Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

Support the Archive

The Gospel of St. John
in comparison with the other three Gospels,
particularly the Gospel of Luke
GA 112

26 June 1909, Kassel

Translate the original German text into any language:

Dritter Vortrag

Dritter Vortrag

[ 1 ] Diejenigen von Ihnen, welche wiederholt Vortragszyklen oder überhaupt Vorträge aus dem Gebiete der Geisteswissenschaft von mir gehört haben, sie haben das eine oder das andere aus den Tatsachen der höheren Welten schon von den verschiedensten Seiten her dargestellt bekommen. Und die eine oder die andere Wesenheit, die eine oder die andere Tatsache ist uns entgegengetreten in dem einen oder in dem andern Gebiet und wurde dann immer von dieser oder jener Seite her beleuchtet. Es kann dabei vorkommen - und ich möchte insbesondere heute darauf hinweisen, damit nicht Mißverständnisse einreißen —, daß scheinbat, obenhin' betrachtet, Widersprüche vorhanden sind, wenn diese oder jene Wesenheit, diese oder jene 'Tatsache einmal von der einen, ein anderes Mal von der andern Seite beleuchtet wird. Wenn Sie aber genau zusehen, dann werden Sie finden, daß gerade durch eine solche verschiedenartige Beleuchtung die komplizierten Tatsachen der geistigen Welten erst klar werden können. Ich mußte das sagen, weil ich gewisse Tatsachen, welche dem weitaus größten Teil der heutigen Zuhörer von einer gewissen Seite her schon bekannt sind, heute wiederum zum Teil von einer neuen Seite her werde beleuchten müssen. Gerade wenn wir die tiefste Urkunde des Neuen Testamentes nehmen, die unter dem Namen des Evangeliums nach Johannes bekannt ist, und die bedeutungsvollen Worte lesen, mit denen wir unsere gestrige Betrachtung geschlossen haben, dann wird uns ja bald klar, daß schier unendliche Geheimnisse des Weltenwerdens und des Menschenwerdens schon in diesen ersten Worten des Johannes-Evangeliums liegen. Wir werden vielleicht noch im Laufe unserer Betrachtungen Gelegenheit haben, zu zeigen, warum die großen Darsteller der geistigen Ereignisse oftmals gerade die großen, umfassenden Wahrheiten in kurzer, paradigrmatischer Art zum Ausdruck bringen, wie das in den ersten Versen des Johannes-Evangeliums geschehen ist. Heute wollen wir in einer anderen Weise, als das gestern geschehen ist, auf gewisse bekannte Tatsachen der Geisteswissenschaft zurückkommen und sehen, wie sie uns in dem Johannes-Evangelium wieder entgegentreten. Die verhältnismäßig einfachsten Tatsachen der Geisteswissenschaft sollen es sein, von denen wir ausgehen.

[ 1 ] Diejenigen von Ihnen, welche wiederholt Vortragszyklen oder überhaupt Vorträge aus dem Gebiete der Geisteswissenschaft von mir gehört haben, sie haben das eine oder das andere aus den Tatsachen der höheren Welten schon von den verschiedensten Seiten her dargestellt bekommen. Und die eine oder die andere Wesenheit, die eine oder die andere Tatsache ist uns entgegengetreten in dem einen oder in dem andern Gebiet und wurde dann immer von dieser oder jener Seite her beleuchtet. Es kann dabei vorkommen - und ich möchte insbesondere heute darauf hinweisen, damit nicht Mißverständnisse einreißen —, daß scheinbat, obenhin' betrachtet, Widersprüche vorhanden sind, wenn diese oder jene Wesenheit, diese oder jene 'Tatsache einmal von der einen, ein anderes Mal von der andern Seite beleuchtet wird. Wenn Sie aber genau zusehen, dann werden Sie finden, daß gerade durch eine solche verschiedenartige Beleuchtung die komplizierten Tatsachen der geistigen Welten erst klar werden können. Ich mußte das sagen, weil ich gewisse Tatsachen, welche dem weitaus größten Teil der heutigen Zuhörer von einer gewissen Seite her schon bekannt sind, heute wiederum zum Teil von einer neuen Seite her werde beleuchten müssen. Gerade wenn wir die tiefste Urkunde des Neuen Testamentes nehmen, die unter dem Namen des Evangeliums nach Johannes bekannt ist, und die bedeutungsvollen Worte lesen, mit denen wir unsere gestrige Betrachtung geschlossen haben, dann wird uns ja bald klar, daß schier unendliche Geheimnisse des Weltenwerdens und des Menschenwerdens schon in diesen ersten Worten des Johannes-Evangeliums liegen. Wir werden vielleicht noch im Laufe unserer Betrachtungen Gelegenheit haben, zu zeigen, warum die großen Darsteller der geistigen Ereignisse oftmals gerade die großen, umfassenden Wahrheiten in kurzer, paradigrmatischer Art zum Ausdruck bringen, wie das in den ersten Versen des Johannes-Evangeliums geschehen ist. Heute wollen wir in einer anderen Weise, als das gestern geschehen ist, auf gewisse bekannte Tatsachen der Geisteswissenschaft zurückkommen und sehen, wie sie uns in dem Johannes-Evangelium wieder entgegentreten. Die verhältnismäßig einfachsten Tatsachen der Geisteswissenschaft sollen es sein, von denen wir ausgehen.

[ 2 ] Von dem Menschen, wie er in seinem alltäglichen Lebenszustande vor uns steht, wissen wir, daß er aus vier Gliedern besteht: dem physischen Leib, dem Äther- oder Lebensleib, dem astralischen Leibund dem Ich. Wir wissen, daß das tägliche Leben des Menschen so wechselt, daß er vom Morgen, da er aufwacht, bis zum Abend, da er einschläft, diese vier Glieder seiner Wesenheit organisch miteinander verbunden, ineinander hat. Wir wissen, daß, wenn der Mensch nachts schläft, der physische Leib und der Ätherleib im Bette liegen, und daß herausgehoben sind aus dem physischen Leib und dem Ätherleib der astralische Leib und der Ich-Träger, oder das Ich kurzweg.

[ 2 ] Von dem Menschen, wie er in seinem alltäglichen Lebenszustande vor uns steht, wissen wir, daß er aus vier Gliedern besteht: dem physischen Leib, dem Äther- oder Lebensleib, dem astralischen Leibund dem Ich. Wir wissen, daß das tägliche Leben des Menschen so wechselt, daß er vom Morgen, da er aufwacht, bis zum Abend, da er einschläft, diese vier Glieder seiner Wesenheit organisch miteinander verbunden, ineinander hat. Wir wissen, daß, wenn der Mensch nachts schläft, der physische Leib und der Ätherleib im Bette liegen, und daß herausgehoben sind aus dem physischen Leib und dem Ätherleib der astralische Leib und der Ich-Träger, oder das Ich kurzweg.

[ 3 ] Nun müssen wir uns eines heute ganz besonders klarmachen. Wenn wir einen Menschen vor uns haben in dem jetzigen Entwickelungszustand, so haben wir diese Vierheit, physischen Leib, Ätherleib, astralischen Leib und Ich, als eine ineinandergefügte Notwendigkeit. Wenn wir dann in der Nacht diesen Menschen im Bette liegen sehen, und da nur der physische Leib und der Ätherleib im Bette liegen, so hat gewissermaßen dieser im Bette liegende Mensch den Wert einer Pflanze. Denn die Pflanze, wie sie uns in der äußeren Welt erscheint, besteht ja aus dem physischen Leib und dem Äther- oder Lebensleib; sie hat in sich keinen astralischen Leib und kein Ich. Dadurch unterscheidet sie sich vom Tier und vom Menschen. Das’Tier erst hat einen astralischen Leib, und der Mensch erst hat ein Ich in sich. Daher können wir sagen: Vom Abend bis zum Morgen liegen im Bette der physische Leib und der Ätherleib vom Menschen; da ist er gleichsam ein Wesen wie eine Pflanze und doch wieder nicht wie eine Pflanze. Das müssen wir uns klarmachen.

[ 3 ] Nun müssen wir uns eines heute ganz besonders klarmachen. Wenn wir einen Menschen vor uns haben in dem jetzigen Entwickelungszustand, so haben wir diese Vierheit, physischen Leib, Ätherleib, astralischen Leib und Ich, als eine ineinandergefügte Notwendigkeit. Wenn wir dann in der Nacht diesen Menschen im Bette liegen sehen, und da nur der physische Leib und der Ätherleib im Bette liegen, so hat gewissermaßen dieser im Bette liegende Mensch den Wert einer Pflanze. Denn die Pflanze, wie sie uns in der äußeren Welt erscheint, besteht ja aus dem physischen Leib und dem Äther- oder Lebensleib; sie hat in sich keinen astralischen Leib und kein Ich. Dadurch unterscheidet sie sich vom Tier und vom Menschen. Das’Tier erst hat einen astralischen Leib, und der Mensch erst hat ein Ich in sich. Daher können wir sagen: Vom Abend bis zum Morgen liegen im Bette der physische Leib und der Ätherleib vom Menschen; da ist er gleichsam ein Wesen wie eine Pflanze und doch wieder nicht wie eine Pflanze. Das müssen wir uns klarmachen.

[ 4 ] Wenn eine freie Wesenheit, eine selbständige Wesenheit heute existiert, die keinen astralischen Leib und kein Ich hat, die bloß besteht aus physischem Leib und Ätherleib, dann muß sie aussehen wie eine Pflanze, dann muß sie eine Pflanze sein. Der Mensch ist aber, wenn er im Bette liegt, über den Wert der Pflanze hinausgewachsen, weil er im Laufe der Entwickelung zu seinem physischen Leib und seinem Ätherleib hinzufügte den astralischen Leib, den Träger von Lust und Leid, Freude und Schmerz, von Trieb, Begierde und Leidenschaft, und hinzufügte den Ichträger. Jedesmal aber, wenn ein höheres Glied zu einer Wesenheit hinzugefügt wird, ändert sich auch bei dieser Wesenheit alles an den niederen Gliedern. Würde man zu der Pflanze, wie sie uns heute als ein Wesen draußen in der Natur entgegentritt, hinzufügen einen astralischen Leib, würde ein astralischer Leib die Pflanze nicht bloß oben umsäumen, sondern sie durchdringen, so würde das, was wir in der Pflanzensubstanz die Pflanze durchdringen sehen, tierisches Fleisch werden müssen. Denn der eindringende astralische Leib verwandelt eben die Pflanze so, daß die Substanz tierisches Fleisch wird. Und entsprechend ähnlich müßte die Pflanze umgestaltet werden, wenn sie in der physischen Welt ein Ich in sich hätte. Daher können wir auch sagen: Wenn wir ein Wesen vor uns haben, das wie der Mensch nicht nur den physischen Leib hat, sondern unsichtbare, höhere, übersinnliche Glieder seiner Natur, so finden sich die übersinnlichen Glieder in den niedersten Gliedern ausgedrückt. So wie Ihre inneren Seeleneigenschaften oberflächlich ausgedrückt sind in Ihren Gesichtszügen, in Ihrer Physiognomie, so ist Ihr physischer Leib auch ein Ausdruck für die Arbeit des astralischen Leibes und des Ich. Und der physische Leib stellt nicht nur sich selbst dar, sondern er stellt auch einen physischen Ausdruck dar der physisch unsichtbaren Glieder des Menschen.

[ 4 ] Wenn eine freie Wesenheit, eine selbständige Wesenheit heute existiert, die keinen astralischen Leib und kein Ich hat, die bloß besteht aus physischem Leib und Ätherleib, dann muß sie aussehen wie eine Pflanze, dann muß sie eine Pflanze sein. Der Mensch ist aber, wenn er im Bette liegt, über den Wert der Pflanze hinausgewachsen, weil er im Laufe der Entwickelung zu seinem physischen Leib und seinem Ätherleib hinzufügte den astralischen Leib, den Träger von Lust und Leid, Freude und Schmerz, von Trieb, Begierde und Leidenschaft, und hinzufügte den Ichträger. Jedesmal aber, wenn ein höheres Glied zu einer Wesenheit hinzugefügt wird, ändert sich auch bei dieser Wesenheit alles an den niederen Gliedern. Würde man zu der Pflanze, wie sie uns heute als ein Wesen draußen in der Natur entgegentritt, hinzufügen einen astralischen Leib, würde ein astralischer Leib die Pflanze nicht bloß oben umsäumen, sondern sie durchdringen, so würde das, was wir in der Pflanzensubstanz die Pflanze durchdringen sehen, tierisches Fleisch werden müssen. Denn der eindringende astralische Leib verwandelt eben die Pflanze so, daß die Substanz tierisches Fleisch wird. Und entsprechend ähnlich müßte die Pflanze umgestaltet werden, wenn sie in der physischen Welt ein Ich in sich hätte. Daher können wir auch sagen: Wenn wir ein Wesen vor uns haben, das wie der Mensch nicht nur den physischen Leib hat, sondern unsichtbare, höhere, übersinnliche Glieder seiner Natur, so finden sich die übersinnlichen Glieder in den niedersten Gliedern ausgedrückt. So wie Ihre inneren Seeleneigenschaften oberflächlich ausgedrückt sind in Ihren Gesichtszügen, in Ihrer Physiognomie, so ist Ihr physischer Leib auch ein Ausdruck für die Arbeit des astralischen Leibes und des Ich. Und der physische Leib stellt nicht nur sich selbst dar, sondern er stellt auch einen physischen Ausdruck dar der physisch unsichtbaren Glieder des Menschen.

[ 5 ] So ist des Menschen Drüsensystem und alles, was wir dazu zählen, ein Ausdruck des Ätherleibes im Menschen. Alles, was wir zum Nervensystem zählen, ist ein Ausdruck des astralischen Leibes, und alles, was wir zum Blutsystem zählen, ein Ausdruck seines Ichträgers. Also im physischen Leibe selber haben wir wieder eine Vierheit zu unterscheiden, und nur der, welcher einer grobsinnlichen Weltanschauung huldigt, kann die verschiedenen Substanzen im menschlichen physischen Leibe als gleichwertig bezeichnen. Was uns als Blut durchpulst, ist eine solche Substanz dadurch geworden, daß in dem Menschen ein Ich wohnt. Das Nervensystem ist so gestaltet und von einer solchen Substanz, weil uns im Menschen ein astralischer Leib entgegentritt. Und das Drüsensystem ist so geworden dadurch, daß im Menschen ein Ätherleib ist. Wenn Sie das beachten, werden Sie leicht einsehen, daß im Grunde genommen das Menschenwesen vom Abend, wo der Mensch einschläft, bis zum Morgen, wo er aufwacht, ein in sich widerspruchsvolles Wesen ist. Man möchte sagen, es sollte eine Pflanze sein, ist aber doch keine Pflanze. Denn eine Pflanze hat nicht in ihrer physischen Substanz den Ausdruck des astralischen Leibes, das Nervensystem, und auch nicht den Ausdruck des Ichs, das Blutsystem. Eine solche physische Wesenheit, wie es der Mensch ist, mit Drüsen-, Nerven- und Blutsystem, kann nur bestehen, wenn in ihr sich findet ein Ätherleib, ein astralischer Leib und ein Ich.

[ 5 ] So ist des Menschen Drüsensystem und alles, was wir dazu zählen, ein Ausdruck des Ätherleibes im Menschen. Alles, was wir zum Nervensystem zählen, ist ein Ausdruck des astralischen Leibes, und alles, was wir zum Blutsystem zählen, ein Ausdruck seines Ichträgers. Also im physischen Leibe selber haben wir wieder eine Vierheit zu unterscheiden, und nur der, welcher einer grobsinnlichen Weltanschauung huldigt, kann die verschiedenen Substanzen im menschlichen physischen Leibe als gleichwertig bezeichnen. Was uns als Blut durchpulst, ist eine solche Substanz dadurch geworden, daß in dem Menschen ein Ich wohnt. Das Nervensystem ist so gestaltet und von einer solchen Substanz, weil uns im Menschen ein astralischer Leib entgegentritt. Und das Drüsensystem ist so geworden dadurch, daß im Menschen ein Ätherleib ist. Wenn Sie das beachten, werden Sie leicht einsehen, daß im Grunde genommen das Menschenwesen vom Abend, wo der Mensch einschläft, bis zum Morgen, wo er aufwacht, ein in sich widerspruchsvolles Wesen ist. Man möchte sagen, es sollte eine Pflanze sein, ist aber doch keine Pflanze. Denn eine Pflanze hat nicht in ihrer physischen Substanz den Ausdruck des astralischen Leibes, das Nervensystem, und auch nicht den Ausdruck des Ichs, das Blutsystem. Eine solche physische Wesenheit, wie es der Mensch ist, mit Drüsen-, Nerven- und Blutsystem, kann nur bestehen, wenn in ihr sich findet ein Ätherleib, ein astralischer Leib und ein Ich.

[ 6 ] Nun verlassen Sie aber als Mensch in bezug auf Ihren astralischen Leib und Ihr Ich in der Nacht Ihren physischen Leib und Ihren Ätherleib. Sie verlassen sie sozusagen schnöde, machen sie zu einem in sich widerspruchsvollen Wesen. Wenn hier nichts Geistiges geschehen würde von Ihrem Einschlafen an bis zum Aufwachen und Sie bloß Ihren astralischen Leib und Ihr Ich herausziehen würden aus physischem Leib und Ätherleib, dann würden Sie Ihr Nerven- und Ihr Blutsystem am Morgen zerstört finden, denn die können nicht bestehen, wenn sie nicht einen astralischen Leib und ein Ich in sich haben. Daher geschieht, wahrnehmbar für das hellseherische Bewußtsein, das Folgende.

[ 6 ] Nun verlassen Sie aber als Mensch in bezug auf Ihren astralischen Leib und Ihr Ich in der Nacht Ihren physischen Leib und Ihren Ätherleib. Sie verlassen sie sozusagen schnöde, machen sie zu einem in sich widerspruchsvollen Wesen. Wenn hier nichts Geistiges geschehen würde von Ihrem Einschlafen an bis zum Aufwachen und Sie bloß Ihren astralischen Leib und Ihr Ich herausziehen würden aus physischem Leib und Ätherleib, dann würden Sie Ihr Nerven- und Ihr Blutsystem am Morgen zerstört finden, denn die können nicht bestehen, wenn sie nicht einen astralischen Leib und ein Ich in sich haben. Daher geschieht, wahrnehmbar für das hellseherische Bewußtsein, das Folgende.

[ 7 ] In demselben Maße, als sich Ich und astralischer Leib herausziehen, sieht der Hellseher, wie ein göttliches Ich und ein göttlicher astralischer Leib hineintreten in den Menschen. In der Tat ist auch in der Nacht, vom Einschlafen des Menschen bis zum Aufwachen, ein astralischer Leib und ein Ich, oder wenigstens ein Ersatz dafür, im physischen Leibe und Ätherleibe. Wenn des Menschen Astralisches sich herauszieht, zieht ein höheres Astralisches in den Menschen hinein, um ihn zu erhalten bis zum Aufwachen, und ebenso ein Ersatz für das Ich. Daraus sehen Sie also, daß im Bereiche unseres Lebens, in der Sphäre unseres Lebens, noch andere Wesenheiten am Werke sind, als sich zunächst innerhalb der physischen Welt zum Ausdruck bringen. In der physischen Welt bringen sich zum Ausdruck die Mineralien, die Pflanzen, die Tiere, die Menschen. Diese Menschen sind zunächst innerhalb unserer physischen Sphäre die höchsten der Wesenheiten. Sie allein haben einen physischen Leib, einen Ätherleib, einen astralischen Leib und ein Ich.

[ 7 ] In demselben Maße, als sich Ich und astralischer Leib herausziehen, sieht der Hellseher, wie ein göttliches Ich und ein göttlicher astralischer Leib hineintreten in den Menschen. In der Tat ist auch in der Nacht, vom Einschlafen des Menschen bis zum Aufwachen, ein astralischer Leib und ein Ich, oder wenigstens ein Ersatz dafür, im physischen Leibe und Ätherleibe. Wenn des Menschen Astralisches sich herauszieht, zieht ein höheres Astralisches in den Menschen hinein, um ihn zu erhalten bis zum Aufwachen, und ebenso ein Ersatz für das Ich. Daraus sehen Sie also, daß im Bereiche unseres Lebens, in der Sphäre unseres Lebens, noch andere Wesenheiten am Werke sind, als sich zunächst innerhalb der physischen Welt zum Ausdruck bringen. In der physischen Welt bringen sich zum Ausdruck die Mineralien, die Pflanzen, die Tiere, die Menschen. Diese Menschen sind zunächst innerhalb unserer physischen Sphäre die höchsten der Wesenheiten. Sie allein haben einen physischen Leib, einen Ätherleib, einen astralischen Leib und ein Ich.

[ 8 ] Aus der Tatsache, daß in der Nacht der astralische Leib und das Ich sich herausziehen aus physischem Leib und Ätherleib, daraus können Sie entnehmen, daß der astralische Leib und das Ich eine gewisse Selbständigkeit heute noch haben, daß sie sozusagen sich absondern und eine gewisse Zeit des alltäglichen Lebens so abgesondert von dem physischen und ätherischen Träger leben können.

[ 8 ] Aus der Tatsache, daß in der Nacht der astralische Leib und das Ich sich herausziehen aus physischem Leib und Ätherleib, daraus können Sie entnehmen, daß der astralische Leib und das Ich eine gewisse Selbständigkeit heute noch haben, daß sie sozusagen sich absondern und eine gewisse Zeit des alltäglichen Lebens so abgesondert von dem physischen und ätherischen Träger leben können.

[ 9 ] Es zeigt sich uns also in der Nacht folgendes. Ebenso wie der menschliche physische Leib und der menschliche Ätherleib bei Tag Träger sind des menschlichen Ich und des menschlichen astralischen Leibes — also gerade der innerlichsten Glieder des Menschen -, werden sie des Nachts Träger oder Tempel von höheren astralischen und Ich-Wesenheiten. Jetzt sehen wir das, was im Bette liegt, anders an, denn darinnen ist ja auch vorhanden ein Astralisches, aber ein göttlich-geistiges Astralisches, und auch ein Ich, aber ein göttlich-geistiges Ich. Wir können in gewisser Weise sagen: Während der Mensch schläft in bezug auf seinen astralischen Leib und sein Ich, wachen in ihm und erhalten aufrecht das Gefüge seiner Organisation diese Wesenheiten, die nun auch zum Bereiche unseres Lebens gehören, die einziehen in unseren physischen Leib und Ätherleib, wenn wir diese letzteren verlassen. Eine solche Tatsache kann uns viel lehren; und insbesondere, wenn wir sie zusammenhalten mit gewissen Beobachtungen des Hellsehers, kann sie uns manchen Aufschluß geben über die Entwickelung des Menschen. Wir wollen gerade diese Tatsache des Unterschiedes zwischen Wachen und Schlafen einmal mit den großen geistigen Entwickelungstatsachen in Zusammenhang bringen.

[ 9 ] Es zeigt sich uns also in der Nacht folgendes. Ebenso wie der menschliche physische Leib und der menschliche Ätherleib bei Tag Träger sind des menschlichen Ich und des menschlichen astralischen Leibes — also gerade der innerlichsten Glieder des Menschen -, werden sie des Nachts Träger oder Tempel von höheren astralischen und Ich-Wesenheiten. Jetzt sehen wir das, was im Bette liegt, anders an, denn darinnen ist ja auch vorhanden ein Astralisches, aber ein göttlich-geistiges Astralisches, und auch ein Ich, aber ein göttlich-geistiges Ich. Wir können in gewisser Weise sagen: Während der Mensch schläft in bezug auf seinen astralischen Leib und sein Ich, wachen in ihm und erhalten aufrecht das Gefüge seiner Organisation diese Wesenheiten, die nun auch zum Bereiche unseres Lebens gehören, die einziehen in unseren physischen Leib und Ätherleib, wenn wir diese letzteren verlassen. Eine solche Tatsache kann uns viel lehren; und insbesondere, wenn wir sie zusammenhalten mit gewissen Beobachtungen des Hellsehers, kann sie uns manchen Aufschluß geben über die Entwickelung des Menschen. Wir wollen gerade diese Tatsache des Unterschiedes zwischen Wachen und Schlafen einmal mit den großen geistigen Entwickelungstatsachen in Zusammenhang bringen.

[ 10 ] Zwar erscheinen des Menschen astralischer Leib und des Menschen Ich als die höchsten, als die innerlichsten Glieder der Menschennatur, aber keineswegs zeigen sie sich als die vollkommensten. Vollkommener als der astralische Leib ist ja schon für eine oberflächliche Betrachtung der physische Leib. Ich habe ja auch hier schon vor zwei Jahren darauf hingewiesen, wie der physische Leib des Menschen uns immer bewundernswerter erscheint in bezug auf sein ganzes Gefüge, je mehr wit in ihn hineinschauen. An dem Wunderbau des menschlichen Herzens und des menschlichen Gehirnes kann nicht nur der Verstand sein raffiniertes intellektuelles Erkenntnisbedürfnis befriedigen, wenn er sie anatomisch untersucht, sondern derjenige, der mit seiner Seele an sie herangeht, empfindet sein ästhetisches und moralisches Gefühl gehoben, wenn er sich sagen kann, welche erhabenen, weisheitsvollen Einrichtungen in diesem physischen Leibe sind.

[ 10 ] Zwar erscheinen des Menschen astralischer Leib und des Menschen Ich als die höchsten, als die innerlichsten Glieder der Menschennatur, aber keineswegs zeigen sie sich als die vollkommensten. Vollkommener als der astralische Leib ist ja schon für eine oberflächliche Betrachtung der physische Leib. Ich habe ja auch hier schon vor zwei Jahren darauf hingewiesen, wie der physische Leib des Menschen uns immer bewundernswerter erscheint in bezug auf sein ganzes Gefüge, je mehr wit in ihn hineinschauen. An dem Wunderbau des menschlichen Herzens und des menschlichen Gehirnes kann nicht nur der Verstand sein raffiniertes intellektuelles Erkenntnisbedürfnis befriedigen, wenn er sie anatomisch untersucht, sondern derjenige, der mit seiner Seele an sie herangeht, empfindet sein ästhetisches und moralisches Gefühl gehoben, wenn er sich sagen kann, welche erhabenen, weisheitsvollen Einrichtungen in diesem physischen Leibe sind.

[ 11 ] So weit ist der astralische Leib heute noch nicht. Er ist der Träger von Lust und Leid, Trieben, Begierden und Genüssen und so weiter, und wir müssen uns sagen, daß der Mensch in bezug auf seine Begierden zu allerlei Dingen in der Welt greift, die durchaus nicht dazu dienen, die weisheitsvollen und kunstvollen Einrichtungen des Herzens oder des Gehirnes zu fördern. Durch seine Genußsucht sucht sich der Mensch Befriedigung zu verschaffen durch Dinge, die, wie der Kaffee, Herzgifte oder ähnliches sind. Darin liefert er den Beweis, daß der astralische Leib Sehnsucht hat nach Genüssen, die zum Beispiel den weisheitsvollen Einrichtungen im menschlichen Herzen schädlich sind: Jahrzehnte hindurch hält das Herz stand gegen solche Herzgifte, die der Mensch aus der Genußsucht seines astralischen Leibes heraus zu sich nimmt. Daraus können Sie sehen, daß der physische Leib vollkommener ist als der astralische. Wenn auch in der Zukunft der astralische Leib einmal ungleich vollkommener sein wird, heute ist der physische Leib in seiner Entwickelung am vollkommensten. Das rührt davon her, daß der physische Leib in der Tat das älteste ist unter den Gliedern der menschlichen Natur. Er stellt den Beweis dar, daß an diesem physischen Leibe schon gearbeitet wurde, lange bevor unsere Erde entstanden ist.

[ 11 ] So weit ist der astralische Leib heute noch nicht. Er ist der Träger von Lust und Leid, Trieben, Begierden und Genüssen und so weiter, und wir müssen uns sagen, daß der Mensch in bezug auf seine Begierden zu allerlei Dingen in der Welt greift, die durchaus nicht dazu dienen, die weisheitsvollen und kunstvollen Einrichtungen des Herzens oder des Gehirnes zu fördern. Durch seine Genußsucht sucht sich der Mensch Befriedigung zu verschaffen durch Dinge, die, wie der Kaffee, Herzgifte oder ähnliches sind. Darin liefert er den Beweis, daß der astralische Leib Sehnsucht hat nach Genüssen, die zum Beispiel den weisheitsvollen Einrichtungen im menschlichen Herzen schädlich sind: Jahrzehnte hindurch hält das Herz stand gegen solche Herzgifte, die der Mensch aus der Genußsucht seines astralischen Leibes heraus zu sich nimmt. Daraus können Sie sehen, daß der physische Leib vollkommener ist als der astralische. Wenn auch in der Zukunft der astralische Leib einmal ungleich vollkommener sein wird, heute ist der physische Leib in seiner Entwickelung am vollkommensten. Das rührt davon her, daß der physische Leib in der Tat das älteste ist unter den Gliedern der menschlichen Natur. Er stellt den Beweis dar, daß an diesem physischen Leibe schon gearbeitet wurde, lange bevor unsere Erde entstanden ist.

[ 12 ] Das, was die heutige, aus bloßen materialistischen Vorstellungen herausgewachsene Weltentstehungslehre sagt, ist ja weiter nichts als eine materialistische Phantasie; ob sie nun Kant-Laplacesche Theorie oder als irgendeine neuere 'Theorie so oder so genannt wird, darauf kommt es nicht an. Um das äußere Gefüge unseres Weltsystems zu begreifen, dazu sind diese materialistischen Phantasien allerdings von Nutzen, aber sie taugen nicht, wenn wir das, was höher ist als die äußeren Augenbilder, begreifen wollen.

[ 12 ] Das, was die heutige, aus bloßen materialistischen Vorstellungen herausgewachsene Weltentstehungslehre sagt, ist ja weiter nichts als eine materialistische Phantasie; ob sie nun Kant-Laplacesche Theorie oder als irgendeine neuere 'Theorie so oder so genannt wird, darauf kommt es nicht an. Um das äußere Gefüge unseres Weltsystems zu begreifen, dazu sind diese materialistischen Phantasien allerdings von Nutzen, aber sie taugen nicht, wenn wir das, was höher ist als die äußeren Augenbilder, begreifen wollen.

[ 13 ] Die geistige Forschung zeigt uns, daß ebenso, wie der Mensch von Verkörperung zu Verkörperung geht, auch ein Weltkörper wie unsere Erde früher in uralten Zeiten andere Gestaltungen, andere planetarische Zustände durchgemacht hat. Ehe unsere Erde geworden ist, war sie in einem anderen planetarischen Zustand. Sie war das, was man in der Geistesforschung den «alten Mond» nennt. Das ist nicht der heutige Mond, sondern ein Vorfahr unserer Erde als planetarische Wesenheit. Und ebenso, wie sich der Mensch von einer früheren Verkörperung in die heutige hineinentwickelt hat, so hat unsere Erde sich von dem alten Mond zur Erde entwickelt. Der alte Mond ist gleichsam eine vorhergehende Verkörperung der Erde. Wiederum eine vorhergehende Verkörperung des alten Mondes ist die Sonne, nicht die heutige Sonne, sondern auch wieder ein Vorfahr unserer heutigen Erde. Und endlich ein Vorfahr dieser alten Sonne ist der alte Saturn. Diese früheren Zustände hat unsere Erde durchgemacht: einen Saturnzustand, einen Sonnenzustand, einen Mondenzustand. Und jetzt ist sie in ihrem Erdenzustand angekommen.

[ 13 ] Die geistige Forschung zeigt uns, daß ebenso, wie der Mensch von Verkörperung zu Verkörperung geht, auch ein Weltkörper wie unsere Erde früher in uralten Zeiten andere Gestaltungen, andere planetarische Zustände durchgemacht hat. Ehe unsere Erde geworden ist, war sie in einem anderen planetarischen Zustand. Sie war das, was man in der Geistesforschung den «alten Mond» nennt. Das ist nicht der heutige Mond, sondern ein Vorfahr unserer Erde als planetarische Wesenheit. Und ebenso, wie sich der Mensch von einer früheren Verkörperung in die heutige hineinentwickelt hat, so hat unsere Erde sich von dem alten Mond zur Erde entwickelt. Der alte Mond ist gleichsam eine vorhergehende Verkörperung der Erde. Wiederum eine vorhergehende Verkörperung des alten Mondes ist die Sonne, nicht die heutige Sonne, sondern auch wieder ein Vorfahr unserer heutigen Erde. Und endlich ein Vorfahr dieser alten Sonne ist der alte Saturn. Diese früheren Zustände hat unsere Erde durchgemacht: einen Saturnzustand, einen Sonnenzustand, einen Mondenzustand. Und jetzt ist sie in ihrem Erdenzustand angekommen.

[ 14 ] Der erste Keim zu unserem physischen Leibe ist auf dem alten Saturn gelegt worden. Wir könnten auch sagen: Nichts von alledem, was heute den Menschen umgibt, nichts von unserem gegenwärtigen Tierreich, Pflanzenreich, nichts von unserem heutigen Mineralreich war auf diesem uralten Weltenkörper vorhanden, den wir als den alten — nicht als den heutigen — Saturn bezeichnen. Aber es war vorhanden auf ihm die erste Anlage des heutigen physischen Menschenleibes. Dieser physische Menschenleib bestand in ganz anderer Weise als heute. Er war dazumal im ersten Keimzustande vorhanden, und dann entwickelte er sich während der Saturnentwickelung. Und als diese zu Ende war, da ging der alte Saturn ebenso durch eine Art Weltennacht hindurch, wie der Mensch durch ein Devachan geht, um zu einer nächsten Verkörperung zu kommen. Und dann wurde der Saturn Sonne.

[ 14 ] Der erste Keim zu unserem physischen Leibe ist auf dem alten Saturn gelegt worden. Wir könnten auch sagen: Nichts von alledem, was heute den Menschen umgibt, nichts von unserem gegenwärtigen Tierreich, Pflanzenreich, nichts von unserem heutigen Mineralreich war auf diesem uralten Weltenkörper vorhanden, den wir als den alten — nicht als den heutigen — Saturn bezeichnen. Aber es war vorhanden auf ihm die erste Anlage des heutigen physischen Menschenleibes. Dieser physische Menschenleib bestand in ganz anderer Weise als heute. Er war dazumal im ersten Keimzustande vorhanden, und dann entwickelte er sich während der Saturnentwickelung. Und als diese zu Ende war, da ging der alte Saturn ebenso durch eine Art Weltennacht hindurch, wie der Mensch durch ein Devachan geht, um zu einer nächsten Verkörperung zu kommen. Und dann wurde der Saturn Sonne.

[ 15 ] Und wie die Pflanze aus dem Keim entsteht, so erstand nun wiederum auf der alten Sonne der physische Menschenleib. Nach und nach wurde dieser physische Menschenleib durchdrungen von einem Äther- oder Lebensleib, so daß also auf der Sonne zu der Keimanlage des physischen Leibes hinzukam der Äther- oder Lebensleib. Der Mensch war keine Pflanze, aber er hatte den Wert einer Pflanze. Er bestand aus physischern Leib und Ätherleib, und sein Bewußtsein dazumal war ähnlich dem Schlafbewußtsein oder ähnlich dem Bewußtsein, das die ganze Pflanzendecke der physischen Welt um uns herum heute hat. Das Sonnendasein ging zu Ende; wiederum kam eine Weltennacht, oder wenn wir so sagen wollen, ein Welten-Devachan. Nachdem die Sonne durchgegangen war durch dieses Welten-Devachan, verwandelte sie sich in den alten Mondenzustand.

[ 15 ] Und wie die Pflanze aus dem Keim entsteht, so erstand nun wiederum auf der alten Sonne der physische Menschenleib. Nach und nach wurde dieser physische Menschenleib durchdrungen von einem Äther- oder Lebensleib, so daß also auf der Sonne zu der Keimanlage des physischen Leibes hinzukam der Äther- oder Lebensleib. Der Mensch war keine Pflanze, aber er hatte den Wert einer Pflanze. Er bestand aus physischern Leib und Ätherleib, und sein Bewußtsein dazumal war ähnlich dem Schlafbewußtsein oder ähnlich dem Bewußtsein, das die ganze Pflanzendecke der physischen Welt um uns herum heute hat. Das Sonnendasein ging zu Ende; wiederum kam eine Weltennacht, oder wenn wir so sagen wollen, ein Welten-Devachan. Nachdem die Sonne durchgegangen war durch dieses Welten-Devachan, verwandelte sie sich in den alten Mondenzustand.

[ 16 ] Und wiederum sprießen diejenigen Teile der menschlichen Wesenheit hervor, die schon auf Saturn und Sonne da waren: des Menschen physischer Leib und Ätherleib. Und hinzu kam während der Mondenentwickelung der astralische Leib. Jetzt hatte der Mensch physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib. Sie sehen daraus, daß der physische Leib, nachdem er auf dem Saturn entstanden war, auf dem Monde bereits seinen dritten Zustand durchmachte. Der Ätherleib ist auf der Sonne dazugekommen, er wurde jetzt zu einer zweiten Vollkommenheitsstufe heraufgehoben. Der astralische Leib, der eben erst hinzugekommen war, stand auf dem Monde auf seiner ersten Stufe.

[ 16 ] Und wiederum sprießen diejenigen Teile der menschlichen Wesenheit hervor, die schon auf Saturn und Sonne da waren: des Menschen physischer Leib und Ätherleib. Und hinzu kam während der Mondenentwickelung der astralische Leib. Jetzt hatte der Mensch physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib. Sie sehen daraus, daß der physische Leib, nachdem er auf dem Saturn entstanden war, auf dem Monde bereits seinen dritten Zustand durchmachte. Der Ätherleib ist auf der Sonne dazugekommen, er wurde jetzt zu einer zweiten Vollkommenheitsstufe heraufgehoben. Der astralische Leib, der eben erst hinzugekommen war, stand auf dem Monde auf seiner ersten Stufe.

[ 17 ] Nun geschieht auf dem Monde etwas, was während Saturn und Sonne nicht geschehen konnte. Während die Saturn- und Sonnenentwickelung den Menschen als ein verhältnismäßig einheitliches Wesen enthielt, trat in einem bestimmten Zustand der alten Mondenentwickelung folgendes auf. Es spaltete sich der ganze Weltenkörper in zwei Glieder: in eine Sonne und in einen Nebenplaneten dieser Sonne, in den Mond. Während wir also bei der Saturnentwickelung gewissermaßen von einer planetarischen Entwickelung sprechen, und ebenso auch bei der Sonne, sprechen wir bei dem Monde nur für die erste Zeit dieser Mondenentwickelung von eiser Entwickelung. Das kommt daher, weil zuerst alles, was unsere Erde, Sonne und Mond ist, in diesem einen alten Weltenkörper in einem Zustande beisammen war. Dann entstehen zwei Körper. Was da als Sonne entsteht, ist nicht unsere Sonne, noch auch die alte Sonne, die wir vorhin erwähnt haben. Es ist ein besonderer Zustand, der von dem alten Monde als ein Sonnenzustand sich aussonderte, und es entsteht daneben ein außerhalb dieser Sonne befindlicher, diese Sonne umkreisender Planet, den wir wiederum nun den «alten Mond» nennen. Welches ist nun der Sinn dieser Spaltung unseres Erdenvorgängers während der alten Mondenentwickelung ?

[ 17 ] Nun geschieht auf dem Monde etwas, was während Saturn und Sonne nicht geschehen konnte. Während die Saturn- und Sonnenentwickelung den Menschen als ein verhältnismäßig einheitliches Wesen enthielt, trat in einem bestimmten Zustand der alten Mondenentwickelung folgendes auf. Es spaltete sich der ganze Weltenkörper in zwei Glieder: in eine Sonne und in einen Nebenplaneten dieser Sonne, in den Mond. Während wir also bei der Saturnentwickelung gewissermaßen von einer planetarischen Entwickelung sprechen, und ebenso auch bei der Sonne, sprechen wir bei dem Monde nur für die erste Zeit dieser Mondenentwickelung von eiser Entwickelung. Das kommt daher, weil zuerst alles, was unsere Erde, Sonne und Mond ist, in diesem einen alten Weltenkörper in einem Zustande beisammen war. Dann entstehen zwei Körper. Was da als Sonne entsteht, ist nicht unsere Sonne, noch auch die alte Sonne, die wir vorhin erwähnt haben. Es ist ein besonderer Zustand, der von dem alten Monde als ein Sonnenzustand sich aussonderte, und es entsteht daneben ein außerhalb dieser Sonne befindlicher, diese Sonne umkreisender Planet, den wir wiederum nun den «alten Mond» nennen. Welches ist nun der Sinn dieser Spaltung unseres Erdenvorgängers während der alten Mondenentwickelung ?

[ 18 ] Der Sinn dieser Spaltung ist der, daß mit der Sonne, die sich abspaltete, die höheren Wesenheiten und die feineren Substanzen aus der ganzen Masse herausgingen, als Sonne herausgingen. Die gröberen Substanzen und die niederen Wesenheiten blieben bei dem alten Monde zurück. So haben wir jetzt während der alten Monden-Entwickelung statt eines Weltenkörpers zwei Körper: einen Sonnenkörper, der höhere Wesenheiten beherbergt, und einen Mondenkörper, der niedere Wesenheiten beherbergt. Wäre das Ganze zusammengeblieben und die Spaltung nicht geschehen, dann hätten gewisse Wesenheiten, die sich auf dem abgespaltenen Monde entwickelten, das Tempo der Sonnenwesen nicht mitmachen können. Sie waren nicht reif dazu. Sie mußten daher die gröberen Substanzen absondern und sich einen gesonderten Schauplatz bauen. Aber auch die höheren Wesenheiten hätten mit diesen gröberen Substanzen nicht vereinigt bleiben können; das würde ihren schnelleren Fortschritt gehemmt haben. Auch sie brauchten einen besonderen Schauplatz der Entwickelung, und das war die Sonne.

[ 18 ] Der Sinn dieser Spaltung ist der, daß mit der Sonne, die sich abspaltete, die höheren Wesenheiten und die feineren Substanzen aus der ganzen Masse herausgingen, als Sonne herausgingen. Die gröberen Substanzen und die niederen Wesenheiten blieben bei dem alten Monde zurück. So haben wir jetzt während der alten Monden-Entwickelung statt eines Weltenkörpers zwei Körper: einen Sonnenkörper, der höhere Wesenheiten beherbergt, und einen Mondenkörper, der niedere Wesenheiten beherbergt. Wäre das Ganze zusammengeblieben und die Spaltung nicht geschehen, dann hätten gewisse Wesenheiten, die sich auf dem abgespaltenen Monde entwickelten, das Tempo der Sonnenwesen nicht mitmachen können. Sie waren nicht reif dazu. Sie mußten daher die gröberen Substanzen absondern und sich einen gesonderten Schauplatz bauen. Aber auch die höheren Wesenheiten hätten mit diesen gröberen Substanzen nicht vereinigt bleiben können; das würde ihren schnelleren Fortschritt gehemmt haben. Auch sie brauchten einen besonderen Schauplatz der Entwickelung, und das war die Sonne.

[ 19 ] Schauen wir uns jetzt die Wesenheiten an, die sich auf der alten Sonne finden nach der Abspaltung, und diejenigen, die den alten Mond nach der Abspaltung bewohnen. Wir wissen ja, daß während des Saturnzustandes der physische Menschenleib veranlagt worden ist, daß auf der Sonne hinzugekommen ist der Ätherleib, und auf dem Monde der astralische Leib. Nun waren diese menschlichen Wesenheiten, oder wenn wir so sagen dürfen, diese Urmenschen auf dem Monde in der Tat mit dem abgespaltenen Monde gegangen. Sie waren es eben, die nicht mitmachen konnten die rasche Entwickelung der Sonnenwesen, jener Wesenheiten, die sich mit der Sonne abgespalten hatten und die nun innerhalb der feineren Substanzen und Materie auf der Sonne lebten. Daher vergröberten sich auch diese Menschenwesen während der Mondenentwickelung. Wir finden also während der Mondenentwickelung den Menschen in einem Zustand, wo er besteht aus physischem Leib, Ätherleib und astralischem Leib. Er hatte also jene Stufe der Entwickelung, welche das heutige Tier hat. Auch das Tier hat physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib. Nur dürfen Sie sich nicht vorstellen, daß der Mensch auf dem alten Mond wirklich ein Tier gewesen wäre. Die Gestalt des Menschen auf dem alten Monde schaute ganz anders aus als das irdische Tierwesen heute. Sie würde Ihnen sehr phantastisch erscheinen, wenn ich sie Ihnen schildern wollte. Also wir finden sozusagen von unserem heutigen Menschen auf diesem alten Monde Vorfahren, welche physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib hatten, und die, nachdem sich das Ganze von der Sonne abgespalten hat, diese Glieder verhärten, in sich gröber machen, als es geschehen wäre, wenn sie bei der Sonne geblieben wären.

[ 19 ] Schauen wir uns jetzt die Wesenheiten an, die sich auf der alten Sonne finden nach der Abspaltung, und diejenigen, die den alten Mond nach der Abspaltung bewohnen. Wir wissen ja, daß während des Saturnzustandes der physische Menschenleib veranlagt worden ist, daß auf der Sonne hinzugekommen ist der Ätherleib, und auf dem Monde der astralische Leib. Nun waren diese menschlichen Wesenheiten, oder wenn wir so sagen dürfen, diese Urmenschen auf dem Monde in der Tat mit dem abgespaltenen Monde gegangen. Sie waren es eben, die nicht mitmachen konnten die rasche Entwickelung der Sonnenwesen, jener Wesenheiten, die sich mit der Sonne abgespalten hatten und die nun innerhalb der feineren Substanzen und Materie auf der Sonne lebten. Daher vergröberten sich auch diese Menschenwesen während der Mondenentwickelung. Wir finden also während der Mondenentwickelung den Menschen in einem Zustand, wo er besteht aus physischem Leib, Ätherleib und astralischem Leib. Er hatte also jene Stufe der Entwickelung, welche das heutige Tier hat. Auch das Tier hat physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib. Nur dürfen Sie sich nicht vorstellen, daß der Mensch auf dem alten Mond wirklich ein Tier gewesen wäre. Die Gestalt des Menschen auf dem alten Monde schaute ganz anders aus als das irdische Tierwesen heute. Sie würde Ihnen sehr phantastisch erscheinen, wenn ich sie Ihnen schildern wollte. Also wir finden sozusagen von unserem heutigen Menschen auf diesem alten Monde Vorfahren, welche physischen Leib, Ätherleib und astralischen Leib hatten, und die, nachdem sich das Ganze von der Sonne abgespalten hat, diese Glieder verhärten, in sich gröber machen, als es geschehen wäre, wenn sie bei der Sonne geblieben wären.

[ 20 ] Nun hatte aber das, was sich mit der Sonne abgespalten hatte, auch diese dreifache Entwickelung durchgemacht: Saturn-, Sonnen- und Mondenentwickelung. Nur ging alles dieses sozusagen die Sonnenrichtung, während die Vorfahren der Menschen die Mondenrichtung gingen. Bei diesen Wesenheiten, die mit der Sonne mitgegangen sind, können wir ebenso ein Dreigliedriges unterscheiden, das durchaus parallel geht mit der Dreigliedrigkeit des Menschen. Auch auf der Sonne waren Wesenheiten, die es sozusagen zu drei Gliedern gebracht hatten. Nur, statt daß sie diese drei Glieder nach der Abspaltung zur Vergröberung getrieben hatten, waren die drei Glieder jetzt zur Verfeinerung gekommen. Denken Sie sich den Vorgang so: Nach der Abspaltung werden die menschlichen Vorfahren gröbere Wesenheiten, als sie früher waren, sie verhärten sich. Die entsprechenden Wesenheiten auf der Sonne dagegen verfeinern sich.

[ 20 ] Nun hatte aber das, was sich mit der Sonne abgespalten hatte, auch diese dreifache Entwickelung durchgemacht: Saturn-, Sonnen- und Mondenentwickelung. Nur ging alles dieses sozusagen die Sonnenrichtung, während die Vorfahren der Menschen die Mondenrichtung gingen. Bei diesen Wesenheiten, die mit der Sonne mitgegangen sind, können wir ebenso ein Dreigliedriges unterscheiden, das durchaus parallel geht mit der Dreigliedrigkeit des Menschen. Auch auf der Sonne waren Wesenheiten, die es sozusagen zu drei Gliedern gebracht hatten. Nur, statt daß sie diese drei Glieder nach der Abspaltung zur Vergröberung getrieben hatten, waren die drei Glieder jetzt zur Verfeinerung gekommen. Denken Sie sich den Vorgang so: Nach der Abspaltung werden die menschlichen Vorfahren gröbere Wesenheiten, als sie früher waren, sie verhärten sich. Die entsprechenden Wesenheiten auf der Sonne dagegen verfeinern sich.

[ 21 ] Was aus dem Menschen dadurch geworden ist, daß er während der Mondenentwickelung einen astralischen Leib bekommen hat, das bringt ihn in einer gewissen Weise herunter zur Stufe der Tierheit. Die Wesenheiten, die das nicht mitmachen, die sich die feineren Substanzen zur Sonne heraufholen, die verfeinern sich. Wie also sich der Mensch auf dem Monde verhärtet, so entstehen auf der Sonne Wesenheiten von einer hohen Geistigkeit. Diese Geistigkeit bezeichnet man in der Geisteswissenschaft als die Gegenbilder dessen, was sich auf dem Monde entwickelte.

[ 21 ] Was aus dem Menschen dadurch geworden ist, daß er während der Mondenentwickelung einen astralischen Leib bekommen hat, das bringt ihn in einer gewissen Weise herunter zur Stufe der Tierheit. Die Wesenheiten, die das nicht mitmachen, die sich die feineren Substanzen zur Sonne heraufholen, die verfeinern sich. Wie also sich der Mensch auf dem Monde verhärtet, so entstehen auf der Sonne Wesenheiten von einer hohen Geistigkeit. Diese Geistigkeit bezeichnet man in der Geisteswissenschaft als die Gegenbilder dessen, was sich auf dem Monde entwickelte.

[ 22 ] Auf dem Monde entwickelten sich die Menschen sozusagen zum Wert des Tieres, obwohl sie keine Tiere waren. Nun hat man immer mit einer gewissen Berechtigung da, wo Tierisches auftritt, Tiere verschiedener Stufen unterschieden. Die Tier-Menschen auf dem Monde traten ganz wesentlich verschieden in drei Stufen auf, die man in der Geisteswissenschaft bezeichnet als die Stufe des «Stieres», des «Löwen» und des « Adlers». Das sind gleichsam typische Gestaltungen der Tierheit. Es waren also auf dem alten Monde drei verschiedene Gruppierungen: Stier-Menschen, Löwen-Menschen und Adler-Menschen. Wenn wir auch mit diesen Namen durchaus nicht die heutigen Tiere Stier, Löwe und Adler bezeichnen dürfen, so ist doch in einer gewissen Weise die herabgekommene Natur jener Urmenschen, die man auf dem Monde als Löwen-Menschen bezeichnen muß, in den Katzenarten ausgedrückt. Und in dem Charakter der Huftiere ist ausgedrückt die herabgekommene Natur derjenigen Menschen, die man als Stier-Menschen bezeichnet, und so weiter. Das war die vergröberte Natur nach einer dreistufigen Entwickelung. Auf der Sonne aber waren die geistigen Gegenbilder davon vorhanden. Da waren auch drei Gruppen. Während die Entwickelung des Astralischen auf dem Monde diese drei verschiedenen Tier-Menschen bildete, entstanden die entsprechenden geistigen Menschen auf der Sonne, und zwar als engelartige Wesenheiten, geistige Wesenheiten, die man auch bezeichnet - jetzt aber als geistige Gegenbilder - als Löwe, Adler und Stier. Wenn Sie also nach der Sonne hinblicken, so haben Sie geistige Wesenheiten, von denen Sie sich sagen: Sie stellen mir dar die schönen, weisheitgestalteten Urbilder! Und auf dem alten Mond haben Sie etwas wie verhärtete Abbilder dessen, was da oben auf der Sonne ist. Aber es gibt noch etwas, was dahinter als ein Geheimnis ruht.

[ 22 ] Auf dem Monde entwickelten sich die Menschen sozusagen zum Wert des Tieres, obwohl sie keine Tiere waren. Nun hat man immer mit einer gewissen Berechtigung da, wo Tierisches auftritt, Tiere verschiedener Stufen unterschieden. Die Tier-Menschen auf dem Monde traten ganz wesentlich verschieden in drei Stufen auf, die man in der Geisteswissenschaft bezeichnet als die Stufe des «Stieres», des «Löwen» und des « Adlers». Das sind gleichsam typische Gestaltungen der Tierheit. Es waren also auf dem alten Monde drei verschiedene Gruppierungen: Stier-Menschen, Löwen-Menschen und Adler-Menschen. Wenn wir auch mit diesen Namen durchaus nicht die heutigen Tiere Stier, Löwe und Adler bezeichnen dürfen, so ist doch in einer gewissen Weise die herabgekommene Natur jener Urmenschen, die man auf dem Monde als Löwen-Menschen bezeichnen muß, in den Katzenarten ausgedrückt. Und in dem Charakter der Huftiere ist ausgedrückt die herabgekommene Natur derjenigen Menschen, die man als Stier-Menschen bezeichnet, und so weiter. Das war die vergröberte Natur nach einer dreistufigen Entwickelung. Auf der Sonne aber waren die geistigen Gegenbilder davon vorhanden. Da waren auch drei Gruppen. Während die Entwickelung des Astralischen auf dem Monde diese drei verschiedenen Tier-Menschen bildete, entstanden die entsprechenden geistigen Menschen auf der Sonne, und zwar als engelartige Wesenheiten, geistige Wesenheiten, die man auch bezeichnet - jetzt aber als geistige Gegenbilder - als Löwe, Adler und Stier. Wenn Sie also nach der Sonne hinblicken, so haben Sie geistige Wesenheiten, von denen Sie sich sagen: Sie stellen mir dar die schönen, weisheitgestalteten Urbilder! Und auf dem alten Mond haben Sie etwas wie verhärtete Abbilder dessen, was da oben auf der Sonne ist. Aber es gibt noch etwas, was dahinter als ein Geheimnis ruht.

[ 23 ] Diese Abbilder unten aufdem Mond sind nicht ohne Zusammenhang mit ihren geistigen Gegenbildern auf der Sonne. Da haben wir auf dem alten Mond eine Gruppe von Urmenschen, die Stier-Menschen, oben auf der Sonne eine Gruppe von Geistwesen, die man als die StierGeister bezeichnet, und es besteht ein geistiger Zusammenhang zwischen Urbild und Abbild. Denn die Gruppenseele ist das Urbild und wirkt als Urbild auf die Abbilder. Die Kräfte gehen von der Gruppenseele aus und dirigieren unten das Abbild: der Löwen-Geist dirigiert die Wesenheiten, die als Löwen-Menschen sein Abbild sind, der AdlerGeist die Adler-Menschen und so weiter. Wären diese Geister, die da oben sind, mit der Erde vereinigt geblieben, wären sie gebunden geblieben an ihre Abbilder, hätten sie in ihren Abbildern wohnen müssen, so hätten sie sich nicht rühren können, hätten die Kräfte nicht ausüben können, die sie ausüben mußten zum Heil und zur Entwickelung der Abbilder. Sie mußten sich sagen: Wir müssen jetzt in einem höheren Stile sorgen für das, was sich auf dem Monde entwickeln muß! Der Stier-Geist sagte sich: Ich muß sorgen für die Stier-Menschen. Auf dem Monde unten kann ich für mein eigenes Fortkommen nicht die Bedingungen finden. Dazu muß ich auf der Sonne wohnen und muß von der Sonne aus meine Kräfte herunterschicken zu den Stier-Menschen. Ebenso war es mit dem Löwen-Geist und ebenso mit dem Adler-Geist. So ist der Sinn der Entwickelung. Gewisse Wesenheiten brauchten einen höheren Schauplatz als die Wesenheiten, die sozusagen ihr physisches Abbild waren. Diese physischen Abbilder brauchten einen niederen, minderen Schauplatz. Damit die geistigen Wesenheiten wirken konnten, mußten sie sich die Sonne herauszichen und von außen her ihre Kräfte niedersenden. So also sehen wir, wie auf der einen Seite eine Entwickelung sozusagen heruntergeht, auf der anderen Seite eine Entwickelung hinaufsteigt.

[ 23 ] Diese Abbilder unten aufdem Mond sind nicht ohne Zusammenhang mit ihren geistigen Gegenbildern auf der Sonne. Da haben wir auf dem alten Mond eine Gruppe von Urmenschen, die Stier-Menschen, oben auf der Sonne eine Gruppe von Geistwesen, die man als die StierGeister bezeichnet, und es besteht ein geistiger Zusammenhang zwischen Urbild und Abbild. Denn die Gruppenseele ist das Urbild und wirkt als Urbild auf die Abbilder. Die Kräfte gehen von der Gruppenseele aus und dirigieren unten das Abbild: der Löwen-Geist dirigiert die Wesenheiten, die als Löwen-Menschen sein Abbild sind, der AdlerGeist die Adler-Menschen und so weiter. Wären diese Geister, die da oben sind, mit der Erde vereinigt geblieben, wären sie gebunden geblieben an ihre Abbilder, hätten sie in ihren Abbildern wohnen müssen, so hätten sie sich nicht rühren können, hätten die Kräfte nicht ausüben können, die sie ausüben mußten zum Heil und zur Entwickelung der Abbilder. Sie mußten sich sagen: Wir müssen jetzt in einem höheren Stile sorgen für das, was sich auf dem Monde entwickeln muß! Der Stier-Geist sagte sich: Ich muß sorgen für die Stier-Menschen. Auf dem Monde unten kann ich für mein eigenes Fortkommen nicht die Bedingungen finden. Dazu muß ich auf der Sonne wohnen und muß von der Sonne aus meine Kräfte herunterschicken zu den Stier-Menschen. Ebenso war es mit dem Löwen-Geist und ebenso mit dem Adler-Geist. So ist der Sinn der Entwickelung. Gewisse Wesenheiten brauchten einen höheren Schauplatz als die Wesenheiten, die sozusagen ihr physisches Abbild waren. Diese physischen Abbilder brauchten einen niederen, minderen Schauplatz. Damit die geistigen Wesenheiten wirken konnten, mußten sie sich die Sonne herauszichen und von außen her ihre Kräfte niedersenden. So also sehen wir, wie auf der einen Seite eine Entwickelung sozusagen heruntergeht, auf der anderen Seite eine Entwickelung hinaufsteigt.

[ 24 ] Nun geht die Entwickelung des alten Mondes weiter. Dadurch, daß die geistigen Wesenheiten von außen auf ihre Abbilder wirken, vergeistigen sie den Mond, so daß er sich später wieder mit der Sonne vereinigen kann. Die Urbilder nehmen wieder die Abbilder auf, saugen sie gleichsam auf. Es bildet sich wieder ein Welten-Devachan, eine Weltennacht. -— Man nennt das auch ein «Pralaya», während man jene Zustände, wie Saturn, Sonne, Mond, « Manvantaras » nennt. — Nach dieser Weltennacht geht aus dem Dunkel des Weltenschoßes hervor unser Erdenzustand, der dazu berufen ist, den Menschen so weit zu bringen, daß er zu dem physischen, Äther- und astralischen Leib noch das Ich oder den Ichträger hinzufügen kann.

[ 24 ] Nun geht die Entwickelung des alten Mondes weiter. Dadurch, daß die geistigen Wesenheiten von außen auf ihre Abbilder wirken, vergeistigen sie den Mond, so daß er sich später wieder mit der Sonne vereinigen kann. Die Urbilder nehmen wieder die Abbilder auf, saugen sie gleichsam auf. Es bildet sich wieder ein Welten-Devachan, eine Weltennacht. -— Man nennt das auch ein «Pralaya», während man jene Zustände, wie Saturn, Sonne, Mond, « Manvantaras » nennt. — Nach dieser Weltennacht geht aus dem Dunkel des Weltenschoßes hervor unser Erdenzustand, der dazu berufen ist, den Menschen so weit zu bringen, daß er zu dem physischen, Äther- und astralischen Leib noch das Ich oder den Ichträger hinzufügen kann.

[ 25 ] Aber jetzt muß alles das noch einmal wiederholt werden, was sich früher schon entwickelt hat. Das ist ein kosmisches Gesetz: wenn irgendein höherer Zustand entstehen soll, muß vorher wiederholt werden, was früher schon da war. Zuerst mußte die Erde also noch einmal durchmachen den alten Saturnzustand. Noch einmal entwickelte sich wie aus dem Weltenkeim heraus die erste Anlage zu dem physischen Leib. Dann kommt eine Wiederholung des Sonnenzustandes und eine Wiederholung des Mondenzustandes.

[ 25 ] Aber jetzt muß alles das noch einmal wiederholt werden, was sich früher schon entwickelt hat. Das ist ein kosmisches Gesetz: wenn irgendein höherer Zustand entstehen soll, muß vorher wiederholt werden, was früher schon da war. Zuerst mußte die Erde also noch einmal durchmachen den alten Saturnzustand. Noch einmal entwickelte sich wie aus dem Weltenkeim heraus die erste Anlage zu dem physischen Leib. Dann kommt eine Wiederholung des Sonnenzustandes und eine Wiederholung des Mondenzustandes.

[ 26 ] Noch sind Sonne, Erde und Mond zu einem Körper vereinigt. Dann tritt eine Wiederholung dessen ein, was früher schon geschehen war: es spaltet sich die Sonne wieder ab. Wiederum gehen mit der Sonne heraus jene höheren Wesenheiten, die diesen höheren Schauplatz der Entwickelung brauchen. Sie nehmen mit sich die feineren Substanzen, damit sie sich darinnen eben ihren Weltenschauplatz begründen können. Also es trennt sich von der Erde, die damals noch den Mond in ihrem Leib hatte, die Sonne und nimmt jene Wesenheiten mit, die reif sind, auf der Sonne ihr weiteres Fortkommen zu finden. Sie können sich denken, daß unter diesen Wesenheiten vor allen Dingen diejenigen waren, die früher als die Urbilder funktioniert hatten. Alle diese Wesenheiten, welche während der alten Mondenzeit die richtige Reife erlangt hatten, die schritten vorwärts und konnten infolgedessen nicht mehr in den gröberen Substanzen und Wesenheiten wohnen, welche die Erde plus Mond in sich hatte. Sie mußten sich loslösen, mußten sich auf der neuen Sonne, der heutigen Sonne, ein neues Dasein begründen.

[ 26 ] Noch sind Sonne, Erde und Mond zu einem Körper vereinigt. Dann tritt eine Wiederholung dessen ein, was früher schon geschehen war: es spaltet sich die Sonne wieder ab. Wiederum gehen mit der Sonne heraus jene höheren Wesenheiten, die diesen höheren Schauplatz der Entwickelung brauchen. Sie nehmen mit sich die feineren Substanzen, damit sie sich darinnen eben ihren Weltenschauplatz begründen können. Also es trennt sich von der Erde, die damals noch den Mond in ihrem Leib hatte, die Sonne und nimmt jene Wesenheiten mit, die reif sind, auf der Sonne ihr weiteres Fortkommen zu finden. Sie können sich denken, daß unter diesen Wesenheiten vor allen Dingen diejenigen waren, die früher als die Urbilder funktioniert hatten. Alle diese Wesenheiten, welche während der alten Mondenzeit die richtige Reife erlangt hatten, die schritten vorwärts und konnten infolgedessen nicht mehr in den gröberen Substanzen und Wesenheiten wohnen, welche die Erde plus Mond in sich hatte. Sie mußten sich loslösen, mußten sich auf der neuen Sonne, der heutigen Sonne, ein neues Dasein begründen.

[ 27 ] Was waren das für Wesenheiten? Es waren die Nachkommen derjenigen Wesenheiten, die schon auf der Sonne während des alten Mondenzustandes sich entwickelt hatten als Stier-Geist, Löwen-Geist und Adler-Geist. Und die höchsten, die fortgeschrittensten von ihnen, das waren solche, die die Natur von Adler, Löwe und Stier in sich vereinigt hatten zu einer harmonischen Einheit. Die fortgeschrittensten geistigen Wesenheiten, die jetzt auf der Sonne ihren Wohnplatz nahmen, das waren die Wesenheiten, welche man bezeichnen kann als « MenschenUrbilder», als «Geistes-Menschen » im eigentlichen Sinne. Also denken Sie sich, daß unter jenen geistigen Wesenheiten, die während der alten Mondenzeit auf der Sonne als Stier-Geist, Adler-Geist, LöwenGeist zu finden waren, es solche gegeben hat, die eine höhere Stufe der Entwickelung erlangt hatten. Sie sind die eigentlichen Geistes-Menschen, die jetzt auf der Sonne vorzugsweise ihren Wohnplatz einnehmen. Sie sind sozusagen geistige Gegenbilder dessen, was sich da unten auf derabgetrennten Erde plus Mond entwickelt. Da unten entwickeln sich aber die Nachkommen derjenigen Gestalten, die auf dem alten Monde waren. Nun können Sie sich denken: Da schon auf dem alten Monde in einer gewissen Beziehung eine Verdichtung, eine Verhärtung dieser Wesenheiten eingetreten war, so mußten jetzt die Nachkommen dieser Wesenheiten des alten Mondes erst recht mit der Anlage zur Verdichtung, zur Verhärtung, zur Vertrocknung erscheinen. Es tritt in der Tat für den abgespaltenen Teil, der dazumal Erde plus Mond enthielt, eine traurige, öde Zeit ein. Oben auf der Sonne ein immer frischeres und regeres Entwickeln, ein immer volleres Leben - unten auf der Erde Traurigkeit, Öde, eine immer mehr und mehr hervortretende Verhärtung.

[ 27 ] Was waren das für Wesenheiten? Es waren die Nachkommen derjenigen Wesenheiten, die schon auf der Sonne während des alten Mondenzustandes sich entwickelt hatten als Stier-Geist, Löwen-Geist und Adler-Geist. Und die höchsten, die fortgeschrittensten von ihnen, das waren solche, die die Natur von Adler, Löwe und Stier in sich vereinigt hatten zu einer harmonischen Einheit. Die fortgeschrittensten geistigen Wesenheiten, die jetzt auf der Sonne ihren Wohnplatz nahmen, das waren die Wesenheiten, welche man bezeichnen kann als « MenschenUrbilder», als «Geistes-Menschen » im eigentlichen Sinne. Also denken Sie sich, daß unter jenen geistigen Wesenheiten, die während der alten Mondenzeit auf der Sonne als Stier-Geist, Adler-Geist, LöwenGeist zu finden waren, es solche gegeben hat, die eine höhere Stufe der Entwickelung erlangt hatten. Sie sind die eigentlichen Geistes-Menschen, die jetzt auf der Sonne vorzugsweise ihren Wohnplatz einnehmen. Sie sind sozusagen geistige Gegenbilder dessen, was sich da unten auf derabgetrennten Erde plus Mond entwickelt. Da unten entwickeln sich aber die Nachkommen derjenigen Gestalten, die auf dem alten Monde waren. Nun können Sie sich denken: Da schon auf dem alten Monde in einer gewissen Beziehung eine Verdichtung, eine Verhärtung dieser Wesenheiten eingetreten war, so mußten jetzt die Nachkommen dieser Wesenheiten des alten Mondes erst recht mit der Anlage zur Verdichtung, zur Verhärtung, zur Vertrocknung erscheinen. Es tritt in der Tat für den abgespaltenen Teil, der dazumal Erde plus Mond enthielt, eine traurige, öde Zeit ein. Oben auf der Sonne ein immer frischeres und regeres Entwickeln, ein immer volleres Leben - unten auf der Erde Traurigkeit, Öde, eine immer mehr und mehr hervortretende Verhärtung.

[ 28 ] Nun trat etwas ein, was allein die Weiterentwickelung möglich gemacht hat: Das, was der heutige Mond ist, spaltete sich heraus aus dem gemeinsamen Weltenkörper Erde plus Mond, und das, was heute Erde ist, blieb zurück. Damit gingen die gröbsten Substanzen heraus, die die Erde in eine völlige Verhärtung hineingetrieben hätten, und die Erde wurde befreit von dem, was sie zur völligen Verödung gebracht hätte.

[ 28 ] Nun trat etwas ein, was allein die Weiterentwickelung möglich gemacht hat: Das, was der heutige Mond ist, spaltete sich heraus aus dem gemeinsamen Weltenkörper Erde plus Mond, und das, was heute Erde ist, blieb zurück. Damit gingen die gröbsten Substanzen heraus, die die Erde in eine völlige Verhärtung hineingetrieben hätten, und die Erde wurde befreit von dem, was sie zur völligen Verödung gebracht hätte.

[ 29 ] Im Beginn also unserer Erdenentwickelung war die Erde mit der heutigen Sonne und dem heutigen Monde vereinigt. Wäre die Erde bei der Sonne geblieben, so hätte der Mensch nie zu der heutigen Entwickelung kommen können; er hätte nicht Schritt halten können mit einer Entwickelung, wie sie die Wesen auf der Sonne brauchten. Da oben entwickelte sich nicht der Mensch, wie er auf der Erde lebt; da entwickelte sich ein geistiges Urbild des Menschen, wovon im Grunde genommen der heutige Mensch, wie er uns in der physischen Gestalt entgegentritt, nur ein Abbild ist. Wäre aber anderseits der Mond in der Erde geblieben, so wäre der Mensch allmählich vertrocknet, wäre mumifiziert worden und hätte keine Entwickelungsmöglichkeit auf der Erde gefunden. Die Erde wäre ein öder, trockener Weltenkörper geworden. Statt der Menschenkörper, wie sie heute auf der Erde sind, wäre etwas entstanden wie tote Denkmäler, die wie vertrocknete Menschen herausgewachsen wären aus dem Erdengrund. Das wurde verhindert, indem der Mond sich herausspaltete und mit den gröbsten Stoffen in den Weltenraum hinausging. Dadurch entstand auf der Erde die Möglichkeit, daß zu dem, was in den Nachkommen der Gestalten des alten Mondes als physischer, Äther- und astralischer Leib vorhanden war, in entsprechender Weise das Ich hinzukam, so daß der Mensch gerade dadurch die Befruchtung mit dem Ich erleben konnte, daß die Kräfte von Sonne und Mond von außen wirkten und sich da die Waage hielten.

[ 29 ] Im Beginn also unserer Erdenentwickelung war die Erde mit der heutigen Sonne und dem heutigen Monde vereinigt. Wäre die Erde bei der Sonne geblieben, so hätte der Mensch nie zu der heutigen Entwickelung kommen können; er hätte nicht Schritt halten können mit einer Entwickelung, wie sie die Wesen auf der Sonne brauchten. Da oben entwickelte sich nicht der Mensch, wie er auf der Erde lebt; da entwickelte sich ein geistiges Urbild des Menschen, wovon im Grunde genommen der heutige Mensch, wie er uns in der physischen Gestalt entgegentritt, nur ein Abbild ist. Wäre aber anderseits der Mond in der Erde geblieben, so wäre der Mensch allmählich vertrocknet, wäre mumifiziert worden und hätte keine Entwickelungsmöglichkeit auf der Erde gefunden. Die Erde wäre ein öder, trockener Weltenkörper geworden. Statt der Menschenkörper, wie sie heute auf der Erde sind, wäre etwas entstanden wie tote Denkmäler, die wie vertrocknete Menschen herausgewachsen wären aus dem Erdengrund. Das wurde verhindert, indem der Mond sich herausspaltete und mit den gröbsten Stoffen in den Weltenraum hinausging. Dadurch entstand auf der Erde die Möglichkeit, daß zu dem, was in den Nachkommen der Gestalten des alten Mondes als physischer, Äther- und astralischer Leib vorhanden war, in entsprechender Weise das Ich hinzukam, so daß der Mensch gerade dadurch die Befruchtung mit dem Ich erleben konnte, daß die Kräfte von Sonne und Mond von außen wirkten und sich da die Waage hielten.

[ 30 ] Auf der Erde fand der Mensch seine Weiterentwickelung. Was vom alten Mond herübergekommen war, das stellte in einer gewissen Beziehung eine Entwickelung nach unten dar, in einen niederen Zustand hinein. Jetzt aber empfing er eine neue Anfeuerung, einen Antrieb nach oben. Während dieser ganzen Zeit entwickelten sich die entsprechenden geistigen Wesenheiten, die sich mit der Sonne abgespalten hatten, immer weiter und weiter.

[ 30 ] Auf der Erde fand der Mensch seine Weiterentwickelung. Was vom alten Mond herübergekommen war, das stellte in einer gewissen Beziehung eine Entwickelung nach unten dar, in einen niederen Zustand hinein. Jetzt aber empfing er eine neue Anfeuerung, einen Antrieb nach oben. Während dieser ganzen Zeit entwickelten sich die entsprechenden geistigen Wesenheiten, die sich mit der Sonne abgespalten hatten, immer weiter und weiter.

[ 31 ] Was war dadurch möglich geworden, daß sich der Mond von der Erde abgespalten hatte? Das können Sie sich leicht denken, wenn Sie einen Vergleich gebrauchen. Denken Sie sich einmal, wir hätten vor uns einen Block von hartem Eisen, und, sagen wit, wir seien Menschen von mittlerer Muskelstärke. Wir klopfen und klopfen und wollen das Eisen breit klopfen, wir können ihm aber keine Form beibringen. Erst wenn wir die Substanz durch Schmelzen weich machen, dann können wir sie formen. So etwas war mit der Erde eingetreten, nachdem die gröbsten Substanzen mit dem Monde herausgegangen waren. Jetzt konnten die Erdenwesen geformt werden. Jetzt griffen jene Wesenheiten aufs neue ein, die auf der Sonne ihren Schauplatz hatten, und die bereits während des alten Mondzustandes von der Sonne aus auf den alten Mond als die Gruppenseelen eingegriffen hatten. Vor der Mondabtrennung waren die Substanzen zu dicht. Jetzt machten sich diese Wesenheiten geltend, die ihren Schauplatz auf der Sonne hatten, machten sich als Kräfte geltend, die den Menschen nach und nach in seiner heutigen Gestalt ausgestalteten und bildeten.

[ 31 ] Was war dadurch möglich geworden, daß sich der Mond von der Erde abgespalten hatte? Das können Sie sich leicht denken, wenn Sie einen Vergleich gebrauchen. Denken Sie sich einmal, wir hätten vor uns einen Block von hartem Eisen, und, sagen wit, wir seien Menschen von mittlerer Muskelstärke. Wir klopfen und klopfen und wollen das Eisen breit klopfen, wir können ihm aber keine Form beibringen. Erst wenn wir die Substanz durch Schmelzen weich machen, dann können wir sie formen. So etwas war mit der Erde eingetreten, nachdem die gröbsten Substanzen mit dem Monde herausgegangen waren. Jetzt konnten die Erdenwesen geformt werden. Jetzt griffen jene Wesenheiten aufs neue ein, die auf der Sonne ihren Schauplatz hatten, und die bereits während des alten Mondzustandes von der Sonne aus auf den alten Mond als die Gruppenseelen eingegriffen hatten. Vor der Mondabtrennung waren die Substanzen zu dicht. Jetzt machten sich diese Wesenheiten geltend, die ihren Schauplatz auf der Sonne hatten, machten sich als Kräfte geltend, die den Menschen nach und nach in seiner heutigen Gestalt ausgestalteten und bildeten.

[ 32 ] Betrachten wir das ein bißchen genauer. Denken Sie, Sie hätten sich auf diesen alten Weltenkörper stellen können, der aus Erde plus Mond bestand. Da würden Sie gesehen haben draußen die Sonne. Wären Sie auch noch hellseherisch gewesen, so würden Sie die geistigen Wesenheiten gesehen haben, die wir vorhin geschildert haben. Auf der Erde würden Sie gesehen haben eine Art von Verhärtung, von Verödung, und Sie hätten sich sagen können: Ringsumher ist nichts als Verödung. Alles scheint tot zu sein auf der Erde. Die Kräfte der Sonne können nicht Einfluß gewinnen auf das, was sich vorbereitet, ein großes Leichenerdenfeld zu werden. - Und dann hätten Sie es erlebt, wie die Mondmasse sich heraussonderte aus der Erde. Weich und bildsam und plastisch wären die Substanzen der Erde geworden, und nun hätten Sie sich sagen können: Alles ist bildsam und plastisch geworden; die Kräfte, die von der Sonne heruntergehen, finden jetzt wieder die Möglichkeit, zu wirken. Da hätten Sie gesehen, wie jetzt die Stier-Geister wieder Einfluß gewinnen konnten auf die Menschenwesen, die Abbilder dieser Stier-Geister waren, und ebenso bei den Löwen-Geistern und bei den Adler-Geistern. Und Sie hätten sich gesagt: Draußen ist der Mond. Er hat seinen schädlichen Einfluß dadurch gedämpft, daß er herausgegangen ist und jetzt nur noch von der Ferne her wirkt. Dadurch hat er die Erde fähig gemacht, daß die geistigen Wesenheiten wieder auf sie wirken können.

[ 32 ] Betrachten wir das ein bißchen genauer. Denken Sie, Sie hätten sich auf diesen alten Weltenkörper stellen können, der aus Erde plus Mond bestand. Da würden Sie gesehen haben draußen die Sonne. Wären Sie auch noch hellseherisch gewesen, so würden Sie die geistigen Wesenheiten gesehen haben, die wir vorhin geschildert haben. Auf der Erde würden Sie gesehen haben eine Art von Verhärtung, von Verödung, und Sie hätten sich sagen können: Ringsumher ist nichts als Verödung. Alles scheint tot zu sein auf der Erde. Die Kräfte der Sonne können nicht Einfluß gewinnen auf das, was sich vorbereitet, ein großes Leichenerdenfeld zu werden. - Und dann hätten Sie es erlebt, wie die Mondmasse sich heraussonderte aus der Erde. Weich und bildsam und plastisch wären die Substanzen der Erde geworden, und nun hätten Sie sich sagen können: Alles ist bildsam und plastisch geworden; die Kräfte, die von der Sonne heruntergehen, finden jetzt wieder die Möglichkeit, zu wirken. Da hätten Sie gesehen, wie jetzt die Stier-Geister wieder Einfluß gewinnen konnten auf die Menschenwesen, die Abbilder dieser Stier-Geister waren, und ebenso bei den Löwen-Geistern und bei den Adler-Geistern. Und Sie hätten sich gesagt: Draußen ist der Mond. Er hat seinen schädlichen Einfluß dadurch gedämpft, daß er herausgegangen ist und jetzt nur noch von der Ferne her wirkt. Dadurch hat er die Erde fähig gemacht, daß die geistigen Wesenheiten wieder auf sie wirken können.

[ 33 ] Morgen werden wir sehen, was für ein Bild sich dem Hellseher darbietet, wenn er aus der Akasha-Chronik die weiter zurückliegenden Bilder der Entwickelung in der Vergangenheit verfolgt.

[ 33 ] Morgen werden wir sehen, was für ein Bild sich dem Hellseher darbietet, wenn er aus der Akasha-Chronik die weiter zurückliegenden Bilder der Entwickelung in der Vergangenheit verfolgt.

[ 34 ] Wir blicken zurück zum alten Saturnzustand und sagen uns: da ist gebildet worden die erste Anlage zum physischen Leibe des Menschen. Was wir heute als physische Leibesgestaltung ansehen, das bildete sich auf dem Saturn zuerst wie aus dem Weltenchaos heraus. Dann kam der Sonnenzustand. Zu der ersten Gestalt des physischen Leibes kam hinzu der Ätherleib. Auf dem alten Monde kam hinzu das astralische Element, sowohl bei denjenigen Gestalten, die sich auf dem abgespaltenen Monde weiter entwickelten, als auch bei den Geistern auf der abgespaltenen Sonne. Auf dem Monde leben die auf Tierwert stehenden Abbilder, auf der Sonne leben die geistigen Urbilder. Auf der Erde endlich hat sich allmählich ein Zustand herausgebildet, durch den der Mensch fähig wurde, wieder das in sich aufzunehmen, was während der Mondentwickelung als astralisches Element auf der Sonne sich entwickelt hat und das nun in ihm als Kraft wirkte. Und jetzt verfolgen wir diese vier Zustände, wie sie uns geschildert werden im Johannes-Evangelium.

[ 34 ] Wir blicken zurück zum alten Saturnzustand und sagen uns: da ist gebildet worden die erste Anlage zum physischen Leibe des Menschen. Was wir heute als physische Leibesgestaltung ansehen, das bildete sich auf dem Saturn zuerst wie aus dem Weltenchaos heraus. Dann kam der Sonnenzustand. Zu der ersten Gestalt des physischen Leibes kam hinzu der Ätherleib. Auf dem alten Monde kam hinzu das astralische Element, sowohl bei denjenigen Gestalten, die sich auf dem abgespaltenen Monde weiter entwickelten, als auch bei den Geistern auf der abgespaltenen Sonne. Auf dem Monde leben die auf Tierwert stehenden Abbilder, auf der Sonne leben die geistigen Urbilder. Auf der Erde endlich hat sich allmählich ein Zustand herausgebildet, durch den der Mensch fähig wurde, wieder das in sich aufzunehmen, was während der Mondentwickelung als astralisches Element auf der Sonne sich entwickelt hat und das nun in ihm als Kraft wirkte. Und jetzt verfolgen wir diese vier Zustände, wie sie uns geschildert werden im Johannes-Evangelium.

[ 35 ] Diejenige hohe Kraft, welche aus dem Weltenchaos heraus während der Saturnentwickelung den geistigen Keim zur physischen Menschengestalt liefert, nennt der Schreiber des Johannes-Evangeliums den «Logos». Was auf der Sonne hinzukam und sich dem eingliederte, was auf dem Saturn entstanden war, nennt er das «Leben», — was wir in entsprechender Weise den Äther- oder Lebensleib nennen. Was auf dem Monde hinzukam, nennt er das «Licht», denn es ist das geistige Licht, das astralische Licht. Dieses astralische Licht bewirkt auf dem abgespaltenen Monde eine Verhärtung, auf der Sonne selber eine Vergeistigung. Was als ein Vergeistigtes entstanden war, das konnte sich weiterentwickeln und entwickelte sich auch weiter. Und als die Sonne sich auf der Erde neuerdings abspaltete, da schien das, was sich auf der dritten Stufe entwickelt hatte, in den Menschen hinein. Aber der Mensch war da noch nicht fähig, das zu schauen, was da von der Sonne hineinschien. Es gestaltete am Menschen, wirkte als Kraft, schauen aber konnte der Mensch es nicht.

[ 35 ] Diejenige hohe Kraft, welche aus dem Weltenchaos heraus während der Saturnentwickelung den geistigen Keim zur physischen Menschengestalt liefert, nennt der Schreiber des Johannes-Evangeliums den «Logos». Was auf der Sonne hinzukam und sich dem eingliederte, was auf dem Saturn entstanden war, nennt er das «Leben», — was wir in entsprechender Weise den Äther- oder Lebensleib nennen. Was auf dem Monde hinzukam, nennt er das «Licht», denn es ist das geistige Licht, das astralische Licht. Dieses astralische Licht bewirkt auf dem abgespaltenen Monde eine Verhärtung, auf der Sonne selber eine Vergeistigung. Was als ein Vergeistigtes entstanden war, das konnte sich weiterentwickeln und entwickelte sich auch weiter. Und als die Sonne sich auf der Erde neuerdings abspaltete, da schien das, was sich auf der dritten Stufe entwickelt hatte, in den Menschen hinein. Aber der Mensch war da noch nicht fähig, das zu schauen, was da von der Sonne hineinschien. Es gestaltete am Menschen, wirkte als Kraft, schauen aber konnte der Mensch es nicht.

[ 36 ] Was wir uns so als das Wesentliche der Saturnentwickelung klargemacht haben, das sprechen wir jetzt aus mit den Worten des JohannesEvangeliums:

[ 36 ] Was wir uns so als das Wesentliche der Saturnentwickelung klargemacht haben, das sprechen wir jetzt aus mit den Worten des JohannesEvangeliums:

«Im Urbeginne war der Logos.»

«Im Urbeginne war der Logos.»

[ 37 ] Nun gehen wir zur Sonne. Sprechen wir den Tatbestand aus, wie das, was auf dem Saturn entstanden war, auf der Sonne sich weiterentwickelte, so sagen wir: Der Ätherleib kam hinzu:

[ 37 ] Nun gehen wir zur Sonne. Sprechen wir den Tatbestand aus, wie das, was auf dem Saturn entstanden war, auf der Sonne sich weiterentwickelte, so sagen wir: Der Ätherleib kam hinzu:

«Und der Logos war das Leben.»

«Und der Logos war das Leben.»

[ 38 ] Auf dem Monde kam hinzu die astralische Wesenheit, sowohl bei der körperlichen wie auch bei der geistigen Art:

[ 38 ] Auf dem Monde kam hinzu die astralische Wesenheit, sowohl bei der körperlichen wie auch bei der geistigen Art:

«In dem belebten Logos wurde das Licht.»

«In dem belebten Logos wurde das Licht.»

[ 39 ] Das Licht entwickelt sich weiter, auf der einen Seite zum hellseherischen Licht, als sich die Sonne von der Erde abspaltete, auf der anderen Seite mit dem Menschen zur Finsternis. Denn als er das Licht aufnehmen sollte, da verstand er, der die Finsternis war, das Licht nicht.

[ 39 ] Das Licht entwickelt sich weiter, auf der einen Seite zum hellseherischen Licht, als sich die Sonne von der Erde abspaltete, auf der anderen Seite mit dem Menschen zur Finsternis. Denn als er das Licht aufnehmen sollte, da verstand er, der die Finsternis war, das Licht nicht.

[ 40 ] So lesen wir, wenn wir das Johannes-Evangelium beleuchten aus der Akasha-Chronik heraus, in folgender Weise über die Weltentwickelung:

[ 40 ] So lesen wir, wenn wir das Johannes-Evangelium beleuchten aus der Akasha-Chronik heraus, in folgender Weise über die Weltentwickelung:

[ 41 ] Im Urbeginne während der Saturnentwickelung war alles entstanden aus dem Logos. Während der Sonnenentwickelung war in dem Logos das Leben. Und aus dem belebten Logos entstand während der Mondentwickelung das Licht. Und aus dem leuchtend-belebten Logos entstand während der Erdentwickelung auf der Sonne das Licht in einer erhöhten Gestalt, die Menschen aber in einem Zustande der Finsternis. Und von der Sonne schienen die Wesenheiten, welche die fortgeschrittenen Stier-, Löwen-, Adler- und Menschen-Geister waren, als Licht herunter auf die Erde in die sich bildenden Gestalten der Menschen. Die waren aber die Finsternis und konnten das Licht, das da herunterschien, nicht begreifen. -— Nur dürfen wir uns darunter nicht das physische Licht vorstellen, sondern das Licht, das die Summe der Ausstrahlungen der geistigen Wesenheiten war, der Stier-, Löwen-, Adler- und Menschen-Geister, welche die Fortsetzung der geistigen Entwickelung des Mondes waren. - Was herunterströmte, war das geistige Licht. Die Menschen konnten es nicht aufnehmen, verstanden es nicht. Sie wurden in ihrer ganzen Entwickelung dadurch gefördert, aber ohne daß sie ein Bewußtsein dafür hatten:

[ 41 ] Im Urbeginne während der Saturnentwickelung war alles entstanden aus dem Logos. Während der Sonnenentwickelung war in dem Logos das Leben. Und aus dem belebten Logos entstand während der Mondentwickelung das Licht. Und aus dem leuchtend-belebten Logos entstand während der Erdentwickelung auf der Sonne das Licht in einer erhöhten Gestalt, die Menschen aber in einem Zustande der Finsternis. Und von der Sonne schienen die Wesenheiten, welche die fortgeschrittenen Stier-, Löwen-, Adler- und Menschen-Geister waren, als Licht herunter auf die Erde in die sich bildenden Gestalten der Menschen. Die waren aber die Finsternis und konnten das Licht, das da herunterschien, nicht begreifen. -— Nur dürfen wir uns darunter nicht das physische Licht vorstellen, sondern das Licht, das die Summe der Ausstrahlungen der geistigen Wesenheiten war, der Stier-, Löwen-, Adler- und Menschen-Geister, welche die Fortsetzung der geistigen Entwickelung des Mondes waren. - Was herunterströmte, war das geistige Licht. Die Menschen konnten es nicht aufnehmen, verstanden es nicht. Sie wurden in ihrer ganzen Entwickelung dadurch gefördert, aber ohne daß sie ein Bewußtsein dafür hatten:

«Das Licht schien in die Finsternis, aber die Finsternis konnte das Licht nicht begreifen.»

«Das Licht schien in die Finsternis, aber die Finsternis konnte das Licht nicht begreifen.»

[ 42 ] So stellt paradigmatisch der Schreiber des Johannes-Evangeliums diese großen Wahrheiten hin. Und diejenigen, welche solches wußten, die wurden von jeher genannt die «Diener» oder «Priester des Logos, wie er von Urbeginn war». Ein solcher Priester oder Diener des Logos, wie er von Urbeginn war, der spricht also. Im Lukas-Evangelium finden wir im Grunde genau dasselbe in der Einleitung. Versuchen Sie einmal, mit richtigem Verständnis zu lesen, was der Schreiber des LukasEvangeliums sagt. Er will Nachricht geben von den Dingen, die von Anfang an geschehen sind, « wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen, und Diener des Wortes gewesen sind».

[ 42 ] So stellt paradigmatisch der Schreiber des Johannes-Evangeliums diese großen Wahrheiten hin. Und diejenigen, welche solches wußten, die wurden von jeher genannt die «Diener» oder «Priester des Logos, wie er von Urbeginn war». Ein solcher Priester oder Diener des Logos, wie er von Urbeginn war, der spricht also. Im Lukas-Evangelium finden wir im Grunde genau dasselbe in der Einleitung. Versuchen Sie einmal, mit richtigem Verständnis zu lesen, was der Schreiber des LukasEvangeliums sagt. Er will Nachricht geben von den Dingen, die von Anfang an geschehen sind, « wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen, und Diener des Wortes gewesen sind».

[ 43 ] Und wir glauben daran, daß Diener des Wortes oder des Logos diese Urkunden geschrieben haben. Wir lernen daran glauben, wenn wir aus der eigenen geistigen Forschung sehen, wie die Dinge waren, wenn wir sehen, wie durch Saturn, Sonne und Mond unsere Erdentwickelung wird. Wenn wir dann in den umfassenden Worten des Johannes-Evangeliums und in den Worten des Lukas-Evangeliums sehen, daß wir das unabhängig von jeder Urkunde wiederfinden können, dann lernen wir diese Urkunden wieder schätzen und sagen uns: Sie sind uns ein Dokument dafür, daß sie hingeschrieben sind von solchen, die in der geistigen Welt lesen konnten, und sie sind uns ein Verständigungsmittel mit denen, die in der Vorzeit gelebt haben. Wir schauen ihnen in gewisser Beziehung ins Auge und sagen: Wir erkennen euch! - indem wir das, was sie erkannt haben, wiederfinden in der Geisteswissenschaft.

[ 43 ] Und wir glauben daran, daß Diener des Wortes oder des Logos diese Urkunden geschrieben haben. Wir lernen daran glauben, wenn wir aus der eigenen geistigen Forschung sehen, wie die Dinge waren, wenn wir sehen, wie durch Saturn, Sonne und Mond unsere Erdentwickelung wird. Wenn wir dann in den umfassenden Worten des Johannes-Evangeliums und in den Worten des Lukas-Evangeliums sehen, daß wir das unabhängig von jeder Urkunde wiederfinden können, dann lernen wir diese Urkunden wieder schätzen und sagen uns: Sie sind uns ein Dokument dafür, daß sie hingeschrieben sind von solchen, die in der geistigen Welt lesen konnten, und sie sind uns ein Verständigungsmittel mit denen, die in der Vorzeit gelebt haben. Wir schauen ihnen in gewisser Beziehung ins Auge und sagen: Wir erkennen euch! - indem wir das, was sie erkannt haben, wiederfinden in der Geisteswissenschaft.