Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

The World of the Senses
and
The World of the Spirit
GA 134

31 December 1911, Hannover

Translate the original German text into any language:

Fünfter Vortrag

Fünfter Vortrag

[ 1 ] Die Hauptsache in dem gestrigen Vortrage war ja, daß wir aus all den verschiedenen komplizierten Auseinandersetzungen eine Vorstellung bekommen haben, was wir uns zunächst unter Materie, Stofflichkeit, vorzustellen haben: daß wir uns eigentlich unter der Materie, der Stofflichkeit, vorzustellen haben zerbrochene geistige Formen, gleichsam pulverisierte geistige Formen. Und wir mußten ja gerade in dem Zusammenhange dieser Vorträge von dieser Seite her auf das Wesentlichste des materiellen Daseins hinweisen, weil wir als Menschen eingesponnen worden sind in dieses materielle Dasein, weil sozusagen die zersprühende geistige Form in uns eingedrungen ist und uns ausfüllt als Erdenmenschen —, worin gerade das besteht, was so schön symbolisch in der Vertreibung aus dem Paradies dargestellt ist: das Durchdringen des Menschen mit der Erdenmaterie. Sie werden, wenn Sie nicht bloß in Begriffen, sondern ein wenig miterlebend dasjenige verfolgt haben, was gestern gesagt worden ist, auch die Vorstellung bekommen haben, daß wir im Menschen eigentlich so recht eine Art von Doppelwesen haben. Denken Sie nur einmal daran, wie vorgestern darauf hingewiesen worden ist, daß der Mensch durch den luziferischen Einfluß dasjenige in sich eingefügt bekommen hat, was wir nennen können unsere Sinneswahrnehmungen, so wie wir sie als Erdenmensch haben. Wir haben ja darauf hingewiesen, daß diese irdischen Sinneswahrnehmungen eigentlich dem Menschen nicht von vorneherein vorbestimmt waren, sondern daß ihm vorbestimmt war eine Art von Zusammenleben mit dem waltenden Willen, und daß die Art, wie wir heute durch Ohren hören, durch Augen sehen, durch andere Sinnesorgane wahrnehmen, schon eine Verunstaltung ist, die aus dem Grunde eingetreten ist, weil der luziferische Einfluß gekommen ist. Dann konnten wir darauf hinweisen, daß ferner mehr nach dem Innern des Menschen zu alles das, was uns leiblich erscheint als Drüsenabsonderungen, ebenfalls durch die Verschiebung in den Gliedern der menschlichen Organisation zustandekommt, die wir betrachtet haben. Und endlich haben wir eigentlich die ganze normale organische Tätigkeit, alles Ernähren, alles Verarbeiten der Stoffe im Menschenleibe zurückzuführen auf eine Art von Überschuß der Tätigkeit des Astralleibes über die Tätigkeit des Ätherleibes, welcher Überschuß ja auch zustande gekommen ist durch den luziferischen Einfluß. Das war etwas, was sich uns vorgestern ergeben hat. Also die groben, materiellen Prozesse, die Ernährungs-, die Verdauungsprozesse und so weiter, die Prozesse der Drüsenabsonderung und auch die Prozesse des Sinneswahrnehmens, sie sind so, wie sie der Mensch heute hat, auf den Einfluß des Luzifer zurückzuführen. Gestern hat sich uns von einer anderen Seite her ergeben, daß nun dasjenige, was wir Nervenmaterie, Nervenstoff nennen, wiederum sozusagen zu verdanken ist dem luziferischen Einfluß; ebenso die Muskelmaterie und auch die Knochenmeterie.

[ 1 ] Die Hauptsache in dem gestrigen Vortrage war ja, daß wir aus all den verschiedenen komplizierten Auseinandersetzungen eine Vorstellung bekommen haben, was wir uns zunächst unter Materie, Stofflichkeit, vorzustellen haben: daß wir uns eigentlich unter der Materie, der Stofflichkeit, vorzustellen haben zerbrochene geistige Formen, gleichsam pulverisierte geistige Formen. Und wir mußten ja gerade in dem Zusammenhange dieser Vorträge von dieser Seite her auf das Wesentlichste des materiellen Daseins hinweisen, weil wir als Menschen eingesponnen worden sind in dieses materielle Dasein, weil sozusagen die zersprühende geistige Form in uns eingedrungen ist und uns ausfüllt als Erdenmenschen —, worin gerade das besteht, was so schön symbolisch in der Vertreibung aus dem Paradies dargestellt ist: das Durchdringen des Menschen mit der Erdenmaterie. Sie werden, wenn Sie nicht bloß in Begriffen, sondern ein wenig miterlebend dasjenige verfolgt haben, was gestern gesagt worden ist, auch die Vorstellung bekommen haben, daß wir im Menschen eigentlich so recht eine Art von Doppelwesen haben. Denken Sie nur einmal daran, wie vorgestern darauf hingewiesen worden ist, daß der Mensch durch den luziferischen Einfluß dasjenige in sich eingefügt bekommen hat, was wir nennen können unsere Sinneswahrnehmungen, so wie wir sie als Erdenmensch haben. Wir haben ja darauf hingewiesen, daß diese irdischen Sinneswahrnehmungen eigentlich dem Menschen nicht von vorneherein vorbestimmt waren, sondern daß ihm vorbestimmt war eine Art von Zusammenleben mit dem waltenden Willen, und daß die Art, wie wir heute durch Ohren hören, durch Augen sehen, durch andere Sinnesorgane wahrnehmen, schon eine Verunstaltung ist, die aus dem Grunde eingetreten ist, weil der luziferische Einfluß gekommen ist. Dann konnten wir darauf hinweisen, daß ferner mehr nach dem Innern des Menschen zu alles das, was uns leiblich erscheint als Drüsenabsonderungen, ebenfalls durch die Verschiebung in den Gliedern der menschlichen Organisation zustandekommt, die wir betrachtet haben. Und endlich haben wir eigentlich die ganze normale organische Tätigkeit, alles Ernähren, alles Verarbeiten der Stoffe im Menschenleibe zurückzuführen auf eine Art von Überschuß der Tätigkeit des Astralleibes über die Tätigkeit des Ätherleibes, welcher Überschuß ja auch zustande gekommen ist durch den luziferischen Einfluß. Das war etwas, was sich uns vorgestern ergeben hat. Also die groben, materiellen Prozesse, die Ernährungs-, die Verdauungsprozesse und so weiter, die Prozesse der Drüsenabsonderung und auch die Prozesse des Sinneswahrnehmens, sie sind so, wie sie der Mensch heute hat, auf den Einfluß des Luzifer zurückzuführen. Gestern hat sich uns von einer anderen Seite her ergeben, daß nun dasjenige, was wir Nervenmaterie, Nervenstoff nennen, wiederum sozusagen zu verdanken ist dem luziferischen Einfluß; ebenso die Muskelmaterie und auch die Knochenmeterie.

[ 2 ] Betrachten wir dieses menschliche Doppelwesen zunächst einmal so, daß wir sagen: Auf der einen Seite hat sich uns ergeben, daß Sinneswahrnehmung, Drüsentätigkeit und der gesamte organische Stoffwechsel dem luziferischen Einflusse zu verdanken sind, auf der anderen Seite ebenso sind diesem luziferischen Einflusse zu verdanken das Vorhandensein der Nerven, des Muskel- und Knochensystems. Wie verhalten sich diese beiden Menschen, der Sinnes-, Drüsen-, Verdauungsmensch auf der einen Seite und der Nerven-, Muskel-, Knochenmensch auf der anderen Seite? Was haben diese beiden in ihrem Zusammengekoppeltsein in der menschlichen Natur für eine kosmische, für eine Weltenaufgabe?

[ 2 ] Betrachten wir dieses menschliche Doppelwesen zunächst einmal so, daß wir sagen: Auf der einen Seite hat sich uns ergeben, daß Sinneswahrnehmung, Drüsentätigkeit und der gesamte organische Stoffwechsel dem luziferischen Einflusse zu verdanken sind, auf der anderen Seite ebenso sind diesem luziferischen Einflusse zu verdanken das Vorhandensein der Nerven, des Muskel- und Knochensystems. Wie verhalten sich diese beiden Menschen, der Sinnes-, Drüsen-, Verdauungsmensch auf der einen Seite und der Nerven-, Muskel-, Knochenmensch auf der anderen Seite? Was haben diese beiden in ihrem Zusammengekoppeltsein in der menschlichen Natur für eine kosmische, für eine Weltenaufgabe?

[ 3 ] Nun werden Sie leicht, wenn Sie sich auch nur ganz ohne weiteren Okkultismus die Sache überlegen, zu der Vorstellung kommen können, daß alles das, was geknüpft ist an unsere Sinnes- und Drüsentätigkeit, an unser Verdauungssystem, im Grunde genommen etwas ist, was — man braucht es nur ganz oberflächlich anzuschauen —, wenn es am Menschen sich abgespielt hat, so recht der unmittelbaren Vergänglichkeit angehört. Das ist etwas, was sozusagen der Mensch hinter sich läßt durch seine eigene Natur. Vergegenwärtigen wir es uns, daß es keinen ewigen Zweck hat, daß wir die organischen Tätigkeiten ausführen. Denn Sie brauchen nur ein klein wenig sich umzusehen in dem, was die Wissenschaft oder das alltägliche Leben lehren, so werden Sie sagen: Als Verdauungs-, als Ernährungs-Apparate sind wir eigentlich in ganz schrecklicher Weise eingespannt in diesem Leben. Denn das ist ein Rad, das sich fortwährend in der gleichen Weise dreht. Wenn man das nicht als besonderen Fortschritt der menschlichen Natur anrechnen will, daß der Mensch, wenn er Gelegenheit dazu hat im Leben, etwa im Laufe von Jahren für ganz bestimmte Speisen oder Getränke eine besondere Feinschmeckerei entwickelt, die er früher nicht gehabt hat, so muß man sagen: Es verrät sich ungemein wenig Vorwärtsentwickelung in dieser fortdauernden Tretmühle von Essen und Verdauen und so weiter. Das wiederholt sich immer in der gleichen Weise, und daß wir als Menschen, insofern wir diese Tätigkeit ausüben müssen, einen besonderen Ewigkeitswert haben durch sie, das wird sich kaum jemand auch nur träumen lassen können. Auch die Drüsenabsonderung hat eigentlich ihre Aufgabe erfüllt, wenn sie eben eingetreten ist. Sie hat natürlich für das Leben des Gesamtorganismus ihre Bedeutung, aber Ewigkeitswert hat sie nicht. Auch nicht die Sinneswahrnehmung als solche, denn der Sinneseindruck kommt und vergeht. Und wenn Sie nur bedenken, wie blaß schon nach vielleicht wenig Tagen das ist, was Sie als Sinneseindruck aufgenommen haben, wie grundverschieden im Grunde doch die Er_innerung gegenüber den Sinneswahrnehmungen selber ist, dann müssen Sie sagen: Die Sinneswahrnehmungen sind zwar etwas Schönes, etwas für das Menschenleben in dem unmittelbaren Erfahren und Beobachten Erfreuendes, aber einen Ewigkeitswert haben sie sicher nicht. Denn wo sind die Werte, die für Sie entstanden sind durch die Sinnesempfindungen, die Sie vielleicht als Kind oder ganz junger Mensch gehabt haben? Wo ist das hin, was dazumal an Ihr Auge, an Ihr Ohr gedrungen ist? Wie blaß sind die Erinnerungen!

[ 3 ] Nun werden Sie leicht, wenn Sie sich auch nur ganz ohne weiteren Okkultismus die Sache überlegen, zu der Vorstellung kommen können, daß alles das, was geknüpft ist an unsere Sinnes- und Drüsentätigkeit, an unser Verdauungssystem, im Grunde genommen etwas ist, was — man braucht es nur ganz oberflächlich anzuschauen —, wenn es am Menschen sich abgespielt hat, so recht der unmittelbaren Vergänglichkeit angehört. Das ist etwas, was sozusagen der Mensch hinter sich läßt durch seine eigene Natur. Vergegenwärtigen wir es uns, daß es keinen ewigen Zweck hat, daß wir die organischen Tätigkeiten ausführen. Denn Sie brauchen nur ein klein wenig sich umzusehen in dem, was die Wissenschaft oder das alltägliche Leben lehren, so werden Sie sagen: Als Verdauungs-, als Ernährungs-Apparate sind wir eigentlich in ganz schrecklicher Weise eingespannt in diesem Leben. Denn das ist ein Rad, das sich fortwährend in der gleichen Weise dreht. Wenn man das nicht als besonderen Fortschritt der menschlichen Natur anrechnen will, daß der Mensch, wenn er Gelegenheit dazu hat im Leben, etwa im Laufe von Jahren für ganz bestimmte Speisen oder Getränke eine besondere Feinschmeckerei entwickelt, die er früher nicht gehabt hat, so muß man sagen: Es verrät sich ungemein wenig Vorwärtsentwickelung in dieser fortdauernden Tretmühle von Essen und Verdauen und so weiter. Das wiederholt sich immer in der gleichen Weise, und daß wir als Menschen, insofern wir diese Tätigkeit ausüben müssen, einen besonderen Ewigkeitswert haben durch sie, das wird sich kaum jemand auch nur träumen lassen können. Auch die Drüsenabsonderung hat eigentlich ihre Aufgabe erfüllt, wenn sie eben eingetreten ist. Sie hat natürlich für das Leben des Gesamtorganismus ihre Bedeutung, aber Ewigkeitswert hat sie nicht. Auch nicht die Sinneswahrnehmung als solche, denn der Sinneseindruck kommt und vergeht. Und wenn Sie nur bedenken, wie blaß schon nach vielleicht wenig Tagen das ist, was Sie als Sinneseindruck aufgenommen haben, wie grundverschieden im Grunde doch die Er_innerung gegenüber den Sinneswahrnehmungen selber ist, dann müssen Sie sagen: Die Sinneswahrnehmungen sind zwar etwas Schönes, etwas für das Menschenleben in dem unmittelbaren Erfahren und Beobachten Erfreuendes, aber einen Ewigkeitswert haben sie sicher nicht. Denn wo sind die Werte, die für Sie entstanden sind durch die Sinnesempfindungen, die Sie vielleicht als Kind oder ganz junger Mensch gehabt haben? Wo ist das hin, was dazumal an Ihr Auge, an Ihr Ohr gedrungen ist? Wie blaß sind die Erinnerungen!

[ 4 ] Wenn Sie bedenken, daß der Mensch, insofern er ein Sinnesmensch, ein Drüsen-, ein Verdauungsmensch ist, durch diese Tätigkeit keinen Ewigkeitswert hat, wenn Sie das bedenken, so werden Sie diesen Gedanken nun leicht verbinden können mit dem allgemeinen Gedanken, der gestern geäußert worden ist, der ja leider nur skizzenhaft in kurzen Vorträgen angedeutet werden kann : mit dem Gedanken von der zersprühenden Form. Indem die Form hineinsprüht in diese Tätigkeiten und sozusagen den Organismus so mit zerfallender Form, das heißt mit Materie versorgt, daß Sinnestätigkeit, Drüsenabsonderung, Verdauungstätigkeit zustandekommt, zeigt sich ja auch handgreiflich, daß wir es da mit zerbrechender Form zu tun haben, mit einer Form, die auseinanderbröckelt. Es sind nur spezielle Zerfallsprozesse der Form, die uns in der Sinnestätigkeit, in der Drüsenabsonderung und in der Verdauungstätigkeit entgegentreten. Von dem, was wir allgemein als Zerfallsprozeß der Form oder als das Schießen der Form in die Materie ansprechen können, sind das besondere Prozesse, Spezialprozesse.

[ 4 ] Wenn Sie bedenken, daß der Mensch, insofern er ein Sinnesmensch, ein Drüsen-, ein Verdauungsmensch ist, durch diese Tätigkeit keinen Ewigkeitswert hat, wenn Sie das bedenken, so werden Sie diesen Gedanken nun leicht verbinden können mit dem allgemeinen Gedanken, der gestern geäußert worden ist, der ja leider nur skizzenhaft in kurzen Vorträgen angedeutet werden kann : mit dem Gedanken von der zersprühenden Form. Indem die Form hineinsprüht in diese Tätigkeiten und sozusagen den Organismus so mit zerfallender Form, das heißt mit Materie versorgt, daß Sinnestätigkeit, Drüsenabsonderung, Verdauungstätigkeit zustandekommt, zeigt sich ja auch handgreiflich, daß wir es da mit zerbrechender Form zu tun haben, mit einer Form, die auseinanderbröckelt. Es sind nur spezielle Zerfallsprozesse der Form, die uns in der Sinnestätigkeit, in der Drüsenabsonderung und in der Verdauungstätigkeit entgegentreten. Von dem, was wir allgemein als Zerfallsprozeß der Form oder als das Schießen der Form in die Materie ansprechen können, sind das besondere Prozesse, Spezialprozesse.

[ 5 ] Ganz anders liegt die Sache, wenn wir zur Nerventätigkeit, zur Muskeltätigkeit und zur Knochenwirksamkeit, zum Knochendasein des Menschen gehen. Wir haben gestern besprechen können, daß gewissermaßen im Knochensystem vorliegt materiell gewordene Imagination, materiell gewordene Bildhaftigkeit, im Muskelsystem materiell gewordene Inspiration in der Beweglichkeit, im Nervensystem materiell gewordene Intuition. Nun zeigt sich — und hier kommen wir zu der genaueren Besprechung einer Sache, die ja in den allgemeineren geisteswissenschaftlichen Vorträgen nur annähernd besprochen werden kann —, daß, wenn der Mensch durch die Pforte des Todes geht, nach und nach durch Verwesung oder Verbrennen oder wie immer, sein Knochensystem zerfällt. Aber was bleibt, wenn das Knochensystem materiell zerfällt, das ist die Imagination; die geht nicht verloren. Die bleibt in denjenigen Substanzen, die wir auch an uns haben, wenn wir durch die Pforte des Todes geschritten sind und ins Kamaloka oder ins Devachan hineingehen. Wir behalten allerdings eine Bildgestalt an uns zurück, die ja, wenn sie der wirklich geschulte Hellseher betrachtet, nicht gerade ähnlich ist dem Knochensystem, die aber, wenn sie der etwas weniger geschulte Hellseher auf sich wirken läßt, sogar äußerlich in der Bildgestalt etwas Ähnliches hat mit dem menschlichen Knochensystem, weswegen der Tod überhaupt nicht ganz unrichtig unter der Imagination des Knochenskelettes vorgestellt wird. Das beruht auf einer allerdings ungeschulten, aber immerhin nicht ganz danebentreffenden Hellsichtigkeit. Und beigemischt ist dieser Imagination das, was nun von den Muskeln bleibt, wenn sie stofflich zerfallen: da verbleibt die Inspiration, von der sie eigentlich nur der Ausdruck sind, denn sie sind eigentlich nur stoffdurchtränkte Inspirationen. Die Inspiration bleibt uns, wenn wir durch die Pforte des Todes geschritten sind. Das ist etwas sehr Interessantes. Und ebenso bleibt uns die Intuition von dem Nervensystem, wenn die Nerven selber ihrem Verfalls- oder Zerfallsprozeß nach dem 'Tode entgegengehen. Das sind alles wirkliche Bestandteile unseres astralischen und ätherischen Leibes.

[ 5 ] Ganz anders liegt die Sache, wenn wir zur Nerventätigkeit, zur Muskeltätigkeit und zur Knochenwirksamkeit, zum Knochendasein des Menschen gehen. Wir haben gestern besprechen können, daß gewissermaßen im Knochensystem vorliegt materiell gewordene Imagination, materiell gewordene Bildhaftigkeit, im Muskelsystem materiell gewordene Inspiration in der Beweglichkeit, im Nervensystem materiell gewordene Intuition. Nun zeigt sich — und hier kommen wir zu der genaueren Besprechung einer Sache, die ja in den allgemeineren geisteswissenschaftlichen Vorträgen nur annähernd besprochen werden kann —, daß, wenn der Mensch durch die Pforte des Todes geht, nach und nach durch Verwesung oder Verbrennen oder wie immer, sein Knochensystem zerfällt. Aber was bleibt, wenn das Knochensystem materiell zerfällt, das ist die Imagination; die geht nicht verloren. Die bleibt in denjenigen Substanzen, die wir auch an uns haben, wenn wir durch die Pforte des Todes geschritten sind und ins Kamaloka oder ins Devachan hineingehen. Wir behalten allerdings eine Bildgestalt an uns zurück, die ja, wenn sie der wirklich geschulte Hellseher betrachtet, nicht gerade ähnlich ist dem Knochensystem, die aber, wenn sie der etwas weniger geschulte Hellseher auf sich wirken läßt, sogar äußerlich in der Bildgestalt etwas Ähnliches hat mit dem menschlichen Knochensystem, weswegen der Tod überhaupt nicht ganz unrichtig unter der Imagination des Knochenskelettes vorgestellt wird. Das beruht auf einer allerdings ungeschulten, aber immerhin nicht ganz danebentreffenden Hellsichtigkeit. Und beigemischt ist dieser Imagination das, was nun von den Muskeln bleibt, wenn sie stofflich zerfallen: da verbleibt die Inspiration, von der sie eigentlich nur der Ausdruck sind, denn sie sind eigentlich nur stoffdurchtränkte Inspirationen. Die Inspiration bleibt uns, wenn wir durch die Pforte des Todes geschritten sind. Das ist etwas sehr Interessantes. Und ebenso bleibt uns die Intuition von dem Nervensystem, wenn die Nerven selber ihrem Verfalls- oder Zerfallsprozeß nach dem 'Tode entgegengehen. Das sind alles wirkliche Bestandteile unseres astralischen und ätherischen Leibes.

[ 6 ] Sie wissen ja, daß man den Ätherleib nicht ganz ablegt: ein Extrakt aus dem Ätherleib ist es, den wir mitnehmen, wenn wir durch die Pforte des Todes geschritten sind. Aber nicht nur das, sondern noch etwas anderes ist der Fall. Der Mensch trägt ja fortwährend sein Nervensystem durch die Welt, und dieses Nervensystem ist ja nichts anderes als Intuition, stofflich durchsetzt. Indem der Mensch dieses Nervensystem durch die Welt trägt, ist eigentlich an den Stellen, wo die Nerven den menschlichen Organismus durchsetzen, fortwährend Intuition, und diese Intuition strömt die Geistigkeit aus, die der Mensch immerfort wie eine Strahlenaura um sich herum hat. Nicht nur das also kommt in Betracht, was wir, wenn wir durch die Pforte des Todes schreiten, mit uns nehmen, sondern wir strahlen immer in dem Maße Intuition aus, als die Nerven zerfallen. Sie haben ja immer eine Art von Verfallsprozeß in sich, sie müssen immer doch in gewisser Weise neugestaltet werden, wenn auch beim Nervensystem am meisten Haltbarkeit da ist: es findet immer Ausstrahlung statt, die man nur durch Intuition wahrnehmen kann. So daß wir sagen können: Intuitiv erfaßbare Substanz, geistige Substanz strahlt fortwährend von dem Menschen aus in dem Maße, als sein physisches Nervensystem zerbröckelt. So daß Sie schon daraus sehen, daß, indem der Mensch sein physisches Nervensystem gebraucht, es abnützt, es zum Zerbröckeln bringt, er nicht eigentlich bedeutungslos ist für die Welt. Er hat seine große Bedeutung. Denn wozu er seine Nerven benützt, davon hängt ab, was für intuitiv erfaßbare Substanzen von ihm ausstrahlen. Und wiederum, indem der Mensch seine Muskeln benützt, strahlen durch Inspiration erfaßbare Substanzen aus. Diese Ausstrahlung ist so, daß sie die Welt fortdauernd mit lauter ungemein fein differenzierten Bewegungsvorgängen bevölkert. Also inspirierte Substanzen strömen aus — die Worte sind nicht ganz glücklich gebildet, aber wir haben keine anderen. Und von seinen Knochen strömt beim Menschen dasjenige aus, was wir nennen können imaginativ zu erfassende Substanz.

[ 6 ] Sie wissen ja, daß man den Ätherleib nicht ganz ablegt: ein Extrakt aus dem Ätherleib ist es, den wir mitnehmen, wenn wir durch die Pforte des Todes geschritten sind. Aber nicht nur das, sondern noch etwas anderes ist der Fall. Der Mensch trägt ja fortwährend sein Nervensystem durch die Welt, und dieses Nervensystem ist ja nichts anderes als Intuition, stofflich durchsetzt. Indem der Mensch dieses Nervensystem durch die Welt trägt, ist eigentlich an den Stellen, wo die Nerven den menschlichen Organismus durchsetzen, fortwährend Intuition, und diese Intuition strömt die Geistigkeit aus, die der Mensch immerfort wie eine Strahlenaura um sich herum hat. Nicht nur das also kommt in Betracht, was wir, wenn wir durch die Pforte des Todes schreiten, mit uns nehmen, sondern wir strahlen immer in dem Maße Intuition aus, als die Nerven zerfallen. Sie haben ja immer eine Art von Verfallsprozeß in sich, sie müssen immer doch in gewisser Weise neugestaltet werden, wenn auch beim Nervensystem am meisten Haltbarkeit da ist: es findet immer Ausstrahlung statt, die man nur durch Intuition wahrnehmen kann. So daß wir sagen können: Intuitiv erfaßbare Substanz, geistige Substanz strahlt fortwährend von dem Menschen aus in dem Maße, als sein physisches Nervensystem zerbröckelt. So daß Sie schon daraus sehen, daß, indem der Mensch sein physisches Nervensystem gebraucht, es abnützt, es zum Zerbröckeln bringt, er nicht eigentlich bedeutungslos ist für die Welt. Er hat seine große Bedeutung. Denn wozu er seine Nerven benützt, davon hängt ab, was für intuitiv erfaßbare Substanzen von ihm ausstrahlen. Und wiederum, indem der Mensch seine Muskeln benützt, strahlen durch Inspiration erfaßbare Substanzen aus. Diese Ausstrahlung ist so, daß sie die Welt fortdauernd mit lauter ungemein fein differenzierten Bewegungsvorgängen bevölkert. Also inspirierte Substanzen strömen aus — die Worte sind nicht ganz glücklich gebildet, aber wir haben keine anderen. Und von seinen Knochen strömt beim Menschen dasjenige aus, was wir nennen können imaginativ zu erfassende Substanz.

[ 7 ] Das ist nun ganz besonders interessant. Nicht um Sie zu überfüttern mit Ergebnissen hellseherischer Forschung, sondern weil es wirklich interessant ist, soll erwähnt werden, daß durch diese Ausstrahlung aus den Knochen, wenn sie zerfallen, in gewissem Maße tatsächlich der Mensch überall, wo er hinkommt, Bilder, das heißt durch Imagination wahrnehmbare Geistesbilder von sich zurückläßt: feine Schattenbilder bleiben überall von uns zurück, wo wir gewesen sind. Und wenn Sie nachher aus diesem Saale gehen werden, so werden für ein feineres, gutgeschultes Hellsehen auf den Bänken in gewisser Weise noch immer feine Schattenbilder eine Zeitlang wahrzunehmen sein, bis sie in den allgemeinen Weltenprozeß aufgenommen sind — feine Schattenbilder von jedem Einzelnen, die ausgeströmt sind von seinem Knochensystem. Auf diesen Imaginationen beruht ja das Unangenehme, das man manchmal empfindet, wenn man in ein Zimmer kommt, das vorher ein anderer, ein unangenehmer Mensch bewohnt hat. Das beruht hauptsächlich auf den Imaginationen, die er zurückgelassen hat. Man trifft ihn in einer gewissen Weise in einer Art Schattenbild dort noch an. Und in dieser Beziehung ist im Erleben ein einigermaßen sensitiver Mensch gar nicht hinter dem Hellseher zurückstehend, denn er empfindet das Unbehagen über das, was ein anderer zurückläßt in einem Zimmer. Der Hellseher hat nur das voraus, daß er sich in einem imaginativen Bilde veranschaulichen kann, was der andere spürt.

[ 7 ] Das ist nun ganz besonders interessant. Nicht um Sie zu überfüttern mit Ergebnissen hellseherischer Forschung, sondern weil es wirklich interessant ist, soll erwähnt werden, daß durch diese Ausstrahlung aus den Knochen, wenn sie zerfallen, in gewissem Maße tatsächlich der Mensch überall, wo er hinkommt, Bilder, das heißt durch Imagination wahrnehmbare Geistesbilder von sich zurückläßt: feine Schattenbilder bleiben überall von uns zurück, wo wir gewesen sind. Und wenn Sie nachher aus diesem Saale gehen werden, so werden für ein feineres, gutgeschultes Hellsehen auf den Bänken in gewisser Weise noch immer feine Schattenbilder eine Zeitlang wahrzunehmen sein, bis sie in den allgemeinen Weltenprozeß aufgenommen sind — feine Schattenbilder von jedem Einzelnen, die ausgeströmt sind von seinem Knochensystem. Auf diesen Imaginationen beruht ja das Unangenehme, das man manchmal empfindet, wenn man in ein Zimmer kommt, das vorher ein anderer, ein unangenehmer Mensch bewohnt hat. Das beruht hauptsächlich auf den Imaginationen, die er zurückgelassen hat. Man trifft ihn in einer gewissen Weise in einer Art Schattenbild dort noch an. Und in dieser Beziehung ist im Erleben ein einigermaßen sensitiver Mensch gar nicht hinter dem Hellseher zurückstehend, denn er empfindet das Unbehagen über das, was ein anderer zurückläßt in einem Zimmer. Der Hellseher hat nur das voraus, daß er sich in einem imaginativen Bilde veranschaulichen kann, was der andere spürt.

[ 8 ] Was geschieht nun aber mit all dem, was wir in dieser Weise ausstrahlen? Fassen Sie das alles zusammen, was wir in dieser Weise ausstrahlen, meine lieben Freunde: es ist im Grunde genommen eigentlich alles das, was von uns in die Welt hinaus bewirkt wird. Denn tun Sie was immer in irgendeiner Weise, wenn Sie, indem Sie etwas tun, sich bewegen und herumgehen, da bringen Sie Ihr Knochen- und Muskelsystem in Bewegung. Aber selbst wenn Sie bloß liegen und nur denken, so strahlen Sie intuitiv zu erfassende Substanz aus. Kurz, was Sie in Tätigkeit setzen, das strahlen Sie fortwährend in die Welt aus, das geht fortwährend in die Welt über. Nun sehen Sie, wenn diese Prozesse nicht stattfinden würden, dann würde von unserer Erde, wenn sie am Ziele ihrer Entwickelung angelangt sein wird, nichts vorhanden sein als pulverisierte Materie, die in den allgemeinen Weltenraum als ein Staub übergehen würde. Dasjenige aber, was aus den materiellen Prozessen der Erde gerettet wird durch den Menschen, das lebt in dem allgemeinen Kosmos, in der allgemeinen Welt als das, was entstehen kann durch Intuition, Inspiration und Imagination. Der Mensch gibt auf diese Weise der Welt das, woraus sie als aus den Bausteinen sich wieder neu aufbaut. Es wird das sein, was ebenso weiterlebt als das Geistig-Seelische der ganzen Erde, wenn diese Erde in bezug auf ihr Materielles wie ein Leichnam zerfällt, wie die einzelne Menschenseele geistig weiterlebt, wenn der einzelne Mensch durch die Pforte des Todes geschritten ist. Der Mensch trägt seine einzelne Seele durch die Pforte des Todes; die Erde trägt das, was geworden ist aus den Intuitionen, Inspirationen und Imaginationen der Menschen, hinüber zum Jupiterdasein. Damit haben Sie den großen Unterschied charakterisiert, der da besteht zwischen dem einen Menschen und dem anderen, insofern der Mensch ein Doppelwesen ist: Der Sinneswahrnehmungen erfassende Mensch, der aus den Drüsen absondernde Mensch, der verdauende, sich ernährende Mensch — das ist der Mensch, der für das Zerklüften in der Zeitlichkeit bestimmt ist. Das aber, was erarbeitet wird durch das Vorhandensein des Nerven-, Muskel- und Knochensystems, das wird einverleibt der Erde, damit sie weiter bestehen kann.

[ 8 ] Was geschieht nun aber mit all dem, was wir in dieser Weise ausstrahlen? Fassen Sie das alles zusammen, was wir in dieser Weise ausstrahlen, meine lieben Freunde: es ist im Grunde genommen eigentlich alles das, was von uns in die Welt hinaus bewirkt wird. Denn tun Sie was immer in irgendeiner Weise, wenn Sie, indem Sie etwas tun, sich bewegen und herumgehen, da bringen Sie Ihr Knochen- und Muskelsystem in Bewegung. Aber selbst wenn Sie bloß liegen und nur denken, so strahlen Sie intuitiv zu erfassende Substanz aus. Kurz, was Sie in Tätigkeit setzen, das strahlen Sie fortwährend in die Welt aus, das geht fortwährend in die Welt über. Nun sehen Sie, wenn diese Prozesse nicht stattfinden würden, dann würde von unserer Erde, wenn sie am Ziele ihrer Entwickelung angelangt sein wird, nichts vorhanden sein als pulverisierte Materie, die in den allgemeinen Weltenraum als ein Staub übergehen würde. Dasjenige aber, was aus den materiellen Prozessen der Erde gerettet wird durch den Menschen, das lebt in dem allgemeinen Kosmos, in der allgemeinen Welt als das, was entstehen kann durch Intuition, Inspiration und Imagination. Der Mensch gibt auf diese Weise der Welt das, woraus sie als aus den Bausteinen sich wieder neu aufbaut. Es wird das sein, was ebenso weiterlebt als das Geistig-Seelische der ganzen Erde, wenn diese Erde in bezug auf ihr Materielles wie ein Leichnam zerfällt, wie die einzelne Menschenseele geistig weiterlebt, wenn der einzelne Mensch durch die Pforte des Todes geschritten ist. Der Mensch trägt seine einzelne Seele durch die Pforte des Todes; die Erde trägt das, was geworden ist aus den Intuitionen, Inspirationen und Imaginationen der Menschen, hinüber zum Jupiterdasein. Damit haben Sie den großen Unterschied charakterisiert, der da besteht zwischen dem einen Menschen und dem anderen, insofern der Mensch ein Doppelwesen ist: Der Sinneswahrnehmungen erfassende Mensch, der aus den Drüsen absondernde Mensch, der verdauende, sich ernährende Mensch — das ist der Mensch, der für das Zerklüften in der Zeitlichkeit bestimmt ist. Das aber, was erarbeitet wird durch das Vorhandensein des Nerven-, Muskel- und Knochensystems, das wird einverleibt der Erde, damit sie weiter bestehen kann.

[ 9 ] Nun aber kommt etwas, was wie ein Mysterium sich hineinstellt in unser gesamtes Dasein, etwas, was ja tatsächlich, weil es im Grunde genommen ein Mysterium ist, nicht für den Verstand zu erfassen, sondern für die Seele zu glauben und zu durchdringen ist, was aber doch wahr ist. Dasjenige nämlich, was der Mensch so in seine Umgebung ausstrahlen kann, das gliedert sich deutlich in eine Zweiheit: in einen Teil von Inspiration, Intuition, Imagination, auf welche, man könnte sagen, das allgemeine kosmische Dasein ja angewiesen ist, die es aufnimmt — das allgemeine kosmische Dasein, es saugt das auf; aber etwas anderes saugt es nicht auf, das wird zurückgeworfen, wird nicht angenommen. Es erklärt förmlich der allgemeine Kosmos: Ja, diese Inspirationen, Intuitionen, Imaginationen kann ich gebrauchen, die sauge ich auf, damit ich sie hinauftragen kann zum Jupiterdasein. Aber andere stößt er zurück, die nimmt er nicht auf. Und die Folge davon ist, daß diese Intuitionen, Inspirationen und Imaginationen, weil sie nirgends aufgenommen werden, für sich stehend dableiben. Sie bleiben im Kosmos geistig drinnen stehen, sie können nicht aufgelöst werden. Es zerfällt also das, was wir ausstrahlen, in zwei Teile, in etwas, was gerne aufgenommen wird vom Kosmos, und in etwas, was er zurückweist, was er sich nicht gefallen läßt, was er dastehen läßt. Das letztere bleibt nun stehen.

[ 9 ] Nun aber kommt etwas, was wie ein Mysterium sich hineinstellt in unser gesamtes Dasein, etwas, was ja tatsächlich, weil es im Grunde genommen ein Mysterium ist, nicht für den Verstand zu erfassen, sondern für die Seele zu glauben und zu durchdringen ist, was aber doch wahr ist. Dasjenige nämlich, was der Mensch so in seine Umgebung ausstrahlen kann, das gliedert sich deutlich in eine Zweiheit: in einen Teil von Inspiration, Intuition, Imagination, auf welche, man könnte sagen, das allgemeine kosmische Dasein ja angewiesen ist, die es aufnimmt — das allgemeine kosmische Dasein, es saugt das auf; aber etwas anderes saugt es nicht auf, das wird zurückgeworfen, wird nicht angenommen. Es erklärt förmlich der allgemeine Kosmos: Ja, diese Inspirationen, Intuitionen, Imaginationen kann ich gebrauchen, die sauge ich auf, damit ich sie hinauftragen kann zum Jupiterdasein. Aber andere stößt er zurück, die nimmt er nicht auf. Und die Folge davon ist, daß diese Intuitionen, Inspirationen und Imaginationen, weil sie nirgends aufgenommen werden, für sich stehend dableiben. Sie bleiben im Kosmos geistig drinnen stehen, sie können nicht aufgelöst werden. Es zerfällt also das, was wir ausstrahlen, in zwei Teile, in etwas, was gerne aufgenommen wird vom Kosmos, und in etwas, was er zurückweist, was er sich nicht gefallen läßt, was er dastehen läßt. Das letztere bleibt nun stehen.

[ 10 ] Wie lange bleibt es stehen? Ja, sehen Sie, das bleibt so lange stehen, bis der Mensch kommt und es selber vernichtet durch Ausstrahlungen, die geeignet sind, das zu vernichten. Und es hat kein anderer Mensch in der Regel die Fähigkeit, diese vom Kosmos zurückgeworfenen Ausstrahlungen zu vernichten, als der Mensch, der sie selber ausgestrahlt hat. Und hier haben Sie die Technik des Karma, hier haben Sie den Grund, warum wir alle diejenigen Dinge an Imaginationen, Inspirationen, Intuitionen wiederum im Verlaufe unseres Karma treffen müssen, die vom Kosmos zurückgewiesen sind. Die müssen wir selber vernichten, denn der Kosmos nimmt nur das auf, was denkerisch richtig, gefühlsmäßig schön und moralisch gut ist. Alles übrige weist er zurück. Das ist das Mysterium. Und das, was denkerisch falsch, gefühlsmäßig häßlich und moralisch schlecht oder böse ist, das muß der Mensch selber ausstreichen aus dem Dasein durch andere entsprechende Gedanken, Gefühle und Willensimpulse oder Taten, wenn es nicht mehr vorhanden sein soll. Und es wird ihm so lange nachgehen, bis er es ausgestrichen hat. Hier haben wir den Punkt, wo sich uns zeigt, daß es nicht wahr ist, daß der Kosmos nur aus neutralen Naturgesetzen besteht oder sich nur durch neutrale Naturgesetze äußert. Der Kosmos, der uns umgibt, von dem wir glauben, daß wir ihn durch die Sinne erfassen und durch den Verstand begreifen können, der hat noch ganz andere Kräfte in sich, der ist, wenn wir so sagen können, in sich selber ein strenger Abweiser des Bösen, Häßlichen, Falschen, und er ist darauf erpicht, aufzunehmen in sich das Gute, Schöne, Wahre. Gericht gehalten von den Mächten des Kosmos wird nicht bloß zu bestimmten Zeiten, sondern im Grunde genommen ist dieses Gerichthalten etwas, was durch die ganze Erdenentwickelung durchgeht.

[ 10 ] Wie lange bleibt es stehen? Ja, sehen Sie, das bleibt so lange stehen, bis der Mensch kommt und es selber vernichtet durch Ausstrahlungen, die geeignet sind, das zu vernichten. Und es hat kein anderer Mensch in der Regel die Fähigkeit, diese vom Kosmos zurückgeworfenen Ausstrahlungen zu vernichten, als der Mensch, der sie selber ausgestrahlt hat. Und hier haben Sie die Technik des Karma, hier haben Sie den Grund, warum wir alle diejenigen Dinge an Imaginationen, Inspirationen, Intuitionen wiederum im Verlaufe unseres Karma treffen müssen, die vom Kosmos zurückgewiesen sind. Die müssen wir selber vernichten, denn der Kosmos nimmt nur das auf, was denkerisch richtig, gefühlsmäßig schön und moralisch gut ist. Alles übrige weist er zurück. Das ist das Mysterium. Und das, was denkerisch falsch, gefühlsmäßig häßlich und moralisch schlecht oder böse ist, das muß der Mensch selber ausstreichen aus dem Dasein durch andere entsprechende Gedanken, Gefühle und Willensimpulse oder Taten, wenn es nicht mehr vorhanden sein soll. Und es wird ihm so lange nachgehen, bis er es ausgestrichen hat. Hier haben wir den Punkt, wo sich uns zeigt, daß es nicht wahr ist, daß der Kosmos nur aus neutralen Naturgesetzen besteht oder sich nur durch neutrale Naturgesetze äußert. Der Kosmos, der uns umgibt, von dem wir glauben, daß wir ihn durch die Sinne erfassen und durch den Verstand begreifen können, der hat noch ganz andere Kräfte in sich, der ist, wenn wir so sagen können, in sich selber ein strenger Abweiser des Bösen, Häßlichen, Falschen, und er ist darauf erpicht, aufzunehmen in sich das Gute, Schöne, Wahre. Gericht gehalten von den Mächten des Kosmos wird nicht bloß zu bestimmten Zeiten, sondern im Grunde genommen ist dieses Gerichthalten etwas, was durch die ganze Erdenentwickelung durchgeht.

[ 11 ] Und jetzt können wir uns die Frage beantworten: Wie steht es denn nun überhaupt mit der Entwickelung des Menschen im Verhältnis zu den höheren geistigen Wesenheiten ?

[ 11 ] Und jetzt können wir uns die Frage beantworten: Wie steht es denn nun überhaupt mit der Entwickelung des Menschen im Verhältnis zu den höheren geistigen Wesenheiten ?

[ 12 ] Wir haben gesehen, daß auf der einen Seite sozusagen der Sinnes-, Drüsen-, Verdauungsmensch entstanden ist durch luziferischen Einfluß. Auch den anderen Menschen können wir in gewisser Weise dem luziferischen Einflusse zuschreiben. Aber während der erstere Mensch der Verfallsmensch ist, ganz und gar für die Zeitlichkeit bestimmt, kommt es dem anderen Menschen zu, das Menschliche für die Ewigkeit, für die Dauer zu retten, hinüberzutragen für späteres Dasein. Dem Nerven-, Muskel-, Knochenmenschen kommt es zu, hinüberzutragen dasjenige, was der Mensch auf Erden erlebt. So daß wir daraus ersehen, daß im Grunde genommen der Mensch heruntergestürzt ist aus seiner geistigen Höhe, indem er zu dem ersteren Menschen, zum Sinnes-, Drüsen-, Verdauungsmenschen geworden ist, und daß er sich nach und nach hinaufarbeitet ins geistige Dasein, indem er wie ein Gegengewicht erhalten hat den Nerven-, Muskelund Knochenmenschen. Nun ist aber das Eigentümliche, daß diese Absonderungen von intuitiver, inspirierter und imaginativer Substanz nicht anders geschehen können, als daß die materiellen Prozesse Zerstörungsprozesse darstellen. Wenn unsere Nerven, wenn unsere Muskeln, wenn unsere Knochen nicht fortwährend in Verfall wären, sondern bleiben würden, was sie einmal sind, dann würden wir das nicht absondern können, denn nur durch den Zerfall auf der einen Seite, der sich im Dasein des Materiellen ausdrückt, entsteht gleichsam das Aufbrennen und Aufleuchten des Geistigen. Könnten also unsere Nerven, unsere Muskeln, unsere Knochen nicht zerfallen und endlich ganz zerfallen im Tode, dann würden wir verurteilt sein, ein bloß an dieses Dasein innerhalb der Erde gebanntes Wesen zu sein und würden nicht teilnehmen können an der Weiterentwickelung in die Zukunft hinein. Gleichsam starre, versteinerte Gegenwart würden wir sein, keine Entwickelung in die Zukunft hinein. Tatsächlich wie zwei sich das Gleichgewicht haltende Kräfte sind die Kräfte, welche spielen in dem einen und in dem anderen Menschen. Zwischen beiden drinnen steht nun, wie die beiden miteinander vermittelnd, diejenige Substanz, diejenige Materialität, die wir ja öfter auch so aus den allgemeineren geisteswissenschaftlichen Vorstellungen heraus besprochen haben, aber aus diesem Zusammenhange heraus haben wir doch weniger darauf hingewiesen: zwischen beiden steht nun mitten drinnen das Blut, das auch in dieser Beziehung ein «besonderer Saft» ist. Denn alles das, was wir da kennengelernt haben als Nervensubstanz und so weiter, ist, wir haben es gesehen, erst so geworden in der Art und Weise seiner Kraftwirkungen durch den luziferischen Einfluß. Aber in dem Blut haben wir etwas gegeben, was unmittelbar als Stoff selber den luziferischen Einfluß erlitten hat. Denn das haben Sie ja gesehen, daß die Art und Weise, wie ineinanderwirken würden physischer Leib, Ätherleib und Astralleib, eine andere sein würde, wenn kein luziferischer Einfluß geschehen wäre. Aber da haben wir es doch in gewisser Beziehung mit einer Art von übersinnlichen Dingen zu tun, die dann den Stoff erst wiederum aufnehmen, die also erst durch ihren Juziferischen Einfluß auf den Stoff wirken, daß er so wird. Dadurch, daß gewisse Leiber des Menschen nicht ordentlich zusammengefügt sind, dadurch entstehen Nerven-, Muskel- und Knochensubstanzen. Auf die Substanzen als solche hat Luzifer keinen Einfluß, denn diese Substanzen entstehen erst durch das, was er angerichtet hat, daß er die Leiber gleichsam verschoben hat. Also wo er herantritt an den Menschen, hat er die Verschiebung herbeigeführt. Auf das Blut aber, als Materie, als Stoff, hat er einen direkten Einfluß. Ja, das Blut ist sogar das einzige, und deshalb ein so besonderer Saft, wo unmittelbar sich am Stoff, an der materiellen Substanz selber zeigt, daß es nicht so ist beim gegenwärtigen Erdenmenschen, wie es ihm eigentlich zugedacht war, wenn kein luziferischer Einfluß gekommen wäre. Das Blut ist nämlich etwas ganz anderes geworden, als es hätte werden sollen. Wiederum, nicht wahr, eine groteske Sache, aber es ist eben so. Erinnern Sie sich, was eigentlich gesagt worden ist, wie Stoff, wie Materielles überhaupt entsteht. Wir haben gesagt: Materie entsteht dadurch, daß geistige Form bis an eine gewisse Grenze kommt und dann versprüht, so daß diese pulverisierte Form die Materie darstellt. Das ist die eigentliche Erdenmaterie. So unmittelbar stellt sie sich eigentlich nur dar im Mineralischen, denn die anderen Substanzen werden dadurch, daß sie von anderen Mitteln ergriffen werden, verändert. Eine eigenartige Substanz ist aber nun die Blutsubstanz als solche.

[ 12 ] Wir haben gesehen, daß auf der einen Seite sozusagen der Sinnes-, Drüsen-, Verdauungsmensch entstanden ist durch luziferischen Einfluß. Auch den anderen Menschen können wir in gewisser Weise dem luziferischen Einflusse zuschreiben. Aber während der erstere Mensch der Verfallsmensch ist, ganz und gar für die Zeitlichkeit bestimmt, kommt es dem anderen Menschen zu, das Menschliche für die Ewigkeit, für die Dauer zu retten, hinüberzutragen für späteres Dasein. Dem Nerven-, Muskel-, Knochenmenschen kommt es zu, hinüberzutragen dasjenige, was der Mensch auf Erden erlebt. So daß wir daraus ersehen, daß im Grunde genommen der Mensch heruntergestürzt ist aus seiner geistigen Höhe, indem er zu dem ersteren Menschen, zum Sinnes-, Drüsen-, Verdauungsmenschen geworden ist, und daß er sich nach und nach hinaufarbeitet ins geistige Dasein, indem er wie ein Gegengewicht erhalten hat den Nerven-, Muskelund Knochenmenschen. Nun ist aber das Eigentümliche, daß diese Absonderungen von intuitiver, inspirierter und imaginativer Substanz nicht anders geschehen können, als daß die materiellen Prozesse Zerstörungsprozesse darstellen. Wenn unsere Nerven, wenn unsere Muskeln, wenn unsere Knochen nicht fortwährend in Verfall wären, sondern bleiben würden, was sie einmal sind, dann würden wir das nicht absondern können, denn nur durch den Zerfall auf der einen Seite, der sich im Dasein des Materiellen ausdrückt, entsteht gleichsam das Aufbrennen und Aufleuchten des Geistigen. Könnten also unsere Nerven, unsere Muskeln, unsere Knochen nicht zerfallen und endlich ganz zerfallen im Tode, dann würden wir verurteilt sein, ein bloß an dieses Dasein innerhalb der Erde gebanntes Wesen zu sein und würden nicht teilnehmen können an der Weiterentwickelung in die Zukunft hinein. Gleichsam starre, versteinerte Gegenwart würden wir sein, keine Entwickelung in die Zukunft hinein. Tatsächlich wie zwei sich das Gleichgewicht haltende Kräfte sind die Kräfte, welche spielen in dem einen und in dem anderen Menschen. Zwischen beiden drinnen steht nun, wie die beiden miteinander vermittelnd, diejenige Substanz, diejenige Materialität, die wir ja öfter auch so aus den allgemeineren geisteswissenschaftlichen Vorstellungen heraus besprochen haben, aber aus diesem Zusammenhange heraus haben wir doch weniger darauf hingewiesen: zwischen beiden steht nun mitten drinnen das Blut, das auch in dieser Beziehung ein «besonderer Saft» ist. Denn alles das, was wir da kennengelernt haben als Nervensubstanz und so weiter, ist, wir haben es gesehen, erst so geworden in der Art und Weise seiner Kraftwirkungen durch den luziferischen Einfluß. Aber in dem Blut haben wir etwas gegeben, was unmittelbar als Stoff selber den luziferischen Einfluß erlitten hat. Denn das haben Sie ja gesehen, daß die Art und Weise, wie ineinanderwirken würden physischer Leib, Ätherleib und Astralleib, eine andere sein würde, wenn kein luziferischer Einfluß geschehen wäre. Aber da haben wir es doch in gewisser Beziehung mit einer Art von übersinnlichen Dingen zu tun, die dann den Stoff erst wiederum aufnehmen, die also erst durch ihren Juziferischen Einfluß auf den Stoff wirken, daß er so wird. Dadurch, daß gewisse Leiber des Menschen nicht ordentlich zusammengefügt sind, dadurch entstehen Nerven-, Muskel- und Knochensubstanzen. Auf die Substanzen als solche hat Luzifer keinen Einfluß, denn diese Substanzen entstehen erst durch das, was er angerichtet hat, daß er die Leiber gleichsam verschoben hat. Also wo er herantritt an den Menschen, hat er die Verschiebung herbeigeführt. Auf das Blut aber, als Materie, als Stoff, hat er einen direkten Einfluß. Ja, das Blut ist sogar das einzige, und deshalb ein so besonderer Saft, wo unmittelbar sich am Stoff, an der materiellen Substanz selber zeigt, daß es nicht so ist beim gegenwärtigen Erdenmenschen, wie es ihm eigentlich zugedacht war, wenn kein luziferischer Einfluß gekommen wäre. Das Blut ist nämlich etwas ganz anderes geworden, als es hätte werden sollen. Wiederum, nicht wahr, eine groteske Sache, aber es ist eben so. Erinnern Sie sich, was eigentlich gesagt worden ist, wie Stoff, wie Materielles überhaupt entsteht. Wir haben gesagt: Materie entsteht dadurch, daß geistige Form bis an eine gewisse Grenze kommt und dann versprüht, so daß diese pulverisierte Form die Materie darstellt. Das ist die eigentliche Erdenmaterie. So unmittelbar stellt sie sich eigentlich nur dar im Mineralischen, denn die anderen Substanzen werden dadurch, daß sie von anderen Mitteln ergriffen werden, verändert. Eine eigenartige Substanz ist aber nun die Blutsubstanz als solche.

AltNameAltName

[ 13 ] Diese Blutsubstanz als solche war nämlich ursprünglich veranlagt, auch bis zu einer gewissen Grenze der Form zu kommen. Denken Sie sich, da (a) wären rein geistige Formstrahlen der Blutsubstanz, hier (b) wäre seine Kraft erschöpft. Nun sollte aber das Blut vermöge seiner ursprünglichen Anlage nicht versprühen, so daß es in den Raum hinaussprüht, sondern es sollte nur hier (b) an der Grenze ein klein wenig, ich möchte sagen, materiell werden und dann in sich selber zurücksprühen (Punkte nach oben), wiederum unmittelbar zurück ins Geistige sprühen. So hätte das Blut werden sollen. Also es hätte das Blut, wenn ich mich grob ausdrücken soll, gleichsam nur immer bis zu einer feinen Häutchenbildung es bringen sollen, bis zum Anfang des Materiellen, so daß es immer nur für einen Moment aus dem Geistigen herausschießt, gerade bis zum materiellen Wahrnehmen ein wenig Materie wird, dann wiederum ins Geistige zurückschießt und wiederum vom Geistigen aufgenommen wird. Ein fortwährendes Herauswogen und Zurückschießen ins Geistige, das hätte das Blut werden sollen. Dazu hat nämlich das Blut seine Anlage. Also das Blut sollte sein ein fortwährend bloßes Aufglänzen, Aufleuchten im Materiellen und sollte eigentlich etwas ganz Geistiges sein. Das wäre es geworden, wenn die Menschen im Beginne der Erdenevolution nur von den Geistern der Form aus ihr Ich bekommen hätten; dann würden die Menschen nämlich dieses Ich empfinden durch den Widerstand, den dieses momentane Aufleuchten im Blut bedeutet. In dem Aufleuchten im Blute würde der Mensch empfinden das «Ich bin», und das würde das Organ seiner Ich-Wahrnehmung sein. Das wäre aber die einzige Sinneswahrnehmung, die der Mensch überhaupt hätte, denn die anderen wären nicht da, wenn alles gegangen wäre ohne luziferischen Einfluß. Das wäre ein Mitleben mit dem waltenden Willen. Zugedacht war dem Menschen als einzige Sinneswahrnehmung diese: in dem Aufglänzen der Blutsubstanz und gleich wieder Zurückschießen in das Geistige sein Ich wahrzunehmen. Statt daß der Mensch Farben sieht, Töne hört, Geschmäcke wahrnimmt, sollte er eigentlich in dem waltenden Willen leben; das sollte wie ein Schwimmen in dem waltenden Willen sein. Zugedacht war ihm, daß er aus dem geistigen Weltenall, in das er hineinversetzt wäre als bloße Imagination, Inspiration, Intuition, herunterschaute auf ein Wesen auf der Erde oder im Umkreise der Erde, von: dem er nicht fühlte: Ich stecke da drinnen, — sondern: Ich schaue da hinunter, das gehört zu mir, da glänzt mir als einzig Materielles auf, was materiell werdendes, spirituelles Blut ist, und darin nehme ich mein Ich wahr.

[ 13 ] Diese Blutsubstanz als solche war nämlich ursprünglich veranlagt, auch bis zu einer gewissen Grenze der Form zu kommen. Denken Sie sich, da (a) wären rein geistige Formstrahlen der Blutsubstanz, hier (b) wäre seine Kraft erschöpft. Nun sollte aber das Blut vermöge seiner ursprünglichen Anlage nicht versprühen, so daß es in den Raum hinaussprüht, sondern es sollte nur hier (b) an der Grenze ein klein wenig, ich möchte sagen, materiell werden und dann in sich selber zurücksprühen (Punkte nach oben), wiederum unmittelbar zurück ins Geistige sprühen. So hätte das Blut werden sollen. Also es hätte das Blut, wenn ich mich grob ausdrücken soll, gleichsam nur immer bis zu einer feinen Häutchenbildung es bringen sollen, bis zum Anfang des Materiellen, so daß es immer nur für einen Moment aus dem Geistigen herausschießt, gerade bis zum materiellen Wahrnehmen ein wenig Materie wird, dann wiederum ins Geistige zurückschießt und wiederum vom Geistigen aufgenommen wird. Ein fortwährendes Herauswogen und Zurückschießen ins Geistige, das hätte das Blut werden sollen. Dazu hat nämlich das Blut seine Anlage. Also das Blut sollte sein ein fortwährend bloßes Aufglänzen, Aufleuchten im Materiellen und sollte eigentlich etwas ganz Geistiges sein. Das wäre es geworden, wenn die Menschen im Beginne der Erdenevolution nur von den Geistern der Form aus ihr Ich bekommen hätten; dann würden die Menschen nämlich dieses Ich empfinden durch den Widerstand, den dieses momentane Aufleuchten im Blut bedeutet. In dem Aufleuchten im Blute würde der Mensch empfinden das «Ich bin», und das würde das Organ seiner Ich-Wahrnehmung sein. Das wäre aber die einzige Sinneswahrnehmung, die der Mensch überhaupt hätte, denn die anderen wären nicht da, wenn alles gegangen wäre ohne luziferischen Einfluß. Das wäre ein Mitleben mit dem waltenden Willen. Zugedacht war dem Menschen als einzige Sinneswahrnehmung diese: in dem Aufglänzen der Blutsubstanz und gleich wieder Zurückschießen in das Geistige sein Ich wahrzunehmen. Statt daß der Mensch Farben sieht, Töne hört, Geschmäcke wahrnimmt, sollte er eigentlich in dem waltenden Willen leben; das sollte wie ein Schwimmen in dem waltenden Willen sein. Zugedacht war ihm, daß er aus dem geistigen Weltenall, in das er hineinversetzt wäre als bloße Imagination, Inspiration, Intuition, herunterschaute auf ein Wesen auf der Erde oder im Umkreise der Erde, von: dem er nicht fühlte: Ich stecke da drinnen, — sondern: Ich schaue da hinunter, das gehört zu mir, da glänzt mir als einzig Materielles auf, was materiell werdendes, spirituelles Blut ist, und darin nehme ich mein Ich wahr.

[ 14 ] Die einzige Sinneswahrnehmung, die hätte kommen sollen, ist eigentlich die Wahrnehmung des Ich, und die einzige Substanz im Materiellen, die dem Menschen zugedacht war, ist das Blut in dieser Form des momentanen Aufglänzens. So daß der Mensch, wenn er so geworden wäre, wenn er der paradiesische Mensch geblieben wäre, aus dem Weltall herunterschauen würde auf das, was bestimmt ist, ihn auf dieser Erde zu symbolisieren und ihm das Bewußtsein des Ich zu geben. Ein rein geistiges Wesen, aus Imaginationen, Inspirationen, Intuitionen bestehend, in denen aufschießt mit dem aufglänzenden Blute das Ich. Und in diesem Aufglänzen könnte der Mensch sagen: Ich bin, denn ich bewirke das, was da unten von mir ist.

[ 14 ] Die einzige Sinneswahrnehmung, die hätte kommen sollen, ist eigentlich die Wahrnehmung des Ich, und die einzige Substanz im Materiellen, die dem Menschen zugedacht war, ist das Blut in dieser Form des momentanen Aufglänzens. So daß der Mensch, wenn er so geworden wäre, wenn er der paradiesische Mensch geblieben wäre, aus dem Weltall herunterschauen würde auf das, was bestimmt ist, ihn auf dieser Erde zu symbolisieren und ihm das Bewußtsein des Ich zu geben. Ein rein geistiges Wesen, aus Imaginationen, Inspirationen, Intuitionen bestehend, in denen aufschießt mit dem aufglänzenden Blute das Ich. Und in diesem Aufglänzen könnte der Mensch sagen: Ich bin, denn ich bewirke das, was da unten von mir ist.

AltNameAltName

[ 15 ] Nicht wahr, es ist sonderbar, aber es ist wirklich so, daß man sagen kann: Eigentlich war der Mensch dazu bestimmt, im Umkreise der Erde zu leben. Wenn nun hier (a) ein Mensch im Umkreise lebt, so sollte er auf der Erde selbst sein Spiegelbild (b) hervorbringen, und nur durch dieses Aufglänzen sein Ich wieder zurückstrahlen und sagen: Da unten ist das Zeichen für mich. So hätte es nicht kommen sollen, daß der Mensch seinen Knochen-, Muskel-, Nervenmenschen, seinen Drüsenmenschen mit sich herumträgt und gar noch fortwährend das groteske Urteil fällt: Das bin ich; sondern anders hätte es kommen sollen. Im Umkreise des Erdplaneten hätte der Mensch leben sollen und ein Zeichen eingraben in der Erde durch die aufglänzende Blutform und sagen: Da schlage ich meinen Pfahl ein, mein Siegel und mein Zeichen, das mir das Bewußtsein meines Ich beibringt. Denn mit dem, was ich geworden bin aus Saturn-, Sonnen- und Mondendasein, schwebe ich draußen im Weltenall. Ich brauche nur das Ich hinzuzufügen. Das aber nehme ich dadurch wahr, daß ich mich da unten einschreibe und immer lesen kann in dem aufglänzenden Blut, was ich bin. — Also nicht dazu sind wir ursprünglich bestimmt als Menschen, daß wir in solchen Knochen- und Fleischesleibern herumwandeln, wie wir sind, sondern dazu, daß wir die Erde umkreisen und unten Eintragungen machen und an diesen erkennen, daß wir das sind, daß wir ein Ich sind. Wer dies nicht berücksichtigt, kennt nicht das Wesen des Menschen.

[ 15 ] Nicht wahr, es ist sonderbar, aber es ist wirklich so, daß man sagen kann: Eigentlich war der Mensch dazu bestimmt, im Umkreise der Erde zu leben. Wenn nun hier (a) ein Mensch im Umkreise lebt, so sollte er auf der Erde selbst sein Spiegelbild (b) hervorbringen, und nur durch dieses Aufglänzen sein Ich wieder zurückstrahlen und sagen: Da unten ist das Zeichen für mich. So hätte es nicht kommen sollen, daß der Mensch seinen Knochen-, Muskel-, Nervenmenschen, seinen Drüsenmenschen mit sich herumträgt und gar noch fortwährend das groteske Urteil fällt: Das bin ich; sondern anders hätte es kommen sollen. Im Umkreise des Erdplaneten hätte der Mensch leben sollen und ein Zeichen eingraben in der Erde durch die aufglänzende Blutform und sagen: Da schlage ich meinen Pfahl ein, mein Siegel und mein Zeichen, das mir das Bewußtsein meines Ich beibringt. Denn mit dem, was ich geworden bin aus Saturn-, Sonnen- und Mondendasein, schwebe ich draußen im Weltenall. Ich brauche nur das Ich hinzuzufügen. Das aber nehme ich dadurch wahr, daß ich mich da unten einschreibe und immer lesen kann in dem aufglänzenden Blut, was ich bin. — Also nicht dazu sind wir ursprünglich bestimmt als Menschen, daß wir in solchen Knochen- und Fleischesleibern herumwandeln, wie wir sind, sondern dazu, daß wir die Erde umkreisen und unten Eintragungen machen und an diesen erkennen, daß wir das sind, daß wir ein Ich sind. Wer dies nicht berücksichtigt, kennt nicht das Wesen des Menschen.

[ 16 ] Nun kam Luzifer und brachte den Menschen dazu, daß er nicht nur sein Ich als Sinneswahrnehmung, sondern auch alles das als sein Ich empfinden solle, was er schon auf dem Mond gehabt hat als Astralleib: Denken, Fühlen und Wollen. Das Ich wurde damit vermischt. Damit aber war die Notwendigkeit gegeben, daß der Mensch in die Materie herunterfiel. Die Vertreibung aus dem Paradies ist der Fall in die Materie. Und zunächst geschah jene Veränderung an dem Blute des Menschen, die dadurch zustandekam, daß nun das Blut nicht bloß aufglänzt für einen Augenblick und wieder zurückgenommen wird in die Geistigkeit, sondern daß tatsächlich die Blutsubstanz hindurchdringt und zersprüht, veranlagt wurde zum Zersprühen. Und so sprüht die Blutsubstanz, die eigentlich zurückkehren sollte ins Geistige, in dem Augenblick, wo sie materiell wird, in den übrigen Menschen hinein und füllt seine übrige Organisation aus, entsprechend sich verändernd nach den Kräften dieser Organisation. Je nachdem sie eindringt in einen Überschuß, sagen wir des physischen Leibes über den Ätherleib oder des Ätherleibes über den Astralleib und so weiter, wird sie zur Nerven-, Muskelsubstanz und so weiter. So drängte Luzifer das Blut zu seiner gröberen Stofflichkeit. Während das Blut bestimmt war, gerade aufzusprühen und gleich wieder als Materie zu verschwinden, ließ Luzifer das Blut hereinfahren in die grobe Stofflichkeit. Das ist die unmittelbare Tat, die er im Stoffe vollbracht hat, dieser Luzifer, daß er eigentlich das Blut, so wie es ist, als Materie fabriziert hat, während er in die anderen Dinge wenigstens nur Unordnung hineingebracht hat. Das Blut wäre überhaupt nicht so da, wie es da ist, sondern nur in seiner Geistigkeit, die nur bis zur Grenze der Materialität kommt, nur bis zu dem Status nascendi, dann gleich wiederum zurückgeht. So wie es materiell da ist, ist das Blut luziferische Schöpfung, und indem der Mensch mit dem Blute zugleich den physischen Ausdruck seines Ich hat, ist der Mensch mit seinem Ich verknüpft hier auf dieser Erde mit der Schöpfung des Luzifer. Und da wiederum Ahriman an den Menschen herangekommen ist dadurch, daß Luzifer vorher da war, so können wir sagen: Das Blut ist das, was Luzifer hingeworfen hat, daß es Ahriman auffangen konnte, so daß beide nun an den Menschen herankommen können. Brauchen wir uns nun noch zu wundern, daß im Sinne einer uralten Empfindung Luzifer-Ahriman das Blut als sein irdisches Eigentum betrachtet? Wundern wir uns noch, daß er mit dem Blute seine Verträge schreiben läßt und daß er Wert darauf legt, daß ihm Faust mit seinem Blut den Vertrag unterschreibt’? Denn das ist ganz und gar dasjenige, was ihm zukommt. Alles übrige enthält in gewisser Beziehung ein Göttliches; bei dem ist ihm nicht recht wohl. Selbst die Tinte ist für Luzifer göttlicher als das Blut, das so recht sein Element ist.

[ 16 ] Nun kam Luzifer und brachte den Menschen dazu, daß er nicht nur sein Ich als Sinneswahrnehmung, sondern auch alles das als sein Ich empfinden solle, was er schon auf dem Mond gehabt hat als Astralleib: Denken, Fühlen und Wollen. Das Ich wurde damit vermischt. Damit aber war die Notwendigkeit gegeben, daß der Mensch in die Materie herunterfiel. Die Vertreibung aus dem Paradies ist der Fall in die Materie. Und zunächst geschah jene Veränderung an dem Blute des Menschen, die dadurch zustandekam, daß nun das Blut nicht bloß aufglänzt für einen Augenblick und wieder zurückgenommen wird in die Geistigkeit, sondern daß tatsächlich die Blutsubstanz hindurchdringt und zersprüht, veranlagt wurde zum Zersprühen. Und so sprüht die Blutsubstanz, die eigentlich zurückkehren sollte ins Geistige, in dem Augenblick, wo sie materiell wird, in den übrigen Menschen hinein und füllt seine übrige Organisation aus, entsprechend sich verändernd nach den Kräften dieser Organisation. Je nachdem sie eindringt in einen Überschuß, sagen wir des physischen Leibes über den Ätherleib oder des Ätherleibes über den Astralleib und so weiter, wird sie zur Nerven-, Muskelsubstanz und so weiter. So drängte Luzifer das Blut zu seiner gröberen Stofflichkeit. Während das Blut bestimmt war, gerade aufzusprühen und gleich wieder als Materie zu verschwinden, ließ Luzifer das Blut hereinfahren in die grobe Stofflichkeit. Das ist die unmittelbare Tat, die er im Stoffe vollbracht hat, dieser Luzifer, daß er eigentlich das Blut, so wie es ist, als Materie fabriziert hat, während er in die anderen Dinge wenigstens nur Unordnung hineingebracht hat. Das Blut wäre überhaupt nicht so da, wie es da ist, sondern nur in seiner Geistigkeit, die nur bis zur Grenze der Materialität kommt, nur bis zu dem Status nascendi, dann gleich wiederum zurückgeht. So wie es materiell da ist, ist das Blut luziferische Schöpfung, und indem der Mensch mit dem Blute zugleich den physischen Ausdruck seines Ich hat, ist der Mensch mit seinem Ich verknüpft hier auf dieser Erde mit der Schöpfung des Luzifer. Und da wiederum Ahriman an den Menschen herangekommen ist dadurch, daß Luzifer vorher da war, so können wir sagen: Das Blut ist das, was Luzifer hingeworfen hat, daß es Ahriman auffangen konnte, so daß beide nun an den Menschen herankommen können. Brauchen wir uns nun noch zu wundern, daß im Sinne einer uralten Empfindung Luzifer-Ahriman das Blut als sein irdisches Eigentum betrachtet? Wundern wir uns noch, daß er mit dem Blute seine Verträge schreiben läßt und daß er Wert darauf legt, daß ihm Faust mit seinem Blut den Vertrag unterschreibt’? Denn das ist ganz und gar dasjenige, was ihm zukommt. Alles übrige enthält in gewisser Beziehung ein Göttliches; bei dem ist ihm nicht recht wohl. Selbst die Tinte ist für Luzifer göttlicher als das Blut, das so recht sein Element ist.

AltNameAltName

[ 17 ] So sehen wir, wie der Mensch diese zwei Wesen in sich hat, den Sinnes-, Drüsen-, Verdauungsmenschen und den Nerven-, Muskel-, Knochenmenschen, und wie beide versorgt werden in ihrer groben Materialität, mit der die entsprechenden Kräfte dieser beiden Menschen ausgegossen werden, von dem, was das Blut durch den luziferischen Einfluß geworden ist. Denn nicht wahr, leicht können Sie ja schon aus der äußeren Wissenschaft ersehen, daß, insofern der Mensch ein materielles Wesen ist, er ganz ein Ergebnis seines Blutes ist. Alles, was am Menschen Materie ist, wird ja aus dem Blut ernährt, ist eigentlich umgewandeltes Blut. So daß Knochen, Nerven, Muskeln, Drüsen, alles, alles, umgewandeltes Blut ist, der Materie nach. Der Mensch ist eigentlich Blut, und insofern er Blut ist, ist er der wandelnde Luzifer-Ahriman selber, der also fortwährend herumgetragen wird. Nur insofern der Mensch hinter diesem Materiellen das hat, was der Materie vom Blut aus eingegossen wird, insofern gehört er den göttlichen Welten, der Vorwärtsentwickelung an, die sozusagen nicht ein Zurückgebliebenes darstellt. Luzifer ist dadurch in die Welt gekommen, daß er auf gewissen Stufen der Entwickelung zurückgeblieben ist, ebenso Ahriman.

[ 17 ] So sehen wir, wie der Mensch diese zwei Wesen in sich hat, den Sinnes-, Drüsen-, Verdauungsmenschen und den Nerven-, Muskel-, Knochenmenschen, und wie beide versorgt werden in ihrer groben Materialität, mit der die entsprechenden Kräfte dieser beiden Menschen ausgegossen werden, von dem, was das Blut durch den luziferischen Einfluß geworden ist. Denn nicht wahr, leicht können Sie ja schon aus der äußeren Wissenschaft ersehen, daß, insofern der Mensch ein materielles Wesen ist, er ganz ein Ergebnis seines Blutes ist. Alles, was am Menschen Materie ist, wird ja aus dem Blut ernährt, ist eigentlich umgewandeltes Blut. So daß Knochen, Nerven, Muskeln, Drüsen, alles, alles, umgewandeltes Blut ist, der Materie nach. Der Mensch ist eigentlich Blut, und insofern er Blut ist, ist er der wandelnde Luzifer-Ahriman selber, der also fortwährend herumgetragen wird. Nur insofern der Mensch hinter diesem Materiellen das hat, was der Materie vom Blut aus eingegossen wird, insofern gehört er den göttlichen Welten, der Vorwärtsentwickelung an, die sozusagen nicht ein Zurückgebliebenes darstellt. Luzifer ist dadurch in die Welt gekommen, daß er auf gewissen Stufen der Entwickelung zurückgeblieben ist, ebenso Ahriman.

[ 18 ] Wenn wir dies, was jetzt geschildert worden ist, ins Auge fassen, so werden wir sagen: Die Menschen hatten dann offenbar von dem Ursprunge der Erdenentwickelung aus ein Gemeinsames. Sie hatten zunächst etwas sehr Gemeinsames im Blut, nämlich daß, wenn das Blut so geblieben wäre, wie es dem Menschen bestimmt war, dieses Blut eigentlich ein reiner Ausfluß wäre der Geister der Form. So daß also in dem ursprünglichen Blute die Geister der Form in uns leben würden. Diese Geister der Form sind, wie die meisten von Ihnen nun schon wissen, nichts anderes als die sieben Elohim der Bibel. Sie brauchen nur den Münchener Zyklus von der Genesis durchzublättern, so werden Sie darauf kommen: Der Mensch wäre, wenn er dies behalten hätte, was sein Blut ursprünglich hätte werden sollen, so, daß er in sich fühlen würde die sieben Elohim. Das heißt, sein Ich würde er in einer Siebengliedrigkeit empfinden, wovon eines das Hauptglied wäre, das dem Jahve oder Jehova entspricht, und die anderen sechs wären zunächst Nebenglieder für den Menschen. Diese Siebengliedrigkeit, die der Mensch als sein Ich empfinden würde wie Hereinragungen der sieben Elohim oder Geister der Form, die würde dem Menschen ursprünglich, wenn sein Blut durch Luzifer nicht verdorben worden wäre, das beigebracht haben, was wir jetzt uns mit großer Mühe wieder aneignen als Erkenntnis der siebengliedrigen Menschennatur. So lange hat die Menschheit durch ihr verdorbenes Blut warten müssen darauf, zu erkennen, daß eigentlich eine Siebengliedrigkeit hereinspielt, so lange, bis sie umgekehrt durch genügende Ausstrahlungen von intuitiver, inspirativer und imaginativer Substanz aus Nerven, Muskeln und Knochen reif geworden ist, diesen Menschen wiederum hereinzubekommen, diese siebengliedrige Menschennatur! Jetzt sind wir eben dabei, erst in abstrakter Form aufzuzählen jene Natur des Menschen, die ins Ich vom physischen Leib und vom AÄtherleib hereinspielt, jene Natur, die hereinspielt vom Astralleib, von sich selbst — Jahve oder Jehova —, die hereinspielt vom Manas oder Geistselbst, jene Natur, die hereinspielt von Budhi oder Lebensgeist, und jene, die hereinspielt vom Atma oder Geistesmenschen. Aber der Mensch hätte es nicht bringen können zu einer speziellen Verdunkelung der sechs anderen Glieder und einer besonderen Erhellung des einen Gliedes, des Ich, wenn nicht abkommandiert worden wäre Luzifer im Verlaufe der Weltenentwickelung. Und daß beim Beginne der Erdenentwickelung verdunkelt worden sind die anderen Glieder und das Ich besonders hell, zu einer helleren Ichlichkeit erleuchtet worden ist, das ist materiell dadurch geschehen, daß dieses Ich hereinbefördert worden ist in die dichte Materie, damit es so recht zu seinem Bewußtsein als Einzelheit, als Singularität hat kommen können, während es sich sonst vom Anfang an als Siebenheit gefühlt hätte.

[ 18 ] Wenn wir dies, was jetzt geschildert worden ist, ins Auge fassen, so werden wir sagen: Die Menschen hatten dann offenbar von dem Ursprunge der Erdenentwickelung aus ein Gemeinsames. Sie hatten zunächst etwas sehr Gemeinsames im Blut, nämlich daß, wenn das Blut so geblieben wäre, wie es dem Menschen bestimmt war, dieses Blut eigentlich ein reiner Ausfluß wäre der Geister der Form. So daß also in dem ursprünglichen Blute die Geister der Form in uns leben würden. Diese Geister der Form sind, wie die meisten von Ihnen nun schon wissen, nichts anderes als die sieben Elohim der Bibel. Sie brauchen nur den Münchener Zyklus von der Genesis durchzublättern, so werden Sie darauf kommen: Der Mensch wäre, wenn er dies behalten hätte, was sein Blut ursprünglich hätte werden sollen, so, daß er in sich fühlen würde die sieben Elohim. Das heißt, sein Ich würde er in einer Siebengliedrigkeit empfinden, wovon eines das Hauptglied wäre, das dem Jahve oder Jehova entspricht, und die anderen sechs wären zunächst Nebenglieder für den Menschen. Diese Siebengliedrigkeit, die der Mensch als sein Ich empfinden würde wie Hereinragungen der sieben Elohim oder Geister der Form, die würde dem Menschen ursprünglich, wenn sein Blut durch Luzifer nicht verdorben worden wäre, das beigebracht haben, was wir jetzt uns mit großer Mühe wieder aneignen als Erkenntnis der siebengliedrigen Menschennatur. So lange hat die Menschheit durch ihr verdorbenes Blut warten müssen darauf, zu erkennen, daß eigentlich eine Siebengliedrigkeit hereinspielt, so lange, bis sie umgekehrt durch genügende Ausstrahlungen von intuitiver, inspirativer und imaginativer Substanz aus Nerven, Muskeln und Knochen reif geworden ist, diesen Menschen wiederum hereinzubekommen, diese siebengliedrige Menschennatur! Jetzt sind wir eben dabei, erst in abstrakter Form aufzuzählen jene Natur des Menschen, die ins Ich vom physischen Leib und vom AÄtherleib hereinspielt, jene Natur, die hereinspielt vom Astralleib, von sich selbst — Jahve oder Jehova —, die hereinspielt vom Manas oder Geistselbst, jene Natur, die hereinspielt von Budhi oder Lebensgeist, und jene, die hereinspielt vom Atma oder Geistesmenschen. Aber der Mensch hätte es nicht bringen können zu einer speziellen Verdunkelung der sechs anderen Glieder und einer besonderen Erhellung des einen Gliedes, des Ich, wenn nicht abkommandiert worden wäre Luzifer im Verlaufe der Weltenentwickelung. Und daß beim Beginne der Erdenentwickelung verdunkelt worden sind die anderen Glieder und das Ich besonders hell, zu einer helleren Ichlichkeit erleuchtet worden ist, das ist materiell dadurch geschehen, daß dieses Ich hereinbefördert worden ist in die dichte Materie, damit es so recht zu seinem Bewußtsein als Einzelheit, als Singularität hat kommen können, während es sich sonst vom Anfang an als Siebenheit gefühlt hätte.

[ 19 ] So sehen wir, daß auf der einen Seite der Mensch, wenn sein Blut geblieben wäre, wie es war, zu einem Ich gekommen wäre, das von vorneherein einen siebenfältigen Charakter gehabt hätte. Dadurch, daß Luzifer dem Menschen beigegeben worden ist, ist er gekommen zu dem Einheitscharakter des Ich, ist er dazu gekommen, das Ich als den Mittelpunkt seines Wesens zu empfinden, zu fühlen, zu wissen. Daher können wir es begreifen, daß im Grunde genommen — weil dieselben sieben Elohim sich durch alle menschlichen Iche anfangs hätten offenbaren sollen — in dem, wozu das Blut ursprünglich veranlagt war, etwas die Menschen Zusammenbringendes, die Menschen Vergesellschaftendes lag, etwas von dem, daß sich die Menschen gefühlt hätten als ein gemeinsames Menschengeschlecht. In dem, was Luzifer dem Menschen gab, liegt, daß der Mensch sich als Einzel-Ich, als besondere Individualität fühlt und sich herausgliedert in seiner Selbständigkeit aus dem allgemeinen Menschengeschlecht. Daher sehen wir auch, daß der Weltprozeß auf der Erde so verläuft, daß der Mensch durch Luzifer veranlaßt wird, immer selbständiger und selbständiger zu werden, während er durch die sieben Elohim veranlaßt wird, immer mehr und mehr sich als Glied der gesamten Menschheit zu fühlen. Wie das nun sich für die Moralität und das ganze Leben der Menschheit in ihrer Entwickelung darstellt, davon wollen wir dann morgen weiter reden.

[ 19 ] So sehen wir, daß auf der einen Seite der Mensch, wenn sein Blut geblieben wäre, wie es war, zu einem Ich gekommen wäre, das von vorneherein einen siebenfältigen Charakter gehabt hätte. Dadurch, daß Luzifer dem Menschen beigegeben worden ist, ist er gekommen zu dem Einheitscharakter des Ich, ist er dazu gekommen, das Ich als den Mittelpunkt seines Wesens zu empfinden, zu fühlen, zu wissen. Daher können wir es begreifen, daß im Grunde genommen — weil dieselben sieben Elohim sich durch alle menschlichen Iche anfangs hätten offenbaren sollen — in dem, wozu das Blut ursprünglich veranlagt war, etwas die Menschen Zusammenbringendes, die Menschen Vergesellschaftendes lag, etwas von dem, daß sich die Menschen gefühlt hätten als ein gemeinsames Menschengeschlecht. In dem, was Luzifer dem Menschen gab, liegt, daß der Mensch sich als Einzel-Ich, als besondere Individualität fühlt und sich herausgliedert in seiner Selbständigkeit aus dem allgemeinen Menschengeschlecht. Daher sehen wir auch, daß der Weltprozeß auf der Erde so verläuft, daß der Mensch durch Luzifer veranlaßt wird, immer selbständiger und selbständiger zu werden, während er durch die sieben Elohim veranlaßt wird, immer mehr und mehr sich als Glied der gesamten Menschheit zu fühlen. Wie das nun sich für die Moralität und das ganze Leben der Menschheit in ihrer Entwickelung darstellt, davon wollen wir dann morgen weiter reden.