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The Influence of
Spiritual Beings upon Man
GA 102

16 May 1908, Berlin

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Zehnter Vortrag

Lecture Eight

[ 1 ] In unseren letzten Betrachtungen mußte schon darauf aufmerksam gemacht werden, daß jetzt in diesem Zeitabschnitt unserer Zweigentwickelung einiges gesagt werden soll für vorgeschrittene Theosophen, und es wurde schon darauf hingewiesen, daß dieser Ausdruck «vorgeschrittene Theosophen» nicht so gemeint sei, als ob damit etwa eine besondere theoretische, eingehendere Kenntnis der theosophischen Lehren bezeichnet werden soll. Es ist etwas damit gemeint, was wir uns dadurch klarmachen können, daß wir uns vor die Seele rücken, daß das Leben innerhalb eines theosophischen Zweiges, wenn es eine Zeitlang währt, für die Menschenseele etwas zu bedeuten hat. Man eignet sich während dieses theosophischen Zweiglebens nicht nur Vorstellungen und Begriffe an über des Menschen Wesenheit, über höhere Welten, über die Evolution und so weiter, sondern mehr als der Einzelne sich eigentlich zum Bewußtsein bringt, eignet man sich während dieses Zweiglebens eine gewisse Summe von Empfindungen und Gefühlen an, andere als die sind, die man als völliger Neuling, wenn man eben erst in die Theosophie eintritt, mitbringt. Diese Gefühle und Empfindungen beziehen sich namentlich darauf, daß man in aller Ruhe und Gelassenheit mit einer gewissen inneren Gläubigkeit lernt Dinge und Schilderungen anzuhören und sie als etwas hinzunehmen, was keine Phantasterei und keine Träumerei ist, über deren Darstellung man wahrscheinlich vor dem Eintritt in die Theosophie gelacht und sich lustig gemacht hätte und über deren Schilderung sich ganz gewiß die Mehrzahl unserer Zeitgenossen heute als über eine Phantasterei lustig machen würde. Etwas viel Wichtigeres als die Einzelheiten der theosophischen Lehren ist diese Summe von Empfindungen und Gefühlen, die wir so nach und nach unserer Seele eingewöhnen. Denn wir werden in der Tat dadurch nach und nach ganz andere Menschen, und diejenigen, die sich solche Gefühle und Empfindungen gegenüber anderen Welten angeeignet haben, gegenüber denjenigen Welten, die zwar in der unsrigen vorhanden sind und uns fortwährend durchpulsieren, die aber für die äußeren Sinne nicht wahrnehmbar sind, solche Menschen, die solche Empfindungen und Gefühle haben, die so zu anderen Welten stehen, wie das angedeutet worden ist, sind hier als vorgeschrittene 'Theosophen gemeint. Es wird also nicht an Ihre theoretische Erkenntnis, sondern an Ihr Herz und Gefühl appelliert, wenn wir solche Betrachtungen vorurteilsfrei hinnehmen wollen, zu denen die letzte und auch die heutige Betrachtung gehören. Wir würden, wenn wir nur von allgemeinen abstrakten 'Theorien reden wollten, durch die wir möglichst wenig den sogenannten gesunden Menschenverstand verletzten, uns doch nur etwas vormachen; wir würden nicht den nötigen Willen haben, die Welten, die erschlossen werden müssen durch die theosophische Bewegung, uns auch wirklich nach und nach zu erschließen.

[ 1 ] It was promised, when last we met for study, that a few things should be said for more advanced theosophists now that our Group had developed to this point. This expression ‘advanced theosophists,’ however, was not meant to imply any special theoretical knowledge of theosophical teachings. We can understand what is meant if we realize that taking part in the life of a theosophical Group has a definite effect on the soul, even though for a time it may be merely a period of waiting. During this life in a Group one not only acquires concepts and ideas concerning the nature of man, of the higher worlds, of evolution, etc., but far more than anyone is aware of one absorbs a sum of perceptions and feelings which are different from those that one brought with one as a newcomer to Theosophy. These perceptions and feelings are particularly connected with the ability to listen quietly and calmly and accept descriptions with a certain inner credence without looking on them as fantastic dreams. Before coming into touch with the theosophical world-conception one would probably have laughed and made merry over such ideas, and most certainly the majority of our contemporaries would make merry over them. This sum of feelings and sensations to which we gradually accustom ourselves is far more important than the details of theosophical teachings and theories. For, little by little, we actually become different through acquiring these feelings towards those other worlds which are continuously pulsing through our world imperceptibly to our senses. People who have such feelings, who take this attitude to these other worlds, are those who in this case may be called “advanced theosophists.” Thus an appeal is made to your heart, your feeling nature, and not to your theoretical knowledge. What the heart and feelings have absorbed constitutes the advancement we need if we are to accept freely and without prejudice the statements contained in recent lectures and in a certain way in the lecture to be given today. If we were to talk in general abstract theories to give as little offense as possible to the sound human intelligence, we should only be deceiving ourselves. We should not have the real will to unlock that world which must gradually be unlocked by means of the Theosophical Movement.

[ 2 ] Das, wovon wir heute ein wenig sprechen wollen, betrifft ein Thema, das uns bekanntmachen soll mit Wesenheiten, die es auch gibt — unter uns gibt, wenn wir uns als geistige Wesenheiten betrachten -, deren Darstellung aber noch eine geringere Rolle gespielt hat in unseren vorhergehenden Betrachtungen. Wir haben in allen unseren theosophischen Auseinandersetzungen den Menschen als den Mikrokosmos in die Mitte unserer Anschauungen gestellt. Wir haben aber von dem Menschen, um ihn zu verstehen, um seine Evolution kennenzulernen, zumeist aufschauen müssen zu anderen Wesenheiten, zu höheren, geistigen Wesenheiten, die in bezug auf die Evolution unseres Erdenplaneten ehedem eine solche Rolle gespielt haben, wie heute der Mensch auf der Erde spielt. Wir haben gesehen, daß die Erde, bevor sie in den jetzigen Zustand eingetreten ist, das war, was wir gewohnt sind den alten Mond zu nennen, und wir haben uns klargemacht, daß gewisse geistige Wesenheiten, die höhere Fähigkeiten haben als der Mensch heute, Fähigkeiten, die der Mensch erst in zukünftigen Zuständen der Erde haben wird, dazumal auf dem Monde auf der Stufe der Menschen waren unter anderen Bedingungen. Es sind die Engel oder Angeloi, die Geister des Zwielichts. Und ebenso haben die sogenannten Erzengel oder Archangeloi oder Feuergeister, die heute zwei Stufen höher stehen als der Mensch, ihre Menschenstufe auf der alten Sonne durchgemacht, so wie die Asuras, die Geister der Persönlichkeit, die Archai, die heute in bezug auf gute oder böse Eigenschaften weit über dem Menschen stehen, diese Stufe auf dem alten Saturn durchgemacht haben. So haben wir eine ganze Reihe solcher Wesenheiten im Laufe der Zeit genauer betrachtet, welche an der ganzen Entwickelung der Erde und unseres ganzen Lebens und Seins beteiligt sind. Wir haben eine Reihe solcher Wesenheiten kennengelernt, zu denen wir in einer gewissen Beziehung hinaufschauen müssen. Für den, der hellseherisch solche Wesenheiten betrachtet, ergibt sich ein bedeutsamer Unterschied zwischen diesen Wesenheiten und dem Menschen.

[ 2 ] We shall today make the acquaintance of beings who may be said to be among us, if we regard ourselves as spiritual beings, but to whom we have so far paid little attention in our studies. We have, as you know, always set man in the centre of our world conception, as the microcosm. To understand man and his evolution, however, we have been giving most attention to other beings, to higher spiritual beings who formerly played that part in our Earth evolution which is played today by man. We have seen that before our Earth entered on its present stage, it was what we have become accustomed to call the old Moon, and we know that certain spiritual beings who today stand higher than man were then passing through their human stage, although under different conditions. We have learnt that beings who are today two stages higher than man, the Fire Spirits, went through their human stage on the old Sun, and we have further learnt that the Asuras went through the human stage on Old Saturn. Their qualities, good as well as evil, stand far above or below those of man. Thus in the course of time we have reviewed a whole series of beings who participate in the whole development of our life and nature. We have come to know beings to whom in a certain respect we must look up; and one who can observe clairvoyantly finds a significant distinction between them and man. You know that we differentiate various members of man's nature.

[ 3 ] Wenn wir den Menschen in bezug auf die feinere Gliederung seiner Natur uns einteilen, lassen wir ihn zerfallen in das, was wir die eigentliche Leiblichkeit nennen, den physischen Leib, den ätherischen Leib und den astralischen Leib. Dann unterscheiden wir von dieser Leiblichkeit die Seele, die wir einteilen in Empfindungsseele, Verstandesseele und Bewußtseinsseele, und als drittes in der menschlichen Wesenheit unterscheiden wir den: Geist, der heute erst im Anfange seiner Entwickelung ist. Der Mensch wird ihn zu seiner Höhe in zukünftigen Entwickelungszuständen bringen. Diese drei Teile seiner Wesenheit, das Leibliche, das Seelische und das Geistige, machen die dreigliedrige Wesenheit des Menschen im großen und ganzen aus.

[ 3 ] We apportion to him a bodily nature—the physical body, etheric body, astral body—and, distinct from the body, a soul-nature—sentient soul, intellectual soul, consciousness soul—and thirdly, a spirit which is only in the initial stages of evolution. In the future phases of our planet man will bring it to a higher development. When we examine the human being we therefore find him consisting of three parts, a bodily, a soul, and a spiritual part, which broadly speaking make up the threefold being of man.

[ 4 ] Wenn wir nun von dem Menschen hinaufschauen zu jenen höheren Wesenheiten, von denen wir eben gesprochen haben, so dürfen wir sagen: Sie unterscheiden. sich in einer gewissen Weise von dem Menschen dadurch, daß sie die gröbere Leiblichkeit, nach unten gehend, nicht mehr entwickelt haben. Wir können daher bei ihnen die gröbere Leiblichkeit, die für die Sinne wahrnehmbar ist, nicht sehen. Wenn wir die Lunarpitris oder Engel, wie sie die christliche Esoterik nennt, betrachten, die auf dem Monde ihre Entwickelungsstufe als Mensch durchgemacht haben, so wird sich aus dem Verschiedenen, was wir gesagt haben, ergeben, daß wir ihnen eine so grobe Leiblichkeit wie dem Menschen nicht zuschreiben dürfen. Dagegen haben sie die höheren Glieder, die der Mensch erst in der Zukunft ausbilden wird, schon ausgebildet, so daß wir sagen können: Bei ihnen finden wir zum Unterschied vom Menschen das verwirklicht, daß sie Geist und Seele sind, im Gegensatz zum Menschen, der eine dreigliedrige Wesenheit ist: Geist, Seele und Leib. So haben wir uns vorzugsweise beschäftigt im Kosmos mit denjenigen Wesenheiten, die also eigentlich Menschen sind, die Geist, Seele und Leib haben, und mit Wesenheiten, die über dem Menschen stehen, und die Geist und Seele haben.

[ 4 ] If we now look up from man to the higher beings of whom we have just spoken we may say that they differ from man by not having developed the coarse body. Those beings, for instance, whom we call Lunar Pitris, or Angels in Christian esotericism, possess no coarse bodily nature perceptible to the senses. They passed through the stage of humanity on the Moon and have now ascended higher. Such a coarse corporeal nature as man's cannot be attributed to them. On the other hand they have already developed the higher members of the spirit not yet possessed by man, so that we can say that they are spirit and soul, in contrast to man, who is a three-membered being—spirit, soul, body. Thus, we have been occupying ourselves principally with cosmic beings who stand above man and have spirit and soul.

[ 5 ] Für den okkulten Betrachter sind aber tatsächlich noch andere Wesenheiten vorhanden, die namentlich für die heutige menschliche Entwickelungsphase sehr verborgen sind, aber doch eine Rolle in der Evolution des Kosmos spielen. Es gibt nämlich auch Wesenheiten, bei denen derjenige, der mit hellseherischem Blick die Welt durchforscht, das nicht entdecken kann, was wir beim Menschen als «Geist» zu bezeichnen gewohnt sind, sondern die im wesentlichen bestehen aus Leib und Seele. Sie kennen nun eine ganze Gruppe solcher Wesenheiten aus unseren bisherigen Betrachtungen; das sind die Tiere, Sie haben Leib und Seele. Wir wissen aber, daß diese Tiere nach oben zusammenhängen mit ihren Gruppenseelen oder Gruppen-Ichen, und diese sind schon geistiger Natur. So haben wir zwar in dem einzelnen Tier, das in der physischen Welt vor uns steht, ein Wesen vor uns, das nur Leib und Seele hat, aber das setzt sich sozusagen fort nach den höheren Welten und gliedert sich an die Geistigkeit an. Ich habe Ihnen öfter den Vergleich gebracht, den wir in bezug auf diese Gruppen-Iche der Tiere brauchen dürfen: Wenn hier eine Wand wäre und ich meine zehn Finger durch zehn Öffnungen der Wand hindurchstecken würde, und Sie nicht mich, sondern nur meine zehn Finger sehen würden, so würden Sie mit Recht schließen, diese Bewegung meiner Finger müsse von einem Wesen kommen, das hinter der Wand ist. So ist es mit den Tieren und mit den Gruppen-Ichen. Sie sind vorhanden, und das Tier geht nach und nach, graduell, in sie über. Die verschiedenen Tiere, die gleichgeformt sind, hängen mit diesen ihren Gruppen-Ichen zusammen. Also nur wenn wir von dem Teil der Tierheit sprechen, der hier auf dem physischen Plan das einzelne Tier ausmacht, können wir davon sprechen, daß die Tiere Leib und Seele haben; wir sehen dann ab von der Fortsetzung nach dem Astralischen hin.

[ 5 ] For the occult observer, however, still other beings exist in the world, and although in the modern phase of human development they are largely concealed they nevertheless play a part in evolution. There are beings which clairvoyant sight cannot recognize as spiritual, for what we are accustomed to call spirit in man cannot be discovered in them: they consist essentially of body and soul. Now from our previous studies you know a whole group of such beings, that is, the animals. They have body and soul. We know, however, that the animals are connected with their so-called group ego, and that this is itself of a spiritual nature. In the single animal standing before us in the physical world we have indeed a being possessing only body and soul, but it is continued, as it were, towards the higher worlds and linked to spirituality. I have often used a certain comparison in respect of the animal group ego: if there were a partition here and I stretched my fingers through it without your seeing me, but only the ten fingers, you would yet say that the fingers must come from someone who is invisible to you. It is just the same with the group egos; they are invisible and concealed for physical perception, but they exist nevertheless. The animal belongs to a group and the various animal groups are connected with the group egos above. It is therefore only when we refer to the single animal here on the physical plane that we can say animals have body and soul. What we see has a continuation into the astral.

[ 6 ] Aber es gibt andere Wesenheiten, Wesenheiten, die auch nur Leib und Seele haben, die nicht mehr für die physische Betrachtung sichtbar sind. Man nennt sie sehr häufig «Elementargeister» in den verschiedenen theosophischen Lehren, aber so ungeschickt wie möglich nennt man sie Elementargeister, denn sie sind eben Wesen, die gerade keinen Geist haben, Wesenheiten ohne «Geist», die man also besser Elementarwesen nennt. Warum ihr Leib eigentlich nicht sichtbar ist, werden wir im Laufe der heutigen Betrachtung sehen. Vorläufig, bevor wir nicht mehr wie nur eine Art Definition dieser Wesenheiten geben, wollen wir sagen, daß sie in einer gewissen Weise Wesen aus Leib und Seele sind, die unter dem Menschen stehen. Diese Wesenheiten werden natürlich in unserer aufklärerischen Zeit geleugnet, denn der Mensch in seiner heutigen Entwickelungsphase kann sie nicht wahrnehmen. Wer sie wahrnehmen will, muß bis zu einem gewissen Grade des hellseherischen Bewußtseins vorgeschritten sein. Das, was nicht wahrnehmbar ist, bedingt aber nicht, daß es nicht wirksam ist in unserer Welt. Es spielt durchaus die Wirksamkeit dieser Wesenheiten, die Leib und Seele haben, in unsere Welt hinein. Was sie tun, ist sehr wohl wahrnehmbar, nur sie selbst sind nicht wahrnehmbar.

[ 6 ] But other beings exist which are no longer visible to the physical senses, beings possessing body and soul. In various occult teachings they are often called elemental spirits. To call them elemental spirits shows the greatest possible ineptitude, for it is just spirit that they do not possess. It is better to call them elemental beings, and we shall see shortly why their bodies are not visible. In the meantime let us accept as a kind of definition that such beings consist of body and soul. Their existence is of course denied in our enlightened age, for man in his present phase of development cannot see them; one who wishes to see them must have progressed to a certain degree of clairvoyant consciousness. The fact that a thing is not perceptible does not mean, however, that it is not active in our world. The activity of these beings of body and soul plays very definitely into our world. What they do can very well be seen, but not the doers themselves.

[ 7 ] Nun handelt es sich darum, daß wir uns, soweit das ohne eigene Anschauung geht, von solchen Elementarwesen einen Begriff bilden. Diese Elementarwesen sind in mancherlei Gestalten in dem geistigen Raume enthalten, der uns alle aufgenommen hat, und man spricht von ihnen auch als von «Naturgeistern». Man gibt ihnen überhaupt die verschiedensten Namen. Aber diese Namen machen es nicht aus. Daß wir uns einen gewissen Begriff von ihnen verschaffen, das ist das Notwendige. Hier beginnt wirklich bereits dasjenige, was an Ihre theosophischen Gefühle und Empfindungen appelliert, denn ich möchte einmal ganz ungeschminkt erzählen, wie sich solche Wesenheiten dem hellseherischen Blick zeigen.

[ 7 ] Now our first concern is to gain as far as is possible without definite perception some idea of these elemental beings which take various forms and occupy the spiritual realm that has received us all. They are also spoken of as nature-spirits; in fact, they have been given many different names. The name, however, does not matter; what is necessary is that we create a certain concept of them. And here already comes an appeal to your advanced feelings and perceptions. I should like to relate quite simply and plainly how such beings show themselves to clairvoyant sight.

[ 8 ] Da gibt es verschiedene Wesenheiten, die an den verschiedensten Orten der Erde vorhanden sind. So zum Beispiel können Sie sie sehen, wenn Sie namentlich in solche Tiefen der Erde kommen, die nie durchwachsen, nie durchsetzt waren von lebendigen Wesen, von lebenden Gewächsen, also zum Beispiel Stellen in einem Bergwerk, die immer mineralischer Natur waren. Wenn Sie da das metallische oder das gesteinsartige Erdreich heben, so finden Sie da Wesenheiten, die sich zunächst in merkwürdiger Weise bemerkbar machen, wie wenn etwas zerstieben würde. Es zeigt sich uns, daß sie in einer ungeheuren Menge zusammengekauert waren, und ‚wenn das Erdreich freigelegt wird, bersten sie gleichsam auseinander. Und das ist das Wesentliche, daß sie nicht nur auseinanderbersten, auseinanderfliegen, sondern auch in ihrer eigenen Leiblichkeit größer werden. Sie sind ja, wenn sie auch ihre größte Größe erreicht haben, immer noch kleiner als die Menschen. Der heutige aufgeklärte Mensch kennt diese Wesenheiten nicht. Aber solche Menschen, die noch einen gewissen Natursinn, das heißt, eine gewisse hellseherische Kraft sich bewahrt haben, die alle Menschen einmal gehabt haben, und die verlorengehen mußte durch die Eroberung des äußeren, gegenständlichen Bewußtseins, solche Menschen könnten Ihnen sehr wohl von diesen Wesen erzählen, und sie haben diesen Wesen die verschiedensten Namen gegeben, Kobolde, Gnomen und so weiter. Diese Wesenheiten unterscheiden sich von dem Menschen dadurch, daß sie nicht so wie der Mensch sichtbar sind in ihrer Leiblichkeit; und auch noch ganz wesentlich dadurch, daß ihnen vernünftigerweise niemals irgendeine moralische Verantwortlichkeit zugesprochen werden könnte. Das also, was man beim Menschen moralische Verantwortlichkeit nennt, haben sie nicht. Was sie tun, tun sie wie automatisch. Dabei ist aber das, was sie tun, durchaus nicht unähnlich dem, was zum Beispiel der menschliche Verstand tut, die menschliche Intelligenz. Sie haben sogar im höchsten Grade das, was man «Witz» nennt, und wer mit ihnen in Berührung kommt, kann gute Proben ihres Witzes verspüren, weil sie dem Menschen allerlei Schabernack spielen können, wie jeder Bergmann, der sich noch etwas gesunden Natursinn bewahrt hat, zuweilen noch merken kann, und zwar der Metallbergmann, nicht der Kohlenbergmann.

[ 8 ] There are beings that can be seen with clairvoyant vision at many spots in the depths of the earth, especially places little touched by living growths, places, for instance, in a mine which have always been of a mineral nature. If you dig into metallic or stony ground you find beings which manifest at first in remarkable fashion—it is as if something were to scatter us. They seem able to crouch close together in vast numbers, and when the earth is laid open they appear to burst asunder. The important point is that they do not fly apart into a certain number but that in their own bodily nature they become larger. Even when they reach their greatest size, they are still always small creatures in comparison with men. The enlightened man knows nothing of them. People, however, who have preserved a certain nature-sense, i.e. the old clairvoyant forces which everyone once possessed and which had to be lost with the acquisition of objective consciousness, could tell you all sorts of things about such beings. Many names have been given to them, such as goblins, gnomes, and so forth. Apart from the fact that their body is invisible, they differ essentially from man in as much as one could never reasonably attribute to them any kind of moral responsibility. What one calls moral responsibility in man is entirely lacking in them; what they do, they do automatically, and at the same time it is not at all unlike what the human intellect, intelligence, does. They possess what one calls wit in the highest degree and anyone coming into touch with them can observe good proofs of this. Their nature prompts them to play all sorts of tricks on man, as every miner can tell you who has still preserved something of a healthy nature-sense—not so much the miners in coal mines as those in metal mines.

[ 9 ] Diese Wesenheiten können ebenso in bezug auf ihre Gliedrigkeit mit den Mitteln des Okkultismus untersucht werden wie der Mensch. Wenn wir den Menschen daraufhin untersuchen, zeigt er uns als sein unterstes Glied den physischen Leib, dann den Ätherleib, astralischen Leib und das Ich. Und das, was sich aus den unteren Gliedern durch die Arbeit des Ich nach und nach entwickelt, nennen wir Geistselbst oder Manas, Lebensgeist oder die Buddhi, und den Geistesmenschen oder Atma. Das Wesentliche, das für die heutige Menschheitsstufe in Betracht kommt, sind die vier Glieder: physischer Leib, Ätherleib, astralischer Leib und Ich, so daß wir sagen, das Ich ist das höchste der Glieder, der physische Leib ist das niederste. Nun tun wir sehr unrecht, wenn wir ganz abstrakt daran festhalten wollten, daß dieser physische Menschenleib nichts zu tun habe mit dem menschlichen Ich. In dem physischen Menschenleib haben wir das Werkzeug für das menschliche Ich. Wir haben gesehen, daß dieser menschliche Leib ein sehr kompliziertes Gebilde ist. Sodann haben wir gesagt, daß. das Ich sein physisches Werkzeug im Blutsystem hat, der astralische Leib im Nervensystem, der Ätherleib im Drüsensystem, und der physische Leib seloer in den physischen, rein mechanisch wirkenden Organen, so daß wir uns denken müssen, daß alles, was von dem inneren menschlichen Erleben im astralischen Leibe vorgeht, seinen materiellen Ausdruck im Nervensystem, alles, was im Ätherleibe vor sich geht, seinen materiellen Ausdruck im Drüsensystem findet und so weiter. So bildet uns gleichsam der physische Menschenleib ein Abbild der viergliedrigen Wesenheit des Menschen.

[ 9 ] The different members of these beings can be investigated by occult means just as in the case of man when we distinguish his members as physical body, etheric body, astral body, and ego and what is to evolve from them as spirit-self, life-spirit, and spirit-man. In his present phase of development man consists essentially of the four members first named, so that we can say that his highest member is the ego or ‘I’ and the lowest is the physical body. But now we should succumb to delusion if we imagined quite abstractly that the physical body had nothing to do with man's ego. In man's physical body we have the instrument for the human ego. We have seen that the human body is a very complicated organization. In all essentials the ego has its physical instrument in the blood, the astral body in the nerve-system, the etheric body in the glandular system, the physical body in the physical organs working purely mechanically. We must picture to ourselves that all the human inner experience that goes on in the astral body has its material expression in the nerve system, and all that goes on in the etheric body finds its material expression in the glandular system, the instrument of the etheric body. Thus the physical body presents, as it were, an image of the four-fold being of man.

[ 10 ] Nehmen Sie nun den physischen Menschenleib, wie Sie ihn vor sich haben, und nehmen Sie alles das, was dieser physische Menschenleib ist, als das Werkzeug des denkenden, intelligenten Ich, Sie machen sich am besten klar, was damit gemeint ist, wenn Sie daran denken, daß das Ich selbst von Inkarnation zu Inkarnation dasselbe bleibt, daß aber das Werkzeug mit jeder Inkarnation neu aufgebaut wird. Das nun, was der Mensch an feinerer, materieller Organisation dem Tiere voraus hat, vor allen Dingen also diejenige Organisation, welche die menschliche Intelligenz offenbart, ist dadurch zustande gekommen, daß das Ich langsam und allmählich durch lange Zeit hindurch gelernt hat, an dem astralischen Leibe zu arbeiten. Denn wir wissen ja, daß der astralische Leib bei jedem Menschen aus zwei Teilen besteht, einen Teil, den er von dem Kosmos mitbekommen hat, an dem das Ich noch nichts getan hat, und einen anderen Teil, den das Ich bereits umgestaltet hat. In jedem Menschen sind diese zwei Glieder des astralischen Leibes bis zu einem gewissen Grade ausgebildet. Im höheren Nervensystem, namentlich im Gehirn, das mit jeder Inkarnation neu aufgebaut wird, haben Sie den äußeren materiellen Ausdruck für das, was der Mensch von seinem Ich aus an seinem astralischen Leibe gearbeitet hat, wenn auch zum größten Teil unbewußt. Daß der Mensch ein viel ausgebauteres und vollkommeneres Vordergehirn hat als die Tiere, rührt davon her, daß dieses Vordergehirn der Ausdruck, die Offenbarung ist des vom Ich aus bearbeiteten und umgestalteten astralischen Leibes. Aber der astralische Leib ist es dennoch, der auch in dem Nervensystem seinen äußeren Ausdruck hat. Nun werden wir leicht einsehen können, daß in dem Augenblick, wo irgendein Glied unseres Organismus umgebildet wird, eine Änderung des gesamten übrigen Organismus nötig ist. Warum kann der Mensch nicht auf vier Füßen gehen? Warum hat er seine vorderen Gliedmaßen zu Arbeitsorganen umgebildet? Weil er an seinem astralischen Leib arbeitete, und das bewirkte die notwendige Umgestaltung seiner vorderen Gliedmaßen zu Arbeitsorganen; und so ist auch die Gehirnform des menschlichen Leibes ein Ergebnis dieser inneren Arbeit. Immer ist das Äußere eine wirkliche Offenbarung des Inneren. Alles, was wir im physischen Leibe in seiner gegenwärtigen Entwickelungsphase sehen, ist ein spezifiziertes Ergebnis der geistigen Evolution.

[ 10 ] Now take the human physical body as you have it before you, take all that this physical body is as instrument of the thinking ego. You will best realize what is meant by this when you remember that the ego itself remains the same from incarnation to incarnation, but that the instrument of the ego is built up anew for each incarnation. The material tool of the ego is built up anew in each incarnation. Now man has an advantage over the whole animal kingdom in possessing a finer material organization, namely, the material organization that manifests the actual human intelligence. And this has come into existence through the fact that for long periods of time the ego has slowly and gradually learnt—although unconsciously—to work upon the astral body. We know that man's astral body consists of two parts: one part upon which he has as yet done nothing, which is therefore as it was macrocosmically, and one part upon which he has worked. These two parts are in a certain way developed in everyone. In the higher nerve system, particularly in the brain which is built afresh with each new incarnation, you have the material expression of the work done by man's ego upon his astral body. Thus man has a much more completely developed forebrain than the animal because the front part of the brain is the manifestation of the astral body worked upon by the ego. But the astral body has nevertheless its outer expression in the nerve system as well. Now you can easily realize that the moment some member of our organism is brought to a higher stage of perfection, an alteration must take place in the whole remaining organism. The rest of the organism must undergo a change. Why cannot a man go on four feet? Why has he transformed his front limbs to instruments of work? Because in his earthly development he has worked upon his astral body! To develop the forebrain involves perfecting the etheric instrument. The outer is always a real manifestation of the inner. All that we see in a physical state in our present phase of evolution is a result and indeed a specific result of spiritual evolution.

[ 11 ] Nun werden Sie einsehen, daß alles, was im Materiellen existiert, bis auf die Form hin ein Ergebnis dessen ist, was hinter diesem Materiellen als Wirksames steht. Wenn wir also Wesenheiten vor uns haben wie die, die ich eben geschildert habe, denen die Möglichkeit fehlt, ihren astralischen Leib umzuändern — denn die Geistigkeit fehlt ihnen, es arbeitet kein Ich an ihrem astralischen Leib -, so muß dieser astralische Leib, der aber doch die Summe der Seelenerlebnisse ist, die eben ein astralischer Leib haben kann, in einer materiellen Gestalt zum Ausdruck kommen. Diese materielle Gestalt, die eine solche nicht von einem Ich durchglühte Wesenheit hat, kann in unserer Entwickelungsphase nicht sichtbar sein in der physischen Welt, und sie ist deshalb nicht sichtbar, weil sie um einen Grad tiefer liegt als unsere sichtbare Materie. Fassen Sie das wohl, was damit gemeint ist.

[ 11 ] Now you will realize that everything material, right into the form, is a result of what stands actively behind this material. There are, for instance, beings like those I have just described to you which are unable to transform their astral body because they lack a spiritual nature. No ego works upon their astral body. This astral body with all its soul-experiences must come to expression in a material form. Yet the material form of beings through which no ego glows cannot be visible in our evolutionary phase. It cannot be visible because it lies one degree lower than our visible matter.

[ 12 ] Wenn Sie sich klarmachen wollen, was Ihren physischen Leib ausmacht, so sagen Sie: Den physischen Leib kann man sehen. - Den Ätherleib können Sie nicht sehen, weil er eine Stufe höher liegt mit seiner Substantialität. Den astralischen Leib können Sie auch nicht sehen, weil er wieder eine Stufe höher liegt als der Ätherleib. Aber es liegt nun nicht nur Substantialität oberhalb, sondern auch unter der physischen Materie, und die kann auch wieder nicht gesehen werden, weil von aller Materie nur ein mittleres Streifband sichtbar ist, gerade das, was die physische Materie ausmacht, die mit den physischen Augen gesehen wird. Und geradeso wie sich nach oben das Substantielle fortsetzt in der physischen Grundlage des Ätherischen, des Astralen, so setzt es sich nach unten fort und wird da wiederum unsichtbar. Und jetzt, nachdem wir uns die Gliederung des Menschen vor Augen gestellt haben, werden wir uns auch die Gliederung dieser anderen Wesenheiten vorstellen können.

[ 12 ] I beg you to grasp clearly what is meant by that. If one tries to describe what constitutes a physical body, one can say that one sees it. One cannot see the etheric body because as regards substance it lies a stage higher than the physical body. Still less can one see the astral body because it lies higher still. But beneath physical matter there are also substances which cannot be seen. Of all matter only a middle strip or band is perceptible, just that strip which constitutes physical matter, perceptible to the physical eye. Just as substance continues upwards as physical foundation for the etheric and astral, so does it continue downwards and again becomes invisible. And now that we have considered the different members of the human being we shall be able to set before us the membering of these other beings.

[ 13 ] Wir haben gesehen, daß der Mensch, wenn wir ihn von unten betrachten, als erstes seinen physischen Leib hat, dann seinen Ätherleib, seinen astralischen Leib und als viertes sein Ich. Die Wesenheiten, die wir nunmehr als Elementarwesen bezeichnen, denen fehlt das Ich, und darum fehlt ihnen auch die Verantwortlichkeit. Sie haben dafür ein Prinzip unter dem physischen Leibe ausgebildet. Nennen Sie es meinetwillen «minus eins». Bei ihnen sind also die Prinzipien drei, zwei, eins und minus eins ausgebildet. Wir können nun aber noch weitergehen. Es gibt nicht nur Wesenheiten, die mit dem astralischen Leib anfangen und dazu noch minus eins ausgebildet haben, sondern auch solche Wesenheiten, welche bei zwei anfangen, die nur das Prinzip des Ätherleibes haben, dann das Prinzip des physischen Leibes, dann minus eins und auch noch minus zwei. Und endlich haben wir Wesenheiten, die als höchstes Prinzip das haben, was des Menschen unterstes Prinzip ist; die fangen an mit eins, haben dann minus eins, minus zwei und minus drei ausgebildet. Wir können uns noch einen deutlicheren Begriff machen, warum diese Wesenheiten nicht sichtbar sind. Denn Sie könnten einwenden: Wenn sie einen physischen Leib haben, müßten sie doch sichtbar sein. - Wenn die höheren Glieder des Menschen nicht wären, wenn der Mensch bloß einen physischen Leib hätte, würde dieser ganz anders aussehen. Wenn der Mensch stirbt, ist der physische Leib allein; dann zerbröckelt er aber, löst sich auf, zerstiebt in alle möglichen Atome. Das ist seine natürliche Gestalt. Daß er so ist, wie Sie ihn heute kennen, rührt davon her, daß er von oben durchdrungen ist vom Ich, astralischen Leib und Ätherleib. Gewiß haben die Wesenheiten, die wir Gnomen oder Kobolde nennen, einen physischen Leib, aber ihnen fehlt Ich, astralischer Leib und Ätherleib. Es sind gerade diese Wesenheiten, die den physischen Leib als höchstes haben, die wir als Gnomen bezeichnen. Sie haben drei Prinzipien, die unter dem physischen Leib liegen, die da bewirken, daß ihr physischer Leib viel weniger sichtbar sein kann als der physische Leib des Menschen. Die unter dem physischen Plan gelegenen Kräfte dieser Wesenheiten machen es, daß auch das, was das Prinzip des physischen Leibes ist, nie für gewöhnliche Augen physisch sichtbar sein kann. Sollen sie eine annähernd physische Materie haben, so können sie diese nur haben unter einem gewaltigen Druck, wie es geschieht, wenn die äußere Materie sie zusammenpreßt. Dann wird ihre Leiblichkeit so zusammengepreßt, daß sie in großer Menge zusammengekauert beieinandersitzen und sich entwickeln auf eine so greuliche Art, wie ich es vorhin geschildert habe. Im allgemeinen ist der Prozeß, der für sie eintritt, wenn Sie den äußeren Druck von ihnen wegnehmen, ein Auflösungsprozeß, der mit ungeheurer Schnelligkeit vor sich geht. Der gleiche Prozeß, den Sie beim Menschen nach dem Tode wahrnehmen können, vollzieht sich bei ihnen mit einer ungeheuren Schnelligkeit, wenn Sie das Erdreich hinwegnehmen. Daher können sie niemals sichtbar werden, auch wenn sie einen physischen Leib haben. Für den, der durch diese physische Erde durchschauen kann, haben sie einen kleinen physischen Leib. Dieser physische Leib, den sie dem Prinzip der Kraft nach haben, hat allerdings in sich etwas, was in seiner Struktur, in seiner Organisation ähnlich ist dem menschlichen Denkwerkzeug, dem menschlichen Werkzeug der Intelligenz. Nicht mit Unrecht bilden daher die, welche aus einem gewissen Natursinn heraus Gnomen bilden, gerade die Köpfe besonders charakteristisch heraus. Alle die Symbole, die da gezeichnet werden, haben eine Art Wirklichkeit. Sie finden bei diesen Gnomen eine Art Intelligenz, die geradezu automatisch wirkt. Es ist wirklich so, wie wenn Sie sich Ihr Gehirn herausgenommen denken und dieses nicht durchdrungen wird von Ihren höheren Gliedern; dann wirkt das bei Ihnen auch nicht gerade im Sinne der oberen Entwickelung, sondern es wirkt der oberen Entwickelung entgegen. Daher haben wir die Wesenheiten, die wir als Gnomen bezeichnen, in dieser Weise vor uns. Wir werden dann noch Licht auf die Wesen, die tiefer stehen als der Mensch, werfen können.

[ 13 ] What we call elemental beings lack an ego, but they have developed a principle below the physical body. We can say, therefore, that the principles 3, 2, 1 and minus 1 are developed in them. But there are not only beings which begin at the third principle. We have also those which begin at 2 and then have minus 1 and minus 2. And then we have still others whose highest principle is the same as man's lowest. They have developed 1, minus 1, minus 2 and minus 3. If they have a physical body it must be an invisible one. We can also say that if man's higher members were not there his physical body would look very different. When he dies the physical body is alone and disintegrates into the atoms of nature. That it is as we know it today is because it is interpenetrated by etheric body, astral body, and ego. It is true that the beings which we call gnomes and goblins have a physical body, but they do not possess what in man we call the ego. The gnomes have the physical body as their highest principle, but they have three principles below the physical body. That makes their bodies far less visible than the physical body of man. The forces lying below the physical plane prevent even what is physical in them from ever being visible to the ordinary eye. If they are to have something approaching physical substance it can only come about under powerful pressure, if external physical matter presses them together. Then their corporeality is so compressed that they lie in a congested mass and develop in the gruesome way I described earlier. The process when the outer pressure is removed, when the earth is dug away, is in general one of dissolving which is accomplished with immense rapidity, far quicker than the dissolution of the human body after death. Hence they can never be seen even though they have a physical body. They have a physical body only for one who can see through the earth. As far as the principle, the force, of this body is concerned there is something in its structure and organization which resembles the human instrument of thought. Hence those persons who portray gnomes out of a certain nature-sense are not unjustified in making their heads a special characteristic. All these symbols have their true foundation in reality. These beings have a sort of automatic intelligence because it really acts automatically. It is as if you imagine your brain to be taken out. It will not then be interpenetrated by your higher members, and as soon as it is taken out it no longer acts with higher intelligence. In this way we have before us the beings that we call gnomes. We shall then be able to throw further light on the beings that stand below man.

[ 14 ] Jetzt müssen wir uns erst einmal, weil das mit der tieferen Aufgabe, die uns obliegt, zusammenhängt, einen Begriff machen, wie eigentlich solche Wesenheiten im Laufe der Entwickelung entstanden. Diese Frage hängt nicht nur mit der vergangenen Evolution zusammen, sondern auch gerade mit der zukünftigen. Das ist das Wesentliche. Um das kennenzulernen, wollen wir ein wenig die Entwickelung des Menschen betrachten. Wir wissen, wie der Mensch fortschreitet von Verkörperung zu Verkörperung. Wir wissen, daß er in eine jede neue Inkarnation sich die Früchte der vorhergehenden Inkarnationen mit hineinbringt. Auf diese Weise ist der Mensch für jede neue Inkarnation selbst mitschöpferisch sowohl für seine Form wie auch für seine Fähigkeiten wie für sein Schicksal. Was er der Außenwelt als seine Taten eingegraben hat, kommt ihm zurück als sein Schicksal; was er in seinen früheren Leben sich selber eingegraben hat, kommt ihm zurück als seine Fähigkeiten und seine Talente. So ist er mitschöpferisch sowohl an seinem äußeren Schicksal wie auch an seiner inneren Organisation. Nun fragen wir uns: Woher stammt denn das, was uns auf eine vollkommenere Stufe bringt? - Denn gegen frühere Menschheitszustände steht jeder heutige Durchschnittsmensch auf einer höheren Stufe in dieser Beziehung. Was in uns immer höhere Vollkommenheitsgrade bewirkt, das ist das, was wir uns selbst angeeignet haben in unserem Fortschreiten von Inkarnation zu Inkarnation. Wir nehmen nicht umsonst die Welt wahr, sehen nicht umsonst mit unseren Augen, hören nicht umsonst durch unsere Ohren, sondern wir eignen uns in jeder Inkarnation gewisse Früchte des Lebens an. Die nehmen wir nach dem Tode mit, und was darin wirksam ist, das bildet die Keimkräfte, die beim Aufbau und Ausbau in der nächsten Inkarnation mitwirken.

[ 14 ] But first we must form an idea as to where such beings stand in the course of evolution. This question is in fact by far the more important one, and is connected not only with our past evolution, but also with that in the future. That is the essential thing. And how are they connected with our future evolution? To answer this we must consider the development of man. We know that man passes from embodiment to embodiment, from incarnation to incarnation; we know that to each new incarnation he brings with him the fruits of the previous one. We know that man himself is actually a co-creator in each new incarnation of his form as well as of his abilities and destiny. What meets him as his destiny are the deeds which he himself formerly engraved into the external world. They come back again as his destiny. What he has engraved into himself through his life comes back to him as his talents and faculties. Thus man shares in creating both—his external destiny and his inner organization. We now ask ourselves: Where does this come from? What is it that causes us to be, let us say, at a more perfect stage of development—and every single person is at a more perfect stage in this respect? What makes us advance to a higher stage? It is all that we have taken in throughout our incarnations. We do not see through our eyes and hear through our ears to no purpose; after death we assimilate the fruits of a life and bring with us what can be effective, that from which we can build the germinal force of the next incarnation.

[ 15 ] Nun kann verschiedenes eintreten. Es kann das Zünglein der Waage nach der einen Seite und auch nach der anderen Seite ausschlagen. Der ideale Zustand wäre doch der, daß der Mensch in jeder Inkarnation sein Leben ganz ordentlich benutzen würde, daß er nichts, was er erfahren kann, was er erleben kann und was Früchte tragen kann für die folgenden Inkarnationen, unbenützt ließe, sondern daß er alles mitnähme, was er sich früher angeeignet hat. Das geschieht aber in der Regel nicht. Nach der einen Seite oder nach der anderen Seite artet der Mensch aus. Entweder er benützt sein Leben nicht ordentlich, um alles zu holen, was für ihn zu holen wäre. Dann bleiben gewisse Kräfte unbenützt, und er bringt weniger mit in seine neue Inkarnation, als er mitbringen könnte. Oder aber er dringt zu tief in seine Organisation ein, er verwächst zu sehr mit seiner Inkarnation, mit seiner Körperlichkeit. Es gibt ja zwei Arten von Menschen: die einen möchten gern ganz im Geiste leben, nicht ganz heruntersteigen bis zu ihrer Körperlichkeit. Solche Menschen werden von den Alltagsnaturen Schwärmer, Träumer und so weiter genannt. Und es gibt andere, die steigen zu tief hinunter in ihre Körperlichkeit; sie benützen nicht nur das, was zu holen ist, sondern sie verwachsen mit ihrer Inkarnation. Es ist ihnen sympathisch, es ist ihnen lieb, mit der Inkarnation zusammenzuwachsen. Sie bewahren sich nicht das, was fortgeht von Inkarnation zu Inkarnation. Sie lassen es untersinken in das, was doch nur das Werkzeug für den ewigen Wesenskern des Menschen sein soll.

[ 15 ] Now various things can occur. The little pointer of the balance can swing out towards the one or the other side. The ideal condition would be that a man in each incarnation made a thorough use of his life, that he left unused nothing which he could go through and experience and which could bear fruit for the following incarnation, but that he took everything with him. This as a rule never happens. A man oversteps either to the one side or to the other. He either uses his organization insufficiently, certain forces remain unused and he brings less into the new incarnation than he could have done, or he penetrates too deeply into his organization and becomes too closely involved in his bodily nature. There are two sorts of people. The one kind would like to live entirely in the spirit and not descend to their corporeal nature; they are called dreamers and visionaries by ordinary everyday people. The other kind descend too deeply into the body. They do not draw out from the incarnation what should be drawn out, but grow together with the incarnation. They find it sympathetic and pleasant to be with the incarnation, they do not keep for themselves what progresses from incarnation to incarnation but let it sink down into what ought only to be the instrument for the eternal germ of man's being.

[ 16 ] Ich habe schon einmal darauf aufmerksam gemacht, daß es einen wichtigen Mythos, eine wichtige Sage gibt, die vor unsere Seele hinstellt, was diejenigen Menschen erleben können, die zu tief hinuntersteigen in das Zeitliche und Vergängliche einer Inkarnation. Wenn wir es uns extrem denken, können wir es uns so vor unsere Seele stellen: Wir können uns einen Menschen denken, der da sagt: Ach, was geht mich das an, was ich alles in meinem ewigen Wesenskern hinübertrage in eine andere Inkarnation. Ich will hier mit dieser Inkarnation verwachsen sein, die gefällt mir, die ist mir recht, und was später werden soll, das kümmert mich nicht weiter. - Wozu würde das führen, wenn sich diese Gesinnung radikal ausbildete? Es führt zu einem solchen Charakter, der da sitzt an einer Wegesecke, und vorüber geht einer der großen Führer, die die Wege weisen für die Menschheit. Wer aber so nichts wissen will für die Zukunft, der stößt einen solchen Lehrer, einen solchen großen Menschenführer zurück: Nichts will ich von dir wissen, der du meinen Wesenskern in künftigen Inkarnationen dahin führen willst, wo die Menschheit vervollkommnet sein wird. Ich will verwachsen mit der gegenwärtigen Gestalt, die ich jetzt habe! — Ein solcher Mensch, der einen solchen Menschheitsführer zurückweist, wird wiedererscheinen in derselben Gestalt. Und wenn dieselbe Gesinnung dann wieder ebenso in ihm ist, so wird er auch in der folgenden Inkarnation die Menschheitsführer von sich weisen, und er wird immer wieder in derselben Gestalt erscheinen. Und wenn andere Menschen, welche auf die großen Führer der Menschheit hören und die Seele mit dem ewigen Wesenskern bewahren, in einer vorgeschrittenen Rasse wiedererscheinen, so wird der, der von dem großen Lehrer nichts hat wissen wollen, der den großen Menschheitsführer von sich stößt, immer in derselben Rasse wiedererscheinen, weil er nur die eine Gestalt hat ausbilden können. Das ist die tiefere Idee des Ahasver, der immer in derselben Gestalt wiederkehren muß, weil er die Hand des größten Führers, des Christus, von sich gewiesen hat. So ist die Möglichkeit für den Menschen vorhanden, mit dem Wesen einer Inkarnation zu verwachsen, den Menschheitsführer von sich zu stoßen, oder aber die Wandlung durchzumachen zu höheren Rassen, zu immer höherer Vervollkommnung. Rassen würden gar nicht dekadent werden, gar nicht untergehen, wenn es nicht Seelen gäbe, die nicht weiterrücken können und nicht weiterrücken wollen zu einer höheren Rassenform. Schauen Sie hin auf Rassen, die sich erhalten haben aus früheren Zeiten: Sie sind bloß deshalb da, weil da Seelen nicht höhersteigen konnten. Ich kann heute nicht weiter darüber sprechen, was damit gemeint ist, daß der Mensch «mit der Rasse verwächst». Im Laufe der Erdentwickelung ist eine ganze Reihe von Rassen entstanden und in Dekadenz geraten. Denken Sie zurück an die atlantischen Zeiten. Die Atlantier sind vorgeschritten durch die Rassen hindurch; die Rassen sind verschwunden, aber die Menschenseelen sind übergegangen in andere, höhere Rassen. Für die aber, die stehenbleiben wollen, die mit der Rasse verwachsen wollen, gibt es die Möglichkeit, daß sie «durch ihre eigene Schwere» heruntersteigen und aufgehen im Materiellen. Sechzehn Möglichkeiten gibt es, mit der Rasse zu verwachsen. Man nennt sie die «sechzehn Wege des Verderbens». Durch das Vorwärtsschreiten aber wird der Mensch zu immer höheren und höheren Stufen aufsteigen können.

[ 16 ] I pointed once before to an important legend that sets before us what a man must experience who descends too deeply into the temporary, transitory nature of the one incarnation. If we think of an extreme case, we can imagine it like this: “What is it to me that I should carry over something to later incarnations? I live in this incarnation, I like it, it suits me very well. I am not concerned further with what I am supposed to make from it.” If this thought is followed out, where does it lead? It leads to a man who sits at the wayside when a great Leader of humanity passes by. He however rejects the ideas of the Leader of mankind. He repulses him and thinks: “I will know nothing of thee, who wouldst guide the kernel of my being into future in-carnations where mankind will be outwardly more perfect. I wish to be united with my present form.” A man who thrusts from him such a Leader of mankind will appear again in the same form. And if this attitude hardens, then he will also thrust from him the Leader in the next incarnation. He will appear again and again as the same figure. We shall now picture those who listen to the great Leader of humanity. They will preserve the soul with its eternal life-kernel. Mankind will have gone forward but they too will appear in an ever progressed form. He however who thrusts the Leader of humanity from him must reappear again and again in the same way. That is the legend of Ahasuerus, who has thrust from him the Christ, the Leader of humanity. Man has either hardened or possesses the possibility of developing to higher stages. Races would not stay behind and become decadent if there were not men who wish to stay behind and are obliged to stay behind, since they have not developed their eternal life-kernel. Older races only persist because there are men who cannot or will not move forward to a higher racial form. I cannot today speak about the whole series of possibilities, in the course of earthly evolution, for man to become one with the race, to grow together with what is the character of one race or another. Think of the Atlantean race; souls have gone through it, but not all have passed out of it. There are sixteen possibilities of becoming merged with the race. They are called the “sixteen paths of perdition.” On these paths man would merge with the material. By striving forward, however, he is drawn up from race to race to ever higher stages.

[ 17 ] So sehen wir, wie es tatsächlich möglich ist, daß der Mensch so verwächst mit der einen Inkarnation, daß er sozusagen hinter der Evolution zurückbleibt. Seine anderen Seelenbrüder sind dann auf einer höheren Stufe, wenn er in einer neuen Inkarnation wiederkehrt. Er aber muß sich dann begnügen mit einer minderen Inkarnation, wie sie ihm geblieben ist von irgendeiner dekadenten Rasse. Das braucht keinem Menschen Furcht einzujagen. Für niemanden liegen heute die Wege so, daß er etwas nicht wieder einholen könnte und damit aus der Evolution herausfallen müßte. Aber wir müssen uns doch diese Möglichkeit vor die Seele rücken.

[ 17 ] We see then that it is actually possible for a man to combine with the one incarnation in such a way that he remains behind in evolution. His other soul-brothers are therefore at a higher stage when he reappears in a new incarnation. He must then content himself with an inferior incarnation which has been left to him in a decadent race. This is some-thing that positively takes place. It need not frighten people, however, for the present phase of evolution. No one is obliged to take all the sixteen paths and thereby fall out of evolution. We must only be aware of the possibility.

[ 18 ] Nehmen wir einmal den extremsten Fall: Ein Mensch verwächst so dicht wie möglich mit dem, was das Wesen einer Inkarnation ausmacht. Er kann es nicht gleich, denn er ist nicht stark genug, um es auf einmal zu tun, aber in einer Zeit von sechzehn Inkarnationen könnte er es tun, würde er die sechzehn Fehlwege gehen. Nehmen wir an, er könnte es, dann würde er folgendes erreichen. Die Erde mit ihren Seelen wartet nicht, sie schreitet vorwärts. Aber da das Materielle immer doch ein Ausdruck ist für ein Seelisches, so kommt ein solcher Mensch zuletzt auf einer Stufe an, wo er keine Möglichkeit mehr findet, einen Körper für sich zu bekommen, weil es tatsächlich möglich ist, daß keine Körper mehr da sind für solche Seelen, die zu sehr verwachsen sind mit der Körperlichkeit. Solche Seelen verlieren dabei die Möglichkeit, sich zu inkarnieren und finden keine andere Gelegenheit. Denken Sie, was solche Seelen verlieren, wenn es auch nur in Ausnahmefällen möglich ist, daß dieser Zustand in vollem Maße während der zukünftigen Erdentwickelung eintritt. Nur für ganz besondere Menschen würde schon während des Erdzustandes die Möglichkeit eintreten, daß sie so zum Bösen hinneigen, daß sie gar keine Möglichkeit mehr fänden, sich zu verkörpern, weil gar keine Körper mehr da wären, die für sie schlecht genug sein würden. Sie werden etwas anderes dann auch nicht haben, was der Ausdruck der normalen Entwickelung ist. Nehmen wir an, eine solche Wesenheit würde auf der Erde bleiben. Sie würde dann, wenn die Erde sich in den Jupiter verwandelt - da das Spätere immer nur das Ergebnis des Früheren ist —, auch da keine für sich geeigneten Leiber finden, denn für die Leiber, die für die untergeordneten Naturreiche da sein werden, sind solche Wesenheiten zu gut, für die Leiber, die die Menschen haben werden, sind sie zu schlecht. Das bedingt, daß sie jetzt eine leiblose Existenz für sich schaffen müssen, daß sie sich richtig abschnüren von dem Gange der Menschheitsentwickelung. Das haben sie sich dadurch verdient, daß sie das Leben nicht benützt haben. Die Welt ist um sie herum. Sie haben die Umwelt nicht benützt, um durch die Sinne ihren inneren Wesenskern zu bereichern und sich immer neue Vollkommenheiten zu schaffen. Sie schreiten mit der Weltentwickelung nicht vorwärts, sie bleiben auf einer gewissen Stufe zurück. Solche Wesenheiten, die auf einer solchen Stufe zurückbleiben, erscheinen dann in späteren Zeiträumen mit dem Charakter ungefähr des früheren Zeitraumes; denn mit dem sind sie verwachsen. Aber sie erscheinen nicht in den Formen und den Gestalten des späteren Zeitraumes, sondern in diesen späteren Zeiträumen als untergeordnete Naturgeister, wie wir sie in ähnlicher Weise vorhin geschildert haben. Das Menschengeschlecht wird in der zweiten Hälfte der Jupiterentwickelung eine ganze Anzahl solcher neuer Naturgeister liefern, denn der Mensch wird auf der Jupiterstufe das fünfte Glied seiner Wesenheit, Manas, ausgebildet haben. Die Menschen aber, welche die Gelegenheit auf der Erde nicht benutzt haben, um das fünfte Glied auszubilden, erscheinen in ihrer Entwickelung auf dem Jupiter als Naturgeister mit vier Grundteilen, mit dem vierten als dem höchsten Grundteil. Während der Mensch auf dem Jupiter fünf, vier, drei, zwei hat, haben sie als das, was äußerlich nicht Gestalt gewinnen kann, vier, drei, zwei, eins. Das würde das Schicksal derjenigen Menschen sein, welche nicht durch die Benutzung des Erdenlebens ihre höheren Grundteile nach und nach entwickelt haben. Sie werden sozusagen unsichtbar wirkende Naturgeister eines künftigen Evolutionszeitraumes sein. Mit unseren heutigen Naturgeistern ist es so ergangen in früheren Evolutionsepochen, nur daß sich das natürlich je nach Charakter der einzelnen Evolutionsepochen fortwährend ändert. Die Naturgeister auf dem Jupiter, die aus den Menschen stammen, werden schon eine gewisse moralische Verantwortlichkeit haben, da wir sie ja hier auf Erden auch haben, und dadurch werden sie sich von den Naturwesen des Erdendaseins unterscheiden.

[ 18 ] Now let us take an extreme case and imagine that a man unites too fully with what is to constitute the character of an incarnation. Let us suppose he reaches what is to be reached in sixteen incarnations; he takes the sixteen false paths. The earth does not wait for him, the earth goes forward and he finally arrives at a point where he can no longer incorporate in a human body, for none are in existence. There will be no more bodies in which souls that have grown too much involved in their bodily nature can incarnate. Such souls lose the possibility of incarnation and find no other opportunity. Just think what they will have lost. It is possible, but only in exceptional cases, that even during Earth evolution souls will be unable to incarnate because there are no more bodies bad enough. These men have gone so far that they have no other opportunity of incarnating in the normal course of evolution. Let us suppose such beings should remain on the earth—it will only be single cases. And now, since the later is the fruit of the earlier, these would then find no bodies suitable for them. They are, as it were, too good for the bodies of a subordinate order and for the other bodies they are too bad. They must therefore live a bodiless existence. They must cut themselves off entirely from the progress of evolution. Why have they deserved this? By reason of the fact that they have not made use of life! The world is around them; they have possessed senses in order to perceive the world, to enrich the life-kernel and mold it to a higher stage. They do not advance with world evolution, they re-main behind at a certain stage. Beings that stay behind at such stages appear in a later epoch with approximately the character of the earlier age. They have grown together with it, but not in the forms of the later epoch. They appear in a later epoch as subordinate nature-spirits. In fact the human race will furnish a whole number of such new nature-spirits in the second half of the Jupiter evolution, for man will have fully completed the fifth principle at the Jupiter stage. For those who have not used the opportunity on Earth to develop the fifth principle there will be no avail-able form. They will appear as nature-spirits and they will appear then with four principles, the fourth being the highest. Whereas the normally advanced man will have the principles 5, 4, 3, 2 at the Jupiter stage, these men will have 4, 3, 2, 1. That would be the destiny of those who have not gradually developed their higher principles by making use of earthly life. They become nature-spirits, so to speak, of future evolutionary periods, working invisibly. Just the same occurred in the case of our present nature-spirits in the earlier periods of evolution, except in so far as there are, of course, continual changes according to the character of the different periods. Everything has now been graded, so to speak, according to moral responsibility, and because this is so, the nature-spirits that arise from the human race will have a certain morality. Upon Jupiter there will be nature-spirits which have moral responsibility.

[ 19 ] Jetzt erinnern wir uns einmal daran, was ich gesagt habe, wodurch der Jupiter sich unterscheidet von unserer Erde. Wir haben beschrieben das Wesen der Erde als den Planeten der Liebe, im Gegensatz zu dem Wesen des Mondes, den wir den Planeten der Weisheit genannt haben. Wie sich die Liebe nach und nach hier auf der Erde entwickelt, so hat sich die Weisheit, die wir überall rings um uns herum finden, auf dem Monde entwickelt. Die Liebe ist in der niedersten Form in der lemurischen Zeit aufgesprossen und verwandelt sich in immer höheren Stufen bis zur höchsten geistigen Form der Liebe. Während des Jupiterdaseins werden die Jupiterbewohner auf die Liebe hinschauen wie die Erdenmenschen auf die Weisheit. Wenn der Erdenmensch auf die Weisheit hinblickt, die ihn umgibt, zum Beispiel auf einen Knochen des Oberschenkels, und den wunderbaren Aufbau sieht, wie sich da Balken an Balken aneinander fügt, so muß er sich sagen: Heute kann der Mensch mit der größten Ingenieurkunst noch nicht so etwas zustande bringen, was die kosmische Weisheit in einem Stück Oberschenkelknochen erreicht hat. Der ganze Erdenplanet ist auf diese Weise kristallisierte Weisheit, die sich auf dem Monde ausgebildet hat. Und ebenso bildet sich hier auf der Erde nach und nach die Liebe aus. Wie wir hier die Weisheit um uns herum in jeder Blüte bewundern, so wird der Jupiterbewohner die Liebe sich entgegenduften fühlen, die von allen Wesen ausströmt; wie zu uns die Weisheit spricht, die in die Erde hineingeheimnißt worden ist durch das alte Mondendasein.

[ 19 ] Let us now recollect what I have said as to how Jupiter differs from our Earth. We have described the nature of the Earth as that of the planet of Love, in contrast to the nature of the Moon, the planet of Wisdom. As love has evolved on Earth so did the wisdom that we find all around us evolve on the Moon. Love in its lowest form originated in the ancient Lemurian age and becomes transformed to ever higher stages up to the highest spiritual form. When in the future the Earth planet appears as Jupiter, the Jupiter dwellers will direct their gaze upon love as men on Earth do upon wisdom. We observe the thigh bone into which wisdom is woven; the whole Earth is in a certain sense crystallized wisdom, which was formed little by little on the Moon. But wisdom was formed gradually just as on our Earth love is gradually formed. And just as we wonder at the wisdom in all that surrounds us, so he who will one day inhabit Jupiter will feel wafting towards him the love that will lie in all things. This love will stream forth from all beings and speak to us, as the wisdom speaks to us which is secreted into the Earth through the old Moon existence.

[ 20 ] So schreitet die Erde von Stufe zu Stufe weiter. Die Erde ist der Kosmos der Liebe. Jeder planetarische Zustand hat seine besondere Aufgabe, und erst dann verstehen wir die Aufgabe einer Zeit, wenn wir uns mit dieser Erkenntnis durchdringen werden. Wie die allgemeine Weisheit unsere Erde durchwaltet, so wird den Jupiter die Liebe durchwalten. Und wie die zerstörenden Kräfte in der Weisheit herrühren von den Wesen des alten Mondes, die zurückgeblieben sind, so werden auf dem Jupiter zerstörende Kräfte der Liebe da sein, die mitten in das allgemeine Gewebe hineinversetzt werden als die häßlichen Gestalten der zurückgebliebenen Erdenwesen, die als Naturgeister mit egoistischer Liebe Liebesansprüche haben werden. Sie werden ganz gewaltige, verheerende Mächte im Jupiterdasein bilden. Das Zurückbleiben der einzelnen Menschen schafft die zerstörenden Naturgewalten. So sehen wir, wie die Welt gewoben wird sowohl in ihrem nützlichen wie in ihrem schädlichen Teil. So haben wir ein moralisches Element hineinverwoben in den Weltprozeß.

[ 20 ] Thus the cosmos moves forward from stage to stage. The Earth is the cosmos of Love, and every condition has its special task. As a common wisdom prevails throughout our Earth, so will a common love prevail throughout Jupiter. And as the destructive forces of wisdom originate from those beings who stayed behind on the Moon, so there will appear upon Jupiter the destructive forces of love from beings who have remained behind. Into the midst of the general tapestry of the Jupiter existence will be set the hideous forms of the retarded beings with egoistic demands for love and they will be the mighty devastating powers in the Jupiter existence. The staying behind of human beings in individual incarnations creates the destructive nature-powers on Jupiter. Thus we see how the world is woven, harmful elements as well as beneficent; we have a moral element woven into the world process. The following table shows all the forms of nature spirits:

Physischer Leib und darüberdarunter
Gnomen 1 3
Undinen 2 2
Sylphen 3 1
Salamanders 4 0
Physical body and aboveBelow
Gnomes 1 3
Undines 2 2
Sylphs 3 1
Salamanders 4 0

[ 21 ] Alle Naturgeister, die so gestaltet sind, wie unser Schema es zeigt, daß sie ein Glied vom Menschen und drei Glieder unter dem Menschen haben, sind diejenigen, die wir als «Gnomen» bezeichnen, die, welche «Undinen» genannt werden, haben zwei Glieder unter dem Menschen, und die «Sylphen» haben drei Glieder vom Menschen und ein Glied unter dem Menschen. Die sind alle zurückgeblieben in früheren planetarischen Zeiten. Sie haben es zu einem Geist, der heute schon beim Menschen in der Entfaltung ist, nicht gebracht. Sie stehen unter dem Menschen, sie sind «untergeistig» und bestehen nur aus Leib und Seele. Es sind zweigliedrige Wesenheiten und wir nennen sie Gnomen, Undinen und Sylphen. Nun werden Sie mich fragen, wenn Sie den Namen «Salamander» hören, woher kommen denn diese?

[ 21 ] Thus the Gnomes have 3 principles below and 1 above, the Undines have 2 principles below and 2 above, the Sylphs have 1 below and 3 above. They are all retarded beings which surge through the figure and form of the earth as elemental beings. They have not been able to attain to a spirit; they consist purely of body and soul. Gnomes, Undines and Sylphs are two-membered beings. Now you will ask me where the Salamanders really come from.

[ 22 ] Gnomen, Undinen und Sylphen sind zurückgebliebene Wesenheiten aus früheren Erdzuständen. Die Salamander sind in einer gewissen Weise dadurch entstanden, daß sie teilweise, aber eben nur teilweise, das vierte Prinzip ausgebildet haben, daß sie aber nicht so weit gekommen sind, daß sie eine menschliche Gestalt annehmen konnten. Woher kommen denn nun die Salamander? Das will ich Ihnen noch zum Schluß klarmachen. Denn wenn Sie diese vierte Art von Wesenheiten verstehen, werden Sie viele von den Geheimnissen der uns umgebenden Natur verstehen.

[ 22 ] They are actually a fourth kind. If you ask—I can only indicate this in conclusion—whence come these three kinds, Gnomes, Sylphs, Undines, I can only answer that they are beings which have remained behind. But the Salamanders in a certain way are human, since they have partially developed the fourth principle. They are not advanced enough, however, to be able to assume human shape. Where does this fourth species come from?

[ 23 ] Wenn wir den Menschen zurückverfolgen in der Evolution, so kommen wir zu immer geistigeren und geistigeren Formen. Wir wissen, daß die einzelnen Tiergattungen nach und nach herausgesetzt sind wie die zurückgebliebenen Brüder der menschlichen fortschreitenden Evolution, die auf früheren Stufen stehengeblieben sind. Dadurch ist der Mensch so hoch gekommen, daß er am spätesten mit seinem physischen Wesen herausgekommen ist. Die anderen Wesen sind so geworden, weil sie nicht haben warten können, weil sie sich früher in die physische Inkarnation hineingedrängt haben. Die Tiere haben Gruppenseelen; die sind allerdings etwas, was nur auf dem Astralplan existiert, was aber hineinarbeitet in die physische Welt. Dasjenige, was der Mond unserer Evolution gegeben hat, die Weisheit, sehen wir durch die Gruppenseelen in den Tierformen in der umfassendsten Weise im Tierreich ausgebreitet. Der Mensch darf sich nicht allein die Weisheit zuschreiben. Er schafft mit ihr wohl seine Kultur, aber in einem viel stärkeren Maße ist die Weisheit in dem ganzen Erdenplaneten vorhanden. Ein Mensch, der stolz ist auf die Menschheit, kann sagen: Wie weit hat es der Mensch in der Weisheit gebracht. Die neuen Erfindungen geben Zeugnis davon. - Wie wird heute selbst schon dem Schüler in der Schule das aufgezählt, was alles die Weisheit des Menschen zustande gebracht hat! Unter dem, was man aufzählt, werden Sie auch das Papier finden. Gewiß ist das Papier eine Errungenschaft der menschlichen Weisheit, aber die Wespe konnte das Papier schon viel früher machen! Das Wespennest ist ganz genau aus demselben Stoff aufgebaut wie das richtige Papier. Es ist gerade so gemacht, nur durch den Lebensprozeß, wie das menschliche Papier. So könnten wir die ganze Natur durchgehen, und wir würden überall die waltende Weisheit finden. Wieviel früher hat das Gruppen-Ich der Wespengattung das Papier erfunden als der Mensch! Die einzelne Wespe macht das nicht, sondern die Gruppenseele.

[ 23 ] I will explain this in conclusion. When you understand this you will be able to understand many of the secrets of surrounding nature. You know that when we trace man back in his evolution we come to more and more spiritual forms. Man has progressed little by little to physical existence. We know that the different animal species have been gradually ejected, so to speak, as the retarded brethren of the advancing human evolution. Man attained such advanced development by being the last of all to take a physical form. The other animal creatures are at a backward stage because they were not able to wait, because they pressed into the earthly organs and physical organization earlier. But the animals have group souls which work into the physical world though they exist only on the astral plane. We see the wisdom given by the Moon to our evolution most. comprehensively developed in the animal kingdom by the group souls. Man creates his civilization through wisdom, but he must not ascribe wisdom to himself. Any human wisdom is not merely in man, but is present in a far more comprehensive way in our whole earth planet. One who sets great store by mankind may say: “What strides humanity has made in wisdom! The recent inventions for instance are a witness to it.” And now think of your school days and the principal discoveries that were told us then. Perhaps you will also remember the discovery of paper. Human wisdom got to the stage of inventing paper. It was certainly an achievement of human wisdom. But the wasp knew it much earlier still! You all know wasps' nests. They are made of the same substance as the paper made by man. We could go through all nature and we should find ruling wisdom everywhere. How much earlier than man the wasp spirit discovered paper! The individual wasp does not do it, it is the group ego.

[ 24 ] So sehen wir, wie das, was menschliche Weisheit ist, eingewoben und eingeprägt ist dem ganzen Erdenwesen. Wir könnten die Erde Stück für Stück durchgehen und würden in der Tat überall diese Weisheit finden. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt ist das Verhältnis des Tieres zu seiner Gruppenseele das, was es, wenn ich es so sagen darf, vom kosmischen Gesichtspunkt aus eigentlich sein soll. Welches ist dieses Verhältnis der Gruppenseele zu dem einzelnen Tier? Denken Sie die Gruppenseele irgendeiner Insektenart. Wenn das einzelne Insekt stirbt, ist es für die Gruppenseele gar nicht anders, als wenn Ihnen ein Haar ausfällt oder ein Nagel abgeschnitten wird. Die Tiere, die immer neu sich bilden, sind nur ausgetauschte neue Glieder der tierischen Gruppenseele. So können Sie Tierreihen weit hinauf verfolgen, und Sie werden finden, daß das, was auf dem physischen Plan ist, wie eine sich immer auflösende und wieder neu sich bildende Wolke erscheint. Es metamorphosiert sich das physische Dasein und der Gruppengeist erneuert nur das, was sich bei ihm nach unten ansetzt. Das geht bis zu einer gewissen Stufe. Dann tritt etwas Neues ein. Bei höheren Tieren — und je mehr Sie gerade zu höheren Tieren gehen, immer mehr - tritt etwas ein, was gar nicht mehr dem recht ähnlich sieht, was ich Ihnen eben beschrieben habe, Nehmen wir zum Beispiel den Affen. Der Affe nimmt von dem Gruppengeist zuviel hinunter in die einzelne Gestalt, die unten ist; und während sonst beim niederen Tier alles wieder zurückgeht in den Gruppengeist, behält der Affe, weil er zu kompliziert geworden ist, in seiner physischen Organisation etwas zurück. Da ist zuviel eingeflossen vom Gruppengeist, das kann nicht wieder zurück. Das ist der fortschreitende Gruppengeist. Er wirkt so, daß er bei den niederen Tieren ein Glied schafft; dann saugt er das ganze Wesen wieder auf, erzeugt ein neues, saugt das wieder auf und so weiter. Beim Löwen ist das auch so. Wenn Sie aber zum Beispiel einen Affen nehmen, da erzeugt die Gruppenseele den Affen, aber der Affe nimmt aus der Gruppenseele etwas heraus, das kann nicht wieder zurück. Während es beim Löwen, wenn er stirbt, so ist, daß das Physische sich auflöst und das Seelische wieder in den Gruppengeist zurückgeht, ist es beim Affen so, daß dasjenige, was er vom Gruppengeist abschnürt, nicht wieder zurück kann. Beim Menschen haben Sie das Ich so, daß es von Inkarnation zu Inkarnation geht und fähig ist, sich zu entwickeln, weil es neue Inkarnationen annehmen kann. Das haben Sie beim Affen nicht. Die Affen können aber auch nicht wieder zurück. Daher wirkt auf das naive Gemüt der Affe so sonderbar, weil er in der Wirklichkeit ein von dem Gruppengeist abgeschnürtes Wesen ist; es kann nicht mehr zum Gruppengeist zurück, aber es kann sich auch nicht selbst neu inkarnieren. Beuteltiere sind eine andere Art solcher Tiere, die etwas aus dem Gruppengeist herausreißen. Dasjenige nun, was von diesen sozusagen individuellen Tierseelen zurückbleibt, was sich aber auch nicht wieder inkarnieren kann, das ist der wahre Ursprung einer vierten Gruppe von Elementargeistern. Das sind abgeschnürte Teile solcher Tiere, die nicht wieder zum Gruppengeist zurückkommen können, weil sie in der Evolution den normalen Punkt übersprungen haben. Von zahlreichen Tieren bleiben solche ichartige Wesenheiten zurück, und das sind dann die Salamander. Das ist die höchste Form der Naturgeister, denn sie ist ich-artig.

[ 24 ] So we see that what constitutes human wisdom is inter-woven and impressed into the whole earth. But the relation of the animal to its group soul is only up to a certain point what it actually ought to be from the cosmic standpoint—if I may say so. What is this relation of the group soul to the single animal? Take perhaps the group soul of an insect species. When the single insect dies it is exactly the same for the group soul as when you lose a hair and an-other grows. The animal forms that come into being are only fresh creations of the group soul. You can follow up the animal ranks for a long way and everywhere you will find that what is on the physical plane has just the same action as a cloud dissolving and reforming. The group spirit is metamorphosed and its physical members merely renew themselves. That happens however only up to a certain stage, after which something else takes place in the animal kingdom. This is very important just when you come to the so called higher animals. Precisely there something occurs which no longer seems quite to fit in with what I have been describing. Let us take as a marked case the apes. The ape, for instance, brings too much from the group soul down into its own individual existence. Whereas in the relatively lower animal the whole physical form goes back into the group soul, the ape keeps something in the physical organization which cannot go back. What the ape detaches from the group spirit can no longer return. So too in the case of man, you have the ego which goes from incarnation to incarnation and is capable through development of reaching our different stages. Here too there is no possibility of returning into the group spirit. The ape has something which is similar to the human ego. A whole series of animals draws too much out of the group soul, others again draw something out in another way. And this remains in our evolution and works as the fourth class of elemental spirits. They are detached group souls of animals whose individual souls cannot return into the group soul, because they have carried their development beyond the normal point. From countless animals such ego-like beings remain behind. They are called Salamanders. That is the highest form, for they are ego-like.

[ 25 ] Damit habe ich Sie in die Natur einer Reihe von Wesenheiten eingeführt, die wir immer genauer und genauer kennenlernen werden. Jetzt haben wir nur die Art und den Grund ihres Daseins und ihren Zusammenhang kennengelernt. Aber sie wirken in unserer Welt, und ihre Offenbarungen können wahrgenommen werden. Heute wollen wir uns weiter einen Begriff verschaffen von diesen sogenannten Elementargeistern. Diese Salamander kommen auch heute schon — das darf durchaus behauptet werden — in einer merkwürdigen Art zustande, wenn gewisse besonders niedriggeartete Menschennaturen, die sich aber durchaus weiter inkarnieren, einen Teil ihrer niedrigen Natur zurücklassen. Das sind besonders schlimme Elemente, diese zurückgebliebenen Naturen gewisser niederer Menschen in unserer Evolution, diese also teilweise ausgesonderten Menschennaturen, die als eine Art solcher Naturgeister geblieben sind und unser Dasein durchsetzen. Und vieles, was unseren geistigen Raum durchsetzt, was auf eine merkwürdige Art dem Menschen wahrnehmbar wird - wovon Sie sich nichts träumen lassen, nicht einmal, daß es da ist —, zeigt sich nur zu sehr in seinen Offenbarungen. Diese geistigen Wesenheiten haben alle eine teilweise Verwandtschaft mit dem Menschen, und sie greifen ein in die menschliche Evolution, wenn auch zumeist in störender Weise. Manche schlimme Kulturerscheinung, die heute als natürlich erscheint, wird erst dann für die Menschen erklärlich werden, wenn sie wissen, mit welchen störenden, retardierenden Kräften sie es zu tun haben. Die Wirkungen werden sich ausleben in manchen Dekadenzerscheinungen in unserer Kultur. Nur weil das durchaus gesehen wird von denen, die die Zeichen der Zeit zu deuten wissen, ist unsere Theosophische Gesellschaft entstanden, weil nur die Erkenntnis in der Welt gesundend wirkt. Derjenige, welcher ohne Erkenntnis in der Welt steht, muß diese Dinge auf sich wirken lassen und macht sich oft allerlei phantastische Vorstellungen von ihnen. Wer Einsicht hat in die Wirksamkeiten dieser Wesenheiten, der wird erst genügend imstande sein, den Nutzen der theosophischen Bewegung zu erkennen, der wird das tief Geistige und Gesundende der theosophischen Bewegung einsehen. Sie will den Menschen frei machen von den Wesenheiten, die ihn in der Kultur zurückhalten würden. Sonst würde unsere Kultur vollständig in Dekadenz verfallen. Man wird in nächster Zeit mancherlei gräßliche Kulturerscheinungen erleben können; und auch erleben, daß die, welche sich nicht zurechtfinden können, dann diejenigen Träumer und Phantasten nennen, die solche Kulturerscheinungen richtig benennen. Immer mehr und mehr wird die Welt das Gepräge annehmen, daß man diejenigen, welche die geistige, die wahre Wirklichkeit kennen, Träumer und Phantasten nennt, während die wahren Träumer und Phantasten die sind, die die geistige Wirklichkeit für Narretei erklären. Der wahre Fortschritt unserer Kultur liegt aber darin, daß der Mensch das, was feindliche Gewalten sind, durchdringt mit Erkenntnis. Und Erkenntnis ist das, was aus der theosophischen Geistesströmung den Spruch bewahrheitet, den auch der Führer des christlichen Lebens den Seinigen zugerufen hat: «Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!» Aber nur eine Wahrheit, die auch die volle und wahre Wirklichkeit umfaßt, kann eine solche sein, die auch den Menschen voll und ganz frei machen wird.

[ 25 ] With these remarks I have introduced you to the nature of a series of beings which we shall learn to know more exactly, for today we have only learnt their kind of existence and connections. But they work in a certain way in our world. The classification can in fact give but little; in course of time, however, we shall come as well to their description. These salamander-like beings come about even today in a strange manner, when certain human natures of specially low order, who nevertheless will certainly incarnate again, leave behind a part of their lower nature. There are such men. No human being, today, of course, can be so evil that he falls completely out of evolution, but he can leave part of his nature behind. These are then especially harmful elements within our evolution—these partially detached human natures which have remained as a species of spirit and permeate our existence. Much of what interpenetrates our spiritual space and of which we have not the least idea shows itself only too well in external phenomena. Many bad things in civilization which today seem natural will only be explained when men know with what disturbing, retarding forces they have to do. The effects will be evident in many decadent phenomena of our civilization. It is only because this is foreseen by those who know how to read the signs of the time, that the Anthroposophical Movement has been called into existence. One who stands in the world without knowledge has to let things work upon him. One who has insight, however, will be in a position to keep man free from the disturbing influences of these beings. If you ponder this in the right way the deep spirituality and healing nature of the Anthroposophical Movement will be seen. Its aim is to free man from the forces that want to hold him back. We should fall completely into decadence if we were unwilling to concern ourselves with knowledge of these things. You will experience all sorts of crass cultural phenomena in the near future. You will find that those standing within them will look upon those people as dreamers who call things by their right names. The world has reached the pitch where those who know reality are called dreamers and visionaries, whereas the real visionaries are those who wish to cling only to the external. The progress of civilization rests upon man's penetrating with knowledge into the character of the hostile powers. Knowledge, when understood in the sense often expressed here, is something that will bring from the anthroposophical spiritual stream a certain saying to true realization. It is the saying which we have learnt in Christian esotericism, and which the Leader of Christian life proclaimed to his followers: “Ye shall know the truth and the truth shall make you free.” Knowledge of full and complete truth and reality can make man free and wholly and entirely human.