Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

Spiritual Hierarchies
and their Reflection in the Physical World
GA 110

17 April 1909, Düsseldorf

Translate the original German text into any language:

Versions Available:

Spiritual Hierarchies, tr. SOL
  1. Geistige Hierarchien, 7th ed.

Achter Vortrag

Eighth Lecture

[ 1 ] Wir kommen heute zu einem Kapitel in der Darstellung der höheren Wesenheiten und ihrer Beziehungen zu unserem Welt- und Sonnensystem, das eigentlich zu jenen Kapiteln gehört, die für den gegenwärtigen Menschen, der sich über die Welt und ihre Verhältnisse aus der gewöhnlichen populären Wissenschaft unterrichtet, am anrüchigsten sein muß, denn es werden Dinge berührt werden müssen, bei denen sich der moderne Wissenschafter absolut nichts vorstellen kann. Das beruht natürlich durchaus nicht auf Gegenseitigkeit, sondern derjenige, der auf dem Boden des Okkultismus feststeht, der kann von seinem Gesichtspunkt aus die Tatsachen der modernen Wissenschaft durchaus überschauen. Und nirgends werden Sieirgendeinen Widerspruch zwischen dem, was in diesen Vorträgen gesagt worden ist, und den Tatsachen der modernen Wissenschaft finden, nur ist natürlich manchmal die Harmonie nicht so leicht herzustellen. Aber diejenigen von Ihnen, welche Geduld haben und nach und nach alles verfolgen, sie werden schon sehen, wie sich die einzelnen Dinge zu einem großen Ganzen zusammenschließen.

[ 1 ] Today we come to a chapter in the description of the higher beings and their relationships to our world and solar system that actually belongs to those chapters which must be most objectionable to the modern person, who learns about the world and its conditions from ordinary popular science, for it will be necessary to touch upon things about which the modern scientist can imagine absolutely nothing. Of course, this is by no means a two-way street; rather, those who stand firmly on the ground of occultism can, from their perspective, fully grasp the facts of modern science. And nowhere will you find any contradiction between what has been said in these lectures and the facts of modern science; it is just that, of course, harmony is not always easy to establish. But those of you who have patience and follow everything step by step will see how the individual elements come together to form a great whole.

[ 2 ] Bei dieser Gelegenheit darf ja vielleicht auch gesagt werden, daß mancherlei von dem, was auch hier in diesen Vorträgen gesprochen wird, von anderer Seite her beleuchtet worden ist, sagen wir im Vortragszyklus von Stuttgart, von Leipzig, und wer äußerlich diese Zyklen nimmt und sie vergleicht, der kann wirklich manchen Widerspruch finden zwischen dieser oder jener Aussage. Das rührt einzig und allein davon her, daß es meine Aufgabe ist, in diesen Vorträgen nicht über spekulative Theorien zu sprechen, sondern über die Tatsachen des hellseherischen Bewußtseins, und daß allerdings Tatsachen sich anders ausnehmen, wenn man sie von der einen Seite und wenn man sie von der anderen Seite ansieht. Vergleichsweise wird sich Ihnen ja schon ein Baum, den Sie von der einen Seite malen, anders ausnehmen, als wenn Sie ihn von der anderen Seite malen, und doch ist es derselbe Baum. So ist es auch mit der Schilderung der geistigen Tatsachen, wenn sie von verschiedenen Seiten her beleuchtet werden. Freilich, wenn von ein paar Begriffen ausgegangen und daraus ein System konstruiert wird, dann ist es leicht, von vornherein ein abstraktes System aufzustellen; aber wir arbeiten von unten auf, und die harmonische Einheit wird sich dann als Krönung ergeben. Insbesondere aber muß immer nachgedacht werden bei einer jeden Aussage, in welchem Sinn und in welcher Richtung sie gemacht wird. Wenn zum Beispiel gesagt wurde, daß man in einem populären Werke findet, daß Luft, Gas im Jupiter so dicht sein müsse wie Teer oder Honig und daß dies vom Standpunkt der Geisteswissenschaft aus in gewisser Beziehung sogar eine groteske Vorstellung ist — und die Redewendung, die ich gebrauchte, sollte das Groteske der Sache andeuten -, so kann man vom Standpunkt der Wissenschaft von heute gewiß sagen: Weißt du denn nicht, daß gegenwärtig die Physik Luft herstellen kann in einem so dichten Zustand, wie Honig oder Teer ist? Gewiß, das ist eine selbstverständliche Tatsache der Wissenschaft, aber darauf kommt es nicht an, denn in dieser Linie bewegt sich die Betrachtung dabei nicht. Was die Wissenschaft Luft nennt, kann gewiß so verdichtet werden; aber es ist das für eine geisteswissenschaftliche Betrachtung gar nichts anderes als ein anderer Fall dafür, daß Wasser so hart gemacht werden kann wie ein Stein, nämlich zu Eis. Gewiß ist Eis Wasser, aber es handelt sich darum, ob man lebendig die Dinge betrachtet in ihren Funktionen oder in dem toten Sinn der heutigen Wissenschaft. Daß Eis Wasser ist, ist selbstverständlich, aber wenn man jemand, der gewohnt ist, das ganze Jahr seine Mühle mit Wasser zu bewegen, raten würde, mit Eis seine Mühle zu bewegen, was würde er da sagen? Also, es kommt nicht auf die abstrakte Vorstellung an, daß Eis Wasser ist, sondern darauf, das Weltall in seiner Tätigkeit zu verstehen. Da müssen ganz andere Gesichtspunkte walten als bei der abstrakten Unterhaltung über die rein stoffliche Metamorphose in bezug auf die Dichtigkeit. Ebensowenig wie man mit Eis Mühlen treiben kann, so wenig kann man natürlich eine Luft, die so dick ist wie Honig oder Teer, einatmen. Und darauf kommt es an in der geisteswissenschaftlichen Betrachtung. Denn wir betrachten nicht die Weltenkugeln in der Art, wie sie heute betrachtet werden, als jene materiellen Batzen von einer bestimmten Größe, die da in dem Weltenraum herum sich bewegen und in denen die moderne astronomische Mythologie eben nur Kugeln materieller Artsieht, wir betrachten sie in ihrem lebendigen seelisch-geistigen Dasein, wir betrachten sie mit anderen Worten in ihrer Ganzheit. Also in dieser Ganzheit haben wir zu betrachten, was wir in geisteswissenschaftlichem Sinn nennen Entstehung der einzelnen Weltenkörper. Und nun wollen wir als erstes Beispiel von der Entstehung eines Weltenkörpers den alten Saturn wählen, jenen alten Saturn, von dem wir wissen, daß von ihm unsere Evolution ausgegangen ist. Schon habe ich Ihnen gesagt: Dieser alte Saturn war zunächst so groß wieim Grunde genommen unser ganzes heutiges Sonnensystem. Dasjenige also, was man im umfänglicheren Sinn den alten Saturn in seinem Anfangszustand nennt, das ist so groß wie unser ganzes Sonnensystem ungefähr. Nur müssen wir uns diesen alten Saturn eben nicht als eine materielle Kugel bloß vorstellen. Wir wissen ja, daß er von den drei materiellen Zuständen, die man heute fest, flüssig und gasförmig nennt, überhaupt noch nichts hat, sondern daß er nur aus Wärme oder Feuer besteht. Und nun werden wir einmal uns denken, daß diese uralte Wärmekugel dieser Kreis sei. Sie erinnern sich zugleich, daß wir gesagt haben: Da, wo sich diese Saturnkugel fortentwickelt hat zur Sonnenkugel, da treten deutlich im Umkreis der Sonnenkugel diejenigen Wesenheiten auf, welche den Tierkreis ausmachen. — Aber ich habe schon damals angedeutet, daß dieser Tierkreis, wenn auch noch nicht, ich möchte sagen, so dicht, so kompakt vorhanden war wie während des Sonnendaseins, daß er doch auch schon um den alten Saturn herum ist. Also im Umkreis des alten Saturn denken wir uns waltend Throne, Cherubim, Seraphim, und diese eigentlich sind uns zunächst im geistigen Sinn der Tierkreis. Diese Linie sei uns zunächst im geistigen Sinn der Tierkreis. Sie werden sagen: Wie stimmt denn das mit der gegenwärtigen Bezeichnung des Tierkreises überein? - Oh, es stimmt vollkommen überein, wie wir uns im Verlaufe der letzten Vorträge noch vollständig überzeugen werden. Nur müssen Sie es sich zunächst so vorstellen: Denken Sie sich, Sie könnten sich irgendwo auf dieser alten Saturnkugel an einer bestimmten Stelle aufstellen. Heben Sie nun die Hand auf und zeigen mit dem Finger hinaus, so ist über dieser Stelle die Region von gewissen Thronen, Cherubim und Seraphim. Wenn Sie sich ein Stück weiterbewegen und hinausdeuten, so ist ein anderer der Throne, Cherubim und Seraphim an der Stelle, auf die Sie hindeuten, denn diese drei Gruppen von Wesenheiten bilden einen Reigen ringsherum um den alten Saturn. Und nun denken Sie sich einmal, Sie wollten sozusagen die Richtung bezeichnen, in der gewisse Throne, Cherubim, Seraphim sich befinden. Da ist nicht etwa einer wie der andere, sie sind nicht wie zwölf vollständig gleiche Soldaten, sondern es unterscheidet sich einer von dem anderen sehr erheblich; sie sind alle individualisiert, so daß man auf verschiedene Wesenheiten zeigt, wenn man von verschiedenen Punkten aus hinausdeutet. Und damit man sozusagen auf den richtigen der Throne, Cherubim, Seraphim zeigen kann, markiert man sich das durch eine bestimmte Sternkonstellation. Das ist also eine Marke. Und da sagt man nun: In der Richtung hier liegen diejenigen Throne, Cherubim, Seraphim, die man nennt Zwillinge, in einer anderen diejenigen, die man Löwe nennt und so weiter. Also das sind gleichsam Marken, um diese Richtung anzugeben, wo die betreffenden Wesenheiten sind. Als solche Marken fassen wir zunächst die eigentümlichen Sternkonstellationen auf. Sie sind noch etwas anderes, aber zunächst müssen wir uns klarmachen, daß wir es mit geistigen Wesenheiten zu tun haben, wenn wir von dem Tierkreis sprechen.

[ 2 ] On this occasion, it might also be worth mentioning that some of what is discussed here in these lectures has been examined from other perspectives—for example, in the lecture series in Stuttgart and Leipzig. Anyone who looks at these series from the outside and compares them may indeed find some contradictions between this or that statement. This stems solely from the fact that my task in these lectures is not to speak about speculative theories, but about the facts of clairvoyant consciousness, and that facts do indeed appear differently when viewed from one side versus the other. By way of comparison, a tree that you paint from one side will appear different to you than if you paint it from the other side, and yet it is the same tree. So it is with the description of spiritual facts when they are illuminated from different angles. Of course, if one starts with a few concepts and constructs a system from them, it is easy to establish an abstract system from the outset; but we work from the bottom up, and the harmonious unity will then emerge as the crowning achievement. In particular, however, one must always consider, with regard to every statement, in what sense and in what direction it is made. If, for example, it was said that one finds in a popular work that air, or gas, on Jupiter must be as dense as tar or honey, and that from the standpoint of spiritual science this is in a certain sense even a grotesque notion—and the phrase I used was meant to suggest the grotesqueness of the matter—then from the standpoint of today’s science one can certainly say: Don’t you know that physics can currently produce air in a state as dense as honey or tar? Certainly, this is a self-evident fact of science, but that is not the point, for the line of reasoning does not proceed along those lines. What science calls air can certainly be condensed to that degree; but from a spiritual-scientific perspective, this is nothing other than another example of how water can be made as hard as a stone—namely, into ice. Certainly, ice is water, but the question is whether one views things in their living functions or in the dead sense of modern science. That ice is water goes without saying, but if one were to advise someone who is accustomed to powering his mill with water all year round to power his mill with ice, what would he say? So, it does not depend on the abstract notion that ice is water, but on understanding the universe in its activity. Here, entirely different perspectives must prevail than in the abstract discussion of purely material metamorphosis with regard to density. Just as one cannot power mills with ice, so naturally one cannot breathe air that is as thick as honey or tar. And this is what matters in the spiritual-scientific perspective. For we do not view the celestial spheres in the way they are viewed today—as those material lumps of a certain size moving about in outer space, in which modern astronomical mythology sees nothing but spheres of a material nature—but rather we view them in their living, soul-spiritual existence; in other words, we view them in their entirety. It is within this wholeness, then, that we must consider what we call, in the spiritual-scientific sense, the formation of the individual celestial bodies. And now, as our first example of the formation of a celestial body, let us choose the ancient Saturn—that ancient Saturn from which we know our evolution originated. I have already told you: this ancient Saturn was initially as large as, in essence, our entire present-day solar system. So what is called, in a broader sense, the ancient Saturn in its initial state is roughly as large as our entire solar system. We must simply not imagine this ancient Saturn as merely a material sphere. We know, after all, that it possesses none of the three material states we call today solid, liquid, and gaseous, but consists solely of heat or fire. And now let us imagine that this ancient sphere of heat is this circle. You will recall at the same time that we said: Where this Saturn sphere developed into the solar sphere, there appear, clearly within the sphere of the sun, those beings that constitute the zodiac. — But I already indicated back then that this zodiac, even if it was not yet—I would say—as dense, as compact as it is during the Sun’s existence, was already present around the old Saturn. So, in the sphere of the old Saturn, we imagine Thrones, Cherubim, and Seraphim reigning, and these are actually, for us, the zodiac in the spiritual sense. Let this line be, for the time being, the zodiac in a spiritual sense. You will say: How does this correspond to the current designation of the zodiac? — Oh, it corresponds perfectly, as we shall become fully convinced in the course of the last lectures. You must simply imagine it this way at first: Imagine that you could position yourself somewhere on this ancient sphere of Saturn at a specific point. Now raise your hand and point outward; above this spot lies the region of certain Thrones, Cherubim, and Seraphim. If you move a little further and point outward, another of the Thrones, Cherubim, and Seraphim is at the spot you are pointing to, for these three groups of beings form a circle all around the ancient Saturn. And now imagine for a moment that you wanted, so to speak, to indicate the direction in which certain Thrones, Cherubim, and Seraphim are located. They are not all alike; they are not like twelve completely identical soldiers, but rather differ from one another very significantly; they are all individualized, so that one points to different beings when pointing outward from different points. And so that one can, so to speak, point to the correct thrones, cherubim, and seraphim, one marks this by a specific constellation. This is, then, a marker. And so one says: In this direction lie those thrones, cherubim, and seraphim called Gemini; in another, those called Leo, and so on. So these are, as it were, markers to indicate the direction where the respective beings are located. We initially regard the distinctive constellations as such markers. They are also something else, but first we must realize that we are dealing with spiritual beings when we speak of the zodiac.

[ 3 ] Nun sind es zunächst die Throne, welche ihre Wirkung ausüben auf dieses Feuergebilde, das wir den alten Saturn nennen. Die Throne sind so weit gekommen in ihrer Entwickelung, daß sie ihre eigene Substanz ausfließen lassen können. Sie lassen sozusagen ihre Wärmesubstanz hineinträufeln in diese Saturnmasse. Dadurch entstehen, wie ich Ihnen gesagt habe, rings herum diese Gebilde, die wir etwas grotesk mit «Eiern» bezeichnet haben, etwas grotesk, aber sie haben ja wirklich diese Form.

[ 3 ] First of all, it is the Thrones that exert their influence on this fiery formation we call Old Saturn. The Thrones have advanced so far in their development that they can allow their own substance to flow out. They let their heat substance, so to speak, drip into this Saturn mass. As a result, as I have told you, these formations arise all around it, which we have somewhat grotesquely referred to as “eggs”—somewhat grotesque, but they really do have this shape.

[ 4 ] Nun können Sie fragen: Wie ist es da eigentlich mit der Substanz? War schon vorher eine Wärmesubstanz da? - Was vorher vorhanden war, das können Sie eigentlich nur wie eine Art neutrales Weltenfeuer bezeichnen, das im Grunde genommen eins ist mit dem Weltenraum, so daß ich ebensogut sagen könnte: Früher war nur der Raum da, der wie abgegrenzt worden ist, und nun wird hineingeträufelt in die Oberfläche das, was man die Wärmesubstanz des alten Saturn nennen kann. In dem Augenblick, da diese Wärmesubstanz in den alten Saturn hineingeträufelt wird, da sind auch von beiden Seiten her die Wesenheiten, die da in Betracht kommen, tätig. Wir haben ja schon gesagt: Hier im Innern des Saturnraumes finden wir die Gewalten oder Geister der Form, die Geister der Bewegung oder Mächte und die Herrschaften oder die Geister der Weisheit. Die sind im Innern tätig. Von außen herein sind Cherubim, Seraphim, Throne tätig, und die Folge davon ist, daß ein Zusammenwirken der Wesenheiten von außen und der Wesenheiten von innen stattfindet.

[ 4 ] Now you might ask: What exactly is the situation regarding substance? Was there already a thermal substance there before? — What existed before can really only be described as a kind of neutral cosmic fire, which is essentially one with cosmic space, so that I might just as well say: In the past, there was only space, which had been demarcated, and now what can be called the heat substance of the old Saturn is being dripped into its surface. At the very moment this heat substance is dripped into the old Saturn, the beings involved are also active from both sides. We have already said: Here within the space of Saturn we find the powers or spirits of form, the spirits of movement or powers, and the dominions or spirits of wisdom. These are active within. From the outside, cherubim, seraphim, and thrones are active, and the result is that a cooperation takes place between the beings from the outside and the beings from the inside.

[ 5 ] Im ersten Vortrag wurde gesagt, daß man unterscheiden kann das innere, seelische Feuer, das man fühlt als innere Wärmebehaglichkeit, und das äußerlich wahrnehmbare Feuer. Zwischen beiden liegt die neutrale Wärme mitten darinnen. Diese neutrale Wärme ist eigentlich hier in dieser Eiform drinnen. Dagegen darüber finden wir ausgedehnt die seelische Wärme, wie von außen hereinstrahlend, aber sich zurückhaltend. Es ist, wie wenn von außen hereinstrahlte die seelische Wärme, aber sich zurückhielte vor dem, was da drinnen als neutrales Feuer ist; von innen wird abgestoßen die eigentlich wahrnehmbare Wärme. So daß Sie eigentlich dasjenige, was vorher als ein solches Wärme-Ei gezeichnet worden ist, eingeschlossen haben zwischen zwei Strömungen, einer äußerlichen seelischen Wärmeströmung und einer inneren Wärmeströmung, die für einen äußeren Sinn wahrnehmbar sein würde. Also nur dasjenige, was im Innern ist, ist physisch wahrnehmbare Wärme. Und jetzt kommt durch das Zusammenwirken der äußeren und inneren Wärme jedes solche Saturn-Ei in wirkliche Rotation. Ein jedes solches Saturn-Ei geht ringsherum und kommt unter die Wirkung eines jeden der Throne, Seraphim und Cherubim, die da ringsherum sind. Und jetzt tritt sehr Eigenrümliches ein. Denken Sie sich, dieses Ei kommt bei seinem Wandern endlich an demjenigen Punkte wieder an, wo es ursprünglich erzeugt worden ist — wie gesagt, ich gebe die Tatsachen der geisteswissenschaftlichen Beobachtung wieder -; wenn es daankommt, dann bleibt es stille stehen, da kann es nicht weiter, da wird es aufgehalten. Jedes solche Ei wird an einem bestimmten Punkte erzeugt, wandert dann den Kreis herum und wird aufgehalten, wenn es an die Stelle kommt, wo es erzeugt worden ist. Die Erzeugung dauert aber nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, dann hört sie auf, dann werden keine Wärme-Eier mehr erzeugt. Wenn nun alle diese Eier an dem einen Punkte festgehalten sind, so fallen sie übereinander, es bilden sozusagen alle, indem sie zur Deckung kommen, ein einziges Ei. Also an der Stelle, wo ursprünglich überhaupt die Eier geschaffen werden, da bleiben sie zuletzt stehen, da kommen sie zur Ruhe. Und, natürlich, von dem Momente an, wo keine neuen mehr gebildet werden, kommen sie hier alle zusammen und decken sich zum Schluß. Es entsteht hier also eine Kugel im Umkreis. Diese Kugel entsteht natürlich erst im Laufe der Zeit. Sie ist sozusagen die dichteste Feuermaterie, sie ist auch das, was man nun im engeren Sinne Saturn nennen kann, denn sie steht an derjenigen Stelle, wo der heutige Saturn steht. Und da sich alles in einer gewissen Weise wiederholt, so hat sich auch bei unserer Erdenentstehung der ganze Vorgang wiederholt. Auch der heutige Saturn ist so entstanden, daß er tatsächlich an einer bestimmten Stelle festgehalten worden ist, nicht gerade an der Stelle, wo der alte Saturn festgehalten wurde, weil sich die Dinge aus gewissen Gründen verschieben, aber der Vorgang der Entstehung des heutigen Saturn ist derselbe. Es wird also sozusagen eine kleine Saturnkugel geboren aus dem großen umfänglichen, ursprünglichen Saturn durch das Zusammenwirken all der Weltenmächte, die zu den Hierarchien gehören.

[ 5 ] In the first lecture, it was said that one can distinguish between the inner, spiritual fire—which is felt as a sense of inner warmth and comfort—and the fire that is perceptible externally. Between the two lies the neutral warmth right in the middle. This neutral warmth is actually contained within this egg-shaped form. Above it, however, we find the spiritual warmth spread out, as if radiating in from the outside, yet holding back. It is as if the spiritual warmth were radiating in from the outside, yet holding back from what is inside as neutral fire; from within, the actually perceptible warmth is repelled. So that you have actually enclosed what was previously depicted as such a heat-egg between two currents, an external soul-heat current and an internal heat current that would be perceptible to an external sense. Thus, only what is inside is physically perceptible heat. And now, through the interaction of the outer and inner heat, each such Saturn egg enters into actual rotation. Each such Saturn egg moves around and comes under the influence of each of the Thrones, Seraphim, and Cherubim that are there all around. And now something very peculiar occurs. Imagine that, in its wandering, this egg finally returns to the very point where it was originally generated—as I said, I am recounting the facts of spiritual scientific observation—; when it arrives there, it comes to a standstill; it cannot go any further; it is held back. Each such egg is produced at a specific point, then travels around the circle and is held back when it reaches the place where it was produced. However, the creation lasts only up to a certain point in time; then it ceases, and no more heat-eggs are produced. When all these eggs are held at that one point, they fall upon one another; as they come together to cover one another, they form, so to speak, a single egg. Thus, at the place where the eggs were originally created in the first place, there they finally come to rest; there they come to a standstill. And, of course, from the moment when no new ones are formed, they all come together here and finally merge. A sphere thus forms here in a circular pattern. This sphere, of course, only forms over time. It is, so to speak, the densest fiery matter; it is also what can now be called Saturn in the strict sense, for it stands at the very spot where today’s Saturn stands. And since everything repeats itself in a certain way, the entire process also repeated itself in the formation of our Earth. Today’s Saturn, too, came into being in such a way that it was actually held in a specific place—not exactly where the old Saturn was held, because things shift for certain reasons—but the process of the formation of today’s Saturn is the same. Thus, so to speak, a small Saturn sphere is born from the large, expansive, original Saturn through the interplay of all the world forces belonging to the hierarchies.

[ 6 ] Nun wollen wir einmal diesen Punkt ins Auge fassen, an dem zuletzt alle diese Kugeln beim allerersten Saturn stehengeblieben sind. Von diesem Punkte sagten sich nun die Weisen der Urweltweisheit folgendes. Auf diesem alten Saturn ist die erste Anlage des physischen Menschenleibes gebildet worden. Er wird in seiner allerersten Anlage eigentlich aus Wärme geformt, aber es werden in diesem Wärmekörper schon alle späteren Organe sozusagen im Keime veranlagt. An dem Punkt, wo die erstangeregte Bewegung wiederum zur Ruhe kommt, ist die Anlage entstanden zu jenem Organ im menschlichen Leib, das dann später, wenn es seine Bewegung einstellt, auch das ganze Getriebe des physischen Leibes in Ruhe versetzt — das ist das Herz. Hier von der ersten Anregung der Bewegung geht die Anlage des Herzens aus, aber es entsteht nur dadurch in seiner ersten Anlage, daß auch wiederum an diesem Punkt die Bewegung zur Ruhe gebracht wird. Dadurch wird das Herz jenes Organ, durch das der ganze physische Leib in seinen Funktionen zur Ruhe gebracht wird, wenn es aufhört zu schlagen.

[ 6 ] Let us now consider the point at which all these spheres finally came to rest on the very first Saturn. The sages of primordial wisdom had this to say about this point. On this ancient Saturn, the first rudiments of the physical human body were formed. In its very earliest form, it is actually shaped by heat, but all the later organs are already predisposed, so to speak, in this body of heat. At the point where the initially stirred movement comes to rest again, the rudiment of that organ in the human body has arisen which, later on, when it ceases its movement, also brings the entire machinery of the physical body to rest—that is the heart. Here, from the first stimulation of movement, the rudiment of the heart arises, but it comes into being in its initial form only because, at this point, the movement is brought to rest. Through this, the heart becomes the organ through which the entire physical body is brought to rest in its functions when it ceases to beat.

[ 7 ] Nun bezeichnete man in der alten Sprache ein jedes Glied des menschlichen Leibes mit einem ganz bestimmten Namen. Das Herz bezeichnete man als den Löwen im Leibe. So sagte sich die Urweltweisheit: Auf welche Richtung im Tierkreis muß man zeigen, wenn man die Region treffen will, von der aus herein die erste Anlage zum menschlichen Herzen gelegt worden ist? Man wies hinauf und nannte diese Throne, Seraphim, Cherubim, die von dort wirkten, die Region des Löwen. Der Mensch hat seine Anlage hinausprojiziert in den Weltenraum, und die Region seines Leibes, die man gewohnt worden ist, innerlich den Löwen zu nennen, hat er auch äußerlich die Region des Löwen genannt im Tierkreis. So hängen diese Dinge zusammen.

[ 7 ] In the ancient language, every part of the human body was designated by a very specific name. The heart was referred to as the lion within the body. Thus, ancient wisdom asked: In which direction of the zodiac must one point if one wishes to locate the region from which the first seed of the human heart was sown? One pointed upward and called this region of the Lion, where the Thrones, Seraphim, and Cherubim worked from there. Humanity has projected its essence out into outer space, and the region of the body that one has come to call the Lion inwardly, it has also called the region of the Lion outwardly in the zodiac. Thus these things are connected.

[ 8 ] So sind auch alle anderen Anlagen des Menschen durch diesen Tierkreis gebildet worden. Das Herz ist gebildet worden aus der Region des Löwen. Was in der Nähe des Herzens ist, die Bedingungen des Brustkorbes, also dasjenige, was zum Schutz des Herzens da sein muß, das nannte man im menschlichen Leib den Brustpanzer. Er mußte natürlich in der Anlage eine Region vorher, vor dem Schluß des Herzens, gebildet werden. Und ein anderer Name für Brustpanzer hat sich gebildet, da man die Bezeichnung hernahm von einem Tiere, das von Natur aus solch einen Panzer hat, nämlich von dem Krebs. Eigentlich heißt dasjenige, was da draußen im Tierkreis ist, der «Brustpanzer», nur ist beim Krebs ein natürlicher Panzer da; daher nannte man diese Region den «Krebs». Er liegt auf der einen Seite des Löwen.

[ 8 ] In the same way, all of man’s other faculties have been formed by this zodiac. The heart was formed from the region of Leo. What is near the heart—the structure of the ribcage, that is, what must be there to protect the heart—was called the breastplate in the human body. Naturally, it had to be formed in the structure one region before the heart. And another name for the breastplate has emerged, since the term was taken from an animal that naturally possesses such a shell, namely the crab. Actually, what is out there in the zodiac is called the “breastplate,” but in the case of the crab, there is a natural shell; therefore, this region was named the “Crab.” It lies on one side of the Lion.

[ 9 ] Nach demselben Prinzip wurden auch die anderen Regionen des Tierkreises benannt. In der Tat ist es der in den Weltenraum hinausprojizierte Mensch, der die Namen hergegeben hat für die Bezeichnungen der verschiedenen Regionen des Tierkreises. Nur ist es manchmal durchaus nicht leicht, aus den vielfach entstellten Namen diese ursprüngliche Absicht zu finden, wie Sie an einem solchen Beispiel wie beim Krebs sehen. Der Name ist manchmal nicht auf gerader Linie überliefert worden, sondern man muß oft zurückgehen auf den ursprünglichen Sinn der Sache, wenn man Klarheit gewinnen will.

[ 9 ] The other regions of the zodiac were named according to the same principle. In fact, it is the human being projected out into outer space who provided the names for the various regions of the zodiac. However, it is sometimes quite difficult to discern this original intention from the often distorted names, as you can see in the example of Cancer. The name has not always been passed down in a direct line; rather, one must often go back to the original meaning of the matter if one wishes to gain clarity.

[ 10 ] Jetzt aber wollen wir absehen davon, wie dieser Saturn wieder vergeht, wie er sich wiederum auflöst. Wir wollen jetzt gleich besprechen, wie die Entwickelung, nachdem ein Pralaya abgelaufen ist, nun weitergeht. Nachdem also diese Saturnbildung sich wiederum aufgelöst hat, beginnt sozusagen eine neue Evolution, eine Neubildung. Das erste, was geschieht, ist genau dasselbe wie das, was sich vorher auf dem Saturn abgespielt hat. Dann, nachdem dieses ganze Saturndasein auf diese Weise sich wiederholt hat, beginnt weiter nach dem Mittelpunkte zu eine zweite Bildung. Wir schreiten vor zu jener Entwickelungsstufe, die wir gewöhnlich als die Entwickelung der uralten Sonne bezeichnen. Das geschieht auf die Weise, daß in ähnlicher Weise wie früher die Throne sich hingeopfert haben, es jetzt eine andere Stufe der geistigen Hierarchie ist, die sich opfert, diejenigen Wesenheiten, die wir die Herrschaften oder die Geister der Weisheit nennen. Die Throne sind mächtigere Wesen; sie können physische Substantialität, Wärmesubstantialität aus sich herausträufeln. Daher können sie aus ihrem eigenen Leibe, wie wir beschrieben haben, die Substanz des Saturn herausträufeln. Die Herrschaften oder Geister der Weisheit aber können nur hinopfern einen Ätherleib, der dünner ist. Den physischen Leib in seiner Anlage hat der Mensch schon, den Ätherleib geben ihm jetzt die Herrschaften oder die Geister der Weisheit dazu. Und das geschieht sozusagen in einem zweiten Umkreise. Ich zeichne nun einen zweiten Umkreis. Das wäre die ursprüngliche Größe der alten Sonne, sie ist zusammengezogen gegenüber dem großen früheren Umkreise. Dadurch, daß sie zusammengezogen worden ist, ist sie dichter geworden. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, daß innerhalb der alten Sonne jetzt nicht bloß Wärmesubstanz vorhanden ist, sondern verdichtete Wärmesubstanz, gasig-luftige Substanz. Jetzt wirken aus dem Umkreis mit den anderen, früher genannten Wesenheiten die Herrschaften mit, und drinnen in diesem Sonnenumkreis sind nur noch die Gewalten und die Mächte oder die Geister der Form und der Bewegung. Das andere wirkt alles von dem Umkreis herein.

[ 10 ] But let us now set aside the question of how this Saturn era comes to an end, how it dissolves once again. Let us now discuss how evolution proceeds after a Pralaya has run its course. So, once this Saturn formation has dissolved, a new evolution, a new formation, begins, so to speak. The first thing that happens is exactly the same as what took place previously on Saturn. Then, after this entire Saturn existence has repeated itself in this way, a second formation begins, moving further toward the center. We proceed to that stage of development which we usually refer to as the development of the ancient Sun. This occurs in such a way that, just as the Thrones sacrificed themselves earlier, it is now another level of the spiritual hierarchy that sacrifices itself—those beings we call the Lords or the Spirits of Wisdom. The Thrones are more powerful beings; they can exude physical substance and thermal substance from within themselves. Therefore, as we have described, they can exude the substance of Saturn from their own bodies. The Dominions or Spirits of Wisdom, however, can only sacrifice an etheric body, which is more subtle. Humanity already possesses the physical body in its potential; the etheric body is now added to it by the Dominions or the Spirits of Wisdom. And this takes place, so to speak, within a second circle. I will now draw a second circle. This would be the original size of the old Sun; it has contracted in comparison to the large earlier circle. Because it has contracted, it has become denser. This makes it possible for there to be within the old Sun not merely heat substance, but condensed heat substance—a gaseous, airy substance. Now the lords are working from the circle together with the other beings mentioned earlier, and inside this solar circle there are only the forces and powers, or the spirits of form and movement. Everything else works in from the circle.

[ 11 ] In einer ganz ähnlichen Weise wie beim alten Saturn geschieht jetzt folgendes. Es bilden sich gewisse Strömungen, welche erzeugt werden von den Geistern der Umgebung, nur wirken jetzt die Herrschaften mit. Dadurch sind diese Strömungen etwas dichter als diejenigen, die früher bloß von den Thronen bewirkt worden waren. Da drinnen zieht sich die Masse zusammen, und es wird jetzt eine Dunstkugel nach der anderen zwischen diesen beiden Strömungen zusammengedrängt. Diese Kugel unterscheidet sich von der Saturnkugel also dadurch, daß der Saturn im Grunde genommen mit allen seinen Wesenheiten nur aus Wärmesubstanz besteht und alles nur im Raum sozusagen herumhantiert, aber diese Kugel hier ist jetzt durchzogen von Äther, von ätherischer Leiblichkeit. Wenn sie auch dicht ist wie Gas, sie ist durchzogen von ätherischer Leiblichkeit. Dadurch lebt diese ganze Kugel, sie ist ein innerlich-lebendiges Wesen. Während der Saturn ein innerlich bewegliches Wesen ist, voll Regsamkeit, bis er durch den Löwen zum Stillstand gebracht wird in seiner Bewegung, ist der Jupiter — man kann ihn auch Jupiter nennen, weil das, was als Jupiter am Himmel steht, eine Wiederholung ist dessen, was damals als ein Stück von der Sonne sich abgegliedert hat -, ist der Jupiter innerlich-lebendig. Also, wir haben die alte Sonne, die Kugeln kreisen jetzt herum, sind lebendige Kugeln, große Lebewesen.

[ 11 ] In a manner very similar to that of ancient Saturn, the following now occurs. Certain currents are formed, generated by the spirits of the surrounding environment, though now the Rulers are also involved. As a result, these currents are somewhat denser than those that were previously produced solely by the Thrones. Inside, the mass contracts, and one misty sphere after another is now compressed between these two currents. This sphere differs from the Saturn sphere in that Saturn, with all its entities, consists essentially only of heat substance and merely shuffles everything about in space, so to speak, but this sphere here is now permeated by ether, by ethereal corporeality. Although it is dense like gas, it is permeated by ethereal corporeality. This is what gives life to the entire sphere; it is an inwardly living being. While Saturn is an inwardly mobile being, full of activity, until its movement is brought to a standstill by Leo, Jupiter—one can also call it Jupiter, because what stands in the sky as Jupiter is a repetition of what once separated from the Sun as a fragment—Jupiter is inwardly alive. So, we have the ancient Sun; the spheres are now circling around, they are living spheres, great living beings.

[ 12 ] Nun müssen Sie sich statt des Löwen eine andere Region des Tierkreises denken, wo diese Kugeln ursprünglich erzeugt, angeregt werden, nämlich diejenige Region, die ich im Beginne genannt habe die Region des Adlers. In dieser Region findet ursprünglich statt die Anregung zu dieser Sonnenkugel, zu diesem lebendigen Wesen im kosmischen Raum. Nun, nachdem diese lebendige Kugel einmal herumgegangen ist, den ganzen Umkreis vollendet hat, kommt sie wieder in die Region des Adlers. Jetzt aber tritt etwas anderes ein. Während an dieser Stelle die Kugel vorher angefangen hat innerlich zu leben, wird sie, wenn sie an denselben Punkt zurückkommt, durch denselben Einfluß, der sie ursprünglich zum Leben gerufen hat, getötet. Eine Kugel nach der anderen wird getötet. Dann, wenn alle getötet worden sind und keine neue mehr entsteht, dann ist es auch mit dem Leben dieser alten Sonne zu Ende. Es besteht das Leben darin, daß hier neue Kugeln entstehen und zuletzt hier zur Deckung kommen, an der Stelle, wo sie aus dem Weltenraum herein getötet werden. Diesen Todesstich, den das Leben der alten Sonne empfängt aus dem Weltenraum heraus, empfand man als den «Skorpions»-Stich. Daher ist diese Region, weil sie zugleich tötet, genannt worden die Region des Skorpions. So ist an dieser Stelle das Sternbild zu sehen, das die tote Materie zum Leben erweckt, der Adler, aber auch dasjenige, das die Kräfte hereinschickt, die töten, das Sternbild des Skorpions.

[ 12 ] Now, instead of the Lion, you must imagine another region of the zodiac where these spheres are originally generated and stimulated—namely, the region I mentioned at the beginning, the region of the Eagle. It is in this region that the stimulation for this solar sphere, for this living being in cosmic space, originally takes place. Now, after this living sphere has made a full circuit, completing the entire orbit, it returns to the region of the eagle. But now something else happens. While the sphere had previously begun to live internally at this point, when it returns to the same spot, it is killed by the very same influence that originally brought it to life. One sphere after another is killed. Then, when all have been killed and no new ones arise, the life of this old sun also comes to an end. Life consists in the fact that new spheres arise here and ultimately converge here, at the point where they are killed as they enter from outer space. This death-sting, which the life of the old sun receives from outer space, was perceived as the “Scorpion’s” sting. Therefore, because it simultaneously kills, this region has been called the region of the Scorpion. Thus, at this point, one can see the constellation that brings dead matter to life, the Eagle, but also the one that sends in the forces that kill, the constellation of the Scorpion.

[ 13 ] Wir können also sagen, in der Region des Löwen sind diejenigen Kräfte im Tierkreis, die das ursprüngliche Leben der physischen Menschenanlage zur Ruhe gebracht haben; in der Region des Skorpions sind diejenigen Kräfte, die das Leben als solches zu töten vermögen. Wir werden den Zusammenhang mit den anders gearteten heutigen Verhältnissen noch kennenlernen, aber das kann nur nach und nach geschehen. Es ist nämlich über die ursprünglichen Verhältnisse eine dichte Maja gezogen, ein dichter Schleier.

[ 13 ] We can therefore say that in the region of Leo are those forces in the zodiac that have brought the original life of the physical human constitution to rest; in the region of Scorpio are those forces capable of killing life itself. We will come to understand the connection with today’s different circumstances, but this can only happen gradually. For a dense Maya, a dense veil, has been drawn over the original conditions.

[ 14 ] Nun gehen wir weiter. Wir brauchen die nächsten Verhältnisse jetzt nicht mehr so ausführlich zu betrachten, da der Sinn dieser Bezeichnungen und des ganzen Vorganges uns ja vor Augen getreten ist. Nur an eins muß noch erinnert werden; das ist das Folgende. Was ist denn im Grunde genommen ein Saturn für ein Körper? Er ist ein Wärmekörper. Wenn Sie einen Saturn anschauen, dann gehen Sie ganz fehl, wenn Sie vermuten, daß er ein Körper ist, den Sie mit anderen Weltenkörpern vergleichen können, etwa mit dem Jupiter oder mit dem Mars. Was dort ist, ist in der Tat nichts als ein Wärmeraum. Und daß Sie ihn so sehen, wie Sie ihn sehen, das kommt davon her, daß Sie ihn durch einen Lichtraum ansehen können, daß Sie ihn durch einen leuchtenden Raum erblicken. Vergegenwärtigen Sie sich, wie etwas aussieht, was Sie als Unbeleuchtetes durch einen durchleuchteten Raum ansehen. Das sieht bläulich aus. Bei der gewöhnlichen Kerzenflamme können Sie das studieren; sie sieht in der Mitte blau aus, und ringsherum ist eine Art Lichtschein. Immer, wenn Sie das Finstere durch das Beleuchtete anschauen, sieht es blau aus. Ich sage das mit Bewußtsein, ich weiß, daß ich Gefahr laufe, gegenüber der ganzen mechanischen Optik der neueren Zeit damit einen Unsinn zu sagen. Aber dieser Unsinn ist nun wieder einmal das Richtige. Die heutige Physik weiß nicht, warum der ganze Himmelsraum blau erscheint. Er erscheint aus dem Grunde blau, weil er finster, schwarz ist und man ihn durch den durchleuchteten Raum sieht. Alles Finstere, durch ein Durchleuchtetes gesehen, wirkt blau. Deshalb erscheint auch der Saturn, wenn Sie ihn betrachten, als ein etwas bläulicher Weltenkörper. Mit den Tatsachen der Wissenschaft stimmen die Dinge, die hier gesagt werden, vollständig überein, nur nicht mit den phantastischen Theorien, die ausgedacht werden. Es würde leider zu weit führen, wenn ich Ihnen zeigen würde, wie die sogenannte Ringbildung am Saturn auch unter diesem Gesichtspunkt entsteht, weil man es eben zu tun hat bei jedem Saturn mit einer neutralen Wärmeschicht, mit einer Seelenwärmeschicht und einer physisch wahrnehmbaren Wärmeschicht. So entsteht im Betrachten dieser verschiedenen Schichten durch den beleuchteten Raum hindurch die Täuschung, als ob man eine Gaskugel hätte, die von einer Art Staubring umgeben wäre. Man hat es nur mit einer optischen Erscheinung zu tun. Saturn ist auch heute noch ein bloß aus Wärmesubstanz bestehender Körper.

[ 14 ] Now let us move on. We no longer need to examine the next relationships in such detail, since the meaning of these terms and of the entire process has now become clear to us. There is just one thing that must still be remembered; it is the following. What, after all, is Saturn as a body? It is a body of heat. When you look at Saturn, you are completely mistaken if you assume that it is a body you can compare to other celestial bodies, such as Jupiter or Mars. What is there is, in fact, nothing but a space of heat. And the fact that you see it as you do stems from the fact that you can view it through a space of light, that you perceive it through a luminous space. Imagine what something looks like when you view it as unlit through an illuminated space. It looks bluish. You can observe this with an ordinary candle flame; it looks blue in the center, and all around there is a kind of glow. Whenever you look at the dark through the light, it looks blue. I say this with full awareness; I know that I run the risk of speaking nonsense in the face of all the modern mechanical optics. But this nonsense is, once again, the truth. Modern physics does not know why the entire expanse of the heavens appears blue. It appears blue for the simple reason that it is dark, black, and we see it through the illuminated space. Everything dark, when viewed through a luminous space, appears blue. That is why Saturn, too, when you look at it, appears as a somewhat bluish celestial body. The things said here are in complete agreement with the facts of science, just not with the fanciful theories that are concocted. Unfortunately, it would take us too far afield if I were to show you how the so-called ring formation around Saturn also arises from this perspective, because with every Saturn one is dealing with a neutral heat layer, a soul-heat layer, and a physically perceptible heat layer. Thus, when observing these various layers through the illuminated space, the illusion arises as if one were looking at a gas sphere surrounded by a kind of dust ring. One is dealing merely with an optical phenomenon. Even today, Saturn is still a body consisting solely of heat substance.

[ 15 ] Diese Dinge kann man natürlich nur sagen in einem Zusammenhang wie dem heutigen; anders würde man sie nicht verstehen können. Jeglicher Saturn muß also so angesprochen werden, daß er im Wesen aus Wärmesubstanz besteht, und alles an diesem Saturn ist in dieser Art zu erklären. Jeder Jupiter, der nichts anderes ist als eine Sonnenstufe, ist ein Gebilde, das im wesentlichen aus Gas und Wärme besteht. So ist es auch beim heutigen Jupiter, der eine Wiederholung des alten Jupiter [der alten Sonne] ist. Natürlich ändern sich die Raum- und Bewegungsverhältnisse etwas. Der heutige Jupiter steht auch nicht an derselben Stelle wie der frühere, aber im wesentlichen ist es so. Und nun kommen wir weiter und müßten in derselben Weise den Mars erklären. Wir müßten ihn also aus einer großen bis zur Wässerigkeit abgekühlten Kugel erklären, und wir müßten ebenso zuletzt sich ablösen sehen aus dem allgemeinen sehr dünnen Wasser heraus eine an einer Stelle zusammengedrängte Wasserkugel. Wiederum entsteht sie dadurch, daß alle die einzelnen Wasserkugeln, die im Umkreis entstehen, zuletzt an einer bestimmten Stelle aufgehalten werden. Geradeso wie die Bewegung gehemmt wird auf dem Saturn durch den Löwen, wie auf dem Jupiter der Tod herbeigeführt wird durch den Skorpion, so werden auf dem Mars diese Wasserkugeln aufgehalten. Allerdings ist es bei dem Mars in den Einzelheiten etwas anders als beim Jupiter und Saturn. Der heutige Mars ist also eine Wiederholung des alten Mondes. Er steht an derselben Stelle, bis wohin der alte Mond gereicht hat. Es ist das andere Stück vom alten Mond. Das eine Stück ist unser Mond, der Schlacke ist; das lebendig Gebliebene, was den anderen Pol darstellt, ist bei der Wiederholung im heutigen Mars geblieben. Indem wir von dem Mars sprechen als dem dritten Zustand unserer Planetenentwickelung, entspricht dieser Zustand dem des alten Mondes. Der Mars ist im wesentlichen also ein Wasserkörper. Und einverleibt wurde dem Menschen auf diesem alten Mond - oder alten Mars, wenn Sie wollen - der Astralleib, das heißt das erste Bewußtsein. Und dieser Mensch bestand seinem Körper nach aus der Substanz des Mars- oder Mondenwassers. Geradeso wie heute aus den Substanzen der Erde der menschliche Leib zusammengebaut wurde, so wurde damals der Menschenleib zusammengebaut aus Feuer, Luft und Wasser. Nach der dichtesten Substanz hätten Sie damals den Menschen nennen können den Wassermenschen. Er ist es insbesondere dadurch geworden, daß ihm der Astralleib eingeimpft worden ist. Es war noch kein Ich-Mensch, aber ein astralbegabter Mensch. Das war geschehen, nachdem an einer Stelle wiederum die Anregung gegeben war; dann bewegte sich das im Umkreise herum und kam zurück an denselben Punkt, von wo es ausgegangen war. Das war die Region im Tierkreis, die man bezeichnet mit Wassermensch oder Wassermann. So daß Sie also im Wassermann das Tierkreiszeichen zu sehen haben, das dem Menschen auf dem alten Monde oder dem alten Mars das Bewußtsein gebracht hat nach einer einmaligen Umdrehung.

[ 15 ] Of course, these things can only be said in a context like the present one; otherwise, they could not be understood. Every Saturn must therefore be understood as essentially consisting of thermal substance, and everything about this Saturn can be explained in this way. Every Jupiter, which is nothing other than a stage of the Sun, is a formation consisting essentially of gas and heat. This is also the case with today’s Jupiter, which is a repetition of the ancient Jupiter [the ancient Sun]. Of course, the spatial and dynamic conditions change somewhat. Today’s Jupiter is not in the same position as the earlier one, but essentially this is the case. And now we move on and would have to explain Mars in the same way. We would therefore have to explain it as a large sphere cooled to the point of becoming watery, and we would likewise have to see, in the end, a water sphere compressed in one place detaching itself from the general, very thin water. Again, it arises because all the individual water spheres that form in the surrounding area are ultimately held back at a specific point. Just as movement is hindered on Saturn by Leo, just as death is brought about on Jupiter by Scorpio, so these water spheres are held back on Mars. However, the details are somewhat different on Mars than on Jupiter and Saturn. Today’s Mars is thus a repetition of the ancient Moon. It stands in the same place as far as the ancient Moon extended. It is the other part of the old Moon. One part is our Moon, which is the dross; what remained alive, representing the other pole, has remained in the repetition in today’s Mars. When we speak of Mars as the third stage of our planetary evolution, this stage corresponds to that of the old Moon. Mars is thus essentially a watery body. And incorporated into the human being on this ancient Moon—or ancient Mars, if you will—was the astral body, that is, the first consciousness. And this human being consisted, in terms of its body, of the substance of Mars or lunar water. Just as today the human body is composed of the substances of the Earth, so back then the human body was composed of fire, air, and water. Based on the densest substance, you could have called the human being of that time the water-human. He became so in particular because the astral body was instilled in him. He was not yet an “I”-human, but a human endowed with the astral. This had happened after the impulse had been given at a certain point; then it moved in a circle and returned to the same point from which it had originated. This was the region of the zodiac known as the Water Man or Aquarius. Thus, in Aquarius you have the zodiac sign that brought consciousness to humanity on the ancient Moon or ancient Mars after a single revolution.

[ 16 ] Und nunmehr rücken wir zur Erde vor. Sie ist der vierte Zustand der Entwickelung. Es wiederholen sich die drei früheren Zustände: Ein Saturn bildet sich, eine Sonne bildet sich und läßt den Jupiter zurück, der die wiederholte Sonne ist; ein Mond bildet sich, er läßt den Mars zurück; und zuletzt entsteht die Erde mit demjenigen, was ich beschrieben habe, mit der Sonnenabtrennung und mit dem Stück, das als Mondschlacke sich abtrennt. Sie wissen, daß die erste Veranlagung zum Ich in der alten lemurischen Zeit vor sich ging, als der jetzige Mond von der Erde sich hinaustrennte. Das konnte nur dadurch geschehen, daß wiederum aus dem Umkreis die Anregung dazu gegeben wurde, daß sich eine Umdrehung vollzog; dann wurde das, wozu die Anregung gegeben worden war, nachdem es sich einmal herumgedreht hatte, reif, das Ich in der ersten Anlage aufzunehmen. Das geschah in der alten lemurischen Zeit. Und man hatte hinauszudeuten auf diejenige Stelle des Tierkreises, die wir heute als den Stier bezeichnen, und zwar aus dem Grunde, weil der Mensch in der Zeit, als solche Benennungen geschaffen wurden, sehr anschaulich und sehr konkret gefühlt hat. Diese Bezeichnung ist ja im wesentlichen in der ägyptischen Geheimlehre, in der chaldäischen Geheimlehre entstanden. Da waren die Ursprünge dieser Bezeichnung, und es ist nur noch bei den wirklichen Geheimlehren heute ein Bewußtsein vorhanden von der rechten Bedeutung der Worte. Es drückt sich die allererste Anlage zum Ich-bin in der Sprache aus, in dem Ton. Es steht aber alle Tonbildung in einer gewissen Beziehung, die hier nicht erörtert werden soll, die aber jeder Okkultist kennt und die in intimeren Vorträgen ja einmal verfolgt werden kann, es steht die Stimmbildung in einem ganz bestimmten Verhältnis zu den Fortpflanzungsvorgängen, was Sie aus der Tatsache entnehmen können, daß beim männlichen Geschlecht die Umbildung der Stimme mit der Geschlechtsreife eintritt. Da besteht ein verborgener Zusammenhang. Und nun hat alles dasjenige, was zusammenhängt mit diesen Fähigkeiten und Vorgängen des Menschen, das alte Bewußtsein zusammengefaßt als die Stiernatur des Menschen. Und davon rührt eigentlich diese Bezeichnung des besonderen Sternbildes her, das für die Erde nun wiederum dieselbe Bedeutung hat wie der Löwe für den Saturn, wie der Skorpion für den Jupiter, wie der Wassermensch für den Mars. Als dann die ägyptische Zeit herankam, war ja damit die dritte nachatlantische Kultur gekommen. Die erste war die altindische, die zweite die altpersische und die dritte die ägyptische Kultur. Diese Kulturen sind die entsprechenden Wiederholungen, wie schon oft ausgeführt worden ist, der ganzen Entwickelungsvorgänge der Erde. Die lemurische Zeit ist nun die dritte Erdenzeit. Die ägyptische Geheimlehre wiederholt daher im wesentlichen in der geistigen Spiegelung die Vorgänge der lemurischen Zeit. Was in dieser lemurischen Zeit sich abgespielt hat, das wissen die Priester der ägyptischen Geheimlehre am allerbesten, denn es spiegelt sich in der eigenartigen Kultur Ägyptens ab. Daher fühlte sich die Kultur Ägyptens verwandt mit dem Sternbild des Stieres, überhaupt mit dem Stierdienst.

[ 16 ] And now we move on to the Earth. It is the fourth stage of development. The three earlier stages are repeated: a Saturn forms, a Sun forms and leaves behind Jupiter, which is the repeated Sun; a Moon forms, leaving Mars behind; and finally, the Earth arises with what I have described, with the separation of the Sun and with the fragment that separates as lunar dross. You know that the first predisposition toward the I took place in the ancient Lemurian era, when the present Moon separated from the Earth. This could only happen because the impulse for it was again given from the outer sphere, causing a revolution to take place; then, after it had revolved once, that for which the impulse had been given became ripe to receive the first germ of the I. This happened in the ancient Lemurian era. And one had to point to that part of the zodiac which we today call Taurus, for the reason that in the time when such names were created, human beings felt very vividly and very concretely. This designation essentially arose in the Egyptian and Chaldean esoteric teachings. There lay the origins of this designation, and today only within the true esoteric teachings does an awareness of the true meaning of the words still exist. The very first seed of the “I Am” is expressed in language, in the tone. However, all sound formation stands in a certain relationship—which is not to be discussed here, but which every occultist knows and which can indeed be explored in more intimate lectures—the formation of the voice stands in a very specific relationship to the processes of reproduction, as you can infer from the fact that in the male sex, the change in the voice occurs with sexual maturity. There is a hidden connection here. And now, everything connected with these human abilities and processes has been summarized by the ancient consciousness as the bull-nature of man. And this is actually the origin of the name of this particular constellation, which now has the same significance for the Earth as the Lion has for Saturn, as the Scorpion has for Jupiter, and as the Water Man has for Mars. When the Egyptian era then dawned, the third post-Atlantean culture had arrived. The first was the ancient Indian, the second the ancient Persian, and the third the Egyptian culture. These cultures are, as has often been explained, the corresponding repetitions of the entire developmental processes of the Earth. The Lemurian era is now the third Earth era. The Egyptian esoteric teaching therefore essentially repeats, in spiritual reflection, the events of the Lemurian era. The priests of the Egyptian secret teachings know best what took place during this Lemurian epoch, for it is reflected in the unique culture of Egypt. That is why Egyptian culture felt a kinship with the constellation of Taurus, and indeed with the cult of Taurus.

[ 17 ] So also sehen Sie, daß es gar nicht so leicht ist, auf die wirklichen Vorgänge hinzudeuten, die sich bei der Entstehung unserer Himmelskörper und dessen, was damit zusammenhängt abgespielt haben. Denn wie entstehen Himmelskörper? Unser Saturn, unser Jupiter, unser Mars und so weiter sind ja eigentlich dadurch entstanden, daß ursprünglich sich Schalen gebildet haben; eine nach der anderen wird abgetötet, und wenn nun aufgehört wird, etwas ins Leben zu rufen, so drängen sich zuletzt alle die Kugelgebilde, die vorher die Schalen gebildet haben, zusammen zu einem Gebilde des Umkreises. In der Tat ist jeder solcher Himmelskörper wie der Saturn, der Jupiter, der Mars dadurch entstanden, daß ursprünglich vorhanden war eine Art Schale; die hat sich dadurch, daß eine Kugel über die andere sich gelegt hat, zu dem Gebilde verdichtet, das dann sichtbar im Himmelsraum auftritt. Da haben Sie nichts von einem mechanischen Vorgange von der öden Kant-Laplaceschen Weltentstehungstheorie, sondern da haben Sie die aus den geistigen Verhältnissen der Hierarchien geholte lebendige Entstehung solcher Gebilde, wie wir sie heute als Weltenkörper in dem Saturn, dem Jupiter und dem Mars erblicken.

[ 17 ] So you see that it is not at all easy to point to the actual processes that took place during the formation of our celestial bodies and everything associated with them. For how do celestial bodies come into being? Our Saturn, our Jupiter, our Mars, and so on actually came into being because shells originally formed; one after another is destroyed, and when the process of bringing something into being ceases, all the spherical structures that previously formed the shells ultimately press together to form a spherical structure. In fact, every such celestial body—such as Saturn, Jupiter, and Mars—came into being because there was originally a kind of shell; as one sphere settled over another, this shell condensed into the structure that then appears visibly in the heavens. Here you have nothing of the mechanical process of the barren Kant-Laplacean theory of the origin of the world, but rather the living formation of such structures, drawn from the spiritual conditions of the hierarchies, as we see them today as celestial bodies in Saturn, Jupiter, and Mars.