Spiritual Hierarchies
and their Reflection in the Physical World
GA 110
18 April 1909 a.m., Düsseldorf
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Spiritual Hierarchies, tr. SOL
Neunter Vortrag
Ninth Lecture
[ 1 ] Es ist nur natürlich, daß gegenüber einer solchen Auseinandersetzung, wie die gestrige war, sich die Fragen geradezu auftürmen und daß gegenüber einer solchen zum erstenmal gehörten Darstellung solcher umfassenden Wahrheiten, die sich auf den Kosmos beziehen, manches unverständlich bleiben kann. Nun habe ich schon gestern betont — das bitte ich immer zu berücksichtigen —, daß hier nicht aus irgendeiner Spekulation, aus einem Schema heraus charakterisiert wird, sondern aus den wirklichen Tatsachen heraus, die man die Tatsachen der Akasha-Chronik nennt; und daher können sich diese Tatsachen erst nachträglich zu einer Art von Systematik zusammenschließen. Eine der Fragen aber, die sich ergeben könnten für manchen, soll doch heute hier vorweggenommen werden, die Frage: Wie verhält es sich denn nun mit dem fertigen Planeten? Wir haben ja gestern in einer gewissen Beziehung das Werden des Planeten bis zu seinem Abschluß verfolgt, bis zu dem Zeitpunkt, wo er sozusagen da ist als einzelner sichtbarer Planet. Und nun könnte jemand sagen: Ja, aber die Planeten, die wir jetzt am Himmel sehen, sind doch alle nicht etwa vor diesem Zeitpunkt, der gestern geschildert worden ist, entstanden, sie sind doch nicht etwa im Entstehen?
[ 1 ] It is only natural that, in the face of a discussion such as yesterday’s, questions should pile up, and that, when hearing such a comprehensive exposition of truths relating to the cosmos for the first time, some things may remain incomprehensible. Now, as I emphasized yesterday—and I ask that you always bear this in mind—the characterization here is not based on mere speculation or a preconceived framework, but on the actual facts known as the facts of the Akashic Records; and therefore, these facts can only coalesce into a kind of systematic whole in retrospect. One of the questions, however, that might arise for some, should be addressed here today: What is the situation with the finished planet? Yesterday, in a certain sense, we traced the planet’s development up to its completion, up to the point where it exists, so to speak, as a single visible planet. And now someone might say: Yes, but the planets we now see in the sky did not all come into being before the point in time described yesterday; surely they are not in the process of coming into being?
[ 2 ] Das ist auch nicht der Fall. Wir müssen uns klar sein darüber, daß für den Planeten dann eigentlich eine neue Zeitepoche eintritt, wenn jener Punkt erreicht ist, von dem ich gestern gesprochen habe. Nehmen Sie einmal an, wir wollten die Planetenentstehung verfolgen, nicht wie sie vor sich ging beim alten Saturn, wo ja nur dieser alte Saturn da war, sondern wie sie vor sich ging bei der Erdenbildung. Da hat sich ja auch zuerst der alte Saturn als Wiederholung wieder gebildet, so daß nach dem Ablauf von Saturnentwickelung, Sonnenentwickelung, Mondenentwickelung, beim Beginn der Erdenentwikkelung sich wiederum zunächst herausbildete ein mächtiger Wärmeoder Feuerkörper und daß da entstand alles dasjenige, was ich Ihnen gegenüber der Saturnentwickelung gesagt habe. Da trat dann auch der Zeitpunkt ein, wo in einem Punkte dieser sich um sich selbst bewegenden mächtigen Feuerkugel durch die Einflüsse der Tierkreisregion des Löwen sich dieser einzelne Saturn, was wir heute Saturn nennen, abgliederte, wo er sozusagen in dieser Abgliederung seinen Höhepunkt erreichte. Nun war der einzelne Planet entstanden.
[ 2 ] That is not the case either. We must be clear that a new epoch actually begins for the planet once the point I spoke of yesterday has been reached. Suppose we wanted to trace the formation of the planets, not as it occurred with ancient Saturn—where, after all, only that ancient Saturn existed—but as it occurred during the formation of the Earth. There, too, the ancient Saturn first reformed as a repetition, so that after the course of Saturn’s development, the Sun’s development, and the moons’ development, at the beginning of Earth’s development a mighty body of heat or fire first took shape again, and everything I told you regarding Saturn’s development came into being there. Then came the moment when, at a single point within this mighty fireball moving around itself, under the influences of the zodiacal region of Leo, this individual Saturn—what we call Saturn today—branched off, reaching, so to speak, its zenith in this branching. Now the individual planet had come into being.
[ 3 ] Nur dürfen Sie sich nicht vorstellen, daß in diesem Zeitpunkt etwa das Beruhigen durch den Löwen so zu denken ist, als ob der Saturn jetzt aufgehalten würde, sondern die Sache ist so: Der Saturn ist also entstanden, die Bewegungen, die früher da waren, sind zur Ruhe gekommen. In sich ist der Saturn ein Wesen geworden, welches alles dasjenige, was früher verteilt war im Umfange, aufgesogen hat, in sich vereinigt hat. Das alles ist geschehen durch diesen - wie wir es nennen könnten — Löweneinfluß. Aber die große Kugel, aus der dieser Saturn sich abgegliedert hat, die zieht sich nun zusammen, die ist jetzt im Innern als ein kleinerer Ball vorhanden. Weil sich dieses ganze Gebilde nach innen zurückzieht, so behält der Saturn auch, nachdem dieser Einfluß stattgefunden hat und seine Bewegungen im Innern zur Ruhe gekommen sind, in gewisser Weise die Bewegung bei, die er ursprünglich bekommen hat. Vorher brauchte er seinen eigenen Bewegungsimpuls, denn er hatte sozusagen notwendig, sich in dieser Kugel weiterzubewegen, wie schwimmend weiterzubewegen. Als sich diese Kugel von ihm zurückgezogen hatte, da ging es dann, trotzdem die Innenbewegung gebrochen war, von selbst. Und dieses Von-selbst-Gehen, nachdem der erste Anstoß geschehen war, das ist die jetzige Bewegung, die jetzige Umdrehung des Saturn.
[ 3 ] But you must not imagine that, at this point, the calming effect of the Lion is to be understood as if Saturn were now being held back; rather, the situation is this: Saturn has thus come into being, and the movements that were there before have come to rest. In itself, Saturn has become a being that has absorbed and united within itself everything that was previously distributed throughout its expanse. All of this has come about through what we might call the “Lion’s influence.” But the great sphere from which Saturn has separated is now contracting; it now exists within as a smaller sphere. Because this entire structure is withdrawing inward, Saturn retains, in a certain sense, the movement it originally received, even after this influence has taken place and its inner movements have come to rest. Previously, it needed its own impulse of movement, for it was, so to speak, compelled to continue moving within this sphere, as if swimming. Once this sphere had withdrawn from it, it then moved of its own accord, even though the internal movement had ceased. And this self-propelled movement, after the initial impulse had occurred, is Saturn’s current motion, its current rotation.
[ 4 ] So ist es beim Jupiter in ähnlicher Weise. Denn als die Erde sich zu bilden begann, geschah das, was jetzt geschildert worden ist; dann trat die Differenzierung ein in die Kugel, die sich zurückgezogen hatte nach innen. Es trat unter dem Sternbild des Skorpion die Tötung der einzelnen Kugeln ein; die lagerten sich ineinander, dafür aber begann jetzt das eigene innere Leben. Nachdem sozusagen der Jupiter als ein großes Lebewesen getötet war, begann das Leben der einzelnen auf ihm lebenden Wesenheiten, und er bewegte sich, als sich nun wiederum die ganze Kugel zusammenzog, weiter, nachdem er auf diese Weise den Anstoß in sich selber gefunden hatte. Das, was wir heute als Saturnbewegung, als Jupiter- und so weiter Bewegung beobachten, das ist eine Folge, eine Konsequenz, die erst entstanden ist, als der Bildungsprozeß, den ich gestern geschildert habe, abgeschlossen war.
[ 4 ] The same is true of Jupiter. For when the Earth began to form, what has just been described took place; then differentiation set in within the sphere, which had withdrawn inward. Under the constellation of Scorpio, the individual spheres were destroyed; they were absorbed into one another, but in return, their own inner life now began. After Jupiter, so to speak, had been destroyed as a great living being, the life of the individual beings living upon it began, and as the entire sphere contracted once more, it continued to move, having thus found the impulse within itself. What we observe today as the movement of Saturn, Jupiter, and so on, is a consequence that arose only after the formative process I described yesterday had been completed.
[ 5 ] Eine andere Schwierigkeit scheint dadurch entstanden zu sein, daß ich davon gesprochen habe, daß der zweite Planet, der sich da abgliederte, unser jetziger Jupiter sei, der dritte unser jetziger Mars, während doch in der zeitlichen Aufeinanderfolge davon gesprochen wird, daß zuerst die Saturnentwickelung da war, dann die Sonnenentwikkelung, dann die Mondenentwickelung. Das ist durchaus gerechtfertigt, denn wir haben es, wie gesagt, bei den jetzigen Planeten zu tun mit dem, was als Wiederholung beim vierten Zustand, bei der Erdenentwickelung, geschehen ist. Damals, als zuerst der Saturn sich bildete, war wirklich nur der Saturn da. Als die Sonnenentwickelung geschah, da waren in diesem zweiten Körper, der sich gebildet hatte, die Verhältnisse so, daß wir von einer Sonne sprechen müssen. Aber als nach der Saturnentwickelung die Sonnenentwickelung vor sich ging, da war ja der ganze Prozeß mit der Sonnenentwickelung abgeschlossen. So daß, wenn wir zurückblicken auf diese ersten planetarischen Entwickelungen unserer Erde, wir uns bewußt sein müssen, daß sie nun auch abgeschlossen waren.
[ 5 ] Another difficulty seems to have arisen from the fact that I spoke of the second planet that broke away as our present-day Jupiter, and the third as our present-day Mars, whereas in terms of chronological sequence it is said that first came the Saturn phase, then the Sun phase, and then the Moon phase. This is entirely justified, for, as I said, with the present planets we are dealing with what occurred as a repetition in the fourth stage, during the Earth’s development. Back then, when Saturn first formed, there was truly only Saturn. When the solar development took place, the conditions in this second body that had formed were such that we must speak of a sun. But when, following the Saturn evolution, the Sun evolution took place, the entire process was completed with the Sun evolution. So that when we look back on these first planetary evolutions of our Earth, we must be aware that they, too, were now complete.
[ 6 ] Wenn wir von der Erdenentwickelung sprechen, so ist das nicht so. Da entsteht zuerst Saturn, dann allerdings als Wiederholung die Sonne; aber das rückt weiter nach innen vor, es ist nicht abgeschlossen, es wird zurückgelassen der Jupiter als der Rest der Sonnenentwickelungs-Wiederholung. Das ist, was wir berücksichtigen müssen. Dann wird die Mondenentwickelung wiederholt von der Erde. Diese ist, wenn wir wiederum auf die ganze Entwickelung zurückblicken, damals ja abgeschlossen gewesen. Bei der Erdenentwickelung ist die Mondperiode kein Abschluß; es geht weiter hinein; was da zurückbleibt bei der Wiederholung, das ist der Mars.
[ 6 ] When we speak of the Earth’s evolution, this is not the case. First Saturn arises, then the Sun as a repetition; but this moves further inward; it is not complete; Jupiter is left behind as the remnant of the Sun’s evolutionary repetition. This is what we must take into account. Then the lunar evolution is repeated by the Earth. Looking back at the entire evolution, this had, in fact, been completed at that time. In the Earth’s evolution, the lunar period is not a conclusion; it continues inward; what remains behind in the repetition is Mars.
[ 7 ] So also sehen wir, daß die jetzigen Planeten, die am Himmel für uns sichtbar sind, durchaus gedacht werden müssen als entstanden während derjenigen Zeit, die wir als die vierte, als die Zeit der Erdenentwickelung, in unserem Akasha-Chronik-System bezeichnen. Das sind die Dinge, die wir zu berücksichtigen haben - es ist nicht möglich, über die ganze Welt zu sprechen und alles zu erwähnen. Nur das eine wird Ihnen noch aufgefallen sein: daß ja zuerst eine Art von Kugel vorhanden ist. Ich sprach zum Beispiel beim Saturn von einer Feuerkugel oder einer Art großem feurigem Ei, und dann sprachen wir eigentlich von Umdrehung.
[ 7 ] Thus we see that the present planets, which are visible to us in the sky, must certainly be understood as having come into being during the period we refer to in our Akashic Records system as the fourth, the period of Earth’s evolution. These are the things we must take into account—it is not possible to speak of the entire world and mention everything. Only one thing will have struck you: that there is, in fact, a kind of sphere present from the very beginning. I spoke, for example, of Saturn as a ball of fire or a kind of large fiery egg, and then we actually spoke of rotation.


[ 8 ] So ist es auch in der Tat, wir können uns ursprünglich eine Art von Ei oder Kugel denken. Indem nun jene Kugel, die dem allerursprünglichsten Saturnzustand entspricht, sich dreht, bildet sich immer mehr und mehr das Folgende heraus. Es gliedert sich eine Art von Gürtel ab, der nicht um das ganze Ei ringsherum geht, sondern der wie eine Art breiten Bandes nur ist. Und innerhalb dieses Gürtels sammeln sich sozusagen die einzelnen Formen, die ringsherum gebildet sind. Diese Gürtelbildung ist ein ganz allgemeines kosmisches Gesetz. Unter anderem sehen Sie das Gesetz, daß alles eigentlich auf einer Ansammlung längs einer Art von Äquator oder Gürtel beruht, in dem Kosmos ausgebildet, so weit Sie ihn überschauen können, denn diesem Gesetz verdankt die Milchstraße ihr Dasein. Wenn Sie diese Milchstraße wie einen äußersten Gürtel ringsherum im Himmelsraum sehen und dazwischen spärlich die Sterne, so rührt das von dem Gesetz her, daß, sobald Umdrehung beginnt, sich die Dinge in einem Gürtel sammeln. Unser Weltensystem, wie wir es haben, hat eigentlich schon dadurch eine Art von Linsenform. Es ist nicht direkt kugelförmig gebildet, wie es angenommen wird, sondern linsenförmig, und am weiten Äquator ist der Gürtel angesammelt. Solch einen Gürtel müssen Sie sich auch bei der Entstehung eines Planeten denken. Wenn man also, trivial gesprochen, ein Ei nehmen würde und man wollte darauf die verschiedenen Zustände schematisch zeichnen, so müßte man zuerst das ganze Ei nehmen, dann müßte man auf dem Ei, mit einer roten Farbe etwa, einen solchen Gürtel malen. Nicht das ganze Ei dürfte man rot färben, sondern nur einen Gürtel. Längs dieses Gürtels sammeln sich die Körper, die ausersehen sind, den einen Weltenkörper zu bilden. An einer Stelle müßte man den Punkt hinzeichnen, wo sich alles sammelt (Zeichnung wie auf Seite 129). So sehen wir, daß die Konfiguration, die Verteilung der Sterne, wie sie im Raume um uns herum ist, ein Ergebnis der geistigen Wesenheiten oder Hierarchien ist. Denn wenn wir sprechen vom Zusammenziehen der großen Masse, so müssen wir uns bewußt werden, daß dieses Zusammenziehen nicht von selbst geschieht, sondern durch die Wirkung derjenigen Wesenheiten, die als die Wesen der höheren Hierarchien von uns geschildert worden sind. Und wenn wir zusammenfassen, was wir geschildert haben, so müssen wir sagen: Während der alte Saturn sich bildete, während also zuerst jene gewaltige Feuermasse, aus der im Grunde genommen unser ganzes Sonnensystem entsprungen ist, sich gliederte zum alten Saturn, da machten die Geister der Persönlichkeit ihr Menschendasein durch; während der Sonnenbildung machten die Erzengel oder Feuergeister ihr Menschendasein durch; dann während der Mondenentwickelung die Engel, und auf der Erde macht der Mensch sein Menschendasein durch. Dabei ist es aber doch so, daß dieser Mensch mit allem, was vorher geschehen ist, zu tun gehabt hat. Das, was wir heute physischen Leib nennen, hat seine erste Anlage während der allerersten Saturnbildung erhalten. Damals war dieser physische Leib noch nicht durchzogen von einem Ätherleib, noch nicht durchzogen von einem Astralleibe, aber er wurde damals schon so veranlagt, daß er nach den Umbildungen, die er später erfahren hat, der Träger unseres jetzigen geistigen Erdenmenschen hat werden können. Ganz langsam und allmählich ist dieser menschliche physische Leib veranlagt worden während der alten Saturnentwickelung, und indem sich der alte Saturn selber gebildet, herumgedreht hat längs der einzelnen Zeichen des Tierkreises, ist in der Anlage Glied für Glied des Menschenleibes entstanden. Wie in der Zeit, als der Saturn unter dem Zeichen des Löwen stand, wie da die Anlage zum Herzen entstanden ist, so ist die Anlage zum Brustpanzer entstanden, während der Saturn geweilt hat unter dem Zeichen des Krebses. Die Anlage zur symmetrischen Bildung des Menschen, das heißt, daß er nach zwei Seiten gleichgestaltet ist, diese Anlage ist entstanden, während der Saturn unter dem Sternbild der Zwillinge weilte. Und so könnten wir Stück für Stück des Menschenleibes verfolgen. Wenn wir aufblicken zum Tierkreis, da wo der Widder steht, so können wir sagen: Die Anlage zu unserem Oberkopfteil ist entstanden, zum erstenmal uns eingegliedert worden, als der alte Saturn unter dem Zeichen des Widders stand. Die Anlage zu unserem Sprachorgan ist uns eingegliedert worden, als der Saturn unter dem Zeichen des Stieres stand. Und wenn Sie sich jetzt den Menschen so aufgeteilt denken, so können Sie in dem Tierkreis draußen die schaffenden Kräfte für alle Menschenglieder erblicken.
[ 8 ] This is indeed the case; we can initially imagine a kind of egg or sphere. As this sphere, which corresponds to the most primordial Saturn state, begins to rotate, the following gradually takes shape. A sort of belt separates itself, which does not encircle the entire egg, but is merely like a broad band. And within this belt, the individual forms that have formed all around gather, so to speak. This formation of a belt is a very general cosmic law. Among other things, you can see the law that everything is actually based on an accumulation along a kind of equator or belt, formed in the cosmos as far as you can see it, for the Milky Way owes its existence to this law. When you see this Milky Way as an outermost belt encircling the heavens, with stars sparsely scattered in between, this stems from the law that, as soon as rotation begins, things gather into a belt. Our solar system, as we have it, actually already has a sort of lens-like shape because of this. It is not formed directly into a sphere, as is commonly assumed, but rather into a lens shape, and the belt is gathered at the wide equator. You must also imagine such a belt when a planet is forming. So, to put it simply, if you were to take an egg and wanted to schematically draw the various states on it, you would first have to take the whole egg, then you would have to paint such a belt on the egg, with red paint, for example. You should not color the whole egg red, but only a belt. Along this belt, the bodies destined to form the single celestial body gather. At one point, one would have to mark the spot where everything gathers (drawing as on page 129). Thus we see that the configuration, the distribution of the stars as it exists in the space around us, is a result of the spiritual beings or hierarchies. For when we speak of the contraction of the great mass, we must realize that this contraction does not occur of its own accord, but through the action of those beings whom we have described as the beings of the higher hierarchies. And if we summarize what we have described, we must say: While the ancient Saturn was forming—that is, while that immense mass of fire, from which, in essence, our entire solar system sprang, was structuring itself into the ancient Saturn—the spirits of personality lived out their human existence; during the formation of the Sun, the archangels or fire spirits lived out their human existence; then, during the development of the Moon, the angels did so; and on Earth, the human being undergoes his human existence. Yet it is the case that this human being has had a connection with everything that happened before. What we today call the physical body received its first rudiments during the very earliest formation of Saturn. At that time, this physical body was not yet permeated by an etheric body, nor by an astral body, but it was already predisposed in such a way that, following the transformations it later underwent, it could become the vehicle of our present spiritual Earth human. Very slowly and gradually, this human physical body was formed during the ancient Saturnic development, and as ancient Saturn itself formed and revolved through the individual signs of the zodiac, the structure of the human body emerged limb by limb. Just as, during the time when Saturn was in the sign of Leo, the foundation for the heart was formed, so too was the foundation for the chest formed while Saturn was in the sign of Cancer. The foundation for the symmetrical formation of the human being—that is, that he is shaped identically on both sides—this foundation was formed while Saturn was in the constellation of Gemini. And so we could trace the human body part by part. When we look up at the zodiac, where Aries stands, we can say: The foundation for the upper part of our head was formed and first incorporated into us when ancient Saturn was in the sign of Aries. The structure of our speech organ was incorporated into us when Saturn was in the sign of Taurus. And if you now imagine the human being divided in this way, you can see in the zodiac outside the creative forces for all the human limbs.
[ 9 ] Das hat man bildlich in den alten Mysterien so vorgestellt, daß man den Tierkreis auch so ähnlich hingezeichnet hat, wie er hier an der Decke des Saales ist. Wir sind ja zufällig, wie man sagt - es gibt aber keinen Zufall -, in einem Saale, der oben mit dem Tierkreis geschmückt ist. Man hat den Tierkreis früher nicht so aufgezeichnet, daß er in seine entsprechenden Tierformen auseinandergelegt war, sondern so, daß man die einzelnen Menschenglieder hinzugezeichnet hat zu den betreffenden Regionen: zum Widder den Kopf; weiter dasjenige, was die Gegend des Kehlkopfes ist, zum Stier; was am bedeutsamsten ausdrückt die Symmetrie, die beiden Arme, zu den Zwillingen; den Brustpanzer zum Krebs; das Herz zum Löwen; und so ist man weiter gegangen, bis man die unteren Teile der Beine zum Wassermann, die Füße zu den Fischen gezeichnet hat. Also denken Sie sich einen solchen Tierkreis als Mensch in den Kosmos hineingezeichnet, dann haben Sie dasjenige, was aus dem Kosmos, das heißt aus den entsprechenden Kräften der Hierarchien der Throne, Seraphim, Cherubim heraus die ursprünglichen Anlagen schuf zum menschlichen physischen Leib. Das ist der große kosmische Mensch, der Mensch, der durch alle Weltensagen und Weltenmythen geht, aus dem der einzelne Mensch auf der Erde herausgebildet ist in den mannigfaltigsten Gestalten. Denken Sie an den Riesen Ymir, der ausgebreitetistindem großen Kosmos, denn der mikrokosmische Mensch wird aus dem Riesen gebildet. Sie haben ihn überall, den großen makrokosmischen Menschen, der da Schöpfer ist, der außen dasjenige enthält, was der Mensch in seinem Innern enthält. Denn es liegt einetiefe Wahrheit solchen Darstellungen zugrunde, eine Wahrheit, die je nach dem hellseherischen Vermögen der Völker mehr oder weniger gebrochen zutage tritt. Und sie leuchtet Ihnen herein auch durch jene Weisheit, welche ihren äußeren Ausdruck gefunden hat im Alten Testament. Sie leuchtet herein in der Weisheit, die als althebräische Geheimlehre zurückgeht auf jene Geheimlehre, die dem Alten Testamente zugrunde liegt: im Adam Kadmon der Kabbala. Der makrokosmische Mensch ist kein anderer als der Mensch, den wir jetzt in den Kosmos hineingezeichnet haben. Nur müssen wir uns in der richtigen Weise die Vorstellung davon bilden.
[ 9 ] This was depicted figuratively in the ancient mysteries in such a way that the zodiac was drawn in a manner similar to how it appears here on the ceiling of the hall. We happen to be—as they say—in a hall decorated above with the zodiac. In the past, the zodiac was not depicted by breaking it down into its corresponding animal forms, but rather by adding the individual human limbs to the respective regions: the head to Aries; then the area of the larynx to Taurus; what expresses this most significantly is the symmetry of the two arms, to Gemini; the breastplate to Cancer; the heart to Leo; and so on, until the lower parts of the legs were drawn for Aquarius and the feet for Pisces. So imagine such a zodiac as a human being drawn into the cosmos, and you have what, from the cosmos—that is, from the corresponding forces of the hierarchies of Thrones, Seraphim, and Cherubim—created the original blueprints for the human physical body. This is the great cosmic human being, the human being who runs through all world sagas and world myths, from whom the individual human being on Earth is formed in the most manifold forms. Think of the giant Ymir, who is spread out in the great cosmos, for the microcosmic human being is formed from the giant. You find him everywhere, the great macrocosmic human being, who is the Creator, who contains externally what the human being contains within. For there lies a deep truth underlying such depictions, a truth that comes to light more or less clearly depending on the clairvoyant capacity of the peoples. And it also shines upon you through that wisdom which has found its outward expression in the Old Testament. It shines through in the wisdom that, as ancient Hebrew esoteric teaching, goes back to the esoteric teaching underlying the Old Testament: the Adam Kadmon of Kabbalah. The macrocosmic human being is none other than the human being we have now drawn into the cosmos. We must only form the right conception of it.
[ 10 ] Was ich Ihnen jetzt entwickelt habe und was da gipfelt in der Lehre von dem makrokosmischen Menschen, das ist eine Lehre, welche in der Tat die tiefsten Weltgeheimnisse enthält, eine Lehre, die nach und nach einfließen wird in die allgemeine Menschheitsbildung. Man ist heute noch weit davon entfernt, diese Lehre zu verstehen, denn wenn irgend jemand, der ein bloßer Gelehrter ist, diesen Vorträgen zugehört hätte, so hätte er dies Auditorium wahrscheinlich für etwas anderes als für eine gescheite Versammlung gehalten. Man ist heute sehr weit davon entfernt, diese Dinge zu verstehen. Aber wir stehen am Ausgangspunkt der Zeit, wo die Tatsachen, die gegen die phantastischen Theorien der heutigen Wissenschaft gefunden werden, die Menschen dahin drängen, den Weg zu suchen zu diesen großen Wahrheiten der Urweltweisheit. Und niemals wird man früher in das Geheimnis zum Beispiel des sogenannten Befruchtungsvorganges, über den die Leute heute so kindisch spekulieren, eindringen, bevor man nicht wird fruchtbar machen können die Lehre vom makrokosmischen Menschen für den Befruchtungsvorgang. Gerade dasjenige, was sich als ein reales Mysterium abspielt und sich als ein reales Mysterium den Instrumenten und Werkzeugen am allermeisten entzieht, gerade das wird seine Beleuchtung erfahren als sozusagen der kleinste Punkt der Forschung. Denn wie klein ist die Zelle, innerhalb welcher sich die Befruchtung vollzieht, im Verhältnis zum Kosmos! Einzig und allein aber die Geheimnisse des großen Kosmos werden auflösen, was in der kleinsten Zelle vor sich geht. Nichts anderes kann die Geheimnisse der Vorgänge in der Zellelösen. Gegenüber dem Problem der Befruchtung sind ja die Forschungen der äußeren Wissenschaft nicht nutzlos, sie haben ihr gewisses Verdienst, sie sind aber alle ein Kinderspiel gegenüber dem großen Mysterium, das da vorliegt und das nur dann gelöst werden kann, wenn man einsehen wird, wie die Antwort auf die Geschehnisse im Punkt, wie diese Antwort im Kreis, im Umkreis liegt. Daher sagte der alte Mysterienlehrer: Willst du den Punkt begreifen, dann erforsche den Umkreis, denn der enthält die Lösung. — Das ist es, worauf es ankommt: daß man erst den Punkt begreifen kann, wenn man den Umkreis begriffen hat.
[ 10 ] What I have now outlined for you, culminating in the teaching of the macrocosmic human being, is a teaching that truly contains the deepest mysteries of the world—a teaching that will gradually find its way into the general education of humanity. People today are still far from understanding this teaching, for if anyone who is merely a scholar had listened to these lectures, he would probably have regarded this auditorium as something other than a gathering of intelligent people. People today are very far from understanding these things. But we stand at the threshold of an era in which the facts that contradict the fanciful theories of modern science will compel people to seek the path to these great truths of primordial wisdom. And one will never penetrate the mystery of, for example, the so-called process of fertilization—about which people today speculate so childishly—until one is able to apply the teaching of the macrocosmic human being to the process of fertilization. Precisely that which unfolds as a real mystery and, as a real mystery, eludes instruments and tools the most—precisely that will be illuminated as, so to speak, the smallest point of research. For how small is the cell within which fertilization takes place in relation to the cosmos! But only the mysteries of the great cosmos will unravel what takes place within the smallest cell. Nothing else can unravel the mysteries of the processes within the cell. In the face of the problem of fertilization, the research of external science is not useless; it has its certain merits, but it is all child’s play compared to the great mystery that lies before us and that can only be solved when one comes to understand how the answer to the events lies in the point, how this answer lies in the circle, in the circumference. That is why the ancient mystery teacher said: If you wish to understand the point, then explore the circumference, for it contains the solution. — That is what matters: that one can only understand the point once one has understood the circumference.
[ 11 ] Wenn Sie nun sich erinnern, daß die einzelnen Weltenkörper ihre Bewegung beibehalten, nachdem sie sozusagen für sich selber den Abschluß gefunden haben, für sich selber fertig sind, dann werden Sie auch verstehen, was man nennen muß das Karma dieser Weltenkörper. Von dem Augenblicke an, wo der Planet für sich selber an seinen Abschluß gekommen ist, müssen diejenigen Wesenheiten, die zu ihm gehören, wieder mit seiner Auflösung, mit seinem Verschwinden aus dem Weltzusammenhange rechnen. Wir haben also, wenn wir zum Beispiel die alte Saturnentwickelung verfolgen, uns zu sagen: Bis zum Zusammenfügen der ganzen Wärmekugel ist der Vorgang der Saturnentwickelung ein aufsteigender, oder auch, wenn Sie wollen, ein absteigender, denn es ist ein Verdichtungsprozeß. In dem Augenblicke nun, wo sich der Saturn weiterdreht — aber jetzt bei der ersten Saturnentwickelung -, da ist die Saturnkugel gegeben, da sind die Dinge vorhanden, um die es sich handelt. Wenn die Geister daran beteiligt sind, so müssen sie bei der Auflösung mit dem rechnen, was bis zur Entstehung zusammengebaut worden ist, und das ist Karma. Man kann dem nicht entkommen, die Dinge müssen so aufgelöst werden, wie sie zusammengebaut worden sind. So erfüllt sich das Karma der ersten Hälfte der Evolution in der zweiten Hälfte. Es wird abgebaut nach und nach in der zweiten Hälfte der Evolution, was in der ersten Hälfte zusammengebaut worden ist. Weltentstehung ist Erzeugung von Karma; Weltvergehen im umfassendsten Sinne des Wortes ist nichts anderes als Leid unter dem Karma und auch wiederum Auslöschen des betreffenden Karmas. So ist es im großen, so aber auch im kleinen bei jedem Planeten. Denn ein jeder Planet spiegelt die Verhältnisse im großen getreulich wider. Auch bei einem Volke können Sie denselben Vorgang sehen. Denken Sie sich ein Volk, aufstrebend in der Jugendentwickelung, voller Tatkraft, voller Energie; denken Sie sich dieses Volk aus sich herausgebärend Zeitepoche nach Zeitepoche, die mannigfaltigsten Bildungs- und Kulturelemente: Das alles muß zu einem Höhepunkt kommen, aber indem sich das alles ansammelt, sammelt sich auch Karma des Volkes an. Geradeso wie sich bei der Saturnentwickelung Karma ansammelt, indem man zu rechnen hat mit demjenigen, was entstanden ist, so sammelt sich auch bei einem Volke Karma an, während die Kultur aufgebaut wird. Dieses Karma ist gerade in seinem höchsten Punkt, in seinem stärksten Maße vorhanden da, wo sozusagen das Volk die ursprünglichen, elementaren Kräfte aus sich herausgeboren hat.
[ 11 ] If you now recall that the individual celestial bodies continue their motion after they have, so to speak, reached their conclusion in and of themselves—after they are complete in and of themselves—then you will also understand what must be called the karma of these celestial bodies. From the moment the planet has reached its conclusion in itself, the beings belonging to it must once again reckon with its dissolution, with its disappearance from the cosmic context. So, for example, when we trace the ancient development of Saturn, we must say to ourselves: Until the entire heat sphere has coalesced, the process of Saturn’s development is an ascending one, or, if you will, a descending one, for it is a process of condensation. At the moment when Saturn continues to rotate—but now in the context of the first Saturn development—the Saturn sphere is established; the elements in question are present. When the spirits are involved in this, they must reckon with what has been assembled up to the point of formation during the dissolution, and that is karma. One cannot escape this; things must be dissolved in the same way they were assembled. Thus, the karma of the first half of evolution is fulfilled in the second half. What was assembled in the first half is gradually broken down in the second half of evolution. The creation of the world is the generation of karma; the passing of the world in the broadest sense of the word is nothing other than suffering under karma and, in turn, the eradication of that karma. This is true on a grand scale, but also on a small scale for every planet. For every planet faithfully reflects the conditions on a grand scale. You can observe the same process in a people as well. Imagine a people, aspiring in their youthful development, full of drive, full of energy; imagine this people giving birth, era after era, to the most diverse elements of education and culture: All of this must reach a climax, but as all of this accumulates, the karma of the people also accumulates. Just as karma accumulates during Saturn’s development, in that one must reckon with what has arisen, so too does karma accumulate within a people as culture is built up. This karma is present at its highest point, in its strongest measure, precisely where the people have, so to speak, given birth to the original, elemental forces from within themselves.
[ 12 ] Nun haben wir gesehen, daß überall leitende Wesenheiten sind. Wir haben bei der Erde gesehen, wie höhere geistige Wesenheiten, Engel, Erzengel, Urkräfte, herabsteigen und wie sie da, wo sich die Menschheit noch nicht selber vorwärts helfen kann, die Menschheit leiten und sie zu einer gewissen Höhe führen. Es sind das die geistigen Wesenheiten der Hierarchien, die in früheren Zeiten ihre Vollendung und Reife erhalten haben. Wenn aber diese Höhe erreicht ist, wenn sozusagen die Geister, die aus himmlischen Höhen heruntersteigen, um die Völker zu leiten, wenn die Geister ihr Ziel erreicht haben, dann müssen andere geistige Wesenheiten sich zu Führern, sich zu Lenkern der entsprechenden Völker machen. Wenn die Völker über ihren Höhepunkt hinaus in einer gewissen Weise noch steigen sollen, dann müssen führende Persönlichkeiten freiwillig sich dazu hergeben, Träger zu sein höherer geistiger Wesenheiten; dann nur ist es möglich, dasjenige, was im ursprünglichen Plan lag, sozusagen um gewisse Stufen zu überschreiten, weiterzuführen. Aber eines muß in diesem Falle geschehen: Diejenigen, die da heruntersteigen in Wesenheiten, welche die Führer der Völker sein sollen, die nach einem bestimmten Punkte die Kultur weiterführen sollen, die müssen, weil sich Karma aufgesammelt hat, dieses Karma auf sich nehmen. Das ist das bedeutsame Gesetz von dem Aufsichnehmen des Karmas der Völker und Rassen. Von einem gewissen Zeitpunkte an müssen die führenden Persönlichkeiten das Völker- oder Rassenkarma in sich tragen, es übernehmen in einer gewissen Beziehung. Das ist das Wesentliche, daß solche Individualitäten, wie zum Beispiel Hermes eine war, übernehmen mußten, was im Karma ihres Volkes lag, was sich bis dahin in einem gewissen Grade aufgesammelt hatte. Diese Dinge sind auf dem einzelnen Planeten Spiegelbilder der großen kosmischen Vorgänge.
[ 12 ] We have now seen that guiding beings are present everywhere. We have seen, in the case of the Earth, how higher spiritual beings—angels, archangels, and primordial forces—descend, and how, where humanity cannot yet help itself to progress, they guide humanity and lead it to a certain level. These are the spiritual beings of the hierarchies who attained their perfection and maturity in earlier times. But once this level has been reached—once, so to speak, the spirits who descend from heavenly heights to guide the peoples have achieved their goal—then other spiritual beings must step forward to become the leaders and guides of the respective peoples. If the peoples are to rise beyond their zenith in a certain way, then leading personalities must voluntarily offer themselves to be bearers of higher spiritual beings; only then is it possible to carry forward what was in the original plan, so to speak, by transcending certain stages. But one thing must happen in this case: those who descend into beings who are to be the leaders of the peoples, who are to carry culture forward beyond a certain point, must, because karma has accumulated, take this karma upon themselves. This is the significant law of taking upon oneself the karma of peoples and races. From a certain point onward, the leading personalities must carry the karma of the people or race within themselves, taking it upon themselves in a certain sense. This is the essential point: that such individuals, such as Hermes was one, had to take upon themselves what lay in the karma of their people, which had accumulated to a certain degree up to that point. These things are, on the individual planet, reflections of the great cosmic processes.
[ 13 ] Aber noch weiter haben wir solche Spiegelbilder. Wir haben ja gesehen, daß die Throne nur dadurch Throne geworden sind, daß sie in den Stand kamen, aus Geschöpfen zu Schöpfern zu werden, aus einem Zustand des Nehmens in einen Zustand des Gebens zu kommen. Wir haben gesagt: Die Throne haben auch einstmals in anderen Weltensystemen ihre Entwickelung durchgemacht, sie haben es so weit gebracht, daß sie ausströmen lassen konnten ihre Substantialität. Das ist ein höherer Entwickelungsgrad, daß man hingeben kann, Opfer bringen kann, statt selber einzuheimsen, was es im Kosmos gibt. Dies tritt wiederum im Spiegelbild beim Menschen ein. Wie ist denn diese Menschenentwickelung? Blicken Sie zurück im Geiste durch die atlantische Zeit, durch die lemurische Zeit, und blicken Sie vorwärts. Physischen Leib, Ätherleib, astralischen Leib und Ich erhält der Mensch, und dann wiederum haben Sie das Zurückarbeiten vom Ich in die übrigen Glieder, die Umgestaltung des Astralleibes, die Umgestaltung des Ätherleibes, die des physischen Leibes, zu Manas, Budhi, Atma, zu Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch. So hat die Urweltweisheit in allen Zeitaltern gelehrt, daß der Mensch seinen Astralleib so umgestaltet, daß dieser Astralleib zuerst teilweise noch besteht aus der alten Astralität und teilweise aus Manas, daß er aber nach und nach ganz und gar umgestaltet, ganz und gar vom Ich und seiner Arbeit durchdrungen wird. Nehmen Sie einen Menschen, der es noch nicht bis zu jenem Grade der Entwickelung gebracht hat, daß sein Astralleib schon ganz durchdrungen ist von der Arbeit des Ich. In diesem Falle sind ja im Grunde genommen noch alle Menschen mit ganz wenigen Ausnahmen. Dasjenige, was der Mensch schon umgearbeitet hat, das geht mit ihm durch alle Ewigkeiten, was er noch nicht umgearbeitet hat, so daß das Ich noch keinen Anteil daran genommen hat, das muß, wenn der Mensch durch Kamaloka durchgegangen ist, wie eine Art astralische Schale sich entfernen, das löst sich in der astralischen Welt auf, nicht ohne daß es beträchtlichen Unfug stiften kann, wenn es als Astralleib aus schlechten Begierden und Leidenschaften bestand. So können wir sagen, daß die Entwickelung des Menschen darin besteht, immer weniger und weniger von sich zurückzulassen in der astralischen Welt.
[ 13 ] But we find such reflections even further on. We have seen, after all, that the Thrones became Thrones only by coming to the point where they could transform from creatures into creators, moving from a state of taking to a state of giving. We have said: The Thrones also once underwent their development in other world systems; they progressed to the point where they could radiate their substance. This is a higher stage of development—being able to give, to make sacrifices, rather than merely reaping for oneself what exists in the cosmos. This, in turn, occurs as a mirror image in human beings. What, then, is this human development? Look back in spirit through the Atlantean era, through the Lemurian era, and look forward. Human beings acquire a physical body, an etheric body, an astral body, and an ego; and then, in turn, there is the process of the ego working back into the other members—the transformation of the astral body, the transformation of the etheric body, and that of the physical body—into Manas, Budhi, Atma, into the spiritual self, the life spirit, and the spiritual human being. Thus, the primordial wisdom has taught throughout all ages that the human being transforms their astral body in such a way that this astral body initially consists partly of the old astral nature and partly of Manas, but that it is gradually transformed entirely, becoming completely permeated by the I and its work. Take a human being who has not yet reached that stage of development where his astral body is already completely permeated by the work of the ego. In this case, essentially all human beings are still in this state, with very few exceptions. That which the human being has already transformed goes with them through all eternities; that which they have not yet transformed—so that the ego has not yet taken part in it—must, once the human being has passed through Kamaloka, be shed like a kind of astral shell, which dissolves in the astral world, though not without causing considerable mischief if, as an astral body, it consisted of base desires and passions. Thus we can say that human development consists in leaving less and less of oneself behind in the astral world.
[ 14 ] Verfolgen wir den Vorgang. Der Mensch stirbt, bald nach dem Tode löst sich der Ätherleib los, ein Extrakt bleibt zurück. Der Mensch geht durch Kamaloka, da löst sich die unverarbeitete Schale los; das, was verarbeitet ist, geht im Ich durch alle Ewigkeit, es wird zurückgebracht zur neuen Inkarnation. Je vollkommener der Mensch ist, desto weniger werden diese Reste sein, die er in der astralischen Welt zurückläßt, bis er zuletzt so weit ist, daß nichts mehr von seinem Astralleib in Kamaloka zurückbleibt, bis er so weit ist, daß er sozusagen niemandem auf der Erde durch die Reste, die er in Kamaloka zurückläßt, schädlich werden kann. Ein solcher Mensch, der hat dann auch die Möglichkeit, in die geistigen Welten hineinzuschauen. Denn es ist ja nicht möglich, diesen Zustand zu erreichen, ohne eben bis zu einem gewissen Grade der Hellsichtigkeit im Astralen gekommen zu sein. Der ganze Astralleib ist dann vergeistigt, ist eben Geistselbst geworden, der ganze Astralleib wird mitgenommen. Früher mußte das zurückgelassen werden, was schlecht war, jetzt kann der ganze Astralleib mitgenommen werden in die ganze Folgezeit. Und in dem Augenblick, in dem der Astralleib so weit ist, daß er ganz durchgearbeitet ist, da drückt sich die ganze neue Form des Astralleibes, des Geistselbstes, in den Ätherleib hinein, so daß dann der Ätherleib ein Abdruck ist dieses also umgearbeiteten Astralleibes. Er braucht noch nicht selber ganz umgearbeitet zu sein, aber was in den Astralleib hineingearbeitet werden konnte, das ist in den Ätherleib hinein abgedruckt. Kurz, Sie sehen, wir haben damit geschildert eine besonders hohe Wesenheit, die im eminentesten Sinn weit gekommen ist dadurch, daß sie das ganze Geistselbst entwickelt hat. Diese Wesenheit wird nun in der östlichen Wissenschaft Nirmanakaya genannt, denn es hat sein Astralleib, sein astralischer Kaya die Stufe erreicht, wo er keine Überreste hinterläßt. Das ist ein Nirmanakaya.
[ 14 ] Let us follow the process. A person dies; soon after death, the etheric body detaches itself, leaving behind an extract. The person passes through Kamaloka, where the unprocessed shell detaches itself; that which has been processed continues through the I into all eternity and is brought back to the new incarnation. The more perfect the human being is, the fewer these remnants will be that they leave behind in the astral world, until they are finally at a stage where nothing of their astral body remains in Kamaloka, until they are at a stage where they can, so to speak, cause no harm to anyone on Earth through the remnants they leave behind in Kamaloka. Such a person then also has the ability to look into the spiritual worlds. For it is not possible to attain this state without having reached a certain degree of clairvoyance in the astral. The entire astral body is then spiritualized, has become the spiritual self; the entire astral body is taken along. Previously, what was bad had to be left behind; now the entire astral body can be taken along into the entire future. And at the moment when the astral body is ready, having been fully transformed, the entire new form of the astral body—the spiritual self—imprints itself into the etheric body, so that the etheric body then becomes an imprint of this transformed astral body. It does not yet need to be fully transformed itself, but what could be worked into the astral body is imprinted into the etheric body. In short, as you can see, we have described a particularly high being who has advanced to the highest degree by developing the entire spiritual self. This being is now called Nirmanakaya in Eastern science, for its astral body, its astral kaya, has reached the stage where it leaves no residue behind. That is a Nirmanakaya.
[ 15 ] Gehen wir nun weiter. Der Mensch kann immer weiter und weiter arbeiten, er arbeitet endlich seinen Ätherleib um, arbeitet seinen physischen Leib um. Was tritt dann ein, wenn Ätherleib und physischer Leib umgearbeitet werden, so daß sie unter die Herrschaft des Menschen kommen? Wenn der Ätherleib umgearbeitet wird, wenn also der Mensch nicht nur im Astralleib sein Geistselbst hat, sondern in seinem Ätherleib die Budhi oder den Lebensgeist nach und nach entwickelt, und wenn dann sich dieser Lebensgeist oder die Budhi im physischen Leib abdrückt, dann ist eine nächsthöhere Stufe der Entwickelung erreicht, eine Art von Zwischenstufe. Durch diese Zwischenstufe gelangt der Mensch dahin, daß er auch von seinem Ätherleib nichts zurückzulassen braucht, daß er diesen Ätherleib in derselben Form für alle Zeiten behält, in der er sich ihn als Lebensgeist oder Budhi herausgebildet hat.
[ 15 ] Let us now move on. Human beings can continue working further and further; eventually, they transform their etheric body and their physical body. What happens when the etheric body and the physical body are transformed to the point that they come under the control of the human being? When the etheric body is transformed—that is, when the human being not only has his spiritual self in the astral body but gradually develops the buddhi or life spirit within his etheric body—and when this life spirit or buddhi then imprints itself upon the physical body, then a higher stage of development is reached, a kind of intermediate stage. Through this intermediate stage, the human being reaches a point where he need not leave anything behind of his etheric body, where he retains this etheric body in the same form for all time as he has developed it as life spirit or budhi.
[ 16 ] Es wird also der Mensch durch solche Einflüsse immer mehr und mehr in den Stand kommen, Herr zu werden über seinen astralischen Leib und über seinen Ätherleib. Solches Herrwerden macht es dann dem Menschen möglich, in einer gewissen Beziehung diesen Astralund diesen Ätherleib auch zu dirigieren. Derjenige, der den Astralleib noch nicht unter die Herrschaft des Ich gebracht hat, der muß natürlich warten, bis er so weit gekommen ist. Wer aber die Herrschaft schon hat über den Astral- und Ätherleib, der kann nun frei verfügen darüber. Er kann sich sagen: Dadurch, daß ich mit meinem Ich durchgemacht habe all die Verkörperungen, die mich gelehrt haben, meinen Astralleib und meinen Ätherleib so weit umzubilden, dadurch bin ich fähig geworden, mir, wenn ich wieder auf die Erde gehen soll, aus Äthersubstanz und Astralsubstanz einen neuen Astralleib und Ätherleib zu bilden, die ebenso vollkommen sind. - Und dadurch ist er imstande, den eigenen Astral- und Ätherleib, wie man sagt, hinzuopfern, ihn auf andere zu übertragen. Sie sehen also daraus, daß es Individualitäten gibt, welche dadurch, daß sie Herr in ihrem Astralleib und Ätherleib geworden sind, auch fähig werden, diesen Astralleib und Ätherleib hinzuopfern, weil sie gelernt haben, sich diese Dinge aufzubauen. Wollen sie wiederum auf die Erde, so werden sie sich neu aufbauen aus dem vorhandenen Material einen Astralleib und einen Ätherleib. Was sie aber in Vollkommenheit erreicht haben, übergeben sie anderen Persönlichkeiten, welche gewisse Aufgaben in der Welt zu bewirken haben. So werden späteren Persönlichkeiten solche Astral- und Ätherleiber von Persönlichkeiten der Vorzeit einverwoben, einverleibt. Wenn das geschieht, so sehen Sie, daß die Persönlichkeit der Vorzeit nicht bloß da wirkt, wo sie steht, sondern daß sie mit dem, was in ihr ist, noch in die Zukunft hineinwirkt. So konnte zum Beispiel der Zarathustra, der fähig war, seinen Astralleib zu behandeln, und der ihn später hinübergeleitet hat in den Hermes, sich sagen: Ich lebe, aber ich werde nicht nur wirken, wie ich selber jetzt wirke als äußere Persönlichkeit, sondern ich durchwebe auch noch den Astralleib des ägyptischen Hermes, desjenigen, mit dem die ägyptische Kulturepoche beginnt. — Eine solche Persönlichkeit hat einen Körper, einen Kaya, welcher nicht nur an dem Orte wirkt, wo er ist, sondern welcher in die Zukunft hineinwirkt, welcher das Gesetz für die zukünftige Entwickelung abgibt. Gesetz in die Zukunft hinein heißt Dharma. Einen solchen Leib nennt man Dharmakaya. Das sind gewisse Ausdrücke, die häufig wiederkehren in der östlichen Wissenschaft. Hier haben Sie die wahre Erklärung, wie sie in der Urweltweisheit immer gegeben worden ist. Und nun blicken wir auf die ganze Mannigfaltigkeit dessen, was in diesen Tagen an uns vorübergezogen ist. Da kann sich uns eine Frage so recht auf die Seele legen, die Frage: Was haben wir denn eigentlich im Grunde genommen bisher Mensch genannt? — Mensch haben wir genannt eine gewisse Entwickelungsstufe. Wir haben gefunden, daß die Geister der Persönlichkeit Menschen auf dem alten Saturn waren; wir haben gefunden, daß sogar die Throne einmal Menschen gewesen sein müssen; haben gefunden, daß der Mensch sich weiterentwickelt, daß er aufsteigt in höhere Wesenheiten; wir haben sogar die ersten Etappen des Aufstiegs kennengelernt in den Engeln, Erzengeln; haben in diesen Wesenheiten kennengelernt Wesen, die etwas hinopfern. Wir haben den Anfang des Opfers gesehen, der im höchsten Sinne vorhanden ist bei den Thronen. Das erste Aufglänzen der schöpferischen Tätigkeit sehen wir bei denen, die die Führer der Völker und Rassen sind, die ihre eigenen Leiber so zu bearbeiten wußten, daß diese etwas ausströmen können. Wie die Throne ausströmten ihre Wesenheit, so strömten in anderem Maße die Nirmanakayas in die Zukunft hinein ihre eigenen Leiber für spätere Individualitäten, die nicht so weit kommen würden an dem betreffenden Punkte ihrer Entwickelung, wenn sie nicht einverleibt erhielten, was die vorhergehenden Wesenheiten ausströmten.
[ 16 ] Through such influences, the human being will thus increasingly be able to gain mastery over his astral body and his etheric body. This mastery then enables the human being, in a certain sense, to direct these astral and etheric bodies as well. Those who have not yet brought the astral body under the control of the ego must, of course, wait until they have reached that stage. But those who already have control over the astral and etheric bodies can now dispose of them freely. They can say to themselves: Because I have gone through all the incarnations with my ego that have taught me to transform my astral body and my etheric body to this extent, I have thereby become capable, when I am to return to Earth, of forming a new astral body and etheric body out of etheric substance and astral substance that are just as perfect. - And through this, he is able to, as it were, sacrifice his own astral and etheric bodies, to transfer them to others. You can thus see that there are individualities who, by having become masters of their astral and etheric bodies, also become capable of sacrificing these astral and etheric bodies, because they have learned to build them up. If they wish to return to Earth, they will build an astral body and an etheric body anew from the available material. But what they have attained in perfection, they pass on to other personalities who have certain tasks to accomplish in the world. Thus, such astral and etheric bodies from personalities of the past are woven into and incorporated into later personalities. When this happens, you see that the personality of the past does not merely work where it stands, but that it continues to work into the future with what is within it. Thus, for example, Zarathustra, who was able to control his astral body and who later transferred it into Hermes, could say to himself: I live, but I will not only act as I myself now act as an outer personality, but I will also interweave the astral body of the Egyptian Hermes, the one with whom the Egyptian cultural epoch begins. — Such a personality has a body, a kaya, which not only works where it is, but which works into the future, which sets forth the law for future development. Law extending into the future is called dharma. Such a body is called the dharmakaya. These are certain terms that frequently recur in Eastern science. Here you have the true explanation, as it has always been given in the wisdom of the ancient world. And now let us look at the whole diversity of what has passed before us in these days. A question may well weigh heavily on our souls: What, after all, have we actually called “human” up to now? — We have called “human” a certain stage of development. We have found that the spirits of personality were human beings on ancient Saturn; we have found that even the Thrones must once have been human beings; we have found that the human being continues to develop, that he ascends into higher beings; we have even come to know the first stages of this ascent in the angels and archangels; in these beings we have come to know beings who make sacrifices. We have seen the beginning of sacrifice, which is present in the highest sense among the Thrones. We see the first glimmer of creative activity in those who are the leaders of peoples and races, who knew how to work on their own bodies so that they could radiate something. Just as the Thrones radiated their essence, so too did the Nirmanakayas, to a different degree, radiate their own bodies into the future for later individualities who would not reach that point in their development unless they received what the preceding beings had radiated.
[ 17 ] So gliedert sich uns zusammen der Begriff der Entwickelung von dem Punkte aus, wo man nimmt, bis zu demjenigen, wo ausgeströmt, geschaffen wird. Wir sehen den Begriff des Schöpfers vor unserem geistigen Auge erstehen, und da sagen wir uns: Also von dem Geschöpf zum Schöpfer entwickelt sich ein jegliches Wesen. Nun aber, Erzengel, sie haben sich auf der alten Sonne zum Menschen entwikkelt, Geister der Persönlichkeit auf dem alten Saturn, Engel auf dem alten Monde, wir Menschen auf der Erde, und so wird es fortgehen; es werden sich immer, immer Wesen zu Menschen entwickeln. Geht denn das alles so endlos fort? Ist das wirklich nur ein ewiges Ablaufen von Kreisläufen, durch die sich zum Beispiel auf der Sonne wiederholt, was auf dem Saturn schon da war, nur daß eine Anzahl von Wesenheiten später darankommt? Denn die Feuergeister kommen eine Stufe später als die Geister der Persönlichkeit. Ist das wirklich alles so, daß immer Wesen aus hilflosen Geschöpfen des Anfangs sich hinaufentwickeln zu solchen, die sich opfern können? Das ist nicht der Fall, das ist durchaus nicht der Fall! Es entsteht eben die große Frage: Ist das Menschentum auf dem Saturn, das die Geister der Persönlichkeit geführt haben, das Menschentum der Erzengel auf der Sonne, das der Engel auf dem Mars, ist das dasselbe Menschentum wie dasjenige, das wir hier auf der Erde führen? Sehen wir, wenn wir die Natur der Engel zum Beispiel ins Auge fassen, nur in ihnen das Bild unserer eigenen nächsten Epoche, der Jupiterepoche? Sehen wir in den Feuergeistern nur das Bild derjenigen Wesenheiten, die wir auf der Venus sein werden? Ist wirklich Anlaß vorhanden, sich zu sagen: Da stehen wir auf unserer Erde, wir werden höhere Stufen erreichen in der Weltentwickelung, wir werden selbst heraufsteigen in der Hierarchie, aber die Wesen, zu denen wir werden können, sie sind schon alle da, und unsere eigene Stufe ist ja früher von anderen Wesenheiten beschritten worden! Ist das so? Das ist die große Konsequenzfrage, die eigentlich jedem, der unbefangen die Vorträge hat auf sich wirken lassen, vor die Seele treten muß.
[ 17 ] Thus the concept of evolution unfolds before us, from the point where one receives to the point where, having poured forth, one creates. We see the concept of the Creator arise before our inner eye, and then we say to ourselves: Thus every being evolves from creature to Creator. But now, Archangels, you developed into human beings on the ancient Sun, spirits of personality on the ancient Saturn, angels on the ancient Moon, we humans on Earth, and so it will continue; beings will always, always develop into human beings. Does all this go on endlessly? Is this really just an eternal succession of cycles, through which, for example, what was already present on Saturn is repeated on the Sun, only that a number of beings come to it later? For the fire spirits come one stage later than the spirits of personality. Is it really all like this, that beings always develop upward from the helpless creatures of the beginning into those who can sacrifice themselves? That is not the case, that is by no means the case! The great question arises: Is the humanity on Saturn, which the spirits of personality led, the humanity of the archangels on the Sun, that of the angels on Mars—is that the same humanity as the one we lead here on Earth? When we consider the nature of the angels, for example, do we see in them only the image of our own next epoch, the Jupiter epoch? Do we see in the fire spirits only the image of those beings we will become on Venus? Is there really cause to say to ourselves: Here we stand on our Earth; we will reach higher stages in world evolution; we ourselves will ascend in the hierarchy, but the beings we can become are all already there, and our own stage has, after all, been trodden by other beings before! Is that so? That is the great question of consequence that must actually arise in the soul of everyone who has allowed the lectures to take their effect on them without prejudice.
[ 18 ] Haben wir es bloß mit einem Menschenwerden zu tun, das sich ewig wiederholt, dann sind wir wie die Geister der Persönlichkeit auf dem alten Saturn, wie die Erzengel auf der alten Sonne, wie die Engel auf dem Mars. Für uns mag das wichtig sein, für die höheren Götter wäre es nur eine Vermehrung ihrer Geschöpfe, und sie hätten nichts Sonderliches als Fortschritt erreicht. Eine andere Frage ist es aber: Werden sich die Menschen vielleicht einmal gerade dadurch, daß sie auf der Erde Mensch werden, zu Wesenheiten entwickeln, die etwas können, was die Engel nicht können, was auch die Erzengel und die Geister der Persönlichkeit nicht können? Hat die ganze Schöpfung etwas dazugelernt dadurch, daß sie nach den Erzengeln und Engeln Menschen erzeugt hat? Hat die Schöpfung einen Fortschritt gemacht? Hat der Mensch dadurch, daß er sich dazu bequemt hat, tiefer herunterzusteigen, hat er vielleicht dadurch Anwartschaft darauf, noch höher hinaufzusteigen? Diese Frage stellen wir uns einmal als eine Art Konsequenzfrage hin. Der Rest unserer Betrachtungen muß ihr gewidmet sein: der ganzen Bedeutung des Menschen im Kosmos und der Beziehung des Menschen zu den höheren Hierarchien — was wird der Mensch innerhalb der Stufenfolge der Hierarchien?
[ 18 ] If we are dealing merely with a process of becoming human that repeats itself eternally, then we are like the spirits of personality on ancient Saturn, like the archangels on the ancient Sun, like the angels on Mars. This may be important to us, but for the higher gods it would merely be an increase in their creatures, and they would have achieved nothing special in terms of progress. But there is another question: Might human beings, precisely by becoming human on Earth, one day develop into beings capable of something that the angels cannot do, something that even the archangels and the spirits of personality cannot do? Has all of creation learned something by bringing forth human beings after the archangels and angels? Has creation made progress? By deigning to descend deeper, does humanity perhaps thereby earn the right to ascend even higher? Let us pose this question as a kind of consequential inquiry. The remainder of our reflections must be devoted to this: the full significance of the human being in the cosmos and the human being’s relationship to the higher hierarchies—what does the human being become within the sequence of the hierarchies?
