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The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

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The Gospel of John
and the Three Other Gospels
GA 117a

5 January 1910, Stockholm

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Das Johannes-Evangelium und die drei anderen Evangelien, 1st ed.
  1. The Gospel of John and the Three Other Gospels, tr. SOL

Dritter Vortrag

Dritter Vortrag

Meine verehrten Anwesenden, meine lieben theosophischen Freunde!

Meine verehrten Anwesenden, meine lieben theosophischen Freunde!

[ 1 ] Wir haben im Verlaufe des gestrigen Vortrages gesehen, wie kompliziert das Ereignis in Palästina sich der geisteswissenschaftlichen Forschung darstellt. Wir haben gesehen, dass uns das hellseherische Bewusstsein zwei Jesuskinder gezeigt hat, das eine aus der salomonischen Linie des Hauses David, das andere der nathanischen Linie des Hauses David angehörig, und dass im reinen physischen Leibe des Kindes der salomonischen Linie sich wieder inkarnierte diejenige Individualität, welche wir kennen unter dem Namen Zoroaster oder Zarathustra.

[ 1 ] Wir haben im Verlaufe des gestrigen Vortrages gesehen, wie kompliziert das Ereignis in Palästina sich der geisteswissenschaftlichen Forschung darstellt. Wir haben gesehen, dass uns das hellseherische Bewusstsein zwei Jesuskinder gezeigt hat, das eine aus der salomonischen Linie des Hauses David, das andere der nathanischen Linie des Hauses David angehörig, und dass im reinen physischen Leibe des Kindes der salomonischen Linie sich wieder inkarnierte diejenige Individualität, welche wir kennen unter dem Namen Zoroaster oder Zarathustra.

[ 2 ] Heute werden wir uns beschäftigen mit dem anderen der beiden Kinder, mit dem aus der nathanischen oder priesterlichen Linie. Der Ätherleib dieses Kindes war von eigenartiger Reinheit. Um dies zu verstehen, müssen wir weit zurückgehen in der Evolution der Menschheit. Niemals ist ein Wesen geboren worden mit einem ähnlichen Ätherleib. Wir müssen zurückgehen bis zum Anfange der Menschheitsentwicklung auf der Erde, bis zum sogenannten lemurischen Zeitalter.

[ 2 ] Heute werden wir uns beschäftigen mit dem anderen der beiden Kinder, mit dem aus der nathanischen oder priesterlichen Linie. Der Ätherleib dieses Kindes war von eigenartiger Reinheit. Um dies zu verstehen, müssen wir weit zurückgehen in der Evolution der Menschheit. Niemals ist ein Wesen geboren worden mit einem ähnlichen Ätherleib. Wir müssen zurückgehen bis zum Anfange der Menschheitsentwicklung auf der Erde, bis zum sogenannten lemurischen Zeitalter.

[ 3 ] Wir wissen ja, dass die Menschheit sich nur allmählich und langsam zu dem, was sie jetzt ist, entwickelt hat. Jesus lebte im vierten nachatlantischen Zeitalter. Erst während dieser Kulturperiode trat das Ich in den vollen Besitz seiner Kräfte.

[ 3 ] Wir wissen ja, dass die Menschheit sich nur allmählich und langsam zu dem, was sie jetzt ist, entwickelt hat. Jesus lebte im vierten nachatlantischen Zeitalter. Erst während dieser Kulturperiode trat das Ich in den vollen Besitz seiner Kräfte.

[ 4 ] Diese Zeit bezeichnete das Niedersteigen der Persönlichkeit auf die Erde. Vor diesem Zeitraum war das chaldäisch-ägyptische Zeitalter, das dritte nachatlantische; vor diesem das urpersische, das zweite nachatlantische; und vor diesem das erste nachatlantische Zeitalter, das altindische, dessen Kultur direkt von der atlantischen Zeit stammte. Vor diesem Zeitraum war dasjenige Ereignis, welches wir als die große atlantische Katastrophe bezeichnen, da unsere Vorfahren, das heißt unsere eigenen Seelen, welche auf dem atlantischen Kontinente, der Atlantis, verkörpert waren, von der Erde weggespült wurden.

[ 4 ] Diese Zeit bezeichnete das Niedersteigen der Persönlichkeit auf die Erde. Vor diesem Zeitraum war das chaldäisch-ägyptische Zeitalter, das dritte nachatlantische; vor diesem das urpersische, das zweite nachatlantische; und vor diesem das erste nachatlantische Zeitalter, das altindische, dessen Kultur direkt von der atlantischen Zeit stammte. Vor diesem Zeitraum war dasjenige Ereignis, welches wir als die große atlantische Katastrophe bezeichnen, da unsere Vorfahren, das heißt unsere eigenen Seelen, welche auf dem atlantischen Kontinente, der Atlantis, verkörpert waren, von der Erde weggespült wurden.

[ 5 ] Der von diesen unseren Vorfahren bewohnte Kontinent war gelegen zwischen dem heutigen Europa, Afrika und Amerika. Die Atlantiden sahen geistige Wesenheiten als Nebel-Auren alle Wesen umgeben. Sie sahen auch all das Seelisch-Geistige, das durch den Menschen ein- und ausströmt. Ebenso wie unser Finger, wenn er bewusst wäre, das Blut in sich pulsieren sehen würde und sich als ein Glied im Organismus fühlen würde, so fühlte sich der Atlantide als einen Teil der Umgebung; er wusste, dass, abgeschnitten von der Umgebung, er dahinwelken würde. Dagegen konnte er sich nicht von der Umgebung unterscheiden; er fühlte sich hingegossen in die ganze äußere Welt.

[ 5 ] Der von diesen unseren Vorfahren bewohnte Kontinent war gelegen zwischen dem heutigen Europa, Afrika und Amerika. Die Atlantiden sahen geistige Wesenheiten als Nebel-Auren alle Wesen umgeben. Sie sahen auch all das Seelisch-Geistige, das durch den Menschen ein- und ausströmt. Ebenso wie unser Finger, wenn er bewusst wäre, das Blut in sich pulsieren sehen würde und sich als ein Glied im Organismus fühlen würde, so fühlte sich der Atlantide als einen Teil der Umgebung; er wusste, dass, abgeschnitten von der Umgebung, er dahinwelken würde. Dagegen konnte er sich nicht von der Umgebung unterscheiden; er fühlte sich hingegossen in die ganze äußere Welt.

[ 6 ] Gewaltige Naturrevolutionen, welche die Weltkarte ganz veränderten, machten für immer ein Ende der atlantischen Kulturperiode, während welcher die Menschen in voneinander scharf geschiedenen Gruppen und Rassen zusammengelebt hatten. Dieselben Individualitäten, welche in den Atlantiden wirkten, setzten ihre Entwicklung fort — obgleich unter ganz veränderten Verhältnissen — in anderen Teilen unserer Erde, wo ihre ersten Schritte von den hohen Rishis geleitet wurden.

[ 6 ] Gewaltige Naturrevolutionen, welche die Weltkarte ganz veränderten, machten für immer ein Ende der atlantischen Kulturperiode, während welcher die Menschen in voneinander scharf geschiedenen Gruppen und Rassen zusammengelebt hatten. Dieselben Individualitäten, welche in den Atlantiden wirkten, setzten ihre Entwicklung fort — obgleich unter ganz veränderten Verhältnissen — in anderen Teilen unserer Erde, wo ihre ersten Schritte von den hohen Rishis geleitet wurden.

[ 7 ] Aber noch weiter müssen wir zurückgehen, wenn wir diejenigen Verhältnisse kennenlernen wollen, welche [Lücke in der Mitschrift].

[ 7 ] Aber noch weiter müssen wir zurückgehen, wenn wir diejenigen Verhältnisse kennenlernen wollen, welche [Lücke in der Mitschrift].

[ 8 ] Vor der atlantischen Katastrophe lebte eine Menschheit — das heißt wir, unsere Seelen — in ganz anders beschaffenen Körpern auf dem lemurischen Kontinente, welcher etwa zwischen dem heutigen südlichen Asien, Afrika und Australien lag. Noch weiter zurückgehend, werden wir sehen Wesen mit Formen, welche den heutigen Menschen ganz phantastisch erscheinen würden. Was bedeutet dies? Ja, während dieser lemurischen Zeit waren weite Gebiete dieser Erde von Menschenseelen verlassen. Menschenseelen hatten vor dieser Zeit in ganz anderen Formen diese Erde bewohnt; aber jetzt begaben sie sich in großen Scharen nach ganz anderen Regionen der Welt [inkarnierten sich auf anderen Planeten]; nur ganz wenige Menschen blieben zurück, welche die schwerste, ödeste Entwicklungsperiode unserer Erde zu überdauern hatten. Es war diejenige Zeit, in welcher der erste Keim auftauchte zu dem, was wir das Selbstbewusstsein nennen.

[ 8 ] Vor der atlantischen Katastrophe lebte eine Menschheit — das heißt wir, unsere Seelen — in ganz anders beschaffenen Körpern auf dem lemurischen Kontinente, welcher etwa zwischen dem heutigen südlichen Asien, Afrika und Australien lag. Noch weiter zurückgehend, werden wir sehen Wesen mit Formen, welche den heutigen Menschen ganz phantastisch erscheinen würden. Was bedeutet dies? Ja, während dieser lemurischen Zeit waren weite Gebiete dieser Erde von Menschenseelen verlassen. Menschenseelen hatten vor dieser Zeit in ganz anderen Formen diese Erde bewohnt; aber jetzt begaben sie sich in großen Scharen nach ganz anderen Regionen der Welt [inkarnierten sich auf anderen Planeten]; nur ganz wenige Menschen blieben zurück, welche die schwerste, ödeste Entwicklungsperiode unserer Erde zu überdauern hatten. Es war diejenige Zeit, in welcher der erste Keim auftauchte zu dem, was wir das Selbstbewusstsein nennen.

[ 9 ] In dieser Welt machten sich da Wesen geltend, welche wir bezeichnen als luziferische Wesenheiten. Zu dieser Zeit waren die Menschen hellseherisch. An die astralischen Leiber der Menschen kamen diese luziferischen Wesen heran, und sie durchsetzten die astralischen Leiber der Menschen, welche auf der Erde waren. Seit dieser Zeit befindet sich in der Seele der Menschen das luziferische Element. Der Mensch verdankt diesem luziferischen Elemente seine Freiheit. Was wäre aus den Menschen geworden, wenn diese luziferischen Wesen nicht gekommen wären? Durch sie trat das ein, dass der Mensch zur Ichheit entwickelt wurde, aber langsam; und der Mensch hätte nie aus dem eigenen Wesen heraus das in sich entwickeln können, was man innere Impulse zur Freiheit nennt. Der Mensch musste kaufen die Möglichkeit zum Bösen, mit anderen Worten: Er musste vor die Möglichkeit gestellt werden, zwischen dem Guten und Bösen zu wählen.

[ 9 ] In dieser Welt machten sich da Wesen geltend, welche wir bezeichnen als luziferische Wesenheiten. Zu dieser Zeit waren die Menschen hellseherisch. An die astralischen Leiber der Menschen kamen diese luziferischen Wesen heran, und sie durchsetzten die astralischen Leiber der Menschen, welche auf der Erde waren. Seit dieser Zeit befindet sich in der Seele der Menschen das luziferische Element. Der Mensch verdankt diesem luziferischen Elemente seine Freiheit. Was wäre aus den Menschen geworden, wenn diese luziferischen Wesen nicht gekommen wären? Durch sie trat das ein, dass der Mensch zur Ichheit entwickelt wurde, aber langsam; und der Mensch hätte nie aus dem eigenen Wesen heraus das in sich entwickeln können, was man innere Impulse zur Freiheit nennt. Der Mensch musste kaufen die Möglichkeit zum Bösen, mit anderen Worten: Er musste vor die Möglichkeit gestellt werden, zwischen dem Guten und Bösen zu wählen.

[ 10 ] Da musste aber auch ein Gegengewicht geschaffen werden, sonst würde der Mensch seinen Zusammenhang mit dem Guten nicht bewahren können. Damit also das luziferische Element nicht zu stark würde, kam ein Gegengewicht, indem von den wenigen auf der verwüsteten Erde zurückgebliebenen Menschen ein Teil des Ätherleibes aus ihren Körpern ausgezogen und in die geistige Welt versenkt wurde. Da blieb dieser Teil während des lemurischen und atlantischen Zeitalters. Die Nachkommen der lemurischen Menschen vermissten also einen Teil ihres Ätherleibes, welcher in der geistigen Welt aufbewahrt blieb. Dieser Teil des menschlichen Ätherleibes, dessen kein Mensch bis zum Palästina-Ereignis teilhaft gewesen war, welcher also unberührt geblieben war von allem luziferischen Einfluss, wurde der Ätherleib des nathanischen Jesuskindes; und so war in diesem Kinde eine Summe von Kräften vorhanden, welche niemals vorher in einem Ätherleib eines Menschen existiert hatten. Die religiösen Urkunden, welche wirklich auf hellsichtiger Erkenntnis gegründet sind, und welche über die menschliche physische Forschung immer recht haben, sprechen hiervon, wenn wir sie richtig verstehen.

[ 10 ] Da musste aber auch ein Gegengewicht geschaffen werden, sonst würde der Mensch seinen Zusammenhang mit dem Guten nicht bewahren können. Damit also das luziferische Element nicht zu stark würde, kam ein Gegengewicht, indem von den wenigen auf der verwüsteten Erde zurückgebliebenen Menschen ein Teil des Ätherleibes aus ihren Körpern ausgezogen und in die geistige Welt versenkt wurde. Da blieb dieser Teil während des lemurischen und atlantischen Zeitalters. Die Nachkommen der lemurischen Menschen vermissten also einen Teil ihres Ätherleibes, welcher in der geistigen Welt aufbewahrt blieb. Dieser Teil des menschlichen Ätherleibes, dessen kein Mensch bis zum Palästina-Ereignis teilhaft gewesen war, welcher also unberührt geblieben war von allem luziferischen Einfluss, wurde der Ätherleib des nathanischen Jesuskindes; und so war in diesem Kinde eine Summe von Kräften vorhanden, welche niemals vorher in einem Ätherleib eines Menschen existiert hatten. Die religiösen Urkunden, welche wirklich auf hellsichtiger Erkenntnis gegründet sind, und welche über die menschliche physische Forschung immer recht haben, sprechen hiervon, wenn wir sie richtig verstehen.

[ 11 ] In der Erzählung von dem Sündenfall wird die Einwirkung der luziferischen Kräfte auf die Menschen beschrieben. Der astralische Leib war durch den luziferischen Einfluss schlechter geworden. Die Schlange des Paradieses ist ein Symbol des luziferischen Einflusses, wodurch die Menschen die Fähigkeit erreichten, aus ihrem eigenen Urteil zu unterscheiden zwischen Gutem und Bösem. Jehovas Worte zu den Menschen, dass sie nicht von dem Baume des Lebens essen dürften, deuten darauf hin, dass ein Teil des Ätherleibes zurückblieb, bis er in den nathanischen Jesusknaben aufgenommen wurde. In diesem Knaben waren vereinigt die reinste Herzensempfindlichkeit und die größten Liebeskräfte wie nie zuvor bei einem Menschen; die reinen Seeleneigenschaften, welche der Mensch vor dem Fall, das heißt vor dem luziferischen Einfluss, hatte, waren bei ihm im reichsten Maße vorhanden.

[ 11 ] In der Erzählung von dem Sündenfall wird die Einwirkung der luziferischen Kräfte auf die Menschen beschrieben. Der astralische Leib war durch den luziferischen Einfluss schlechter geworden. Die Schlange des Paradieses ist ein Symbol des luziferischen Einflusses, wodurch die Menschen die Fähigkeit erreichten, aus ihrem eigenen Urteil zu unterscheiden zwischen Gutem und Bösem. Jehovas Worte zu den Menschen, dass sie nicht von dem Baume des Lebens essen dürften, deuten darauf hin, dass ein Teil des Ätherleibes zurückblieb, bis er in den nathanischen Jesusknaben aufgenommen wurde. In diesem Knaben waren vereinigt die reinste Herzensempfindlichkeit und die größten Liebeskräfte wie nie zuvor bei einem Menschen; die reinen Seeleneigenschaften, welche der Mensch vor dem Fall, das heißt vor dem luziferischen Einfluss, hatte, waren bei ihm im reichsten Maße vorhanden.

[ 12 ] Es ist noch etwas zu sagen, nämlich über den Astralleib des nathanischen Jesuskindes. Drin lag eine bedeutende Macht, worüber nichts Geringeres als der Nirmanakaya des Buddha seinen Einfluss ausübte. Buddha hatte, nachdem er seine Inkarnation als Buddha vollendet hatte, nicht mehr einer physischen Inkarnation bedurft, sondern konnte sich in nur einen Ätherkörper verkörpern. Als ein solches Wesen senkte sich Buddha hernieder — angezogen durch den reinen Ätherleib, zu welchem Buddha sich heraufgelebt hatte — und vereinigte sich mit dem Astralleib des nathanischen Jesuskindes. Wer in diesem Augenblick den Verlauf mit hellseherischem Auge hätte beobachten können, würde den Nirmanakaya des Buddhas schwebend in der Aura des Kindes gesehen haben. Angedeutet wird dies in dem Lukas-Evangelium in der Erzählung von dem Gesicht der Hirten. Durch besondere Verhältnisse waren die Hirten hellsichtig geworden. Sie schauten eine Engelschar, das ist: den Nirmanakaya des Buddha, die Ätherleiber des Buddha. So wirkte in diesem nathanischen Jesusknaben ein wunderbarer Ätherleib, welcher noch nie von einem Menschen benutzt worden war. Ebenso wirkte in diesen nathanischen Jesusknaben herein der Gautama Buddha, und er ließ einfließen durch diesen nathanischen Jesusknaben jenen Beitrag, den er als Buddha jetzt zu geben hatte nach 600 Jahren Entwicklung.

[ 12 ] Es ist noch etwas zu sagen, nämlich über den Astralleib des nathanischen Jesuskindes. Drin lag eine bedeutende Macht, worüber nichts Geringeres als der Nirmanakaya des Buddha seinen Einfluss ausübte. Buddha hatte, nachdem er seine Inkarnation als Buddha vollendet hatte, nicht mehr einer physischen Inkarnation bedurft, sondern konnte sich in nur einen Ätherkörper verkörpern. Als ein solches Wesen senkte sich Buddha hernieder — angezogen durch den reinen Ätherleib, zu welchem Buddha sich heraufgelebt hatte — und vereinigte sich mit dem Astralleib des nathanischen Jesuskindes. Wer in diesem Augenblick den Verlauf mit hellseherischem Auge hätte beobachten können, würde den Nirmanakaya des Buddhas schwebend in der Aura des Kindes gesehen haben. Angedeutet wird dies in dem Lukas-Evangelium in der Erzählung von dem Gesicht der Hirten. Durch besondere Verhältnisse waren die Hirten hellsichtig geworden. Sie schauten eine Engelschar, das ist: den Nirmanakaya des Buddha, die Ätherleiber des Buddha. So wirkte in diesem nathanischen Jesusknaben ein wunderbarer Ätherleib, welcher noch nie von einem Menschen benutzt worden war. Ebenso wirkte in diesen nathanischen Jesusknaben herein der Gautama Buddha, und er ließ einfließen durch diesen nathanischen Jesusknaben jenen Beitrag, den er als Buddha jetzt zu geben hatte nach 600 Jahren Entwicklung.

[ 13 ] In einer wunderbaren Weise schildert uns der Evangelist Lukas ein Zusammenklingen der orientalischen Legende mit der religiösen Urkunde. Dieses Übergehen des Buddha in den geistigen Leib des nathanischen Jesusknaben, welches Lukas mit hellseherischem Auge geschaut hat, wird durch die Legende bestätigt. Die Legende erzählt: Als der Sohn des Königs Suddhodana geboren wurde, sah der alte Seher Asita eine Schar von Engeln vom Himmel niedersteigen. Bei diesem Anblick fing er an zu weinen. Als man ihn fragte, ob ein Unglück ihn getroffen habe, da er weine, erwiderte er: Nein, weinen muss ich, weil meine Augen meinen Bodhisattva nicht mehr schauen werden. In hellseherischer Weise hatte er seinen Meister in dem neugeborenen Königssohne erkannt und weinte, weil er zu alt war, um ihn zum Buddha heranwachsen zu sehen.

[ 13 ] In einer wunderbaren Weise schildert uns der Evangelist Lukas ein Zusammenklingen der orientalischen Legende mit der religiösen Urkunde. Dieses Übergehen des Buddha in den geistigen Leib des nathanischen Jesusknaben, welches Lukas mit hellseherischem Auge geschaut hat, wird durch die Legende bestätigt. Die Legende erzählt: Als der Sohn des Königs Suddhodana geboren wurde, sah der alte Seher Asita eine Schar von Engeln vom Himmel niedersteigen. Bei diesem Anblick fing er an zu weinen. Als man ihn fragte, ob ein Unglück ihn getroffen habe, da er weine, erwiderte er: Nein, weinen muss ich, weil meine Augen meinen Bodhisattva nicht mehr schauen werden. In hellseherischer Weise hatte er seinen Meister in dem neugeborenen Königssohne erkannt und weinte, weil er zu alt war, um ihn zum Buddha heranwachsen zu sehen.

[ 14 ] Als der nathanische Jesusknabe geboren war, war auch Asita da. Der Simeon des Lukas-Evangeliums ist nichts anderes als der wiedergeborene Asita der indischen Legende. Er stand nun wieder vor seinem Buddha, er sah den Nirmanakaya des Buddha in der Aura des Kindes schwebend. Daher ergänzte er seine Aussage und sagte: Nun, Gott, lassest du deinen Diener im Frieden fahren, denn jetzt hat er seinen Herren gesehen. So schlingt sich in die religiöse Urkunde die orientalische Legende hinein in den großen Bildern, die wirkliche Ereignisse der physischen Welt geworden sind.

[ 14 ] Als der nathanische Jesusknabe geboren war, war auch Asita da. Der Simeon des Lukas-Evangeliums ist nichts anderes als der wiedergeborene Asita der indischen Legende. Er stand nun wieder vor seinem Buddha, er sah den Nirmanakaya des Buddha in der Aura des Kindes schwebend. Daher ergänzte er seine Aussage und sagte: Nun, Gott, lassest du deinen Diener im Frieden fahren, denn jetzt hat er seinen Herren gesehen. So schlingt sich in die religiöse Urkunde die orientalische Legende hinein in den großen Bildern, die wirkliche Ereignisse der physischen Welt geworden sind.

[ 15 ] Nun müssen wir noch mit einigen Worten uns einmal zurückwenden zum anderen Jesuskind, in dessen physischem Leib das Ich des Zarathustra eingeschlossen war, jenes Zarathustras, der einmal Zeitgenosse des Buddha und als Zaratas-Nazaratos Lehrer des Pythagoras während der babylonischen Gefangenschaft war.

[ 15 ] Nun müssen wir noch mit einigen Worten uns einmal zurückwenden zum anderen Jesuskind, in dessen physischem Leib das Ich des Zarathustra eingeschlossen war, jenes Zarathustras, der einmal Zeitgenosse des Buddha und als Zaratas-Nazaratos Lehrer des Pythagoras während der babylonischen Gefangenschaft war.

[ 16 ] Das Ich dieses salomonischen Jesuskindes kennen wir also, aber wir müssen jetzt jenen physischen Leib ansehen. Dieser Leib stammte aus dem althebräischen Volke heraus, in diesem Leibe mussten solche Organe entwickelt werden können, wie sie der Zarathustra gerade um diese Zeit brauchen konnte, das heißt: Sie mussten durch Vererbung von Generation zu Generation innerhalb eines besonders ausgewählten Volkes aufgebaut sein. Dies war die Mission des althebräischen Volkes.

[ 16 ] Das Ich dieses salomonischen Jesuskindes kennen wir also, aber wir müssen jetzt jenen physischen Leib ansehen. Dieser Leib stammte aus dem althebräischen Volke heraus, in diesem Leibe mussten solche Organe entwickelt werden können, wie sie der Zarathustra gerade um diese Zeit brauchen konnte, das heißt: Sie mussten durch Vererbung von Generation zu Generation innerhalb eines besonders ausgewählten Volkes aufgebaut sein. Dies war die Mission des althebräischen Volkes.

[ 17 ] [Damit das Ich hervortreten konnte, musste das alte Hellsehen aufgegeben werden. Anstelle alten Bewusstseins, das aus dunklen Traumbildern bestand, musste nun die gehirngebundene Gedankenkraft entwickelt werden. Im Jahr 3101 v. Chr. begann das Abklingen des alten Hellsehens ... Kali yuga]

[ 17 ] [Damit das Ich hervortreten konnte, musste das alte Hellsehen aufgegeben werden. Anstelle alten Bewusstseins, das aus dunklen Traumbildern bestand, musste nun die gehirngebundene Gedankenkraft entwickelt werden. Im Jahr 3101 v. Chr. begann das Abklingen des alten Hellsehens ... Kali yuga]

[ 18 ] Hier kommen wir wieder zu einem Gebiete, wo wir uns an die geisteswissenschaftliche Forschung wenden müssen, um sichere Aufschlüsse zu gewinnen. Diese lehrt uns, dass das hebräische Volk auf einen Stammvater zurückzuführen ist, der durch eine besondere Selektion ausgewählt worden war: Abraham. Er war ausgestattet mit einer ganz besonderen Mission. Die verstehen wir am besten, wenn wir uns klarmachen, dass, je weiter wir in der Erdenentwicklung zurückgehen, desto mehr waren andere Seelenkräfte im Menschen. Vor Abraham hatten die Menschen noch das dumpfe traumhaft-hellseherische Bewusstsein. Jene alten hellseherischen Fähigkeiten mussten hingeopfert werden. Nun wurde ausgewählt aus der gesamten Masse der alten Völker diejenige Individualität, welche in ihrer physischen Einrichtung am besten geeignet war, nicht ein Werkzeug für das alte Hellsehen abzugeben, sondern für das verstandesmäßige Kombinieren, geeignet, nur die Augen und Ohren auf die äußere Welt zu richten, um Vernunft oder Verstand zu entwickeln. Diese Individualität war Abraham.

[ 18 ] Hier kommen wir wieder zu einem Gebiete, wo wir uns an die geisteswissenschaftliche Forschung wenden müssen, um sichere Aufschlüsse zu gewinnen. Diese lehrt uns, dass das hebräische Volk auf einen Stammvater zurückzuführen ist, der durch eine besondere Selektion ausgewählt worden war: Abraham. Er war ausgestattet mit einer ganz besonderen Mission. Die verstehen wir am besten, wenn wir uns klarmachen, dass, je weiter wir in der Erdenentwicklung zurückgehen, desto mehr waren andere Seelenkräfte im Menschen. Vor Abraham hatten die Menschen noch das dumpfe traumhaft-hellseherische Bewusstsein. Jene alten hellseherischen Fähigkeiten mussten hingeopfert werden. Nun wurde ausgewählt aus der gesamten Masse der alten Völker diejenige Individualität, welche in ihrer physischen Einrichtung am besten geeignet war, nicht ein Werkzeug für das alte Hellsehen abzugeben, sondern für das verstandesmäßige Kombinieren, geeignet, nur die Augen und Ohren auf die äußere Welt zu richten, um Vernunft oder Verstand zu entwickeln. Diese Individualität war Abraham.

[ 19 ] Ihm waren verschlossen alle die alten Eigenschaften vom träumerischen Hellsehen. Die mathematische Berechnung war sein Werkzeug. Daher konnte er ein Stammvater des Volkes werden, welches auf das Kombinieren, auf das vernünftige, verstandesmäßige Denken eingestellt war, aber allem Hellseherischen fremd war. Während alle anderen Menschen die geistige Welt dadurch zu greifen suchten, dass sie die äußeren Augen verschlossen und die Inspiration in sich einfließen ließen, schaute Abraham aus, sah alles und suchte das Geistige durch Kombinieren der äußeren Erscheinungen zu fassen. Dazu gehörte ein besonders entwickeltes Gehirn.

[ 19 ] Ihm waren verschlossen alle die alten Eigenschaften vom träumerischen Hellsehen. Die mathematische Berechnung war sein Werkzeug. Daher konnte er ein Stammvater des Volkes werden, welches auf das Kombinieren, auf das vernünftige, verstandesmäßige Denken eingestellt war, aber allem Hellseherischen fremd war. Während alle anderen Menschen die geistige Welt dadurch zu greifen suchten, dass sie die äußeren Augen verschlossen und die Inspiration in sich einfließen ließen, schaute Abraham aus, sah alles und suchte das Geistige durch Kombinieren der äußeren Erscheinungen zu fassen. Dazu gehörte ein besonders entwickeltes Gehirn.

[ 20 ] Abraham empfing alles von außen, und weil diese Fähigkeit, die eine physische Eigenschaft wurde, sich vererbte von Generation zu Generation. So ist das Charakteristische des althebräischen Volkes,

[ 20 ] Abraham empfing alles von außen, und weil diese Fähigkeit, die eine physische Eigenschaft wurde, sich vererbte von Generation zu Generation. So ist das Charakteristische des althebräischen Volkes,

[ 21 ] nichts vom Inneren, sondern alles von außen zu nehmen. Das Bewusstsein des Volkes soll auch von außen gegeben werden. Alles [soll] von außen empfangen [werden], sogar das eigene Volkstum. Die Opferung Isaaks ist ein Symbol hierfür, indem Abraham veranlasst wird, Isaak zu opfern, und ihn wieder zurückbekommit als ein Geschenk von Gott. Was wurde damit geopfert? Ja, das ganze Volk, seine eigene Mission. Sein eigenes Volkstum hat Israel als ein Geschenk von außen bekommen.

[ 21 ] nichts vom Inneren, sondern alles von außen zu nehmen. Das Bewusstsein des Volkes soll auch von außen gegeben werden. Alles [soll] von außen empfangen [werden], sogar das eigene Volkstum. Die Opferung Isaaks ist ein Symbol hierfür, indem Abraham veranlasst wird, Isaak zu opfern, und ihn wieder zurückbekommit als ein Geschenk von Gott. Was wurde damit geopfert? Ja, das ganze Volk, seine eigene Mission. Sein eigenes Volkstum hat Israel als ein Geschenk von außen bekommen.

[ 22 ] Bedeutungsvoll ist dasjenige, was in der Verheißung von Jehova an Abraham uns überliefert wird in Bezug auf die Nachkommen Abrahams, nämlich dass seine Nachkommenschaft gegliedert sein sollte nach der Zahl der Sterne auf dem Himmel: «Zahlreich wie die Sterne auf dem Himmel» ist eine fehlerhafte Übersetzung, das heißt nach Zahlenverhältnissen, welche Zahlenverhältnissen der Sterne auf dem Himmel entsprechen. Die Ordnung seiner Nachkommen sollte entsprechen der wirklichen Ordnung der Sterne am Himmel. Eine Grundzahl in allem Hellseherischen ist Zwölf. Nach den zwölf Sternbildern des Tierkreises sollten sie geordnet werden; daher die zwölf Stämme, welche also der Zahl der Sterne am Himmel entsprechen und mit diesen einen geistigen Zusammenhang haben. Hier sollte dasjenige, was sonst geistig-seelisch ist, sich in der physischen Nachkommenschaft ausdrücken. Wir sehen nun die Mission des althebräischen Volkes sich nach und nach physisch so entwickeln, dass zuletzt der Körper für den Zarathustra herauskommen konnte.

[ 22 ] Bedeutungsvoll ist dasjenige, was in der Verheißung von Jehova an Abraham uns überliefert wird in Bezug auf die Nachkommen Abrahams, nämlich dass seine Nachkommenschaft gegliedert sein sollte nach der Zahl der Sterne auf dem Himmel: «Zahlreich wie die Sterne auf dem Himmel» ist eine fehlerhafte Übersetzung, das heißt nach Zahlenverhältnissen, welche Zahlenverhältnissen der Sterne auf dem Himmel entsprechen. Die Ordnung seiner Nachkommen sollte entsprechen der wirklichen Ordnung der Sterne am Himmel. Eine Grundzahl in allem Hellseherischen ist Zwölf. Nach den zwölf Sternbildern des Tierkreises sollten sie geordnet werden; daher die zwölf Stämme, welche also der Zahl der Sterne am Himmel entsprechen und mit diesen einen geistigen Zusammenhang haben. Hier sollte dasjenige, was sonst geistig-seelisch ist, sich in der physischen Nachkommenschaft ausdrücken. Wir sehen nun die Mission des althebräischen Volkes sich nach und nach physisch so entwickeln, dass zuletzt der Körper für den Zarathustra herauskommen konnte.

[ 23 ] So etwas, das mit Abraham eingetroffen war, konnte aber nicht sogleich fertig werden. Etwas blieb zurück von dem alten Hellsehen; die Träume Josefs deuten darauf. Daher musste er ausgeschlossen werden aus dem althebräischen Volke. Zunächst hatte sich dieses Volk ohne den Josef entwickelt, welcher nach Ägypten geschickt wurde; dann hatte es sich ganz auf äußere Kombination begrenzt. Nun musste das althebräische Volk von Ägypten, von außen her, empfangen, was die anderen Völker von innen bekamen. Moses gab den Hebräern die ägyptische Weisheit als etwas Äußeres. Also: Die hellseherische Weisheit musste dieses Volk von außen bekommen. So sollte es sich unter ständigen Eindrücken von außen entwickeln, bis es zuletzt als seine reifste Frucht den physischen Leib für den sich wiederverkörpernden Zarathustra produzieren konnte.

[ 23 ] So etwas, das mit Abraham eingetroffen war, konnte aber nicht sogleich fertig werden. Etwas blieb zurück von dem alten Hellsehen; die Träume Josefs deuten darauf. Daher musste er ausgeschlossen werden aus dem althebräischen Volke. Zunächst hatte sich dieses Volk ohne den Josef entwickelt, welcher nach Ägypten geschickt wurde; dann hatte es sich ganz auf äußere Kombination begrenzt. Nun musste das althebräische Volk von Ägypten, von außen her, empfangen, was die anderen Völker von innen bekamen. Moses gab den Hebräern die ägyptische Weisheit als etwas Äußeres. Also: Die hellseherische Weisheit musste dieses Volk von außen bekommen. So sollte es sich unter ständigen Eindrücken von außen entwickeln, bis es zuletzt als seine reifste Frucht den physischen Leib für den sich wiederverkörpernden Zarathustra produzieren konnte.

[ 24 ] Wenn sich der einzelne Mensch entwickelt, so wird zuerst physisch geboren der physische Leib. Bis zum siebten Jahre, mit dem Zahnwechsel, ist der Mensch eingeschlossen in einer ätherischen Mutterhülle; da sieht man eine ätherische Geburt. Mit vierzehn Jahren wird die astralische Hülle abgestreift: astralische Geburt. Mit einundzwanzig Jahren ist das Ich des Menschen vollständig geboren. Wir sehen also:

[ 24 ] Wenn sich der einzelne Mensch entwickelt, so wird zuerst physisch geboren der physische Leib. Bis zum siebten Jahre, mit dem Zahnwechsel, ist der Mensch eingeschlossen in einer ätherischen Mutterhülle; da sieht man eine ätherische Geburt. Mit vierzehn Jahren wird die astralische Hülle abgestreift: astralische Geburt. Mit einundzwanzig Jahren ist das Ich des Menschen vollständig geboren. Wir sehen also:

1. Von der Geburt bis zum Zahnwechsel sieben Jahre.
2. Vom Zahnwechsel bis zum vierzehnten Jahre folgt die Entwicklung des Ätherleibes.
3. Von da entwickelt sich der Astralleib bis zum einundzwanzigsten Jahre.

[ 25 ] Vom einundzwanzigsten Jahre entwickelt sich das Ich, nachdem die Hüllen abgelegt worden sind.

1. Von der Geburt bis zum Zahnwechsel sieben Jahre.
2. Vom Zahnwechsel bis zum vierzehnten Jahre folgt die Entwicklung des Ätherleibes.
3. Von da entwickelt sich der Astralleib bis zum einundzwanzigsten Jahre.

[ 25 ] Vom einundzwanzigsten Jahre entwickelt sich das Ich, nachdem die Hüllen abgelegt worden sind.

[ 26 ] Ebenso musste es in der Entwicklung des althebräischen Volkes drei Epochen geben:

[ 26 ] Ebenso musste es in der Entwicklung des althebräischen Volkes drei Epochen geben:

1. Von Abraham bis ins Davidische Zeitalter.
2. Von David bis zur babylonischen Gefangenschaft.
3. Von der babylonischen Gefangenschaft bis zur Geburt des salomonischen Jesuskindes. Dies, damit ein so hohes Ich wie das Zarathustra-Ich eine würdige Hülle erhalten möge. Von Generation zu Generation musste das Volk entwickelt werden, damit die physische Hülle immer geeigneter würde. Sieben Jahre entsprechen sieben Generationen in jeder Epoche. Aber sieben Generationen reichten nicht zu; eine Generation wird bei der Vererbung immer übersprungen, denn die Kinder erben ihre Anlagen nicht von den Eltern, sondern von den Großeltern. 3 x 14 = 42 Generationen musste es geben, bevor derjenige physische Leib entwickelt war, in dem das Ich des Zarathustra eine würdige Hülle hatte. Das Matthäus-Evangelium, welches das Palästina-Ereignis vom physischen Aspekt her schildert, gibt die Generationsliste für den salomonischen Jesusknaben und geht dabei nach Abraham zurück, das heißt bis zum Zeitpunkt, in dem der physische Leib begann, entwickelt zu werden. Lukas, welcher das Palästina-Ereignis vom astralischen Standpunkt schildert, gibt die Generationsliste des nathanischen Jesusknaben und geht nach Abraham und zu Gott zurück. Lukas geht noch weiter zurück als zu Abraham, weil der Ätherleib noch früher gespürt werden muss. In dem nathanischen Jesuskinde war etwas vorhanden, was nicht von Menschen stammte, sondern vom Urbeginn, vor dem luziferischen Einfluss, herrührte. Es ist also gut, dass diese Urkunden voneinander abweichen. In den drei Weisen des Morgenlandes finden wir drei Schüler des Zaratas-Nazaratos. Diese chaldäischen Schüler wussten, dass der Stern, den sie verfolgten, das Ich des Zarathustra enthielt. Die drei Schüler verfolgten den Stern bis nach Bethlehem, und als der Stern über der Krippe zu Bethlehem stehen blieb, so verstanden sie, dass Zarathustra da niederstieg, um sich zu inkarnieren.

1. Von Abraham bis ins Davidische Zeitalter.
2. Von David bis zur babylonischen Gefangenschaft.
3. Von der babylonischen Gefangenschaft bis zur Geburt des salomonischen Jesuskindes. Dies, damit ein so hohes Ich wie das Zarathustra-Ich eine würdige Hülle erhalten möge. Von Generation zu Generation musste das Volk entwickelt werden, damit die physische Hülle immer geeigneter würde. Sieben Jahre entsprechen sieben Generationen in jeder Epoche. Aber sieben Generationen reichten nicht zu; eine Generation wird bei der Vererbung immer übersprungen, denn die Kinder erben ihre Anlagen nicht von den Eltern, sondern von den Großeltern. 3 x 14 = 42 Generationen musste es geben, bevor derjenige physische Leib entwickelt war, in dem das Ich des Zarathustra eine würdige Hülle hatte. Das Matthäus-Evangelium, welches das Palästina-Ereignis vom physischen Aspekt her schildert, gibt die Generationsliste für den salomonischen Jesusknaben und geht dabei nach Abraham zurück, das heißt bis zum Zeitpunkt, in dem der physische Leib begann, entwickelt zu werden. Lukas, welcher das Palästina-Ereignis vom astralischen Standpunkt schildert, gibt die Generationsliste des nathanischen Jesusknaben und geht nach Abraham und zu Gott zurück. Lukas geht noch weiter zurück als zu Abraham, weil der Ätherleib noch früher gespürt werden muss. In dem nathanischen Jesuskinde war etwas vorhanden, was nicht von Menschen stammte, sondern vom Urbeginn, vor dem luziferischen Einfluss, herrührte. Es ist also gut, dass diese Urkunden voneinander abweichen. In den drei Weisen des Morgenlandes finden wir drei Schüler des Zaratas-Nazaratos. Diese chaldäischen Schüler wussten, dass der Stern, den sie verfolgten, das Ich des Zarathustra enthielt. Die drei Schüler verfolgten den Stern bis nach Bethlehem, und als der Stern über der Krippe zu Bethlehem stehen blieb, so verstanden sie, dass Zarathustra da niederstieg, um sich zu inkarnieren.

[ 27 ] Beide Knaben wuchsen heran bis zum zwölften Lebensjahr. Da hatte der salomonische Knabe die Zarathustra-Eigenschaften entwickelt; die Eigenschaften, die seinem physischen Leibe angehörten, hatte er entwickelt. Er war da so weit gekommen, dass er ein großes Opfer vollbringen konnte. Der nathanische Knabe hatte insbesondere jene Fähigkeiten, welche aus dem reinen Ätherleib und auf der anderen Seite aus dem Nirmanakaya des Buddha stammten. Ein gewöhnliches Ich im menschlichem Sinne hatte dieser nathanische Jesusknabe gar nicht. Er hatte vorzugsweise die drei höheren Hüllen.

[ 27 ] Beide Knaben wuchsen heran bis zum zwölften Lebensjahr. Da hatte der salomonische Knabe die Zarathustra-Eigenschaften entwickelt; die Eigenschaften, die seinem physischen Leibe angehörten, hatte er entwickelt. Er war da so weit gekommen, dass er ein großes Opfer vollbringen konnte. Der nathanische Knabe hatte insbesondere jene Fähigkeiten, welche aus dem reinen Ätherleib und auf der anderen Seite aus dem Nirmanakaya des Buddha stammten. Ein gewöhnliches Ich im menschlichem Sinne hatte dieser nathanische Jesusknabe gar nicht. Er hatte vorzugsweise die drei höheren Hüllen.

[ 28 ] Der in dem salomonischen Jesusknaben verkörperte Zarathustra vollbrachte in seinem zwölften Jahre ein großes Opfer. Ein so hoher Geist kann seinen Körper verlassen und einen anderen Körper nehmen. Das Ich des salomonischen Jesuskindes, das heißt das des Zarathustras, verließ den Körper des salomonischen Jesuskindes und trat in den Körper des nathanischen Jesuskindes. Dies geschah, als der nathanische Jesusknabe im Alter von zwölf Jahren seine Eltern nach Jerusalem begleiten durfte. Die Eltern verlieren ihn aus dem Gesicht, und als sie ihn nach drei Tagen im Tempel wiederfinden, erkennen sie nicht seine Rede: Zarathustra hatte den nathanischen Jesusknaben beseelt.

[ 28 ] Der in dem salomonischen Jesusknaben verkörperte Zarathustra vollbrachte in seinem zwölften Jahre ein großes Opfer. Ein so hoher Geist kann seinen Körper verlassen und einen anderen Körper nehmen. Das Ich des salomonischen Jesuskindes, das heißt das des Zarathustras, verließ den Körper des salomonischen Jesuskindes und trat in den Körper des nathanischen Jesuskindes. Dies geschah, als der nathanische Jesusknabe im Alter von zwölf Jahren seine Eltern nach Jerusalem begleiten durfte. Die Eltern verlieren ihn aus dem Gesicht, und als sie ihn nach drei Tagen im Tempel wiederfinden, erkennen sie nicht seine Rede: Zarathustra hatte den nathanischen Jesusknaben beseelt.

[ 29 ] Der salomonische Jesusknabe starb, nachdem er eine Zeit lang «automatisch» gelebt hatte. So starb auch die Mutter des nathanischen Jesusknaben. Bald nach der Geburt des salomonischen Jesuskindes waren seine Eltern nach Nazareth gezogen, wo nicht lange danach der salomonische Vater starb. In Nazareth wuchsen die Knaben auf, Seite bei Seite. Nachdem die nathanische Mutter gestorben war, nahm der Vater des nathanischen Kindes die salomonische Mutter zu sich, welche also die Stiefmutter des nathanischen Jesuskindes wurde.

[ 29 ] Der salomonische Jesusknabe starb, nachdem er eine Zeit lang «automatisch» gelebt hatte. So starb auch die Mutter des nathanischen Jesusknaben. Bald nach der Geburt des salomonischen Jesuskindes waren seine Eltern nach Nazareth gezogen, wo nicht lange danach der salomonische Vater starb. In Nazareth wuchsen die Knaben auf, Seite bei Seite. Nachdem die nathanische Mutter gestorben war, nahm der Vater des nathanischen Kindes die salomonische Mutter zu sich, welche also die Stiefmutter des nathanischen Jesuskindes wurde.

[ 30 ] Für die Zeit vom zwölften bis dreißigsten Jahre wird in den Evangelien nichts von dem Leben Jesu erzählt. Mit dreißig Jahren war er für das große Ereignis reif geworden.

[ 30 ] Für die Zeit vom zwölften bis dreißigsten Jahre wird in den Evangelien nichts von dem Leben Jesu erzählt. Mit dreißig Jahren war er für das große Ereignis reif geworden.

[ 31 ] Wir sehen, wie kompliziert der Ausgangspunkt des Christentums ist, und wie durch Zarathustra und Buddha die bedeutsamsten Geistesströmungen der vorhergegangenen Zeit in den nathanischen Jesusknaben eingeflossen sind.

[ 31 ] Wir sehen, wie kompliziert der Ausgangspunkt des Christentums ist, und wie durch Zarathustra und Buddha die bedeutsamsten Geistesströmungen der vorhergegangenen Zeit in den nathanischen Jesusknaben eingeflossen sind.