan. Durch alles, was auf der Erde geschieht, wenn alle physische Materie umgearbeitet ist und die Erde sich auflöst, wird von selbst der nächste astrale Globus gebildet. Er ist einfach da als die astralen Wesenheiten, als die Wirkungen aller früheren physischen Vorgänge. Darum muß der Mensch fortwährend im Karma wirken. Er muß die grotesken astralen Wesenheiten, die er verpfuscht hat, im nächsten Leben wieder zurechtbringen, sonst wären diese als sinnlose Geschöpfe für den nächsten Globus da. Das ist Karma, das der Mensch ausbessern muß. Was da im Großen vorgeht auf der Erde, das geht beim Menschen auch im Kleinen vor. Man denke sich ein Kind. Man erzieht es falsch, man verzieht es durch Leckereien und so weiter. Das zieht nicht nur Vorgänge im physischen Körper nach sich, sondern das teilt sich dem Astralen fortwährend mit, so daß man tatsächlich den Astralkörper mitverändert. Was man dem Säugling beibringt, physisch, das geht in seinen Astralkörper über, das ist da in Form von bestimmten Gebilden vorhanden. Was so hineingearbeitet ist, wird aber stufenweise wieder herausgearbeitet. In der Zeit des höheren Alters rächen sich die Sünden, die an dem Kinde begangen worden sind. Diese Sünden bleiben durch die ganze Lebenszeit hindurch und sind von großer Wichtigkeit gerade für den letzten Lebensabschnitt des Menschen. Nach dem mittleren Zeitpunkt des Lebens geschieht eine Art von Umkehr; das Astrale wirkt dann in den physischen Plan hinein. Der Mensch legt in der Kindheit im Astralen den Grund zu dem, was er im Alter haben wird. Wenn der Mensch einsieht, was an ihm gesündigt worden ist und er daraufhin an sich selbst arbeitet, dann kann er die Schäden im Astralleib wieder ausmerzen, sonst wird er im Alter unter denselben Schwächen seiner Kindheit zusammenbrechen. Auf den Astralkörper wirkt aber nur dasjenige ausgleichend, was man bewußt hineinarbeitet. Wenn man später nicht bewußt die entgegengesetzten Eigenschaften hervorruft, kann man die Fehler nicht ablegen.

