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Introduction to the Basics of Theosophy
GA 111

24 September 1907, Hanover

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Einführung in die Grundlagen der Theosophie, 1st ed.
  1. Introduction to the Basics of Theosophy, tr. SOL

4. Verhältnis des Ich zu den Anderen Gliedern

4. Verhältnis des Ich zu den Anderen Gliedern

[ 1 ] Der Unentwickelte folgt seinen Trieben, der Durchschnittsmensch wählt dazwischen, er veredelt und läutert dieselben. Diese Arbeit wird von der ganzen Menschheit geleistet. Das Ich besorgt diese Arbeit am Astralleib, der sich als ein höherer in denselben eingliedert. Der Astralleib besteht aus zwei Teilen: aus einem, den der Mensch hatte, ehe die Menschheit in ihn einzog; den andern hat er sich umgearbeitet zum Geistselbst. Ein Mensch, in dessen Seele nichts mehr vorgeht, was ihn zu Leidenschaften und Begierden reizt, hat seinen Astralkörper umgearbeitet zum Geistselbst. Von der Mitte der atlantischen Zeit bis in eine ferne Zukunft hinein hat der Mensch durch sein Ich diese Arbeit zu leisten.

[ 1 ] Der Unentwickelte folgt seinen Trieben, der Durchschnittsmensch wählt dazwischen, er veredelt und läutert dieselben. Diese Arbeit wird von der ganzen Menschheit geleistet. Das Ich besorgt diese Arbeit am Astralleib, der sich als ein höherer in denselben eingliedert. Der Astralleib besteht aus zwei Teilen: aus einem, den der Mensch hatte, ehe die Menschheit in ihn einzog; den andern hat er sich umgearbeitet zum Geistselbst. Ein Mensch, in dessen Seele nichts mehr vorgeht, was ihn zu Leidenschaften und Begierden reizt, hat seinen Astralkörper umgearbeitet zum Geistselbst. Von der Mitte der atlantischen Zeit bis in eine ferne Zukunft hinein hat der Mensch durch sein Ich diese Arbeit zu leisten.

Herausgestaltung von Manas oder Geistselbst am Astralleib,
Herausgestaltung vom Lebensgeist am Ätherleib,
Herausgestaltung des Geistesmenschen am physischen Leibe ist die Arbeit des Ich und wird systematisch vollzogen von den Schülern des Okkultismus.

Herausgestaltung von Manas oder Geistselbst am Astralleib,
Herausgestaltung vom Lebensgeist am Ätherleib,
Herausgestaltung des Geistesmenschen am physischen Leibe ist die Arbeit des Ich und wird systematisch vollzogen von den Schülern des Okkultismus.

[ 2 ] Die Veredlung des Astralkörpers durch Erwerb von intellektuellen Fähigkeiten gleicht dem Minutenzeiger der Uhr, die Verwandlung des Ätherkörpers durch Veredlung der Temperamente und moralischen Fähigkeiten dem des Stundenzeigers der Uhr. Die mächtigsten Impulse zur Veränderung der Moral kommen von den Religionen, sie gehen von den großen Religionsstiftern aus, ferner durch die echte Kunst, eine Kunst, in welcher das Göttliche durch die sinnlichen Formen hindurchgeht.

[ 2 ] Die Veredlung des Astralkörpers durch Erwerb von intellektuellen Fähigkeiten gleicht dem Minutenzeiger der Uhr, die Verwandlung des Ätherkörpers durch Veredlung der Temperamente und moralischen Fähigkeiten dem des Stundenzeigers der Uhr. Die mächtigsten Impulse zur Veränderung der Moral kommen von den Religionen, sie gehen von den großen Religionsstiftern aus, ferner durch die echte Kunst, eine Kunst, in welcher das Göttliche durch die sinnlichen Formen hindurchgeht.

[ 3 ] Der Ätherleib besteht auch aus zwei Teilen: aus einem, den der Mensch mitbekommen hat, und aus dem, den er umgestaltet zum Lebensgeist. Das geschieht durch bewusstes systematisches Arbeiten in geistiger Art, das sitzt dann fester als das [Ererbte]. Die Wirkung solcher Arbeit kann dann auf den physischen Leib angewandt werden, diese Aufgabe ist nicht die niedrigste, sondern die höchste; es gehören die stärksten Kräfte dazu.

[ 3 ] Der Ätherleib besteht auch aus zwei Teilen: aus einem, den der Mensch mitbekommen hat, und aus dem, den er umgestaltet zum Lebensgeist. Das geschieht durch bewusstes systematisches Arbeiten in geistiger Art, das sitzt dann fester als das [Ererbte]. Die Wirkung solcher Arbeit kann dann auf den physischen Leib angewandt werden, diese Aufgabe ist nicht die niedrigste, sondern die höchste; es gehören die stärksten Kräfte dazu.

[ 4 ] Der physische Mensch ist ein weisheitsvoller Bau, der vom Menschen weniger verstanden wird als der Astralkörper. Von unseren Trieben, Leidenschaften und Begierden wissen wir mehr, als davon, wie sich die Blutkügelchen bewegen. Was wissen wir von den Funktionen der Milz, Leber, Galle, der Zirbeldrüse? Letztere war früher einmal in Tätigkeit für das Hellsehen, sie wird wieder dazu fähig gemacht werden.

[ 4 ] Der physische Mensch ist ein weisheitsvoller Bau, der vom Menschen weniger verstanden wird als der Astralkörper. Von unseren Trieben, Leidenschaften und Begierden wissen wir mehr, als davon, wie sich die Blutkügelchen bewegen. Was wissen wir von den Funktionen der Milz, Leber, Galle, der Zirbeldrüse? Letztere war früher einmal in Tätigkeit für das Hellsehen, sie wird wieder dazu fähig gemacht werden.

[ 5 ] Nicht durch Anatomie, [nicht] durch Zerschneidung der Leichname, wird der Mensch den eigenen Körper kennenlernen, sondern durch inneres Anschauen, durch Herrschaft über den Leib. Das Erste wird dazu sein die Umwandlung des Atmungsprozesses. Der Atem ist der Hauch, der gleichsam in sich hineinhaucht, deshalb heißt «Atma» «Geistesmensch». Dieses Ich mit seinen Körpern ist zugleich Abdruck des Universums. Mit jeder Stufe, die der Mensch erreicht, erweitert sich sein Eindringen in das All.

[ 5 ] Nicht durch Anatomie, [nicht] durch Zerschneidung der Leichname, wird der Mensch den eigenen Körper kennenlernen, sondern durch inneres Anschauen, durch Herrschaft über den Leib. Das Erste wird dazu sein die Umwandlung des Atmungsprozesses. Der Atem ist der Hauch, der gleichsam in sich hineinhaucht, deshalb heißt «Atma» «Geistesmensch». Dieses Ich mit seinen Körpern ist zugleich Abdruck des Universums. Mit jeder Stufe, die der Mensch erreicht, erweitert sich sein Eindringen in das All.

[ 6 ] Es ist gefährlich, und man macht es sich bequem, wenn man von Theosophie so spricht als von einem Aufgehen der Seele im All. Das Aufgehen im All kann man nur stufenweise erlangen durch Vergöttlichung des menschlichen Wesens.

[ 6 ] Es ist gefährlich, und man macht es sich bequem, wenn man von Theosophie so spricht als von einem Aufgehen der Seele im All. Das Aufgehen im All kann man nur stufenweise erlangen durch Vergöttlichung des menschlichen Wesens.

Die drei Grundglieder des Ich:
Astralleib, verwandelt zu Manas oder Geistselbst,
Ätherleib, verwandelt zu Budhi oder Lebensgeist,
das physische Ich, verwandelt zu Atma oder Geistesmensch.

Die drei Grundglieder des Ich:
Astralleib, verwandelt zu Manas oder Geistselbst,
Ätherleib, verwandelt zu Budhi oder Lebensgeist,
das physische Ich, verwandelt zu Atma oder Geistesmensch.

[ 7 ] Das Ich ist nicht ganz einfach zu verstehen, es entsteht durch Arbeit an den niederen Gliedern; dazu muss es geschult werden.

[ 7 ] Das Ich ist nicht ganz einfach zu verstehen, es entsteht durch Arbeit an den niederen Gliedern; dazu muss es geschult werden.

[ 8 ] Nach der atlantischen Zeit fingen die Menschen an, am Manas zu arbeiten. In der lemurischen Zeit zog es ein in den physischen Leib. Vorher war nur physischer Leib, Äther- und Astralleib vorhanden. Es gab eine Zwischenstufe bis zur Mitte der atlantischen Zeit, ehe mit der Arbeit am Manas begonnen werden konnte. Es wurden drei Stufen vorbereitet zur Fähigkeit, das Ich herauszuarbeiten: Empfindungs-, Verstandes- und Bewusstseinsseele. Soweit das Ich bewusst ist, arbeitet es am Astralleib in der Verstandesseele. Wie das Schwert in der Scheide steckt, so steckt die Empfindungsseele im Seelenleib. Das Ich befruchtet zunächst im Astralleib die Empfindungs-, Verstandes- und Bewusstseinsseele und arbeitet im Ätherleib an Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch.

[ 8 ] Nach der atlantischen Zeit fingen die Menschen an, am Manas zu arbeiten. In der lemurischen Zeit zog es ein in den physischen Leib. Vorher war nur physischer Leib, Äther- und Astralleib vorhanden. Es gab eine Zwischenstufe bis zur Mitte der atlantischen Zeit, ehe mit der Arbeit am Manas begonnen werden konnte. Es wurden drei Stufen vorbereitet zur Fähigkeit, das Ich herauszuarbeiten: Empfindungs-, Verstandes- und Bewusstseinsseele. Soweit das Ich bewusst ist, arbeitet es am Astralleib in der Verstandesseele. Wie das Schwert in der Scheide steckt, so steckt die Empfindungsseele im Seelenleib. Das Ich befruchtet zunächst im Astralleib die Empfindungs-, Verstandes- und Bewusstseinsseele und arbeitet im Ätherleib an Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch.

[ 9 ] In den nordischen Druidenschulen hatte man neun Glieder der menschlichen Wesenheit, in Ägypten sieben. Die nordischen Schüler unterschieden am Astralkörper oder Kama-Rupa die Empfindungsseele im Seelenleib und im höheren Manas Bewusstseinsseele und Geistselbst.

[ 9 ] In den nordischen Druidenschulen hatte man neun Glieder der menschlichen Wesenheit, in Ägypten sieben. Die nordischen Schüler unterschieden am Astralkörper oder Kama-Rupa die Empfindungsseele im Seelenleib und im höheren Manas Bewusstseinsseele und Geistselbst.

[ 10 ] Nach der siebenfachen Einteilung sind fünf Glieder entwickelt, zwei - Budhi und Atma - noch im Kern.

[ 10 ] Nach der siebenfachen Einteilung sind fünf Glieder entwickelt, zwei - Budhi und Atma - noch im Kern.

[ 11 ] Wenn der Mensch einschläft, bleiben im Bett liegen physischer und Ätherleib; es ziehen sich heraus der Astralleib und das Ich und alles, was sich durch das Ich entwickelt. Der Traum ist ein Zwischenzustand, wenn der Astralleib noch in gewisser Weise mit dem Ätherleib verbunden ist. Eigentlich müsste der Astralleib auch heraus sein; man darf sich aber dieses Heraussein nicht handgreiflich vorstellen. Der Astralkörper ist mit seinen Kräften herausgezogen; es ist dies dynamisch, nicht räumlich zu begreifen. Solange der Astralleib im Körper ist, denkt, empfindet der Mensch; es finden alle Bewusstseinstätigkeiten durch Auge, Ohr und so weiter statt. Das sinkt alles unter, wenn sich der Astralleib herauszieht, die Ermüdung tritt ein, sie weicht am Morgen der Erfrischung.

[ 11 ] Wenn der Mensch einschläft, bleiben im Bett liegen physischer und Ätherleib; es ziehen sich heraus der Astralleib und das Ich und alles, was sich durch das Ich entwickelt. Der Traum ist ein Zwischenzustand, wenn der Astralleib noch in gewisser Weise mit dem Ätherleib verbunden ist. Eigentlich müsste der Astralleib auch heraus sein; man darf sich aber dieses Heraussein nicht handgreiflich vorstellen. Der Astralkörper ist mit seinen Kräften herausgezogen; es ist dies dynamisch, nicht räumlich zu begreifen. Solange der Astralleib im Körper ist, denkt, empfindet der Mensch; es finden alle Bewusstseinstätigkeiten durch Auge, Ohr und so weiter statt. Das sinkt alles unter, wenn sich der Astralleib herauszieht, die Ermüdung tritt ein, sie weicht am Morgen der Erfrischung.

[ 12 ] Woher kommen nun die Kräfte, die den Menschen stärken und heilen? Im Bett liegt der Mensch mit physischem [Leib] und Ätherkörper, er ist dann im Pflanzenzustand, wenn er schläft, während die Seele in ihre bessere, strahlende Heimat, die Astralebene zurückkehrt. Wer noch nicht geschult ist, dem versinken alle Erlebnisse in einer höheren Welt. Höher entwickelte Wesen finden sich dann in einer wogenden Welt flutender Tongebilde. Zunächst herrscht Stummheit, doch hören Geistesohren eine neue Tonwelt. Es ist möglich, den Zusammenhang der mit unserer Sonne verbundenen Planeten zu hören. Wer den Sternenhimmel betrachtet im Sinne des Ptolemäischen Systemes, dem bewegen sich die Sterne. Eingeteilt in 360 Grade, bewegt sich im Verhältnis zueinander jeder Stern einen Grad in einhundert Jahren weiter. Eintausendzweihundert Mal so schnell bewegt sich Saturn, zweieinhalbmal so schnell Jupiter; Jupiter im Verhältnis zu Mars fünfmal so schnell, und Mars bewegt sich zweimal schneller als Sonne, Venus und Merkur - okkult betrachtet. Merkur zu Mond verhält sich wie zwölf zu eins.

[ 12 ] Woher kommen nun die Kräfte, die den Menschen stärken und heilen? Im Bett liegt der Mensch mit physischem [Leib] und Ätherkörper, er ist dann im Pflanzenzustand, wenn er schläft, während die Seele in ihre bessere, strahlende Heimat, die Astralebene zurückkehrt. Wer noch nicht geschult ist, dem versinken alle Erlebnisse in einer höheren Welt. Höher entwickelte Wesen finden sich dann in einer wogenden Welt flutender Tongebilde. Zunächst herrscht Stummheit, doch hören Geistesohren eine neue Tonwelt. Es ist möglich, den Zusammenhang der mit unserer Sonne verbundenen Planeten zu hören. Wer den Sternenhimmel betrachtet im Sinne des Ptolemäischen Systemes, dem bewegen sich die Sterne. Eingeteilt in 360 Grade, bewegt sich im Verhältnis zueinander jeder Stern einen Grad in einhundert Jahren weiter. Eintausendzweihundert Mal so schnell bewegt sich Saturn, zweieinhalbmal so schnell Jupiter; Jupiter im Verhältnis zu Mars fünfmal so schnell, und Mars bewegt sich zweimal schneller als Sonne, Venus und Merkur - okkult betrachtet. Merkur zu Mond verhält sich wie zwölf zu eins.

[ 13 ] Nach der Schnelligkeit der Bewegung hat jeder Weltenkörper einen anderen Ton, der Zusammenklang ist die Sphärenmusik oder Sphärenharmonie. Diese Töne bewegen sich und schwimmen in Astralstoffen und Kräften. So, wie wir am Tage die Sterne nicht sehen, entfernt sich die Seele ihrer Heimat; in der Nacht kehrt sie dahin zurück, in ein glückseliges, wohliges Element. Die Seele taucht unter in die kosmischen Welten, die zur Sonne gehören, in deren Schwingungen erneuert die Seele ihre Kraft.

[ 13 ] Nach der Schnelligkeit der Bewegung hat jeder Weltenkörper einen anderen Ton, der Zusammenklang ist die Sphärenmusik oder Sphärenharmonie. Diese Töne bewegen sich und schwimmen in Astralstoffen und Kräften. So, wie wir am Tage die Sterne nicht sehen, entfernt sich die Seele ihrer Heimat; in der Nacht kehrt sie dahin zurück, in ein glückseliges, wohliges Element. Die Seele taucht unter in die kosmischen Welten, die zur Sonne gehören, in deren Schwingungen erneuert die Seele ihre Kraft.

[ 14 ] Paracelsus hatte den richtigen Begriff für diesen Zustand, er sagt: Ein ruhiger Schlaf muss immer Gesundheit bringen; Schlaflosigkeit, ungenügender Schlaf verkürzen das physische Leben.

[ 14 ] Paracelsus hatte den richtigen Begriff für diesen Zustand, er sagt: Ein ruhiger Schlaf muss immer Gesundheit bringen; Schlaflosigkeit, ungenügender Schlaf verkürzen das physische Leben.

[ 15 ] Nach dem Tode bleibt nur der physische Körper zurück und [dieser wird] der Auflösung seiner Stoffe und Kräfte überlassen. Der Ätherkörper arbeitet nicht mehr der Auflösung entgegen. Zwei bis drei Tage kann der Zustand dauern, dass der Ätherleib ohne den physischen Leib mit dem Verstorbenen vereint ist; so lange kann es ungefähr dauern, als es der Mensch ohne Schlaf aushalten könnte. In dieser Zeit zieht alles in seiner Erinnerung vorbei, was er von Geburt an erlebte, bis er im Tod das Bewusstsein verliert. Mit dieser Erinnerung ist kein Schmerz, keine Lust verknüpft, die Bilder sind objektiv, sie ziehen vorüber wie in einem Panorama. Dies kommt daher, dass der Ätherleib durch das Ich die Fähigkeit hat, Erinnerungen zu bilden; er ist der Träger des Gedächtnisses. Es ist ein Erlebnis, dass der Ätherleib nach dem Tode vom physischen Leib abgetrennt ist.

[ 15 ] Nach dem Tode bleibt nur der physische Körper zurück und [dieser wird] der Auflösung seiner Stoffe und Kräfte überlassen. Der Ätherkörper arbeitet nicht mehr der Auflösung entgegen. Zwei bis drei Tage kann der Zustand dauern, dass der Ätherleib ohne den physischen Leib mit dem Verstorbenen vereint ist; so lange kann es ungefähr dauern, als es der Mensch ohne Schlaf aushalten könnte. In dieser Zeit zieht alles in seiner Erinnerung vorbei, was er von Geburt an erlebte, bis er im Tod das Bewusstsein verliert. Mit dieser Erinnerung ist kein Schmerz, keine Lust verknüpft, die Bilder sind objektiv, sie ziehen vorüber wie in einem Panorama. Dies kommt daher, dass der Ätherleib durch das Ich die Fähigkeit hat, Erinnerungen zu bilden; er ist der Träger des Gedächtnisses. Es ist ein Erlebnis, dass der Ätherleib nach dem Tode vom physischen Leib abgetrennt ist.

[ 16 ] In einem Finger sind Muskeln und Nervenknoten, diese Knoten sind wie in einer Hohlkugel in die Substanz des Ätherleibes eingetaucht. Beim Einschlafen eines Gliedes empfinden wir ein prickelndes Gefühl. Dieses kommt von einer partiellen Trennung vom Ätherleib. Hypnotisieren ist deshalb gefährlich, weil eine dauernde Neigung zum Herausdrängen des Ätherleibes entstehen kann. Für kurze Zeit kann der Ätherleib austreten aus dem physischen Körper durch Schreck, Sturz und dergleichen; bleibt der Mensch dabei bewusst, so taucht das Leben auf als Bild. Das ist ein Beweis [dafür], dass der Ätherleib das Gedächtnis vermittelt.

[ 16 ] In einem Finger sind Muskeln und Nervenknoten, diese Knoten sind wie in einer Hohlkugel in die Substanz des Ätherleibes eingetaucht. Beim Einschlafen eines Gliedes empfinden wir ein prickelndes Gefühl. Dieses kommt von einer partiellen Trennung vom Ätherleib. Hypnotisieren ist deshalb gefährlich, weil eine dauernde Neigung zum Herausdrängen des Ätherleibes entstehen kann. Für kurze Zeit kann der Ätherleib austreten aus dem physischen Körper durch Schreck, Sturz und dergleichen; bleibt der Mensch dabei bewusst, so taucht das Leben auf als Bild. Das ist ein Beweis [dafür], dass der Ätherleib das Gedächtnis vermittelt.

[ 17 ] Ist der Mensch durch den Tod frei vom physischen Leib und im Ätherleib, so nimmt er einen Auszug vom Leben mit, einen Extrakt, welcher sich als neues Blatt zu den andern fügt, wie ein Glied in eine Kette. So bereichert sich das Ich, der Ursachenträger aller weiteren Wanderungen.

[ 17 ] Ist der Mensch durch den Tod frei vom physischen Leib und im Ätherleib, so nimmt er einen Auszug vom Leben mit, einen Extrakt, welcher sich als neues Blatt zu den andern fügt, wie ein Glied in eine Kette. So bereichert sich das Ich, der Ursachenträger aller weiteren Wanderungen.