The Principle of Spiritual Economy
in Relation to Reincarnation
GA 109
9 June 1909, Budapest
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The Principle of Spiritual Economy in Relation to Reincarnation, tr. SOL
16. Die Entwickelungsstadien unserer Erde bis zur lemurischen Epoche
16. The Stages of Development of our Earth up to the Lemurian Epoch
[ 1 ] Gestern sind wir in unserer Betrachtung der Entwickelung unseres Planeten bis zur Mondenmetamorphose der Erde gekommen. Wir haben gesehen, daß sie ihre erste Verkörperung als der uralte Saturn durchgemacht hat, dann als Sonne und nun als Mond wieder erschienen ist. Wir sind nun gestern bis an den Punkt gekommen, wo wir gesehen haben, daß, wenn alles in gleicher Weise wie bisher fortgegangen wäre, dann der Mensch nicht imstande gewesen wäre, in derselben Weise Schritt halten zu können mit dem Tempo der kosmischen Entwickelung der andern Wesen. Darum mußte während der Mondenzeit des Planeten eine Art Abspaltung an einem bestimmten Punkte dieser Mondenerde geschehen. Es fand eine Art Heraustreten der im kosmischen Ganzen vorrückenden Sonne mit den feinsten Substanzen und Wesenheiten statt. Und das weniger Fortgeschrittene, der eigentliche alte Mond, der noch enthielt alles das, was unsere heutige Erde und der heutige Mond sind, der blieb als eine Art Nebelkörper zurück. Dadurch fand unter besonderen Bedingungen eine Verdichtung, eine Art Verhärtung auf dem alten Monde statt und gleichzeitig eine ebensolche der leiblichen Wesenheiten, die ihn bewohnten.
[ 1 ] Yesterday, we came to the moon's metamorphosis in our consideration of the development of our planet. We saw that it underwent its first incarnation as ancient Saturn, then as the sun, and has now reappeared as the moon. Yesterday we reached the point where we saw that if everything had continued in the same way as before, human beings would not have been able to keep pace with the speed of the cosmic development of other beings. For this reason, during the lunar period of the planet, a kind of separation had to take place at a certain point on this lunar Earth. A kind of withdrawal took place of the sun, which was advancing in the cosmic whole with the finest substances and beings. And the less advanced, the actual old moon, which still contained everything that our present earth and moon are, remained behind as a kind of nebula. As a result, under special conditions, a condensation, a kind of hardening, took place on the old moon and, at the same time, an equal hardening of the physical beings that inhabited it.
[ 2 ] Als die Sonne fort war, wirkten dann ihre Kräfte von außen auf den alten Mond ein. Das, wovon gesagt ist, daß es später als ein menschliches, tierisches und pflanzliches Reich entstanden ist, war nun aus der Sonne herausgetreten mit dem alten Monde und ließ sich von der Sonne bescheinen, nahm deren Kräfte von außen auf. Nach der Abspaltung gestalteten sich die drei Reiche auf dem Monde so wie folgt: Ein mineralisches Reich gab es noch nicht, aber das, was sich herausbildete nach der Verhärtung als unterstes Reich, war eine Art von mineralisch-pflanzlichem Reich; Mineralisches, das pflanzlichen Charakter hatte, oder, wenn Sie wollen: Pflanzliches, das mineralischen Charakter hat. Und das bildete den Boden des Mondes, sozusagen eine festflüssige Grundlage. So wie Sie heute auf der Erde auf Mineralischem herumtreten, so bestand dort der Boden aus einer festflüssigen Grundlage, die eine Art Pflanzenmineral war. Denken Sie sich eine Masse wie Kochsalat, eine pflanzliche Substanz, auf der man herumtritt: so war das niederste Reich des Mondes, das zugleich, man könnte sagen, halblebendig war. Unser Erdboden ist heute verhältnismäßig zur Ruhe gekommen, nur wenn vulkanische Tätigkeit sich zeigt, gemahnt dies uns noch an ein gewisses inneres Leben unserer Erde. Das war auf dem Monde noch nicht so. Was der Okkultist über Erdbeben und Vulkantätigkeit zu sagen hat, davon können wir vielleicht später noch sprechen. Wie Organe in einer Pflanze wachsen und nachher wieder absterben, so äußerte sich dieses Halblebendige auf dem Monde. Wie ein lebendiger, beweglicher, großer Organismus, so war dieser alte Mond, auf dem die auf ihm herumlebenden Wesen sich ähnlich fühlen konnten wie Parasiten etwa in der heutigen Zeit. Diese Mondpflanzen waren von mineralischer Substanz, hatten etwas Leben und waren beweglich, also ein Pflanzenmineral. Was heute unsere Felsen sind, würden wir dort auch gefunden haben, aber es waren horn- oder holzartige Verhärtungen, das heißt von ähnlicher Substanz. Im Umkreise des Mondes, wie eine Art Atmosphäre, waren weniger dichte Nebelmassen, weniger dichter, halb wässeriger, halb lebendiger Substanz, darinnen die Wesen des nächsten Reiches - halb tierischer, halb pflanzlicher Natur — eingebettet waren. Wenn Sie einen Baum quetschen könnten und er würde dabei etwas wie einen Anklang an eine tierische Empfindung haben, dann hätten Sie etwas diesem tierisch-pflanzlichen Reich Ähnliches. Dieses könnte heute als solches nicht mehr innerhalb unserer Erde leben.
[ 2 ] When the sun was gone, its forces acted on the old moon from outside. That which is said to have later emerged as the human, animal, and plant kingdoms had now stepped out of the sun with the old moon and allowed itself to be illuminated by the sun, absorbing its forces from outside. After the separation, the three kingdoms on the moon took shape as follows: There was not yet a mineral kingdom, but what emerged after hardening as the lowest kingdom was a kind of mineral-vegetable kingdom; mineral matter that had a vegetable character, or, if you will, vegetable matter that had a mineral character. And this formed the soil of the moon, a solid-liquid foundation, so to speak. Just as you walk on minerals on Earth today, the ground there consisted of a solid-liquid foundation that was a kind of plant mineral. Imagine a mass like cooked lettuce, a plant substance that you walk on: that was the lowest realm of the moon, which was at the same time, one might say, semi-living. Our earth's surface has now settled down relatively, and only when volcanic activity occurs does this remind us of a certain inner life of our earth. This was not yet the case on the moon. We may perhaps speak later about what occultists have to say about earthquakes and volcanic activity. Just as organs grow in a plant and then die off again, so this semi-living substance manifested itself on the moon. This ancient moon was like a living, mobile, large organism, on which the beings living around it felt similar to parasites in our time. These moon plants were of mineral substance, had some life and were mobile, i.e., they were plant minerals. What are our rocks today, we would also have found there, but they were horn- or wood-like hardenings, that is, of a similar substance. Surrounding the moon, like a kind of atmosphere, were less dense masses of fog, less dense, half-watery, half-living substance, in which the beings of the next kingdom—half animal, half plant—were embedded. If you could squeeze a tree and it would have something like an animal sensation, then you would have something similar to this animal-plant realm. This could no longer exist as such within our Earth today.
[ 3 ] Wie schon öfter erwähnt, bleiben nicht nur in der Schule die Schüler sitzen, sondern es gibt auch in der [kosmischen] Evolution immer Wesenheiten, die sitzenbleiben, und die mit ihnen zusammenhängenden Gestalten, die den Ausdruck dieser Wesenheiten bilden, bleiben dann auch zurück, sie werden erhalten. So gab es gewisse Mondenwesenheiten dann noch auf der Erde, die sozusagen noch nicht so weit waren, daß sie die Erdenentwickelung mitmachen konnten. Diese mußten sich dann in ihrem äußeren Ausdruck das schaffen, was ihre Lebensbedingung gewesen war auf dem Monde. Sie wissen, die Pflanzen auf dem Monde, sie wurzelten nicht wie heute in einem mineralischen Boden, sondern in dem halblebendigen Mondboden. Die Mistel ist zum Beispiel ein Nachkomme, ein Nachzügler einer alten Mondform; sie muß wurzeln auf pflanzlichem Boden. In den Mythen der Völker können Sie manches ausgedrückt finden, das darauf Bezug nimmt, zum Beispiel die Sage von Baldur und Loki, der eine Wesenheit vom Monde her ist, während Baldur eine Wesenheit ist, die innig zusammenhängt mit der Erden- und Sonnenentwickelung. Wenn man eine Sage interpretieren will, dann muß man wissen, aus welchem Gebiet der okkulten Forschung heraus die Zusammenhänge gefunden werden. Durch das, was der Hellseher bringt, kann eine äußere Wissenschaft so befruchtet werden, daß sie in der Sage wieder mehr zu erkennen vermag als bloße Volksphantasie. Mit der ganzen Seele zu forschen, statt nur mit dem Verstande, das muß Geisteswissenschaft lehren.
[ 3 ] As has often been mentioned, it is not only in school that pupils are left behind, but in [cosmic] evolution there are also beings who remain behind, and the forms associated with them, which are the expression of these beings, also remain behind and are preserved. Thus, there were certain lunar beings still on Earth who were not yet ready to participate in Earth's development. These beings then had to create in their outer expression what had been their living conditions on the moon. As you know, the plants on the moon did not root in mineral soil as they do today, but in the semi-living moon soil. Mistletoe, for example, is a descendant, a latecomer of an ancient lunar form; it must root in plant soil. In the myths of the peoples, you can find many things that refer to this, for example, the legend of Baldur and Loki, who is a being from the moon, while Baldur is a being who is closely connected with the development of the earth and the sun. If you want to interpret a legend, you have to know from which area of occult research the connections are found. Through what the clairvoyant brings, an external science can be enriched so that it can recognize more in the legend than mere folk fantasy. Spiritual science must teach us to research with our whole soul instead of just with our intellect.
[ 4 ] Dann haben wir noch ein drittes Reich auf dem Monde, das ein Zwischenreich ist zwischen Tier- und Menschenreich: das Tiermenschenteich. Allerdings würden Sie ganz anders gestaltete Wesenheiten in jenen Tiermenschen finden, als die heutige materialistische Wissenschaft sie sich vorstellt. Sie sind nur deshalb Tiermenschen, weil sie wichtige Glieder ihres Wesens noch nicht in sich, innerhalb ihrer eigenen Wesenheit hatten. Heute hat der schlafende Mensch seinen physischen und Ätherleib hier unten im Bette liegen und den Astralleib außerhalb. Er ist also im Grunde genommen in der physischen Welt nur mit der Hälfte seines Wesens drinnen und nicht der wichtigeren; er gehört mit physischem und Ätherleib gleichsam einem früheren, kosmischen Bewußtseinsstadium an. Auf dem Monde sieht der hellseherische Blick diesen Zustand aalseinen dauernden walten. Der astralische Leib war da noch zu keiner Zeit im physischen und Ätherleib ganz drinnen, nur war er auf dem Monde gründlicher und deutlicher mit dem Menschen verbunden, als er es heute im Schlafe ist. Der Kopf beim Mondenmenschen war noch nicht so abgeschlossen für sich wie heute. Ein Überbleibsel davon, wie damals die Organe da oben im Kopfe waren, ist noch die Stelle oben am Kopfe des Säuglings, die lange sehr weich und offen bleibt. Der Kopf des Menschen war damals nach oben hin vollständig offen, und das Organ, auf das Sie treffen, wenn Sie senkrecht unter dieser weichen Stelle eine Linie ziehen, die Zirbeldrüse, die heute allerdings vertrocknet und verkümmert ist, das war während der Mondenentwickelung ein sehr wichtiges Organ. Es war eine Art Sinnesorgan, das die Verbindung des menschlichen physischen und Ätherleibes mit dem Astralleibe des Menschen vermittelte. Der menschliche Astralleib sandte durch dieses Organ, das wie ein feiner, leuchtender Körper war, seine wichtigsten Strahlenkräfte in die andern Leiber hinein. Es war das Bewußtsein des Menschen nicht Schlaf- und nicht Wachbewußtsein. Äußere Dinge nahm der Mensch nicht wahr. Sein Bewußtsein wäre so etwa mit dem heutigen Traum zu vergleichen gewesen. Diese Zirbeldrüse war damals eine Art Wärmeorgan, sie sandte mächtige, leuchtende Wärmestrahlen aus. Wenn auf dem alten Monde der Mensch sich in der Außenwelt bewegte, so diente dieses Organ dazu, ihm die Richtung, die er zu nehmen hatte, zu weisen. Seine Wahrnehmung auf dem Monde war so, daß der Mensch aufsteigen gefühlt hat etwas wie ein lebendiges Traumbild. Ein gegenständliches Sehen oder Wahrnehmen gab es noch nicht, aber ein innerliches Aufundabwogen von lebendigen Bildern. Die heutigen Traumbilder sind nur schwache Schatten davon. Alles, was der Mensch auf dem Monde unternahm, wie er seine Nahrung suchte und so weiter, alles geschah durch diese Bilder. Diese Mondbilder standen in einem Zusammenhang mit der Außenwelt. Von ihnen konnte er sich dirigieren und leiten lassen. Wenn er seine Nahrung suchte, wurde er dadurch geleitet, daß gewisse Bilder vor ihm aufstiegen; Schädliches wurde ihm durch ganz bestimmte Bilder angezeigt. Und der Astralleib ragte weit hinaus über den physischen und Ätherleib, nur der physische Leib hatte eine Form, die wir als menschliche bezeichnen können.
[ 4 ] Then we have a third realm on the moon, which is an intermediate realm between the animal and human realms: the animal-human realm. However, you would find beings in those animal-humans that are very different from what today's materialistic science imagines. They are only animal-humans because they do not yet have important parts of their being within themselves, within their own essence. Today, the sleeping human being has his physical and etheric bodies lying here below in bed and his astral body outside. So, basically, he is only half of his being in the physical world, and not the more important half; with his physical and etheric bodies, he belongs, as it were, to an earlier, cosmic stage of consciousness. On the moon, clairvoyant vision sees this state prevailing permanently. The astral body was never completely within the physical and etheric bodies, but on the moon it was more thoroughly and clearly connected with the human being than it is today during sleep. The head of the moon human was not yet as closed off as it is today. A remnant of how the organs were located up in the head at that time is still visible in the spot at the top of the infant's head, which remains very soft and open for a long time. At that time, the human head was completely open at the top, and the organ you encounter when you draw a line vertically below this soft spot, the pineal gland, which today is dry and atrophied, was a very important organ during the lunar evolution. It was a kind of sensory organ that connected the human physical and etheric bodies with the human astral body. The human astral body sent its most important ray forces into the other bodies through this organ, which was like a fine, luminous body. It was the consciousness of the human being, neither sleep consciousness nor waking consciousness. Human beings did not perceive external things. Their consciousness would have been comparable to what we experience in dreams today. At that time, the pineal gland was a kind of heat organ that emitted powerful, luminous rays of heat. When human beings moved around in the external world on the old moon, this organ served to show them the direction they had to take. Their perception on the moon was such that humans felt they were ascending something like a living dream image. There was no concrete seeing or perceiving yet, but an inner weighing up and down of living images. Today's dream images are only faint shadows of this. Everything humans did on the moon, such as searching for food and so on, was done through these images. These moon images were connected with the outer world. He could be directed and guided by them. When he sought his food, he was guided by certain images that arose before him; harmful things were indicated to him by very specific images. And the astral body extended far beyond the physical and etheric bodies; only the physical body had a form that we can describe as human.
[ 5 ] Auf dem Monde hatte der Mensch auch noch nicht eine gewisse Konstanz seiner innern Wärme. Heute hat er das, er hat es sich auf der Erde erworben. Auf dem alten Monde nahm der Mensch Wärme von der ihn umgebenden Wärme auf und strömte sie wieder aus, wie er heute die Luft aus- und einatmet. Und das machte sich sichtbar an seinem Wärmeorgan. Das leuchtete auf, erglänzte, wenn er Wärme aufnahm, und wenn er Wärme ausströmte, verdunkelte sich dieses. Hätten Sie das sehen können, so hätte es so ausgesehen wie der Feuerdrache, den Sie heute als eine Nachbildung davon sehen. Das alles hat eine tiefe Bedeutung. Wenn Sie Gestalten sehen, wie den Erzengel Michael, der den Feuerdrachen unter die Füße tritt, oder den Sankt Georg im Kampf mit dem Drachen, so führen solche Vorstellungen auf jene Zustände zurück. Das ist eine Gestalt, die es einmal gegeben hat: jener Feueratmer des alten Mondes, der alte Drache - eine Stufe, die überwunden werden mußte.
[ 5 ] On the moon, human beings did not yet have a certain constancy of internal warmth. Today they do; they have acquired it on earth. On the old moon, human beings absorbed warmth from the heat surrounding them and emitted it again, just as they breathe air in and out today. This was visible in their heat organ. It glowed and shone when they absorbed heat, and when they emitted heat, it darkened. If you could have seen this, it would have looked like the fire dragon you see today as a replica of it. All of this has a deep meaning. When you see figures such as the archangel Michael trampling the fire dragon underfoot, or Saint George fighting the dragon, such images lead back to those conditions. This is a figure that once existed: the fire-breather of the old moon, the old dragon—a stage that had to be overcome.
[ 6 ] Das ist die aus der okkulten Erkenntnis heraus geschöpfte Erklärung solcher Dinge. Wenn später einmal die Geisteswissenschaft mehr verbreitet sein wird, dann wird man auch solche Dinge, wie sie in solchen Bildern und Vorstellungen erhalten geblieben sind, wieder anders ansehen. Diese Tiermenschengestalt, sie war freilich ganz anders als die der heutigen Menschen, weil der Astralleib noch nicht so tief untertauchte in den menschlichen physischen Leib wie später auf der Erde. Der Mensch ist das Gebilde von heute dadurch, daß der Astralleib ganz in ihn untertauchte. Man könnte sagen, weil das, was während der Mondenentwickelung noch nicht sich darauf einließ, so in die Tiefen der physischen Welt herabzusteigen, sich nun während der Erdenentwickelung dazu entschloß. Wäre aber dieser Vorgang im Kosmos früher vor sich gegangen, dann wäre der Mensch auf einer viel niedrigeren Stufe stehengeblieben. Während der Erdenentwickelung hat er vom Geiste heraus sich zu dieser edlen Gestalt, die gottähnlich ist, durchgerungen. Wäre auf dem Monde schon die Möglichkeit der Menschengestaltung gewesen, so wäre dieses Hinuntersteigen für den Astralleib zu früh gewesen. Die göttlichen Lenker haben stets den richtigen Augenblick gewählt. Denn das ist das Wesentliche der Mondenentwickelung: Es wurde dem physischen Leibe noch sozusagen Zeit gelassen zu seiner Entwickelung, und für die Erde wurde aufgespart, daß der Mensch vom Astralleib durchzogen wurde, nachdem er sich auf dem Monde auf einer unteren Stufe physisch entwickelt hatte. Dann ereignete sich wieder ein gewisses Zurückgehen des Mondes in die vorher abgespaltene Sonne; aufgesogen wurde die alte Mondkugel wieder von der Sonne, und alles ging wiederum in einen Weltenschlaf über, durch ein Pralaya hindurch. Das beginnt in demselben Moment, wo der Mond in die Sonne zurückkehrt.
[ 6 ] This is the explanation of such things derived from occult knowledge. When spiritual science becomes more widespread in the future, people will look at such things, as they have been preserved in these images and ideas, in a different light. This animal-human form was, of course, quite different from that of today's human beings, because the astral body had not yet submerged so deeply into the human physical body as it did later on Earth. Human beings are what they are today because the astral body has completely submerged into them. One could say that what did not allow itself to descend into the depths of the physical world during the lunar evolution decided to do so during the Earth evolution. But if this process had taken place earlier in the cosmos, human beings would have remained at a much lower level. During the Earth's evolution, he has struggled out of the spirit to this noble form, which is godlike. If the possibility of human formation had already existed on the Moon, this descent would have been too early for the astral body. The divine guides always chose the right moment. For this is the essence of lunar evolution: the physical body was given time, so to speak, to develop, and it was reserved for the Earth that human beings would be permeated by the astral body after they had developed physically on the Moon at a lower stage. Then the moon receded again into the sun from which it had previously separated; the old moon sphere was absorbed again by the sun, and everything passed into a world sleep, through a pralaya. This begins at the same moment when the moon returns to the sun.
[ 7 ] Die alte Mondenentwickelung ging also folgendermaßen vor sich: Erstens eine Art Vorbereitung, zweitens Trennung in Sonne und Mond, drittens Bildung der drei Reiche auf dem Monde, viertens Zurückkehren in die Sonne, fünftens ein Abfluten, sechstens der Weltenschlaf.
[ 7 ] The old lunar development thus proceeded as follows: first, a kind of preparation; second, separation into sun and moon; third, formation of the three realms on the moon; fourth, return to the sun; fifth, a flooding away; sixth, the world sleep.
[ 8 ] Aus diesem Weltenschlaf tritt dann die vierte Metamorphose unserer Erde zutage: unser Planet, die Erde selbst. Diese erste Gestalt der Erde ist allerdings ganz verschieden von dem, was unsere Erde jetzt als Gestalt zeigt. Als sie zuerst aufleuchtete, diese Erde, aus der kosmischen Nacht, dem Dämmerdunkel, da war sie groß, ungeheuer groß, denn sie hatte ja wieder in sich die Sonne und den Mond; alle Abspaltung geschah erst später. Sie war so groß, daß sie bis zum heutigen Saturn reichte. Die Differenzierung unseres Systems geschah erst später. Die Kant-Laplacesche Theorie gibt, soweit es dem physikalischen Denken möglich ist, dieses erste Hervorgehen unserer Erde in ganz verständlicher Weise. Sie spricht von einem Nebel, einer Art Urnebel, in dem alles aufgelöst ist, und aus dem daher das ganze Sonnensystem hervorgeht. Durch die Rotation dieses Nebels haben sich Ringe gebildet, diese Ringe verdichten sich, und durch die Rotation bilden sich dann die Planeten. In der Schule wird das an einem Experiment häufig dargestellt: man bringt eine Ölkugel in einer gleich schweren Flüssigkeit mittels einer einfachen mechanischen Vorrichtung zum Rotieren. Man kann alsdann beobachten, wie sich diese Kugel abplattet, wie sich von ihr Tropfen losreißen, die sich wiederum zu Kugeln formen und die Hauptkugel umkreisen, und auf diese Weise sieht man im Kleinen eine Art Planetensystem durch das Rotieten entstehen. Das wirkt ungeheuer suggestiv. Warum sollte man sich das nicht in der Welt ebenso vorstellen? Man sieht es ja hier förmlich, wie durch die Rotation ein Planetensystem entsteht, man hat es ja vor sich! Man vergißt dabei nur eines - sich selbst oder den Herrn Lehrer, der die Drehung vornimmt. Mit dieser äußeren Tatsache ist nichts erklärt. So etwas wie dieses Weltensystem entsteht nicht aus dem Nichts, entsteht nicht aus dem Nebel von selbst, sondern weil viele geistige Wesenheiten daran gearbeitet haben und an einem bestimmten Punkte ihrer Entwickelung aus der chaotischen Substanz die feinsten Substanzen herauszogen und die gröberen, den Mond, hinausschleuderten.
[ 8 ] From this world sleep, the fourth metamorphosis of our Earth then emerges: our planet, the Earth itself. However, this first form of the Earth is completely different from what our Earth now shows us. When it first appeared, this Earth, out of the cosmic night, the twilight darkness, it was large, enormously large, for it contained within itself the sun and the moon; all separation occurred later. It was so large that it reached as far as Saturn today. The differentiation of our system occurred later. The Kant-Laplace theory, as far as physical thinking allows, explains this first emergence of our Earth in a completely understandable way. It speaks of a nebula, a kind of primordial cloud in which everything is dissolved and from which the entire solar system emerges. The rotation of this nebula formed rings, which condensed and, through rotation, formed the planets. This is often demonstrated in school with an experiment: a ball of oil is made to rotate in a liquid of equal weight using a simple mechanical device. One can then observe how this ball flattens, how drops break away from it, which in turn form balls and orbit the main ball, and in this way one sees a kind of planetary system emerging on a small scale through rotation. This is incredibly evocative. Why shouldn't we imagine the same thing in the world? You can literally see how a planetary system is created by rotation; it's right there in front of you! But you forget one thing—yourself or the teacher who is making the rotation. This external fact explains nothing. Something like this world system does not arise out of nothing, does not arise spontaneously out of the nebula, but because many spiritual beings worked on it and, at a certain point in their development, extracted the finest substances from the chaotic substance and ejected the coarser ones, the moon.
[ 9 ] In der ersten Zeit nach dem Pralaya wiederholte die Erde, die nun wieder alle die Substanzen und Wesenheiten in sich vereinigt hatte, den Saturnzustand. Sie war im Anfang dieser Entwickelung keine Gaskugel, wie vielfach falsch angenommen wird, sondern eine Wärmekugel. Denn sie wiederholte eben den Saturnzustand und reichte so weit wie bis zum heutigen Saturn. Die geistigen Wesenheiten sind es, die sich auf einer gewissen Stufe ihre Substanzen mitnehmen. Allem liegt eben der Geist zugrunde, sowohl bei der Trennung der Sonne wie bei der alten Mondenentwickelung. Nichts Äußeres war daran schuld, sondern innere Notwendigkeit war es für einen Teil der Wesenheiten. Die höheren Wesenheiten sondern aus der chaotischen Substanz das heraus, was sie brauchen. Der Geist ist es überall, der das Äußere lenkt. Als die Erde zuerst aufleuchtete, war alles in ihr darinnen; da waren diese Wesenheiten auf verschiedenen Stufen ihrer Entwickelung darinnen. Wir werden das bei den nun folgenden Betrachtungen ins Auge fassen.
[ 9 ] In the first period after the Pralaya, the Earth, which had now reunited all the substances and beings within itself, repeated the Saturn state. At the beginning of this development, it was not a ball of gas, as is often mistakenly assumed, but a ball of heat. For it repeated the Saturn state and extended as far as the present Saturn. It is the spiritual beings who, at a certain stage, take their substances with them. Everything is based on spirit, both in the separation of the sun and in the ancient development of the moon. Nothing external was to blame for this; it was an inner necessity for some of the beings. The higher beings separate from the chaotic substance what they need. It is spirit everywhere that directs the outer. When the Earth first shone forth, everything was within it; these beings were within it at various stages of their development. We will consider this in the following reflections.
[ 10 ] Die Erde wiederholte also jetzt zuerst, nach dem Pralaya, den Saturnzustand; das ist ein Wärmezustand. Dann verdichtete sich diese riesige, mächtige Kugel, so daß sie gasig wurde, und erst an einem bestimmten Punkt war es für sie möglich, das Flüssige zu bilden, den Mondzustand zu wiederholen. In diesem Moment wiederholte sich dann auch das, was früher auf dem Monde geschehen war: die Sonne sonderte sich auch von unserer Erde ab, und die Erde plus Mond wurde ein selbständiger Körper mit den Substanzen und Wesenheiten von Erde und Mond, wie sie auch heute vorhanden sind. Es waren also eine Zeitlang Erde plus Mond und Sonne miteinander verbunden. Dann wurde ausgeschieden die Erde plus Mond, denn der Mensch konnte ferner das Tempo der Sonnenwesen nicht mitmachen. Wäre die Sonne in der Erde geblieben, so wäre er, kaum geboren, auch schonalt gewesen. Die Wesenheiten des Weltenalls stehen auf ganz verschiedenen Stufen der Entwickelung. Wir werden nur die Hauptsachen davon für unsere vierte Periode, die Erdenzeit, angeben können. Es gibt alle möglichen Grade, auch bei den reiferen Wesenheiten. Es gab solche, die das rasche Sonnentempo und auch wieder das langsame Tempo der Erde nicht brauchen konnten. Diese nun sonderten sich schon ab vor der Trennung, als Sonne, Erde und Mond noch beisammen waren, und bildeten besondere Schauplätze für ihr Wirken, hatten dort die ihnen gemäßen Herrschaftsgebiete. Dadurch eben bildeten sich die äußeren Planeten Saturn, Jupiter und Mars.
[ 10 ] So, after the Pralaya, the Earth first repeated the Saturn state; this is a state of heat. Then this huge, powerful sphere condensed so that it became gaseous, and only at a certain point was it possible for it to form the liquid state, to repeat the Moon state. At that moment, what had happened earlier on the moon was repeated: the sun also separated from our earth, and the earth plus the moon became an independent body with the substances and entities of the earth and moon as they exist today. For a time, therefore, the earth plus the moon and the sun were connected. Then the earth plus the moon were separated, because human beings could not keep up with the pace of the sun beings. If the sun had remained in the Earth, human beings would have been old as soon as they were born. The beings of the universe are at very different stages of development. We will only be able to mention the main points for our fourth period, the Earth time. There are all kinds of degrees, even among the more mature beings. There were those who could not cope with the rapid speed of the sun and then again with the slow speed of the Earth. These separated before the separation, when the sun, Earth, and moon were still together, and formed special places for their activity, where they had their appropriate domains. This is how the outer planets Saturn, Jupiter, and Mars were formed.
[ 11 ] Während der Wiederholung des Saturnzustandes lösen sich von der Erde ab Uranus, Vulkan und Saturn. Während der Wiederholung des Sonnenzustandes lösen sich ab Jupiter und Mars. Nachdem die Sonne sich von der Erde getrennt hat, spaltete sie von sich ab Merkur und Venus, nach der Sonnentrennung spaltete die Erde ab den Mond. Das Auseinanderzerren des alten Mondes geschah durch die Kräfte der fortgeschrittenen Mächte, welche den Sonnenkörper herauszogen, während die normalen und zurückgebliebenen den ihn umkreisenden Mond bildeten. In allen Mysterien nennt man dies den Streit am Himmel. Die versprengten Planetoiden sind die Trümmer jenes Schlachtfeldes, in welchem auch das Urgeheimnis über die Entstehung des Bösen gesucht werden muß.
[ 11 ] During the repetition of the Saturn state, Uranus, Vulcan, and Saturn separate from the Earth. During the repetition of the Sun state, Jupiter and Mars separate. After the Sun separated from the Earth, it split off Mercury and Venus, and after the separation of the Sun, the Earth split off the Moon. The tearing apart of the old moon was caused by the forces of the advanced powers, which pulled out the sun's body, while the normal and backward ones formed the moon orbiting it. In all mysteries, this is called the battle in heaven. The scattered planetoids are the debris of that battlefield, where the primordial mystery of the origin of evil must also be sought.
[ 12 ] Jene Planetengeister haben sozusagen nicht warten können, bis die Sonne sich von der Erde abspaltete, sie hätten sonst nicht den richtigen Boden für ihre Arbeit gefunden, als die Entwickelung in jenem Zeitpunkt in andere Bahnen einlenkte. Denn die Raum- und Bewegungsverhältnisse der Planeten sind alle der Ausdruck und die Wirkung der Tätigkeit ihrer Wesenheiten; sie bekunden den Entwickelungsstandpunkt der geistigen Wesen, welche die Planeten bewohnen. Wesenheiten nun, die jetzt geglaubt hatten, auch mit der Sonne mitkommen zu können, weil sie es früher gekonnt hatten, und die nun doch nicht mitkamen, die sonderten sich von dieser ab erst nach der Trennung der Sonne von der Erde. Sie schieden erst nachträglich aus, diese Wesenheiten, die immerhin noch weit über den Menschen hinausragten. Sie brauchten einen andern Schauplatz ihrer Tätigkeit. Venus und Merkur, diese beiden, die erst während der Abtrennung unserer Erde von der Sonne sich von dieser sonderten, sie bildeten die inneren Planeten unseres Sonnensystems.
[ 12 ] Those planetary spirits could not wait, so to speak, until the sun separated from the earth, for otherwise they would not have found the right ground for their work when development took a different course at that time. For the spatial and movement relationships of the planets are all the expression and effect of the activity of their beings; they reveal the stage of development of the spiritual beings that inhabit the planets. Beings who had believed that they could come with the sun because they had been able to do so in the past, but who were unable to do so, separated from it only after the sun had separated from the earth. These beings, who were still far above human beings, departed only afterwards. They needed another arena for their activity. Venus and Mercury, these two, which separated from the sun only during the separation of our earth from the sun, formed the inner planets of our solar system.
[ 13 ] Für die Erde begann nun, nach ihrer Abtrennung von der Sonne, eine schwere, dunkle Zeit, in einer gewissen Beziehung die finsterste, härteste Zeit für die Erde. Sie war ja noch mit dem Monde verbunden und nahm also in sich alle die Kräfte mit, welche die Entwickelung verzögerten. Das Leben zu hemmen im eminentesten Sinne, das gehört zu den Kräften, die hauptsächlich im Monde wirken. Diese hemmenden Kräfte waren nun in dieser Zeit viel zu stark wirksam in der Erde. Wären sie mit ihr verbunden geblieben, dann wäre das Leben auch nicht in dem richtigen Tempo verlaufen. Der Mensch hätte sich verhärtet bis zur Mumifizierung; ein realer Kirchhof wäre die Erde geworden, ein großer Friedhof, auf welchem Statuen von mumifizierten Menschenleibern sich befunden hätten. Keine Fortpflanzung hätte mehr stattfinden können. Als die Sonne fort war aus der Erde, geschah eine ungeheure Verödung und Verhärtung alles Lebens auf der Erde. Es gab also schon damals Zeiten, wo der physische Leib von dem geistigen Teil verlassen wurde, wie heute der physische Leib von seinem geistigen Teil beim Tode verlassen wird. Es gab damals schon ein Sich-Zurückziehen des Geistig-Seelischen, sein Herausgehen aus dem Physischen und sein Wiederaufsuchen dieses Physischen, wie es heute bei den Inkarnationen der Fall ist. Aber immer häufiger kam es vor, daß, wenn das Seelisch-Geistige wieder einen Menschenleib finden wollte, während der Mond noch mit der Erde verbunden war, es einfach keinen fand, weil der Leib nicht mehr geeignet war, das Geistig-Seelische in sich aufzunehmen. Denken Sie sich, die Menschen würden heute in großen Massen sterben, und es würden durch Eigenschaften des physischen Leibes diese Leiber so in die Dekadenz kommen, daß die Seelen sich sagen würden: Wir können diese Leiber nicht brauchen. Sie sind zu schlecht für uns, wir finden in ihnen keine Gelegenheit zur Weiterentwickelung. - Durch ein besonderes Überhandnehmen des Alkoholismus zum Beispiel würde die Nachkommenschaft allmählich so schlecht, daß die Leiber einfach unbrauchbar für die herabsteigenden Seelen wären, So können Sie sich etwa den damaligen Zustand auf der Erde vor dem Mondenaustritt denken. Verhärtet, verrindet, vertrocknet, mumifiziert war oft alles das, was da unten hätte sollen bewohnt werden. Es gab wirklich eine Zeit, wo die Seelen sich vergeblich nach Leibern für die eigene Erdenentwickelung umschauten. Die Folge davon war, daß gewisse geistig-seelische Wesenheiten zu jener Zeit einfach nicht als Menschen auf den physischen Plan wiederkehren konnten. Sie konnten sich auf der Erde nicht wiederverkörpern. Und diese Wesenheiten, sie gingen nun zu andern Weltenkörpern, zu denen, die sich von der Sonne abgespalten hatten, zu Venus, zu Jupiter, Saturn und Mars. Und es gab eine Zeit, wo ein größerer Teil dieser Wesen, die normalerweise auf der Erde sich hätten verkörpern sollen, je nachdem sie geartet und je nach der Entwickelungsstufe, auf der sie standen, sich unter den Schutz des Mars, des Jupiter, der Venus- oder Saturnwesenheiten begaben, zu diesen Weltenkörpern hinaufstiegen und sie bevölkerten. Und unsere Erde verödete dadurch eine Zeitlang. Nur die allerstärksten Seelen fanden die Möglichkeit, die widerspenstigen Leiber zu besiegen, sie sozusagen weich zu erhalten. Verstehen wir uns recht: nur das allerbeste Seelenmaterial war es, das auf die Erde da wiederkam, weil es die größte Macht hatte, die widerspenstigen Leiber zu besiegen. Die Entwickelung konnte aber dabei nicht vorwärtsgehen.
[ 13 ] For the earth, after its separation from the sun, a difficult, dark time began, in a certain sense the darkest, hardest time for the earth. It was still connected to the moon and thus absorbed all the forces that delayed development. Inhibiting life in the most eminent sense is one of the forces that mainly operate in the moon. These inhibiting forces were now much too strong in the Earth at that time. If they had remained connected to it, life would not have progressed at the right pace. Human beings would have hardened to the point of mummification; the Earth would have become a real graveyard, a large cemetery with statues of mummified human bodies. Procreation would no longer have been possible. When the Sun left the Earth, there was a tremendous desolation and hardening of all life on Earth. So even then there were times when the physical body was abandoned by the spiritual part, just as today the physical body is abandoned by its spiritual part at death. Even then there was a withdrawal of the spiritual-soul, its departure from the physical and its return to the physical, as is the case today with incarnations. But it happened more and more frequently that when the spiritual-soul wanted to find a human body again while the moon was still connected to the earth, it simply could not find one because the body was no longer suitable for receiving the spiritual-soul. Imagine that people were dying in large numbers today and that the characteristics of the physical body were causing these bodies to become so decadent that the souls would say to themselves: We cannot use these bodies. They are too bad for us; we find no opportunity for further development in them. Through a particular prevalence of alcoholism, for example, the offspring would gradually become so bad that the bodies would simply be useless for the descending souls. This is how you can imagine the state of the Earth before the Moon left it. Hardened, calloused, dried up, mummified—that was often all that remained of what should have been inhabited down there. There really was a time when souls searched in vain for bodies for their own earthly development. The result was that certain spiritual-soul entities at that time simply could not return to the physical plane as human beings. They could not reincarnate on Earth. And these entities went to other world bodies, to those that had split off from the Sun, to Venus, Jupiter, Saturn, and Mars. And there was a time when a large part of these beings, who should normally have incarnated on Earth, depending on their nature and stage of development, placed themselves under the protection of the beings of Mars, Jupiter, Venus, or Saturn, ascended to these world bodies, and populated them. And our Earth became desolate for a time as a result. Only the strongest souls found a way to overcome the rebellious bodies, to soften them, so to speak. Let us understand each other correctly: only the very best soul material returned to Earth because it had the greatest power to overcome the rebellious bodies. However, evolution could not progress in this way.
[ 14 ] Die höchsten Wesenheiten, die zu unserem Sonnensystem gehörten, sie trafen nun eine neue Vorrichtung. Es wurden von den verhärtenden Kräften die dichtesten Substanzen aus der Erde herausgeholt und abgespalten: es geschah die Abtrennung des Mondes. Dadurch wurden die zurückbleibenden Kräfte nicht mehr in ihrer Entwickelung gestört. Dieser Mond wurde aber erst später, wie er heute ist. Für die physische, ätherische Menschenentwickelung war nun die Zeit gekommen, wo sie das richtige Tempo finden konnte, das ihrer Stufe entsprach. Nun wirkten die Sonnen- und die Mondenkräfte von außen auf die Erde gemeinsam und hielten sich die Waage, das Gleichgewicht. Nach und nach, während der Mond sich hinausbegab, fand nun wieder eine Art von Verweichung, von Verbesserung der Menschenleiber statt. Diese Zeit, die wir eben beschrieben haben, nennt man im Okkultismus die lemurische Zeit, die Zeit der Mondentrennung in der physischen Erdenperiode. Die Zeit, da die Sonne hinausgeht aus der Erde, nennt man die hyperboräische Zeit, und jene, wo Sonne, Mond und Erde noch zusammen waren, die polarische Zeit.
[ 14 ] The highest beings belonging to our solar system now devised a new plan. The densest substances were extracted from the earth by the hardening forces and separated: the moon was separated. As a result, the remaining forces were no longer disturbed in their development. However, this moon only became what it is today at a later stage. The time had now come for physical, etheric human development to find the right pace that corresponded to its stage. Now the forces of the sun and moon worked together on the earth from outside and kept themselves in balance. Gradually, as the moon moved away, a kind of softening, an improvement of the human body took place. This period we have just described is called the Lemurian period in occultism, the period of the separation of the moon in the physical earth period. The period when the sun leaves the earth is called the Hyperborean period, and the period when the sun, moon, and earth were still together is called the Polar period.
[ 15 ] In der ganzen Zeit nun, als die Sonne von der Erde getrennt war und der Mond zuerst verhärtend auf die Erde wirkte und dann die Erde verließ, in jener ganzen Zeit wirkten hohe Wesenheiten auf diese Differenzierung ein. Und ihre bedeutsamsten Diener waren die Geister der Form, in der christlichen Esoterik Exusiai genannt, auch Geister der Offenbarung, Gewalten.
[ 15 ] Throughout the entire period when the sun was separated from the earth and the moon first had a hardening effect on the earth and then left it, high beings worked on this differentiation. Their most important servants were the spirits of form, called Exusiai in Christian esotericism, also spirits of revelation, powers.
[ 16 ] Auf dem Saturn waren es die Throne, Geister des Willens, die sich opferten und den Stoff für den physischen Leib des Menschen aus ihrer eigenen Substanz träufelten. Auf der Sonne sind es die Herrschaften oder Geister der Weisheit, welche die Substanz für die Ätherkörper hergeben, auf dem Monde die Geister der Bewegung oder die Mächte, welche die Bildung des astralischen Leibes ermöglichen. Auf der Erde nun sind es die Geister der Form oder die Gewalten, welche das Ich eingießen und so bewirken, daß in dieser Entwickelungsphase nach und nach, ganz allmählich, dieses Ich in das, was nun wieder entstanden war, den physischen Leib, den Äther- und Astralleib sich einfügte. Das ist die Arbeit der Geister der Form. Daß ein Ich-Mensch überhaupt entstehen konnte, der Ausdruck eines Ich-Bewußtseins, daß eine solche Gliederung der drei andern Leiber - physischer Leib, Ätherleib, Astralleib - sich bilden konnte, dazu war all das, was wir beschrieben haben, notwendig. Dazu war notwendig das Heraustreten von Sonne und Mond aus der Erde, es war notwendig, daß der Mensch eine solche Verhärtung erfuhr und wieder eine Milderung derselben. All das konnte geschehen dadurch, daß jene weisheitsvollen Wesenheiten, die das alles leiteten, erst probeweise das alles unternahmen zum Heile der Evolution. Es geschieht vieles in der Erdenentwickelung probeweise von den hohen Wesenheiten aus, die hinter der Evolution stehen, auch heute noch. Was ist denn die theosophische Bewegung? Sie ist dadurch in die Welt gekommen, daß durch die hohen Wesenheiten, die wir die Meister nennen, und die in einem physischen Menschenleibe leben, aber auf einer viel höheren Entwickelungsstufe stehen als der Mensch von heute, ausströmte vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts an eine gewisse Summe von Weisheit. Das lebendige Hereinströmen dieser Weisheit aus höheren Regionen in unsere Kultur, das ist die reale Grundlage unserer theosophischen Bewegung. Glauben Sie nicht, daß es nicht möglich wäre, daß die Einströmung, die versucht wird, ein taubes Ohr bei der Menschheit fände. Dann würden sich die Meister sagen: Es muß ein späterer Versuch gemacht werden, wenn die Menschheit reif dazu ist. Man nennt das im Okkultismus: die Probe auf die Reife der Menschheit. Es ist nicht genug damit, daß von solchen höheren Individualitäten Weisheit einströmt in unsere Menschheit, sondern wie ihr entgegengekommen wird, davon hängt das Gelingen der Probe ab. Es sind oft schon solche Proben unternommen worden, aber nicht immer geglückt. Die Menschheit erwies sich oft nur innerhalb enger Grenzen als reif dazu; nicht immer fanden sich geneigte Seelen und Herzen. So wie hier zum Zwecke der theosophischen Bewegung, so geschieht es auch im großen Weltenall. Als das Ich der Menschheit eingeströmt werden sollte, bestand die Probe darin, daß man nach und nach versuchte, das, was früher nur astralischer Leib war, vom Ich aus zu durchdringen. Und da stellte es sich dann heraus, daß der astralische Leib, der durchdrungen war mit dem Ich, nicht vermochte in den physischen Leib einzudringen. Man mußte eine Anpassung vollziehen, und dies geschah dadurch, daß man den Mond hinausführte. Erst in der Mitte der lemurischen Zeit vollzog sich der Einschlag des Ich, des Christus-Prinzips.
[ 16 ] On Saturn, it was the Thrones, spirits of the will, who sacrificed themselves and dripped the substance for the physical body of human beings from their own substance. On the Sun, it is the Dominions or spirits of wisdom who give the substance for the etheric bodies, and on the Moon, it is the spirits of movement or the powers that enable the formation of the astral body. On Earth, it is the spirits of form or the powers that pour in the I and thus cause this I to gradually, very gradually, in this phase of development, to fit itself into what had now been re-created, the physical body, the etheric and astral bodies. This is the work of the spirits of form. Everything we have described was necessary for an I-human being to arise at all, as the expression of an I-consciousness, and for such a division of the three other bodies—the physical body, the etheric body, and the astral body—to form. It was necessary for the sun and moon to emerge from the earth, and it was necessary for human beings to experience a hardening and then a softening of this hardening. All this could happen because those wise beings who guided everything first undertook all this on a trial basis for the sake of evolution. Much happens in the evolution of the earth on a trial basis by the high beings who stand behind evolution, even today. What is the Theosophical Movement? It came into the world through the high beings whom we call the Masters, who live in physical human bodies but are at a much higher stage of development than human beings today. From the last third of the 19th century onwards, a certain amount of wisdom flowed out from them. The living inflow of this wisdom from higher regions into our culture is the real foundation of our theosophical movement. Do not believe that it is not possible that the inflow that is being attempted would fall on deaf ears among humanity. Then the Masters would say: A later attempt must be made when humanity is ready for it. In occultism, this is called the test of humanity's maturity. It is not enough for wisdom to flow into humanity from such higher individualities; the success of the test depends on how it is received. Such tests have often been undertaken, but they have not always been successful. Humanity has often proved itself ready for this only within narrow limits; not always have willing souls and hearts been found. Just as here for the purpose of the theosophical movement, so it is in the great universe. When the I was to be poured into humanity, the test consisted in gradually attempting to penetrate what was previously only the astral body from the I. And then it turned out that the astral body, which was permeated with the I, was unable to penetrate the physical body. An adjustment had to be made, and this was done by removing the moon. It was not until the middle of the Lemurian period that the impact of the I, the Christ principle, took place.
[ 17 ] Damit aber hing das Folgende zusammen: Während der Mondloslösung war die Erde verödet. Wir haben gehört, daß die Leiber so schlecht geworden waren, daß sie den Seelen keine Unterkunft mehr sein konnten. In der Sage sind solche kosmischen Vorgänge erhalten geblieben, aber die okkulte Forschung, die zeigt ihren wahren Ursprung und lehrt uns, daß, während der Abtrennung des Mondes, als die Erde verödet war, viele Seelen in dem kosmischen Raum nach geeigneter Verkörperung suchten und dann fortgingen von der Erde und auf andern Planeten sich verkörperten. Jetzt aber, nachdem der Mond fort war, zeigte es sich, daß die Erde wieder fähig war, geeignete Leiber abzugeben. Und jetzt stellten sich auch die Seelen auf der Erde wieder ein, die auf die andern Planeten schon in der letzten Zeit der Lemuria gegangen waren, und darnach in der atlantischen Entwickelung, und sie verkörperten sich wieder in diesen Leibern auf der Erde. Es bildeten sich nun auf der Erde Menschengruppen heraus: solche, die Leiber hatten für Seelen, die von Jupiterverkörperungen herkamen; für jene, die von Mars, Venus oder Saturn kamen und nun das zu ihnen Passende fanden. Diese Gruppierung der Seelen gab die Veranlassung zu der Entstehung der Menschenrassen. Dadurch sind die Rassen in einem gewissen Zusammenhang mit den Weltenkörpern. So konnte man also von Saturnmenschen, Jupitermenschen und so weiter sprechen, und nun hatte auch das erst Berechtigung, was man den Rassenbegriff nennen kann.
[ 17 ] But the following was connected with this: during the separation of the moon, the earth was desolate. We have heard that the bodies had become so bad that they could no longer be a dwelling place for the souls. Such cosmic processes have been preserved in legend, but occult research shows their true origin and teaches us that during the separation of the moon, when the earth was desolate, many souls sought suitable embodiment in cosmic space and then left the earth and embodied themselves on other planets. Now, however, after the moon had departed, it became apparent that the earth was once again capable of providing suitable bodies. And now the souls that had gone to other planets in the last period of Lemuria and then in the Atlantean evolution returned to the earth and reincarnated in these bodies on earth. Groups of human beings now formed on Earth: those who had bodies for souls that came from Jupiter incarnations; those who came from Mars, Venus, or Saturn and now found what suited them. This grouping of souls gave rise to the emergence of the human races. This means that the races are connected in a certain way to the world bodies. So, we could talk about Saturn people, Jupiter people, and so on, and now we could use the term “race” in a way that made sense.
[ 18 ] Auf dem Monde, und auch auf der Erde zu ihrer Mondenzeit, gab es Menschen verschiedener Entwickelungsstufen. Wir können das verfolgen bis in das lemurische Zeitalter, wo durch den Austritt des Mondes die Menschheit sich differenziert; darnach taucht der Rassenbegriff auf und beginnt von jetzt ab einen gewissen Sinn, eine gewisse Bedeutung zu haben. Die Rasse ist etwas, was entstanden ist und wieder vergeht. Das Zeitalter, in dem die Rassen sich gebildet haben, ist das lemurische und atlantische Zeitalter. Heute haben wir nur die Nachzügler der Rassen.
[ 18 ] On the moon, and also on the earth during its lunar period, there were people at different stages of development. We can trace this back to the Lemurian epoch, when humanity differentiated itself through the departure of the moon; after that, the concept of race emerged and began to have a certain meaning from then on. Race is something that has come into being and will pass away again. The age in which the races formed is the Lemurian and Atlantean age. Today we have only the stragglers of the races.
