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Grundelemente der Esoterik
GA 93a

3 November 1905, Berlin

XXVIX

[ 1 ] Nun wollen wir in noch geheimnisvollere Gebiete des Karmawirkens hineinleuchten und einen Blick in das karmische Wirken innerhalb der Völker- und Menschenzusammenhänge tun. Wer Ernst macht mit dem Prinzip, die Welt nicht aus materiellen Prinzipien, sondern aus dem Geiste heraus zu erklären, wird das verstehen.

[ 2 ] Man hat durch die Geschichte erfahren, daß Krankheiten im Laufe der Menschheitsentwickelung auftreten, die früher nicht da waren. Es gibt Zeit- und Volkskrankheiten. Nun werden wir heute etwas hören zunächst über die Entstehung solcher Zeit- und Volkskrankheiten. Aus dem Geiste heraus wollen wir das begreifen. Der Arzt erklärt sie, indem er sagt, diese oder jene Krankheiten kommen durch die Bazillen. Wir aber müssen fragen: Woher kommen die Bazillen selber? — Sie sind genauso inkarnierte Lebewesen wie der Mensch. Auch bei solchen Wesen, die als Zerstörer des Menschenlebens wirken, müssen wir fragen: Woher kommen sie? Was hat sie hineingebracht in ihr gegenwärtiges materielles Dasein? Was waren sie, bevor sie sich inkarniert haben?

[ 3 ] Nehmen wir zum Beispiel an, irgendein Volk oder eine Rasse geht zugrunde, sie geht ihrem Untergange entgegen. Sie wehrt sich gegen diesen Untergang. Dieses Sich-Wehren gegen den Untergang ist ein geistiger Ausdruck, etwas, das in dem Astralkörper des betreffenden Volkes lebt. Würde solch ein untergehendes Volk für sich allein hinsterben, so würden die Gefühle, die sich da ausleben, keine besondere Wirkung haben auf andere in der Welt. Nehmen wir aber an, daß es mit einem anderen Volke in Konflikt kommt und das andere in Furcht und Schrecken versetzt, so entsteht bei dem anderen Volke eine Wirkung. Dann haben wir zweierlei: Das untergehende Volk und etwas, was entsteht aus dem Zusammenflusse zwischen dem sich gegen den Untergang wehrenden Volke und dem, was entsteht aus Furcht und Schrecken bei dem anderen Volke. Das ist etwas Bleibendes.

[ 4 ] Nehmen wir als Beispiel einen speziellen Fall: die Mongolenstürme des Mittelalters, als die Mongolen mit den europäischen Völkerschaften zusammenstoßen und innerhalb dieser Völkerschaften Furcht und Schrecken verbreiten. Solche Furcht und solcher Schrecken sind dann in den Völkern vorhanden. Wenn man diese Völkermassen ansieht, die da heranstürmten, von denen die Mongolenstürme die letzten sind, und sich in die Stimmung der ganzen mittelalterlichen Völkerschaften versetzt, so sieht man, wie sich aus den untergehenden, sich ihrer Haut wehrenden letzten Stämmen der vierten Wurzelrasse und den in Furcht und Schrecken versetzten Europäern, geistige Gebilde formten. Man nehme an, einem solchen Ansturm würde mit Kühnheit und Liebe begegnet, so würden die Verwesungsstoffe aufgelöst. Aber Furcht, Haß und Schrecken konservieren solche verwesenden Gebilde, und Wesen wie Bazillen finden daher einen Nährboden. Sie inkarnieren sich später in denjenigen materiellen Gebilden, die für ihre Inkarnation geeignet sind. So haben sich in die Furcht und den Schrecken der europäischen Völker die Verwesungsstoffe als Verwesungssamen eingebettet. Und das sind kleine Lebewesen. So entstand der mittelalterliche Aussatz, die Miselsucht. Das waren Verwesungsstoffe der untergehenden Mongolenvölker.

[ 5 ] Woher kommen nun jene Zerstörer der menschlichen physischen Natur? Sie kommen von früheren geistigen Ingredienzien, von Versündigungen. Das ist das Karma, wie es in den Volkskörpern wirkt. Daraus können Sie ermessen, wie das moralische Leben eines Volkes das äußere Leben der Zukunft bedingt. Ein Volk hat es in der Hand, für die physische Zukunft durch ein entsprechendes moralisches Leben in der Gegenwart zu sorgen.

[ 6 ] In allen Geheimschulen Europas spricht man davon, daß die ganzen Bakterienkrankheiten der modernen Zeit einen ähnlichen Ursprung haben. Die Bazillenkrankheiten werden auf ihren geistigen Ursprung zurückgeführt. Das ist eine esoterische Tradition bei den Rosenkreuzern und in anderen Geheimschulen, wo diese Dinge gelehrt werden. Eine Grundlehre gibt es in kleinen Kreisen von Geheimschulen, die besteht darin, daß in den siebziger Jahren ganz bestimmte Kämpfe innerhalb der astralen Welt stattfanden, und daß sich da etwas zum Besseren gewendet hat, wenn auch... (Lücke im Text.) Diese Vorgänge nennt man den Kampf zwischen den Scharen des aus der christlichen Esoterik genommenen Erzengels Michael und den Scharen des Gottes Mammon. Mammon ist der Gott der Hindernisse, der der fortschreitenden Bewegung die zerstörenden, hindernden Dinge in den Weg legt. Auf der anderen Seite sieht man in diesem Gotte Mammon den Erzeuger ganz bestimmter Gebilde, solcher Gebilde, die eben in den Infektionskrankheiten auf das menschliche Leben zerstörend wirken. Die in früheren Zeiten unbekannten Infektionskrankheiten rühren von dem Gotte Mammon her.

[ 7 ] Sie werden ermessen können, daß die esoterischen Schulen die fortschrittliche Gesinnung im tiefsten Inneren des Menschen erzeugen müssen, denn man sieht als den eigentlichen Urquell dieser modernen Krankheiten nichts anderes als die Rückschrittlichkeit, den Urkonservatismus der sogenannten oberen Klassen gegenüber den verarmten unteren Klassen, den gedrückten Volksmassen, die zustreben einer neuen... (Lücke im Text.) Sie werden gehemmt, aufgehalten durch das, was der Gott Mammon bewirkt. Zwei Mächte finden wir einander gegenüberstehend: die Empfindungswelt der untergehenden oberen Schichten, die uralte Zeiten konservieren möchten, und das Gefühl des Hasses bei den unteren Klassen, ein astralisches Leben, das von den großen Massen den anderen entgegengeschleudert wird. In diesem Gegensatz sieht der Esoterismus wieder einen Verwesungsstoff und darin die Ursache der modernen Infektionskrankheiten. Wer diese Dinge durchschaut, wird sich selbstverständlich darum doch nicht gegen die Versuche der modernen Medizin mit ihren äußerlichen Mitteln wenden. Aber eine wirkliche Besserung wird nie auf diesem äußeren Wege kommen.

[ 8 ] Was später auftritt, zeigt sich vorher immer schon durch die Erkenntnis der Esoterik. Sie besteht in dem richtigen Durchschauen dessen, daß man mit der Moral der Gegenwart die bessere Gesundheit in der Zukunft herbeiführen kann. Man kann hieraus wiederum ermessen, wie tief diejenigen zu schauen vermochten, die die theosophische Bewegung in die Welt eingeführt haben. Sie ist entstanden aus der Erkenntnis solcher Zusammenhänge. Man hat vorausgesehen, daß der Drang des Kampfes aller gegen alle immer schärfere Formen annehmen wird. Die Dinge, die da kommen müssen, vollziehen sich mit einer inneren Notwendigkeit, so wie die Dinge im Osten sich entwickeln wie ein Feuer, wo ein besonders brennbares Material da ist. Es wäre unsinnig, solche Dinge aufhalten zu wollen. Die passenden und brauchbaren Mittel, um den Kampf aller gegen alle aus dem Wege zu schaffen, suchte schon die theosophische Bewegung durch die Verbreitung des Grundsatzes der Brüderlichkeit. Denn die Verbrüderung löst auf, was an Verwesungsstoffen, was an Haß in die Welt strömt. Und wir stehen, was Rassen betrifft, in einem Niedergang. Wird dieser Niedergang durch den Glauben, daß man ihn aufhalten könnte, und durch Haß konserviert, und nicht durch Liebe aufgelöst, so muß natürlich das Allerschlimmste daraus folgen. Die theosophische Bewegung will ihn durch Liebe auflösen. Die Begründer derselben wissen, daß die Theosophische Gesellschaft nicht nur Heilmittel, sondern die Quelle für die Entwickelung der Menschheit in die Zukunft hinein ist.

[ 9 ] So sieht man, wie das Physische eine Folge des vorhergehenden Geistigen ist, und wie die Menschen es unter Umständen in der Hand haben, durch Kenntnis der Zusammenhänge das Physische mit seinem geistigen Ursprung zu verbinden. Wer zum Beispiel weiß, wie eine bestimmte Krankheit zusammenhängt mit bestimmten Empfindungen und Gefühlen, der weiß, daß er durch das Hervorrufen dieser Gefühle auch die Krankheit hervorrufen kann. Der schwarze Magier kann dieses Wissen zum Verderben der Masse verwenden. Deshalb können die tieferen okkulten Wahrheiten nicht ohne weiteres allen gelehrt werden, da sie sofort eine scharfe Trennung in Gute und Böse veranlassen würden. Das ist das Gefährliche bei der Verbreitung der okkulten Lehren. Denn man kann niemanden lehren gesund zu machen, ohne gleichzeitig zu lehren krank zu machen. Wo okkulte Lehren mehr ins Volk gedrungen sind, da sind solche Dinge vorgekommen. In gewissen Gegenden des Morgenlandes kann man die wahren Berichte darüber hören, daß es Sekten gibt, die sich das Erzeugen von bestimmten Krankheiten zur Aufgabe machen. — So dringt man immer mehr ein in die Erklärung des Materiellen aus dem Geistigen.

[ 10 ] Wir wollen nun versuchen, jetzt über etwas größere Zeiträume hinüberzublicken. Man weiß, daß heute eine schöne Ergänzung besteht zwischen alledem, was tierisch lebt und der Pflanzenwelt. Die Pflanze verwendet den Kohlenstoff für sich und atmet den Sauerstoff aus und schafft dadurch fortwährend den Quell für dasjenige, was ringsherum tierisch atmen soll. Dieser Quell entspringt der pflanzlichen Welt. Alles was heute atmet, ist da durch das Wirken dieser geheimnisvollen Werkstätte der Pflanzenwelt. Hieraus kann man sich einen Begriff verschaffen, wie Welten untergehen; wie die Welt unterging, die unserer Erde voranging. Das Atmen war auf dem Monde nicht so vorhanden, wie es heute bei Tier und Mensch ist. Ein ganz anderer Prozeß war anstelle des Atmungsprozesses auf dem Monde; der ging allmählich in das Atmen über. Man kann sich ein Bild des früheren Prozesses machen, wenn wir auf ein Überbleibsel dieser Zeit sehen: die wechselwarmen Tiere, die die gleiche Wärme wie die Umgebung haben. Auf dem Monde war Feuer- oder Wärmeatmung vorhanden. Das Aufnehmen und Ausgeben von Feuer oder Wärme entsprach damals dem jetzigen Aufnehmen und Ausgeben der Luft. In der Mitte der lemurischen Zeit fing der Atmungsprozeß an, die Form anzunehmen, die er heute hat.

[ 11 ] Ein materielles Abbild des geistigen Vorganges der Einbettung der Monade in den niederen Menschen ist das Atmen. Atmen heißt: das Einziehen der Monade. Im Hathajoga macht der Schüler deshalb auch einen Atmungsprozeß durch. Der Schüler regelt rhythmisch, was der Mensch als natürlichen Vorgang hat, um das Atmen, das heute ein natürlicher Vorgang ist, unter seine Herrschaft zu bekommen. So wie, bevor der Mensch zu diesem Atmungsprozeß überging, er in ähnlicher Weise von außen Wärme aufnahm und abgab und dieses sich in den Prozeß des zirkulierenden warmen Blutes verwandelte, so sucht der Hathajoga-Schüler auch den Atmungsprozeß zu einem inneren zu gestalten, ihn innerlich in seine Gewalt zu bekommen. Die Hathajoga-Regeln bedeuten die Verwandlung der Atmung in einen solchen Prozeß, der nicht von innen nach außen geht, sondern in einen innerlich geregelten Prozeß, so wie jetzt auch der Blutkreislauf ein geregelter innerer Prozeß ist. Bei den wechselwarmen Tieren verhält sich der Prozeß der Blutzirkulation zu demjenigen des Menschen so, wie der Atmungsprozeß beim gewöhnlichen Menschen zu dem Atmungsprozeß des Hathajoga-Schülers. Hinter all diesen Dingen stecken ganz tiefe Entwickelungsgedanken, die die Grundlage von realen Prozessen sein sollen.

[ 12 ] Was jetzt gewöhnlich gar nicht mehr verstanden wird, ist, daß in der Luft etwas vorhanden ist, was geistig ist. Als noch ein Bewußtsein davon vorhanden war, nannte man den Geist: Luft, Wind = Pneuma. «Pneuma» bedeutet einen Luftzug und auch das SeelischGeistige. Die Bezeichnung rührt von Zeiten her, in denen man noch von den wirklichen Zusammenhängen ein Bewußtsein hatte. Nehmen wir nun die Tatsache, daß sich auf dem Vorgänger unserer Erde (Mond) gewisse Wesenheiten über die damalige Menschheitsstufe hinaus entwickelt hatten. Es waren dies die luziferischen Wesenheiten. Wenn man diese betrachtet, muß man sich aber sagen: sie lebten nicht in einer Umgebung, die wie die heutige Erde ist. Sie konnten nicht in Luft atmen, also konnten sie auch nicht den Geist aufnehmen. Denn die Aufnahme von Geist entspricht der Luftatmung. Also waren sie genötigt, dasjenige im Wärmeprinzip auszuführen, was heute in der Luft geschieht. Wir unterscheiden auf der Erde sieben Zustände des Physischen: Erstens Lebensäther; zweitens chemischer Äther; drittens Lichtäther; viertens Wärmeäther; fünftens Luft; sechstens Wasser; siebentens Festes. Die luziferischen Wesenheiten mußten also innerhalb der Wärme dasselbe ausführen, was der Mensch heute in der Luft ausführt. Nun können Sie sich denken, daß daher diese Wesenheiten, die dem Menschen das freie Bewußtsein, die Selbständigkeit gegeben haben, in gewisser Weise mit dem Feuer verknüpft sind. Sie sind bei ihrem Auftreten aus diesem Grunde mit einer gewissen Gier geknüpft an alles dasjenige, was im Menschen als Wärme, als Feuer auftritt. Die Gier hängt sich an die Eigenwärme des Menschen. So sind die Geber der Erkenntnis und Freiheit mit etwas verknüpft, das sich zu inkarnieren versucht in der Wärme des Menschen nach der Art, wie es früher auf dem Monde geschah. Das ist der Zusammenhang zwischen der Erkenntnis und zwischen Geburt und Tod, Krankheit und so weiter in der Welt. Mit der Erkenntnis kamen Geburt und Tod und Krankheit in die Welt; der Mensch hat damit die Erkenntnis erkauft. Daher sehen wir auch den Zusammenhang zwischen gewissen Wärmeerscheinungen und der Krankheit, nämlich dem Fieber. Das ist der Ursprung des Fiebers. Davon hatte man noch Traditionen bis in das 19. Jahrhundert.

[ 13 ] Bei dem früheren Planeten, dem Vorgänger unserer Erde, hatte man es noch nicht mit Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien, wie sie heute sind, zu tun. Damals bestanden drei Reiche, die zwischen den unseren lagen. Es waren da als ein oberstes Reich Wesen, die noch nicht so tief herabgesunken waren wie die heutigen Tiere, und noch nicht so hoch heraufgekommen wie der heutige Mensch. Damals atmeten die Pflanzen auch noch nicht Sauerstoff aus. Sauerstoff, diese Lebensluft, gab es damals noch nicht. Erst mit der Entstehung unseres Pflanzenreiches wurde in den Stickstoff der Sauerstoff gemischt. Der Mond war umgeben mit einer Stickstoffatmosphäre. In der zweiten Hälfte des vergangenen Planeten strebten zwar die Wesenheiten schon zu solchen Gestalten, die atmen können, die mit Lungen und so weiter begabt sind, aber erst in dem Zyklus unserer Erde bildet sich das jetzige Pflanzenreich aus. Es entwickelten die tierischen Wesenheiten dann die Organe zum Atmen. Sie drängten das Pflanzenreich um eine Stufe herunter, damit es ihnen Sauerstoff zum Atmen gäbe.

[ 14 ] Auf diese Vorgänge auf dem Vorgänger unserer Erde mußte notwendig ein Zustand folgen, wo das Leben in derselben Form nicht mehr möglich war. Die Form hatte sich zu etwas anderem herausgebildet und brauchte einen neuen Planeten. Das vorhergehende Reich mußte untergehen. Es erstickte die ganze Welt des Lebenden auf dem vorhergehenden Planeten. So gehen Planeten mit ihrem Leben zugrunde, und in dem, was sich vorbereitet, in dem Körper des Mutterplaneten entwickelt sich ein neues Leben. So ist der Untergang und Aufgang von Planeten zu verstehen.

[ 15 ] Heute lebt der Mensch so, daß er, wie er früher die anderen Reiche in sich gehabt hat, das Böse in seinem Karma noch in sich hat. Das arbeitet er jetzt aus sich heraus. Zukünftig wird Gutes und Böses in äußeren Formen da sein, eine Rasse der Guten und ein Reich der Bösen nebeneinander. In der Zukunft blickt das Menschenantlitz in verklärter Gestalt hervor aus dem abgesonderten, hinuntergestoßenen Bösen des Tierischen. Denken wir uns das verklärte Menschenantlitz, das heute wie ein Rätsel schlummert in der tierischen Materie, abgesondert von dem Tierisch-Bösen und symbolisch dargestellt - Sie können es sich nicht besser [dargestellt denken] als in der großen Intuition der ägyptischen Sphinx. Sie ist nicht etwas, was nur auf die Vergangenheit weist, sondern sie weist auch auf die Zukunft hin. Das Rätsel der Sphinx — umgesetzt in die griechische Sage - ist das Rätsel des Menschen. Nicht umsonst haben die alten Ägypter die Sphinx hingesetzt vor die Tempel der Initiation. Initiation ist das Verpflanzen des Zukunftsgeheimnisses in die Seelen. Beim Eingang in die Tempel war durch die Sphinx schon das Milieu geschaffen für die Initiation.

[ 16 ] Was äußerlich den Sauerstoff als Leib hat, das ist innerlich die Monade. Sobald Sauerstoff auf der Erde auftritt, hat die Monade die Fähigkeit, sich zu inkarnieren. Es ist die Sucht, die Monade für sich zu bekommen, wenn der Schüler viel Sauerstoff einzuatmen und in sich zu behalten sucht. Sauerstoff ist nicht nur etwas materiell Äußerliches. Man muß den Sauerstoff seinem Geist nach untersuchen. So haben wir äußerlich Sauerstoff, innerlich die Monade. Der Atmungsprozeß bildete daher in der lemurischen Zeit den Körper für die herabsteigenden Söhne des Manas.