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Spiritual Entities
in Heavenly Bodies and Nature Realms
GA 136

11 April 1912, Helsinki

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Achter Vortrag

Achter Vortrag

[ 1 ] Es wird gut sein, gleich im Beginne des heutigen Vortrags darüber zu sprechen, inwiefern überhaupt für das menschliche Anschauen, für die menschliche Wahrnehmung und Erkenntnis der physische Kosmos eine Bedeutung hat, das physische Weltsystem, das wir gestern in bezug auf seine Teile — wenigstens in bezug auf einzelne seiner Teile — einer Betrachtung unterzogen haben. Wir haben gestern von dem Kometenleben, dem Fixsternleben, dem solarischen Leben, von dem planetarischen und dem lunarischen, dem Leben der Monde gesprochen. Wenn man so vom Standpunkte des gewöhnlichen Bewußtseins aus von diesen Himmelskörpern spricht, so meint man ja natürlich nur die Himmelskörper, die das Auge wahrnimmt. Nun haben wir im Laufe unserer Vorträge eigentlich dieses System von Himmelskörpern, man könnte sagen, ersetzt durch etwas anderes. Wir haben es ersetzt durch die Betrachtung entsprechender geistiger Wesenheiten, die wir als die Glieder der verschiedenen Hierarchien anerkannt haben. Vielleicht wird dasjenige, was eigentlich damit hat gesagt sein sollen, noch klarer, wenn wir folgendes erwähnen. Wir haben als die unmittelbar über den Menschen stehende Kategorie von Wesenheiten die Angeloi oder Engelwesenheiten gefunden. Wir haben auch gezeigt, wie eigentlich der Mensch, wenn er zu einer Anschauung der geistigen Welt, der übersinnlichen Welt kommen will, sich gewissermaßen hinauforganisieren muß zu dieser nächsten Wesenheit, die über ihm steht, wie er gleichsam lernen muß, mit der Wahrnehmungsart des Engels oder der Angeloi die Welt anzusehen. Nun können wir ja auch die Frage aufwerfen: Wenn nun solch ein Wesen der nächsthöheren Kategorie innerhalb der Rangordnung unserer Hierarchien in seiner Wahrnehmung, die wir Offenbarung nennen, sich ein Bewußtsein von dem Kosmos erwirbt, wie sieht dann für ein solches Wesen der Kosmos aus? Wenn wir diese Frage beantworten, dann wird uns noch klarer werden, was eigentlich hat gesagt werden sollen. Ein solches Engelwesen würde nämlich draußen im Kosmos von all dem, was wir sehen und wovon wir ja wissen, daß es eine Maja, eine Illusion ist, was wir nur hervorrufen durch menschliches Anschauen, in einer solchen Weise nichts sehen. Das müssen wir uns ganz klar vor die Seele stellen. Aber ein Engelwesen würde dafür sehen oder wahrnehmen in seiner Art, so wie wir es beschrieben haben, das verschiedene Zusammenwirken der Wesenheiten der Hierarchien, das wir angeführt haben. Statt daß ein solches Wesen davon sprechen würde, daß da oben der Mars ist, würde es vielmehr sagen: Da oben wirken zusammen in der Weise, wie wir das charakterisiert haben, diese oder jene Wesenheiten der höheren Hierarchien. — Das heißt, für diese Wesenheiten, für die Engel oder Angeloi, würde unmittelbar das ganze kosmische System als eine Summe von geistigen Wirksamkeiten erscheinen. Ja, als was würden denn einem solchen Wesen unsere für unsere Augen sichtbaren Planeten und andere Himmelskörper erscheinen?

[ 1 ] Es wird gut sein, gleich im Beginne des heutigen Vortrags darüber zu sprechen, inwiefern überhaupt für das menschliche Anschauen, für die menschliche Wahrnehmung und Erkenntnis der physische Kosmos eine Bedeutung hat, das physische Weltsystem, das wir gestern in bezug auf seine Teile — wenigstens in bezug auf einzelne seiner Teile — einer Betrachtung unterzogen haben. Wir haben gestern von dem Kometenleben, dem Fixsternleben, dem solarischen Leben, von dem planetarischen und dem lunarischen, dem Leben der Monde gesprochen. Wenn man so vom Standpunkte des gewöhnlichen Bewußtseins aus von diesen Himmelskörpern spricht, so meint man ja natürlich nur die Himmelskörper, die das Auge wahrnimmt. Nun haben wir im Laufe unserer Vorträge eigentlich dieses System von Himmelskörpern, man könnte sagen, ersetzt durch etwas anderes. Wir haben es ersetzt durch die Betrachtung entsprechender geistiger Wesenheiten, die wir als die Glieder der verschiedenen Hierarchien anerkannt haben. Vielleicht wird dasjenige, was eigentlich damit hat gesagt sein sollen, noch klarer, wenn wir folgendes erwähnen. Wir haben als die unmittelbar über den Menschen stehende Kategorie von Wesenheiten die Angeloi oder Engelwesenheiten gefunden. Wir haben auch gezeigt, wie eigentlich der Mensch, wenn er zu einer Anschauung der geistigen Welt, der übersinnlichen Welt kommen will, sich gewissermaßen hinauforganisieren muß zu dieser nächsten Wesenheit, die über ihm steht, wie er gleichsam lernen muß, mit der Wahrnehmungsart des Engels oder der Angeloi die Welt anzusehen. Nun können wir ja auch die Frage aufwerfen: Wenn nun solch ein Wesen der nächsthöheren Kategorie innerhalb der Rangordnung unserer Hierarchien in seiner Wahrnehmung, die wir Offenbarung nennen, sich ein Bewußtsein von dem Kosmos erwirbt, wie sieht dann für ein solches Wesen der Kosmos aus? Wenn wir diese Frage beantworten, dann wird uns noch klarer werden, was eigentlich hat gesagt werden sollen. Ein solches Engelwesen würde nämlich draußen im Kosmos von all dem, was wir sehen und wovon wir ja wissen, daß es eine Maja, eine Illusion ist, was wir nur hervorrufen durch menschliches Anschauen, in einer solchen Weise nichts sehen. Das müssen wir uns ganz klar vor die Seele stellen. Aber ein Engelwesen würde dafür sehen oder wahrnehmen in seiner Art, so wie wir es beschrieben haben, das verschiedene Zusammenwirken der Wesenheiten der Hierarchien, das wir angeführt haben. Statt daß ein solches Wesen davon sprechen würde, daß da oben der Mars ist, würde es vielmehr sagen: Da oben wirken zusammen in der Weise, wie wir das charakterisiert haben, diese oder jene Wesenheiten der höheren Hierarchien. — Das heißt, für diese Wesenheiten, für die Engel oder Angeloi, würde unmittelbar das ganze kosmische System als eine Summe von geistigen Wirksamkeiten erscheinen. Ja, als was würden denn einem solchen Wesen unsere für unsere Augen sichtbaren Planeten und andere Himmelskörper erscheinen?

[ 2 ] Wir dürfen über diese Dinge reden aus dem Grunde, weil wir ja von der ganzen übersinnlichen Welt, die dem Planetensystem oder dem Himmelssystem, dem Kosmos überhaupt zugrunde liegt, gar nicht sprechen könnten, wenn wir uns nicht durch okkulte Schulung gewissermaßen künstlich hineinversetzen könnten in die Anschauungsweise eines solchen Wesens. Denn hellsichtig sein heißt nichts anderes, als in sich die Möglichkeit hervorrufen, die Welt so zu sehen, wie ein solches Wesen die Welt sieht. Also auch für das hellsichtige Bewußtsein verschwinden eigentlich die Formen, diese Lichtformen der gewöhnlich für das Auge sichtbaren Himmelskörper. Die sind nicht mehr da, die verschwinden. Dagegen bekommt das hellsichtige Bewußtsein und also, wie gesagt worden ist, auch das Bewußtsein eines solchen Engelwesens doch auch einen Eindruck von dem, was dem physischen Himmelskörper entspricht. Den Mond, den Mars, so wie sie ein Erdenbewohner sieht, kann das hellsichtige Bewußtsein nicht wahrnehmen, denn das wäre ja physisch gesehen, aber wissen kann das hellsichtige Bewußtsein dennoch von dem, was da ist. Nun möchte ich Ihnen eine Vorstellung davon hervorrufen, wie das, was das hellsichtige Bewußtsein von einem solchen Himmelskörper weiß, geartet ist.

[ 2 ] Wir dürfen über diese Dinge reden aus dem Grunde, weil wir ja von der ganzen übersinnlichen Welt, die dem Planetensystem oder dem Himmelssystem, dem Kosmos überhaupt zugrunde liegt, gar nicht sprechen könnten, wenn wir uns nicht durch okkulte Schulung gewissermaßen künstlich hineinversetzen könnten in die Anschauungsweise eines solchen Wesens. Denn hellsichtig sein heißt nichts anderes, als in sich die Möglichkeit hervorrufen, die Welt so zu sehen, wie ein solches Wesen die Welt sieht. Also auch für das hellsichtige Bewußtsein verschwinden eigentlich die Formen, diese Lichtformen der gewöhnlich für das Auge sichtbaren Himmelskörper. Die sind nicht mehr da, die verschwinden. Dagegen bekommt das hellsichtige Bewußtsein und also, wie gesagt worden ist, auch das Bewußtsein eines solchen Engelwesens doch auch einen Eindruck von dem, was dem physischen Himmelskörper entspricht. Den Mond, den Mars, so wie sie ein Erdenbewohner sieht, kann das hellsichtige Bewußtsein nicht wahrnehmen, denn das wäre ja physisch gesehen, aber wissen kann das hellsichtige Bewußtsein dennoch von dem, was da ist. Nun möchte ich Ihnen eine Vorstellung davon hervorrufen, wie das, was das hellsichtige Bewußtsein von einem solchen Himmelskörper weiß, geartet ist.

[ 3 ] Sie können sich, allerdings zunächst theoretisch, denn das Praktische ergibt erst die okkulte Schulung, eine Vorstellung davon machen, wenn Sie sich einmal vor Augen stellen, was in Ihrer Seele ein Gedächtnisbild ist, eine Erinnerung, ein Vorstellungsbild von dem, was Sie gestern oder vorgestern erlebt haben. Nicht wahr, dieses Vorstellungsbild, das in Ihrer Seele liegt, das unterscheidet sich von dem Vorstellungsbild einer Sache, die gerade vor Ihren Augen steht. Die sehen Sie mit aller nur notwendigen Intensität. Wenn Sie sich morgen erinnern an diese Rose, dann haben Sie das Erinnerungsbild von dieser Rose. Machen Sie sich nun klar, wie sich in Ihrem Gemüte, in Ihrer Seele das bloße Erinnerungsbild von demjenigen unterscheidet, was als Wahrnehmungsbild durch den unmittelbaren Eindruck entsteht, dann haben Sie die Möglichkeit zu verstehen, wie das hellsichtige Bewußtsein die Himmelskörper wahrnimmt. Es versetzt sich also hellseherisch in die Welt, und wenn es sich zum Beispiel in den Mars, in den Mond versetzt, so weiß es unmittelbar nicht, was jetzt vor dem Auge erscheinen würde, wenn man den Himmelskörper physisch betrachten würde, aber es hat durch dieses Sichversetzen etwas in sich, was man nicht anders bezeichnen kann als ein Erinnerungsbild, als ein Gedächtnisbild. Und so ist es mit allem, was uns für das gewöhnliche normale Bewußtsein im Kosmos als physische Himmelskörper entgegentritt. Für das hellseherische Bewußtsein stellt sich das alles so dar, daß wir unmittelbar wissen: Das alles, was uns da erscheint, das ist eigentlich etwas Vergangenes, das ist etwas, was volles Leben in der Vergangenheit gehabt hat, und so, wie es in der Gegenwart ist, ist es eigentlich nicht in seiner ursprünglichen lebendigen Gestalt uns erscheinend, sondern vergleichsweise so wie ein Schneckenhaus, aus dem die Schnecke fort ist. Das ganze physische System von Himmelskörpern ist ein Zeugnis für lauter Vergangenheiten, für lauter vergangene Geschehnisse. Während wir auf unserer Erde mit den Dingen gleichzeitig sind, die vor unsere physischen Augen treten, ist das, was wir im gestirnten Himmel sehen, weil es nicht einen Zustand darstellt, der der lebendigen Gegenwart entspricht, erst recht eine Maja, es stellt etwas dar, was eigentlich seine volle Bedeutung in der Vergangenheit hatte und zurückgeblieben ist. Die physische Himmelskörperwelt stellt die Reste vergangener Taten der entsprechenden Wesenheiten der Hierarchien dar, die nur noch in ihrer Nachwirkung hereinreichen in die Gegenwart.

[ 3 ] Sie können sich, allerdings zunächst theoretisch, denn das Praktische ergibt erst die okkulte Schulung, eine Vorstellung davon machen, wenn Sie sich einmal vor Augen stellen, was in Ihrer Seele ein Gedächtnisbild ist, eine Erinnerung, ein Vorstellungsbild von dem, was Sie gestern oder vorgestern erlebt haben. Nicht wahr, dieses Vorstellungsbild, das in Ihrer Seele liegt, das unterscheidet sich von dem Vorstellungsbild einer Sache, die gerade vor Ihren Augen steht. Die sehen Sie mit aller nur notwendigen Intensität. Wenn Sie sich morgen erinnern an diese Rose, dann haben Sie das Erinnerungsbild von dieser Rose. Machen Sie sich nun klar, wie sich in Ihrem Gemüte, in Ihrer Seele das bloße Erinnerungsbild von demjenigen unterscheidet, was als Wahrnehmungsbild durch den unmittelbaren Eindruck entsteht, dann haben Sie die Möglichkeit zu verstehen, wie das hellsichtige Bewußtsein die Himmelskörper wahrnimmt. Es versetzt sich also hellseherisch in die Welt, und wenn es sich zum Beispiel in den Mars, in den Mond versetzt, so weiß es unmittelbar nicht, was jetzt vor dem Auge erscheinen würde, wenn man den Himmelskörper physisch betrachten würde, aber es hat durch dieses Sichversetzen etwas in sich, was man nicht anders bezeichnen kann als ein Erinnerungsbild, als ein Gedächtnisbild. Und so ist es mit allem, was uns für das gewöhnliche normale Bewußtsein im Kosmos als physische Himmelskörper entgegentritt. Für das hellseherische Bewußtsein stellt sich das alles so dar, daß wir unmittelbar wissen: Das alles, was uns da erscheint, das ist eigentlich etwas Vergangenes, das ist etwas, was volles Leben in der Vergangenheit gehabt hat, und so, wie es in der Gegenwart ist, ist es eigentlich nicht in seiner ursprünglichen lebendigen Gestalt uns erscheinend, sondern vergleichsweise so wie ein Schneckenhaus, aus dem die Schnecke fort ist. Das ganze physische System von Himmelskörpern ist ein Zeugnis für lauter Vergangenheiten, für lauter vergangene Geschehnisse. Während wir auf unserer Erde mit den Dingen gleichzeitig sind, die vor unsere physischen Augen treten, ist das, was wir im gestirnten Himmel sehen, weil es nicht einen Zustand darstellt, der der lebendigen Gegenwart entspricht, erst recht eine Maja, es stellt etwas dar, was eigentlich seine volle Bedeutung in der Vergangenheit hatte und zurückgeblieben ist. Die physische Himmelskörperwelt stellt die Reste vergangener Taten der entsprechenden Wesenheiten der Hierarchien dar, die nur noch in ihrer Nachwirkung hereinreichen in die Gegenwart.

[ 4 ] Wir wollen die Sache noch genauer betrachten, indem wir versuchen, auf ein konkretes Beispiel einzugehen. Wenn wir unseren Erdenmond betrachten, dann hat das hellsichtige Bewußtsein, das von allem übrigen abstrahiert und sozusagen sich nur dem Monde gegenüberstellt, den eigentümlichen Eindruck, daß der äußere physische Mond verschwindet und an dessen Stelle etwas tritt, was einen Eindruck macht, wie man ihn gegenüber einer Erinnerungsvorstellung hat. Man hat den Eindruck, daß uns das, was da dem physischen Auge sonst erscheint — was ja natürlich physisch da ist, aber alles Physische ist eben eine Maja —, im Grunde genommen den Eindruck erzählt von einer Vergangenheit, wie uns auch eine Erinnerungsvorstellung von einer Vergangenheit erzählt. Und lassen wir das alles auf uns wirken, was da jetzt beginnt, uns von einer Vergangenheit zu erzählen, so sagt uns der Eindruck: Wenn das, was da eigentlich vor unser okkultes Auge tritt, so wie es da auftritt, wirken würde, wenn es nicht durch andere Dinge in seiner Wirkungsweise paralysiert würde, dann könnte durch die Nachbarschaft dessen, was wir da am Monde wahrnehmen, unsere Erde überhaupt nicht in ihrer gegenwärtigen Gestalt bestehen. Der Mond erzählt uns etwas für das okkulte Bewußtsein, was nicht geschehen dürfte, so wie es sich darstellt, wenn unser Erdenleben überhaupt möglich sein soll. Wenn dasjenige, was sich uns da darstellt, nicht, ich möchte sagen, paralysiert würde durch andere Dinge, so würde zum Beispiel der Mensch durch das, was in bezug auf den Mond uns der Planet selber erzählt, in seinem jetzigen Leben gar nicht möglich sein. Dagegen würde das gegenwärtige Tierleben auf der Erde, auch das Pflanzenleben und das Wirken innerhalb der mineralischen Welt nicht besonders beeinträchtigt. Gewisse Wesenheiten allerdings aus dem tierischen und dem pflanzlichen Reich würden andere Gestalten haben müssen, das erkennen wir unmittelbar durch die Kräfte, die mit aller Vehemenz auf uns wirken vom Mond herunter, aber im wesentlichen wäre doch tierisches, pflanzliches und mineralisches Leben auf unserer Erde möglich, nicht aber das menschliche Leben. Es erzählt uns also der Mond, indem er so vor uns hintritt, von einem Zustand, der, wenn er wirksam wäre, das menschliche Leben auf der Erde ausschließen würde.

[ 4 ] Wir wollen die Sache noch genauer betrachten, indem wir versuchen, auf ein konkretes Beispiel einzugehen. Wenn wir unseren Erdenmond betrachten, dann hat das hellsichtige Bewußtsein, das von allem übrigen abstrahiert und sozusagen sich nur dem Monde gegenüberstellt, den eigentümlichen Eindruck, daß der äußere physische Mond verschwindet und an dessen Stelle etwas tritt, was einen Eindruck macht, wie man ihn gegenüber einer Erinnerungsvorstellung hat. Man hat den Eindruck, daß uns das, was da dem physischen Auge sonst erscheint — was ja natürlich physisch da ist, aber alles Physische ist eben eine Maja —, im Grunde genommen den Eindruck erzählt von einer Vergangenheit, wie uns auch eine Erinnerungsvorstellung von einer Vergangenheit erzählt. Und lassen wir das alles auf uns wirken, was da jetzt beginnt, uns von einer Vergangenheit zu erzählen, so sagt uns der Eindruck: Wenn das, was da eigentlich vor unser okkultes Auge tritt, so wie es da auftritt, wirken würde, wenn es nicht durch andere Dinge in seiner Wirkungsweise paralysiert würde, dann könnte durch die Nachbarschaft dessen, was wir da am Monde wahrnehmen, unsere Erde überhaupt nicht in ihrer gegenwärtigen Gestalt bestehen. Der Mond erzählt uns etwas für das okkulte Bewußtsein, was nicht geschehen dürfte, so wie es sich darstellt, wenn unser Erdenleben überhaupt möglich sein soll. Wenn dasjenige, was sich uns da darstellt, nicht, ich möchte sagen, paralysiert würde durch andere Dinge, so würde zum Beispiel der Mensch durch das, was in bezug auf den Mond uns der Planet selber erzählt, in seinem jetzigen Leben gar nicht möglich sein. Dagegen würde das gegenwärtige Tierleben auf der Erde, auch das Pflanzenleben und das Wirken innerhalb der mineralischen Welt nicht besonders beeinträchtigt. Gewisse Wesenheiten allerdings aus dem tierischen und dem pflanzlichen Reich würden andere Gestalten haben müssen, das erkennen wir unmittelbar durch die Kräfte, die mit aller Vehemenz auf uns wirken vom Mond herunter, aber im wesentlichen wäre doch tierisches, pflanzliches und mineralisches Leben auf unserer Erde möglich, nicht aber das menschliche Leben. Es erzählt uns also der Mond, indem er so vor uns hintritt, von einem Zustand, der, wenn er wirksam wäre, das menschliche Leben auf der Erde ausschließen würde.

[ 5 ] Sie bemerken, meine lieben Freunde, ich versuche die Dinge möglichst konkret zu schildern, so wie sie sich der Anschauung durch den okkulten Blick ergeben. Ich möchte nicht in abstrakten Schemen sprechen; damit kann man alles mögliche erzählen. Ich möchte so die Dinge darstellen, wie sie sich für den okkulten Blick ausnehmen. Der Eindruck, den man da erhält, der läßt sich nur mit folgendem vergleichen. Wenn in einem Menschen, der, sagen wir, dreißig Jahre alt ist, plötzlich auftreten würden all die Vorstellungen, welche er gehabt hat, als er fünfzehn Jahre alt war, und wenn all die Vorstellungen schweigen würden, die er seit seinem fünfzehnten Jahre in seiner Seele hat verarbeiten können, dann würde er gleichsam objektiviert, seinem eigenen Bewußtsein gegenübergestellt, seine innere Seele im fünfzehnten Lebensjahre vor sich haben. Aber er würde sich sagen müssen: Wenn ich jetzt nur das in mir hätte, was damals der Inhalt meiner Seele war, ja, dann könnte ich alles das nicht denken, was ich jetzt denke, dann wäre ich überhaupt nicht möglich in dieser Seelenverfassung, in der ich jetzt bin. — Zurückgeschraubt um fünfzehn Jahre würde sich der Mensch vorkommen, und er würde sich klarsein darüber, daß alles das, was er da erlebt als Inhalt seiner Seele im fünfzehnten Lebensjahr, seinen jetzigen Menschen nicht bewirken würde, daß das aber zu tun hat mit dem, wie er geworden ist. So sehen Sie, daß wir allerdings in einer gewissen Weise den Eindruck charakterisieren können, den wir vom Mond erhalten. Wir können sagen, wir haben unmittelbar die Impression: Du hast etwas vor dir, was dir eigentlich keine Gegenwart anzeigt, sondern was dir spricht von einer Vergangenheit, und wie du dir, wenn du mit dreißig Jahren nur wahrnehmen könntest deinen Seeleninhalt vom fünfzehnten Lebensjahre, alles wegdenken müßtest, was in den letzten fünfzehn Jahren aus dir geworden ist, so mußt du dir jetzt wegdenken die Möglichkeit, daß überhaupt eine Erde ist. — Denn die Erde, so wie sie jetzt ist, die die Bedingungen des Menschenlebens enthält, ist nicht möglich, wenn sich das realisieren würde, als was sich da der Mond darstellt. Dadurch nun, daß diese Impression für den hellseherischen Blick eintritt, ist es überhaupt erst möglich, diesen heliseherischen Blick so zu schulen, daß man einen Begriff, eine Vorstellung bekommen kann von dem, was da war, bevor eine Erde möglich gewesen ist. Denn das, was man da sieht, war möglich vor der Erde, und das, was später zur Erde geführt hat, das ist erst möglich geworden, als der Zustand, den man da erblickt, verschwunden war.

[ 5 ] Sie bemerken, meine lieben Freunde, ich versuche die Dinge möglichst konkret zu schildern, so wie sie sich der Anschauung durch den okkulten Blick ergeben. Ich möchte nicht in abstrakten Schemen sprechen; damit kann man alles mögliche erzählen. Ich möchte so die Dinge darstellen, wie sie sich für den okkulten Blick ausnehmen. Der Eindruck, den man da erhält, der läßt sich nur mit folgendem vergleichen. Wenn in einem Menschen, der, sagen wir, dreißig Jahre alt ist, plötzlich auftreten würden all die Vorstellungen, welche er gehabt hat, als er fünfzehn Jahre alt war, und wenn all die Vorstellungen schweigen würden, die er seit seinem fünfzehnten Jahre in seiner Seele hat verarbeiten können, dann würde er gleichsam objektiviert, seinem eigenen Bewußtsein gegenübergestellt, seine innere Seele im fünfzehnten Lebensjahre vor sich haben. Aber er würde sich sagen müssen: Wenn ich jetzt nur das in mir hätte, was damals der Inhalt meiner Seele war, ja, dann könnte ich alles das nicht denken, was ich jetzt denke, dann wäre ich überhaupt nicht möglich in dieser Seelenverfassung, in der ich jetzt bin. — Zurückgeschraubt um fünfzehn Jahre würde sich der Mensch vorkommen, und er würde sich klarsein darüber, daß alles das, was er da erlebt als Inhalt seiner Seele im fünfzehnten Lebensjahr, seinen jetzigen Menschen nicht bewirken würde, daß das aber zu tun hat mit dem, wie er geworden ist. So sehen Sie, daß wir allerdings in einer gewissen Weise den Eindruck charakterisieren können, den wir vom Mond erhalten. Wir können sagen, wir haben unmittelbar die Impression: Du hast etwas vor dir, was dir eigentlich keine Gegenwart anzeigt, sondern was dir spricht von einer Vergangenheit, und wie du dir, wenn du mit dreißig Jahren nur wahrnehmen könntest deinen Seeleninhalt vom fünfzehnten Lebensjahre, alles wegdenken müßtest, was in den letzten fünfzehn Jahren aus dir geworden ist, so mußt du dir jetzt wegdenken die Möglichkeit, daß überhaupt eine Erde ist. — Denn die Erde, so wie sie jetzt ist, die die Bedingungen des Menschenlebens enthält, ist nicht möglich, wenn sich das realisieren würde, als was sich da der Mond darstellt. Dadurch nun, daß diese Impression für den hellseherischen Blick eintritt, ist es überhaupt erst möglich, diesen heliseherischen Blick so zu schulen, daß man einen Begriff, eine Vorstellung bekommen kann von dem, was da war, bevor eine Erde möglich gewesen ist. Denn das, was man da sieht, war möglich vor der Erde, und das, was später zur Erde geführt hat, das ist erst möglich geworden, als der Zustand, den man da erblickt, verschwunden war.

[ 6 ] Ich habe Ihnen jetzt geschildert, was der Hellseher tun muß, um, wie man sagt, in der Akasha-Chronik zurückzukommen zu einem früheren Zustande unseres Planetensystems, denn dadurch, daß man den hellseherischen Blick auf den Mond fixiert hat, hat man einen früheren Zustand unseres Planetensystems festgehalten. Und wenn man den nun zu schildern versucht, dann kann man sagen, wie es sich mit unserem Planetensystem verhielt, bevor es unsere jetzige Erde gegeben hat. Und weil man so vorgehen muß, daß man den Zustand vor der Entstehung unserer gegenwärtigen Erde dadurch erkennen lernt, daß man dasjenige fixiert, was im Mond gedächtnismäßig erhalten geblieben ist, deshalb ist man gewohnt geworden, den Vorfahrenzustand unseres Erdenzustandes auch einen Mondzustand zu nennen. Allerdings, einen vollen Aufschluß über die ganze Sachlage bekommt man erst dann, wenn man aus dem hellseherischen Zustand, den man da entwickelt hat, um zu einer Art Erinnerungsbild des Planetensystems zu kommen, wiederum übergeht in den gewöhnlichen Bewußtseinszustand und sich versucht klarzumachen, worin der Unterschied besteht. Der Unterschied besteht dann darin, daß man versuchen muß, die beiden Impressionen miteinander irgendwie in Einklang zu bringen, und dieses Ineinklangbringen ist nur dadurch möglich, daß man überhaupt zunächst absieht von dem Mond. Denn der gewöhnliche äußere Blick des normalen Bewußtseins sagt uns ja nicht viel über den Mond. Sie wissen zwar, daß die äußere Astronomie mancherlei versucht über den Mond zu erkunden, aber im allgemeinen sagt die äußere Beobachtung ja nicht viel. Wir müssen vielmehr zum Vergleich eine gewisse hellseherische Beobachtung unserer eigenen Erde heranziehen, so wie sie gegenwärtig als der Himmelskörper ist, auf dem wir selber herumwandeln. Wenn wir alles Physische ausschließen, was uns in den verschiedenen Reichen der Natur vor das Auge tritt, und hellseherisch unsere Erde betrachten, dann zeigt sich uns, daß diese Erde, die ja als physischer Planet unmittelbar unter und um uns ist, sich wie ein fortentwickelter Zustand dessen erschließt, was als Mond vorhanden war. Und wenn wir dann die beiden Impressionen vergleichen, dann können wir uns fragen: Wie ist der eine Zustand aus dem anderen geworden? Und dann bekommen wir, ich möchte sagen wie von selbst, vor den hellseherischen Blick hingestellt die Arbeit, die geleistet worden ist, um einen alten Zustand unserer Erde, den wir eben charakterisiert haben als den Mondzustand, übergehen zu lassen in unseren gegenwärtigen Erdenzustand. Wir bekommen dann nämlich die Impression, daß diesen Übergang bewirkt hat eine derjenigen geistigen Wesenheiten oder eine Anzahl derselben, die wir in der Hierarchienordnung genannt haben die Geister der Form. So bekommen wir die Möglichkeit, in das Werden des Planeten, in seine früheren Zustände einzudringen. Die Frage ist nun: Können wir noch weiter zurückblicken? Wir müssen diese Betrachtungen schon anstellen aus dem Grunde, weil wir nur dadurch die geistigen Wesenheiten, die beteiligt sind an diesen Himmelskörpern, im richtigen Sinne verstehen werden.

[ 6 ] Ich habe Ihnen jetzt geschildert, was der Hellseher tun muß, um, wie man sagt, in der Akasha-Chronik zurückzukommen zu einem früheren Zustande unseres Planetensystems, denn dadurch, daß man den hellseherischen Blick auf den Mond fixiert hat, hat man einen früheren Zustand unseres Planetensystems festgehalten. Und wenn man den nun zu schildern versucht, dann kann man sagen, wie es sich mit unserem Planetensystem verhielt, bevor es unsere jetzige Erde gegeben hat. Und weil man so vorgehen muß, daß man den Zustand vor der Entstehung unserer gegenwärtigen Erde dadurch erkennen lernt, daß man dasjenige fixiert, was im Mond gedächtnismäßig erhalten geblieben ist, deshalb ist man gewohnt geworden, den Vorfahrenzustand unseres Erdenzustandes auch einen Mondzustand zu nennen. Allerdings, einen vollen Aufschluß über die ganze Sachlage bekommt man erst dann, wenn man aus dem hellseherischen Zustand, den man da entwickelt hat, um zu einer Art Erinnerungsbild des Planetensystems zu kommen, wiederum übergeht in den gewöhnlichen Bewußtseinszustand und sich versucht klarzumachen, worin der Unterschied besteht. Der Unterschied besteht dann darin, daß man versuchen muß, die beiden Impressionen miteinander irgendwie in Einklang zu bringen, und dieses Ineinklangbringen ist nur dadurch möglich, daß man überhaupt zunächst absieht von dem Mond. Denn der gewöhnliche äußere Blick des normalen Bewußtseins sagt uns ja nicht viel über den Mond. Sie wissen zwar, daß die äußere Astronomie mancherlei versucht über den Mond zu erkunden, aber im allgemeinen sagt die äußere Beobachtung ja nicht viel. Wir müssen vielmehr zum Vergleich eine gewisse hellseherische Beobachtung unserer eigenen Erde heranziehen, so wie sie gegenwärtig als der Himmelskörper ist, auf dem wir selber herumwandeln. Wenn wir alles Physische ausschließen, was uns in den verschiedenen Reichen der Natur vor das Auge tritt, und hellseherisch unsere Erde betrachten, dann zeigt sich uns, daß diese Erde, die ja als physischer Planet unmittelbar unter und um uns ist, sich wie ein fortentwickelter Zustand dessen erschließt, was als Mond vorhanden war. Und wenn wir dann die beiden Impressionen vergleichen, dann können wir uns fragen: Wie ist der eine Zustand aus dem anderen geworden? Und dann bekommen wir, ich möchte sagen wie von selbst, vor den hellseherischen Blick hingestellt die Arbeit, die geleistet worden ist, um einen alten Zustand unserer Erde, den wir eben charakterisiert haben als den Mondzustand, übergehen zu lassen in unseren gegenwärtigen Erdenzustand. Wir bekommen dann nämlich die Impression, daß diesen Übergang bewirkt hat eine derjenigen geistigen Wesenheiten oder eine Anzahl derselben, die wir in der Hierarchienordnung genannt haben die Geister der Form. So bekommen wir die Möglichkeit, in das Werden des Planeten, in seine früheren Zustände einzudringen. Die Frage ist nun: Können wir noch weiter zurückblicken? Wir müssen diese Betrachtungen schon anstellen aus dem Grunde, weil wir nur dadurch die geistigen Wesenheiten, die beteiligt sind an diesen Himmelskörpern, im richtigen Sinne verstehen werden.

[ 7 ] Wir müssen nun als einen zweiten Versuch hellseherischer Beobachtung noch einmal absehen von unserer Erde, auch absehen von unserem Monde, überhaupt von allem Mondhaften im ganzen Planetensystem, und, soweit wir das können, uns in den Zustand eines anderen Planeten oder einer Reihe von anderen Planeten versetzen und diese Zustände miteinander vergleichen. Wohlgemerkt, ich erzähle jetzt wirkliche Tatsachen, die im hellseherischen Bewußtsein auftreten können. Es kann der hellseherische Blick, wenn auch vielleicht nicht gleichzeitig — das lassen manchmal die Umstände nicht zu —, gerichtet werden auf andere Planeten unseres Planetensystems, und er kann kennenlernen, was sich ihm als Eindruck, als Impression ergibt von anderen Planeten unseres Planetensystems. Wenn man so einen oder den anderen Planeten oder mehtere betrachtet, dann ergibt sich noch nicht sonderlich viel, da bekommt man noch keine klare Vorstellung. Man bekommt aber sofort eine klare Vorstellung, wenn man in einer gewissen Weise mit seinen hellseherischen Eindrücken vorgeht. Ich will wiederum einen Vergleich wählen, damit uns das klarwerden kann, was ich eigentlich sagen will. Nehmen Sie einmal an, Sie würden sich an etwas erinnern, was Sie in Ihrem achtzehnten Lebensjahr erlebt haben, und Sie würden sich sagen: Aber in meinem achtzehnten Lebensjahre, da habe ich eben diesem Erlebnis gegenüber einen Standpunkt eingenommen, zu dem ich damals reif war. Ich werde vielleicht über die Sache klarerwerden, wenn ich mich noch an ein anderes Erlebnis erinnere. Ich habe ja über dieselbe Tatsache, an die ich mich da erinnert habe, etwas in meinem fünfundzwanzigsten Jahre erlebt. Ich will einmal die beiden Eindrücke miteinander vergleichen. — Versuchen Sie sich einmal klarzumachen, was Sie dadurch gewinnen im Leben, wenn Sie dieselben Dinge, die auseinanderliegen im Leben, miteinander vergleichen. Sie bekommen dann einen Gesamteindruck, wo immer das eine das andere beleuchtet, eins das andere aufklärt. Sie werden bei einem solchen Vergleichen eine Art arithmetischen Mittels bilden und eigentlich etwas ganz Neues hervorrufen an Vorstellungen aus dem Zusammenwirken Ihrer beiden Erinnerungsvorstellungen. So muß es der Heilseher machen, wenn es ihm gelungen ist, den hellseherischen Blick beeindrucken zu lassen, sagen wir, vom Mars, vom Merkur, von der Venus, von dem Jupiter und so weiter. Und er muß nun diese einzelnen Impressionen nicht als solche betrachten, sondern er muß diese einzelnen Impressionen miteinander vergleichen, aufeinander wirken lassen, sie miteinander in Verhältnis und Beziehung bringen. Wenn man sich dieser Arbeit unterzieht, dann bekommt man wiederum den Eindruck: Mit dem, was man da durch Vergleichung dieser Impressionen gewonnen hat, hat man wiederum etwas wie eine Erinnerungsvorstellung des Planetensystems vor sich. Es ist wieder kein Zustand, der in der Gegenwart möglich ist, aber ein Zustand, der in der Vergangenheit möglich sein muß, denn er drückt sich aus wie etwas, das in derselben Weise, wie ich das vorhin für den Mondzustand geschildert habe, Ursache ist zu demjenigen, was jetzt im Planetensystem besteht.

[ 7 ] Wir müssen nun als einen zweiten Versuch hellseherischer Beobachtung noch einmal absehen von unserer Erde, auch absehen von unserem Monde, überhaupt von allem Mondhaften im ganzen Planetensystem, und, soweit wir das können, uns in den Zustand eines anderen Planeten oder einer Reihe von anderen Planeten versetzen und diese Zustände miteinander vergleichen. Wohlgemerkt, ich erzähle jetzt wirkliche Tatsachen, die im hellseherischen Bewußtsein auftreten können. Es kann der hellseherische Blick, wenn auch vielleicht nicht gleichzeitig — das lassen manchmal die Umstände nicht zu —, gerichtet werden auf andere Planeten unseres Planetensystems, und er kann kennenlernen, was sich ihm als Eindruck, als Impression ergibt von anderen Planeten unseres Planetensystems. Wenn man so einen oder den anderen Planeten oder mehtere betrachtet, dann ergibt sich noch nicht sonderlich viel, da bekommt man noch keine klare Vorstellung. Man bekommt aber sofort eine klare Vorstellung, wenn man in einer gewissen Weise mit seinen hellseherischen Eindrücken vorgeht. Ich will wiederum einen Vergleich wählen, damit uns das klarwerden kann, was ich eigentlich sagen will. Nehmen Sie einmal an, Sie würden sich an etwas erinnern, was Sie in Ihrem achtzehnten Lebensjahr erlebt haben, und Sie würden sich sagen: Aber in meinem achtzehnten Lebensjahre, da habe ich eben diesem Erlebnis gegenüber einen Standpunkt eingenommen, zu dem ich damals reif war. Ich werde vielleicht über die Sache klarerwerden, wenn ich mich noch an ein anderes Erlebnis erinnere. Ich habe ja über dieselbe Tatsache, an die ich mich da erinnert habe, etwas in meinem fünfundzwanzigsten Jahre erlebt. Ich will einmal die beiden Eindrücke miteinander vergleichen. — Versuchen Sie sich einmal klarzumachen, was Sie dadurch gewinnen im Leben, wenn Sie dieselben Dinge, die auseinanderliegen im Leben, miteinander vergleichen. Sie bekommen dann einen Gesamteindruck, wo immer das eine das andere beleuchtet, eins das andere aufklärt. Sie werden bei einem solchen Vergleichen eine Art arithmetischen Mittels bilden und eigentlich etwas ganz Neues hervorrufen an Vorstellungen aus dem Zusammenwirken Ihrer beiden Erinnerungsvorstellungen. So muß es der Heilseher machen, wenn es ihm gelungen ist, den hellseherischen Blick beeindrucken zu lassen, sagen wir, vom Mars, vom Merkur, von der Venus, von dem Jupiter und so weiter. Und er muß nun diese einzelnen Impressionen nicht als solche betrachten, sondern er muß diese einzelnen Impressionen miteinander vergleichen, aufeinander wirken lassen, sie miteinander in Verhältnis und Beziehung bringen. Wenn man sich dieser Arbeit unterzieht, dann bekommt man wiederum den Eindruck: Mit dem, was man da durch Vergleichung dieser Impressionen gewonnen hat, hat man wiederum etwas wie eine Erinnerungsvorstellung des Planetensystems vor sich. Es ist wieder kein Zustand, der in der Gegenwart möglich ist, aber ein Zustand, der in der Vergangenheit möglich sein muß, denn er drückt sich aus wie etwas, das in derselben Weise, wie ich das vorhin für den Mondzustand geschildert habe, Ursache ist zu demjenigen, was jetzt im Planetensystem besteht.

[ 8 ] Nun hat dieser Eindruck, den man auf diese Weise bekommt, wirklich umfassende Eigentümlichkeiten. Was man so, ich möchte sagen, mit scheinbar recht trockenen Vorstellungen erzählen muß, das gehört eigentlich zu den allererhabensten Impressionen, die man überhaupt haben kann. Und wenn man sagen sollte, worin das Charakteristische dieses Eindrucks besteht, so kann man wieder nur einen Vergleich wählen. Ich muß gestehen, ich könnte Ihnen nicht gut irgend etwas anderes anführen als das, was ich jetzt anführen werde, wenn die Impression geschildert werden soll, die man auf die geschilderte Weise erhält.

[ 8 ] Nun hat dieser Eindruck, den man auf diese Weise bekommt, wirklich umfassende Eigentümlichkeiten. Was man so, ich möchte sagen, mit scheinbar recht trockenen Vorstellungen erzählen muß, das gehört eigentlich zu den allererhabensten Impressionen, die man überhaupt haben kann. Und wenn man sagen sollte, worin das Charakteristische dieses Eindrucks besteht, so kann man wieder nur einen Vergleich wählen. Ich muß gestehen, ich könnte Ihnen nicht gut irgend etwas anderes anführen als das, was ich jetzt anführen werde, wenn die Impression geschildert werden soll, die man auf die geschilderte Weise erhält.

[ 9 ] Ich weiß nicht, ob Sie schon im gewöhnlichen physischen Leben einmal den folgenden Eindruck gehabt haben. Nicht wahr, Sie haben ganz gewiß schon zuweilen geweint, waren zum Weinen traurig und mitleidsvoll mit Wesenheiten, die im physischen Leben um Sie herum sind. Aber man kann auch noch einen anderen Eindruck haben. Es gibt gewiß viele unter Ihnen, die jenen Eindruck kennen, der bisweilen kommt, wenn man eine hinreißende, ergreifende Schilderung in einem Kunstwerk, in einem Roman zum Beispiel vor sich hat und eine Szene liest, von der man, wenn man nur ein wenig sich besinnt, sogleich weiß, man hat ja keine Realität vor sich, aber die vollsten Tränen quellen aus den Augen. Man kommt nicht in die Gelegenheit, nachzudenken darüber, ob man eine Realität vor sich hat oder nicht, sondern man nimmt das, was einem nur geschildert wird, was man nur in Gedanken, in der Empfindung aufnimmt, so, daß es wie eine Realität wirkt, daß es aus uns Tränenströme herauspreßt. Wer jemals diesen Eindruck gehabt hat, der hat ein wenig eine Vorstellung davon, was es heißt, durch ein Geistiges, bei dem man gar nicht in die Verlegenheit kommt zu fragen, ob eine sinnliche Realität zugrunde liegt, wie inspiriert zu einer Impression zu kommen, zu einer solchen Impression, bei der man gar nicht nach irgend etwas anderem fragt, als was einen ergreift und zusammenführt mit sich selber, wovon man nur innerlich erfüllt ist und dennoch auch erfüllt wie von irgendeinem normalen Wahrnehmungsakt des normalen Bewußtseins.

[ 9 ] Ich weiß nicht, ob Sie schon im gewöhnlichen physischen Leben einmal den folgenden Eindruck gehabt haben. Nicht wahr, Sie haben ganz gewiß schon zuweilen geweint, waren zum Weinen traurig und mitleidsvoll mit Wesenheiten, die im physischen Leben um Sie herum sind. Aber man kann auch noch einen anderen Eindruck haben. Es gibt gewiß viele unter Ihnen, die jenen Eindruck kennen, der bisweilen kommt, wenn man eine hinreißende, ergreifende Schilderung in einem Kunstwerk, in einem Roman zum Beispiel vor sich hat und eine Szene liest, von der man, wenn man nur ein wenig sich besinnt, sogleich weiß, man hat ja keine Realität vor sich, aber die vollsten Tränen quellen aus den Augen. Man kommt nicht in die Gelegenheit, nachzudenken darüber, ob man eine Realität vor sich hat oder nicht, sondern man nimmt das, was einem nur geschildert wird, was man nur in Gedanken, in der Empfindung aufnimmt, so, daß es wie eine Realität wirkt, daß es aus uns Tränenströme herauspreßt. Wer jemals diesen Eindruck gehabt hat, der hat ein wenig eine Vorstellung davon, was es heißt, durch ein Geistiges, bei dem man gar nicht in die Verlegenheit kommt zu fragen, ob eine sinnliche Realität zugrunde liegt, wie inspiriert zu einer Impression zu kommen, zu einer solchen Impression, bei der man gar nicht nach irgend etwas anderem fragt, als was einen ergreift und zusammenführt mit sich selber, wovon man nur innerlich erfüllt ist und dennoch auch erfüllt wie von irgendeinem normalen Wahrnehmungsakt des normalen Bewußtseins.

[ 10 ] Von solch einer Impression muß man sprechen, wenn man den Zustand schildern will, der einen überkommt, wenn man die Impressionen, die das hellseherische Bewußtsein von den einzelnen Planeten erhält, miteinander vergleicht. Da ist alles, was man erlebt, so, daß es nur durch unser Inneres wirkt, wie ein seelischer Eindruck. Und man bekommt dann einen ganz realen Begriff von dem, was eigentlich eine Inspiration ist, wenn man Dinge weiß, für die es nur einen Impuls des Wissens von innen aus gibt. Niemand versteht zum Beispiel den Inhalt der Evangelien wirklich, der sie nicht vergleichen kann in bezug auf ihren Eindruck mit einem solchen Eindruck, wie er jetzt eben geschildert worden ist. Denn die Evangelien sind aus Inspirationen heraus geschrieben; nur muß man dann auf ihre ursprünglichen Texte zurückgehen. Aber noch viel großartiger und gewaltiger ist der Eindruck, den man auf die geschilderte Weise durch eine Vergleichung der Impressionen von den einzelnen Planeten aus erhält.

[ 10 ] Von solch einer Impression muß man sprechen, wenn man den Zustand schildern will, der einen überkommt, wenn man die Impressionen, die das hellseherische Bewußtsein von den einzelnen Planeten erhält, miteinander vergleicht. Da ist alles, was man erlebt, so, daß es nur durch unser Inneres wirkt, wie ein seelischer Eindruck. Und man bekommt dann einen ganz realen Begriff von dem, was eigentlich eine Inspiration ist, wenn man Dinge weiß, für die es nur einen Impuls des Wissens von innen aus gibt. Niemand versteht zum Beispiel den Inhalt der Evangelien wirklich, der sie nicht vergleichen kann in bezug auf ihren Eindruck mit einem solchen Eindruck, wie er jetzt eben geschildert worden ist. Denn die Evangelien sind aus Inspirationen heraus geschrieben; nur muß man dann auf ihre ursprünglichen Texte zurückgehen. Aber noch viel großartiger und gewaltiger ist der Eindruck, den man auf die geschilderte Weise durch eine Vergleichung der Impressionen von den einzelnen Planeten aus erhält.

[ 11 ] Das ist das eine, was ich über diesen Eindruck sagen möchte. Das zweite ist, daß man diesen Eindruck nicht ungestört und ungehemmt bekommen kann, wenn man nicht fähig ist, wenigstens für Augenblicke — es ist ja in unserem gegenwärtigen Zeitenzyklus für länger als für Augenblicke kaum jemand dessen fähig — restlos nur Mitleid und Liebe zu fühlen, restlos den Egoismus ganz aus der Seele zu verdrängen, denn jeder Grad von Egoismus, mit dem sich dieser Eindruck vereinigt, wirkt sogleich betäubend, und man bekommt sogleich statt dessen, was ich geschildert habe, einen Zustand wie Betäubung, wie Niedergeschlagenheit des Bewußtseins. Das Bewußtsein verdunkelt sich dann sofort. Daher gehört es zu gleicher Zeit zu den seligsten Erlebnissen, solch einen Eindruck zu bekommen.

[ 11 ] Das ist das eine, was ich über diesen Eindruck sagen möchte. Das zweite ist, daß man diesen Eindruck nicht ungestört und ungehemmt bekommen kann, wenn man nicht fähig ist, wenigstens für Augenblicke — es ist ja in unserem gegenwärtigen Zeitenzyklus für länger als für Augenblicke kaum jemand dessen fähig — restlos nur Mitleid und Liebe zu fühlen, restlos den Egoismus ganz aus der Seele zu verdrängen, denn jeder Grad von Egoismus, mit dem sich dieser Eindruck vereinigt, wirkt sogleich betäubend, und man bekommt sogleich statt dessen, was ich geschildert habe, einen Zustand wie Betäubung, wie Niedergeschlagenheit des Bewußtseins. Das Bewußtsein verdunkelt sich dann sofort. Daher gehört es zu gleicher Zeit zu den seligsten Erlebnissen, solch einen Eindruck zu bekommen.

[ 12 ] Wenn man nun das Glück hat, solch einen Eindruck zu bekommen, dann stellt sich etwas ganz Eigentümliches ein. Man mag dann tun, was man will: Es ist die Sonne nicht mehr als Sonne aufzufinden für das Bewußtsein. So wie die Sonne für andere Zustände des Bewußtseins aufzufinden ist, so ist sie nicht mehr aufzufinden. Die Sonne hört auf, etwas Abgesondertes zu sein. Nur erst, wenn wir uns ein wenig zurechtfinden, dann bekommen wir den Eindruck: Wir haben ja da etwas vor uns, einen Zustand, für den eine abgesonderte Sonne eigentlich keinen Sinn mehr hat. Denn das Ganze, was da vor unsere okkulten Augen tritt, das können wir wiederum nur haben, wenn wir von unserem ganzen heutigen Planetensystem absehen und uns einstellen auf unsere gegenwärtige Sonne, das heisst, wenn wir den physischen Eindruck auch der Sonne tilgen. Man kann das ja am besten tun, wenn man versucht, den okkulten Eindruck von der Sonne nicht bei Tag zu haben, sondern bei Nacht. Für den okkulten Eindruck ist natürlich die Tatsache, daß bei Nacht die physische Erde vor der Sonne steht, kein Grund, keine Impression von der Sonne zu haben, denn die physische Erde ist zwar etwas Undurchsichtiges für physische Augen, aber nicht für die okkulten Augen. Im Gegenteil, wenn man bei vollem, hellem Tageslicht versucht, den okkulten Blick auf die Sonne zu richten, so sind die Störungen doch so groß, daß man kaum ohne physische Schädigung zu einem guten okkulten Eindruck von der Sonne gelangen kann. Daher ist auch in den alten Mysterien gar nicht versucht worden, die Schüler etwa bei Tag zu einem okkulten Eindruck von der Sonne kommen zu lassen, sondern man hat sie so unterwiesen, daß sie okkult die Sonne gerade dann kennenlernten in ihrer Eigentümlichkeit, wenn sie für das physische Auge am wenigsten zu sehen ist, nämlich um Mitternacht. Sie sind angeleitet worden, durch die physische Erde hindurch gerade um Mitternacht den okkulten Blick auf die Sonne zu richten. Daher finden Sie unter den mancherlei Beschreibungen, die geblieben sind von antiken Mysterien, unter den Dingen, die heute meist nicht verstanden werden, zum Beispiel in den ägyptischen Mysterien, den Satz: Der Schüler muß die Sonne um Mitternacht sehen.

[ 12 ] Wenn man nun das Glück hat, solch einen Eindruck zu bekommen, dann stellt sich etwas ganz Eigentümliches ein. Man mag dann tun, was man will: Es ist die Sonne nicht mehr als Sonne aufzufinden für das Bewußtsein. So wie die Sonne für andere Zustände des Bewußtseins aufzufinden ist, so ist sie nicht mehr aufzufinden. Die Sonne hört auf, etwas Abgesondertes zu sein. Nur erst, wenn wir uns ein wenig zurechtfinden, dann bekommen wir den Eindruck: Wir haben ja da etwas vor uns, einen Zustand, für den eine abgesonderte Sonne eigentlich keinen Sinn mehr hat. Denn das Ganze, was da vor unsere okkulten Augen tritt, das können wir wiederum nur haben, wenn wir von unserem ganzen heutigen Planetensystem absehen und uns einstellen auf unsere gegenwärtige Sonne, das heisst, wenn wir den physischen Eindruck auch der Sonne tilgen. Man kann das ja am besten tun, wenn man versucht, den okkulten Eindruck von der Sonne nicht bei Tag zu haben, sondern bei Nacht. Für den okkulten Eindruck ist natürlich die Tatsache, daß bei Nacht die physische Erde vor der Sonne steht, kein Grund, keine Impression von der Sonne zu haben, denn die physische Erde ist zwar etwas Undurchsichtiges für physische Augen, aber nicht für die okkulten Augen. Im Gegenteil, wenn man bei vollem, hellem Tageslicht versucht, den okkulten Blick auf die Sonne zu richten, so sind die Störungen doch so groß, daß man kaum ohne physische Schädigung zu einem guten okkulten Eindruck von der Sonne gelangen kann. Daher ist auch in den alten Mysterien gar nicht versucht worden, die Schüler etwa bei Tag zu einem okkulten Eindruck von der Sonne kommen zu lassen, sondern man hat sie so unterwiesen, daß sie okkult die Sonne gerade dann kennenlernten in ihrer Eigentümlichkeit, wenn sie für das physische Auge am wenigsten zu sehen ist, nämlich um Mitternacht. Sie sind angeleitet worden, durch die physische Erde hindurch gerade um Mitternacht den okkulten Blick auf die Sonne zu richten. Daher finden Sie unter den mancherlei Beschreibungen, die geblieben sind von antiken Mysterien, unter den Dingen, die heute meist nicht verstanden werden, zum Beispiel in den ägyptischen Mysterien, den Satz: Der Schüler muß die Sonne um Mitternacht sehen.

[ 13 ] Was alles ist von dilettantischer Seite aufgebracht worden, um durch allerlei nette und liebenswürdige Symbole zu erklären, was es heißt, die Sonne um Mitternacht sehen. Gewöhnlich hat man keine Ahnung, daß man am richtigsten die Dinge versteht, die in den okkulten Schriften mitgeteilt sind, wenn man so wenig als möglich sich bemüht, sie symbolisch auszudeuten, sondern wenn man sie so wörtlich als möglich nimmt. Und zu den symbolischen Ausdeutungen fühlt sich gewöhnlich nur der Mensch der neueren Zeit veranlaßt, weil das gegenwärtige Bewußtsein nicht mehr recht eingestellt ist auf ein Verständnis dieser alten Tatsachen. Für diejenigen, die genauer nachdenken, sollte überall klarsein, daß man in alten Schriften recht sehr gewohnt war, genau zu sprechen. Ich möchte da nur gleichsam wie in Parenthese auf eines aufmerksam machen, was in dem vorgestrigen Öffentlichen Vortrag hätte eingefügt werden können bei der Betrachtung der Kriemhilde. Es wird ja erzählt, sie habe, nachdem Siegfried tot war, den Nibelungenhort für sich gehabt und hätte Gutes damit getan, und dann hätte ihn Hagen ihr genommen und in den Rhein versenkt, und als sie ihn später wieder forderte von Hagen, unten bei dem König Etzel, da verriet er ihr den Ort nicht, wo er lag. Ja, sehen Sie, diese Stelle steht ausführlich in der Nibelungensage, um Licht zu verbreiten über gewisse Dinge. Ich habe bei symbolischen Erklärern der Nibelungensage wahrhaft geistvolle, übergeistvolle Auseinandersetzungen gefunden, die erzählen sollten, was alles das zu bedeuten hat. Bei dem einen sollte der Nibelungenschatz dies, bei dem anderen jenes bedeuten. Ich gestehe, es wirkt manchmal überwältigend geistvoll, was aufgebracht wird zu solchen Erklärungen. Meistens wird der Nibelungenschatz als Symbol für dieses oder jenes Geistige erklärt. Erstens ist es aber überhaupt schwer, mit bloßen Symbolen Kranke zu heilen, zweitens kann man Symbole nicht dadurch vor jemand verstecken, also auch vor der Kriemhilde nicht, daß man sie etwa in den Rhein wirft. Wenigstens kann ich mir nicht recht vorstellen, dad man ein Symbolum von der Art, wie es manche Erklärer anführen, in den Rhein versenkt. Überhaupt kann ich mir schwer vorstellen, daß jemandem etwas äußerlich weggenommen werden könnte, was nur symbolisch erklärt werden kann. Derjenige freilich, der die Dinge kennt, weiß, daß es sich um etwas ganz Besonderes handelte, um etwas, was wir jetzt nennen würden einen Talisman, einen ganz physischen Talisman, der nur in der Weise hergestellt worden ist, daß seine ganze Substanz zusammengestellt war aus Gold. Aber dieses Gold war gewonnen nur aus Schwemmland, nur aus dem, was das Wasser angeschwemmt hatte im Flußsand, und all die Kraft, welche gerade dieses Schwemmgold hat, war noch dazu zusammengefaßt — jetzt tritt das Symbolum ein — in der Form des Talismans, und die Wirkung dieses Talismans auf Kriemhilde erzeugte in ihr die Kräfte, durch die sie Kranke heilen konnte und dergleichen. Diesen Talisman konnte Hagen tatsächlich vor ihr verstecken und ihr den Ort später verheimlichen. Da hat man es tatsächlich mit einem physischen Ding, mit einem ganz realen Ding zu tun, da ihm nur durch die besondere Art seiner Herstellung okkulte Kräfte eigen waren.

[ 13 ] Was alles ist von dilettantischer Seite aufgebracht worden, um durch allerlei nette und liebenswürdige Symbole zu erklären, was es heißt, die Sonne um Mitternacht sehen. Gewöhnlich hat man keine Ahnung, daß man am richtigsten die Dinge versteht, die in den okkulten Schriften mitgeteilt sind, wenn man so wenig als möglich sich bemüht, sie symbolisch auszudeuten, sondern wenn man sie so wörtlich als möglich nimmt. Und zu den symbolischen Ausdeutungen fühlt sich gewöhnlich nur der Mensch der neueren Zeit veranlaßt, weil das gegenwärtige Bewußtsein nicht mehr recht eingestellt ist auf ein Verständnis dieser alten Tatsachen. Für diejenigen, die genauer nachdenken, sollte überall klarsein, daß man in alten Schriften recht sehr gewohnt war, genau zu sprechen. Ich möchte da nur gleichsam wie in Parenthese auf eines aufmerksam machen, was in dem vorgestrigen Öffentlichen Vortrag hätte eingefügt werden können bei der Betrachtung der Kriemhilde. Es wird ja erzählt, sie habe, nachdem Siegfried tot war, den Nibelungenhort für sich gehabt und hätte Gutes damit getan, und dann hätte ihn Hagen ihr genommen und in den Rhein versenkt, und als sie ihn später wieder forderte von Hagen, unten bei dem König Etzel, da verriet er ihr den Ort nicht, wo er lag. Ja, sehen Sie, diese Stelle steht ausführlich in der Nibelungensage, um Licht zu verbreiten über gewisse Dinge. Ich habe bei symbolischen Erklärern der Nibelungensage wahrhaft geistvolle, übergeistvolle Auseinandersetzungen gefunden, die erzählen sollten, was alles das zu bedeuten hat. Bei dem einen sollte der Nibelungenschatz dies, bei dem anderen jenes bedeuten. Ich gestehe, es wirkt manchmal überwältigend geistvoll, was aufgebracht wird zu solchen Erklärungen. Meistens wird der Nibelungenschatz als Symbol für dieses oder jenes Geistige erklärt. Erstens ist es aber überhaupt schwer, mit bloßen Symbolen Kranke zu heilen, zweitens kann man Symbole nicht dadurch vor jemand verstecken, also auch vor der Kriemhilde nicht, daß man sie etwa in den Rhein wirft. Wenigstens kann ich mir nicht recht vorstellen, dad man ein Symbolum von der Art, wie es manche Erklärer anführen, in den Rhein versenkt. Überhaupt kann ich mir schwer vorstellen, daß jemandem etwas äußerlich weggenommen werden könnte, was nur symbolisch erklärt werden kann. Derjenige freilich, der die Dinge kennt, weiß, daß es sich um etwas ganz Besonderes handelte, um etwas, was wir jetzt nennen würden einen Talisman, einen ganz physischen Talisman, der nur in der Weise hergestellt worden ist, daß seine ganze Substanz zusammengestellt war aus Gold. Aber dieses Gold war gewonnen nur aus Schwemmland, nur aus dem, was das Wasser angeschwemmt hatte im Flußsand, und all die Kraft, welche gerade dieses Schwemmgold hat, war noch dazu zusammengefaßt — jetzt tritt das Symbolum ein — in der Form des Talismans, und die Wirkung dieses Talismans auf Kriemhilde erzeugte in ihr die Kräfte, durch die sie Kranke heilen konnte und dergleichen. Diesen Talisman konnte Hagen tatsächlich vor ihr verstecken und ihr den Ort später verheimlichen. Da hat man es tatsächlich mit einem physischen Ding, mit einem ganz realen Ding zu tun, da ihm nur durch die besondere Art seiner Herstellung okkulte Kräfte eigen waren.

[ 14 ] Ich habe das nur als ein Beispiel angeführt, um Ihnen zu zeigen, wie man oftmals in alten Schriften solche Dinge zu verstehen hat. So hat man auch den Ausdruck wörtlich zu nehmen: die Sonne um Mitternacht sehen. Man bekommt also von der Sonne den okkulten Eindruck am allerbesten dann, wenn man gar nicht sich stören läßt vom physischen Eindruck, das heißt, wenn man überhaupt nichts vom Sonnenlicht sieht, sondern in der Nacht die Sonne betrachtet. Da bekommt man den Eindruck von der gegenwärtigen Sonne, und der ist bis zu einem sehr hohen Grade ähnlich dem, was sich durch jene Impression ergibt, die vorhin geschildert wurde. Es ergibt sich eben durch alles das, was ich Ihnen geschildert habe, die Impression eines noch früheren Zustandes unseres ganzen Planetensystems, dem auch unsere Erde angehört, eines Zustandes, wo eine abgesonderte Sonne nicht vorhanden war, dagegen das ganze Planetensystem in einer gewissen Weise Sonne war und auch die Substanz unserer Erde enthielt. Diesen Zustand, der also gleichzeitig der Zustand unserer Erde war, bezeichnet man deshalb als den Sonnenzustand. So daß wir sagen können: Unsere Erde war, bevor sie Erde geworden ist, in einem Mondzustand, bevor sie Mond war, in einem Sonnenzustand.

[ 14 ] Ich habe das nur als ein Beispiel angeführt, um Ihnen zu zeigen, wie man oftmals in alten Schriften solche Dinge zu verstehen hat. So hat man auch den Ausdruck wörtlich zu nehmen: die Sonne um Mitternacht sehen. Man bekommt also von der Sonne den okkulten Eindruck am allerbesten dann, wenn man gar nicht sich stören läßt vom physischen Eindruck, das heißt, wenn man überhaupt nichts vom Sonnenlicht sieht, sondern in der Nacht die Sonne betrachtet. Da bekommt man den Eindruck von der gegenwärtigen Sonne, und der ist bis zu einem sehr hohen Grade ähnlich dem, was sich durch jene Impression ergibt, die vorhin geschildert wurde. Es ergibt sich eben durch alles das, was ich Ihnen geschildert habe, die Impression eines noch früheren Zustandes unseres ganzen Planetensystems, dem auch unsere Erde angehört, eines Zustandes, wo eine abgesonderte Sonne nicht vorhanden war, dagegen das ganze Planetensystem in einer gewissen Weise Sonne war und auch die Substanz unserer Erde enthielt. Diesen Zustand, der also gleichzeitig der Zustand unserer Erde war, bezeichnet man deshalb als den Sonnenzustand. So daß wir sagen können: Unsere Erde war, bevor sie Erde geworden ist, in einem Mondzustand, bevor sie Mond war, in einem Sonnenzustand.

[ 15 ] Einen entsprechenden Eindruck für einen noch früheren Zustand unseres Erdenplaneten würde man bekommen, wenn man versuchte, einen okkulten Eindruck von derjenigen Kategorie von Himmelskörpern zu gewinnen, über die gestern am Schluß des Vortrages gesprochen worden ist: von den Kometen. Das Genauere zu schildern würde unsere Zeit zu sehr in Anspruch nehmen, methodisch aber stellt es sich ähnlich dar wie das schon Geschilderte. Wenn wir nun wiederum vergleichen dasjenige, was wir hier durch die okkulte Wahrnehmung des kometarischen Lebens bekommen, mit der Vorstellung — jetzt handelt es sich darum, daß wir uns eine gewisse Vorstellung machen müssen, denn mit etwas Gegenwättigem läßt sich die Erinnerungsvorstellung, die man da bekommt, nicht gut vergleichen —, so erhält man unmittelbar den Eindruck, weiter kann man nicht gehen, man habe eine Impression bekommen von einem noch vor dem Sonnenzustand zurückliegenden Zustand, den man aus gewissen Gründen den Saturnzustand nennt. So sehen Sie, wie unsere inneren Erlebnisse, die wir am Planetensystem haben können, für den Okkultisten ausschlaggebend sind für die Vorstellung, die er sich macht von diesem Planetensystem.

[ 15 ] Einen entsprechenden Eindruck für einen noch früheren Zustand unseres Erdenplaneten würde man bekommen, wenn man versuchte, einen okkulten Eindruck von derjenigen Kategorie von Himmelskörpern zu gewinnen, über die gestern am Schluß des Vortrages gesprochen worden ist: von den Kometen. Das Genauere zu schildern würde unsere Zeit zu sehr in Anspruch nehmen, methodisch aber stellt es sich ähnlich dar wie das schon Geschilderte. Wenn wir nun wiederum vergleichen dasjenige, was wir hier durch die okkulte Wahrnehmung des kometarischen Lebens bekommen, mit der Vorstellung — jetzt handelt es sich darum, daß wir uns eine gewisse Vorstellung machen müssen, denn mit etwas Gegenwättigem läßt sich die Erinnerungsvorstellung, die man da bekommt, nicht gut vergleichen —, so erhält man unmittelbar den Eindruck, weiter kann man nicht gehen, man habe eine Impression bekommen von einem noch vor dem Sonnenzustand zurückliegenden Zustand, den man aus gewissen Gründen den Saturnzustand nennt. So sehen Sie, wie unsere inneren Erlebnisse, die wir am Planetensystem haben können, für den Okkultisten ausschlaggebend sind für die Vorstellung, die er sich macht von diesem Planetensystem.

[ 16 ] Und jetzt wollen wir einmal für eine kurze Zeit abgehen vom Planetensystem. Alles, was ich bis jetzt vorgebracht habe, war vorgebracht zu dem Zweck und dem Ziel, zu gipfeln in einer Gesamtschilderung der Wirkungsweisen der geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern. Wir müssen aber, da die Himmelskörper gleichsam zusammengesetzt sind aus den Naturreichen, jetzt, wenigstens annähernd, uns auch vom Standpunkt des Okkultisten aus eine Vorstellung verschaffen über den nächsten Tatbestand, der sich dem okkulten Blick gegenüber ergibt, wenn wir die einzelnen Naturreiche auf uns wirken lassen.

[ 16 ] Und jetzt wollen wir einmal für eine kurze Zeit abgehen vom Planetensystem. Alles, was ich bis jetzt vorgebracht habe, war vorgebracht zu dem Zweck und dem Ziel, zu gipfeln in einer Gesamtschilderung der Wirkungsweisen der geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern. Wir müssen aber, da die Himmelskörper gleichsam zusammengesetzt sind aus den Naturreichen, jetzt, wenigstens annähernd, uns auch vom Standpunkt des Okkultisten aus eine Vorstellung verschaffen über den nächsten Tatbestand, der sich dem okkulten Blick gegenüber ergibt, wenn wir die einzelnen Naturreiche auf uns wirken lassen.

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[ 17 ] Gehen wir bei der Betrachtung der einzelnen Naturreiche zunächst vom Menschen aus. Sie wissen, wenn wir den Menschen betrachten, so reden wir davon, daß der Mensch besteht aus physischem Leib, ätherischem Leib, astralischem Leib und dem, was wir die Ichheit, das Ich selber nennen. Diese viergliedrige menschliche Wesenheit, wo ist sie zunächst für die geisteswissenschaftliche Betrachtung? Nun sehen Sie, diese viergliedrige menschliche Wesenheit ist in der physischen Welt, denn alles das, was jetzt aufgezählt worden ist vom Menschen, wirkt innerhalb der physischen Welt auf uns. Nun wollen wir einmal übergehen zu der tierischen Welt. Wenn wir das Tier betrachten, dann ist es ja ganz zweifellos, daß wir ebenso bei dem Tier einen physischen Leib innerhalb unserer gewöhnlichen physischen Sinneswelt finden wie auch beim Menschen. Daran kann kein Zweifel sein. Ebenso aber müssen wir auch dem Tier einen ätherischen und astralischen Leib zuschreiben, denn wir schreiben ja innerhalb der physischen Welt dem Menschen einen ätherischen Leib zu, weil sein physischer Leib allein innerhalb der physischen Welt eigentlich eine unmögliche Sache ist. Das stellt sich sogleich heraus, wenn der Mensch durch die Pforte des Todes gegangen ist. Da ist sein physischer Leib allein in der physischen Welt, da zerfällt er, da ist er seinen eigenen Kräften überlassen. Während der Mensch lebt, muß daher ein fortwährender Kämpfer gegen den Zerfall des physischen Leibes vorhanden sein, und das ist der ätherische Leib, den erst das okkulte Bewußtsein wirklich sieht. Dasselbe Verhältnis ist auch beim Tiere vorhanden, so daß wir ihm einen ätherischen Leib zuschreiben müssen in der physischen Welt. Weil wir uns klar sind, daß die Tatsachen und Dinge auf den Menschen nicht nur Wirkungen ausüben, sondern daß sie in ihm sich spiegeln, daß sie in ihm etwas hervorrufen, was man eine innere Spiegelung nennen kann, deshalb schreiben wir dem Menschen den astralischen Leib zu; der okkulte Blick nimmt ihn wahr. Genau dasselbe ist aber beim Tiere der Fall. Während die Pflanze zum Beispiel keinen Schrei entwickelt, wenn ein äußerer Eindruck auf sie gemacht wird, läßt sich das Tier im Schrei vernehmen, das heißt, ein solcher äußerer Eindruck tritt auch als inneres Erlebnis zutage. Der okkulte Blick lehrt uns, daß dieses innere Erlebnis nur möglich ist, wenn ein astralischer Leib da ist. Von einem Ich jedoch beim Tier zu sprechen, wenn man innerhalb der Erscheinungen der physischen Welt bleibt, das hat höchstens einen Sinn für gewisse moderne Naturphilosophen, die rein nach der Analogie gehen. Wenn man aber bloß nach Analogien vorgeht, dann kann man wirklich alles mögliche behaupten. Es gibt ja heute sogar Theosophen, denen es einen gewissen Respekt einflößt, wenn ein Naturbetrachter, der etwas bekannter geworden ist, Raoul France, den Pflanzen eine Seele zuschreibt und dann nicht unterscheidet zwischen dem, was man beim Tier und was man bei der Pflanze als Seele bezeichnet. Er findet nämlich, was ja richtig ist, daß es gewisse Pflanzen gibt, die, wenn ein kleines Insekt in ihre Nähe kommt, die Blätter so zusammenlegen, daß sie dieses kleine Insekt anziehen und auffressen. Solch ein äußerlicher Beobachter sagt sich also: Wo in der Natur äußerlich die Tatsache eintritt, die analog ausschaut dem Heranziehen von Nahrungsmitteln und dem Verzehren derselben, da muß etwas Ähnliches vorliegen wie bei Wesenheiten, die aus einem inneren Seelenhaften heraus diese Dinge heranziehen und verzehren. Nun, ich kenne etwas, was auch kleine Wesenheiten anzieht, dem man aber ganz gewiß nicht nach dem Muster moderner Naturphilosophen eine Seele zuschreiben wird. Das ist nämlich eine mit Speck gespickte Mausefalle. Die zieht auch kleine Wesen heran, und wenn man nach der Methode von solchen Naturphilosophen vorgeht, dann muß man ebenso, wie man der Venusfliegenfalle, Dionaea muscipula, eine Seele zuschreibt, der Mausefalle eine Seele zuschreiben; denn sie zieht Mäuse an, wenn sie gut mit Speck versehen ist. — Alle diese Betrachter, die nicht bloß auf das Äußerliche gehen, dürften durchaus jene Sehnsucht nicht verlieren, welche bei vielen spirituell Gesinnten vorhanden ist, und sich zufrieden geben, wenn nur ein wenig vom Geiste gesprochen wird.

[ 17 ] Gehen wir bei der Betrachtung der einzelnen Naturreiche zunächst vom Menschen aus. Sie wissen, wenn wir den Menschen betrachten, so reden wir davon, daß der Mensch besteht aus physischem Leib, ätherischem Leib, astralischem Leib und dem, was wir die Ichheit, das Ich selber nennen. Diese viergliedrige menschliche Wesenheit, wo ist sie zunächst für die geisteswissenschaftliche Betrachtung? Nun sehen Sie, diese viergliedrige menschliche Wesenheit ist in der physischen Welt, denn alles das, was jetzt aufgezählt worden ist vom Menschen, wirkt innerhalb der physischen Welt auf uns. Nun wollen wir einmal übergehen zu der tierischen Welt. Wenn wir das Tier betrachten, dann ist es ja ganz zweifellos, daß wir ebenso bei dem Tier einen physischen Leib innerhalb unserer gewöhnlichen physischen Sinneswelt finden wie auch beim Menschen. Daran kann kein Zweifel sein. Ebenso aber müssen wir auch dem Tier einen ätherischen und astralischen Leib zuschreiben, denn wir schreiben ja innerhalb der physischen Welt dem Menschen einen ätherischen Leib zu, weil sein physischer Leib allein innerhalb der physischen Welt eigentlich eine unmögliche Sache ist. Das stellt sich sogleich heraus, wenn der Mensch durch die Pforte des Todes gegangen ist. Da ist sein physischer Leib allein in der physischen Welt, da zerfällt er, da ist er seinen eigenen Kräften überlassen. Während der Mensch lebt, muß daher ein fortwährender Kämpfer gegen den Zerfall des physischen Leibes vorhanden sein, und das ist der ätherische Leib, den erst das okkulte Bewußtsein wirklich sieht. Dasselbe Verhältnis ist auch beim Tiere vorhanden, so daß wir ihm einen ätherischen Leib zuschreiben müssen in der physischen Welt. Weil wir uns klar sind, daß die Tatsachen und Dinge auf den Menschen nicht nur Wirkungen ausüben, sondern daß sie in ihm sich spiegeln, daß sie in ihm etwas hervorrufen, was man eine innere Spiegelung nennen kann, deshalb schreiben wir dem Menschen den astralischen Leib zu; der okkulte Blick nimmt ihn wahr. Genau dasselbe ist aber beim Tiere der Fall. Während die Pflanze zum Beispiel keinen Schrei entwickelt, wenn ein äußerer Eindruck auf sie gemacht wird, läßt sich das Tier im Schrei vernehmen, das heißt, ein solcher äußerer Eindruck tritt auch als inneres Erlebnis zutage. Der okkulte Blick lehrt uns, daß dieses innere Erlebnis nur möglich ist, wenn ein astralischer Leib da ist. Von einem Ich jedoch beim Tier zu sprechen, wenn man innerhalb der Erscheinungen der physischen Welt bleibt, das hat höchstens einen Sinn für gewisse moderne Naturphilosophen, die rein nach der Analogie gehen. Wenn man aber bloß nach Analogien vorgeht, dann kann man wirklich alles mögliche behaupten. Es gibt ja heute sogar Theosophen, denen es einen gewissen Respekt einflößt, wenn ein Naturbetrachter, der etwas bekannter geworden ist, Raoul France, den Pflanzen eine Seele zuschreibt und dann nicht unterscheidet zwischen dem, was man beim Tier und was man bei der Pflanze als Seele bezeichnet. Er findet nämlich, was ja richtig ist, daß es gewisse Pflanzen gibt, die, wenn ein kleines Insekt in ihre Nähe kommt, die Blätter so zusammenlegen, daß sie dieses kleine Insekt anziehen und auffressen. Solch ein äußerlicher Beobachter sagt sich also: Wo in der Natur äußerlich die Tatsache eintritt, die analog ausschaut dem Heranziehen von Nahrungsmitteln und dem Verzehren derselben, da muß etwas Ähnliches vorliegen wie bei Wesenheiten, die aus einem inneren Seelenhaften heraus diese Dinge heranziehen und verzehren. Nun, ich kenne etwas, was auch kleine Wesenheiten anzieht, dem man aber ganz gewiß nicht nach dem Muster moderner Naturphilosophen eine Seele zuschreiben wird. Das ist nämlich eine mit Speck gespickte Mausefalle. Die zieht auch kleine Wesen heran, und wenn man nach der Methode von solchen Naturphilosophen vorgeht, dann muß man ebenso, wie man der Venusfliegenfalle, Dionaea muscipula, eine Seele zuschreibt, der Mausefalle eine Seele zuschreiben; denn sie zieht Mäuse an, wenn sie gut mit Speck versehen ist. — Alle diese Betrachter, die nicht bloß auf das Äußerliche gehen, dürften durchaus jene Sehnsucht nicht verlieren, welche bei vielen spirituell Gesinnten vorhanden ist, und sich zufrieden geben, wenn nur ein wenig vom Geiste gesprochen wird.

[ 18 ] Gerade innerhalb der deutschen Literatur ist in dieser Beziehung, wie manche sagen, viel Schönes zutage gefördert, wie der Okkultist sagen würde, viel Unfug getrieben worden. Ebensowenig wie man bei der Venusfliegenfalle oder irgendeiner anderen Pflanze von einem der tierischen Seele ähnlichen Seelenwesen sprechen kann, ebensowenig kann man bei unbefangenem Blicke bei irgendeinem Tiere davon sprechen, daß das Tier ein Ich hat. Das Tier hat innerhalb dessen, was uns auf dem physischen Plan entgegentritt, kein Ich. Erst die okkulte Untersuchung führt uns zum Ich des Tieres. Aber dieses Ich des Tieres ist nicht mehr innerhalb desselben Bereiches zu finden, wo das menschliche Ich zu finden ist. Das tierische Ich ist erst abgesondert von dem physischen Leib aufzufinden, so daß wir eigentlich eine ganz andere Welt kennenlernen, wenn wir mit dem okkulten Blick aufsteigen zu dem tierischen Ich. Und wenn man nicht liebt, allerlei schematische Einteilungen zu machen und von vornherein zu sagen: die Welt besteht aus dem physischen Plan, dem Astralplan, dem Mentalplan und so weiter, wenn man das nicht liebt, weil bei all den Wortbezeichnungen nicht viel herauskommt, dann muß man in anderer Weise vorgehen. Ich habe sogar in theosophischen Büchern gefunden, daß viel von dem Ausdruck Logos gesprochen wird, habe aber nicht gefunden, daß damit eigentlich Vorstellungen hervorgerufen werden von dem, was Logos wirklich ist. Gewöhnlich fand ich nur, daß die Schreiber dieser Bücher wissen, daß dieser Logos aus fünf Buchstaben besteht. Sobald man aber versucht, zu wirklich konkreten Vorstellungen zu kommen, so daß man etwas im Gemüte behält, dann verrauchen die Vorstellungen. Denn damit, daß man allerlei Dinge erzählt: daß der Logos spinnt und so weiter, wird ein konkret sein wollendes Bewußtsein nichts anzufangen wissen. Mag der Logos was immer sein: eine Spinne ist er ganz gewiß nicht, und was er tut, kann man ganz gewiß nicht als ein Gewebe bezeichnen. So ist es also nicht gut, mit Abstraktionen vorzugehen, um Vorstellungen hervorzurufen, wenn man von Dingen spricht, die über das physische Bereich des Menschen hinausgehen.

[ 18 ] Gerade innerhalb der deutschen Literatur ist in dieser Beziehung, wie manche sagen, viel Schönes zutage gefördert, wie der Okkultist sagen würde, viel Unfug getrieben worden. Ebensowenig wie man bei der Venusfliegenfalle oder irgendeiner anderen Pflanze von einem der tierischen Seele ähnlichen Seelenwesen sprechen kann, ebensowenig kann man bei unbefangenem Blicke bei irgendeinem Tiere davon sprechen, daß das Tier ein Ich hat. Das Tier hat innerhalb dessen, was uns auf dem physischen Plan entgegentritt, kein Ich. Erst die okkulte Untersuchung führt uns zum Ich des Tieres. Aber dieses Ich des Tieres ist nicht mehr innerhalb desselben Bereiches zu finden, wo das menschliche Ich zu finden ist. Das tierische Ich ist erst abgesondert von dem physischen Leib aufzufinden, so daß wir eigentlich eine ganz andere Welt kennenlernen, wenn wir mit dem okkulten Blick aufsteigen zu dem tierischen Ich. Und wenn man nicht liebt, allerlei schematische Einteilungen zu machen und von vornherein zu sagen: die Welt besteht aus dem physischen Plan, dem Astralplan, dem Mentalplan und so weiter, wenn man das nicht liebt, weil bei all den Wortbezeichnungen nicht viel herauskommt, dann muß man in anderer Weise vorgehen. Ich habe sogar in theosophischen Büchern gefunden, daß viel von dem Ausdruck Logos gesprochen wird, habe aber nicht gefunden, daß damit eigentlich Vorstellungen hervorgerufen werden von dem, was Logos wirklich ist. Gewöhnlich fand ich nur, daß die Schreiber dieser Bücher wissen, daß dieser Logos aus fünf Buchstaben besteht. Sobald man aber versucht, zu wirklich konkreten Vorstellungen zu kommen, so daß man etwas im Gemüte behält, dann verrauchen die Vorstellungen. Denn damit, daß man allerlei Dinge erzählt: daß der Logos spinnt und so weiter, wird ein konkret sein wollendes Bewußtsein nichts anzufangen wissen. Mag der Logos was immer sein: eine Spinne ist er ganz gewiß nicht, und was er tut, kann man ganz gewiß nicht als ein Gewebe bezeichnen. So ist es also nicht gut, mit Abstraktionen vorzugehen, um Vorstellungen hervorzurufen, wenn man von Dingen spricht, die über das physische Bereich des Menschen hinausgehen.

[ 19 ] Etwas anderes ist es, wenn der okkulte Blick für das Tier dasjenige sucht, was beim Menschen schon in der physischen Welt sich ankündigt im ganzen Tun und Vorgehen des Menschen: das Ich. Wenn er das beim Tier sucht, dann findet er es auch, nur nicht in der Welt, wo physischer Leib, Ätherleib und astralischer Leib des Tieres vorhanden ist, sondern in einer übersinnlichen Welt, die allerdings sich gleich ergibt, wenn man den Schleier der gewöhnlichen Welt wegzieht vor der Welt, die der sinnlichen Welt am nächsten ist. So daß wir sagen können: In einer Welt übersinnlicher Art ist das tierische Ich zu finden. Und von diesem tierischen Ich muß man wiederum sagen: Es tritt uns dort als eine Realität entgegen, kündigt sich aber in der physischen Welt nicht als Individualität an, sondern hier verstehen wir es nur, wenn wir das Interesse auf eine ganze Gruppe von Tieren, auf eine Gruppe von Wölfen, von Lämmern und so weiter richten. Und so, wie zu unseren beiden Händen, zu unseren zehn Fingern, zu unseren Füßen eine Seele gehört, die ein Ich in sich hat, so gehört zu einer Gruppe gleichgeformter Tiere ein solches Ich, das wir nicht in unserer physischen Welt finden; es verrät sich nur in der physischen Welt. Der gewöhnliche Abstraktling, der heutige Materialist, sagt: Ja, eigentlich ist am Tier nur das real, was man mit physischen Augen sieht, und wenn wir uns den Begriff Wolf oder den Begriff Lamm bilden, so sind das eben nur Begriffe. — Das sind sie für den Okkultisten nicht, es sind nicht bloße Begriffe, die in uns existieren, sondern es sind Spiegelbilder von etwas Realem, was nur nicht auf dem physischen Plan, sondern in einer übersinnlichen Welt ist. Doch verrät es sich für ein wenig Nachdenken schon auf dem physischen Plan, daß außer demjenigen, was man sinnlich wahrnehmen kann, noch etwas vorhanden ist, was nicht wahrgenommen werden kann in der physischen Welt und dennoch Bedeutung hat für die inneren Kraftverhältnisse des Tieres. Ich möchte nur diejenigen, die zum Beispiel die Vorstellung Wolf für einen Begriff halten, der keiner Realität entsprechen soll, auf folgendes Experiment aufmerksam machen: Nehmen Sie eine Anzahl von Lämmern — der Wolf frißt bekanntlich Lämmer — und füttern Sie damit den Wolf so lange, bis es dem entspricht, was die Naturwissenschaft herausgebracht hat, daß tatsächlich die ganze physische Materie sich umgewandelt hat, so daß der Wolf, während der Zeit, während welcher sich die physische Körperlichkeit ersetzt, nur Lämmer gefressen hat. Nun hat der Wolf lauter Lämmer in sich. Was Sie am Wolf allein sehen können, die physische Materie, rührt von lauter Lämmern her. Versuchen Sie dann das Ergebnis zu ziehen, ob der Wolf ein Lamm geworden ist. Wenn er kein Lamm geworden ist, dann haben Sie kein Recht, zu sagen, daß das, was Sie als Begriff des Wolfes haben, sich erschöpft in demjenigen, was physisch wahrgenommen werden kann, sondern es ist ein Übersinnliches darin. Dieses findet man nicht eher, als bis man in das Übersinnliche kommt. Dort stellt es sich so dar, daß ebenso, wie unsere zehn Finger zu der einen Seele, so alle Wölfe zu dem einen Gruppen-Ich gehören. Und die Welt, in der wir das Gruppen-Ich der Tiere finden, die bezeichnen wir zunächst ganz konkret als die astralische Welt.

[ 19 ] Etwas anderes ist es, wenn der okkulte Blick für das Tier dasjenige sucht, was beim Menschen schon in der physischen Welt sich ankündigt im ganzen Tun und Vorgehen des Menschen: das Ich. Wenn er das beim Tier sucht, dann findet er es auch, nur nicht in der Welt, wo physischer Leib, Ätherleib und astralischer Leib des Tieres vorhanden ist, sondern in einer übersinnlichen Welt, die allerdings sich gleich ergibt, wenn man den Schleier der gewöhnlichen Welt wegzieht vor der Welt, die der sinnlichen Welt am nächsten ist. So daß wir sagen können: In einer Welt übersinnlicher Art ist das tierische Ich zu finden. Und von diesem tierischen Ich muß man wiederum sagen: Es tritt uns dort als eine Realität entgegen, kündigt sich aber in der physischen Welt nicht als Individualität an, sondern hier verstehen wir es nur, wenn wir das Interesse auf eine ganze Gruppe von Tieren, auf eine Gruppe von Wölfen, von Lämmern und so weiter richten. Und so, wie zu unseren beiden Händen, zu unseren zehn Fingern, zu unseren Füßen eine Seele gehört, die ein Ich in sich hat, so gehört zu einer Gruppe gleichgeformter Tiere ein solches Ich, das wir nicht in unserer physischen Welt finden; es verrät sich nur in der physischen Welt. Der gewöhnliche Abstraktling, der heutige Materialist, sagt: Ja, eigentlich ist am Tier nur das real, was man mit physischen Augen sieht, und wenn wir uns den Begriff Wolf oder den Begriff Lamm bilden, so sind das eben nur Begriffe. — Das sind sie für den Okkultisten nicht, es sind nicht bloße Begriffe, die in uns existieren, sondern es sind Spiegelbilder von etwas Realem, was nur nicht auf dem physischen Plan, sondern in einer übersinnlichen Welt ist. Doch verrät es sich für ein wenig Nachdenken schon auf dem physischen Plan, daß außer demjenigen, was man sinnlich wahrnehmen kann, noch etwas vorhanden ist, was nicht wahrgenommen werden kann in der physischen Welt und dennoch Bedeutung hat für die inneren Kraftverhältnisse des Tieres. Ich möchte nur diejenigen, die zum Beispiel die Vorstellung Wolf für einen Begriff halten, der keiner Realität entsprechen soll, auf folgendes Experiment aufmerksam machen: Nehmen Sie eine Anzahl von Lämmern — der Wolf frißt bekanntlich Lämmer — und füttern Sie damit den Wolf so lange, bis es dem entspricht, was die Naturwissenschaft herausgebracht hat, daß tatsächlich die ganze physische Materie sich umgewandelt hat, so daß der Wolf, während der Zeit, während welcher sich die physische Körperlichkeit ersetzt, nur Lämmer gefressen hat. Nun hat der Wolf lauter Lämmer in sich. Was Sie am Wolf allein sehen können, die physische Materie, rührt von lauter Lämmern her. Versuchen Sie dann das Ergebnis zu ziehen, ob der Wolf ein Lamm geworden ist. Wenn er kein Lamm geworden ist, dann haben Sie kein Recht, zu sagen, daß das, was Sie als Begriff des Wolfes haben, sich erschöpft in demjenigen, was physisch wahrgenommen werden kann, sondern es ist ein Übersinnliches darin. Dieses findet man nicht eher, als bis man in das Übersinnliche kommt. Dort stellt es sich so dar, daß ebenso, wie unsere zehn Finger zu der einen Seele, so alle Wölfe zu dem einen Gruppen-Ich gehören. Und die Welt, in der wir das Gruppen-Ich der Tiere finden, die bezeichnen wir zunächst ganz konkret als die astralische Welt.

[ 20 ] Was nun die Pflanzen betrifft, so wird eine ähnliche Betrachtung dazu führen, daß wir innerhalb der physischen Welt bei der Pflanze nichts anderes finden als den physischen und Ätherleib! Eben deshalb, weil die Pflanze in dieser physischen Welt nur physischen und Ätherleib hat, schreit sie nicht, wenn man sie verletzt. So daß wir sagen müssen: Von der Pflanze ist in der physischen Welt der physische und der Ätherleib vorhanden. Wenn wir nun diejenige Welt mit dem okkulten Blick durchsuchen, das heißt uns einfach in sie versetzen, in die wir hineinversetzen mußten die tierischen Gruppen-Iche, da finden wir in bezug auf die Pflanzenwelt etwas sehr Charakteristisches: Wir finden nämlich, daß es allerdings auch Schmerzen gibt in der Pflanzenwelt, und zwar dann, wenn man die Pflanzen mit der Wurzel aus dem Boden herausreißt. Dann ist ein ähnlicher Schmerz für den gesamten Erdenorganismus vorhanden, wie er vorhanden ist, wenn man ein Haar ausreißt aus einem Organismus. Aber auch anderes Leben, bewußtes Leben ist vorhanden mit dem Pflanzenwachstum. Versuchen Sie sich einmal vorzustellen das Heraussprießen — ich habe das schon während dieser Vorträge bei einer anderen Gelegenheit herangezogen —, das Herausdringen der Pflanzensprossen im Frühling aus der Erde. Dieses Hervorsprießen, das ist etwas, was einer Empfindung entspricht in gewissen geistigen Wesenheiten, die zur Erde gehören, die die Erde in ihrer geistigen Atmosphäre mit ausmachen. Wenn man diese Empfindung schildern soll, so kann man sie mit der Empfindung vergleichen, die man in seinem Bewußtsein in den Momenten abends hat, wenn man aus dem Wachzustand in den Schlafzustand übergeht. Wie da das Bewußtsein allmählich hinuntergeht, so empfinden ähnlich gewisse Geister der Erde bei dem Hervorsprossen der Pflanzen im Frühling. Bei dem allmählichen Welken und Hinsterben der Pflanzenwelt haben wiederum gewisse geistige Wesenheiten, die mit der geistigen Atmosphäre der Erde verbunden sind, dieselbe Empfindung, die der Mensch hat, wenn er am Morgen aufwacht. Wir können also sagen: Es gibt Wesenhaftes, was mit unserem Erdenorganismus verbunden ist, das so empfindet, wie unser eigener Astralleib empfindet beim Einschlafen und Aufwachen. Nur darf man nicht abstrakt vergleichen. Da würde natürlich viel näher liegen, das Hervorsprossen in der Frühlingsnatur mit dem Aufwachen und das Absterben der Pflanzenwelt im Herbst mit dem Einschlafen zu vergleichen. Aber das Umgekehrte ist wahr, nämlich daß die Wesenheiten, die da in Betracht kommen, wie Aufwachen empfinden im Herbst und wie Einschlafen beim Hervorsprießen der Pflanzen im Frühling. Diese Wesenheiten sind nun nichts anderes als die Astralleiber der Pflanzen, und wir finden sie in demselben Gebiet, in dem wir das Gruppen-Ich der Tiere finden. Die Astralleiber der Pflanzen befinden sich auf dem sogenannten astralischen Plan.

[ 20 ] Was nun die Pflanzen betrifft, so wird eine ähnliche Betrachtung dazu führen, daß wir innerhalb der physischen Welt bei der Pflanze nichts anderes finden als den physischen und Ätherleib! Eben deshalb, weil die Pflanze in dieser physischen Welt nur physischen und Ätherleib hat, schreit sie nicht, wenn man sie verletzt. So daß wir sagen müssen: Von der Pflanze ist in der physischen Welt der physische und der Ätherleib vorhanden. Wenn wir nun diejenige Welt mit dem okkulten Blick durchsuchen, das heißt uns einfach in sie versetzen, in die wir hineinversetzen mußten die tierischen Gruppen-Iche, da finden wir in bezug auf die Pflanzenwelt etwas sehr Charakteristisches: Wir finden nämlich, daß es allerdings auch Schmerzen gibt in der Pflanzenwelt, und zwar dann, wenn man die Pflanzen mit der Wurzel aus dem Boden herausreißt. Dann ist ein ähnlicher Schmerz für den gesamten Erdenorganismus vorhanden, wie er vorhanden ist, wenn man ein Haar ausreißt aus einem Organismus. Aber auch anderes Leben, bewußtes Leben ist vorhanden mit dem Pflanzenwachstum. Versuchen Sie sich einmal vorzustellen das Heraussprießen — ich habe das schon während dieser Vorträge bei einer anderen Gelegenheit herangezogen —, das Herausdringen der Pflanzensprossen im Frühling aus der Erde. Dieses Hervorsprießen, das ist etwas, was einer Empfindung entspricht in gewissen geistigen Wesenheiten, die zur Erde gehören, die die Erde in ihrer geistigen Atmosphäre mit ausmachen. Wenn man diese Empfindung schildern soll, so kann man sie mit der Empfindung vergleichen, die man in seinem Bewußtsein in den Momenten abends hat, wenn man aus dem Wachzustand in den Schlafzustand übergeht. Wie da das Bewußtsein allmählich hinuntergeht, so empfinden ähnlich gewisse Geister der Erde bei dem Hervorsprossen der Pflanzen im Frühling. Bei dem allmählichen Welken und Hinsterben der Pflanzenwelt haben wiederum gewisse geistige Wesenheiten, die mit der geistigen Atmosphäre der Erde verbunden sind, dieselbe Empfindung, die der Mensch hat, wenn er am Morgen aufwacht. Wir können also sagen: Es gibt Wesenhaftes, was mit unserem Erdenorganismus verbunden ist, das so empfindet, wie unser eigener Astralleib empfindet beim Einschlafen und Aufwachen. Nur darf man nicht abstrakt vergleichen. Da würde natürlich viel näher liegen, das Hervorsprossen in der Frühlingsnatur mit dem Aufwachen und das Absterben der Pflanzenwelt im Herbst mit dem Einschlafen zu vergleichen. Aber das Umgekehrte ist wahr, nämlich daß die Wesenheiten, die da in Betracht kommen, wie Aufwachen empfinden im Herbst und wie Einschlafen beim Hervorsprießen der Pflanzen im Frühling. Diese Wesenheiten sind nun nichts anderes als die Astralleiber der Pflanzen, und wir finden sie in demselben Gebiet, in dem wir das Gruppen-Ich der Tiere finden. Die Astralleiber der Pflanzen befinden sich auf dem sogenannten astralischen Plan.

[ 21 ] Nun müssen wir auch bei der Pflanze von einem Ich sprechen, wenn wir sie okkult betrachten. Dieses Ich der Pflanzen finden wir wiederum in ähnlicher Weise als ein Gruppen-Ich, als etwas, was zu einer ganzen Gruppe von gleichgeformten Pflanzen gehört, wie wir das bei dem Gruppen-Ich der Tiere betrachtet haben. Aber dieses Gruppen-Ich der Pflanzen werden wir vergeblich dort suchen, wo wir den astralischen Leib der Pflanzen und wo wir das GruppenIch der Tiere gefunden haben. Wir müssen vielmehr in eine noch höher geartete übersinnliche Welt gehen; wir müssen uns geradeso erheben von dem Astralplan zu einer Welt, die wir als noch höher empfinden. Erst in eine solche Welt dürfen wir das Gruppen-Ich der Pflanzen versetzen. Und wir können nun wiederum, wenn wir diese Welt durchforschen, in welcher die Gruppen-Iche der Pflanzen zu finden sind, diese Welt mit einem Namen belegen. Sie ist zunächst, obwohl noch vieles andere darinnen ist, dadurch für uns charakterisiert, daß die Gruppen-Iche der Pflanzen darinnen sind. Wir bezeichnen sie, die Namen tun nichts zur Sache, als die Devachanwelt.

[ 21 ] Nun müssen wir auch bei der Pflanze von einem Ich sprechen, wenn wir sie okkult betrachten. Dieses Ich der Pflanzen finden wir wiederum in ähnlicher Weise als ein Gruppen-Ich, als etwas, was zu einer ganzen Gruppe von gleichgeformten Pflanzen gehört, wie wir das bei dem Gruppen-Ich der Tiere betrachtet haben. Aber dieses Gruppen-Ich der Pflanzen werden wir vergeblich dort suchen, wo wir den astralischen Leib der Pflanzen und wo wir das GruppenIch der Tiere gefunden haben. Wir müssen vielmehr in eine noch höher geartete übersinnliche Welt gehen; wir müssen uns geradeso erheben von dem Astralplan zu einer Welt, die wir als noch höher empfinden. Erst in eine solche Welt dürfen wir das Gruppen-Ich der Pflanzen versetzen. Und wir können nun wiederum, wenn wir diese Welt durchforschen, in welcher die Gruppen-Iche der Pflanzen zu finden sind, diese Welt mit einem Namen belegen. Sie ist zunächst, obwohl noch vieles andere darinnen ist, dadurch für uns charakterisiert, daß die Gruppen-Iche der Pflanzen darinnen sind. Wir bezeichnen sie, die Namen tun nichts zur Sache, als die Devachanwelt.

[ 22 ] Beim Mineral haben wir — nun, das ist leicht einzusehen — in der physischen Welt nur den physischen Leib. Dadurch erscheint uns ja gerade das Mineral als das Unorganische, Unlebendige. Dagegen haben wir beim Mineral in derselben Welt, in welcher die Gruppen-Iche der Tiere und die Astralleiber der Pflanzen sind, den ätherischen Leib der Mineralien. Aber noch nichts finden wir davon, daß das Mineralwesen irgend etwas von Empfindung zeigt. Dennoch, auch das Mineral erweist sich als etwas Lebendiges. Wir lernen das langdauernde Leben von Mineralien, das Wachsen, das Sichentwickeln, sagen wir, von Erzen oder dergleichen, kurz, wir lernen das vielgestaltige mineralische Leben unseres Planeten auf dem astralischen Plan kennen. Wir lernen erkennen, wenn uns ein einzelnes Mineral entgegentritt, daß es nicht viel anders ist als unsere eigenen mineralähnlichen Knochen, die aber doch mit unserem Leben zusammenhängen. So hängt auch alles Mineralische mit einem Lebendigen zusammen, nur ist dieses Lebendige erst auf dem astralischen Plan zu finden. So ist also der ätherische Leib der mineralischen Welt auf dem Astralplan zu finden. Wenn wir nun in derselben Welt, in welcher die Gruppen-Iche der Pflanzen sind, uns sozusagen okkult aufhalten, dann merken wir, daß die mineralische Welt auch mit etwas zusammenhängt, dem die Empfindung möglich ist, mit etwas Astralischem. Wenn Steine geklopft werden in einem Steinbruch, merkt man es freilich auf dem astralischen Plan nicht, daß da irgend etwas von einer Empfindung vorhanden ist, aber auf dem Devachanplan, da fällt es einem sofort auf, daß, wenn man die Steine zerklopft, wenn Teile abspringen, dann in der Tat etwas auftritt wie eine Wohlempfindung, wie eine Art Genuß. Das ist auch eine Empfindung; sie ist eben entgegengesetzt der Empfindung, wie sie die Tiere und Menschen in solchem Falle haben. Wenn man die zerklopfen würde, würden sie Schmerzen haben. Bei den Mineralien ist das Gegenteil der Fall: wenn man sie zerklopft, dann empfinden sie Wohlgefühle. Wenn man in einem Wasserglas Kochsalz aufgelöst hat und man verfolgt mit dem Blick, der auf die devachanische Welt gerichtet ist, wie sich das Kochsalz wieder in Kristalle zusammenfügt, dann sieht man, wie das unter Schmerzen geschieht; dann fühlt man Schmerz an den betreffenden Stellen. So ist es überall in dem mineralischen Leben, wo aus dem Wässerigen heraus durch Kristallisation ein Festes sich bildet. So war es im Grunde genommen auch bei unserer Erde, die einmal in einem weicheren und flüssigeren Zustand war. Das Feste hat sich erst nach und nach herausgebildet aus dem Flüssigen, und jetzt gehen wir auf dem festen Erdboden herum und führen unseren Pflug über den Erdboden hin. Dadurch tun wir allerdings der Erde nicht weh, das tut ihr sehr wohl. Aber das tat nicht wohl den Wesenheiten, die mit der Erde verbunden sind und die als astralisches Reich zum Planeten gehören, daß sie sich kompakt zusammenballen mußten, damit das menschliche Leben auf dem Planeten möglich würde. Da mußten die Wesenheiten, die als Astralleiber hinter den Steinen stehen, Schmerz über Schmerz aushalten. Im Mineralreich leidet die Wesenheit, die Kreatur mit dem fortschreitenden Erdenprozeß. Es wird einem ganz sonderbar zumute, wenn man dies aus der okkulten Untersuchung heraus erkennt und dann einmal wiederum stößt an die berühmte Stelle bei einem Eingeweihten: «Alle Kreatur seufzet und leidet unter Schmerzen, der Erlösung harrend, der Annahme an Kindes Statt harrend.» Über solche Dinge liest man hinweg in den auf okkulter Anschauung begründeten Schriften. Wenn man aber diesen Schriften gegenübersteht mit dem okkulten Blick, dann weiß man erst: sie geben dem einfachsten Gemüte viel, noch mehr aber dem, der alles, was in ihnen liegt, oder wenigstens vieles davon wahrnehmen kann. Das Seufzen und Stöhnen des mineralischen Reiches, das da sein muß, weil der Kulturprozeß unserer Erde einen festen Boden unter seinen Füßen braucht, das stellt Paulus dar, indem er von dem Seufzen der Kreatur spricht. |

[ 22 ] Beim Mineral haben wir — nun, das ist leicht einzusehen — in der physischen Welt nur den physischen Leib. Dadurch erscheint uns ja gerade das Mineral als das Unorganische, Unlebendige. Dagegen haben wir beim Mineral in derselben Welt, in welcher die Gruppen-Iche der Tiere und die Astralleiber der Pflanzen sind, den ätherischen Leib der Mineralien. Aber noch nichts finden wir davon, daß das Mineralwesen irgend etwas von Empfindung zeigt. Dennoch, auch das Mineral erweist sich als etwas Lebendiges. Wir lernen das langdauernde Leben von Mineralien, das Wachsen, das Sichentwickeln, sagen wir, von Erzen oder dergleichen, kurz, wir lernen das vielgestaltige mineralische Leben unseres Planeten auf dem astralischen Plan kennen. Wir lernen erkennen, wenn uns ein einzelnes Mineral entgegentritt, daß es nicht viel anders ist als unsere eigenen mineralähnlichen Knochen, die aber doch mit unserem Leben zusammenhängen. So hängt auch alles Mineralische mit einem Lebendigen zusammen, nur ist dieses Lebendige erst auf dem astralischen Plan zu finden. So ist also der ätherische Leib der mineralischen Welt auf dem Astralplan zu finden. Wenn wir nun in derselben Welt, in welcher die Gruppen-Iche der Pflanzen sind, uns sozusagen okkult aufhalten, dann merken wir, daß die mineralische Welt auch mit etwas zusammenhängt, dem die Empfindung möglich ist, mit etwas Astralischem. Wenn Steine geklopft werden in einem Steinbruch, merkt man es freilich auf dem astralischen Plan nicht, daß da irgend etwas von einer Empfindung vorhanden ist, aber auf dem Devachanplan, da fällt es einem sofort auf, daß, wenn man die Steine zerklopft, wenn Teile abspringen, dann in der Tat etwas auftritt wie eine Wohlempfindung, wie eine Art Genuß. Das ist auch eine Empfindung; sie ist eben entgegengesetzt der Empfindung, wie sie die Tiere und Menschen in solchem Falle haben. Wenn man die zerklopfen würde, würden sie Schmerzen haben. Bei den Mineralien ist das Gegenteil der Fall: wenn man sie zerklopft, dann empfinden sie Wohlgefühle. Wenn man in einem Wasserglas Kochsalz aufgelöst hat und man verfolgt mit dem Blick, der auf die devachanische Welt gerichtet ist, wie sich das Kochsalz wieder in Kristalle zusammenfügt, dann sieht man, wie das unter Schmerzen geschieht; dann fühlt man Schmerz an den betreffenden Stellen. So ist es überall in dem mineralischen Leben, wo aus dem Wässerigen heraus durch Kristallisation ein Festes sich bildet. So war es im Grunde genommen auch bei unserer Erde, die einmal in einem weicheren und flüssigeren Zustand war. Das Feste hat sich erst nach und nach herausgebildet aus dem Flüssigen, und jetzt gehen wir auf dem festen Erdboden herum und führen unseren Pflug über den Erdboden hin. Dadurch tun wir allerdings der Erde nicht weh, das tut ihr sehr wohl. Aber das tat nicht wohl den Wesenheiten, die mit der Erde verbunden sind und die als astralisches Reich zum Planeten gehören, daß sie sich kompakt zusammenballen mußten, damit das menschliche Leben auf dem Planeten möglich würde. Da mußten die Wesenheiten, die als Astralleiber hinter den Steinen stehen, Schmerz über Schmerz aushalten. Im Mineralreich leidet die Wesenheit, die Kreatur mit dem fortschreitenden Erdenprozeß. Es wird einem ganz sonderbar zumute, wenn man dies aus der okkulten Untersuchung heraus erkennt und dann einmal wiederum stößt an die berühmte Stelle bei einem Eingeweihten: «Alle Kreatur seufzet und leidet unter Schmerzen, der Erlösung harrend, der Annahme an Kindes Statt harrend.» Über solche Dinge liest man hinweg in den auf okkulter Anschauung begründeten Schriften. Wenn man aber diesen Schriften gegenübersteht mit dem okkulten Blick, dann weiß man erst: sie geben dem einfachsten Gemüte viel, noch mehr aber dem, der alles, was in ihnen liegt, oder wenigstens vieles davon wahrnehmen kann. Das Seufzen und Stöhnen des mineralischen Reiches, das da sein muß, weil der Kulturprozeß unserer Erde einen festen Boden unter seinen Füßen braucht, das stellt Paulus dar, indem er von dem Seufzen der Kreatur spricht. |

[ 23 ] Das alles geht vor in jenen Wesenheiten, die zugrunde liegen dem mineralischen Reich als der astralische Leib und die wir finden in der devachanischen Welt. Das eigentliche Ich, das wirkliche Gruppen-Ich des Mineralreiches, ist in einer höheren Welt zu suchen, die wir die höhere devachanische Welt nennen wollen. Hier erst finden sich die Gruppen-Iche des Mineralreiches. Sie müssen sich nämlich ganz freimachen von der Vorstellung, dasjenige, was wir an einer Wesenheit, sagen wir, den astralischen Leib nennen, zu identifizieren mit der astralischen Welt. Bei den Mineralien ist der astralische Leib auf dem Devachanplan zu suchen, der Ätherleib der Mineralien dagegen in der Astralwelt, das Gruppen-Ich der Tiere auf dem astralischen Plan, der Astralleib der Tiere auf dem physischen Plan. So wie die Welt uns entgegentritt, müssen wir sagen: Wir dürfen, was wir an den Wesenheiten als die einzelnen Glieder finden, nicht identifizieren mit den entsprechenden Welten, sondern wir müssen uns eben daran gewöhnen, Differenzierungen bei den verschiedenen Wesenheiten vorauszusetzen. Eine genauere okkulte Einsicht zeigt das ja ganz klar. Wir haben also vorläufig in einem höheren devachanischen Gebiete zunächst nur die Gruppenseelen der Mineralien zu finden. So haben wir die einzelnen Wesenheiten der verschiedenen Naturreiche in ihren Beziehungen zu den höheren Welten angeführt, und erst das kann uns die Grundlage geben, um die Verhältnisse dieser verschiedenen Naturreiche zu suchen zu den schaffenden und in der Welt wirkenden Wesenheiten der Hierarchien, wie wir sie kennengelernt haben.

[ 23 ] Das alles geht vor in jenen Wesenheiten, die zugrunde liegen dem mineralischen Reich als der astralische Leib und die wir finden in der devachanischen Welt. Das eigentliche Ich, das wirkliche Gruppen-Ich des Mineralreiches, ist in einer höheren Welt zu suchen, die wir die höhere devachanische Welt nennen wollen. Hier erst finden sich die Gruppen-Iche des Mineralreiches. Sie müssen sich nämlich ganz freimachen von der Vorstellung, dasjenige, was wir an einer Wesenheit, sagen wir, den astralischen Leib nennen, zu identifizieren mit der astralischen Welt. Bei den Mineralien ist der astralische Leib auf dem Devachanplan zu suchen, der Ätherleib der Mineralien dagegen in der Astralwelt, das Gruppen-Ich der Tiere auf dem astralischen Plan, der Astralleib der Tiere auf dem physischen Plan. So wie die Welt uns entgegentritt, müssen wir sagen: Wir dürfen, was wir an den Wesenheiten als die einzelnen Glieder finden, nicht identifizieren mit den entsprechenden Welten, sondern wir müssen uns eben daran gewöhnen, Differenzierungen bei den verschiedenen Wesenheiten vorauszusetzen. Eine genauere okkulte Einsicht zeigt das ja ganz klar. Wir haben also vorläufig in einem höheren devachanischen Gebiete zunächst nur die Gruppenseelen der Mineralien zu finden. So haben wir die einzelnen Wesenheiten der verschiedenen Naturreiche in ihren Beziehungen zu den höheren Welten angeführt, und erst das kann uns die Grundlage geben, um die Verhältnisse dieser verschiedenen Naturreiche zu suchen zu den schaffenden und in der Welt wirkenden Wesenheiten der Hierarchien, wie wir sie kennengelernt haben.