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Life Between Death and Rebirth
in Relation to Cosmic Realities
GA 141

7 January 1913, Berlin

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Sechster Vortrag

Sechster Vortrag

[ 1 ] Wir haben schon einiges über die Zeit zwischen dem Tode und der neuen Geburt betrachtet und vor kurzer Zeit auch eine Betrachtung über das Verhältnis von Christian Rosenkreutz zu Buddha eingefügt, weil — wie gezeigt werden konnte — seit der Zeit, die damals angegeben worden ist, der Buddha einen Zusammenhang hat mit einer planetarischen Sphäre, mit der Mars-Sphäre, und weil der Mensch, nachdem er zwischen Tod und neuer Geburt das Ihnen geschilderte ChristusEreignis auf der Sonne durchgemacht hat, indem er weiter hinüberlebt in die Mars-Sphäre, das Buddha-Erlebnis durchmacht in der Weise, wie es für die gegenwärtige Zeit richtig und normal zu erleben ist. Dieses Buddha-Erlebnis müssen wir heute so verstehen, wie es für die heutige Zeit gilt, nicht so, wie es für die Zeit gilt, in welcher die Individualität, die hier in Betracht kommt, als Gautama Buddha auf der Erde gelebt hat. Das gibt einzig und allein wirkliche, echte Aufklärung über das Wesen des Menschen und seinen Zusammenhang mit der gesamten Weltenevolution, daß man sozusagen mit seinem Verständnisse mitgeht mit dieser Weltenevolution.

[ 1 ] Wir haben schon einiges über die Zeit zwischen dem Tode und der neuen Geburt betrachtet und vor kurzer Zeit auch eine Betrachtung über das Verhältnis von Christian Rosenkreutz zu Buddha eingefügt, weil — wie gezeigt werden konnte — seit der Zeit, die damals angegeben worden ist, der Buddha einen Zusammenhang hat mit einer planetarischen Sphäre, mit der Mars-Sphäre, und weil der Mensch, nachdem er zwischen Tod und neuer Geburt das Ihnen geschilderte ChristusEreignis auf der Sonne durchgemacht hat, indem er weiter hinüberlebt in die Mars-Sphäre, das Buddha-Erlebnis durchmacht in der Weise, wie es für die gegenwärtige Zeit richtig und normal zu erleben ist. Dieses Buddha-Erlebnis müssen wir heute so verstehen, wie es für die heutige Zeit gilt, nicht so, wie es für die Zeit gilt, in welcher die Individualität, die hier in Betracht kommt, als Gautama Buddha auf der Erde gelebt hat. Das gibt einzig und allein wirkliche, echte Aufklärung über das Wesen des Menschen und seinen Zusammenhang mit der gesamten Weltenevolution, daß man sozusagen mit seinem Verständnisse mitgeht mit dieser Weltenevolution.

[ 2 ] Wir wissen, daß in der nachatlantischen Zeit aufeinanderfolgend als wichtigste Zeitepochen, in denen die Menschenseele fortschreitend Wichtiges durchmachte, zu verzeichnen sind die fünf Perioden: die urindische, die urpersische, die ägyptisch-chaldäische, die griechisch-lateinische und unsere Kulturperiode. Wir wissen aber auch, daß in einem jeden Zeitalter von dieser Art, gewissermaßen wie im Keime schon das nächste Zeitalter vorbereitet wird. In unserer Zeit wird schon das sechste nachatlantische Zeitalter in den Seelen langsam vorbereitet, und diese Vorbereitung muß folgendermaßen sein. Vorbereitet wird dieses sechste nachatlantische Zeitalter, indem die Menschenseele gerade das verstehen lernt, was in unserer Zeit als okkulte Lehre, als Geisteswissenschaft sich in der Welt verbreitet. Dadurch wird nicht nur eine für die Zukunft notwendige Erkenntnis der Menschenwesenheit im allgemeinen verbreitet, sondern dadurch wird auch das verbreitet, was man nennen kann eine immer weitere Vertiefung im Verständnisse des Christus-Impulses. Alles, was zu dieser Verbreitung des Verständnisses des Christus-Impulses in unserer Zeit beitragen soll, das schließt sich für das Abendland zusammen in dem, was man nennen kann das Mysterium vom Heiligen Gral. Und innig hängt das Mysterium vom Heiligen Gral auch mit solchen Dingen zusammen, wie sie auseinandergesetzt worden sind: mit der Erteilung der Mission für den Mars an Buddha durch Christian Rosenkreutz. Und dieses Mysterium vom Heiligen Gral kann dem modernen Menschen das geben, was ihn einführt in ein gerade für unsere Zeit richtiges Verständnis des Lebens zwischen dem Tode und der neuen Geburt. Dieses Verständnis macht vor allen Dingen notwendig, daß wir nunmehr darangehen, eine wichtige Frage zu beantworten. Und ohne daß wir diese Frage etwas mehr zu vertiefen versuchen, als wir es bisher konnten, werden wir in unseren Betrachtungen des Lebens zwischen dem Tode und der neuen Geburt nicht weiterschreiten können. Es ist die Frage: Warum traten in der Verkündigung des Christentums bisher auch dort, wo das Christentum gewissermaßen seiner tieferen Wesenheit nach schon verkündet worden ist, warum traten dort gewisse Lehren zurück, die wir gerade heute in das einführen müssen, was wir die fortgeschrittene Lehre, die fortgeschrittene Verkündigung des Christentums nennen können?

[ 2 ] Wir wissen, daß in der nachatlantischen Zeit aufeinanderfolgend als wichtigste Zeitepochen, in denen die Menschenseele fortschreitend Wichtiges durchmachte, zu verzeichnen sind die fünf Perioden: die urindische, die urpersische, die ägyptisch-chaldäische, die griechisch-lateinische und unsere Kulturperiode. Wir wissen aber auch, daß in einem jeden Zeitalter von dieser Art, gewissermaßen wie im Keime schon das nächste Zeitalter vorbereitet wird. In unserer Zeit wird schon das sechste nachatlantische Zeitalter in den Seelen langsam vorbereitet, und diese Vorbereitung muß folgendermaßen sein. Vorbereitet wird dieses sechste nachatlantische Zeitalter, indem die Menschenseele gerade das verstehen lernt, was in unserer Zeit als okkulte Lehre, als Geisteswissenschaft sich in der Welt verbreitet. Dadurch wird nicht nur eine für die Zukunft notwendige Erkenntnis der Menschenwesenheit im allgemeinen verbreitet, sondern dadurch wird auch das verbreitet, was man nennen kann eine immer weitere Vertiefung im Verständnisse des Christus-Impulses. Alles, was zu dieser Verbreitung des Verständnisses des Christus-Impulses in unserer Zeit beitragen soll, das schließt sich für das Abendland zusammen in dem, was man nennen kann das Mysterium vom Heiligen Gral. Und innig hängt das Mysterium vom Heiligen Gral auch mit solchen Dingen zusammen, wie sie auseinandergesetzt worden sind: mit der Erteilung der Mission für den Mars an Buddha durch Christian Rosenkreutz. Und dieses Mysterium vom Heiligen Gral kann dem modernen Menschen das geben, was ihn einführt in ein gerade für unsere Zeit richtiges Verständnis des Lebens zwischen dem Tode und der neuen Geburt. Dieses Verständnis macht vor allen Dingen notwendig, daß wir nunmehr darangehen, eine wichtige Frage zu beantworten. Und ohne daß wir diese Frage etwas mehr zu vertiefen versuchen, als wir es bisher konnten, werden wir in unseren Betrachtungen des Lebens zwischen dem Tode und der neuen Geburt nicht weiterschreiten können. Es ist die Frage: Warum traten in der Verkündigung des Christentums bisher auch dort, wo das Christentum gewissermaßen seiner tieferen Wesenheit nach schon verkündet worden ist, warum traten dort gewisse Lehren zurück, die wir gerade heute in das einführen müssen, was wir die fortgeschrittene Lehre, die fortgeschrittene Verkündigung des Christentums nennen können?

[ 3 ] Sie wissen, daß nicht nur in der äußeren, exoterischen Verkündigung des Christentums alles zurücktrat, was mit Reinkarnation und Karma zusammenhängt, sondern es trat dieses auch zurück in den mehr esoterischen Verkündigungen und Offenbarungen der verflossenen Jahrhunderte. Und gar mancher, der hört, was Inhalt der anthroposophischen Weltanschauung ist, fragt: Wie kommt es, daß — trotzdem durch unsere Verkündigungen das Rosenkreuzertum neben allem andern fließen soll, was der Okkultismus.zu geben hat —, wie kommt es, daß dieses Rosenkreuzertum bisher, sozusagen bis in unsere Zeit herein die Lehren von Reinkarnation und Karma nicht hatte? Wie kommt es, daß zu dem Rosenkreuzertum in unserer Zeit hinzugefügt werden mußte die Lehre von Reinkarnation und Karma?

[ 3 ] Sie wissen, daß nicht nur in der äußeren, exoterischen Verkündigung des Christentums alles zurücktrat, was mit Reinkarnation und Karma zusammenhängt, sondern es trat dieses auch zurück in den mehr esoterischen Verkündigungen und Offenbarungen der verflossenen Jahrhunderte. Und gar mancher, der hört, was Inhalt der anthroposophischen Weltanschauung ist, fragt: Wie kommt es, daß — trotzdem durch unsere Verkündigungen das Rosenkreuzertum neben allem andern fließen soll, was der Okkultismus.zu geben hat —, wie kommt es, daß dieses Rosenkreuzertum bisher, sozusagen bis in unsere Zeit herein die Lehren von Reinkarnation und Karma nicht hatte? Wie kommt es, daß zu dem Rosenkreuzertum in unserer Zeit hinzugefügt werden mußte die Lehre von Reinkarnation und Karma?

[ 4 ] Wenn man dies verstehen will, muß man von einem gewissen Gesichtspunkte aus noch einmal das ganze Verhältnis des Menschen zur Welt ins Auge fassen. Die Vorbedingungen zu der Betrachtung, zu der wir nunmehr in diesen Vorträgen schreiten wollen, liegen allerdings schon in der «Geheimwissenschaft im Umriß». Aber wir müssen uns vor Augen führen, wie das Verhältnis des Menschen zur Welt gerade in unserer Zeit ist, in der Zeit, die vorbereitet ist durch die Saturn-, Sonnen- und Mondenzeit.

[ 4 ] Wenn man dies verstehen will, muß man von einem gewissen Gesichtspunkte aus noch einmal das ganze Verhältnis des Menschen zur Welt ins Auge fassen. Die Vorbedingungen zu der Betrachtung, zu der wir nunmehr in diesen Vorträgen schreiten wollen, liegen allerdings schon in der «Geheimwissenschaft im Umriß». Aber wir müssen uns vor Augen führen, wie das Verhältnis des Menschen zur Welt gerade in unserer Zeit ist, in der Zeit, die vorbereitet ist durch die Saturn-, Sonnen- und Mondenzeit.

[ 5 ] Wir wissen, daß dieser Erdenmensch aus dem physischen Leib, dem Ätherleib, Astralleib und Ich besteht mit allem, was dazu gehört. Nun wissen wir, daß der Mensch, wenn er durch die Pforte des Todes schreitet, zunächst seinen physischen Leib zurückläßt, daß aber dann nach einiger Zeit auch der größte Teil des Ätherleibes aufgelöst wird im Weltenäther, und daß mit dem Menschen nur etwas mitgeht, was eine Art Extrakt des Ätherleibes ist. Dann geht mit dem Menschen noch lange der astralische Leib mit, von dem aber auch etwas wie eine Hülle abgeworfen wird, nachdem die Kamalokazeit um ist. Dann geht aber der Extrakt des Ätherleibes und derjenige des astralischen Leibes durch die weitere Gestaltung, die der Mensch durchzumachen hat zwischen Tod und neuer Geburt. Im Innersten bleibt das menschliche Ich unverändert. Ob der Mensch die Zeit hier im physischen Leibe zwischen Geburt und Tod durchmacht, ob er durchmacht die Zeit, da er noch voll umschlossen ist von dem astralischen Leib, die Kamalokazeit, oder ob er durchmacht die Devachanzeit, die den größten Teil der Laufbahn zwischen dem Tode und der neuen Geburt bildet: das Ich ist es, das im Grunde genommen durch alle diese Epochen durchgeht. Aber dieses Ich, das wahre, reale Ich, das darf nicht verwechselt werden mit dem, was der Mensch auf der Erde im physischen Leibe als sein Ich erkennt. Die Philosophen reden viel von diesem Ich des Menschen im physischen Erdenleibe, das sie zu erfassen glauben. So wird zum Beispiel gesagt, daß dieses Ich dasjenige sei, was erhalten bleibe, wenn auch alles andere am Menschen sich ändere. Das wahre Ich bleibt zwar erhalten; aber ob das Ich, von dem die Philosophen sprechen können, erhalten bleibt, das ist eine andere Frage. Und wer von der Erhaltung dieses Ich, von dem die Philosophen sprechen können, viel redet, wird dadurch widerlegt, daß der Mensch in der Nacht schläft; denn da ist das Ich, von dem die Philosophen sprechen können, ausgelöscht, ist nicht da. Und wenn es die ganze Zeit zwischen Tod und neuer Geburt so da wäre wie bei nachtschlafender Zeit, dann könnte man nicht viel von dem Bleibenden der Menschenseele für die Zeit zwischen Tod und neuer Geburt sprechen. Denn im Grunde genommen wäre es einerlei, ob das Ich gar nicht da wäre, oder nichts von sich wüßte und nur wie etwas Äußerliches fortlebt. Nicht darum kann es sich bei der Unsterblichkeitsfrage handeln, daß das Ich vorhanden ist, sondern daß es auch etwas von sich weiß. Also die Unsterblichkeit jenes Ich, das zunächst im menschlichen Bewußtsein lebt, die wird durch jeden Schlaf in der Nacht widerlegt; denn da wird dieses Ich doch einfach ausgelöscht. Aber das wahrhaftige Ich liegt viel tiefer, viel, viel tiefer! Und wie kann man eine Vorstellung von diesem wahrhaftigen Ich bekommen, auch wenn man noch nicht zu den Sphären des Okkultismus aufsteigen kann?

[ 5 ] Wir wissen, daß dieser Erdenmensch aus dem physischen Leib, dem Ätherleib, Astralleib und Ich besteht mit allem, was dazu gehört. Nun wissen wir, daß der Mensch, wenn er durch die Pforte des Todes schreitet, zunächst seinen physischen Leib zurückläßt, daß aber dann nach einiger Zeit auch der größte Teil des Ätherleibes aufgelöst wird im Weltenäther, und daß mit dem Menschen nur etwas mitgeht, was eine Art Extrakt des Ätherleibes ist. Dann geht mit dem Menschen noch lange der astralische Leib mit, von dem aber auch etwas wie eine Hülle abgeworfen wird, nachdem die Kamalokazeit um ist. Dann geht aber der Extrakt des Ätherleibes und derjenige des astralischen Leibes durch die weitere Gestaltung, die der Mensch durchzumachen hat zwischen Tod und neuer Geburt. Im Innersten bleibt das menschliche Ich unverändert. Ob der Mensch die Zeit hier im physischen Leibe zwischen Geburt und Tod durchmacht, ob er durchmacht die Zeit, da er noch voll umschlossen ist von dem astralischen Leib, die Kamalokazeit, oder ob er durchmacht die Devachanzeit, die den größten Teil der Laufbahn zwischen dem Tode und der neuen Geburt bildet: das Ich ist es, das im Grunde genommen durch alle diese Epochen durchgeht. Aber dieses Ich, das wahre, reale Ich, das darf nicht verwechselt werden mit dem, was der Mensch auf der Erde im physischen Leibe als sein Ich erkennt. Die Philosophen reden viel von diesem Ich des Menschen im physischen Erdenleibe, das sie zu erfassen glauben. So wird zum Beispiel gesagt, daß dieses Ich dasjenige sei, was erhalten bleibe, wenn auch alles andere am Menschen sich ändere. Das wahre Ich bleibt zwar erhalten; aber ob das Ich, von dem die Philosophen sprechen können, erhalten bleibt, das ist eine andere Frage. Und wer von der Erhaltung dieses Ich, von dem die Philosophen sprechen können, viel redet, wird dadurch widerlegt, daß der Mensch in der Nacht schläft; denn da ist das Ich, von dem die Philosophen sprechen können, ausgelöscht, ist nicht da. Und wenn es die ganze Zeit zwischen Tod und neuer Geburt so da wäre wie bei nachtschlafender Zeit, dann könnte man nicht viel von dem Bleibenden der Menschenseele für die Zeit zwischen Tod und neuer Geburt sprechen. Denn im Grunde genommen wäre es einerlei, ob das Ich gar nicht da wäre, oder nichts von sich wüßte und nur wie etwas Äußerliches fortlebt. Nicht darum kann es sich bei der Unsterblichkeitsfrage handeln, daß das Ich vorhanden ist, sondern daß es auch etwas von sich weiß. Also die Unsterblichkeit jenes Ich, das zunächst im menschlichen Bewußtsein lebt, die wird durch jeden Schlaf in der Nacht widerlegt; denn da wird dieses Ich doch einfach ausgelöscht. Aber das wahrhaftige Ich liegt viel tiefer, viel, viel tiefer! Und wie kann man eine Vorstellung von diesem wahrhaftigen Ich bekommen, auch wenn man noch nicht zu den Sphären des Okkultismus aufsteigen kann?

[ 6 ] Um eine solche Vorstellung zu bekommen, kann man sich denken: Das Ich muß auch vorhanden sein in der menschlichen Wesenheit, wenn der Mensch noch nicht «Ich » sagen kann, wenn er noch auf dem Boden hinkriecht. — Da ist es schon vorhanden, das reale Ich — nicht das Ich, von dem die Philosophie spricht —, und da zeigt es sich auf eine ganz eigenartige Weise. Betrachten wir, wie es sich da zeigt.

[ 6 ] Um eine solche Vorstellung zu bekommen, kann man sich denken: Das Ich muß auch vorhanden sein in der menschlichen Wesenheit, wenn der Mensch noch nicht «Ich » sagen kann, wenn er noch auf dem Boden hinkriecht. — Da ist es schon vorhanden, das reale Ich — nicht das Ich, von dem die Philosophie spricht —, und da zeigt es sich auf eine ganz eigenartige Weise. Betrachten wir, wie es sich da zeigt.

[ 7 ] Es wird der äußeren Wissenschaft höchst unbedeutend erscheinen, wie wir den Menschen in den ersten Lebensmonaten oder auch Lebensjahren beobachten. Aber für den, der die Menschennatur kennenlernen will, ist es am allerwichtigsten, dies zu beobachten. Zuerst kriecht der Mensch auf allen vieren, und es bedarf erst einer besonderen Anstrengung für den Menschen, um aus dieser Kriechstellung, aus diesem Hingegebensein an die Schwere, sich aufzurichten, die Vertikalstellung anzunehmen und in dieser sich zu halten. Das ist das eine. Das zweite ist folgendes: Wir wissen, daß der Mensch in der ersten Zeit auch noch nicht sprechen kann. Er lernt auch erst sprechen. Versuchen Sie sich zu erinnern, was Sie zuerst sprechen gelernt haben, wie Sie gelernt haben, zuerst das erste Wort zu sagen, das Sie haben aussprechen können, und wie Sie dann gelernt haben, den ersten Satz zu bilden. Versuchen Sie sich daran zu erinnern, aber ohne daß Sie hellseherische Mittel zu Hilfe nehmen — es wird vergeblich sein. Ohne hellseherische Mittel ist der Mensch dazu ebensowenig in der Lage, wie er sich nicht erinnern kann, in welcher Weise er die erste Anstrengung gemacht hat, um aus der kriechenden in die vertikale Stellung zu kommen. Und ein Drittes ist das Denken selber. Die Erinnerung geht zwar zurück bis in die Zeit, als man schon denken konnte, aber nicht hinter diese Zeit.

[ 7 ] Es wird der äußeren Wissenschaft höchst unbedeutend erscheinen, wie wir den Menschen in den ersten Lebensmonaten oder auch Lebensjahren beobachten. Aber für den, der die Menschennatur kennenlernen will, ist es am allerwichtigsten, dies zu beobachten. Zuerst kriecht der Mensch auf allen vieren, und es bedarf erst einer besonderen Anstrengung für den Menschen, um aus dieser Kriechstellung, aus diesem Hingegebensein an die Schwere, sich aufzurichten, die Vertikalstellung anzunehmen und in dieser sich zu halten. Das ist das eine. Das zweite ist folgendes: Wir wissen, daß der Mensch in der ersten Zeit auch noch nicht sprechen kann. Er lernt auch erst sprechen. Versuchen Sie sich zu erinnern, was Sie zuerst sprechen gelernt haben, wie Sie gelernt haben, zuerst das erste Wort zu sagen, das Sie haben aussprechen können, und wie Sie dann gelernt haben, den ersten Satz zu bilden. Versuchen Sie sich daran zu erinnern, aber ohne daß Sie hellseherische Mittel zu Hilfe nehmen — es wird vergeblich sein. Ohne hellseherische Mittel ist der Mensch dazu ebensowenig in der Lage, wie er sich nicht erinnern kann, in welcher Weise er die erste Anstrengung gemacht hat, um aus der kriechenden in die vertikale Stellung zu kommen. Und ein Drittes ist das Denken selber. Die Erinnerung geht zwar zurück bis in die Zeit, als man schon denken konnte, aber nicht hinter diese Zeit.

[ 8 ] Wer ist der Akteur in diesem Gehen-, Sprechen- und Denkenlernen? Das ist das wirkliche, wahre Ich! Was tut denn dieses wahre Ich? Beobachten wir einmal, was es tut.

[ 8 ] Wer ist der Akteur in diesem Gehen-, Sprechen- und Denkenlernen? Das ist das wirkliche, wahre Ich! Was tut denn dieses wahre Ich? Beobachten wir einmal, was es tut.

[ 9 ] Von vornherein ist der Mensch dazu bestimmt, aufrecht zu gehen, zu sprechen und zu denken. Aber er hat das nicht gleich. Er ist nicht gleich dasjenige, wozu er sozusagen als Erdenmensch bestimmt ist. Er hat nicht gleich das, wodurch er innerhalb der menschlichen Kulturentwickelung lebt; er muß sich erst nach und nach dazu durchringen. Es kämpfen in seiner ersten Lebenszeit miteinander der Geist, der in ihm lebt, wenn er aufgerichtet ist, und der Geist, der in ihm ist, wenn er der Schwere hingegeben ist, wenn noch unentwickelt in ihm die Fähigkeit des Sprechens und Denkens ruht. So sehen wir, wie der Mensch, wenn er sozusagen seine Bestimmung erlangt hat, aufrecht stehen und gehen kann, sprechen kann und denken kann, ein Ausdruck dessen ist, was in seiner Menschheitsform gegeben ist. Es entspricht auf naturgemäße Weise das Aufrechtgehen, das Sprechen und das Denken der Form des Menschen. Unmöglich ist es, daß ein anderes Wesen gedacht wird, das so gehen kann wie der Mensch, also das Rückenmark in der vertikalen Linie hat, sprechen und denken kann, ohne daß es eben die Menschenform hat. Sogar der Papagei, wenn er sprechen soll, kann es nur dadurch, daß er eben aufgerichtet ist. Es hängt das mit der Vertikallinie innig zusammen. Tiere, die viel intelligenter sind, werden nicht sprechen lernen, weil ihr Rückenmark nicht in der vertikalen, sondern in der horizontalen Linie liegt. Es gehören allerdings noch andere Dinge dazu. Dennoch sehen wir den Menschen nicht gleich in die Lage versetzt, die seine Bestimmung ist. Das kommt daher, daß der Mensch zuletzt, nach den Anstrengungen, die sein wahres Ich gemacht hat, das ihm das Denken, Sprechen und die vertikale Linie gegeben hat, sozusagen eingebettet ist in die Sphäre, in welcher die Geister der Form leben, die Exusiai. Diese Geister der Form, die in der Bibel auch die Elohim genannt werden, sind die, von denen eben wirklich die menschliche Form abstammt, aber eben die Form, jene Form, in der das Ich des Menschen sozusagen natürlich drinnenlebt und sich eindrückt in den ersten Lebensmonaten und -jahren.

[ 9 ] Von vornherein ist der Mensch dazu bestimmt, aufrecht zu gehen, zu sprechen und zu denken. Aber er hat das nicht gleich. Er ist nicht gleich dasjenige, wozu er sozusagen als Erdenmensch bestimmt ist. Er hat nicht gleich das, wodurch er innerhalb der menschlichen Kulturentwickelung lebt; er muß sich erst nach und nach dazu durchringen. Es kämpfen in seiner ersten Lebenszeit miteinander der Geist, der in ihm lebt, wenn er aufgerichtet ist, und der Geist, der in ihm ist, wenn er der Schwere hingegeben ist, wenn noch unentwickelt in ihm die Fähigkeit des Sprechens und Denkens ruht. So sehen wir, wie der Mensch, wenn er sozusagen seine Bestimmung erlangt hat, aufrecht stehen und gehen kann, sprechen kann und denken kann, ein Ausdruck dessen ist, was in seiner Menschheitsform gegeben ist. Es entspricht auf naturgemäße Weise das Aufrechtgehen, das Sprechen und das Denken der Form des Menschen. Unmöglich ist es, daß ein anderes Wesen gedacht wird, das so gehen kann wie der Mensch, also das Rückenmark in der vertikalen Linie hat, sprechen und denken kann, ohne daß es eben die Menschenform hat. Sogar der Papagei, wenn er sprechen soll, kann es nur dadurch, daß er eben aufgerichtet ist. Es hängt das mit der Vertikallinie innig zusammen. Tiere, die viel intelligenter sind, werden nicht sprechen lernen, weil ihr Rückenmark nicht in der vertikalen, sondern in der horizontalen Linie liegt. Es gehören allerdings noch andere Dinge dazu. Dennoch sehen wir den Menschen nicht gleich in die Lage versetzt, die seine Bestimmung ist. Das kommt daher, daß der Mensch zuletzt, nach den Anstrengungen, die sein wahres Ich gemacht hat, das ihm das Denken, Sprechen und die vertikale Linie gegeben hat, sozusagen eingebettet ist in die Sphäre, in welcher die Geister der Form leben, die Exusiai. Diese Geister der Form, die in der Bibel auch die Elohim genannt werden, sind die, von denen eben wirklich die menschliche Form abstammt, aber eben die Form, jene Form, in der das Ich des Menschen sozusagen natürlich drinnenlebt und sich eindrückt in den ersten Lebensmonaten und -jahren.

[ 10 ] Aber andere Geister stehen noch dagegen, welche den Menschen hinwerfen, ihn wie unter den Stand dieser Geister der Form hinunterwerfen. Was sind das für Geister?

[ 10 ] Aber andere Geister stehen noch dagegen, welche den Menschen hinwerfen, ihn wie unter den Stand dieser Geister der Form hinunterwerfen. Was sind das für Geister?

[ 11 ] Die Geister der Form sind die, welche den Menschen dazu befähigen, sprechen, denken und aufrecht gehen zu lernen. Diejenigen Geister, die ihn gleichsam hinwerfen, daß er auf allen vieren sich bewegt, daß er nicht sprechen kann und sein Denken nicht entwickelt in der ersten Lebenszeit, das sind solche Geister, die er im Leben erst überwinden muß, die ihm eine unrichtige Form zunächst geben. Das sind Geister, die eigentlich schon Geister der Bewegung sein sollten, Dynamis, die aber in ihrer Evolution zurückgeblieben sind und noch nicht einmal auf dem Standpunkte der Geister der Form stehen. Das sind in ihrer Entwickelung stehen gebliebene luziferische Geister, die von außen auf den Menschen wirken und ihn sozusagen dem Element der Schwere übergeben, aus dem er sich erst nach und nach durch die wirklichen Geister der Form erheben muß.

[ 11 ] Die Geister der Form sind die, welche den Menschen dazu befähigen, sprechen, denken und aufrecht gehen zu lernen. Diejenigen Geister, die ihn gleichsam hinwerfen, daß er auf allen vieren sich bewegt, daß er nicht sprechen kann und sein Denken nicht entwickelt in der ersten Lebenszeit, das sind solche Geister, die er im Leben erst überwinden muß, die ihm eine unrichtige Form zunächst geben. Das sind Geister, die eigentlich schon Geister der Bewegung sein sollten, Dynamis, die aber in ihrer Evolution zurückgeblieben sind und noch nicht einmal auf dem Standpunkte der Geister der Form stehen. Das sind in ihrer Entwickelung stehen gebliebene luziferische Geister, die von außen auf den Menschen wirken und ihn sozusagen dem Element der Schwere übergeben, aus dem er sich erst nach und nach durch die wirklichen Geister der Form erheben muß.

[ 12 ] Indem wir so den Menschen beobachten, wie er sich durch die Geburt ins physische Dasein hereinbegibt, sehen wir in diesen Anstrengungen, die er macht, um sich das zu geben, was er später im Leben haben soll, die wirklich fortschreitenden Geister der Form im Kampfe mit jenen Geistern, die schon Geister der Bewegung sein sollten, aber auf einer früheren Stufe stehen geblieben sind. Mit luziferischen Geistern sehen wir schon da die Geister der Form im Kampfe, und auf diesem Gebiete sind die luziferischen Geister so stark, so kräftig, daß sie nicht das Bewußtsein des Ich aufkommen lassen, das da waltet. Sonst, wenn nicht luziferische Geister dieses Bewußtsein niederhielten, würde der Mensch während dieser Zeit zeigen: Du bist ein Kämpfer; du fühlst dich in der horizontalen Lage und willst bewußt die vertikale Lage; du willst sprechen und denken lernen! — Das kann er alles nicht, weil er eingehüllt ist in die luziferischen Geister. Da sehen wir ahnend hin auf das, was wir allmählich erkennen werden als das wahre Ich gegenüber einem bloß dem Bewußtsein erscheinenden Ich.

[ 12 ] Indem wir so den Menschen beobachten, wie er sich durch die Geburt ins physische Dasein hereinbegibt, sehen wir in diesen Anstrengungen, die er macht, um sich das zu geben, was er später im Leben haben soll, die wirklich fortschreitenden Geister der Form im Kampfe mit jenen Geistern, die schon Geister der Bewegung sein sollten, aber auf einer früheren Stufe stehen geblieben sind. Mit luziferischen Geistern sehen wir schon da die Geister der Form im Kampfe, und auf diesem Gebiete sind die luziferischen Geister so stark, so kräftig, daß sie nicht das Bewußtsein des Ich aufkommen lassen, das da waltet. Sonst, wenn nicht luziferische Geister dieses Bewußtsein niederhielten, würde der Mensch während dieser Zeit zeigen: Du bist ein Kämpfer; du fühlst dich in der horizontalen Lage und willst bewußt die vertikale Lage; du willst sprechen und denken lernen! — Das kann er alles nicht, weil er eingehüllt ist in die luziferischen Geister. Da sehen wir ahnend hin auf das, was wir allmählich erkennen werden als das wahre Ich gegenüber einem bloß dem Bewußtsein erscheinenden Ich.

[ 13 ] Im Beginne dieser Reihe von Vorträgen ist gesagt worden, daß wir nach und nach versuchen, das, was der Okkultismus, was das Sehertum zu sagen hat über das Wesen des Menschen, vor dem gesunden Menschenverstande zu rechtfertigen. Dieser gesunde Menschenverstand muß aber wirklich beobachten wollen, wie der Mensch in den ersten Lebenszeiten sich hereinbegibt in die physische Welt, wie er da allmählich hereintritt. Was ist denn, wenn der Mensch ins Leben tritt, am meisten fertig? Die äußere Form ist eigentlich noch wenig hervortretend, denn der Mensch widerspricht seiner äußeren Form. Er muß sich erst selbst in die ihm bestimmte Form hineinbewegen. Was ist denn am meisten fertig am Menschen — nicht nur nach der Geburt, sondern auch vor der Geburt? Das ist das Haupt, das ist der Kopf. Das ist das, was im Grunde genommen überhaupt von den physischen Organen mit einiger Deutlichkeit wirklich ausgebildet wird, auch im Embryo. Warum ist das? Das ist aus dem Grunde, weil keineswegs alle Organe im Menschen in gleicher Weise von den Wesenheiten der höheren Hierarchien, von den Geistern der Form, sozusagen durchsponnen, durchwoben werden, sondern die verschiedenen Glieder in verschiedener Weise: anders der Kopf, anders der Teil des Menschen, an dem Arme und Beine sitzen. Wesentlich unterscheidet sich der Kopf von der übrigen, auch physischen Wesenheit des Menschen. Wenn wir den Menschenkopf hellseherisch betrachten, so zeigt sich, daß er sich zum Beispiel von der Hand in sehr merkwürdiger Weise unterscheidet. Wenn man die Hand bewegt, so bewegen sich die physische Hand und das, was als Ätherleib der Hand zugrunde liegt, in gleicher Weise. Wenn aber eine gewisse Ausbildung im Hellsehertum erlangt ist, so ist es möglich, daß der Hellseher die physische Hand festhalten kann und nur die Ätherhand in Bewegung bringt. Das ist eine besonders wichtige Übung: bewegliche Teile festhalten und nur die Ätherteile bewegen. Dadurch, daß dies erlangt wird, wird immer mehr und mehr das fortschreitende Hellsehertum der Zukunft sogar entwickelt, während alles Nachgeben den Bewegungen, die sich sozusagen unbewußt, von selber machen, ein Wiederaufleben des Derwischtumes ist, das heute schon. überwunden ist. Ruhen des physischen Leibes ist das Charakteristikon des heutigen Hellsehertums; alle möglichen zappelnden und dergleichen Bewegungen sind das Charakteristikum der alten Zeit gewesen. Es würde daher etwas ganz Besonderes sein, wenn der Hellseher zum Beispiel eine ganz bestimmte Lage seiner Hände — etwa über die Brust gekreuzte Hände festhalten würde und die größte Beweglichkeit seiner Ätherhände beibehielte; so daß er mit den letzteren alles Mögliche in der Übersinnlichkeit ausführte, während er die physischen Hände festhalten würde. Das würde eine ganz besondere Ausbildung sein, wo sich die Selbstkontrolle des Menschen in bezug auf die Hände ausdrückte.

[ 13 ] Im Beginne dieser Reihe von Vorträgen ist gesagt worden, daß wir nach und nach versuchen, das, was der Okkultismus, was das Sehertum zu sagen hat über das Wesen des Menschen, vor dem gesunden Menschenverstande zu rechtfertigen. Dieser gesunde Menschenverstand muß aber wirklich beobachten wollen, wie der Mensch in den ersten Lebenszeiten sich hereinbegibt in die physische Welt, wie er da allmählich hereintritt. Was ist denn, wenn der Mensch ins Leben tritt, am meisten fertig? Die äußere Form ist eigentlich noch wenig hervortretend, denn der Mensch widerspricht seiner äußeren Form. Er muß sich erst selbst in die ihm bestimmte Form hineinbewegen. Was ist denn am meisten fertig am Menschen — nicht nur nach der Geburt, sondern auch vor der Geburt? Das ist das Haupt, das ist der Kopf. Das ist das, was im Grunde genommen überhaupt von den physischen Organen mit einiger Deutlichkeit wirklich ausgebildet wird, auch im Embryo. Warum ist das? Das ist aus dem Grunde, weil keineswegs alle Organe im Menschen in gleicher Weise von den Wesenheiten der höheren Hierarchien, von den Geistern der Form, sozusagen durchsponnen, durchwoben werden, sondern die verschiedenen Glieder in verschiedener Weise: anders der Kopf, anders der Teil des Menschen, an dem Arme und Beine sitzen. Wesentlich unterscheidet sich der Kopf von der übrigen, auch physischen Wesenheit des Menschen. Wenn wir den Menschenkopf hellseherisch betrachten, so zeigt sich, daß er sich zum Beispiel von der Hand in sehr merkwürdiger Weise unterscheidet. Wenn man die Hand bewegt, so bewegen sich die physische Hand und das, was als Ätherleib der Hand zugrunde liegt, in gleicher Weise. Wenn aber eine gewisse Ausbildung im Hellsehertum erlangt ist, so ist es möglich, daß der Hellseher die physische Hand festhalten kann und nur die Ätherhand in Bewegung bringt. Das ist eine besonders wichtige Übung: bewegliche Teile festhalten und nur die Ätherteile bewegen. Dadurch, daß dies erlangt wird, wird immer mehr und mehr das fortschreitende Hellsehertum der Zukunft sogar entwickelt, während alles Nachgeben den Bewegungen, die sich sozusagen unbewußt, von selber machen, ein Wiederaufleben des Derwischtumes ist, das heute schon. überwunden ist. Ruhen des physischen Leibes ist das Charakteristikon des heutigen Hellsehertums; alle möglichen zappelnden und dergleichen Bewegungen sind das Charakteristikum der alten Zeit gewesen. Es würde daher etwas ganz Besonderes sein, wenn der Hellseher zum Beispiel eine ganz bestimmte Lage seiner Hände — etwa über die Brust gekreuzte Hände festhalten würde und die größte Beweglichkeit seiner Ätherhände beibehielte; so daß er mit den letzteren alles Mögliche in der Übersinnlichkeit ausführte, während er die physischen Hände festhalten würde. Das würde eine ganz besondere Ausbildung sein, wo sich die Selbstkontrolle des Menschen in bezug auf die Hände ausdrückte.

[ 14 ] Nun gibt es aber ein Organ am Menschen, wo das schon stattfindet, auch ohne daß er Hellseher ist, daß sich der Ätherteil frei bewegt, während der entsprechende physische Teil festgehalten wird: das ist das Gehirn, jenes Organ, wo die Weltordnung die feste Schale um die Gehirnlappen gefügt hat. Bewegen wollen sie sich schon, aber sie können nicht. Daher ist beim gewöhnlichen Menschen in bezug auf das Gehirn immer das vorhanden, was beim Hellseher vorhanden ist, wenn er zum Beispiel die physischen Hände festhält und nur die Ätherhände bewegt. Für das Hellsehertum ist aber ein Kopf etwas ganz anderes, als was er uns beim gewöhnlichen Menschen entgegentritt. Denn für den Hellseher ist das Gehirn etwas, was wie schlangenartig züngelnd aus dem Kopfe sich heraushebt. Jeder Kopf ist nämlich ein Medusenhaupt. Das ist etwas sehr Reales. Und das ist der Unterschied des menschlichen Hauptes gegenüber dem anderen Körper, daß der Mensch in bezug auf den anderen Körper erst durch eine weiterschreitende Evolution das erreichen wird, was beim Kopfe das gewöhnliche äußere Denken ist. Darin liegt sogar in gewisser Beziehung die Stärke des Denkens, daß der Mensch in die Lage kommt, möglichst bis in die feineren, unsichtbaren Bewegungen, die Nervenbewegungen, das Gehirn zur Ruhe bringen zu können, während er denkt. Dadurch, daß er das Gehirn ruhig haben kann, wenn er denkt, ruhig haben kann bis in die feineren Bewegungen, die sozusagen die Nervenbewegungen sind, werden die Gedanken feiner, ruhiger, logischer.

[ 14 ] Nun gibt es aber ein Organ am Menschen, wo das schon stattfindet, auch ohne daß er Hellseher ist, daß sich der Ätherteil frei bewegt, während der entsprechende physische Teil festgehalten wird: das ist das Gehirn, jenes Organ, wo die Weltordnung die feste Schale um die Gehirnlappen gefügt hat. Bewegen wollen sie sich schon, aber sie können nicht. Daher ist beim gewöhnlichen Menschen in bezug auf das Gehirn immer das vorhanden, was beim Hellseher vorhanden ist, wenn er zum Beispiel die physischen Hände festhält und nur die Ätherhände bewegt. Für das Hellsehertum ist aber ein Kopf etwas ganz anderes, als was er uns beim gewöhnlichen Menschen entgegentritt. Denn für den Hellseher ist das Gehirn etwas, was wie schlangenartig züngelnd aus dem Kopfe sich heraushebt. Jeder Kopf ist nämlich ein Medusenhaupt. Das ist etwas sehr Reales. Und das ist der Unterschied des menschlichen Hauptes gegenüber dem anderen Körper, daß der Mensch in bezug auf den anderen Körper erst durch eine weiterschreitende Evolution das erreichen wird, was beim Kopfe das gewöhnliche äußere Denken ist. Darin liegt sogar in gewisser Beziehung die Stärke des Denkens, daß der Mensch in die Lage kommt, möglichst bis in die feineren, unsichtbaren Bewegungen, die Nervenbewegungen, das Gehirn zur Ruhe bringen zu können, während er denkt. Dadurch, daß er das Gehirn ruhig haben kann, wenn er denkt, ruhig haben kann bis in die feineren Bewegungen, die sozusagen die Nervenbewegungen sind, werden die Gedanken feiner, ruhiger, logischer.

[ 15 ] So können wir sagen: Wenn der Mensch durch die Geburt ins Dasein tritt, ist sein Kopf deshalb am meisten fertig, weil für ihn das schon eingetreten ist, was in bezug auf denjenigen Teil des Menschen, der sich durch Gesten ausdrückt, die Hände, erst in der Zukunft erreicht werden kann. In der alten Mondenzeit war das, was heute Gehirn ist, noch auf dem Standpunkt der heutigen Hände. Da war der Kopf nach vielen Seiten noch often, war noch nicht durch die Schädeldecke geschlossen. Während er jetzt wie in einem Gefängnisse sitzt, konnte er sich damals nach allen Seiten herausbewegen. Das war allerdings auf dem alten Monde, wo wir den Menschen noch durchaus im flüssigen, nicht im festen Elemente haben. Selbst in einer gewissen Epoche der alten lemurischen Zeit, wo der Mensch eben jene Entwickelungsstufe erreicht hatte, welche die alte Mondenzeit wiederholt, selbst da war es auch noch so, daß zum Beispiel da, wo ein Gehirnspalt oben war, nicht nur das ja öfter erwähnte Organ war, sondern etwas wie ein Emporsprudelndes der Gedanken im flüssigen Elemente. Und eine Art feuriger Dunst, der sich in dem Menschenelement entwickelte, war sogar noch beim alten Atlantier vorhanden. Ohne ein übernormales Hellsehen zu haben, sondern mit einem Hellsehen, das einfach jeder Mensch hatte, konnte man beim Atlantier sehen, ob ein Mensch ein Denker war im Sinne der alten atlantischen Zeit, oder ob er keiner war. Wer ein Denker war, hatte eben einen leuchtenden Feuerschein, eine Art leuchtenden Dunst über seinem Haupt; und wer nicht dachte, ging ohne einen solchen herum.

[ 15 ] So können wir sagen: Wenn der Mensch durch die Geburt ins Dasein tritt, ist sein Kopf deshalb am meisten fertig, weil für ihn das schon eingetreten ist, was in bezug auf denjenigen Teil des Menschen, der sich durch Gesten ausdrückt, die Hände, erst in der Zukunft erreicht werden kann. In der alten Mondenzeit war das, was heute Gehirn ist, noch auf dem Standpunkt der heutigen Hände. Da war der Kopf nach vielen Seiten noch often, war noch nicht durch die Schädeldecke geschlossen. Während er jetzt wie in einem Gefängnisse sitzt, konnte er sich damals nach allen Seiten herausbewegen. Das war allerdings auf dem alten Monde, wo wir den Menschen noch durchaus im flüssigen, nicht im festen Elemente haben. Selbst in einer gewissen Epoche der alten lemurischen Zeit, wo der Mensch eben jene Entwickelungsstufe erreicht hatte, welche die alte Mondenzeit wiederholt, selbst da war es auch noch so, daß zum Beispiel da, wo ein Gehirnspalt oben war, nicht nur das ja öfter erwähnte Organ war, sondern etwas wie ein Emporsprudelndes der Gedanken im flüssigen Elemente. Und eine Art feuriger Dunst, der sich in dem Menschenelement entwickelte, war sogar noch beim alten Atlantier vorhanden. Ohne ein übernormales Hellsehen zu haben, sondern mit einem Hellsehen, das einfach jeder Mensch hatte, konnte man beim Atlantier sehen, ob ein Mensch ein Denker war im Sinne der alten atlantischen Zeit, oder ob er keiner war. Wer ein Denker war, hatte eben einen leuchtenden Feuerschein, eine Art leuchtenden Dunst über seinem Haupt; und wer nicht dachte, ging ohne einen solchen herum.

[ 16 ] Das sind Dinge, die man zunächst wissen muß, wenn man die Verwandelung der menschlichen Natur von der Zeit an ins Auge fassen will, in welcher der Mensch hier im physischen Leibe lebt, durch den Tod durchgeht und in die andere Zeit zwischen Tod und neuer Geburt hineinkommt. Denn alles, was am Menschen arbeitet, so daß der Mensch überhaupt zustande kommt, das verschwindet gewissermaßen, wenn der Mensch schon in der physischen Welt drinnen ist; das hat aber ganz besondere Wichtigkeit, ist ganz besonders bedeutsam dann, wenn der Mensch seinen physischen Leib abgelegt hat. Die Kräfte, welche des Menschen physisches Gehirn gebildet haben, nimmt der Mensch ja nicht wahr in der Zeit zwischen Geburt und Tod. Alles aber, was er wahrnimmt in der Zeit zwischen Geburt und Tod, ist als unwichtig gewichen, wenn er durch den Tod gegangen ist. Dagegen lebt er dann in den Kräften, welche ihm unbewußt bleiben im physischen Erdenleben. Und während er im physischen Erdenleben sein «Vorstellungs-Ich» im Wachzustande erlebt, erlebt er zwischen Tod und neuer Geburt gerade jenes Ich, das uns im Gehen-, Sprechen- und Denkenlernen des Menschen erahnend vor die Seele tritt. Es bleibt für den Erdenmenschen unbewußt, reicht nicht herein in sein Bewußtsein. Was da unbewußt bleibt und dann ganz zugedeckt wird, das können wir nun zurückverfolgen in die Zeit bis zur Geburt und noch vor die Geburt, und können es auch noch weiter zurückverfolgen, wenn wir die Zeit nach dem Tode betrachten. Was sich am meisten verbirgt, weil es den Menschen aufgebaut hat, und was verschwindet, wenn der Mensch ein Erdenmensch ist, das ist am meisten vorhanden, wenn er kein Erdenmensch mehr ist, nämlich in der Zeit nach dem Tode. Die Kräfte, die man nur erahnen kann, die den Menschen von innen zu einem Gehenden machen, die den Sprachlaut hervortreiben, die ihn zum Denker machen, die das Gehirn zum Denkorgan bilden, das sind die allerwichtigsten Kräfte, wenn der Mensch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt ist. Da lebt erst sein wahres Ich auf. Wie es auflebt, davon werden wir das nächste Mal sprechen.

[ 16 ] Das sind Dinge, die man zunächst wissen muß, wenn man die Verwandelung der menschlichen Natur von der Zeit an ins Auge fassen will, in welcher der Mensch hier im physischen Leibe lebt, durch den Tod durchgeht und in die andere Zeit zwischen Tod und neuer Geburt hineinkommt. Denn alles, was am Menschen arbeitet, so daß der Mensch überhaupt zustande kommt, das verschwindet gewissermaßen, wenn der Mensch schon in der physischen Welt drinnen ist; das hat aber ganz besondere Wichtigkeit, ist ganz besonders bedeutsam dann, wenn der Mensch seinen physischen Leib abgelegt hat. Die Kräfte, welche des Menschen physisches Gehirn gebildet haben, nimmt der Mensch ja nicht wahr in der Zeit zwischen Geburt und Tod. Alles aber, was er wahrnimmt in der Zeit zwischen Geburt und Tod, ist als unwichtig gewichen, wenn er durch den Tod gegangen ist. Dagegen lebt er dann in den Kräften, welche ihm unbewußt bleiben im physischen Erdenleben. Und während er im physischen Erdenleben sein «Vorstellungs-Ich» im Wachzustande erlebt, erlebt er zwischen Tod und neuer Geburt gerade jenes Ich, das uns im Gehen-, Sprechen- und Denkenlernen des Menschen erahnend vor die Seele tritt. Es bleibt für den Erdenmenschen unbewußt, reicht nicht herein in sein Bewußtsein. Was da unbewußt bleibt und dann ganz zugedeckt wird, das können wir nun zurückverfolgen in die Zeit bis zur Geburt und noch vor die Geburt, und können es auch noch weiter zurückverfolgen, wenn wir die Zeit nach dem Tode betrachten. Was sich am meisten verbirgt, weil es den Menschen aufgebaut hat, und was verschwindet, wenn der Mensch ein Erdenmensch ist, das ist am meisten vorhanden, wenn er kein Erdenmensch mehr ist, nämlich in der Zeit nach dem Tode. Die Kräfte, die man nur erahnen kann, die den Menschen von innen zu einem Gehenden machen, die den Sprachlaut hervortreiben, die ihn zum Denker machen, die das Gehirn zum Denkorgan bilden, das sind die allerwichtigsten Kräfte, wenn der Mensch im Leben zwischen Tod und neuer Geburt ist. Da lebt erst sein wahres Ich auf. Wie es auflebt, davon werden wir das nächste Mal sprechen.