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The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

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Spiritual Hierarchies
and their Reflection in the Physical World
GA 110

13 April 1909 evening, Düsseldorf

Translated by Steiner Online Library

Fourth Lecture

[ 1 ] Wenn wir nunmehr etwas zurückblicken auf das heute vormittag Gesagte, dann wird uns an den noch durchsichtigeren und weniger in Maja oder Illusion getauchten Verhältnissen des Saturn klarer sein können, wie sich vollzieht die Erlösung oder die weitere Fesselung von gewissen Wesenheiten, die wir gestern in Anknüpfung an jene tief einschneidende, bedeutungsvolle Stelle der Göttlichen Gita erkannt haben. Erinnern Sie sich daran, daß gesagt worden ist: Wenn die Geister der Persönlichkeit auf dem alten Saturn jedesmal diese eiförmigen Wärmekörper aufsaugen und nichts zurücklassen würden, dann müßte der ganze Saturn, wenn er seine Entwickelung vollendet hat, eigentlich in die geistige Welt aufgesogen werden. Nun geschieht das aber nicht, wie ausgeführt worden ist, sondern die Geister der Persönlichkeit auf dem alten Saturn, die drücken sozusagen intensiver, als sie es tun sollten, dem ganzen Saturn ihren Stempel dadurch auf, daß sie etwas von sich zurücklassen, daß sie nicht alles wiederum in sich aufnehmen; daß sie also die äußerlich wahrnehmbaren Wärmekörper zurücklassen.

[ 2 ] Welche Kraft ist es denn eigentlich, die da in den Geistern der Persönlichkeit auf dem alten Saturn waltet? Das ist keine andere Kraft als diejenige, die wir heute kennen am Menschen als die Denkkraft. Denn im Grunde genommen tun die Geister der Persönlichkeit auf dem alten Saturn nichts anderes, als die Kraft ihrer Gedanken ausüben. Daß diese Wärme-Eier sich bilden, das bewirken sie dadurch, daß sie in sich die Vorstellung dieser Wärme-Eier hervorrufen. Also es ist die vorstellende Kraft bei den Geistern der Persönlichkeit, die nur eine viel stärkere Macht hat, als es beim heutigen Menschen der Fall ist. Was hat die vorstellende Kraft des heutigen Menschen für eine Macht? Wenn Sie heute eine Vorstellung sich bilden, meine lieben Freunde, dann bildet sich bloß im Astralischen eine Form, die Vorstellung setzt sich bloß bis ins Astralische hinein fort. Daher kann auch nicht äußerlich-physisch das Bleiben dieser Form konstatiert werden. Auf dem alten Saturn waren die Geister der Persönlichkeit gewaltige Magier. Sie haben durch ihre Gedankenkraft diese Saturn-WärmeEier geformt und sie durch ihre Gedankenkraft also auch zurückgelassen. So war es im Grunde genommen die Kraft dieser Geister der Persönlichkeit selber, welche Reste vom alten Saturn zurückgelassen hat, und diese Reste erscheinen nun immer wieder und wieder und zuletzt sogar während der Sonnenentwickelung.

[ 3 ] Da haben wir es also sehr greifbar, daß eine Wesenheit, die eigentlich Mensch ist, aus der Umgebung heraus Formen entnimmt - denn was als Eier da geformt wird, das ist aus der Umgebung des Saturn heraus gebildet - und daß diese Eier verzaubert, gefesselt werden bis zu einem nächsten Dasein.

[ 4 ] Also hier tritt es uns schon, weil die Verhältnisse noch nicht so verwickelt sind, in umfassenderem Maße vor Augen, was wir gestern gesagt haben. Hier könnten wir sagen: Sieh an das Saturnfeuer, sieh an dasjenige, was von dem alten Saturnfeuer immer wiederum vergeistigt wird, was immer wiederum zurückgenommen wird als inneres Feuer, als Seelenfeuer, als Wärmebehaglichkeit, das steigt auf in höhere Welten. Und wäre nur das da, so würde der Saturn in höhere Welten verschwinden. Das, was wahrnehmbare äußere Wärme ist, was zur äußeren Wärme sich verdichtet, das muß wiedergeboren werden, wiedererscheinen und erscheint zunächst, wie beschrieben worden ist, auf der Sonne.

[ 5 ] Nun blicken wir zurück auf das übrige, das wir heute beschrieben haben. Wir haben uns da klargemacht, daß auf dieser alten Sonne diejenigen Wesenheiten der geistigen Hierarchien, die wir Erzengel, Archangeloi oder Feuergeister nennen, ihre Menschheitsstufe durchmachen, daß das Wärme-Element bereits auf der einen Seite sich zu Rauch verdichtet, zu Gas, so daß die Sonne bereits eine Gaskugel ist, und daß auf der anderen Seite dieses Gas so verbrennt, daß Licht in den Weltenraum hinausströmt. Und es sind eben gerade die Erzengel oder Feuergeister, welche in diesem Ausströmen des Lichtes leben, welche Licht einsaugen und ausströmen und darinnen ihr Leben haben. Und ich habe Ihnen schon gesagt, daß, wenn Sie damals eine Reise durch den Weltenraum hätten unternehmen können, Sie die alte Sonne gesehen haben würden von ferne Ihnen entgegenleuchten. Im Innern der alten Sonne würden Sie die verschiedenen Gasströmungen wie einen Atmungsprozeß des ganzen Sonnenleibes wahrgenommen haben.

[ 6 ] Nun halten wir uns noch einmal vor die Seele diesen alten Saturn, diese alte Sonne. Wir haben gesehen, daß in diesen beiden planetarischen Körpern Leben und Regsamkeit herrscht, daß da etwas geschieht. Wir haben ja den alten Saturn so beschreiben können, daß sich auf ihm diese Eierbildungen neu formen und wiederum auflösen mit Ausnahme der Reste, die zurückbleiben. Daher würde jemand, der diese innere Regsamkeit des alten Saturn beobachtete, sich sagen: Eigentlich ist dieser Saturn ein einziges Lebewesen. Es ist wirklich so, wie wenn er völlig ein Lebewesen wäre. Er lebt; er lebt in sich selber, er bildet aus seinem eigenen Leben heraus fortwährend Formen und so weiter. Und in noch höherem Maße ist das bei der alten Sonne der Fall. Sie stellt sich dar als eine Gesamtheit in den Wechselzuständen von Sonnentag und Sonnennacht, von Einatmen und Ausatmen des Lichtes. Das alles würde, wenn es eben beobachtet werden könnte, den Eindruck von nicht toten, sondern von lebensvollen Weltenkörpern machen.

[ 7 ] Nun ist alles dasjenige, was lebt, was überhaupt in einer solchen Tätigkeit ist, deshalb innerlich belebt und bewegt, weil geistige Wesenheiten diese Bewegung lenken und leiten. Zwar haben wir gesagt, daß die Geister der Persönlichkeit durch ihre Gedankenkraft diese Eiformen bilden. Ja, aber erst, das werden Sie begreiflich finden, erst muß etwas da sein, woraus der Stoff zu diesen Eiern genommen werden kann. Den Stoff können die Geister der Persönlichkeit, die Urbeginne oder Archai, nicht schaffen. Das ist das erste, was wir uns vor die Seele führen müssen, daß etwas da sein muß, was den Stoff hergibt, also die undifferenzierte Wärme, das Feuer selber. Die Geister der Persönlichkeit sind nur diejenigen, die es formen, aber die Wärme müssen sie erst von anderswoher empfangen. Woher empfängt nun die gesamte Welt des Saturn, also vor allem die Geister der Persönlichkeit, woher empfangen sie diesen Wärmestoff, das Wärme- oder Feuerelement? Das kommt nun von wesentlich höheren Geistern, von geistigen Wesenheiten, welche ihre Menschheitsstufe so weit zurück durchgemacht haben, daß sie auf dem alten Saturn schon längst über diese Menschheitsstufe hinaus waren. Wir müssen uns, um uns eine Vorstellung zu machen von solch erhabenen Wesenheiten, wie sie notwendig waren, um das Wärme-Feuer des alten Saturn herzugeben, wir müssen uns vergleichsweise die Entwickelung des Menschen selber ein wenig vor die Seele rücken, denn der Mensch wird ja einstmals auch ein göttliches Wesen.

[ 8 ] Wir wissen, daß der Mensch, wie er heute vor uns steht, aus den vier Gliedern der menschlichen Natur besteht, die wir oft erwähnt haben, die aber der Schlüssel sind zu aller Geisteswissenschaft: daß der Mensch besteht aus physischem Leib, Ätherleib, astralischem Leib und Ich. Wir wissen dann, wie sich der Mensch weiter entwickelt; daß das Ich von innen heraus arbeitet, daß es zunächst den astralischen Leib umgestaltet, um ihn ganz unter die Herrschaft des Ich zu bringen. Wenn nun dieser astralische Leib so weit umgestaltet ist, daß das Ich ihn in voller Gewalt hat, dann sagen wir: Dieser astralische Leib ist so geworden, daß er das Geistselbst oder Manas in sich enthält. Ein Astralleib also, der vom Ich beherrscht wird, ist Geistselbst oder Manas. Ebenso ist es mit dem Ätherleib. Wenn das Ich noch bedeutsamer arbeitet, so überwindet es auch die widerstrebenden Kräfte des Ätherleibes, und der umgewandelte Ätherleib ist der Lebensgeist oder die Budhi. Und endlich, wenn das Ich Herr wird über den physischen Leib, wenn es die am stärksten widerstrebenden Kräfte, die des physischen Leibes, überwindet, dann hat der Mensch in sich auch noch den Geistesmenschen oder Atma. So daß wir dann einen siebengliedrigen Menschen haben, der seinen physischen Leib umgewandelt hat zu Atma oder Geistesmenschen. Nach außen hin erscheint der physische Leib als physischer Leib, innerlich ist er ganz beherrscht und durchglüht vom Ich; da ist der physische Leib zugleich physischer Leib und Atma. Der Ätherleib ist zugleich Ätherleib und Lebensgeist oder Budhi, und der astralische Leib ist zugleich astralischer Leib und Geistselbst oder Manas, und das Ich ist nun der Herrscher in allen geworden. So rückt der Mensch auf zu höheren Stufen seiner Entwickelung, so gestaltet er sich selber um, so arbeitet er seiner Vergottung entgegen, der Deifikation, wie Dionysius der Areopagite, der Freund und Schüler des Apostels Paulus, sagt. Aber mit diesem Punkt ist die Entwickelung noch nicht abgeschlossen. Wenn der Mensch so weit aufgerückt ist, daß er sich ganz bezwungen hat, daß er ganz diesen physischen Leib unter seine Herrschaft gebracht hat, dann hat er noch höhere Stufen der Entwickelung vor sich. Es geht immer höher und höher hinauf, und da blicken wir in geistige Höhen, zu übermenschlichen Wesenheiten hinauf, und immer mächtiger werden diese Wesenheiten, immer gewaltiger und gewaltiger. Und worin besteht es denn eigentlich, daß Wesenheiten immer mächtiger werden? Das besteht darin, daß sie zuerst sozusagen bedürftig sind und etwas brauchen; daß sie etwas verlangen müssen von der Welt und daß sie später sich dazu entwickeln, erwas geben zu können. Darin beruht im Grunde genommen der Geist und Sinn der Entwickelung, daß man vom Nehmen zum Geben hinschreitet. Sie haben ja ein Analogon an der menschlichen Entwickelung schon hier zwischen Geburt und Tod: Das Kind ist hilflos, muß nehmen die Hilfe derjenigen, die in seiner Umgebung sind. Immer mehr und mehr wächst es heraus aus dieser Unbeholfenheit und wird endlich selber ein Helfer in seinem Kreis. So ist es auch mit der großen Menschheitsentwickelung im Universum.

[ 9 ] Der Mensch war auf dem alten Saturn als erste physische Menschenanlage vorhanden. Da mußte er noch sozusagen sich geben lassen die erste Anlage zur Menschheit. So ging es aber auch während der Sonnen- und der Mondenzeit. Auf der Erde bekam er sein Ich, und jetzt bereitet er sich allmählich vor, sein Ich wirken zu lassen in den Astralleib, Ätherleib und physischen Leib hinein. Dadurch wird er allmählich ein Wesen, das kosmisch geben kann. Es wächst das Wesen allmählich hinein in das kosmische, in das universelle Geben, aus dem Nehmen in das Geben. Ein Beispiel haben Sie ja auch an jenen Wesenheiten, von denen wir heute gesprochen haben, an den Erzengeln oder Archangeloi. Sie haben sich in einer gewissen Beziehung schon auf der Sonne dazu heranentwickelt, daß sie dem Weltenraum das Licht geben können. Also, die Entwickelung geht vom Nehmen zum Geben. In bezug auf das Geben geht aber die Sache sehr weit. Wenn irgendwelche Wesenheiten, nehmen wir an, bloß ihre Gedanken geben können, so ist das im Grunde genommen noch nicht viel des Gebens, denn wer Gedanken gibt - nun, wenn er noch so viel Gedanken gegeben hat und er geht hinweg, so ist es so wie früher. Er hat sozusagen nichts Sichtbarliches, nichts Substantielles im höheren Sinne gegeben. Aber es kommt dann eine Zeit, wo die Wesen nicht nur so etwas wie Gedanken oder dergleichen geben können, sondern wo sie viel mehr geben können, wo sie zum Beispiel das geben können, was gerade die Geister der Persönlichkeit brauchten auf dem alten Saturn: den Stoff des Wärme-Feuers.

[ 10 ] Wer war denn nun auf einer so hohen Stufe der Entwickelung, daß er aus seinem eigenen Leib ausströmen konnte diesen WärmeFeuer-Stoff des alten Saturn? Das waren jene Wesenheiten, die wir als die Throne bezeichnen.

[ 11 ] So also sehen wir, daß der alte Saturn sich bildet, indem aus dem Umkreis des Universums sich zusammenziehen an einem Punkt des Weltenalls die Throne und, ich möchte sagen, im großen Maßstabe das tun, was in einer niedrigeren Sphäre der Seidenspinner tut, wenn er seinen eigenen Leib ausspinnt in den Seidenfaden. Sie spinnen den Wärmestoff heraus, opfern ihn hin am Altar des alten Saturn, die Throne. Wir haben das Leben der Geister der Persönlichkeit auf dem alten Saturn so anzusehen, daß diese Geister der Persönlichkeit oder Archai im Grunde genommen eben bloß die Persönlichkeit, das Ich-Bewußtsein geben dieser Wärme. Die Substanz des WärmeFeuers, die strömt zusammen aus dem Universum, aus dem Kosmos, sie entströmt hohen, erhabenen geistigen Wesenheiten, den Thronen. Wir wissen also jetzt schon sozusagen, woraus diese Eier bestehen, die da auf dem Saturn vorhanden sind. Sie sind aus dem sich hinopfernden Leib der Throne gesponnen.

[ 12 ] Aber das würde noch nicht genügen, damit würde der Saturn noch immer nicht jene innere Lebendigkeit und Regsamkeit haben, wenn bloß die Geister der Persönlichkeit und die Throne da zusammenarbeiten würden. Die Geister der Persönlichkeit haben die Kraft, den Wärmestoff zu formen, aber sie können das nicht allein machen. Damit diese ganze innere Regsamkeit, diese innere Lebendigkeit des alten Saturn zustande kommt, muß der alte Saturn noch bewohnt sein von anderen geistigen Wesenheiten, die niedriger sind als die Throne, aber höher als die Geister der Persönlichkeit oder Archai. Diesen fällt die Aufgabe zu, den Geistern der Persönlichkeit zu helfen. Auch über diese Hilfe können wir uns eine Vorstellung machen, wenn wir daran denken, daß wir über uns haben zunächst Engelwesen oder Angeloi, Erzengelwesen oder Archangeloi und Urbeginne oder Geister der Persönlichkeit, Archai. Diese Wesenheiten sind der Hierarchie angehörig, die zunächst über uns steht. Die Throne sind nicht die allernächsten über den Geistern der Persönlichkeit. Zwischen den Geistern der Persönlichkeit und den Thronen gibt es Zwischenstufen, und das sind die Wesenheiten, die wir nennen die Gewalten oder Exusiai nach Dionysius dem Areopagiten. Gewalten also, das ist der Name, den wir im Deutschen gebrauchen dürfen. Die Gewalten sind um eine Stufe höher als die Geister der Persönlichkeit. Sie verhielten sich dazumal zu diesen Geistern der Persönlichkeit, wie sich zu uns verhalten die Engel. Wiederum eine Stufe höher als diese Gewalten sind diejenigen Wesenheiten, die wir die Mächte nennen, Dynamis. Sie verhielten sich zu den Geistern der Persönlichkeit auf dem alten Saturn, wie sich heute zu uns die Erzengel verhalten. Und eine Stufe höher als die Mächte sind diejenigen Wesenheiten, die wir Herrschaften, Kyriotetes nennen. Sie verhielten sich zu den Geistern der Persönlichkeit aufdemalten Saturn, wie sich zu uns die Urkräfte oder Geister der Persönlichkeit verhalten. Dann erst kommen die Throne.

[ 13 ] So haben wir auf dem alten Saturn eine Stufenfolge von Wesenheiten: Die Geister der Persönlichkeit, die das Ich-Bewußtsein anregen und durchführen. Wir haben die Throne, die um vier Stufen höher stehen als die Geister der Persönlichkeit, die den Feuerstoff hergeben. Und zwischen drinnen, damit alles Leben auf dem Saturn geregelt und gelenkt werden kann, haben wir stehen, von unten nach oben, die Gewalten, die Mächte und die Herrschaften — Exusiai, Dynamis und Kyriotetes. Das ist, wenn so gesagt werden darf, die Bevölkerung des alten Saturn.

[ 14 ] Indem nun, wie das heute vormittag geschildert worden ist, der alte Saturn sich fortentwickelt zur Sonne, da entwickeln sich diese Wesenheiten, die jetzt aufgezählt worden sind, um eine Stufe höher, und in die Menschheitsstufe treten ein die Erzengel. Äußerlich, wir könnten sagen physisch, verdichtet sich die Wärme zum Gas. Die Sonne ist ein gasiger Körper. Und während der alte Saturn ein dunkler Wärmekörper war, fängt die Sonne an, nach außen zu leuchten, aber sie wechselt sozusagen ab in Sonnentagen und Sonnennächten. Und das zu beachten, daß sie abwechselt zwischen Sonnentagen und Sonnennächten, das ist von ganz besonderer Wichtigkeit. Denn es herrscht auf dieser alten Sonne ein gewaltiger Unterschied im Leben zwischen Sonnentagen und Sonnennächten. Wenn nichts anderes eintreten würde als das, was ich im letzten Vortrag und jetzt beschrieben habe, dann würden die Erzengel, die da Menschen sind auf der alten Sonne, in den Sonnentagen mit den Lichtstrahlen hinauseilen in das Universum, würden sich verbreiten im Universum, und sie müßten in den Sonnennächten wiederum zurückkehren zur Sonne. Ein Aus- und Einatmen des Lichtes und damit auch der im Licht webenden und wesenden Geschöpfe würde da sein. Aber so ist es nicht. Und ich möchte jetzt wiederum in einer einfachen Weise, ich möchte sagen, fast trivial charakterisieren das Wesen dieser Erzengel oder Archangeloi. Es gefällt ihnen sozusagen zu gut, wenn sie da hinausschweben in das Universum; es gefällt ihnen besser das Hinausschweben und Aufgehen in dem Geist des Universums als das Wiedersichzusammenziehen. Das ist ihnen wie ein sie beengendes Dasein, ein niedrigeres Dasein. Das Leben im Lichtäther gefällt ihnen also besser. Nun könnten sie dieses Leben im Lichtäther nimmermehr über eine gewisse Grenze hinaus ausdehnen, wenn ihnen nicht irgend etwas zu Hilfe käme dabei. Wenn diese Wesenheiten auf der alten Sonne allein auf sich angewiesen wären, ganz unmöglich könnten sie etwas anderes tun als, sagen wir, brav wieder zurückkehren zur Sonne in den Sonnennächten. Dennoch haben sie es nicht getan, sondern sie haben sozusagen die Zeit ihres Verweilens in der Welt draußen immer länger und länger ausgedehnt, haben sich immer mehr und mehr aufgehalten in der geistigen Welt. Was kam ihnen da zu Hilfe?

[ 15 ] Wenn wir uns vorstellen, dieser Kreis sei der alte Sonnenball, so streben nach allen Seiten hinaus von diesem alten Sonnenball in den Weltenraum die Erzengel, es verbreitet sich geistig das Wesen der Erzengel in das Universum. Zu Hilfe kam den Erzengeln bei dieser Ausbreitung der Umstand, daß ihnen Wesen aus dem Universum entgegenkamen. So wie früher bei dem alten Saturn eingeströmt sind aus dem Universum die Feuerelemente der Throne, so kommen jetzt den Erzengeln, die da hinausgehen, andere Wesenheiten entgegen, Wesenheiten, die noch höher sind als die Throne; und sie helfen ihnen, so daß sie länger da draußen in der geistigen Welt bleiben können, als sie es sonst hätten können.

Zodiac surrounding the sun

[ 16 ] Diese Wesenheiten, die den Erzengeln aus dem geistigen Raum entgegengekommen sind und die Erzengel aufgenommen haben, nennen wir Cherubim. Das ist eine besonders erhabene Art von geistigen Wesenheiten, denn sie haben die Macht, sozusagen mit offenen Armen aufzunehmen die Erzengelwesen. Wenn diese Erzengelwesen hinaus sich verbreiten, kommen ihnen die Cherubim aus dem Weltenall entgegen. Also wir haben rings um den alten Sonnenball herum die sich nahenden Cherubim. Wie, wenn ich den Vergleich gebrauchen darf, unsere Erde von ihrer Atmosphäre umgeben ist, so ist die alte Sonne umgeben gewesen von dem Reich der Cherubim zur Wohltat der Erzengel. Diese Erzengel schauten also, wenn sie hinausgingen in den Weltenraum, sie schauten ihre großen Helfer an.

[ 17 ] Und wie kamen ihnen diese großen Helfer entgegen, wie sahen sie aus? Das kann ja natürlich nur das in der Akasha-Chronik lesende hellseherische Bewußtsein konstatieren. In ganz bestimmten ätherischen Gestalten stellten sich dar diese großen universellen Helfer. Und unsere Vorfahren, die noch ein Bewußtsein gehabt haben durch ihre Tradition von dieser bedeutungsvollen Tatsache, die haben die Cherubim abgebildet als jene eigentümlich geflügelten Tiere mit den verschieden gestalteten Köpfen: den geflügelten Löwen, den geflügelten Adler, den geflügelten Stier, den geflügelten Menschen. Denn in der Tat: Von vier Seiten haben sich zunächst genähert die Cherubim. Und sie nahten sich in solchen Gestalten, daß sie in der Tat nachher so abgebildet werden konnten, wie sie uns als die Gestalten der Cherubim bekannt geworden sind. Und deshalb haben die Schulen der ersten Eingeweihten der nachatlantischen Zeit diese von vier Seiten an die alte Sonne heranrückenden Cherubim mit Namen bezeichnet, die dann geworden sind zu den Namen Stier, Löwe, Adler, Mensch.

[ 18 ] Wir werden noch manches genauer darüber hören; heute wollen wir einmal diese vier Arten von Cherubim, die da den Erzengeln entgegenkommen, ins Auge fassen. Das war also der Anblick auf der alten Sonne, daß, als die eigentlich die Sonne belebenden Menschen, nämlich die Erzengel, sich da hinaus begaben in den Weltenraum, daß ihnen da von vier Seiten die Cherubim, und zwar vier Arten von Cherubim, entgegenkamen. Dadurch also war es den Erzengelwesen möglich, länger im Reich des Geistes, das die alte Sonne umgab, zu verweilen, als es ihnen sonst möglich gewesen wäre. Denn belebend im höchsten Grade, im geistigen Sinn belebend, wirkte auf die alten Erzengel der Einfluß dieser Cherubim. Aber da diese Cherubim in die Nähe der Sonne kamen, mußte sich ja ihre Wirkung, die Wirkung dieser Cherubim, auch sonst geltend machen. Nicht wahr, etwas, was irgendwo ist, macht sich ja nicht immer bloß in einer Beziehung geltend. Sagen wir, in einem Zimmer seien zwei Menschen; der eine wünscht etwas stark geheizt zu haben, aber der zweite, der das nicht wünscht, muß auch drinnen sein: Es wird auch dem anderen warm. So war es auch bei diesen aus dem Weltenraum hereinstrahlenden Cherubim. Auf diejenigen Wesenheiten der alten Sonne, die sozusagen sich bis zum Licht-Element aufgeschwungen hatten, die im LichtElement zu leben wußten, auf die wirkten sie in der geschilderten Weise. Aber auf dieses Licht-Element konnte ja nur gewirkt werden während eines Sonnentages, während Licht hinausströmte in den Weltenraum. Es gab aber auch Sonnennächte, wo Licht nicht hinausströmte, da waren die Cherubim doch auch am Himmel. In dieser Zeit, wo sich der Sonnenplanet verfinsterte, da war er also bloß Wärme-Gas, nicht leuchtend; da strömten Wärme-Gase innerhalb des Sonnenballs. Ringsherum waren nun die Cherubim und sandten ihre Wirkung herunter: Jetzt wirkten sie in das finstere Gas hinein. Wenn also diese Cherubim nicht auf die Erzengel in normaler Weise einwirken konnten, dann wirkten sie herein auf den dunklen Rauch der Sonne, auf das dunkle Gas. Während also auf dem alten Saturn Wirkungen geübt wurden auf die Wärme, wurden jetzt vom Weltenraum herein Wirkungen geübt auf die verdichtete Wärme, auf das Gas der alten Sonne. Dieser Wirkung ist es zuzuschreiben, daß auf der alten Sonne aus dem Sonnennebel heraus sich die erste Anlage bildete zu demjenigen, was wir heute das Tierreich nennen. So wie auf dem alten Saturn die erste Anlage des Menschenreiches im physischen Menschenleib entstanden ist, so wird auf der Sonne aus dem Rauch, aus dem Gas die erste Anlage des Tierreiches gebildet. Aus der Wärme bildete sich auf dem alten Saturn die erste Anlage des Menschenleibes; auf der alten Sonne bilden sich durch die sich in diesen Sonnengasen spiegelnden Cherubimgestalten die ersten rauchartig sich bewegenden physischen Tierkörper-Anlagen.

[ 19 ] So ist das, was sich da als Cherubimgestalten rings herum um die Sonne ausbreitet, jene Gesamtheit hoher Wesenheiten, die auf der einen Seite mit offenen Armen sozusagen den Erzengeln entgegenkommt und auf der anderen Seite in den Sonnennächten herauszaubert aus dem Sonnengas die ersten physischen Anlagen zum Tierreich. Es wächst aus dem Sonnennebel heraus das Tierreich in seiner ersten physischen Anlage. Deshalb haben diejenigen unserer Vorfahren, die aus den Mysterien heraus Bekanntschaft hatten mit diesen tief bedeutsamen Sachen der geistigen Kosmologie, sie haben diese Wesenheiten, die von den verschiedenen Seiten des Weltenraums hereinwirkten auf die alte Sonne, den Tierkreis genannt. Das ist die ursprüngliche Bedeutung des Tierkreises. Auf dem alten Saturn wird zuerst die Menschheit veranlagt, indem der Stoff, den sie heute im physischen Leib hat, von den Thronen ausgegossen, hingeopfert wird. Auf der Sonne wird die erste Anlage zum Tierreich gebildet, indem aus dem zum Gas verdichteten Wärmestoff durch die sich spiegelnden Gestalten der Cherubim herausgezaubert werden die ersten Tierformen. Und so werden die Tiere zunächst Sonnenabbilder des Tierkreises. Das ist eine wirkliche innere Beziehung zwischen dem Tierkreis und den auf der Sonne werdenden Tieren. Unsere Tiere sind karikaturenhafte Nachfolger jener auf der Sonne werdenden Tiere. Wahrhaftig, man hat nicht umsonst den Dingen solche Namen gegeben. Man darf niemals glauben, daß in jenen alten Zeiten die Namen in beliebiger Weise ausgedacht wurden. Heute, wenn ein neuer Stern aus der Planetoidenkette entdeckt wird, was macht da der betreffende Astronom, der das Glück gehabt hat, den Stern zu erspähen? Er schlägt ein Lexikon auf und sucht einen Namen aus der griechischen Mythologie, der noch freigeblieben ist, und legt ihn dem Stern bei. So hat man in den Zeiten, wo man in den Namen den Ausdruck gesucht hat für die Sache, so hat man in den Zeiten, wo die Mysterien mächtig waren, niemals Namen gegeben; sondern in den Namen, die damals gegeben wurden, können Sie überall die tiefe Bedeutung der Sache drinnen finden.

[ 20 ] Die Formen unserer Tiere, wenn sie heute auch zu Karikaturen verzerrt sind, sind heruntergeholt aus dem Umkreis des Universums, aus der Gestalt des Tierkreises, die damals vorhanden war. Nun kann es Ihnen auffallen, daß hier zunächst nur vier Namen des Tierkreises hingeschrieben sind. Das sind eben nur die hauptsächlichsten Ausdrücke für die Cherubim, denn im Grunde genommen hat jede solche Cherubimgestalt nach links und rechts eine Art Nachkommen oder Begleiter. Denken Sie sich jede der vier Cherubimgestalten mit zwei Begleitern ausgestattet, dann haben Sie zwölf Kräfte und Mächte im Umkreis der Sonne, die in einer gewissen Andeutung auch schon beim alten Saturn vorhanden waren. Wir haben zwölf solcher Mächte, die angehören dem Reich der Cherubim und die in der Weise ihre Aufgabe, ihre Mission im Universum zu erfüllen haben, wie wir es jetzt gesagt haben.

[ 21 ] Nun könnten Sie noch fragen, wie verhält es sich aber mit den gewöhnlichen Tierkreisnamen? Davon werden wir noch ein Wort in den nächsten Tagen sprechen. Denn in der Reihenfolge der Namen hat sich einiges geändert. Man fängt gewöhnlich an zu zählen mit Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, dann kommt Jungfrau, Waage. Der Adler hat durch eine spätere Verwandlung sich die Benennung Skorpion gefallen lassen müssen — aus ganz bestimmten Gründen. Und dann die zwei Begleiter Schütze, Steinbock. Der Mensch heißt aus gewissen Gründen, die wir auch noch kennenlernen werden, Wassermensch oder Wassermann. Und dann die Fische. — Sie sehen also sozusagen die wirkliche Gestalt, aus der der Tierkreis entsprungen ist, nur noch durchleuchten in dem Stier, in dem Löwen, ein wenig noch im Menschen, der in der gewöhnlichen exoterischen Benennung der Wassermensch oder Wassermann heißt. Warum der Tierkreis die Umwandlung erfahren hat, wird noch zu besprechen sein in den nächsten Tagen.

[ 22 ] So also sehen Sie, daß hohe geistige Wesenheiten, hohe Hierarchien, die Throne zunächst, aus ihrer eigenen Substanz die Feuermaterie heraussondern auf dem alten Saturn. Und Sie sehen, wie noch höhere Geister, die wir bezeichnen als Cherubim, das was gleichsam als Licht entspringt aus dieser Feuermaterie, in sich aufnehmen können und ihm sein Lichtdasein verklären, erhöhen können. Aber jedesmal, wenn im Universum eine Erhöhung eintritt, muß auch, um den entsprechenden Ausgleich zu schaffen, eine Erniedrigung eintreten. Damit bei Tag die Erzengel die Gelegenheit finden, ihr geistiges Dasein auszudehnen, müssen die Cherubim in der Nacht fortwirken und die unter der Menschheit stehenden tierischen Wesenheiten, tierische Formen in dem zum Nebel, zum Rauch, zum Gas verdichteten Wärmestoff zum Ausdruck bringen.

[ 23 ] Damit haben wir im Sinne der Urweltweisheit sozusagen die erste Vorstellung gewonnen von dem Zusammenwirken gewisser geistiger Wesenheiten des Universums mit unserem eigenen Weltenkörper, und wir haben damit zugleich gesehen, wie das, was uns äußerlich physisch entgegentritt, immer auf geistige Wesenheiten zurückzuführen ist. Was man heute so materiell den Tierkreis nennt, ist zurückzuführen auf den Reigen der Cherubim, die vom Weltenumkreis herunterwirkten auf die alte Sonne, die ihre Kraft als Leuchtekraft in dieses Universum hinausstrahlte.

[ 24 ] Damit haben wir also den einen wichtigen Begriff, den Begriff des Tierkreises, abgeleitet, und wir werden morgen in dieser Betrachtung fortfahren, wir werden zu den anderen Begriffen der Weltenkörper allmählich aufsteigen können und den Zusammenhang mit den geistigen Hierarchien immer mehr und mehr beleuchten.

--- TRANSLATIONS --- Fourth Lecture

[ 1 ] If we now look back a little on what was said this morning, then the circumstances of Saturn—which are even more transparent and less steeped in Maya or illusion—will make it clearer to us how the redemption or further bondage of certain beings takes place, which we recognized yesterday in connection with that profoundly significant passage from the Bhagavad Gita. Recall that it was said: If the spirits of personality on ancient Saturn were to absorb these egg-shaped heat bodies every time and leave nothing behind, then the entire Saturn, once it has completed its development, would actually have to be absorbed into the spiritual world. But this does not happen, as has been explained; rather, the spirits of personality on ancient Saturn—who, so to speak, exert a more intense influence than they ought to—imprint their mark on the whole of Saturn by leaving something of themselves behind, by not absorbing everything back into themselves; that is, by leaving behind the externally perceptible heat bodies.

[ 2 ] What, then, is the force that actually prevails in the spirits of personality on ancient Saturn? It is none other than the force we recognize today in human beings as the power of thought. For, in essence, the spirits of personality on ancient Saturn do nothing other than exercise the power of their thoughts. They bring about the formation of these heat-eggs by evoking within themselves the mental image of these heat-eggs. So it is the power of imagination in the spirits of personality, which is simply a much stronger force than is the case with modern human beings. What power does the power of imagination possess in modern humans? When you form an image today, my dear friends, a form is created only in the astral realm; the image extends only into the astral realm. Therefore, the persistence of this form cannot be observed externally or physically. On ancient Saturn, the spirits of personality were mighty magicians. Through their power of thought, they formed these Saturn heat eggs and, through their power of thought, also left them behind. Thus, it was essentially the power of these spirits of personality themselves that left remnants of ancient Saturn behind, and these remnants now appear again and again, and ultimately even during the development of the Sun.

[ 3 ] Here we have a very concrete example of how a being that is essentially human draws forms from its surroundings—for what is formed there as eggs is shaped from the environment of Saturn—and how these eggs are enchanted and bound until the next existence.

[ 4 ] Here, then, because the circumstances are not yet so complex, what we said yesterday becomes clear to us in a more comprehensive way. Here we could say: Behold the Saturn fire, behold that which is continually spiritualized from the ancient Saturn fire, that which is continually taken back as inner fire, as soul fire, as warmth and comfort—this rises into higher worlds. And if only that were there, Saturn would vanish into higher worlds. That which is perceptible outer warmth, that which condenses into outer warmth, must be reborn, must reappear, and appears first, as has been described, on the Sun.

[ 5 ] Now let us look back at the rest of what we have described today. We have made it clear to ourselves that on this ancient sun, those beings of the spiritual hierarchies whom we call archangels, archangeloi, or fire spirits are passing through their human stage; that the element of heat is already condensing on one side into smoke, into gas, so that the sun is already a ball of gas; and that on the other side, this gas burns in such a way that light streams out into space. And it is precisely the Archangels or Fire Spirits who live in this outflow of light, who inhale and exhale light and have their life within it. And I have already told you that, if you had been able to undertake a journey through outer space back then, you would have seen the old Sun shining toward you from afar. Inside the old sun, you would have perceived the various gas currents as a breathing process of the entire solar body.

[ 6 ] Now let us once again hold before our minds this ancient Saturn, this ancient Sun. We have seen that life and activity reign in these two planetary bodies, that something is happening there. We have been able to describe the ancient Saturn in such a way that these egg-like formations continually take shape and dissolve again, with the exception of the remnants that remain. Therefore, someone observing this inner activity of the ancient Saturn would say to themselves: Actually, this Saturn is a single living being. It is truly as if it were a living being in its entirety. It lives; it lives within itself, it continually forms shapes out of its own life, and so on. And this is even more so the case with the ancient Sun. It presents itself as a whole in the alternating states of solar day and solar night, of inhaling and exhaling light. All of this, if it could only be observed, would give the impression not of dead, but of living celestial bodies.

[ 7 ] Now, everything that lives—everything that is engaged in such activity—is inwardly animated and moved because spiritual beings direct and guide this movement. We have indeed said that the spirits of the personality form these egg-like shapes through the power of their thoughts. Yes, but first—and you will find this understandable—there must be something from which the material for these eggs can be taken. The spirits of personality, the Primordial Beings or Archai, cannot create this material. This is the first thing we must bear in mind: that there must be something that provides the material, that is, the undifferentiated heat, the fire itself. The spirits of personality are merely the ones who shape it, but they must first receive the heat from elsewhere. From where, then, does the entire world of Saturn—that is, above all the spirits of personality—receive this substance of warmth, the element of warmth or fire? This comes from essentially higher spirits, from spiritual beings who have passed through the human stage so long ago that on ancient Saturn they had long since transcended that stage. To form a conception of such exalted beings—as they were necessary to impart the warmth-fire of ancient Saturn—we must, by way of comparison, bring the development of the human being itself a little closer to our minds, for the human being will one day also become a divine being.

[ 8 ] We know that the human being, as he stands before us today, consists of the four members of human nature that we have often mentioned, but which are the key to all spiritual science: that the human being consists of the physical body, the etheric body, the astral body, and the I. We then know how the human being develops further; that the ego works from within, that it first transforms the astral body in order to bring it entirely under the ego’s control. When this astral body has been transformed to such an extent that the ego has full control over it, we say: This astral body has become such that it contains the spiritual self or Manas within itself. An astral body, then, that is ruled by the ego, is the spiritual self or Manas. The same is true of the etheric body. When the ego works even more significantly, it also overcomes the resisting forces of the etheric body, and the transformed etheric body is the life spirit or Budhi. And finally, when the ego becomes master of the physical body, when it overcomes the most strongly resisting forces—those of the physical body—then the human being also possesses within themselves the spiritual human or Atma. So that we then have a sevenfold human being who has transformed their physical body into Atma or the spiritual human. Outwardly, the physical body appears as a physical body; inwardly, it is entirely dominated and permeated by the I; there the physical body is at once physical body and Atma. The etheric body is at once etheric body and life spirit or Budhi, and the astral body is at once astral body and spiritual self or Manas, and the I has now become the ruler of all. Thus does the human being advance to higher stages of his development; thus does he transform himself; thus does he work toward his deification, as Dionysius the Areopagite, the friend and disciple of the Apostle Paul, says. But development is not yet complete at this point. When the human being has advanced so far that he has completely conquered himself, that he has brought this physical body entirely under his dominion, then he still has higher stages of development ahead of him. It goes higher and higher, and there we look up into spiritual heights, toward superhuman beings, and these beings become ever more powerful, ever more mighty. And what does it actually mean for beings to become ever more powerful? It means that they are, so to speak, in need at first and require something; that they must demand something from the world, and that they later develop the ability to give. This is, in essence, the spirit and meaning of development: that one progresses from taking to giving. You already have an analogy in human development here between birth and death: the child is helpless and must accept help from those around it. More and more, it grows out of this helplessness and finally becomes a helper itself within its circle. So it is also with the great development of humanity in the universe.

[ 9 ] On ancient Saturn, human beings existed as the first physical human prototype. There, they still had to, so to speak, allow themselves to be imbued with the first seeds of humanity. This was also the case during the Sun and Moon eras. On Earth, they received their ego, and now they are gradually preparing to allow their ego to act within the astral body, the etheric body, and the physical body. Through this, they gradually become beings capable of cosmic giving. The being gradually grows into cosmic, universal giving—from taking to giving. You also have an example in those beings we spoke of today, the Archangels or Archangeloi. In a certain sense, they have already developed to this point on the Sun, so that they can give light to the cosmos. So, development proceeds from taking to giving. But when it comes to giving, the matter goes very far. If certain beings, let us suppose, can give only their thoughts, then that is, strictly speaking, not yet much in the way of giving; for whoever gives thoughts—well, even if they have given a great many thoughts and then pass away, it is just as it was before. They have, so to speak, given nothing visible, nothing substantial in the higher sense. But there comes a time when beings can give not only something like thoughts or the like, but when they can give much more—when they can, for example, give what the spirits of personality needed on ancient Saturn: the substance of the heat-fire.

[ 10 ] Who, then, had reached such a high stage of development that they could radiate this heat-fire substance of ancient Saturn from their own bodies? These were the beings we refer to as the Thrones.

[ 11 ] Thus we see that the ancient Saturn is formed as the Thrones contract from the periphery of the universe to a single point in the cosmos and, I might say, do on a grand scale what the silkworm does in a lower sphere when it spins its own body into a silk thread. They spin out the substance of warmth, sacrificing it at the altar of the ancient Saturn, the Thrones. We must view the life of the spirits of personality on the ancient Saturn in such a way that these spirits of personality, or Archai, essentially merely impart personality—the I-consciousness—to this warmth. The substance of the heat-fire, which flows together from the universe, from the cosmos, emanates from high, exalted spiritual beings, the Thrones. So we already know, so to speak, what these eggs consist of that are present on Saturn. They are spun from the self-sacrificing body of the Thrones.

[ 12 ] But that would not be enough; Saturn would still lack that inner vitality and liveliness if only the spirits of personality and the Thrones were working together there. The spirits of personality have the power to shape the substance of warmth, but they cannot do this alone. In order for all this inner activity, this inner vitality of the ancient Saturn, to come into being, the ancient Saturn must still be inhabited by other spiritual beings who are lower than the Thrones but higher than the spirits of personality or Archai. It is their task to assist the spirits of personality. We can also form a conception of this assistance when we consider that above us there are, first of all, angelic beings or Angeloi, archangelic beings or Archangeloi, and primordial spirits or spirits of personality, Archai. These beings belong to the hierarchy that stands immediately above us. The Thrones are not the very next level above the Spirits of Personality. Between the Spirits of Personality and the Thrones there are intermediate levels, and these are the beings we call the Powers or Exusiai, following Dionysius the Areopagite. Powers, then, is the name we may use in English. The Powers are one level higher than the Spirits of Personality. Their relationship to these Spirits of Personality back then was like that of the angels to us today. One level higher still than these Powers are those beings we call the Powers, Dynamis. Their relationship to the Spirits of Personality on ancient Saturn was like that of the archangels to us today. And one level higher than the Powers are those beings we call Dominions, Kyriotetes. Their relationship to the spirits of personality on ancient Saturn was like that of the primal forces or spirits of personality to us today. Only then do the Thrones come.

[ 13 ] Thus, on the ancient Saturn, we have a hierarchical sequence of beings: the Spirits of Personality, who stimulate and carry out ego-consciousness. We have the Thrones, who stand four levels higher than the Spirits of Personality and who provide the fiery substance. And in between, so that all life on Saturn can be regulated and guided, we have, from bottom to top, the Powers, the Forces, and the Dominions—Exusiai, Dynamis, and Kyriotetes. This is, if I may say so, the population of the ancient Saturn.

[ 14 ] Now, as described this morning, as the ancient Saturn evolves into the Sun, the beings just mentioned advance to a higher stage, and the archangels enter the human stage. Externally—we might say physically—the heat condenses into gas. The Sun is a gaseous body. And whereas the ancient Saturn was a dark body of heat, the Sun begins to shine outward, but it alternates, so to speak, between solar days and solar nights. And to note that it alternates between solar days and solar nights is of very special importance. For there is a tremendous difference in life on this ancient Sun between solar days and solar nights. If nothing else were to occur besides what I described in the last lecture and now, then the archangels—who are human beings on the ancient Sun—would rush out into the universe with the rays of light during the solar days, would spread out throughout the universe, and would have to return to the Sun again during the solar nights. There would be an exhalation and inhalation of the light, and with it also of the beings weaving and dwelling within the light. But that is not the case. And I would now like, once again in a simple way—I might even say, almost trivially—to characterize the nature of these archangels or Archangeloi. They take such great pleasure, so to speak, in floating out into the universe; they prefer floating out and merging into the spirit of the universe to drawing back in on themselves. To them, that is like a constricting existence, a lower existence. So they prefer life in the light-ether. Now they could never extend this life in the light-ether beyond a certain limit unless something came to their aid in doing so. If these beings were left to their own devices on the old Sun, it would be utterly impossible for them to do anything other than, let us say, dutifully return to the Sun during the solar nights. Yet they did not do so; instead, they extended the duration of their sojourn in the outer world longer and longer, so to speak, and remained in the spiritual world more and more. What came to their aid?

[ 15 ] If we imagine this circle to be the ancient sun, then the archangels radiate out in all directions from this ancient sun into outer space; the essence of the archangels spreads spiritually throughout the universe. The archangels were aided in this expansion by the fact that beings from the universe came to meet them. Just as the fire elements of the Thrones once flowed in from the universe to the ancient Saturn, so now other beings—beings even higher than the Thrones—come to meet the archangels as they go out; and they help them so that they can remain out there in the spiritual world longer than they otherwise could have.

Zodiac surrounding the sun

[ 16 ] We call these beings, who came out of the spiritual realm to meet the archangels and welcomed them, cherubim. They are a particularly exalted class of spiritual beings, for they have the power to welcome the archangels, so to speak, with open arms. When these archangelic beings spread out, the cherubim come to meet them from the cosmos. So we have the approaching Cherubim all around the ancient solar sphere. Just as, if I may use the comparison, our Earth is surrounded by its atmosphere, so the ancient Sun was surrounded by the realm of the Cherubim for the benefit of the Archangels. Thus, when these Archangels went out into the cosmos, they looked upon their great helpers.

[ 17 ] And how did these great helpers come to meet them, what did they look like? Of course, only the clairvoyant consciousness that reads the Akashic Records can determine that. These great universal helpers appeared in very specific ethereal forms. And our ancestors, who still retained an awareness of this significant fact through their tradition, depicted the cherubim as those peculiar winged creatures with variously shaped heads: the winged lion, the winged eagle, the winged bull, the winged human. For indeed: the cherubim first approached from four sides. And they approached in such forms that they could indeed later be depicted as the forms of the cherubim with which we have become familiar. And that is why the schools of the first initiates of the post-Atlantean era gave names to these cherubim approaching the ancient sun from four sides, which then became the names Bull, Lion, Eagle, and Man.

[ 18 ] We will hear more about this in detail later; today, let us take a closer look at these four types of cherubim that come to meet the archangels. This, then, was the scene on the old sun: when the beings who actually animated the sun—namely, the archangels—ventured out into space, the cherubim, specifically four types of cherubim, came to meet them from all four sides. Thus it was possible for the archangelic beings to linger longer in the realm of the spirit that surrounded the ancient Sun than would otherwise have been possible. For the influence of these cherubim had a vivifying effect on the ancient archangels—vivifying in the highest degree, in the spiritual sense. But since these cherubim came into the vicinity of the sun, their effect—the effect of these cherubim—had to make itself felt in other ways as well. After all, something that is present somewhere does not always make itself felt in just one respect. Let’s say there are two people in a room; one wants it to be quite warm, but the second, who does not want that, must also be inside: the other one gets warm too. So it was also with these cherubim radiating in from outer space. They acted in the manner described upon those beings of the old sun who had, so to speak, risen up to the light element, who knew how to live in the light element. But this light element could only be acted upon during a solar day, while light streamed out into outer space. But there were also solar nights when light did not stream out; yet the cherubim were still in the heavens. During this time, when the solar planet was eclipsed, it was thus merely a heat-gas, not luminous; heat-gases were flowing within the solar sphere. All around were the cherubim, sending their influence downward: now they were working into the dark gas. So when these cherubim could not act upon the archangels in the normal way, they acted inward upon the dark smoke of the sun, upon the dark gas. Thus, just as effects were exerted upon the heat on ancient Saturn, effects were now exerted from outer space upon the condensed heat, upon the gas of the ancient sun. It is to this influence that we owe the fact that on the ancient Sun, out of the solar nebula, the first rudiment of what we today call the animal kingdom was formed. Just as on ancient Saturn the first rudiment of the human kingdom arose in the physical human body, so on the Sun the first rudiment of the animal kingdom is formed out of the smoke, out of the gas. From the heat, the first rudiments of the human body formed on the ancient Saturn; on the ancient Sun, the first rudiments of physical animal bodies, moving like smoke, are formed through the Cherubim figures reflected in these solar gases.

[ 19 ] Thus, what spreads out around the sun in the form of cherubim is that totality of higher beings which, on the one hand, meets the archangels with open arms, so to speak, and on the other hand, during the solar nights, conjures up from the solar gas the first physical foundations of the animal kingdom. The animal kingdom grows out of the solar mist in its first physical form. That is why those of our ancestors who, through the Mysteries, were acquainted with these profoundly significant aspects of spiritual cosmology, called these beings—which acted upon the ancient Sun from various sides of the cosmos—the zodiac. That is the original meaning of the zodiac. On ancient Saturn, humanity is first conceived when the substance that it now possesses in the physical body is poured out and sacrificed by the Thrones. On the Sun, the first foundation of the animal kingdom is formed when the first animal forms are conjured forth from the heat substance condensed into gas through the mirror-like figures of the Cherubim. And so the animals first become solar images of the zodiac. This is a genuine inner relationship between the zodiac and the animals coming into being on the Sun. Our animals are caricature-like successors of those animals coming into being on the Sun. Truly, it is not for nothing that such names were given to these things. One must never believe that in those ancient times the names were invented arbitrarily. Today, when a new star is discovered in the asteroid belt, what does the astronomer in question—who has had the good fortune to spot the star—do? He opens an encyclopedia and selects a name from Greek mythology that is still available, and assigns it to the star. Thus, in the times when one sought in names an expression of the thing itself, in the times when the mysteries were powerful, names were never simply given; rather, in the names that were given back then, you can find the deep meaning of the thing itself everywhere.

[ 20 ] The forms of our animals, even though they are distorted into caricatures today, are derived from the realm of the universe, from the constellations that existed back then. Now you may notice that only four names from the zodiac are listed here at first. These are simply the principal expressions of the cherubim, for essentially every such cherubim figure has a kind of offspring or companion to its left and right. Imagine each of the four cherubim figures accompanied by two companions, and you have twelve forces and powers in the sphere of the Sun, which were already present in a certain sense even in ancient Saturn. We have twelve such powers that belong to the realm of the cherubim and that are to fulfill their task, their mission in the universe, in the manner we have just described.

[ 21 ] Now you might ask, what about the common names of the zodiac signs? We will say a few words about that in the coming days. For there have been some changes in the order of the names. One usually begins counting with Aries, Taurus, Gemini, Cancer, Leo, followed by Virgo and Libra. The Eagle, through a later transformation, had to accept the name Scorpio—for very specific reasons. And then the two companions, Sagittarius and Capricorn. For certain reasons, which we will also come to know, the human is called the Water Man or Aquarius. And then the Fishes. — So you see, so to speak, the true form from which the zodiac sprang, now only shining through in Taurus, in Leo, and a little still in the human, who in the common exoteric designation is called the Water Man or Aquarius. Why the zodiac underwent this transformation will be discussed in the coming days.

[ 22 ] So you see that high spiritual beings, high hierarchies—the Thrones, to begin with—separate the fiery substance from their own substance on ancient Saturn. And you see how even higher spirits, whom we call cherubim, are able to take into themselves that which, as it were, springs forth as light from this fiery matter, and can transfigure and elevate its luminous existence. But every time an elevation occurs in the universe, a corresponding abasement must also occur to create the necessary balance. So that during the day the archangels may find the opportunity to expand their spiritual existence, the cherubim must continue to work at night and express the animal entities and animal forms standing below humanity in the heat substance condensed into mist, smoke, and gas.

[ 23 ] In this way, in the spirit of primordial wisdom, we have, so to speak, gained our first insight into the interaction of certain spiritual beings of the universe with our own world body, and we have thereby also seen how everything that confronts us physically on the outside can always be traced back to spiritual beings. What is today so materialistically called the zodiac can be traced back to the dance of the cherubim, who worked down from the circumference of the world onto the ancient Sun, which radiated its power as a luminous force out into this universe.

[ 24 ] We have thus derived this one important concept—the concept of the zodiac—and we will continue this discussion tomorrow; we will be able to gradually move on to the other concepts of the celestial bodies and shed more and more light on their connection with the spiritual hierarchies.