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Kosmologie und menschliche Evolution
Zur Farben- und Lichtlehre
GA 91

4 August 1903, Berlin

Farben- und Lichtlehre III

Es entspricht alle subjektive Gesetzmäßigkeit unserer Organe der objektiven, aus der sie extrahiert ist.

Seetiere, bei denen das Auge noch nicht entwickelt ist, empfinden doch Licht und Dunkelheit. Sie haben Lichtempfindung durch einen Nervenknoten; erst allmählich entwickelt sich der Sehnerv, der die Lichtempfindung zum Gehirn führt, wodurch sie als Farbe wahrgenommen wird.

Unsere astralen Vorfahren hatten noch keine ausgebildeten Schorgan, sie hatten nur ein astrales Wahrnehmungsorgan, mit dem sie die Farbe unmittelbar fühlten, sie waren noch eins mit dem, was sie wahrnahmen, und lebten mit der Farbe, die sie fühlend wahrnahmen.

Alle Entwicklung ist Absonderung. Zuerst [sind das Auge und das Rot] in ungetrennter Einheit. Dann sondert sich das Leben in Wahrnehmung und Sein. Der Mensch kann nicht objektiv wahrnehmen, was er subjektiv nicht als Illusion aus sich heraus wieder produzieren kann. Alles, was außerhalb ist, ist auch in dem Menschen. Er ist nur ein abgesonderter Teil der Außenwelt, der das, was außen ist, in sich hineingezogen hat.

Unsere astralen Vorfahren der ersten Runden waren dort, wo sie wahrnahmen. Wir Menschen der vierten Runde nehmen dort wahr, wo wir sind.

Alle Entwicklung ist Absonderung. Zuerst sind das Auge und das Rot in ungetrennter Einheit.

Leben im Roten sondert sich in

Wahrnehmen des Roten
Sein des Roten

The Evolution of the Optic Nerve

Es entspricht alle subjektive Gesetzmäßigkeit unserer Organe der objektiven Gesetzmäßigkeit der Natur, aus der sie extrahiert ist.