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Spiritual Hierarchies
and their Reflection in the Physical World
GA 110

16 April 1909, Düsseldorf

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Spiritual Hierarchies, tr. SOL
  1. Geistige Hierarchien, 7th ed.

Siebenter Vortrag

Seventh Lecture

[ 1 ] Gerne möchte ich im Beginne des heutigen Vortrages noch eine Bemerkung machen, die sich auf den Schluß des gestrigen Vortrages bezieht. Ich habe gesehen, daß einige der verehrten Zuhörer einen gewissen Wert darauf gelegt haben — und natürlich kann man das durchaus als einen Gedanken fassen -, daß in der skizzenhaften Zeichnung, die ich gegeben habe, die einzelnen Planeten mit der Sonne alle in einer Reihe standen, also eine Art von allgemeiner, wie man sagt, Konjunktion aufgezeichnet worden ist, aber ich bemerke ausdrücklich, daß es darauf bei dem, um was es sich handelt, gar nicht ankommt. Wir brauchen das später nämlich. Es ist notwendig, daß wir uns keinen falschen Vorstellungen hingeben.

[ 1 ] I would like to begin today’s lecture with a comment regarding the conclusion of yesterday’s lecture. I noticed that some of you in the audience attached a certain significance to the fact—and of course this can certainly be interpreted as a thought—that in the rough sketch I provided, the individual planets were all lined up in a row with the Sun, forming a sort of general, as one might say, conjunction—but I would like to expressly point out that this is not at all relevant to the matter at hand. We will need this later, you see. It is necessary that we do not succumb to false ideas.

[ 2 ] Wir zeichnen uns zunächst auf im Sinne des Kopernikanischen Systems die Sonne; dann dasjenige, was man jetzt nennt den Merkur, was man im Esoterischen aber nennt die Venus; dann die Venus, respektive den Merkur im esoterischen Sinn. Dann kommt im Sinne des Kopernikanischen Systems die Erde mit ihrem Mond, dann folgt die Marsbahn, dann die Jupiterbahn, schließlich die Saturnbahn. Das würde also Kopernikanisches Weltensystem sein. Und nun habe ich gesagt, ich möchte gerne die Sache so machen, wie es gelehrt worden ist in einer Zarathustra-Schule. Sie dürfen nicht denken, daß das Zarathustra immer selber gelehrt haben muß; das sind elementare Wahrheiten, die sind gelehrt worden in den Zarathustra-Schulen. [Dieselbe Zeichnung wie auf Seite 103.]

[ 2 ] First, in accordance with the Copernican system, we draw the Sun; then what is now called Mercury, but which in esoteric terms is called Venus; then Venus, or rather Mercury in the esoteric sense. Next, according to the Copernican system, comes the Earth with its Moon, followed by the orbit of Mars, then the orbit of Jupiter, and finally the orbit of Saturn. That would be the Copernican world system. And now I have said that I would like to do this as it was taught in a Zarathustra school. You must not think that Zarathustra himself must always have taught this; these are elementary truths that were taught in the Zarathustra schools. [The same drawing as on page 103.]

[ 3 ] Wenn wir uns nun denken, da sei das Sternbild der Zwillinge, dann nahm man diejenigen Punkte, die einfach in dieser Linie II bis Sonne, liegen. Verbinden Sie — es ist gleichgültig, ob eine solche Konjunktion vorhanden ist oder nicht - einfach die Sonne mit dem Sternbild der Zwillinge. Wo auch immer Saturn, Jupiter, Mars stehen, darauf kommt es nicht an, ich habe nur, um die Bahnen zu bezeichnen, dies hierher gezeichnet. Das sind zunächst die Grenzpunkte für die einzelnen Hierarchien.

[ 3 ] If we now imagine the constellation of Gemini, then we take those points that simply lie on this line II to the Sun. Connect—it doesn’t matter whether such a conjunction exists or not—simply the Sun with the constellation of Gemini. Wherever Saturn, Jupiter, and Mars are located is irrelevant; I have drawn them here merely to indicate the orbits. These are, for now, the boundary points for the individual hierarchies.

[ 4 ] Nun müssen wir, wenn wir den Bereich des Saturn zum Beispiel aufzeichnen wollen, uns nicht die Sonne, sondern die Erde als Mittelpunkt denken und müssen eine Art von Kreis - es ist in Wirklichkeit kein Kreis -, eine Art von Eiform zeichnen, so daß die Erde Mittelpunkt wird. Ebenso müssen wir das für die anderen Himmelskörper tun. Also ich bitte, nicht das Nebensächliche in dieser Zeichnung für die Hauptsache zu halten. Die Hauptsache besteht darin, daß wir die entsprechenden Figuren für die Herrschaftsgebiete der betreffenden Hierarchien herausbekommen.

[ 4 ] Now, if we want to draw the sphere of Saturn, for example, we must not think of the Sun but of the Earth as the center, and we must draw a sort of circle—it is not really a circle—a sort of egg shape, so that the Earth becomes the center. We must do the same for the other celestial bodies. So please, do not mistake the secondary details in this drawing for the main point. The main point is that we identify the corresponding figures for the spheres of influence of the respective hierarchies.

[ 5 ] Heute wollen wir uns eingehender beschäftigen mit der Wesenheit derjenigen Glieder der höheren Hierarchien, die unmittelbar über dem Menschen stehen. Es ist gut, wenn wir, um das zu studieren, einmal vom Menschen ausgehen. Denn nur dadurch, daß wir uns vollständig klarmachen, was wir wiederholt über das Wesen des Menschen und seine Entwickelung gesagt haben, können wir aufsteigen zum Wesen der Glieder höherer Hierarchien.

[ 5 ] Today we want to take a closer look at the nature of those members of the higher hierarchies who stand immediately above human beings. It is helpful, in order to study this, to begin with human beings. For only by fully clarifying for ourselves what we have repeatedly said about the nature of human beings and their development can we ascend to the nature of the members of the higher hierarchies.

[ 6 ] Wir wissen, daß der Mensch, so wie er zunächst die Erde betreten hat und sich auf der Erde entwickelt, im wesentlichen aus vier Gliedern besteht. Diese vier Glieder sind also der physische Leib, der Ätherleib, der astralische Leib und das Ich. Wir wollen heute schematisch einmal hinzeichnen, so wie wir es gerade brauchen, diese vier Glieder der menschlichen Wesenheit. Wir zeichnen zunächst des Menschen physischen Körper als einen Kreis, ebenso den Ätherleib, den astralischen Leib und endlich das Ich als einen kleinen Kreis. Sie wissen nun, wie des Menschen Entwickelung vor sich geht. Der Mensch beginnt im Laufe seiner Erdenentwickelung vom Ich aus den Astralleib zu bearbeiten. Und wir können im allgemeinen sagen: So viel der Mensch von seinem Ich aus am astralischen Leib verarbeitet hat, so daß dieser verarbeitete Teil des Astralleibes unter die Herrschaft des Ich gekommen ist, so viel nennt man Manas oder Geistselbst; so daß also eigentlich Manas oder Geistselbst, wie oft betont worden ist, nicht wie irgend etwas neu Angeflogenes anzusehen ist, sondern einfach ein umgewandeltes Produkt des Astralleibes des Menschen ist. Wohlgemerkt, alle diese Dinge, die jetzt hier gesagt werden, gelten für den Menschen. Es ist wichtig, daß wir uns das nicht verallgemeinern, sondern uns klarwerden, daß die Wesen der Welt sehr, sehr verschieden voneinander sind.

[ 6 ] We know that human beings, as they first set foot on Earth and develop here, essentially consist of four parts. These four parts are the physical body, the etheric body, the astral body, and the I. Today we will sketch these four members of the human being schematically, just as we need to. We will first draw the human physical body as a circle, likewise the etheric body, the astral body, and finally the ego as a small circle. You now know how human development proceeds. In the course of their earthly development, human beings begin to work on the astral body from the ego. And we can generally say: To the extent that a human being has processed the astral body from their ego, so that this processed part of the astral body has come under the dominion of the ego, to that extent it is called Manas or the spiritual self; so that, as has often been emphasized, Manas or the spiritual self is not to be regarded as something newly acquired, but is simply a transformed product of the human astral body. Mind you, all these things that are now being said here apply to human beings. It is important that we do not generalize this, but rather realize that the beings of the world are very, very different from one another.

[ 7 ] Nun zeichnen wir als ein fünftes Glied den umgewandelten Astralleib, also Manas als einen besonderen Kreis — eigentlich müßte es ja in den Astralleib hineingezeichnet werden. Ebenso müssen wir hier darüber zeichnen den umgewandelten Ätherleib, denn so viel von dem Ätherleib umgewandelt ist, bezeichnen wir als Budhi oder Lebensgeist, und wenn er ganz umgewandelt ist, so ist er eben ganz Budhi. Ebenso ist der physische Körper zu Atma umgewandelt, wenn wir den Menschen in der Vollkommenheit betrachten, die er erlangen kann in der Entwickelung durch Jupiter, Venus und Vulkan. Wenn der Mensch also im Vulkanzustand seine höchste Vollkommenheit erreicht haben wird, so können wir ihn schematisch in der folgenden Art zeichnen: Wir müßten sagen, wir haben sein Atma, Budhi, Manas, das Ich, den astralischen Leib, den Ätherleib, den physischen Leib. Und wir würden dann in diesem Schema als das Charakteristische anzusehen haben, daß der Mensch mit seinen sieben Prinzipien ein Ganzes ist, daß diese sieben Prinzipien alle ineinander sind. Das ist das Wesentliche.

[ 7 ] Now, as a fifth element, we draw the transformed astral body—that is, Manas—as a separate circle; strictly speaking, it should actually be drawn within the astral body. Likewise, we must draw the transformed etheric body above it here, for whatever portion of the etheric body has been transformed, we designate as Budhi or life spirit, and when it is fully transformed, it is entirely Budhi. Likewise, the physical body is transformed into Atma when we consider the human being in the perfection he can attain through development via Jupiter, Venus, and Vulcan. So when the human being has reached his highest perfection in the Vulcan state, we can schematically depict him in the following way: We would have to say that we have his Atma, Budhi, Manas, the ego, the astral body, the etheric body, and the physical body. And we would then have to regard as the characteristic feature of this diagram that the human being, with his seven principles, is a whole, that these seven principles are all contained within one another. That is the essential point.

[ 8 ] Denn wenn wir jetzt gehen zu den Gliedern der nächsten Hierarchie, zu den Engeln, so ist das bei ihnen nicht der Fall. Wir können dieses Schema auf den Menschen anwenden, aber nicht auf irgendein Engelwesen. Da müssen wir sagen: Dieser Engel hat physischen Leib, 1, Ätherleib, 2, und Astralleib, 3, entwickelt, so daß diese in gewisser Beziehung ein Ganzes geben. Aber nun müssen wir das Ich, 4, davon getrennt zeichnen, Manas, 5, Budhi, 6, und Atma, 7. Wenn Sie sich die Natur eines Engels klarmachen wollen, so müssen Sie sich denken, daß die höheren Glieder, die er hat und zu denen er sich ja entwickeln kann - in Wirklichkeit hat er ja erst das Manas vollständig ausgebildet, die anderen zwei wird er erst später entwickeln -, daß diese höheren Glieder sozusagen in einer geistigen Welt über demjenigen schweben, was von ihm im Physischen vorhanden ist. Wenn man also die Natur eines Engels studieren wollte, so würde man sich sagen müssen: Der Engel hat nicht ein solches auf der Erde in einem Körper unmittelbar herumwandelndes Ich wie der Mensch. Er entwickelt auch nicht sein Manas auf der jetzigen Stufe seiner Entwickelung auf der Erde. Daher schaut auch das, was von ihm auf der Erde ist, gar nicht so aus, als wenn es zu einem geistigen Wesen gehören würde. Wenn Sie einem Menschen begegnen, so sehen Sie ihm an: Der hat seine Prinzipien in sich, der hat daher alles organisch gegliedert. Wenn Sie einen Engel aufsuchen wollen, dann müssen Sie berücksichtigen, daß sein Physisches hier unten nur etwas ist wie ein Spiegelbild seiner geistigen Prinzipien, die auch nur im Geistigen zu schauen sind. Im fließenden und rieselnden Wasser, in dem sich in Dunst auflösenden Wasser, ferner in den Winden der Luft und in den durch die Luft zuckenden Blitzen und dergleichen, da haben Sie den physischen Körper der Engelwesen zu suchen. Und die Schwierigkeit besteht zunächst für den Menschen darin, daß er glaubt, ein Körper müsse ringsherum bestimmt begrenzt sein. Dem Menschen wird es schwer, sich zu sagen: Ich stehe vor einem aufsteigenden oder herabfallenden Nebel, ich stehe vor einer sich zerstäubenden Quelle, ich stehe im dahinbrausenden Wind, ich sehe den Blitz aus den Wolken schießen und weiß, daß das die Offenbarungen der Engel sind; und ich habe zu sehen hinter diesem physischen Leib, der eben nicht so begrenzt ist wie der menschliche, ein Geistiges.

[ 8 ] For when we now turn to the members of the next hierarchy, the angels, this is not the case with them. We can apply this schema to human beings, but not to any angelic being. There we must say: This angel has developed a physical body, 1, an etheric body, 2, and an astral body, 3, so that these, in a certain sense, form a whole. But now we must depict the I, 4, separately from these, along with Manas, 5, Budhi, 6, and Atma, 7. If you wish to understand the nature of an angel, you must imagine that the higher members it possesses—and toward which it can indeed develop (for in reality it has only fully developed the Manas; the other two it will develop later)—that these higher members, so to speak, hover in a spiritual world above that which exists of it in the physical realm. So if one were to study the nature of an angel, one would have to say to oneself: The angel does not have an “I” that walks about directly in a body on Earth like a human being. Nor does he develop his Manas at the present stage of his development on Earth. That is why what of him is on Earth does not look at all as if it belonged to a spiritual being. When you meet a human being, you can see from their appearance: They have their principles within them; therefore, everything is organically structured. If you wish to seek out an angel, you must take into account that their physical form down here is merely something like a reflection of their spiritual principles, which can also only be perceived in the spiritual realm. In the flowing and trickling water, in the water dissolving into mist, furthermore in the winds of the air and in the lightning flashing through the air and the like—there you must seek the physical body of the angelic beings. And the difficulty for human beings lies first of all in the fact that they believe a body must be distinctly bounded all around. It is difficult for a human being to say to themselves: I stand before a rising or falling mist, I stand before a spraying spring, I stand in the rushing wind, I see the lightning shooting from the clouds and know that these are the manifestations of the angels; and I must perceive, behind this physical body—which is not as limited as the human one—a spiritual reality.

[ 9 ] Der Mensch soll alle seine Prinzipien in sich abgeschlossen entwikkeln; damit hängt es zusammen, daß er sich nicht vorstellen kann, daß ein physischer Leib verschwimmend, verschwebend sein kann, daß er gar nicht einmal richtig abgeteilt zu sein braucht. Sie müssen sich durchaus denken, daß achtzig Engel zusammengehören, die in einer einzigen Partie dieser oder jener Wasserfläche den dichtesten Teil ihres physischen Leibes haben. Es braucht auch gar nicht dieser physische Leib der Engel so aufgefaßt zu werden, daß er überhaupt begrenzt sein müßte, es kann hier ein Stück Wasser dazu gehören, weit weg ein anderes Stück. Kurz, wir sehen, daß wir uns alles, was uns umgibt als Wasser, Luft und Feuer der Erde, daß wir uns das vorzustellen haben als in sich enthaltend die Körper der nächsten über dem Menschen stehenden Hierarchie. Und es muß mit hellseherischem Blick hineingeschaut werden in die astralische Welt, um das Engel-Ich und Engel-Manas zu erblicken - das schaut uns aus der höheren Welt an. Und das Gebiet in dem Sonnensystem, wo wir zu forschen haben, wenn wir nach den Engelwesen suchen, das geht bis zu der Marke des Mondes. Bei diesen Engeln ist die Sache nun noch verhältnismäßig einfach, denn da liegt sie so, daß wenn wir zum Beispiel da unten den physischen Leib eines Engels in einer Wassermasse oder dergleichen haben und wir hellseherisch dieses Wassergebiet oder einen Wind betrachten, daß wir darin einen Ätherleib und einen astralischen Leib finden. Daher sind diese drei Dinge auch hier zusammengezeichnet worden. Natürlich ist das, was im Wind dahinsaust, was im Wasser dahinfließt oder zerstiebt, nicht nur das materielle Abbild, das der grobe Verstand sieht, es lebt eben in der mannigfaltigsten Weise in Wasser, Luft und Feuer Ätherisches und Astralisches der Engel, der nächsten Hierachie über dem Menschen. Wollen Sie dafür die geistig-seelische Wesenheit dieser Engel suchen, dann müssen Sie im astralischen Gebiet suchen, dann müssen Sie dort hinein hellseherisch schauen.

[ 9 ] Human beings are meant to develop all their principles within themselves; this is why they cannot imagine that a physical body can be diffuse or ethereal, or that it need not even be clearly defined. You must certainly conceive that eighty angels belong together, having the densest part of their physical body in a single section of this or that body of water. Nor does this physical body of the angels need to be conceived of as necessarily limited at all; one part of water may belong to it here, another part far away. In short, we see that we must imagine everything that surrounds us—water, air, and fire of the earth—as containing within itself the bodies of the hierarchy immediately above humanity. And one must look into the astral world with clairvoyant vision to behold the angelic I and angelic manas—which gaze upon us from the higher world. And the region of the solar system where we must search when seeking the angelic beings extends as far as the orbit of the Moon. With these angels, the matter is still relatively simple, for it is such that if, for example, we have the physical body of an angel down there in a body of water or the like, and we look clairvoyantly at this watery region or a wind, we find an etheric body and an astral body within it. That is why these three things have also been drawn together here. Of course, what rushes through the wind, what flows or scatters in the water, is not merely the material image that the gross mind perceives; rather, the etheric and astral aspects of the angels—the next hierarchy above humanity—live in the most manifold ways within water, air, and fire. If you wish to seek the spiritual-soul entity of these angels, then you must look in the astral realm; you must gaze into it clairvoyantly.

[ 10 ] Wollen wir aber gleich die nächste Stufe, die der Erzengel, zeichnen, da liegt die Sache noch anders. Die Erzengel haben überhaupt dasjenige, was wir hier als den astralischen Leib gezeichnet haben, gar nicht verbunden mit physischem Leib und Ätherleib; und was wir von ihnen suchen können als ihr unterstes Glied, das müssen wir so zeichnen: physischer Leib, Ätherleib, 1, 2, das haben sie sozusagen getrennt, und alle die höheren Prinzipien sind jetzt in einer höheren Welt da droben. So daß wir von den Erzengeln das vollständige Bild nur haben, wenn wir an zwei Orten suchen, wenn wir uns sagen: Da ist nicht, wie beim Menschen, alles in einer einzigen Wesenheit vereinigt; da ist gleichsam oben das Geistige und unten spiegelt sich das Geistige. - Es kann sich ein physischer Leib und ein Ätherleib für sich nur vereinigen, wenn dieser physische Leib nur in Luft und Feuer ist. Also die Erzengel könnten Sie zum Beispiel nicht in irgendeiner Wassermasse daherbrausen fühlen ihrem physischen Leibe nach, sondern Sie könnten sie nur in Wind und Feuer wahrnehmen, und zu diesem dahinbrausenden Wind und zu diesem Feuer müssen Sie also hellseherisch in der geistigen Welt das geistige Gegenstück suchen. Das ist nicht mit seinem physischen Leib, auch nicht einmal mit seinem Ätherleib vereint.

[ 10 ] But if we now consider the next level, that of the archangels, the situation is quite different. The archangels do not at all have what we have depicted here as the astral body connected to the physical body and the etheric body; and what we can look for in them as their lowest member, we must depict as follows: physical body, etheric body, 1, 2—they have, so to speak, separated these, and all the higher principles are now present in a higher world up there. So that we have the complete picture of the archangels only when we look in two places, when we say to ourselves: Here, unlike with human beings, everything is not united in a single being; here, as it were, the spiritual is above, and the spiritual is reflected below. — A physical body and an etheric body can unite on their own only if this physical body consists solely of air and fire. Thus, for example, you could not feel the archangels rushing toward you through some body of water in terms of their physical body, but you could perceive them only in wind and fire; and for this rushing wind and this fire, you must therefore seek the spiritual counterpart in the spiritual world through clairvoyance. This is not united with their physical body, nor even with their etheric body.

[ 11 ] Und endlich kommen wir zu denjenigen Wesenheiten, die wir als Archai, Urbeginne, Urkräfte, Geister der Persönlichkeit bezeichnen. Da können wir unten überhaupt nur den physischen Leib zeichnen, alles andere ist oben in der geistigen Welt. Solch ein physischer Leib, der kann nur im Feuer leben. Nur in Feuerflammen können Sie den physischen Leib der Urkräfte wahrnehmen. Wenn Sie das dahinzüngelnde Feuer des Blitzes sehen, so können Sie sich jedesmal sagen: Da drinnen ist etwas vom Leib der Urkräfte, aber oben in der geistigen Welt, hellseherisch, werde ich das geistige Gegenbild finden, das getrennt ist in diesem Falle von seinem physischen Leibe. Gerade bei diesen Archai, bei den Urbeginnen oder Geistern der Persönlichkeit kann sich das hellseherische Vermögen die Sache verhältnismäßig einfach machen. Denken Sie sich, daß diese Geister der Persönlichkeit in dem Bereiche sind, der bis zum astronomischen Merkur, das ist bis zur Venus im Sinne der Mysterien, reicht. Nehmen wir an, daß es jemand dahin gebracht hat, das, was da droben auf dem Merkur sich entwickelt, beobachten zu können: Da kann er diese hoch entwikkelten Wesenheiten wahrnehmen, diese Geister der Persönlichkeit. Wenn er hellseherisch den Blick hinaufrichtet zur Venus, um da droben die Versammlung der Geister der Persönlichkeit zu beobachten, und dann den Blitzstrahl durch die Wolken zucken sieht, da sieht er in diesem Blitzstrahl sich spiegeln die Geister der Persönlichkeit, denn da drinnen haben sie ihren Leib.

[ 11 ] And finally we come to those entities we refer to as Archai, primordial beginnings, primordial forces, and spirits of personality. Here we can only depict the physical body at the bottom; everything else is up above in the spiritual world. Such a physical body can only live in fire. Only in the flames of fire can you perceive the physical body of the primal forces. When you see the flickering fire of a lightning bolt, you can say to yourself each time: There is something of the body of the primal forces in there, but up in the spiritual world, through clairvoyance, I will find the spiritual counterpart, which in this case is separated from its physical body. It is precisely with these Archai, the primordial beginnings or spirits of the personality, that the clairvoyant faculty can make the matter relatively simple. Imagine that these spirits of personality are in the realm that extends as far as astronomical Mercury—that is, as far as Venus in the sense of the Mysteries. Let us suppose that someone has attained the ability to observe what is developing up there on Mercury: there they can perceive these highly evolved beings, these spirits of personality. When they direct their clairvoyant gaze upward toward Venus to observe the assembly of the spirits of personality up there, and then see the flash of lightning darting through the clouds, they see the spirits of personality reflected in that flash of lightning, for that is where they have their body.

[ 12 ] Wir kommen dann zu den höheren geistigen Wesenheiten hinauf, die bis zur Sonnenmarke reichen. Sie interessieren uns heute weniger, diese Gewalten, Exusiai. Nur das sei hervorgehoben, daß ihre ausführenden Organe die Venuswesen und die Merkurwesen sind - die Venuswesen, welche im Feuer, die Merkurwesen, welche im Feuer und Wind ihren physischen Leib haben. Übersetzen Sie sich das so, daß Sie sagen: Diejenigen Wesenheiten, die in der Sonne leben, machen zu ihren untergeordneten Organen die Venusgeister in Feuerflammen und die Merkurgeister im Windesbrausen. «Und der Gott macht Feuerflammen zu seinen Dienern und die Winde zu seinen Boten» [heißt es in der Bibel]. Lesen Sie das, diese Dinge in den religiösen Urkunden sind absolut herausgeholt aus den geistigen Tatsachen und entsprechen den Beobachtungen des hellseherischen Vermögens.

[ 12 ] We then ascend to the higher spiritual beings that extend up to the solar sphere. These powers, the Exusiai, are of less interest to us today. Let it simply be emphasized that their executive organs are the Venus beings and the Mercury beings—the Venus beings, who have their physical bodies in fire, and the Mercury beings, who have theirs in fire and wind. Interpret this to mean that the beings who live in the Sun make the Venus spirits in the flames of fire and the Mercury spirits in the roar of the wind their subordinate organs. “And God makes the flames of fire his servants and the winds his messengers” [as it is written in the Bible]. Read this: these things in the religious texts are taken directly from spiritual realities and correspond to the observations of clairvoyant perception.

[ 13 ] Also wir haben gesehen, daß mit unserem eigenen Dasein verknüpft sind zunächst diese drei über uns stehenden Hierarchien. Der Mensch ist dieses Wesen, was er ist, dadurch, daß er etwas abbekommen hat vom Festen, von der Erde. Das macht ihn so getrennt von allen anderen Wesen, das macht ihn zu einem zusammengehörigen, aus einzelnen Gliedern bestehenden Wesen. Der Mensch war auf dem Monde auch noch ein solches Wesen wie die anderen, da hat er Verwandlungen durchgemacht, wie eben Wassermassen, die einen immerfort sich wandelnden Leib bilden. Erst auf der Erde ist der Mensch sozusagen eingefangen worden in seine Haut und bildet nun ein abgeschlossenes Wesen, so daß wir sagen können: Der Mensch besteht aus physischem Leib, Ätherleib, astralischem Leib und Ich. Diese Abgeschlossenheit ist im Grunde genommen noch gar nicht so lange her. Wenn wir zurückgehen in die alte atlantische Zeit, dann treffen wir noch in der ersten Epoche der atlantischen Zeit einen Menschen, der noch nicht das Ich vollständig in sich fühlte, der gewissermaßen noch darauf wartete, das Ich vollständig zu empfangen. Und würden wir weiter zurückgehen in der Erdenentwickelung, dann müßten wir sagen: Was wir da unten vom Menschen haben auf der Erde, das besteht doch erst aus physischem Leib, Ätherleib und astralischem Leib. Und gehen Sie zurück in die lemurische Zeit, so finden Sie einen Menschen unten auf der Erde, der in seiner Art unten nicht mehr physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib hat, als auch die Engel unten haben. Mit dem Ich-Werden der Menschen, von diesem Zeitpunkt an durch die atlantische Zeit hindurch, kommt die Vereinigung. Also es wandeln in der lemurischen Zeit auf der Erde herum Menschen, die nur physischen Leib, Ätherleib und Astralleib haben; aber das sind keine Menschen, die im heutigen Sinne denken, die sich im heutigen Sinne menschlich entwickeln können.

[ 13 ] So we have seen that our own existence is linked, first and foremost, to these three hierarchies that stand above us. Human beings are what they are because they have received something from the solid, from the earth. This is what makes them so separate from all other beings; it makes them a unified being composed of individual members. On the moon, human beings were still beings like the others; there they underwent transformations, much like masses of water that form a constantly changing body. It was only on Earth that human beings were, so to speak, captured within their skin and now form a self-contained being, so that we can say: Human beings consist of a physical body, an etheric body, an astral body, and an I. This self-containment, strictly speaking, did not occur all that long ago. If we go back to the ancient Atlantean era, we encounter, even in the first epoch of that era, a human being who had not yet fully felt the ego within, who was, so to speak, still waiting to fully receive the ego. And if we were to go further back in the Earth’s development, we would have to say: What we have down there of the human being on Earth consists, after all, only of a physical body, an etheric body, and an astral body. And if you go back to the Lemurian era, you will find a human being down on Earth who, in his nature down there, no longer has a physical body, an etheric body, and an astral body any more than the angels down there do. With the emergence of the human ego, from this point onward through the Atlantean era, unification occurs. Thus, in the Lemurian era, human beings walk the Earth who possess only a physical body, an etheric body, and an astral body; but these are not human beings who think in the modern sense, who can develop as human beings in the modern sense.

[ 14 ] Und jetzt geschieht auf unserer Erde etwas höchst Merkwürdiges. Diese Menschen, die da in der lemurischen Zeit herumwandeln und nur den physischen Leib, den Ätherleib und den Astralleib haben, die können sich selber nicht helfen; sie kennen sich nicht aus auf der Erde, wissen nicht, was sie tun sollen auf der Erde. Zu diesen Wesenheiten steigen nun herunter aus dem Gebiete des Himmels zunächst die Bewohner der Venus, die, weil sie sozusagen zu einem physischen Leibe eine Beziehung haben, gerade dadurch den physischen Leib der ersten Erdenbewohner durchstrahlen und beseelen können. So haben wir also einzelne unter diesen lemurischen Menschen, die wandeln unter der ganzen Masse der Menschen auf ganz eigentümliche Art herum, sie haben einen anderen physischen Leib als die anderen. Ein solcher besonders begnadeter Mensch hatte nicht einen gewöhnlichen physischen Leib, sondern einen solchen, der von einem der Venusgeister, der Geister der Persönlichkeit, beseelt, durchseelt war. Dadurch aber, daß dieser Mensch der alten lemurischen Zeit mit einem Venusgeist in seinem physischen Leibe herumwandelte, hatte er einen gewaltigen Einfluß auf seine ganze Umgebung. Solche Lemurier unterschieden sich äußerlich gar nicht besonders von ihren Genossen; aber weil in ihrem physischen Leibe stellvertretend ein Geist der Persönlichkeit war, wirkten diese auserlesenen Individuen suggestiv im höchsten Sinne des Wortes auf ihre Umgebung. Die Achtung und Ehrfurcht, der Gehorsam, den man ihnen entgegenbrachte — demgegenüber gibt es heute gar nichts Gleiches. Alle Wanderzüge auf der Erde, die unternommen wurden, um die einzelnen Gebiete der Erde zu bevölkern, wurden geführt von solchen Wesenheiten, in die hineingefahren waren Geister der Persönlichkeit. Da bedurfte es keiner Sprache, die gab es damals nicht, es bedurfte auch keiner Zeichen, sondern daß eine solche Persönlichkeit da war, das genügte. Und wenn sie es für notwendig hielt, große Menschenmassen von einem Ort zum anderen zu geleiten, dann folgten diese Menschenmassen, ohne irgendwie darüber nachzudenken. Nachdenken gab es damals auch noch nicht, das entwickelte sich erst später.

[ 14 ] And now something most remarkable is happening on our Earth. These people, who are wandering about in the Lemurian era and possess only the physical body, the etheric body, and the astral body, cannot help themselves; they are unfamiliar with the Earth and do not know what to do there. Descending to these beings from the realm of heaven are, first of all, the inhabitants of Venus, who, because they have a connection to a physical body, so to speak, are able precisely through this to permeate and animate the physical bodies of the first inhabitants of the Earth. Thus, among these Lemurian people, there are individuals who walk about among the masses of humanity in a very peculiar way; they have a physical body different from that of the others. Such a particularly gifted human being did not have an ordinary physical body, but one that was animated and permeated by one of the Venus spirits, the spirits of personality. But because this human being of the ancient Lemurian era walked about with a Venus spirit in his physical body, he had a tremendous influence on his entire surroundings. Outwardly, such Lemurians did not differ particularly from their fellow beings; but because a spirit of personality resided vicariously within their physical body, these select individuals exerted a suggestive influence on their surroundings in the highest sense of the word. The respect, reverence, and obedience shown toward them—there is nothing comparable to that today. All the migrations undertaken on Earth to populate its various regions were led by such beings into whom spirits of personality had entered. No language was needed—it did not exist back then—nor were signs required; the mere presence of such a personality was sufficient. And when they deemed it necessary to lead large masses of people from one place to another, these masses followed without giving it a second thought. Reflection did not exist back then either; that developed only later.

[ 15 ] So stiegen herunter die Geister der Persönlichkeitals Venusgeisterin der alten lemurischen Zeit. Und wir können daher sagen, daß diese Venusgeister, dieauf der Erde Menschenantlitz trugen, so eben wie dieses Menschenantlitz damals sein konnte, im ganzen Weltenzusammenhang etwas ganz anderes bedeuteten. Nimmt man ihre kosmische Bedeutung, so reichte sie bis hinauf zur Venus, und ihre Handlungen bedeuteten etwas im ganzen Zusammenhange des kosmischen Systems. Sie konnten die Menschen von einem Ort zum anderen führen, weil sie das wußten aus dem Zusammenhang, der eingesehen werden kann, wenn man die Nachbarschaft der Erde kennt und nicht nur die Erde.

[ 15 ] Thus did the spirits of personality descend as Venus spirits in the ancient Lemurian era. And we can therefore say that these Venus spirits, who wore human form on Earth—as human form could be at that time—meant something quite different within the context of the entire cosmos. If one considers their cosmic significance, it extended all the way up to Venus, and their actions had meaning within the entire context of the cosmic system. They were able to guide people from one place to another because they knew this from the context that can be understood when one is familiar with the Earth’s surroundings and not just the Earth itself.

[ 16 ] Die Entwickelung der Menschheit schritt weiter. Da stellte sich die Notwendigkeit heraus, daß Erzengel, Merkurgeister in die Entwickelung eingreifen mußten; diese mußten nun beseelen und beleben, was da unten auf der Erde war. Das war vorzugsweise in der atlantischen Zeit. Da stiegen Geister des Merkur, Erzengel, Archangeloi herab. Die konnten physischen Leib und Ätherleib der betreffenden Menschen durchseelen, begeisten. So gab es unter den Atlantiern wieder solche Menschen, die äußerlich sich nicht besonders unterschieden von den anderen, die aber in ihrem physischen und Ätherleib von einem Erzengel beseelt waren. Und wenn Sie bedenken, daß wir gestern gesagt haben, die Erzengel haben die Aufgabe, ganze Völkerschaften zu dirigieren, so werden Sie verstehen, daß ein solcher Mensch, der einen Erzengel in sich trug, tatsächlich einem ganzen atlantischen Volksstamm ohne weiteres die entsprechenden, vom Himmel abgelesenen Gesetze geben konnte.

[ 16 ] Humanity’s evolution continued. It then became necessary for archangels and spirits of Mercury to intervene in this evolution; they now had to animate and enliven what existed down here on Earth. This occurred primarily during the Atlantean era. Then spirits of Mercury, archangels, Archangeloi, descended. They were able to animate and inspire the physical and etheric bodies of the people concerned. Thus, among the Atlanteans there were again such people who outwardly did not differ particularly from the others, but who were animated in their physical and etheric bodies by an archangel. And if you consider that we said yesterday that the archangels have the task of guiding entire peoples, you will understand that such a person, who carried an archangel within, could indeed readily impart the corresponding laws—derived from heaven—to an entire Atlantean tribe.

[ 17 ] So waren die großen Führer der alten lemurischen Zeit, wo es noch notwendig war, viel allgemeiner zu wirken, beseelt von Venusgeistern. Diejenigen, die in der atlantischen Zeit kleinere Völkermassen zu dirigieren hatten, waren beseelt von Erzengeln. Was man Priesterkönige der atlantischen Zeit nennt, das ist Maja; sie sind gar nicht so, wie sie sich äußerlich darstellen. In ihrem physischen Leib und Ätherleib lebt ein Erzengel, der ist der eigentlich Handelnde. Und wir können zurückgehen in die atlantische Zeit, wir können da aufsuchen die geheimen Stätten dieser Menschheitsführer. Von den atlantischen Geheimstätten aus wirkten sie, da erforschten sie die Geheimnisse des Weltenraums. Man kann dasjenige, was da in den alten atlantischen Geheimstätten erforscht und befohlen wurde, umschreiben mit dem Namen Orakel, obwohl dieses Wort aus späteren Zeiten stammt. Der Name Orakelstätte paßt sehr gut auf die eigentlichen Lehrstätten und Regierungsstätten dieser atlantischen Menschen, die die Erzengel in sich trugen. Von da aus wirkten sie als große Lehrer, so daß sie auch andere Menschen nun heranziehen und zu Dienern und Priestern in den Orakelstätten der Atlantier machen konnten.

[ 17 ] Thus, the great leaders of the ancient Lemurian era, when it was still necessary to exert a much broader influence, were inspired by spirits from Venus. Those who had to lead smaller groups of people in the Atlantean era were inspired by archangels. What are called the priest-kings of the Atlantean era are mayas; they are not at all as they appear on the outside. An archangel lives within their physical and etheric bodies; he is the one who actually acts. And we can go back to the Atlantean era; we can seek out the secret sites of these leaders of humanity. From the Atlantean secret sites they worked; there they explored the mysteries of the cosmos. What was explored and commanded in those ancient Atlantean secret sites can be described by the name “oracle,” although this word originates from later times. The name “oracle site” fits very well with the actual places of learning and government of these Atlanteans, who carried the archangels within themselves. From there they worked as great teachers, so that they could also draw other people to them and make them servants and priests in the oracle sites of the Atlanteans.

[ 18 ] Es ist wichtig, daß man weiß, daß in der alten Atlantis Menschen vorhanden waren, die eigentlich Erzengel waren, die in ihrem physischen und Ätherleib verkörpert trugen einen Erzengel. Würde der hellseherische Blick gegenübergetreten sein einem solchen Menschen, so würde er in der Tat gesehen haben den physischen Menschen und hinter dem physischen Menschen sich erheben, wie in einer riesigen Gestalt nach oben in unbestimmte Regionen sich verlierend, den ihn inspirierenden Erzengel. Eine zweifache Wesenheit war eine solche Persönlichkeit, wie wenn hinter dem physischen Menschen, aus dem Unbestimmten herauswachsend, der ihn inspirierende Erzengel da gewesen wäre. Wenn nun diese Menschen starben, so ging der physische Leib eben nach den Gesetzen der Atlantis zugrunde. Er löste sich auf, der physische Leib, den natürlich der Erzengel ebenso inspiriert hatte, aber der Ätherleib, der löste sich nicht auf. Es gibt eine spirituelle Ökonomie, die Ausnahmen erheischt gegenüber dem, was im allgemeinen als geisteswissenschaftliche Wahrheit hingestellt werden muß. Wir sagen, und im allgemeinen ist das durchaus richtig: Wenn ein Mensch stirbt, dann legt er seinen physischen Leib ab, nach einiger Zeit auch seinen Ätherleib, und der Ätherleib löst sich auf mit Ausnahme eines Extraktes. So ist es aber nur im allgemeinen. Es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen einem solchen Ätherleib, wie ihn diese Eingeweihten der atlantischen Orakel hatten, der von einem Erzengel durchsetzt war, und einem gewöhnlichen Ätherleib. Ein solch wertvoller Ätherleib geht nicht verloren, der wird in der geistigen Welt aufbewahrt. Und es wurden aufbewahrt zunächst durch den höchsten Führer der atlantischen Orakel die sieben bedeutendsten Ätherleiber der sieben großen Anführer dieser Orakel. Sie waren also ursprünglich gewoben dadurch, daß in diesen Ätherleibern Erzengel gewohnt hatten, die bei dem Tode natürlich wieder in die höheren Welten zurückkehrten. So etwas wird aufbewahrt, natürlich nicht in Schachteln, sondern nach spirituellen Gesetzen. Der atlantische Eingeweihte des Sonnenorakels ist aber kein anderer als derjenige, der so oft der Manu genannt wird, der herüberführte nach Asien die atlantische Bevölkerung in ihrem Rest, um die nachatlantischen Kulturen zu begründen. Er nahm sein kleines Häuflein und führte es nach Asien herüber. Durch Generationen kultivierte er die Menschen, und als die geeigneten Sieben gezüchtet und herangezogen waren, da wob er ihnen ein in ihren eigenen Ätherleib die sieben aufbewahrten Ätherleiber, die in der alten Atlantis durch Erzengel gewoben waren. Jene Sieben, die hinuntergeschickt wurden von dem großen Führer, um die erste nachatlantische Kultur zu begründen, die sieben heiligen Rishis der indischen Kultur, sie trugen in ihrem Gewebe die Ätherleiber der großen atlantischen Führer, die wiederum diese Ätherleiber erworben hatten durch die Erzengel selber. So wirkten Vergangenheit und Gegenwart und Zukunft zusammen. In diesen sieben Menschen, die man die heiligen Rishis nennt, würden Sie schlichte Leute gefunden haben, denn sie standen mit ihrem Astralleibe und ihrem Ich nicht auf der Höhe des Ätherleibes. In den Ätherleib war einverwoben dasjenige, was sie eigentlich konnten; daher hatten sie gewisse Stunden, wo in ihrem Ätherleib die Inspiration wirkte. Da sagten sie Dinge, die sie selbst nicht hätten erreichen können, da floß von ihren Lippen, was durch ihren Ätherleib in sie hinein inspiriert worden war. So waren sie schlichte Leute, wenn sie ihrem eigenen Urteil überlassen waren; wenn sie aber die Stunden der Inspiration hatten, wo der Ätherleib wirkte, da sprachen sie die größten Geheimnisse unseres Sonnensystems, der Welt überhaupt, aus.

[ 18 ] It is important to know that in ancient Atlantis there were people who were actually archangels, who embodied an archangel in their physical and etheric bodies. If a clairvoyant gaze had been directed at such a person, it would indeed have seen the physical human being and, rising behind the physical human being—as if in a gigantic form, rising upward and losing itself in indefinite regions—the archangel who inspired him. Such a personality was a dual being, as if behind the physical human being, emerging from the indefinite, the archangel inspiring him had been present. When these people died, the physical body perished according to the laws of Atlantis. The physical body, which the archangel had of course also inspired, dissolved, but the etheric body did not dissolve. There is a spiritual economy that demands exceptions to what must generally be presented as spiritual-scientific truth. We say—and generally this is quite correct—that when a human being dies, they shed their physical body, and after some time also their etheric body, and the etheric body dissolves with the exception of an extract. But this is only generally the case. There is a vast difference between an etheric body such as that possessed by these initiates of the Atlantean oracles—which was permeated by an archangel—and an ordinary etheric body. Such a precious etheric body is not lost; it is preserved in the spiritual world. And the seven most significant etheric bodies of the seven great leaders of these oracles were initially preserved by the highest leader of the Atlantean oracles. They were thus originally woven together because archangels had dwelt within these etheric bodies, who naturally returned to the higher worlds upon death. Such things are preserved, of course not in boxes, but according to spiritual laws. The Atlantean initiate of the Sun Oracle, however, is none other than the one so often called the Manu, who led the remaining Atlantean population over to Asia to establish the post-Atlantean cultures. He took his small band and led them over to Asia. Through generations he cultivated the people, and when the suitable Seven had been bred and raised, he wove into their own etheric bodies the seven preserved etheric bodies that had been woven in ancient Atlantis by archangels. Those seven who were sent down by the great leader to establish the first post-Atlantean culture—the seven holy Rishis of Indian culture—carried within their being the etheric bodies of the great Atlantean leaders, who in turn had received these etheric bodies from the archangels themselves. Thus past, present, and future worked together. In these seven people, whom one calls the holy Rishis, you would have found simple folk, for they did not stand on the same level as their etheric bodies with their astral bodies and their I. Woven into the etheric body was that which they were actually capable of; therefore, they had certain moments when inspiration worked within their etheric bodies. Then they spoke of things they could not have attained on their own; what flowed from their lips was what had been inspired into them through their etheric body. Thus they were simple people when left to their own judgment; but when they had those moments of inspiration, when the etheric body was at work, they spoke of the greatest mysteries of our solar system, indeed of the world itself.

[ 19 ] In der nachatlantischen Zeit war es auch noch nicht so weit, daß die Menschen sozusagen gar nichts mehr brauchten von oben, daß sie gar keine Beseelung mehr nötig hatten, sondern auch da fand noch eine Art Beseelung von oben statt. Wir haben gesehen, wie eine solche Beseelung bei der lemurischen Bevölkerung dadurch geschah, daß der physische Leib beseelt wurde von Geistern der Persönlichkeit; in der atlantischen Zeit wurde der physische und der Ätherleib durchseelt von Erzengeln; und jetzt wurden die großen Menschheitsführer der nachatlantischen Zeit zunächst beseelt dadurch, daß die Engel zu ihnen herunterstiegen in ihren physischen Leib, Ätherleib und Astralleib hinein. Die großen Führer der ersten nachatlantischen Zeit hatten also nicht bloß ihren menschlichen physischen Leib, Ätherleib und Astralleib, sondern da drinnen steckte ein Engel. Dadurch konnten diese großen Führer zurückschauen in ihre früheren Inkarnationen. Das kann der gewöhnliche Mensch nicht, weil er sich noch nicht bis zum Manas hinauf entwickelt hat; er muß erst selbst ein Engel werden. Diese Führer, die herausgeboren waren aus der gewöhnlichen Bevölkerung, diese trugen in ihrem physischen Leib, Ätherleib und Astralleib ein Engelwesen, das sie beseelte, das sie durchsetzte. Das war also wiederum Maja, das waren wiederum Wesen, die etwas anderes sind, als was sie darstellen auf der Erde. Und die großen Menschheitsführer des grauen Altertums waren eben durchaus etwas ganz anderes, als sie äußerlich schienen. Es waren Persönlichkeiten, in denen ein Engel war, der ihnen eingab, was sie brauchten, um Lehrer und Führer der Menschen zu sein. Die großen Religionsstifter und Religionsführer waren solche von Engeln besessene Menschen. Engel sprachen aus ihnen.

[ 19 ] In the post-Atlantean era, humanity had not yet reached the point where, so to speak, it no longer needed anything from above, where it no longer required any kind of spiritual animation; rather, a form of spiritual animation from above still took place. We have seen how such an animation took place among the Lemurian population through the physical body being animated by spirits of personality; in the Atlantean era, the physical and etheric bodies were animated by archangels; and now the great leaders of humanity in the post-Atlantean era were initially animated by angels descending into their physical, etheric, and astral bodies. The great leaders of the early post-Atlantean era thus had not merely their human physical body, etheric body, and astral body, but within them dwelt an angel. This enabled these great leaders to look back upon their earlier incarnations. The ordinary human being cannot do this, because he has not yet developed up to the level of the manas; he must first become an angel himself. These leaders, who were born from the ordinary population, carried within their physical, etheric, and astral bodies an angelic being that animated them, that permeated them. This, then, was again Maya; these were beings who are something other than what they appear to be on Earth. And the great leaders of humanity in ancient times were indeed something quite different from what they appeared to be on the outside. They were personalities in whom an angel dwelt, inspiring them with what they needed to be teachers and guides to humanity. The great founders and leaders of religions were such people possessed by angels. Angels spoke through them.

[ 20 ] Nun sind aber die Dinge in der Welt wohl in vollständiger Regelmäßigkeit zu schildern, aber es schieben sich immer die Entwickelungsvorgänge ineinander. Was wir so in vollkommener Regelmäßigkeit schildern, das spielt sich nicht auch in vollständiger Regelmäßigkeit ab. Gewiß, in der Hauptsache gilt es, so daß also in der lemurischen Zeit durch menschliche Wesen Geister der Persönlichkeit sprachen, in der atlantischen Zeit Erzengel und in der nachatlantischen Zeit Engel. Aber es ragen auch solche Wesen noch in die nachatlantische Zeit herein, die bis in ihren physischen Leib von Geistern der Persönlichkeit durchsetzt sind, die also eigentlich, trotzdem sie in der nachatlantischen Zeit leben, in derselben Lage sind, wie einstmals jene Wesen in der lemurischen Zeit waren, aus denen Geister der Persönlichkeit sprachen. Also, es kann Menschen geben in der nachatlantischen Zeit, die durchaus die Charakterzeichen der äußeren Völker tragen, die aber, weil die Menschheit auch solche großen Führer brauchte, noch in sich tragen einen Geist der Persönlichkeit, die die äußere Verkörperung eines solchen Geistes sind. Dann gibt es auch solche Menschen in der nachatlantischen Zeit, die nun wiederum in sich einen Erzengel, einen Merkurgeist tragen, der ihren physischen und namentlich ihren Ätherleib durchseelt. Und endlich gibt es die dritte Sorte von Menschen, die durchseelt, die inspiriert sind im physischen Leib, Ätherleib und Astralleib von einem Engelwesen, aus denen also ein Engel spricht.

[ 20 ] Now, while the things of the world can certainly be described in terms of complete regularity, the processes of development are always intertwined. What we describe as occurring with perfect regularity does not actually unfold with perfect regularity. Certainly, the general principle holds true: that is, during the Lemurian epoch, spirits of personality spoke through human beings; during the Atlantean epoch, archangels; and during the post-Atlantean epoch, angels. But there are also beings who extend into the post-Atlantean era who are permeated right down to their physical bodies by spirits of personality; thus, although they live in the post-Atlantean era, they are actually in the same situation as those beings in the Lemurian era through whom spirits of personality spoke. Thus, there may be people in the post-Atlantean era who certainly bear the characteristic traits of the outer peoples, but who, because humanity also needed such great leaders, still carry within themselves a Spirit of Personality, being the outer embodiment of such a Spirit. Then there are also such people in the post-Atlantean era who, in turn, carry within themselves an archangel, a Mercury spirit, who animates their physical and, in particular, their etheric body. And finally, there is the third type of people who are animated, who are inspired in their physical body, etheric body, and astral body by an angelic being, through whom an angel speaks.

[ 21 ] Im Sinne der östlichen Lehre bekommen nun solche Menschheitspersönlichkeiten wieder besondere Namen. Also eine Menschheitspersönlichkeit, die zwar äußerlich ein Mensch unserer nachatlantischen Zeit ist, die aber eigentlich einen Geist der Persönlichkeit in sich trägt, die bis in ihren physischen Leib hinein von einem Geist der Persönlichkeit durchseelt ist, nennt man in östlicher Lehre DhyaniBuddha. Dhyani-Buddha ist also ein Generalname für menschliche Individualitäten, die von einem Geist der Persönlichkeit bis hinein in ihren physischen Leib beseelt sind. Diejenigen Persönlichkeiten, die bis in ihren Ätherleib hinein beseelt sind, die einen Erzengel in sich tragen in der nachatlantischen Zeit, die nennt man Bodhisattva. Und diejenigen, die einen Engel in sich tragen, die also durchseelt sind in ihrem physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib, die nennt man menschliche Buddhas. So daß wir drei Stufen haben: die DhyaniBuddhas, die Bodhisattvas und die menschlichen Buddhas. Das ist die wahre Lehre der Buddhas, von den Klassen und Kategorien der Buddhas, die wir anzusehen haben im Zusammenhang mit der ganzen Art und Weise, wie sich die Hierarchien ausleben.

[ 21 ] In the sense of Eastern teachings, such human personalities are now once again given special names. Thus, a human personality who, although outwardly a human being of our post-Atlantean era, actually carries within themselves a spirit of personality—who is permeated by a spirit of personality right down into their physical body—is called a Dhyani-Buddha in Eastern teachings. Dhyani-Buddha is thus a general term for human individualities who are animated by a spirit of personality right down into their physical body. Those personalities who are imbued with spirit right down into their etheric body, who carry an archangel within themselves in the post-Atlantean era, are called Bodhisattvas. And those who carry an angel within themselves—that is, who are imbued with spirit in their physical body, etheric body, and astral body—are called human Buddhas. Thus we have three stages: the Dhyani Buddhas, the Bodhisattvas, and the human Buddhas. This is the true teaching of the Buddhas, concerning the classes and categories of Buddhas, which we must consider in connection with the entire way in which the hierarchies manifest themselves.

[ 22 ] Das ist das Wunderbare, was uns da begegnet, wenn wir zurückblicken auf die früheren, unentwickelten Menschen, daß wir unter diesen Menschen solche finden, durch die eigentlich die großen Hierarchien aus dem Kosmos herunter in den Planeten hinein sprechen, und daß erst nach und nach die Geister der oberen Hierarchien, die schon vor unserer Erdenentstehung gewirkt haben, die Menschen, die da unten wohnen, die Planetenmenschen, entlassen in dem Grade, als diese reif werden. In eine ungeheure Weisheit sehen wir da hinein. Und das ist außerordentlich wichtig, daß wir diese Weisheit gerade in diesem Sinne durchschauen, wie sie gelehrt wurde in alten Zeiten, da der Menschheit die Urweltweisheit gelehrt wurde.

[ 22 ] What is truly wondrous when we look back at the earlier, undeveloped human beings is that among them we find individuals through whom the great hierarchies of the cosmos actually speak down into the planet, and that only gradually do the spirits of the higher hierarchies, who were already active before the formation of our Earth, release the human beings dwelling down there—the planetary human beings—to the extent that they become ready. We are looking into an immense wisdom here. And it is extraordinarily important that we perceive this wisdom precisely in this sense, as it was taught in ancient times, when the primordial wisdom of the world was taught to humanity.

[ 23 ] Wenn Sie also hören von den Buddhas - und es wird in der östlichen Lehre nicht nur von dem einen Buddha gesprochen, sondern von vielen, unter denen natürlich wieder verschiedene Vollkommenheitsgrade sind -, so beachten Sie: Ein Buddha wandelt auf der Erde, aber hinter dem Buddha sozusagen kam noch der Bodhisattva und sogar der Dhyani-Buddha. Nun konnte aber auch die Sache so sein, daß zum Beispiel der Dhyani-Buddha und der Bodhisattva gar nicht heruntergingen bis zur Durchseelung des physischen Leibes, sondern daß der Bodhisattva nur herunterging bis zur Beseelung des Ätherleibes, so daß Sie also eine Wesenheit vermuten können, die nicht so weit geht, auch den physischen Leib des Menschen zu durchseelen und zu inspirieren, sondern nur den Ätherleib. Da kann es aber geschehen, daß ein solcher Bodhisattva, der also physisch gar nicht sichtbar ist — denn wenn er nur in einem Ätherleib erscheint, so ist er physisch nicht sichtbar, und es gab durchaus solche Bodhisattvas, die physisch nicht sichtbar waren -, daß ein solcher Bodhisattva als höheres Wesen den menschlichen Buddha wiederum besonders inspirieren kann. So daß wir haben den menschlichen Buddha, der schon inspiriert ist von einem Engelwesen, der aber in seinem Ätherleib noch inspiriert ist von einem Erzengelwesen.

[ 23 ] So when you hear about the Buddhas—and in Eastern teachings, it is not just one Buddha who is spoken of, but many, among whom there are, of course, varying degrees of perfection—please note: A Buddha walks the earth, but behind the Buddha, so to speak, came the Bodhisattva and even the Dhyani Buddha. Now, however, it could also be the case that, for example, the Dhyani-Buddha and the Bodhisattva did not descend all the way to animate the physical body, but that the Bodhisattva descended only as far as animating the etheric body, so that you can imagine a being who does not go so far as to animate and inspire the human physical body, but only the etheric body. It can happen, however, that such a Bodhisattva—who is therefore not physically visible at all, for if he appears only in an etheric body, he is not physically visible, and there were certainly such Bodhisattvas who were not physically visible—that such a Bodhisattva, as a higher being, can in turn particularly inspire the human Buddha. So we have the human Buddha, who is already inspired by an angelic being, but who is further inspired in his etheric body by an archangelic being.

[ 24 ] Das ist das Wesentliche, daß wir da hineinblicken in eine wunderbare Kompliziertheit der menschlichen Wesenheit. Und gar manche Individualität, zu der wir zurückblicken in der früheren Zeit, verstehen wir eigentlich nur, wenn wir sie auffassen wie einen Sammelpunkt verschiedener Wesenheiten, die sich durch den Menschen ausleben und ankündigen. Denn wahrhaftig, manches Zeitalter hat nicht genügend viele große Menschen, die inspiriert werden können von den Geistern, die zu wirken haben. Da muß manchmal eine einzige Persönlichkeit von den verschiedensten Individualitäten der höheren Hierarchien durchseelt und beseelt werden. Und manchmal spricht sozusagen nicht nur die Bevölkerung von Merkur, sondern es sprechen die von Merkur und Venus zu uns, wenn wir irgendeine Persönlichkeit vor uns haben. Das also, sehen Sie, sind die Begriffe, welche uns führen zum Verständnis der menschheitlichen Entwickelung, so daß wir Persönlichkeiten in ihrer wahren Gestalt erkennen, während sie, wenn sie uns als physische Menschen entgegentreten, eigentlich bloß Maja sind.

[ 24 ] The essential point is that we are looking into the wondrous complexity of the human being. And there are many individuals from earlier times whom we can truly understand only if we view them as a focal point for various beings who express themselves and make their presence known through the human being. For truly, many an age has not had enough great human beings who can be inspired by the spirits that are to work. There, a single personality must sometimes be permeated and animated by the most diverse individualities of the higher hierarchies. And sometimes, so to speak, it is not only the population of Mercury that speaks to us, but those of Mercury and Venus speak to us when we have a certain personality before us. So, you see, these are the concepts that lead us to an understanding of human evolution, so that we recognize personalities in their true form, whereas when they appear to us as physical human beings, they are actually merely Maya.

[ 25 ] Morgen werden wir nun damit beginnen, den einzelnen physischen Planeten in seiner Entstehung zu begreifen, den wir bis jetzt nur als Marke betrachtet haben, um ihn dann als Wohnsitz für die entsprechenden Wesenheiten auffassen zu können.

[ 25 ] Tomorrow we will begin to understand the origin of each physical planet—which we have so far regarded merely as a marker—so that we may then perceive it as a dwelling place for the corresponding beings.