True Aspects of Evolution
GA 132
31 October 1911, Berlin
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Die Evolution vom Gesichtspunkte des Wahrhaftigen, 7th ed.
Erster Vortrag
Erster Vortrag
[ 1 ] Wenn wir in den Betrachtungen, welche wir im vorigen Jahre in unseren Zweigabenden gepflogen haben, fortfahren wollen, so ist es notwendig, daß wir uns noch einige andere Begriffe, Vorstellungen, Anschauungen aneignen, als die sind, von denen bisher gesprochen worden ist. Wir wissen, daß wir gar nicht auskommen konnten mit dem, was wir über die Evangelien und sonstige geistige Dokumente der Menschheit zu sagen haben, wenn wir nicht vorausgesetzt hätten jene Entwickelung unseres ganzen Weltsystems, die wir da bezeichnen als die Verkörperungen unseres Planeten selber durch das Saturndasein, durch das Sonnendasein, das Mondendasein, bis herauf zum gegenwärtigen 'Erdendasein. Wer sich zurückerinnert, wie oft an diese Grundvorstellungen angeknüpft werden mußte, der weiß, wie notwendig für alle okkulte Betrachtung der Menschheitsentwickelung diese Grundvorstellungen eben sind. Wenn Sie nun die Angaben sich einmal ansehen, welche zum Beispiel in der «Geheimwissenschaft im Umriß» gegeben sind über die Saturn-, Sonnen- und Mondentwickelung bis zur Erdentwickelung herein, so werden Sie sich gestehen, daß es sich dabei - und selbst, wenn es noch viel ausführlicher wäre, könnte es nicht anders sein — nur um eine Skizze handeln kann, nur um Angaben, die von einer gewissen Seite, von einem gewissen Gesichtspunkte aus, gemacht werden können. Denn wie das Erdendasein eine unendliche Fülle von Einzelheiten bietet, so ist es ganz selbstverständlich, daß wir auch für das Saturn-, Sonnen- und Monddasein eine unendliche Reihe von Einzelheiten zu verzeichnen haben, und daß immer nur eine ganz grobe Kohlezeichnung, eine Art Umriß, gegeben werden kann. Für uns ist aber eine Charakteristik der Evolution noch von einer anderen Seite aus notwendig.
[ 1 ] Wenn wir in den Betrachtungen, welche wir im vorigen Jahre in unseren Zweigabenden gepflogen haben, fortfahren wollen, so ist es notwendig, daß wir uns noch einige andere Begriffe, Vorstellungen, Anschauungen aneignen, als die sind, von denen bisher gesprochen worden ist. Wir wissen, daß wir gar nicht auskommen konnten mit dem, was wir über die Evangelien und sonstige geistige Dokumente der Menschheit zu sagen haben, wenn wir nicht vorausgesetzt hätten jene Entwickelung unseres ganzen Weltsystems, die wir da bezeichnen als die Verkörperungen unseres Planeten selber durch das Saturndasein, durch das Sonnendasein, das Mondendasein, bis herauf zum gegenwärtigen 'Erdendasein. Wer sich zurückerinnert, wie oft an diese Grundvorstellungen angeknüpft werden mußte, der weiß, wie notwendig für alle okkulte Betrachtung der Menschheitsentwickelung diese Grundvorstellungen eben sind. Wenn Sie nun die Angaben sich einmal ansehen, welche zum Beispiel in der «Geheimwissenschaft im Umriß» gegeben sind über die Saturn-, Sonnen- und Mondentwickelung bis zur Erdentwickelung herein, so werden Sie sich gestehen, daß es sich dabei - und selbst, wenn es noch viel ausführlicher wäre, könnte es nicht anders sein — nur um eine Skizze handeln kann, nur um Angaben, die von einer gewissen Seite, von einem gewissen Gesichtspunkte aus, gemacht werden können. Denn wie das Erdendasein eine unendliche Fülle von Einzelheiten bietet, so ist es ganz selbstverständlich, daß wir auch für das Saturn-, Sonnen- und Monddasein eine unendliche Reihe von Einzelheiten zu verzeichnen haben, und daß immer nur eine ganz grobe Kohlezeichnung, eine Art Umriß, gegeben werden kann. Für uns ist aber eine Charakteristik der Evolution noch von einer anderen Seite aus notwendig.
[ 2 ] Wenn wir uns fragen: Woher stammen alle die Angaben, die da gemacht worden sind? - so wissen wir, daß sie von den sogenannten Eintragungen in die Akasha-Chronik stammen. Wir wissen, daß das, was einmal geschehen ist oder vorgeht im Verlaufe der Weltentwickelung, gewissermaßen zu lesen ist wie durch eine Eintragung in eine feine geistige Substanz, in die Akasha-Substanz. Von allem, was sich abgespielt hat, gibt es eine solche Eintragung, aus welcher entnommen werden kann, wie die Dinge einmal waren. Nun werden wir natürlich annehmen können, daß, ebenso wie dem gewöhnlichen Blick, der irgend etwas von unserer physischen Welt überblickt, die Dinge, die in der Nähe sind, in ihren Einzelheiten mehr oder weniger klar und deutlich, und je weiter sie entfernt sind, mehr oder weniger unklar und undeutlich erscheinen, so werden auch die Dinge, die zeitlich in unserer Nähe sind, die der Erden- oder der Mondentwickelung angehören, sich genauer angeben lassen; wogegen die Dinge, die zeitlich weiter entfernt sind, undeutlichere Umrisse bekommen, so zum Beispiel, wenn wir in das Saturn- oder Sonnendasein hellseherisch zurückblicken.
[ 2 ] Wenn wir uns fragen: Woher stammen alle die Angaben, die da gemacht worden sind? - so wissen wir, daß sie von den sogenannten Eintragungen in die Akasha-Chronik stammen. Wir wissen, daß das, was einmal geschehen ist oder vorgeht im Verlaufe der Weltentwickelung, gewissermaßen zu lesen ist wie durch eine Eintragung in eine feine geistige Substanz, in die Akasha-Substanz. Von allem, was sich abgespielt hat, gibt es eine solche Eintragung, aus welcher entnommen werden kann, wie die Dinge einmal waren. Nun werden wir natürlich annehmen können, daß, ebenso wie dem gewöhnlichen Blick, der irgend etwas von unserer physischen Welt überblickt, die Dinge, die in der Nähe sind, in ihren Einzelheiten mehr oder weniger klar und deutlich, und je weiter sie entfernt sind, mehr oder weniger unklar und undeutlich erscheinen, so werden auch die Dinge, die zeitlich in unserer Nähe sind, die der Erden- oder der Mondentwickelung angehören, sich genauer angeben lassen; wogegen die Dinge, die zeitlich weiter entfernt sind, undeutlichere Umrisse bekommen, so zum Beispiel, wenn wir in das Saturn- oder Sonnendasein hellseherisch zurückblicken.
[ 3 ] Warum tun wir das überhaupt, daß wir einen gewissen Wert darauf legen, so weit hinter uns liegende Zeiträume zu verfolgen? Es könnte ja jemand sagen: Wozu bringen diese Anthroposophen allerlei so uralte Dinge heute noch zur Sprache? Man braucht sich doch in der Welt nicht um diese ururalten Dinge zu kümmern, denn man hat doch genügend zu tun mit dem, was gegenwärtig vorgeht.
[ 3 ] Warum tun wir das überhaupt, daß wir einen gewissen Wert darauf legen, so weit hinter uns liegende Zeiträume zu verfolgen? Es könnte ja jemand sagen: Wozu bringen diese Anthroposophen allerlei so uralte Dinge heute noch zur Sprache? Man braucht sich doch in der Welt nicht um diese ururalten Dinge zu kümmern, denn man hat doch genügend zu tun mit dem, was gegenwärtig vorgeht.
[ 4 ] Es wäre sehr unrichtig, so zu sprechen. Denn, was einmal vorgegangen ist, das vollzieht sich heute noch fortwährend. Was in der Saturnzeit sich abgespielt hat, das ist nicht bloß dazumal gewesen, sondern das geht heute noch vor, nur wird es überdeckt, unsichtbar gemacht durch das, was heute äußerlich um den Menschen auf dem physischen Plan ist. Und recht, recht stark unsichtbar wird gerade das alte Saturndasein gemacht, das vor so langer Zeit sich abgespielt hat. Aber es geht den Menschen noch etwas an, heute noch, das alte Saturndasein. Und um uns eine Vorstellung zu machen, wie es uns angeht, wollen wir uns folgendes vor die Seele stellen.
[ 4 ] Es wäre sehr unrichtig, so zu sprechen. Denn, was einmal vorgegangen ist, das vollzieht sich heute noch fortwährend. Was in der Saturnzeit sich abgespielt hat, das ist nicht bloß dazumal gewesen, sondern das geht heute noch vor, nur wird es überdeckt, unsichtbar gemacht durch das, was heute äußerlich um den Menschen auf dem physischen Plan ist. Und recht, recht stark unsichtbar wird gerade das alte Saturndasein gemacht, das vor so langer Zeit sich abgespielt hat. Aber es geht den Menschen noch etwas an, heute noch, das alte Saturndasein. Und um uns eine Vorstellung zu machen, wie es uns angeht, wollen wir uns folgendes vor die Seele stellen.
[ 5 ] Wir wissen, daß der innerste Kern unseres Wesens uns entgegentritt als das, was wir unser «Ich» nennen. Dieses Ich, der innerste Kern unseres Wesens, ist wahrhaftig für den heutigen Menschen eine recht übersinnliche, eine recht unwahrnehmbare Wesenheit. Wie uünwahrnehmbar sie ist, kann schon daraus geschlossen werden, daß es heute Seelenlehren gibt, die sogenannten offiziellen Psychologien, die überhaupt keine Ahnung mehr davon haben, worin das Wesen dieses Ich besteht, die keine Ahnung haben sogar, daß auf ein solches Ich hinzudeuten ist.
[ 5 ] Wir wissen, daß der innerste Kern unseres Wesens uns entgegentritt als das, was wir unser «Ich» nennen. Dieses Ich, der innerste Kern unseres Wesens, ist wahrhaftig für den heutigen Menschen eine recht übersinnliche, eine recht unwahrnehmbare Wesenheit. Wie uünwahrnehmbar sie ist, kann schon daraus geschlossen werden, daß es heute Seelenlehren gibt, die sogenannten offiziellen Psychologien, die überhaupt keine Ahnung mehr davon haben, worin das Wesen dieses Ich besteht, die keine Ahnung haben sogar, daß auf ein solches Ich hinzudeuten ist.
[ 6 ] Ich habe schon öfter darauf aufmerksam gemacht, daß sich nach und nach im 19. Jahrhundert in der deutschen Psychologie der schöne Ausdruck herausgebildet hat «Seelenlehre ohne Seele». Namentlich war tonangebend für diese «Seelenlehre ohne Seele» -— obwohl das Wort nicht von ihr geprägt worden ist — die heute weltberühmte Schule Wundts, die ja nicht bloß in den deutschen Landen ausschlaggebend ist, sondern die überall, wo von Psychologie geredet wird, mit großen Ehren genannt wird. «Seelenlehre ohne Seele» könnte man so ausdrükken: eine Beschreibung der seelischen Eigenschaften, ohne auf ein selbständiges Seelenwesen Rücksicht zu nehmen, in dem sich alle Eigenschaften der Seele erst sammeln in einer Art von Brennpunkt, sich versammeln im Ich. — Das ist der größte Unsinn, der überhaupt in die Seelenlehre hineingeschleudert worden ist, man kann sich einen größeren Unsinn gar nicht denken; dennoch steht die heutige Psychologie ganz unter dem Eindruck dieses Unsinns. Und diese «Seelenlehre ohne Seele» ist heute in der ganzen Welt berühmt. Künftige Kulturgeschichtsschreiber unserer Zeit werden viel zu tun haben, wenn sie es unseren Nachkommen einigermaßen plausibel machen wollen, wie so etwas überhaupt möglich war, daß im 19. Jahrhundert und weit ins 20. hinein so etwas als die größte Leistung auf psychologischem Gebiete angestaunt worden ist. Das alles soll nur gesagt werden, um anzudeuten, wie unklar sich gerade die offizielle Psychologie über das Ich ist, den Mittelpunkt des menschlichen Wesens.
[ 6 ] Ich habe schon öfter darauf aufmerksam gemacht, daß sich nach und nach im 19. Jahrhundert in der deutschen Psychologie der schöne Ausdruck herausgebildet hat «Seelenlehre ohne Seele». Namentlich war tonangebend für diese «Seelenlehre ohne Seele» -— obwohl das Wort nicht von ihr geprägt worden ist — die heute weltberühmte Schule Wundts, die ja nicht bloß in den deutschen Landen ausschlaggebend ist, sondern die überall, wo von Psychologie geredet wird, mit großen Ehren genannt wird. «Seelenlehre ohne Seele» könnte man so ausdrükken: eine Beschreibung der seelischen Eigenschaften, ohne auf ein selbständiges Seelenwesen Rücksicht zu nehmen, in dem sich alle Eigenschaften der Seele erst sammeln in einer Art von Brennpunkt, sich versammeln im Ich. — Das ist der größte Unsinn, der überhaupt in die Seelenlehre hineingeschleudert worden ist, man kann sich einen größeren Unsinn gar nicht denken; dennoch steht die heutige Psychologie ganz unter dem Eindruck dieses Unsinns. Und diese «Seelenlehre ohne Seele» ist heute in der ganzen Welt berühmt. Künftige Kulturgeschichtsschreiber unserer Zeit werden viel zu tun haben, wenn sie es unseren Nachkommen einigermaßen plausibel machen wollen, wie so etwas überhaupt möglich war, daß im 19. Jahrhundert und weit ins 20. hinein so etwas als die größte Leistung auf psychologischem Gebiete angestaunt worden ist. Das alles soll nur gesagt werden, um anzudeuten, wie unklar sich gerade die offizielle Psychologie über das Ich ist, den Mittelpunkt des menschlichen Wesens.
[ 7 ] Wenn man das Ich in seiner wahren Wesenheit erfassen und so vor sich hinstellen könnte wie den äußeren physischen Leib, und wenn man die Umgebung, von der das Ich so abhängt, wie der physische Leib von dem abhängt, was von außen durch die Augen gesehen, durch die Sinne sonst wahrgenommen werden kann, wenn man ebenso die Umgebung des Ich suchen könnte, wie man im physischen Reich die Umgebung in den Wolken, Bergen und so weiter hat -— wenn man das ebenso suchen wollte für das Ich, wovon das Ich abhängt, wie zum Beispiel der physische Leib abhängt von seinen Nahrungsmitteln -, so käme man zu einer Weltcharakteristik, zu einem Weltentableau, heute noch, das gleichsam imprägniert unsere sonstige Umgebung, unsichtbar drinnensteckt und das gleich ist dem Weltentableau des alten Saturn. Das heißt, wer das Ich in seiner Welt kennenlernen will, der muß sich eine solche Welt vor Augen stellen können, wie die alte Saturnwelt war. Diese Welt ist verdeckt, ist eine übersinnliche Welt für den Menschen. Der Mensch könnte sie auch in dem heutigen Grade seiner Entwickelung durchaus nicht ertragen. Sie ist ihm durch den Hüter der Schwelle zugedeckt, damit sie zunächst vor ihm verborgen bleibe, und es gehört ein gewisser Grad spiritueller Entwickelung dazu, um einen solchen Anblick aushalten zu können.
[ 7 ] Wenn man das Ich in seiner wahren Wesenheit erfassen und so vor sich hinstellen könnte wie den äußeren physischen Leib, und wenn man die Umgebung, von der das Ich so abhängt, wie der physische Leib von dem abhängt, was von außen durch die Augen gesehen, durch die Sinne sonst wahrgenommen werden kann, wenn man ebenso die Umgebung des Ich suchen könnte, wie man im physischen Reich die Umgebung in den Wolken, Bergen und so weiter hat -— wenn man das ebenso suchen wollte für das Ich, wovon das Ich abhängt, wie zum Beispiel der physische Leib abhängt von seinen Nahrungsmitteln -, so käme man zu einer Weltcharakteristik, zu einem Weltentableau, heute noch, das gleichsam imprägniert unsere sonstige Umgebung, unsichtbar drinnensteckt und das gleich ist dem Weltentableau des alten Saturn. Das heißt, wer das Ich in seiner Welt kennenlernen will, der muß sich eine solche Welt vor Augen stellen können, wie die alte Saturnwelt war. Diese Welt ist verdeckt, ist eine übersinnliche Welt für den Menschen. Der Mensch könnte sie auch in dem heutigen Grade seiner Entwickelung durchaus nicht ertragen. Sie ist ihm durch den Hüter der Schwelle zugedeckt, damit sie zunächst vor ihm verborgen bleibe, und es gehört ein gewisser Grad spiritueller Entwickelung dazu, um einen solchen Anblick aushalten zu können.
[ 8 ] Es ist ja in der Tat ein Anblick, an den man sich erst gewöhnen muß, Sie müssen sich vor allen Dingen von alledem eine Vorstellung machen, was notwendig ist, um überhaupt dahin zu kommen, ein solches Weltentableau als etwas Wirkliches noch empfinden zu können. Alles, was Sie mit den Sinnen wahrnehmen können, müßten Sie sich wegdenken aus der Welt, müßten sich auch fortdenken Ihre Innenwelt, insofern dieselbe aus den gewöhnlichen Gemütsbewegungen des Menschen besteht; müßten sich weiter wegdenken von dem, was in der Welt ist, auch alles, was Vorstellungen sind im Menschen. Also von der Außenwelt müßten Sie alles wegnehmen, was Sinne wahrnehmen können, und vom Inneren alles, was Gemütsbewegungen, Vorstellungen sind. Und wenn Sie jetzt von jener Seelenverfassung sich einen Begriff machen wollen, in die der Mensch kommen muß, wenn er den Gedanken real faßt: Alles das wäre weggeschafft, aber der Mensch wäre noch da -, dann kann man nicht anders sagen als, der Mensch muß lernen, Schauder, Furcht empfinden zu können vor der unendlichen Leere, die sich da auftut um uns herum. Man muß gleichsam seine Umgebung empfinden können wie ganz und gar gesättigt, tingiert mit dem, was uns von allen Seiten Schauder, Furcht erregt, und muß zu gleicher Zeit in der Lage sein, diese Furcht durch innere Festigkeit und Sicherheit seines Wesens überwinden zu können. Ohne diese zwei Gemütsstimmungen, Schauder und Furcht vor der unendlichen Leere des Daseins und der Überwindung dieser Furcht, kann man überhaupt gar keine Ahnung empfinden von dem, was unserem Weltendasein als das alte Saturndasein zugrunde liegt.
[ 8 ] Es ist ja in der Tat ein Anblick, an den man sich erst gewöhnen muß, Sie müssen sich vor allen Dingen von alledem eine Vorstellung machen, was notwendig ist, um überhaupt dahin zu kommen, ein solches Weltentableau als etwas Wirkliches noch empfinden zu können. Alles, was Sie mit den Sinnen wahrnehmen können, müßten Sie sich wegdenken aus der Welt, müßten sich auch fortdenken Ihre Innenwelt, insofern dieselbe aus den gewöhnlichen Gemütsbewegungen des Menschen besteht; müßten sich weiter wegdenken von dem, was in der Welt ist, auch alles, was Vorstellungen sind im Menschen. Also von der Außenwelt müßten Sie alles wegnehmen, was Sinne wahrnehmen können, und vom Inneren alles, was Gemütsbewegungen, Vorstellungen sind. Und wenn Sie jetzt von jener Seelenverfassung sich einen Begriff machen wollen, in die der Mensch kommen muß, wenn er den Gedanken real faßt: Alles das wäre weggeschafft, aber der Mensch wäre noch da -, dann kann man nicht anders sagen als, der Mensch muß lernen, Schauder, Furcht empfinden zu können vor der unendlichen Leere, die sich da auftut um uns herum. Man muß gleichsam seine Umgebung empfinden können wie ganz und gar gesättigt, tingiert mit dem, was uns von allen Seiten Schauder, Furcht erregt, und muß zu gleicher Zeit in der Lage sein, diese Furcht durch innere Festigkeit und Sicherheit seines Wesens überwinden zu können. Ohne diese zwei Gemütsstimmungen, Schauder und Furcht vor der unendlichen Leere des Daseins und der Überwindung dieser Furcht, kann man überhaupt gar keine Ahnung empfinden von dem, was unserem Weltendasein als das alte Saturndasein zugrunde liegt.
[ 9 ] Beide Empfindungen, wie sie jetzt charakterisiert worden sind, kultivieren ja die Menschen wenig bei sich selber. Daher findet man sogar in der Literatur wenig Beschreibungen von diesem Zustand. Es kennen diesen Zustand natürlich die, welche durch hellseherische Kräfte den Dingen auf den Grund zu gehen versuchten im Laufe der Zeiten. Aber in der äußeren Literatur, der geschriebenen oder gedruckten, finden sich nur wenig Angaben darüber, daß Menschen so etwas empfunden haben wie das Schaudern vor der unendlichen Leere oder gar die Überwindung dieses Schauderns. Um eine Art äußeren Einblick in die Sache zu haben, versuchte ich ein wenig nachzugehen in der jüngeren Literatur, wo so etwas auftreten könnte wie dieses Schaudern vor der unermeßlichen Leere in einem Menschen. Die Philosophen sind ja gewöhnlich ungeheuer klug, reden in ihren Begriffen abgeklärt und vermeiden es, von den großen, imponierenden Eindrücken zu sprechen. Dort findet man nicht so leicht etwas darüber. Nun will ich nicht davon sprechen, wo ich überall nichts gefunden habe. Aber einmal habe ich doch einen kleinen Anklang an diese Empfindungen gefunden, und zwar in dem Tagebuch des Hegelianers Karl Rosenkranz, wo er manchmal ganz intime Gefühle schildert, wie er sie gehabt hat beim Durchleben der Hegelschen Philosophie. Ich habe auf eine merkwürdige Stelle stoßen können, die bei ihm so herauskommt wie eine unschuldige Stelle, die er in sein Tagebuch fixierte. Karl Rosenkranz macht sich klar, daß die Hegelsche Philosophie ausgeht von dem «reinen Sein». Von diesem «reinen Sein» Hegels ist viel geschwätzt worden in der philosophischen Literatur des 19. Jahrhunderts, aber man muß sagen, es ist wenig verstanden worden. Man möchte fast sagen, in der Philosophie der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts — das kann man natürlich nur im intimsten Kreise sagen! — versteht man von dem «reinen Sein» Hegels soviel wie der Ochs vom Sonntag, wenn er die ganze Woche hindurch Gras gefressen hat. Es ist ein durchgesiebter Begriff, dieses «reine Sein» Hegels nicht das Seiende, sondern das Sein -, es ist ein Begriff, der wahrhaftig noch nicht das ist, was ich jetzt charakterisiert habe als die schauervolle, Furcht einflößende Leere, aber es ist der ganze Raum im Hegelschen Sein tingiert mit der Eigenschaft, die nichts hat, was vom Menschen erlebt werden kann: die Unendlichkeit, mit Sein erfüllt. Und Karl Rosenkranz empfindet es einmal wie ein schauervolles Durchschütteltsein von der Kälte des Weltenraumes, der von nichts erfüllt ist, als vom leeren Sein.
[ 9 ] Beide Empfindungen, wie sie jetzt charakterisiert worden sind, kultivieren ja die Menschen wenig bei sich selber. Daher findet man sogar in der Literatur wenig Beschreibungen von diesem Zustand. Es kennen diesen Zustand natürlich die, welche durch hellseherische Kräfte den Dingen auf den Grund zu gehen versuchten im Laufe der Zeiten. Aber in der äußeren Literatur, der geschriebenen oder gedruckten, finden sich nur wenig Angaben darüber, daß Menschen so etwas empfunden haben wie das Schaudern vor der unendlichen Leere oder gar die Überwindung dieses Schauderns. Um eine Art äußeren Einblick in die Sache zu haben, versuchte ich ein wenig nachzugehen in der jüngeren Literatur, wo so etwas auftreten könnte wie dieses Schaudern vor der unermeßlichen Leere in einem Menschen. Die Philosophen sind ja gewöhnlich ungeheuer klug, reden in ihren Begriffen abgeklärt und vermeiden es, von den großen, imponierenden Eindrücken zu sprechen. Dort findet man nicht so leicht etwas darüber. Nun will ich nicht davon sprechen, wo ich überall nichts gefunden habe. Aber einmal habe ich doch einen kleinen Anklang an diese Empfindungen gefunden, und zwar in dem Tagebuch des Hegelianers Karl Rosenkranz, wo er manchmal ganz intime Gefühle schildert, wie er sie gehabt hat beim Durchleben der Hegelschen Philosophie. Ich habe auf eine merkwürdige Stelle stoßen können, die bei ihm so herauskommt wie eine unschuldige Stelle, die er in sein Tagebuch fixierte. Karl Rosenkranz macht sich klar, daß die Hegelsche Philosophie ausgeht von dem «reinen Sein». Von diesem «reinen Sein» Hegels ist viel geschwätzt worden in der philosophischen Literatur des 19. Jahrhunderts, aber man muß sagen, es ist wenig verstanden worden. Man möchte fast sagen, in der Philosophie der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts — das kann man natürlich nur im intimsten Kreise sagen! — versteht man von dem «reinen Sein» Hegels soviel wie der Ochs vom Sonntag, wenn er die ganze Woche hindurch Gras gefressen hat. Es ist ein durchgesiebter Begriff, dieses «reine Sein» Hegels nicht das Seiende, sondern das Sein -, es ist ein Begriff, der wahrhaftig noch nicht das ist, was ich jetzt charakterisiert habe als die schauervolle, Furcht einflößende Leere, aber es ist der ganze Raum im Hegelschen Sein tingiert mit der Eigenschaft, die nichts hat, was vom Menschen erlebt werden kann: die Unendlichkeit, mit Sein erfüllt. Und Karl Rosenkranz empfindet es einmal wie ein schauervolles Durchschütteltsein von der Kälte des Weltenraumes, der von nichts erfüllt ist, als vom leeren Sein.
[ 10 ] Um zu begreifen, was der Welt zugrunde liegt, genügt es nicht, daß man in Begriffen darüber redet, sich Begriffe, Ideen davon macht; sondern es ist viel notwendiger, daß man sich eine Vorstellung hervorrufen kann von dem Empfinden, das entsteht gegenüber der unendlichen Leere des alten Saturndaseins. Das Gemüt ergreift dann, wenn es nur eine Ahnung davon erhält, das Gefühl des Schauderns. Wenn man hellseherisch aufsteigen will, damit man dann zum Schauen dieses Saturnzustandes kommt, muß man sich in der Weise vorbereiten, indem man sich in der Tat ein Gefühl erwirbt, das in gewisser Beziehung ausgeht von dem jedem Menschen mehr oder weniger bekannten Gefühl des Schwindels auf hohem Berge, wenn der Mensch über einem Abgrunde steht und keinen sicheren Boden unter den Füßen zu haben glaubt; ein Gefühl, daß er an keinem Orte verbleiben könnte, so daß er sich übergeben fühlt an Mächte, an Kräfte, über die er keine Macht mehr hat. Das ist aber erst das Elementare, das Anfangsgefühl. Denn man verliert nicht nur den Boden unter den Füßen, sondern auch das, was Augen sehen, Ohren hören, Hände greifen können, überhaupt das, was in der räumlichen Umgebung ist; und es kann nicht anders sein, als daß man entweder jeden Gedanken verliert, daß man in eine Art von Dämmerung oder Schlafzustand verfällt, in dem man auch zu keiner Erkenntnis kommen kann; oder aber man lebt sich hinein in jene Empfindung, und dann gibt es nichts anderes, als daß man zu jenem Schauerzustande kommt. Aber man muß vorbereitet sein, sonst ist es ein Erfaßtwerden von einem Schwindelzustand, der nicht besiegt werden kann.
[ 10 ] Um zu begreifen, was der Welt zugrunde liegt, genügt es nicht, daß man in Begriffen darüber redet, sich Begriffe, Ideen davon macht; sondern es ist viel notwendiger, daß man sich eine Vorstellung hervorrufen kann von dem Empfinden, das entsteht gegenüber der unendlichen Leere des alten Saturndaseins. Das Gemüt ergreift dann, wenn es nur eine Ahnung davon erhält, das Gefühl des Schauderns. Wenn man hellseherisch aufsteigen will, damit man dann zum Schauen dieses Saturnzustandes kommt, muß man sich in der Weise vorbereiten, indem man sich in der Tat ein Gefühl erwirbt, das in gewisser Beziehung ausgeht von dem jedem Menschen mehr oder weniger bekannten Gefühl des Schwindels auf hohem Berge, wenn der Mensch über einem Abgrunde steht und keinen sicheren Boden unter den Füßen zu haben glaubt; ein Gefühl, daß er an keinem Orte verbleiben könnte, so daß er sich übergeben fühlt an Mächte, an Kräfte, über die er keine Macht mehr hat. Das ist aber erst das Elementare, das Anfangsgefühl. Denn man verliert nicht nur den Boden unter den Füßen, sondern auch das, was Augen sehen, Ohren hören, Hände greifen können, überhaupt das, was in der räumlichen Umgebung ist; und es kann nicht anders sein, als daß man entweder jeden Gedanken verliert, daß man in eine Art von Dämmerung oder Schlafzustand verfällt, in dem man auch zu keiner Erkenntnis kommen kann; oder aber man lebt sich hinein in jene Empfindung, und dann gibt es nichts anderes, als daß man zu jenem Schauerzustande kommt. Aber man muß vorbereitet sein, sonst ist es ein Erfaßtwerden von einem Schwindelzustand, der nicht besiegt werden kann.
[ 11 ] Nun gibt es zwei Möglichkeiten für den heutigen Menschen. Die eine sichere Möglichkeit ist die, daß jemand die Evangelien verstanden hat, das Mysterium von Golgatha verstanden hat. Wer sie wirklich in ihrer vollen Tiefe verstanden hat — natürlich nicht so, wie die modernen Theologen heute darüber reden, sondern so, daß er daraus herausgesogen hat das Tiefste, was der Mensch daraus innerlich erfahren kann -, der nimmt etwas mit in jene Leere hinein, das sich wie von einem Punkte aus vergrößert und die Leere ausfüllt mit etwas, was mutähnlich ist, was ein Gefühl von Mut, von Geborgensein ist durch das Vereintsein mit jener Wesenheit, die auf Golgatha das Opfer vollbracht hat. Das ist der eine Weg. — Der andere Weg ist der, daß wir ohne die Evangelien eindringen in die geistigen Welten, daß wir durch wahre, echte Anthroposophie in die geistigen Welten eindringen. Das kann auch geschehen. Sie wissen, daß wir zunächst immer betonen: wir gehen nicht von den Evangelien aus, wenn wir das Mysterium von Golgatha betrachten, sondern wir kämen dazu auch, wenn es gar keine Evangelien gäbe. Das hat, bevor das Mysterium von Golgatha geschehen ist, nicht sein können; das ist aber heute der Fall, weil etwas in die Welt gekommen ist durch das Mysterium von Golgatha, wodurch der Mensch die geistige Welt unmittelbar aus den Impressionen heraus selber begreifen kann. Das ist das, was wir das Walten des Heiligen Geistes in der Welt nennen können, das Walten der Weltgedanken in der Welt.
[ 11 ] Nun gibt es zwei Möglichkeiten für den heutigen Menschen. Die eine sichere Möglichkeit ist die, daß jemand die Evangelien verstanden hat, das Mysterium von Golgatha verstanden hat. Wer sie wirklich in ihrer vollen Tiefe verstanden hat — natürlich nicht so, wie die modernen Theologen heute darüber reden, sondern so, daß er daraus herausgesogen hat das Tiefste, was der Mensch daraus innerlich erfahren kann -, der nimmt etwas mit in jene Leere hinein, das sich wie von einem Punkte aus vergrößert und die Leere ausfüllt mit etwas, was mutähnlich ist, was ein Gefühl von Mut, von Geborgensein ist durch das Vereintsein mit jener Wesenheit, die auf Golgatha das Opfer vollbracht hat. Das ist der eine Weg. — Der andere Weg ist der, daß wir ohne die Evangelien eindringen in die geistigen Welten, daß wir durch wahre, echte Anthroposophie in die geistigen Welten eindringen. Das kann auch geschehen. Sie wissen, daß wir zunächst immer betonen: wir gehen nicht von den Evangelien aus, wenn wir das Mysterium von Golgatha betrachten, sondern wir kämen dazu auch, wenn es gar keine Evangelien gäbe. Das hat, bevor das Mysterium von Golgatha geschehen ist, nicht sein können; das ist aber heute der Fall, weil etwas in die Welt gekommen ist durch das Mysterium von Golgatha, wodurch der Mensch die geistige Welt unmittelbar aus den Impressionen heraus selber begreifen kann. Das ist das, was wir das Walten des Heiligen Geistes in der Welt nennen können, das Walten der Weltgedanken in der Welt.
[ 12 ] Wenn wir eines oder das andere mitnehmen, können wir uns nicht verlieren und können nicht sozusagen abstürzen in den unendlichen Abgrund, wenn wir der schauervollen Leere zunächst gegenüberstehen. Wenn wir uns nun dieser schauervollen Leere nähern mit den anderen Vorbereitungen, welche uns durch die verschiedenen Mittel gegeben sind, wie es zum Beispiel in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» ausgeführt ist und in dem, was sich weiter darauf aufbaut, und eindringen in die geistige Welt, in eine Welt, aus der alles heraus ist, was unser Gemüt erschüttern, was unsere Vorstellung erfassen kann, wenn wir uns einleben in diese Welt, dann lernen wir, indem wir uns sozusagen einstellen auf das Saturndasein, zunächst Wesenheiten kennen, jetzt aber nicht etwas, was ähnlich schaut dem Tierreich, Pflanzenreich oder Mineralreich, sondern Wesenheiten - es ist ja eine Welt, in der keine Wolken sind, auch kein Licht ist, in der es auch ganz tonlos ist —, aber wir lernen kennen Wesenheiten, und zwar jene Wesenheiten lernen wir kennen, die in unserer Terminologie genannt werden die Geister des Willens oder die Throne. Diese Geister des Willens — sie lernen wir gerade so kennen, daß es wie eine richtige Gegenständlichkeit für uns wird, man könnte sagen: ein wogendes Meer des Mutes.
[ 12 ] Wenn wir eines oder das andere mitnehmen, können wir uns nicht verlieren und können nicht sozusagen abstürzen in den unendlichen Abgrund, wenn wir der schauervollen Leere zunächst gegenüberstehen. Wenn wir uns nun dieser schauervollen Leere nähern mit den anderen Vorbereitungen, welche uns durch die verschiedenen Mittel gegeben sind, wie es zum Beispiel in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» ausgeführt ist und in dem, was sich weiter darauf aufbaut, und eindringen in die geistige Welt, in eine Welt, aus der alles heraus ist, was unser Gemüt erschüttern, was unsere Vorstellung erfassen kann, wenn wir uns einleben in diese Welt, dann lernen wir, indem wir uns sozusagen einstellen auf das Saturndasein, zunächst Wesenheiten kennen, jetzt aber nicht etwas, was ähnlich schaut dem Tierreich, Pflanzenreich oder Mineralreich, sondern Wesenheiten - es ist ja eine Welt, in der keine Wolken sind, auch kein Licht ist, in der es auch ganz tonlos ist —, aber wir lernen kennen Wesenheiten, und zwar jene Wesenheiten lernen wir kennen, die in unserer Terminologie genannt werden die Geister des Willens oder die Throne. Diese Geister des Willens — sie lernen wir gerade so kennen, daß es wie eine richtige Gegenständlichkeit für uns wird, man könnte sagen: ein wogendes Meer des Mutes.
[ 13 ] Was sich der Mensch zunächst nur vorstellen kann, das wird hellseherisch Gegenwart. Denken Sie sich getaucht in das Meer, aber jetzt getaucht als geistiges Wesen, welches sich eins fühlt mit der ChristusWesenheit, getragen von der Christus-Wesenheit, schwimmend, aber jetzt nicht in einem Meere von Wasser, sondern in einem den unendlichen Raum erfüllenden Meere von - es gibt keine andere Bezeichnung dafür — flutendem Mute, flutender Energie! Das ist nicht etwa bloß ein gleichgültiges, undifferenziertes Meer, sondern alle Möglichkeiten und Unterschiedlichkeiten dessen, was man bezeichnen kann mit dem Gefühl des Mutes, treten uns da entgegen. Wir lernen kennen Wesenheiten, die zwar aus Mut bestehen, die aber sehr wohl spezifiziert sind, die wir, wenn sie auch nur aus Mut bestehen, sehr wohl als konkrete Wesenheiten treffen. Es erscheint natürlich ganz sonderbar, wenn man sagt, man treffe Wesenheiten, die ebenso real sind wie der Mensch aus - Fleisch, und die nicht aus Fleisch, sondern aus Mut bestehen. Aber es ist so. Als solche Wesenheiten treffen wir die Geister des Willens, und zunächst bezeichnen wir nur das als Saturndasein, was die Geister des Willens, die aus Mut bestehen, darstellen; nichts sonst. Das ist zunächst Saturn. Das ist eine Welt, von der wir nicht sagen könnten, sie sei eine Welt, die kugelförmig, sechseckig oder viereckig ist. Alle diese Bestimmungen des Raumes passen nicht darauf, denn es gibt dort nicht die Möglichkeit, ein Ende zu finden. Wenn wir noch einmal das Bild vom Schwimmen gebrauchen wollen, so können wir sagen: es ist nicht ein Meer, wo man an eine Oberfläche kommen würde, sondern nach allen Seiten findet man immer Geister des Mutes oder des Willens.
[ 13 ] Was sich der Mensch zunächst nur vorstellen kann, das wird hellseherisch Gegenwart. Denken Sie sich getaucht in das Meer, aber jetzt getaucht als geistiges Wesen, welches sich eins fühlt mit der ChristusWesenheit, getragen von der Christus-Wesenheit, schwimmend, aber jetzt nicht in einem Meere von Wasser, sondern in einem den unendlichen Raum erfüllenden Meere von - es gibt keine andere Bezeichnung dafür — flutendem Mute, flutender Energie! Das ist nicht etwa bloß ein gleichgültiges, undifferenziertes Meer, sondern alle Möglichkeiten und Unterschiedlichkeiten dessen, was man bezeichnen kann mit dem Gefühl des Mutes, treten uns da entgegen. Wir lernen kennen Wesenheiten, die zwar aus Mut bestehen, die aber sehr wohl spezifiziert sind, die wir, wenn sie auch nur aus Mut bestehen, sehr wohl als konkrete Wesenheiten treffen. Es erscheint natürlich ganz sonderbar, wenn man sagt, man treffe Wesenheiten, die ebenso real sind wie der Mensch aus - Fleisch, und die nicht aus Fleisch, sondern aus Mut bestehen. Aber es ist so. Als solche Wesenheiten treffen wir die Geister des Willens, und zunächst bezeichnen wir nur das als Saturndasein, was die Geister des Willens, die aus Mut bestehen, darstellen; nichts sonst. Das ist zunächst Saturn. Das ist eine Welt, von der wir nicht sagen könnten, sie sei eine Welt, die kugelförmig, sechseckig oder viereckig ist. Alle diese Bestimmungen des Raumes passen nicht darauf, denn es gibt dort nicht die Möglichkeit, ein Ende zu finden. Wenn wir noch einmal das Bild vom Schwimmen gebrauchen wollen, so können wir sagen: es ist nicht ein Meer, wo man an eine Oberfläche kommen würde, sondern nach allen Seiten findet man immer Geister des Mutes oder des Willens.
[ 14 ] Ich werde in späteren Vorträgen charakterisieren, wie man nicht gleich auf einmal zu dieser Sache kommt, ich will jetzt nur dieselbe Ordnung einhalten wie früher: Saturn, Sonne, Mond; denn es ist viel besser, wenn man die umgekehrte Richtung einhält: von der Erde zum Saturn, wie es in Wirklichkeit hellseherisch geschieht. — Jetzt charakterisiere ich umgekehrt, das macht aber nichts.
[ 14 ] Ich werde in späteren Vorträgen charakterisieren, wie man nicht gleich auf einmal zu dieser Sache kommt, ich will jetzt nur dieselbe Ordnung einhalten wie früher: Saturn, Sonne, Mond; denn es ist viel besser, wenn man die umgekehrte Richtung einhält: von der Erde zum Saturn, wie es in Wirklichkeit hellseherisch geschieht. — Jetzt charakterisiere ich umgekehrt, das macht aber nichts.
[ 15 ] Das Eigentümliche ist: wenn man sich bis zu diesem Anschauen erhoben hat, tritt eines ein, was für den ungeheuer schwer ist, sich vorzustellen, der sich nicht bemüht, langsam und allmählich zu solchen Vorstellungen zu kommen. Denn es hört etwas auf, was mit dem gewöhnlichen menschlichen Vorstellen so verquickt ist wie nur irgend etwas: der Raum hört auf. Es hat keinen Sinn mehr, zu sagen, man schwimme oben oder unten, vorn oder hinten, rechts oder links oder überhaupt Raumverhältnisse anzuwenden. Es hat keinen Sinn bei dem alten Saturn; es ist überall gleich in dieser Beziehung. Aber das Wichtige ist: wenn man in die ersten Zeiten des Saturndaseins kommt, so hört auch die Zeit auf. Es gibt kein Früher oder Später mehr. Das ist natürlich für den Menschen heute sehr schwer vorzustellen, weil sein Vorstellen selbst in der Zeit verfließt: ein Gedanke ist vor oder nach dem anderen. Daß die Zeit aufhört, das ist nun wieder nur durch ein Gefühl zu charakterisieren. Dieses Gefühl ist wahrhaftig nicht angenehm. — Denken Sie sich einmal Ihre Vorstellungen erstarrt, so daß alles, woran Sie sich erinnern können und was Sie sich vornehmen, wie zu einem starren Stabe erstarrt, so daß Sie sich festgehalten fühlen in Ihrem Vorstellen und sich nicht mehr rühren können. Dann werden Sie nicht mehr sagen können, Sie haben etwas, was Sie früher erlebt haben, «früher» erlebt. Sie sind angebunden daran, es ist da, aber es ist erstarrt. Die Zeit hört auf, eine Bedeutung zu haben. Sie ist überhaupt nicht mehr da. Deshalb ist es auch ziemlich unsinnig, wenn man fragt: Du schilderst da das Saturndasein, das Sonnendasein und so weiter, sage doch, was vor dem Saturndasein war! «Vorher» hat da keinen Sinn mehr, weil die Zeit aufhört, so daß man auch aufhören muß mit allen Zeitbestimmungen. Es ist wirklich beim alten Saturndasein - in einem sehr vergleichsweisen Sinn kann man das sagen — die Welt wie mit Brettern verschlagen, indem man mit dem Gedanken stillestehen muß. Mit dem Hellsehen auch. Die gewöhnlichen Gedanken muß man schon lange zurücklassen, die gehen nicht bis dahin. Bildlich, vergleichsweise ausgedrückt, müßten Sie sich sagen, daß Ihr Gehirn einfriert. Und indem Sie diese Starrheit gewahr werden, würden Sie ungefähr eine Vorstellung haben von dem Bewußtsein, das sich nicht mehr in der Zeit abschließt.
[ 15 ] Das Eigentümliche ist: wenn man sich bis zu diesem Anschauen erhoben hat, tritt eines ein, was für den ungeheuer schwer ist, sich vorzustellen, der sich nicht bemüht, langsam und allmählich zu solchen Vorstellungen zu kommen. Denn es hört etwas auf, was mit dem gewöhnlichen menschlichen Vorstellen so verquickt ist wie nur irgend etwas: der Raum hört auf. Es hat keinen Sinn mehr, zu sagen, man schwimme oben oder unten, vorn oder hinten, rechts oder links oder überhaupt Raumverhältnisse anzuwenden. Es hat keinen Sinn bei dem alten Saturn; es ist überall gleich in dieser Beziehung. Aber das Wichtige ist: wenn man in die ersten Zeiten des Saturndaseins kommt, so hört auch die Zeit auf. Es gibt kein Früher oder Später mehr. Das ist natürlich für den Menschen heute sehr schwer vorzustellen, weil sein Vorstellen selbst in der Zeit verfließt: ein Gedanke ist vor oder nach dem anderen. Daß die Zeit aufhört, das ist nun wieder nur durch ein Gefühl zu charakterisieren. Dieses Gefühl ist wahrhaftig nicht angenehm. — Denken Sie sich einmal Ihre Vorstellungen erstarrt, so daß alles, woran Sie sich erinnern können und was Sie sich vornehmen, wie zu einem starren Stabe erstarrt, so daß Sie sich festgehalten fühlen in Ihrem Vorstellen und sich nicht mehr rühren können. Dann werden Sie nicht mehr sagen können, Sie haben etwas, was Sie früher erlebt haben, «früher» erlebt. Sie sind angebunden daran, es ist da, aber es ist erstarrt. Die Zeit hört auf, eine Bedeutung zu haben. Sie ist überhaupt nicht mehr da. Deshalb ist es auch ziemlich unsinnig, wenn man fragt: Du schilderst da das Saturndasein, das Sonnendasein und so weiter, sage doch, was vor dem Saturndasein war! «Vorher» hat da keinen Sinn mehr, weil die Zeit aufhört, so daß man auch aufhören muß mit allen Zeitbestimmungen. Es ist wirklich beim alten Saturndasein - in einem sehr vergleichsweisen Sinn kann man das sagen — die Welt wie mit Brettern verschlagen, indem man mit dem Gedanken stillestehen muß. Mit dem Hellsehen auch. Die gewöhnlichen Gedanken muß man schon lange zurücklassen, die gehen nicht bis dahin. Bildlich, vergleichsweise ausgedrückt, müßten Sie sich sagen, daß Ihr Gehirn einfriert. Und indem Sie diese Starrheit gewahr werden, würden Sie ungefähr eine Vorstellung haben von dem Bewußtsein, das sich nicht mehr in der Zeit abschließt.
[ 16 ] Nun wird man, wenn man so weit gekommen ist, eine merkwürdige Abwechslung in dem ganzen Bilde gewahr. Es zeigt sich jetzt, daß aus der Starrheit, der Zeitlosigkeit, durch welche dieses unendliche Meer des Mutes mit seinen Wesenheiten, die wir die Geister des Willens nennen, charakterisiert ist, Wesen anderer Hierarchien wie durchschlagen, wie hineinspielen. Erst in dem Moment, wo man dieses Nichtmehrvorhandensein der Zeit spürt, merkt man es, daß da andere Wesen hineinspielen. Man merkt nämlich ein unbestimmtes Erleben, von dem man nicht sagen kann, daß man es selbst erlebt, sondern daß es da ist, kann man nur sagen, daß es in dem ganzen unendlichen Meere des Mutes drinnen ist. Man merkt etwas wie ein durch dieses Feld gehendes Aufblitzen, wie ein Hellerwerden, aber nicht eigentlich ein Blitzen, sondern mehr ein Aufglimmen. Es ist eine erste Differenzierung. Ein Aufglimmen - aber ein Aufglimmen, das nicht den Eindruck macht des aufglimmenden Lichtes, sondern - man muß ja bei diesen Dingen zu mancherlei greifen — wenn Sie es sich begreiflich machen wollen, so denken Sie sich folgendes. Sie treten einem Menschen gegenüber, der Ihnen etwas sagt, und Sie bekommen das Gefühl: Wie ist doch der klug! - und indem er weiterredet, steigert sich dieses Gefühl, und Sie empfinden: Der ist weise, hat Unendliches erlebt, daß er so weise Dinge sagen kann! - und diese Persönlichkeit wirkt außerdem so, daß Sie förmlich etwas wie einen Zauberhauch von ihr ausgehen fühlen. Denken Sie sich diesen Zauberhauch unendlich gesteigert - und denken Sie sich das in dem Meer des Mutes auftauchen wie Wolken, die darinnen nicht aufblitzen, sondern aufglimmen. Wenn Sie das alles zusammennehmen, haben Sie eine Vorstellung davon, daß hineinspielen in die Hierarchie der Geister des Willens Wesenheiten, welche ganz Weisheit sind, aber eine solche Weisheit, die da hineinspielt strahlend, die nicht bloß Weisheit ist, sondern hinstrahlende Weisheit ist. Kurz, Sie bekommen eine Vorstellung zunächst dessen, was hellseherisch Wahrnehmung ist von dem, was die Cherubim sind. Die Cherubim spielen da hinein.
[ 16 ] Nun wird man, wenn man so weit gekommen ist, eine merkwürdige Abwechslung in dem ganzen Bilde gewahr. Es zeigt sich jetzt, daß aus der Starrheit, der Zeitlosigkeit, durch welche dieses unendliche Meer des Mutes mit seinen Wesenheiten, die wir die Geister des Willens nennen, charakterisiert ist, Wesen anderer Hierarchien wie durchschlagen, wie hineinspielen. Erst in dem Moment, wo man dieses Nichtmehrvorhandensein der Zeit spürt, merkt man es, daß da andere Wesen hineinspielen. Man merkt nämlich ein unbestimmtes Erleben, von dem man nicht sagen kann, daß man es selbst erlebt, sondern daß es da ist, kann man nur sagen, daß es in dem ganzen unendlichen Meere des Mutes drinnen ist. Man merkt etwas wie ein durch dieses Feld gehendes Aufblitzen, wie ein Hellerwerden, aber nicht eigentlich ein Blitzen, sondern mehr ein Aufglimmen. Es ist eine erste Differenzierung. Ein Aufglimmen - aber ein Aufglimmen, das nicht den Eindruck macht des aufglimmenden Lichtes, sondern - man muß ja bei diesen Dingen zu mancherlei greifen — wenn Sie es sich begreiflich machen wollen, so denken Sie sich folgendes. Sie treten einem Menschen gegenüber, der Ihnen etwas sagt, und Sie bekommen das Gefühl: Wie ist doch der klug! - und indem er weiterredet, steigert sich dieses Gefühl, und Sie empfinden: Der ist weise, hat Unendliches erlebt, daß er so weise Dinge sagen kann! - und diese Persönlichkeit wirkt außerdem so, daß Sie förmlich etwas wie einen Zauberhauch von ihr ausgehen fühlen. Denken Sie sich diesen Zauberhauch unendlich gesteigert - und denken Sie sich das in dem Meer des Mutes auftauchen wie Wolken, die darinnen nicht aufblitzen, sondern aufglimmen. Wenn Sie das alles zusammennehmen, haben Sie eine Vorstellung davon, daß hineinspielen in die Hierarchie der Geister des Willens Wesenheiten, welche ganz Weisheit sind, aber eine solche Weisheit, die da hineinspielt strahlend, die nicht bloß Weisheit ist, sondern hinstrahlende Weisheit ist. Kurz, Sie bekommen eine Vorstellung zunächst dessen, was hellseherisch Wahrnehmung ist von dem, was die Cherubim sind. Die Cherubim spielen da hinein.
[ 17 ] Jetzt denken Sie sich gar nichts um sich als das, was ich eben beschrieben habe. Ich sagte vorhin, indem ich darauf einen gewissen Wert legte: Man kann nicht sagen, man habe es um sich -, sondern man kann nur sagen, es ist eben da -, wie ich es jetzt beschrieben habe. Man muß sich da hineindenken. Nun aber die Vorstellung, daß etwa da ein Aufblitzen sei, ist nicht ganz richtig; deshalb sagte ich, es ist nicht ein Blitzen, sondern ein Glimmen, weil alles gleichzeitig ist. Es ist eben nicht etwa so, daß eines entsteht und vergeht, sondern alles ist gleichzeitig. Aber man bekommt jetzt ein Gefühl von einer Beziehung dieser Geister des Willens und der Cherubim. Man bekommt das Gefühl, daß die ein Verhältnis zueinander gewinnen. Dieses Bewußtsein erlangt man. Und zwar erlangt man das Bewußtsein, daß die Geister des Willens oder die Throne ihre eigene Wesenheit den Cherubim opfern. Das ist die letzte Vorstellung, zu der man überhaupt kommt, wenn man sich, rückwärtsgehend, dem Saturn nähert — die sich opfernden Geister des Willens, die ihre Opfer hinauflenken zu den Cherubim -, weiter geht es nicht, da ist die Welt wie mit Brettern verschlagen. Und indem man erleben kann dieses Opfern der Geister des Willens gegenüber den Cherubim, preßt sich etwas los aus unserem Wesen. Das kann man jetzt nur mit dem Worte sagen: Durch das Opfer, das die Geister des Willens den Cherubim bringen, wird die Zeit geboren. — Aber die Zeit ist jetzt nicht jene abstrakte Zeit, von der wir gewöhnlich sprechen, sondern sie ist selbständige Wesenheit. Jetzt kann man anfangen zu reden von etwas, was beginnt. Die Zeit beginnt mit dem, was da zunächst als Zeitwesenheiten geboren wird, die nichts sind als lauter Zeit. Es werden Wesenheiten geboren, die nur aus Zeit bestehen; das sind die Geister der Persönlichkeit, die wir dann als Archai in der Hierarchie der geistigen Wesenheiten kennenlernen. Im Saturndasein sind sie nur Zeit. Bei uns haben wir sie auch beschrieben als Zeitgeister, als Geister, welche die Zeit regeln. Aber die da geboren werden als Geister, sind wirklich Wesenheiten, die überhaupt nur aus Zeit bestehen.
[ 17 ] Jetzt denken Sie sich gar nichts um sich als das, was ich eben beschrieben habe. Ich sagte vorhin, indem ich darauf einen gewissen Wert legte: Man kann nicht sagen, man habe es um sich -, sondern man kann nur sagen, es ist eben da -, wie ich es jetzt beschrieben habe. Man muß sich da hineindenken. Nun aber die Vorstellung, daß etwa da ein Aufblitzen sei, ist nicht ganz richtig; deshalb sagte ich, es ist nicht ein Blitzen, sondern ein Glimmen, weil alles gleichzeitig ist. Es ist eben nicht etwa so, daß eines entsteht und vergeht, sondern alles ist gleichzeitig. Aber man bekommt jetzt ein Gefühl von einer Beziehung dieser Geister des Willens und der Cherubim. Man bekommt das Gefühl, daß die ein Verhältnis zueinander gewinnen. Dieses Bewußtsein erlangt man. Und zwar erlangt man das Bewußtsein, daß die Geister des Willens oder die Throne ihre eigene Wesenheit den Cherubim opfern. Das ist die letzte Vorstellung, zu der man überhaupt kommt, wenn man sich, rückwärtsgehend, dem Saturn nähert — die sich opfernden Geister des Willens, die ihre Opfer hinauflenken zu den Cherubim -, weiter geht es nicht, da ist die Welt wie mit Brettern verschlagen. Und indem man erleben kann dieses Opfern der Geister des Willens gegenüber den Cherubim, preßt sich etwas los aus unserem Wesen. Das kann man jetzt nur mit dem Worte sagen: Durch das Opfer, das die Geister des Willens den Cherubim bringen, wird die Zeit geboren. — Aber die Zeit ist jetzt nicht jene abstrakte Zeit, von der wir gewöhnlich sprechen, sondern sie ist selbständige Wesenheit. Jetzt kann man anfangen zu reden von etwas, was beginnt. Die Zeit beginnt mit dem, was da zunächst als Zeitwesenheiten geboren wird, die nichts sind als lauter Zeit. Es werden Wesenheiten geboren, die nur aus Zeit bestehen; das sind die Geister der Persönlichkeit, die wir dann als Archai in der Hierarchie der geistigen Wesenheiten kennenlernen. Im Saturndasein sind sie nur Zeit. Bei uns haben wir sie auch beschrieben als Zeitgeister, als Geister, welche die Zeit regeln. Aber die da geboren werden als Geister, sind wirklich Wesenheiten, die überhaupt nur aus Zeit bestehen.
[ 18 ] Das ist etwas außerordentlich Wichtiges: teilzunehmen an diesem Opfer der Geister des Willens gegenüber den Cherubim und an der Geburt der Geister der Zeit. Denn erst jetzt, indem die Zeit geboren wird, tritt etwas anderes auf, was uns jetzt überhaupt erst möglich macht, von dem Saturnzustande als von etwas zu sprechen, was sozusagen einige Ähnlichkeit hat mit dem, was uns jetzt umgibt. Gleichsam der Opferrauch der Throne, der die Zeit gebiert, ist das, was wir die Wärme des Saturn nennen. Daher sagte ich früher immer, der Saturn ist im Wärmezustand, indem ich beschrieb, was da ist. Gegenüber all den Elementen, die wir gegenwärtig um uns haben, können wir bei dem alten Saturnzustand nur sprechen als von einem Wärmezustand. Aber diese Wärme entsteht als Opferwärme, welche die Geister des Willens darbringen den Cherubim. Nun gibt uns das zugleich eine Anleitung, wie wir in Wahrheit über das Feuer denken sollen. Wo wir Feuer sehen, wo wir Wärme empfinden, sollten wir nicht so materialistisch denken, wie es dem heutigen Menschen natürlich und gewöhnlich ist, sondern wo wir Wärme auftreten sehen und fühlen, da ist auch heute noch in unserer Umgebung unsichtbar vorhanden, geistig zugrunde liegend, das Opfer von den Geistern des Willens gegenüber den Cherubim. Dadurch gewinnt die Welt erst ihre Wahrheit, daß wir wissen, daß hinter jeder Wärmeentwickelung ein Opfer ist.
[ 18 ] Das ist etwas außerordentlich Wichtiges: teilzunehmen an diesem Opfer der Geister des Willens gegenüber den Cherubim und an der Geburt der Geister der Zeit. Denn erst jetzt, indem die Zeit geboren wird, tritt etwas anderes auf, was uns jetzt überhaupt erst möglich macht, von dem Saturnzustande als von etwas zu sprechen, was sozusagen einige Ähnlichkeit hat mit dem, was uns jetzt umgibt. Gleichsam der Opferrauch der Throne, der die Zeit gebiert, ist das, was wir die Wärme des Saturn nennen. Daher sagte ich früher immer, der Saturn ist im Wärmezustand, indem ich beschrieb, was da ist. Gegenüber all den Elementen, die wir gegenwärtig um uns haben, können wir bei dem alten Saturnzustand nur sprechen als von einem Wärmezustand. Aber diese Wärme entsteht als Opferwärme, welche die Geister des Willens darbringen den Cherubim. Nun gibt uns das zugleich eine Anleitung, wie wir in Wahrheit über das Feuer denken sollen. Wo wir Feuer sehen, wo wir Wärme empfinden, sollten wir nicht so materialistisch denken, wie es dem heutigen Menschen natürlich und gewöhnlich ist, sondern wo wir Wärme auftreten sehen und fühlen, da ist auch heute noch in unserer Umgebung unsichtbar vorhanden, geistig zugrunde liegend, das Opfer von den Geistern des Willens gegenüber den Cherubim. Dadurch gewinnt die Welt erst ihre Wahrheit, daß wir wissen, daß hinter jeder Wärmeentwickelung ein Opfer ist.
[ 19 ] In der «Geheimwissenschaft» ist, um die Menschen draußen nicht gar zu sehr vor den Kopf zu stoßen, zunächst mehr der äußere Zustand des alten Saturn geschildert. Es sind ja schon genug dadurch vor den Kopf gestoßen, und die Menschen, die nur im heutigen wissenschaftlichen Sinne denken können, sehen das Buch als reinen Unsinn an. Aber nun denken Sie sich, was es hieße, wenn man gar sagen würde: Der alte Saturn hat in seiner innersten Wesenheit, in dem, was ihm zugrunde liegt, das, daß die Wesenheiten, welche den Geistern des Willens angehören, den Cherubim opferten; daß aus dem Opferrauch die Zeit geboren wird, aus dem Opfer, welches sie den Cherubim bringen; daß daraus die Archai, die Zeitgeister, hervorgegangen sind und daß die Wärme nur ein äußerer Abglanz, eine Maja ist gegenüber dem Opfer der Geister des Willens. Aber es ist so: Die äußere Wärme ist nur eine Maja, und wollen wir in Wahrheit sprechen, so müssen wir sagen: Überall, wo Wärme ist, haben wir in Wahrheit Opfer — Opfer der Throne gegenüber den Cherubim.
[ 19 ] In der «Geheimwissenschaft» ist, um die Menschen draußen nicht gar zu sehr vor den Kopf zu stoßen, zunächst mehr der äußere Zustand des alten Saturn geschildert. Es sind ja schon genug dadurch vor den Kopf gestoßen, und die Menschen, die nur im heutigen wissenschaftlichen Sinne denken können, sehen das Buch als reinen Unsinn an. Aber nun denken Sie sich, was es hieße, wenn man gar sagen würde: Der alte Saturn hat in seiner innersten Wesenheit, in dem, was ihm zugrunde liegt, das, daß die Wesenheiten, welche den Geistern des Willens angehören, den Cherubim opferten; daß aus dem Opferrauch die Zeit geboren wird, aus dem Opfer, welches sie den Cherubim bringen; daß daraus die Archai, die Zeitgeister, hervorgegangen sind und daß die Wärme nur ein äußerer Abglanz, eine Maja ist gegenüber dem Opfer der Geister des Willens. Aber es ist so: Die äußere Wärme ist nur eine Maja, und wollen wir in Wahrheit sprechen, so müssen wir sagen: Überall, wo Wärme ist, haben wir in Wahrheit Opfer — Opfer der Throne gegenüber den Cherubim.
[ 20 ] Und nun ist eine gute Imagination das Folgende. Es wird in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» sehr häufig davon gesprochen, und auch sonst ist es gesagt worden, daß die zweite Stufe der rosenkreuzerischen Einweihung die Bildung von Imaginationen ist. Diese Imaginationen muß sich der Anthroposoph bilden aus den richtigen Vorstellungen gegenüber der Welt. So kann er sich, was wir heute besprochen haben, umgewandelt denken in eine phantasieartige Imagination: die Throne, die Geister des Willens, kniend in voller Hingebung, voller mutartiger Hingebung vor den Cherubim, aber so, daß die Hingebung nicht hervorgeht aus der Empfindung der Kleinheit, sondern aus dem Bewußtsein, daß man etwas hat, was man opfern kann. Die Throne in dieser Opferwilligkeit, der die Stärke, der Mut zugrunde liegt, wie kniend vor den Cherubim und das Opfer zu ihnen hinaufschickend, und dieses Opfer schicken sie hinauf wie brodelnde Wärme, flammende Wärme, so daß der Opferrauch hinaufflammt zu den geflügelten Cherubim! So könnte das Bild sein. Und von diesem Opfer ausgehend -— als wenn wir in die Luft hinein das Wort sprechen könnten und dieses Wort die Zeit wäre, aber die Zeit als Wesenheiten -, von dem ganzen Vorgange ausgehend: die Geister der Zeit, die Archai. Dieses Hinaussenden der Archai, das gibt ein grandioses, mächtiges Bild. Und dieses Bild, vor unsere Seele hingestellt, ist außerordentlich impressionierend für gewisse Imaginationen, die uns dann immer weiter und weiter auf dem Gebiete des okkulten Erkennens bringen können.
[ 20 ] Und nun ist eine gute Imagination das Folgende. Es wird in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» sehr häufig davon gesprochen, und auch sonst ist es gesagt worden, daß die zweite Stufe der rosenkreuzerischen Einweihung die Bildung von Imaginationen ist. Diese Imaginationen muß sich der Anthroposoph bilden aus den richtigen Vorstellungen gegenüber der Welt. So kann er sich, was wir heute besprochen haben, umgewandelt denken in eine phantasieartige Imagination: die Throne, die Geister des Willens, kniend in voller Hingebung, voller mutartiger Hingebung vor den Cherubim, aber so, daß die Hingebung nicht hervorgeht aus der Empfindung der Kleinheit, sondern aus dem Bewußtsein, daß man etwas hat, was man opfern kann. Die Throne in dieser Opferwilligkeit, der die Stärke, der Mut zugrunde liegt, wie kniend vor den Cherubim und das Opfer zu ihnen hinaufschickend, und dieses Opfer schicken sie hinauf wie brodelnde Wärme, flammende Wärme, so daß der Opferrauch hinaufflammt zu den geflügelten Cherubim! So könnte das Bild sein. Und von diesem Opfer ausgehend -— als wenn wir in die Luft hinein das Wort sprechen könnten und dieses Wort die Zeit wäre, aber die Zeit als Wesenheiten -, von dem ganzen Vorgange ausgehend: die Geister der Zeit, die Archai. Dieses Hinaussenden der Archai, das gibt ein grandioses, mächtiges Bild. Und dieses Bild, vor unsere Seele hingestellt, ist außerordentlich impressionierend für gewisse Imaginationen, die uns dann immer weiter und weiter auf dem Gebiete des okkulten Erkennens bringen können.
[ 21 ] Das ist es ja überhaupt, was wir erreichen müssen: umzuwandeln die Vorstellungen, die wir bekommen, in Imaginationen, in Bilder. Wenn die Bilder auch von uns ungeschickt gemacht sind, wenn sie auch anthropomorphistisch sind, wenn sie auch ausschauen wie geflügelte Menschen, diese Wesen, darauf kommt es nicht an. Das andere wird uns zuletzt schon gegeben, und was sie nicht haben sollen, fällt schon ab. Wenn wir uns nur hingebend vertiefen in solche Bilder, dann tun wir das, was uns allmählich hinaufführt zu solchen Wesen, "Wenn Sie das nehmen, was ich jetzt versuchte, zu charakterisieren als mutvolle Wesen, überflutet von Weisheit, so werden Sie sehen, daß die Seele bald zu allerlei Bildern Zuflucht nehmen muß, die abliegen von den Verstandesbegriffen. Die Verstandesbegriffe verdanken erst viel Späterem ihr Dasein, so daß wir solche Dinge zunächst nicht verstandesmäßig nehmen dürfen. Und Sie müssen es begreifen, was gemeint ist, wenn manche Geister, (denen das Hellsehen aufgeht und die so etwas schildern aus naivem Hellsehen heraus, anders schildern als die Verstandesmenschen. Aber die Verstandesmenschen können dann solche Geister auch nie richtig verstehen. Wer sich davon unterrichten will, dem will ich eine Anleitung dafür geben. Nehmen Sie aus der Reclamschen Universal-Bibliothek das Buch, das ein gutes ist: den sogenannten «alten Schwegler», den früher die Studenten gern benutzten vor dem Examen, der aber jetzt nicht mehr verwendbar ist, seitdem die Seele abgesetzt ist; wenn er auch durch einen Bearbeiter verschlimmbessert worden ist, so ist er doch nicht ganz entstellt worden. Es ist eine Geschichte der Philosophie vom Hegelschen Standpunkte aus. — Also Sie können des alten Schweglers «Geschichte der Philosophie» nehmen, und Sie werden ein gutes Bild haben von allem, was die alte Philosophie betrifft; und selbst wenn Sie da nachlesen über die Hegelsche Philosophie, so finden Sie alles ausgezeichnet geschildert. Aber nun lesen Sie darin das kurze Kapitel gerade über Jakob Böhme, und versuchen Sie sich eine rechte Vorstellung davon zu machen, wie hilflos ein solcher Mensch, der eine Verstandesphilosophie schreibt, gegenüber einem Geist wie Jakob Böhme ist! Paracelsus hat er, Gott sei Dank, ganz ausgelassen, denn da würde er ganz schlimme Sätze hingeschrieben haben. Aber lesen Sie, was dort über Jakob Böhme geschrieben ist. Da kommt Schwegler an einen Geist, dem naiv aufgegangen ist — jetzt nicht das Saturnbild, sondern die Wiederholung des Saturnbildes, denn das hat sich ja in der Erdperiode wiederholt; er kommt an einen Geist, der also nicht anders kann, als mit Worten und Bildern schildern, an die der Verstand nicht heran kann. Da hört für den Verstandesmenschen jedes "Begreifen auf. Nicht, als ob man überhaupt nicht etwa die Dinge begreifen könnte, aber man kann sie nicht begreifen, wenn man auf dem Standpunkte des gewöhnlichen, trockenen Philosophenverstandes bleiben will.
[ 21 ] Das ist es ja überhaupt, was wir erreichen müssen: umzuwandeln die Vorstellungen, die wir bekommen, in Imaginationen, in Bilder. Wenn die Bilder auch von uns ungeschickt gemacht sind, wenn sie auch anthropomorphistisch sind, wenn sie auch ausschauen wie geflügelte Menschen, diese Wesen, darauf kommt es nicht an. Das andere wird uns zuletzt schon gegeben, und was sie nicht haben sollen, fällt schon ab. Wenn wir uns nur hingebend vertiefen in solche Bilder, dann tun wir das, was uns allmählich hinaufführt zu solchen Wesen, "Wenn Sie das nehmen, was ich jetzt versuchte, zu charakterisieren als mutvolle Wesen, überflutet von Weisheit, so werden Sie sehen, daß die Seele bald zu allerlei Bildern Zuflucht nehmen muß, die abliegen von den Verstandesbegriffen. Die Verstandesbegriffe verdanken erst viel Späterem ihr Dasein, so daß wir solche Dinge zunächst nicht verstandesmäßig nehmen dürfen. Und Sie müssen es begreifen, was gemeint ist, wenn manche Geister, (denen das Hellsehen aufgeht und die so etwas schildern aus naivem Hellsehen heraus, anders schildern als die Verstandesmenschen. Aber die Verstandesmenschen können dann solche Geister auch nie richtig verstehen. Wer sich davon unterrichten will, dem will ich eine Anleitung dafür geben. Nehmen Sie aus der Reclamschen Universal-Bibliothek das Buch, das ein gutes ist: den sogenannten «alten Schwegler», den früher die Studenten gern benutzten vor dem Examen, der aber jetzt nicht mehr verwendbar ist, seitdem die Seele abgesetzt ist; wenn er auch durch einen Bearbeiter verschlimmbessert worden ist, so ist er doch nicht ganz entstellt worden. Es ist eine Geschichte der Philosophie vom Hegelschen Standpunkte aus. — Also Sie können des alten Schweglers «Geschichte der Philosophie» nehmen, und Sie werden ein gutes Bild haben von allem, was die alte Philosophie betrifft; und selbst wenn Sie da nachlesen über die Hegelsche Philosophie, so finden Sie alles ausgezeichnet geschildert. Aber nun lesen Sie darin das kurze Kapitel gerade über Jakob Böhme, und versuchen Sie sich eine rechte Vorstellung davon zu machen, wie hilflos ein solcher Mensch, der eine Verstandesphilosophie schreibt, gegenüber einem Geist wie Jakob Böhme ist! Paracelsus hat er, Gott sei Dank, ganz ausgelassen, denn da würde er ganz schlimme Sätze hingeschrieben haben. Aber lesen Sie, was dort über Jakob Böhme geschrieben ist. Da kommt Schwegler an einen Geist, dem naiv aufgegangen ist — jetzt nicht das Saturnbild, sondern die Wiederholung des Saturnbildes, denn das hat sich ja in der Erdperiode wiederholt; er kommt an einen Geist, der also nicht anders kann, als mit Worten und Bildern schildern, an die der Verstand nicht heran kann. Da hört für den Verstandesmenschen jedes "Begreifen auf. Nicht, als ob man überhaupt nicht etwa die Dinge begreifen könnte, aber man kann sie nicht begreifen, wenn man auf dem Standpunkte des gewöhnlichen, trockenen Philosophenverstandes bleiben will.
[ 22 ] Sie sehen, das ist gerade das Wichtige, daß wir uns erheben zu dem, wozu der gewöhnliche Intellekt nicht ausreicht. Wenn auch der gewöhnliche Verstand so etwas Ausgezeichnetes liefert wie die «Geschichte der Philosophie» von Schwegler — denn ich habe es absichtlich ein «gutes» Buch genannt -, so ist es doch ein Beispiel dafür, wie ein ausgezeichneter Verstand vollständig stillesteht vor einem Geist wie Jakob Böhme.
[ 22 ] Sie sehen, das ist gerade das Wichtige, daß wir uns erheben zu dem, wozu der gewöhnliche Intellekt nicht ausreicht. Wenn auch der gewöhnliche Verstand so etwas Ausgezeichnetes liefert wie die «Geschichte der Philosophie» von Schwegler — denn ich habe es absichtlich ein «gutes» Buch genannt -, so ist es doch ein Beispiel dafür, wie ein ausgezeichneter Verstand vollständig stillesteht vor einem Geist wie Jakob Böhme.
[ 23 ] So haben wir heute versucht, an Hand der Betrachtung des alten Saturn, sozusagen mehr innerlich in diese alte planetarische Verkörperung unserer Erde einzudringen. Wir werden es demnächst so machen mit dem Sonnen- und Mondendasein und werden dabei sehen, wie wir auch dort zu Begriffen kommen, die uns vielleicht nicht weniger grandios vorkommen werden, als wenn wir uns zurückahnen zu dem alten Saturnzustand und in der Ahnung in uns auftreten die vor den Cherubim opfernden Throne, welche die Wesen der Zeit schaffen als Resultate des Opfers. Denn die Zeit ist ein Ergebnis des Opfers, und sie entsteht zunächst als lebendige Zeit, als ein Geschöpf des Opfers. Dann werden wir sehen, wie alle diese Dinge auf der Sonne umgeändert werden und wie uns andere grandiose Vorgänge des Weltendaseins entgegentreten werden, wenn wir vom Saturn zur Sonne und dann zum Mondendasein übergehen werden.
[ 23 ] So haben wir heute versucht, an Hand der Betrachtung des alten Saturn, sozusagen mehr innerlich in diese alte planetarische Verkörperung unserer Erde einzudringen. Wir werden es demnächst so machen mit dem Sonnen- und Mondendasein und werden dabei sehen, wie wir auch dort zu Begriffen kommen, die uns vielleicht nicht weniger grandios vorkommen werden, als wenn wir uns zurückahnen zu dem alten Saturnzustand und in der Ahnung in uns auftreten die vor den Cherubim opfernden Throne, welche die Wesen der Zeit schaffen als Resultate des Opfers. Denn die Zeit ist ein Ergebnis des Opfers, und sie entsteht zunächst als lebendige Zeit, als ein Geschöpf des Opfers. Dann werden wir sehen, wie alle diese Dinge auf der Sonne umgeändert werden und wie uns andere grandiose Vorgänge des Weltendaseins entgegentreten werden, wenn wir vom Saturn zur Sonne und dann zum Mondendasein übergehen werden.
