Consciousness — Life — Form
GA 89
2 November 1904
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Bewußtsein — Leben — Form, 2nd ed.
Achter Vortrag
Achter Vortrag
[ 1 ] In der Mitte der lemurischen Zeit war das Haus für den Menschen bis zur Möglichkeit des Denkens gebaut. Die dhyanischen Wesenheiten hatten jenen Vollkommenheitsgrad erreicht, durch den sie den physischen Körper mit der Kraft des Denkens begaben konnten. Dadurch, daß der physische Körper nun mit der Kraft des Denkens begabt wurde, teilte sich die bisher einheitliche Geschlechtlichkeit des Menschen in die zweierlei Geschlechter. Vorher war ein Wesen imstande, ohne Einwirkung eines zweiten Wesens Nachkommen aus sich hervorgehen zu lassen. Die Kraft der physischen Produktivität war daher früher bei diesen Wesen doppelt so groß wie jetzt bei den einzelnen Menschen. Also in der Mitte der lemurischen Zeit wurde die Kraft der Produktivität in dem Menschen in zwei Teile geteilt und die zweite Hälfte dieser Kraft wurde zur Entwicklung des Denkvermögens verwendet.
[ 1 ] In der Mitte der lemurischen Zeit war das Haus für den Menschen bis zur Möglichkeit des Denkens gebaut. Die dhyanischen Wesenheiten hatten jenen Vollkommenheitsgrad erreicht, durch den sie den physischen Körper mit der Kraft des Denkens begaben konnten. Dadurch, daß der physische Körper nun mit der Kraft des Denkens begabt wurde, teilte sich die bisher einheitliche Geschlechtlichkeit des Menschen in die zweierlei Geschlechter. Vorher war ein Wesen imstande, ohne Einwirkung eines zweiten Wesens Nachkommen aus sich hervorgehen zu lassen. Die Kraft der physischen Produktivität war daher früher bei diesen Wesen doppelt so groß wie jetzt bei den einzelnen Menschen. Also in der Mitte der lemurischen Zeit wurde die Kraft der Produktivität in dem Menschen in zwei Teile geteilt und die zweite Hälfte dieser Kraft wurde zur Entwicklung des Denkvermögens verwendet.
[ 2 ] Bis dahin hatte sich der Mensch fortwährend auf Kosten anderer Reiche entwickelt, die von ihm ausgeschieden wurden. Nun mußte er sich selbst in zwei Hälften teilen: in die niedere produktive Kraft und in die höhere produktive Kraft (die Denkkraft); letztere wurde auf Kosten der ersteren entwickelt. Unsere physische Verstandeskraft ist also die umgewandelte Regenerationskraft von früher.
[ 2 ] Bis dahin hatte sich der Mensch fortwährend auf Kosten anderer Reiche entwickelt, die von ihm ausgeschieden wurden. Nun mußte er sich selbst in zwei Hälften teilen: in die niedere produktive Kraft und in die höhere produktive Kraft (die Denkkraft); letztere wurde auf Kosten der ersteren entwickelt. Unsere physische Verstandeskraft ist also die umgewandelte Regenerationskraft von früher.
[ 3 ] Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auf der Erde noch keine Wesen mit warmem Blut, also mit solchem Blut, das von innen heraus durch Kama Feuer entwickelt. Alle Wesen, auch der Mensch, waren damals kaltblütig. Alle kaltblütigen Wesen von heute sind die verkümmerten Nachkommen der damaligen kaltblütigen Wesen. Alles, was heute an Warmblütern existiert, war damals noch mit dem Menschen vereinigt und spaltete sich erst nach und nach ab.
[ 3 ] Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auf der Erde noch keine Wesen mit warmem Blut, also mit solchem Blut, das von innen heraus durch Kama Feuer entwickelt. Alle Wesen, auch der Mensch, waren damals kaltblütig. Alle kaltblütigen Wesen von heute sind die verkümmerten Nachkommen der damaligen kaltblütigen Wesen. Alles, was heute an Warmblütern existiert, war damals noch mit dem Menschen vereinigt und spaltete sich erst nach und nach ab.
[ 4 ] Stufenweise hat der Mensch immer das Schlechtere zurückgelassen, um sich hinaufzuentwickeln. Reptilien, Vögel, Säugetiere spalteten sich zuerst ab, die Affen erst ziemlich spät. Die Warmblüter sind auch zurückgelassene Stufen, die der Mensch ebenso abgeworfen hat wie früher das Mineralreich, das Pflanzenreich und das kaltblütige Tierreich. Dadurch, daß bis dahin keine Warmblüter existierten, gewinnt man eigentlich ein Reich mehr. In der Esoterik zählt man auch: Mineralreich, Pflanzenreich, kaltblütige Tiere, warmblütige Tiere.
[ 4 ] Stufenweise hat der Mensch immer das Schlechtere zurückgelassen, um sich hinaufzuentwickeln. Reptilien, Vögel, Säugetiere spalteten sich zuerst ab, die Affen erst ziemlich spät. Die Warmblüter sind auch zurückgelassene Stufen, die der Mensch ebenso abgeworfen hat wie früher das Mineralreich, das Pflanzenreich und das kaltblütige Tierreich. Dadurch, daß bis dahin keine Warmblüter existierten, gewinnt man eigentlich ein Reich mehr. In der Esoterik zählt man auch: Mineralreich, Pflanzenreich, kaltblütige Tiere, warmblütige Tiere.
[ 5 ] Die Abspaltung der warmblütigen Tiere ist erst innerhalb der lemurischen Zeit dadurch entstanden, daß damals in die Körper Kama einzog und den unteren Teil der halbierten Produktivität ergriffen hat. Das von innen heraus wirkende Kama bewirkt das, was als Wärme in den warmblütigen Wesen liegt.
[ 5 ] Die Abspaltung der warmblütigen Tiere ist erst innerhalb der lemurischen Zeit dadurch entstanden, daß damals in die Körper Kama einzog und den unteren Teil der halbierten Produktivität ergriffen hat. Das von innen heraus wirkende Kama bewirkt das, was als Wärme in den warmblütigen Wesen liegt.
[ 6 ] Die dhyanischen Wesenheiten waren nun imstande, eine solche Menschenform zu schaffen, bei der die Hälfte der produktiven Kraft in Verstandeskraft umgesetzt wurde. Nun nahmen die Mondpitris stufenweise Besitz von den geschaffenen Menschenkörpern.
[ 6 ] Die dhyanischen Wesenheiten waren nun imstande, eine solche Menschenform zu schaffen, bei der die Hälfte der produktiven Kraft in Verstandeskraft umgesetzt wurde. Nun nahmen die Mondpitris stufenweise Besitz von den geschaffenen Menschenkörpern.
[ 7 ] Auch dhyanische Wesenheiten können in der Entwicklung zurückbleiben. So waren einige Dhyanis derselben Klasse wie die Schöpfer des Menschen auf dem Monde in der Entwicklung zurückgeblieben. Sie hatten es nicht dahin gebracht, schaffenden Anteil an der Entstehung der zweierlei Geschlechtlichkeit nehmen zu können. Aber sie hatten die Fähigkeit erreicht, den Kamakörper weisheitsvoll auszubauen, auszugestalten. Sie konnten das Kamische im Menschen auf die höchste Spitze bringen. Damit waren diese Wesen in der lemurischen Epoche noch beschäftigt; das war ihre Intention. Da aber auf dem Monde der Kamakörper noch nicht geschlechtlich gestaltet war, konnten sie nicht an der Ausbildung des Kama im Geschlechtlichen teilnehmen.
[ 7 ] Auch dhyanische Wesenheiten können in der Entwicklung zurückbleiben. So waren einige Dhyanis derselben Klasse wie die Schöpfer des Menschen auf dem Monde in der Entwicklung zurückgeblieben. Sie hatten es nicht dahin gebracht, schaffenden Anteil an der Entstehung der zweierlei Geschlechtlichkeit nehmen zu können. Aber sie hatten die Fähigkeit erreicht, den Kamakörper weisheitsvoll auszubauen, auszugestalten. Sie konnten das Kamische im Menschen auf die höchste Spitze bringen. Damit waren diese Wesen in der lemurischen Epoche noch beschäftigt; das war ihre Intention. Da aber auf dem Monde der Kamakörper noch nicht geschlechtlich gestaltet war, konnten sie nicht an der Ausbildung des Kama im Geschlechtlichen teilnehmen.
[ 8 ] Während die Dhyanis, die ihnen vorgeschritten waren, den Menschenkörper so weit gebracht hatten, daß der Geist in die zwei verschieden-geschlechtlichen Körper einziehen konnte, hatten diese zurückgebliebenen Wesenheiten nur das Bestreben, mit ihrer höchsten Weisheit eine Menschheit heranzubilden, die zur Entfaltung bringen sollte, was auf dem Monde angestrebt war, aber ohne die Geschlechtlichkeit. Sie fanden dazu noch im Menschen die Weisheit als etwas ihrem Wesen Verwandtes. Sie griffen nun den Menschen an und wollten ihn hineinschaffen in eine Form mit Ausschluß alles niederen Kamischen; sie wollten ihn unmittelbar ohne den Durchgang durch die Geschlechtlichkeit zur Vollendung bringen. Zu einem weisheitsvollen Wesen wollten sie ihn gestalten, sie wollten ihn weiterführen und wollten absehen davon, was er in ‘seiner physischen Natur durchzumachen hat. Dies sind die Wesenheiten, die sich weigerten, in der physischen Natur mit zu schaffen.
[ 8 ] Während die Dhyanis, die ihnen vorgeschritten waren, den Menschenkörper so weit gebracht hatten, daß der Geist in die zwei verschieden-geschlechtlichen Körper einziehen konnte, hatten diese zurückgebliebenen Wesenheiten nur das Bestreben, mit ihrer höchsten Weisheit eine Menschheit heranzubilden, die zur Entfaltung bringen sollte, was auf dem Monde angestrebt war, aber ohne die Geschlechtlichkeit. Sie fanden dazu noch im Menschen die Weisheit als etwas ihrem Wesen Verwandtes. Sie griffen nun den Menschen an und wollten ihn hineinschaffen in eine Form mit Ausschluß alles niederen Kamischen; sie wollten ihn unmittelbar ohne den Durchgang durch die Geschlechtlichkeit zur Vollendung bringen. Zu einem weisheitsvollen Wesen wollten sie ihn gestalten, sie wollten ihn weiterführen und wollten absehen davon, was er in ‘seiner physischen Natur durchzumachen hat. Dies sind die Wesenheiten, die sich weigerten, in der physischen Natur mit zu schaffen.
[ 9 ] Wenn nun der Mensch sich nur den Absichten der ersten Dhyanis gemäß entwickelt hätte, so hätte sich nicht die niedere kamische Natur entwickelt und die Dhyanis hätten ihn durch ihre Gedanken geführt. Wer hätte dann eigentlich im Menschen gedacht? Das, was in ihn eingezogen war, waren ja Gottesgedanken. Die Menschen wären immer unter der Lenkung Gottes gestanden; Gott hätte in ihnen gedacht, aber niemals hätten sie selbst gedacht. Dann wären die Menschen zwar richtige Kinder Gottes gewesen, hätten aber nie Gott gleich werden können. Als denkende Automaten hätten sie den inneren Funken der Weisheit nie als den ihrigen erfassen können, er wäre immer ein fremdes Licht geblieben.
[ 9 ] Wenn nun der Mensch sich nur den Absichten der ersten Dhyanis gemäß entwickelt hätte, so hätte sich nicht die niedere kamische Natur entwickelt und die Dhyanis hätten ihn durch ihre Gedanken geführt. Wer hätte dann eigentlich im Menschen gedacht? Das, was in ihn eingezogen war, waren ja Gottesgedanken. Die Menschen wären immer unter der Lenkung Gottes gestanden; Gott hätte in ihnen gedacht, aber niemals hätten sie selbst gedacht. Dann wären die Menschen zwar richtige Kinder Gottes gewesen, hätten aber nie Gott gleich werden können. Als denkende Automaten hätten sie den inneren Funken der Weisheit nie als den ihrigen erfassen können, er wäre immer ein fremdes Licht geblieben.
[ 10 ] Da kamen diese zurückgebliebenen Wesenheiten, die gerade auf der richtigen Stufe standen, um hier helfend einzugreifen. Sie hatten den weisheitsvollen Kamakörper auf dem Monde ausgestaltet und Verständnis für das Durchdringen des Kama mit Weisheit. Sie waren die Wesenheiten, denen der Mensch seine Freiheit verdankt. Damit der Funke des Geistes sein eigen sein kann, mußte der Mensch mit Kama zusammengekoppelt werden. Sie haben dadurch das Licht der anderen dhyanischen Wesenheiten lieben gelernt. Sie werden in der Esoterik die großen Asketen, Kumaras,. genannt. Denn im Anfang weigerten sie sich zu schaffen; die zweifache Geschlechtlichkeit verstanden sie nicht; sie wurden unbotmäfßig. Sie waren Führer des Menschen, da, wo Kama hinaufgeführe wird zur Weisheit.
[ 10 ] Da kamen diese zurückgebliebenen Wesenheiten, die gerade auf der richtigen Stufe standen, um hier helfend einzugreifen. Sie hatten den weisheitsvollen Kamakörper auf dem Monde ausgestaltet und Verständnis für das Durchdringen des Kama mit Weisheit. Sie waren die Wesenheiten, denen der Mensch seine Freiheit verdankt. Damit der Funke des Geistes sein eigen sein kann, mußte der Mensch mit Kama zusammengekoppelt werden. Sie haben dadurch das Licht der anderen dhyanischen Wesenheiten lieben gelernt. Sie werden in der Esoterik die großen Asketen, Kumaras,. genannt. Denn im Anfang weigerten sie sich zu schaffen; die zweifache Geschlechtlichkeit verstanden sie nicht; sie wurden unbotmäfßig. Sie waren Führer des Menschen, da, wo Kama hinaufgeführe wird zur Weisheit.
[ 11 ] Die Elohim, namentlich Jahve- Elohim, haben den Menschen geschaffen, aber sie wollten nicht, daß er wurde «wie unsereiner». Nun, nach dem Eingreifen der zurückgebliebenen Dhyanis, sollte wenigstens verhindert werden, daß die Menschen mit Ausschluß alles Niederen sich vergeistigen. Die ursprüngliche Absicht Luzifers war, die Sexualität wegzuschaffen und den Menschen vollständig im Geistigen aufgehen zu lassen. Jehova dagegen hat die Tendenz, das physische Leben zu betonen. Er will nicht den Menschen zu früh sich vergeistigen lassen, sondern ihn durch die Phasen der Erdenentwicklung hindurchgehen lassen. Beide zusammen bewirken den freien Menschen.
[ 11 ] Die Elohim, namentlich Jahve- Elohim, haben den Menschen geschaffen, aber sie wollten nicht, daß er wurde «wie unsereiner». Nun, nach dem Eingreifen der zurückgebliebenen Dhyanis, sollte wenigstens verhindert werden, daß die Menschen mit Ausschluß alles Niederen sich vergeistigen. Die ursprüngliche Absicht Luzifers war, die Sexualität wegzuschaffen und den Menschen vollständig im Geistigen aufgehen zu lassen. Jehova dagegen hat die Tendenz, das physische Leben zu betonen. Er will nicht den Menschen zu früh sich vergeistigen lassen, sondern ihn durch die Phasen der Erdenentwicklung hindurchgehen lassen. Beide zusammen bewirken den freien Menschen.
[ 12 ] Die Empörung der niederen Dhyanis, das ist das Wirken I Luzifers, das Eingreifen der die Menschen befreienden Wesenheiten ist das sogenannte Geheimnis Luzifers. In allen esoterischen Schulen ist Luzifer in gleicher Weise wie die anderen dhyanischen Wesenheiten verehrt worden. Immer wenn das Bestreben herrschte, den Weg hinauf zum Geist in voller Erkenntnisklarheit zu führen, wurde Luzifer angerufen. Das Verständnis für das Mysterium des Luzifer bestand auch noch bei den ersten christlichen Mysterienschulen und wurde in den ersten Zeiten des Christentums aufgeschrieben. Diese Schrift wird von der katholischen Kirche sorgfältig gehütet. Sie hat dafür gute Gründe, denn sie hat Luzifer zum Feind der Menschheit gestempelt, während er in Wahrheit aus dem automatischen Menschen den freien Menschen machte. Die Schrift befindet sich im Vatikan, eine Abschrift des Originals hat der Graf von $t. Germain.
[ 12 ] Die Empörung der niederen Dhyanis, das ist das Wirken I Luzifers, das Eingreifen der die Menschen befreienden Wesenheiten ist das sogenannte Geheimnis Luzifers. In allen esoterischen Schulen ist Luzifer in gleicher Weise wie die anderen dhyanischen Wesenheiten verehrt worden. Immer wenn das Bestreben herrschte, den Weg hinauf zum Geist in voller Erkenntnisklarheit zu führen, wurde Luzifer angerufen. Das Verständnis für das Mysterium des Luzifer bestand auch noch bei den ersten christlichen Mysterienschulen und wurde in den ersten Zeiten des Christentums aufgeschrieben. Diese Schrift wird von der katholischen Kirche sorgfältig gehütet. Sie hat dafür gute Gründe, denn sie hat Luzifer zum Feind der Menschheit gestempelt, während er in Wahrheit aus dem automatischen Menschen den freien Menschen machte. Die Schrift befindet sich im Vatikan, eine Abschrift des Originals hat der Graf von $t. Germain.
[ 13 ] Nun haben wir das Zusammenwirken der himmlischen Wesenheiten (Dhyanis), der irdischen Wesenheiten (der irdisch-körperliche Mensch und das Lunarisch-Seelische der Pitris) und der luziferischen Wesenheiten in der lemurischen Zeit uns vor Augen geführt. Betrachten wir nun noch eine spezielle Entwicklungslinie im Menschen. Jeder Zyklus ist erst absteigend und dann aufsteigend: Evolution — Involution. So ist es auch mit unserer Sinnesentwicklung. Wir haben nicht immer dieselben Sinne gehabt. In der polarischen Zeit war der Mensch in eine dünne, geradezu schattenhafte Materie gehüllt. Er war im Sinne der Pitris aufgebaut worden, ätherisch. Diese Art Äthermenschen, die eigentlich oval aussahen wie ein Ei, bewegten sich in einem vollständig ätherischen Element. Die heutigen Sinne wären damals nutzlos gewesen. Es genügte ein Sinn, um sich innerhalb der Äthermaterie zu orientieren, und das war der Sinn des Gehörs. Sie hatten nur diesen einen Sinn, um die Bewegung der Äthermaterie zu vernehmen, so wie auch der Mensch später, in der sechsten Wurzelrasse, die «Posaunen» hören wird (Offenbarung Johannis), das heißt die Sphärentöne.
[ 13 ] Nun haben wir das Zusammenwirken der himmlischen Wesenheiten (Dhyanis), der irdischen Wesenheiten (der irdisch-körperliche Mensch und das Lunarisch-Seelische der Pitris) und der luziferischen Wesenheiten in der lemurischen Zeit uns vor Augen geführt. Betrachten wir nun noch eine spezielle Entwicklungslinie im Menschen. Jeder Zyklus ist erst absteigend und dann aufsteigend: Evolution — Involution. So ist es auch mit unserer Sinnesentwicklung. Wir haben nicht immer dieselben Sinne gehabt. In der polarischen Zeit war der Mensch in eine dünne, geradezu schattenhafte Materie gehüllt. Er war im Sinne der Pitris aufgebaut worden, ätherisch. Diese Art Äthermenschen, die eigentlich oval aussahen wie ein Ei, bewegten sich in einem vollständig ätherischen Element. Die heutigen Sinne wären damals nutzlos gewesen. Es genügte ein Sinn, um sich innerhalb der Äthermaterie zu orientieren, und das war der Sinn des Gehörs. Sie hatten nur diesen einen Sinn, um die Bewegung der Äthermaterie zu vernehmen, so wie auch der Mensch später, in der sechsten Wurzelrasse, die «Posaunen» hören wird (Offenbarung Johannis), das heißt die Sphärentöne.
[ 14 ] Bei der Verdichtung der Materie bildete sich dann das heraus, was man innerhalb der Materie als Wärmeunterschiede bezeichnen muß. Gleichförmig bewegte Luft ist Ton. Die Bewegungen waren nun nicht mehr gleichmäßig, daher entstanden dichtere und wärmere Stellen. Die Hyperboräer waren aus Luftmaterie gebildet. Sie bewegten sich in einer Art Luftmaterie. Sie konnten die Temperaturgrade dadurch unterscheiden, daß sie einen Gefühlssinn ausbildeten. Bei der weiteren Verdichtung der Erde wurden die Körper erst fester und dann schließlich glühend. Dies konnte äußerlich als Flamme erscheinen. Es bildete sich der Sinn des Gesichts, und zwar so, daß sich ganz langsam das Kopfwärmeorgan, das oben am Kopfe wie eine Laterne herausragte, umwandelte in ein Sehorgan. Das ist die spätere Zirbeldrüse, die jetzt verkümmert ist, früher war sie glühend und hinausragend: das eine Auge der Zyklopen. Mit der weiteren Verdichtung der Erde fängt dieses Auge an, sich zurückzubilden und es entstehen statt einem Auge zwei Augen, die sich aber erst in der atlantischen Zeit ganz ausbildeten.
[ 14 ] Bei der Verdichtung der Materie bildete sich dann das heraus, was man innerhalb der Materie als Wärmeunterschiede bezeichnen muß. Gleichförmig bewegte Luft ist Ton. Die Bewegungen waren nun nicht mehr gleichmäßig, daher entstanden dichtere und wärmere Stellen. Die Hyperboräer waren aus Luftmaterie gebildet. Sie bewegten sich in einer Art Luftmaterie. Sie konnten die Temperaturgrade dadurch unterscheiden, daß sie einen Gefühlssinn ausbildeten. Bei der weiteren Verdichtung der Erde wurden die Körper erst fester und dann schließlich glühend. Dies konnte äußerlich als Flamme erscheinen. Es bildete sich der Sinn des Gesichts, und zwar so, daß sich ganz langsam das Kopfwärmeorgan, das oben am Kopfe wie eine Laterne herausragte, umwandelte in ein Sehorgan. Das ist die spätere Zirbeldrüse, die jetzt verkümmert ist, früher war sie glühend und hinausragend: das eine Auge der Zyklopen. Mit der weiteren Verdichtung der Erde fängt dieses Auge an, sich zurückzubilden und es entstehen statt einem Auge zwei Augen, die sich aber erst in der atlantischen Zeit ganz ausbildeten.
[ 15 ] Bis zur dritten Unterrasse der atlantischen Zeit gab es immer noch Menschen, die ihr eines Auge (das Auge der Zyklopen) entwickelt hatten und es zum Hellsehen benutzten. Darnach trat eine neue Fähigkeit auf, die, den verdichteten Stoff auch mit einem Sinn wahrzunehmen: durch den Sinn des Geschmacks (Zunge). Der Stoff mußte so stark konzentriert werden, daß er wie Salz wurde. Am allerletzten entwickelte sich der Sinn des Geruchs, der in den folgenden Runden erst seine eigentliche Bedeutung erlangen wird.
[ 15 ] Bis zur dritten Unterrasse der atlantischen Zeit gab es immer noch Menschen, die ihr eines Auge (das Auge der Zyklopen) entwickelt hatten und es zum Hellsehen benutzten. Darnach trat eine neue Fähigkeit auf, die, den verdichteten Stoff auch mit einem Sinn wahrzunehmen: durch den Sinn des Geschmacks (Zunge). Der Stoff mußte so stark konzentriert werden, daß er wie Salz wurde. Am allerletzten entwickelte sich der Sinn des Geruchs, der in den folgenden Runden erst seine eigentliche Bedeutung erlangen wird.
[ 16 ] Nun geht die Entwicklung weiter, und wir sind berufen, in dieser Runde noch zwei neue Sinne auszubilden. Und zwar haben wir schon begonnen, den Zyklus aktiv da anzufangen, wo wir ihn früher passiv angefangen hatten. Jetzt wird bei uns das aktiv, was vorher passiv war. Der Ansatz dazu ist bei den Atlantiern entstanden. Vorher gab es bei den Menschen keine Sprache, diese bildete sich zuerst bei den Atlantiern aus. Durch die Sprache gibt der Mensch das von sich, was er mit dem Ohr vernommen hat. Die Evolution war früher Involution. Das Sprechen ist der Gegenpol zum Hören. Das Sprechen muß sich immer weiter entwickeln. Es wird zu seiner Bedeutung kommen, ein Sinn zu werden, wenn die mystische Entwicklung den Menschen so von innen veredelt haben wird, daß das Spirituelle unmittelbar in ihn einströmen kann. Wenn das Spirituelle sich mit dem Kehlkopf vereinigt, wird der Mensch erst im höheren Sinne sprechen können (vor den Meistern).
[ 16 ] Nun geht die Entwicklung weiter, und wir sind berufen, in dieser Runde noch zwei neue Sinne auszubilden. Und zwar haben wir schon begonnen, den Zyklus aktiv da anzufangen, wo wir ihn früher passiv angefangen hatten. Jetzt wird bei uns das aktiv, was vorher passiv war. Der Ansatz dazu ist bei den Atlantiern entstanden. Vorher gab es bei den Menschen keine Sprache, diese bildete sich zuerst bei den Atlantiern aus. Durch die Sprache gibt der Mensch das von sich, was er mit dem Ohr vernommen hat. Die Evolution war früher Involution. Das Sprechen ist der Gegenpol zum Hören. Das Sprechen muß sich immer weiter entwickeln. Es wird zu seiner Bedeutung kommen, ein Sinn zu werden, wenn die mystische Entwicklung den Menschen so von innen veredelt haben wird, daß das Spirituelle unmittelbar in ihn einströmen kann. Wenn das Spirituelle sich mit dem Kehlkopf vereinigt, wird der Mensch erst im höheren Sinne sprechen können (vor den Meistern).
[ 17 ] Zum ersten Male wird ein menschlicher Manu, der als Mensch «Meister» sein wird, am Ende der fünften Wurzelrasse seine Ausbildung erlangen. In der sechsten Wurzelrasse wird er ein Menschenbruder sein. Diejenigen, welche ihre mystische Entwicklung des Astralen so weit gebracht haben, daß sie imstande sind, den Meister zu erkennen, haben dies durch die Ausbildung dieses Sinnes erreicht. «Eh’ vor den Meistern kann die Stimme sprechen, muß das Verwunden sie verlernen.» Aber innerhalb unseres Zyklus muß auch noch ein siebenter Sinn entwickelt werden. In der gleichen Art, wie der Gehörssinn in aktiver Weise herauskommt in nicht mehr verwundender Sprache, wird der Gefühlssinn eine Umkehrung erfahren. Der Mensch wird nicht mehr nur das, was von außen kommt als Gefühl verstehen, sondern es auch nach außen zu leiten verstehen. Er wird das Herz nach außen frei entfalten können und nun die tiefsten Gefühle um die anderen Menschen herumlegen können. Was heute als die spirituelle Seele im Herzen liegt, wird nach außen strömen. Er wird seine Seele den Menschen offen zu Füßen legen. Solange der Mensch nicht bewußt anstrebt, seinen Mitmenschen und der ganzen Welt unverhüllt entgegenzutreten, wird er diesen Sinn nicht entwickeln können: «Und eh vor ihnen stehen kann die Seele, muß ihres Herzens Blut die Füße netzen». Der Astralkörper organisiert diese Sinne, wenn man im Sinne dieser beiden Sprüche lebt.
[ 17 ] Zum ersten Male wird ein menschlicher Manu, der als Mensch «Meister» sein wird, am Ende der fünften Wurzelrasse seine Ausbildung erlangen. In der sechsten Wurzelrasse wird er ein Menschenbruder sein. Diejenigen, welche ihre mystische Entwicklung des Astralen so weit gebracht haben, daß sie imstande sind, den Meister zu erkennen, haben dies durch die Ausbildung dieses Sinnes erreicht. «Eh’ vor den Meistern kann die Stimme sprechen, muß das Verwunden sie verlernen.» Aber innerhalb unseres Zyklus muß auch noch ein siebenter Sinn entwickelt werden. In der gleichen Art, wie der Gehörssinn in aktiver Weise herauskommt in nicht mehr verwundender Sprache, wird der Gefühlssinn eine Umkehrung erfahren. Der Mensch wird nicht mehr nur das, was von außen kommt als Gefühl verstehen, sondern es auch nach außen zu leiten verstehen. Er wird das Herz nach außen frei entfalten können und nun die tiefsten Gefühle um die anderen Menschen herumlegen können. Was heute als die spirituelle Seele im Herzen liegt, wird nach außen strömen. Er wird seine Seele den Menschen offen zu Füßen legen. Solange der Mensch nicht bewußt anstrebt, seinen Mitmenschen und der ganzen Welt unverhüllt entgegenzutreten, wird er diesen Sinn nicht entwickeln können: «Und eh vor ihnen stehen kann die Seele, muß ihres Herzens Blut die Füße netzen». Der Astralkörper organisiert diese Sinne, wenn man im Sinne dieser beiden Sprüche lebt.
