Christus und die geistige Welt
Von der Suche nach dem heiligen Gral
GA 149
1 Januar 1913, Leipzig
Vierter Vortrag
[ 1 ] In welcher Weise vorbereitet war, was für die Menschheitsentwikkelung der Erde durch das Mysterium von Golgatha hat geschehen sollen, davon haben wir gestern gesprochen. Wir haben gesprochen von den drei Durchdringungen eines Wesens der höheren Hierarchien mit dem Christus und haben in der wunderbaren griechischen Apollo-Erscheinung den Nachklang dessen gefunden, was stattgefunden hat am Ende der atlantischen Zeit wie eine weit zurückliegende Vorherverkündigung dieses Mysteriums von Golgatha.
[ 2 ] Nun wird es uns obliegen, zu suchen, in welcher Weise das, was also in die Menschheitsentwickelung eingezogen ist, gewirkt hat. Dazu wird es notwendig sein, zunächst den Grundcharakter der Weltanschauungen ein wenig zu charakterisieren, welche in der nachatlantischen Zeit als Nachklänge, als Nachwirkungen aufgetreten sind dieses dreifachen Christus-Ereignisses, das nach unserer gestrigen Schilderung mit dem Ende der atlantischen Zeit gewissermaßen abgeschlossen war.
[ 3 ] Versuchen wir einmal uns zu vertiefen in den Grundcharakter der Weltanschauungen, die in der nachatlantischen Zeit entstanden sind. Sie sind ja entstanden so, daß in dem, was dann die Menschenseele geworden ist durch alles das, was ich Ihnen gestern erzählt habe, etwas nachwirkt. Es sind diese nachatlantischen Weltanschauungen ja wie die Spiegelungen dieses dreifachen Christus-Ereignisses in den nachatlantischen Menschenseelen. Wir brauchen von diesem Gesichtspunkte aus nur wenige Worte zu sagen über die erste nachatlantische Zeit. Wir haben sie von anderen Gesichtspunkten aus öfter charakterisiert. Hier soll nur gesagt werden, daß sie in bezug auf Spiritualität die bisher höchste nachatlantische Kulturperiode war, daß sie aber noch etwas aufnahm in die Seelen der heiligen Rishis und ihrer Bekenner, was in gewisser Weise weniger durchdrungen war von jenen Mysterien, von denen ich gestern gesprochen habe.
[ 4 ] Die erste nachatlantische Weltanschauung, die uns entgegentritt wie eine unmittelbare Wirkung dieses dreifachen Christus-Ereignisses, das ist die Weltanschauung, die unter den Impulsen des Zarathustra entstanden ist. Nun muß ich hier einflechten, daß ich Worte werde gebrauchen müssen, die durch den Gebrauch, den man heute von ihnen macht, abstrakt und trocken, sogar pedantisch klingen. Aber wie man auch herumsuchen mag in der Sprache, es stehen zunächst keine anderen Worte zur Verfügung. Und so möchte ich an Ihre Seelen appellieren, unter den Worten, die ich jetzt gebrauchen werde, etwas unendlich viel Geistigeres zu verstehen, als was heute die trockene Wissenschaft unter diesen Worten versteht. Die Zarathustra-Weltanschauung möchte ich von dem hier zu berücksichtigenden Gesichtspunkt aus nennen eine Weltanschauung der «Chronologie». Über den beiden Wesen, Ahura Mazdao und Ahriman, schaut die Zarathustra-Weltanschauung auf Zaruana akarana — das Wirken der Zeit. Aber nicht der abstrakten Zeit, wie wir sie heute auffassen, sondern die Zeit als ein lebendiges, ein überpersönliches Wesen gedacht. Schaut doch die Zarathustra-Anschauung dieses Wesen, das wir fassen müssen in das Wort Zeit, so, daß von diesem Wesen ausgehen die Regierer der Zeit: Zunächst jene geistigen Wesenheiten, die symbolisiert werden im Weltenraum durch die Tierkreiszeichen, die Amshaspands. Sie regeln durch ihre Sechszahl, oder, wenn wir ihre Antipoden dazunehmen, durch ihre Zwölfzahl. Die Izeds, die ja unter diesen Amshaspands stehen, 28 bis 31 an der Zahl, sind Geister niederer Art, Diener des hohen Zeitenwesens, die im Monat die Tage regeln. In jene wunderbare Harmonie schaute das Zarathustra-Bewußtsein hinein, die in der Welt durch Kräfte wirkt und die sich in der Zahl symbolisiert durch all die Verhältnisse und Kombinationen, die durch 28 bis 31 zu 12 zustande kommen. In all das schaute sie hinein, was gleichsam in die Welt hineinströmt und hineinwallt dadurch, daß in dem großen Weltenorchester die Instrumente in diesen Zahlenverhältnissen zusammenklingen. Das betrachtete die Zarathustra-Weltanschauung als das Ordnende, als das Harmonisierende der Weltordnung. Nur hindeuten möchte ich auf diese Verhältnisse. Und weil das so ist, weil in dem, was schafft und im Schaffen zugleich zehrt, was in sich aufnimmt die Anschauungen der Welt, gleichsam sie geistig verdauend und sie hinübertragend zu anderen Stufen, weil die ZarathustraAnschauung in der «Zeit» etwas Lebendiges, etwas Überpersönliches sieht, so dürfen wir, dieses Wort vergeistigend, diese Weltanschauung «Chronologie» nennen, wobei wir zugleich an den Gott Chronos, an den Regenten der Zeit denken.
[ 5 ] Dann kommen wir in den dritten nachatlantischen Zeitraum, den wir schon gestern charakterisierten als denjenigen, in welchem die Seelen angeregt wurden zu ihrem Wissen durch die Kräftewesen, die aus den Sternen erglänzten, wo nicht mehr bloß das Weltengeheimnis gesehen wurde in den im Übersinnlichen waltenden Verhältnissen des Zeitenwesens, sondern wo schon hereingegangen wurde in das Sinnensein und man im Sinnensein, in dem Gang der Sterne und in der Schrift, die sie in den Weltenraum hineinschreiben, das Harmonisierende sah, das Melodisierende des Weltgeschehens. Diese Weltanschauung möchte ich Astrologie nennen. Auf die Chronologie folgte die Astrologie. Und alles das, was die echte, wahre Chronologie des Zarathustrismus, was die echte, wahre Astrologie der ägyptischen und chaldäischen Mysterien enthüllt, all das war angeregt durch die Geheimnisse, die an der Welt tätig waren durch die dreimalige Christus-Tatsache vor der großen atlantischen Katastrophe.
[ 6 ] Und was folgte im Griechentum oder in der griechisch-lateinischen Zeit? Nicht nur für das Griechentum und Römertum, auch für die übrigen Gebiete Europas gilt, was ich jetzt sagen werde. Ich habe es nur gestern an einem einzelnen Falle zu erläutern versucht, es gilt sozusagen für das ganze Abendland. Wir können noch einmal darauf zurückblicken, wie der Grieche den Apollo verehrt hatte, diesen Abglanz des nathanischen Jesusknaben, so wie er aber noch war am Ende der atlantischen Zeit. Wir sagten: Aus dem Hyperboräerland, von Norden her, kam der Apollo zum Orakel von Delphi. Durch die Pythia sprach er das Wichtigste, was der Grieche hören wollte, zur Sommerszeit. Im Herbste kehrte er zurück in sein Hyperboräerland. Wir haben diesen Gang des Apollo in Zusammenhang gebracht mit dem Gang der Sonne. Aber weil es die geistige Sonne ist, die durch Apollo spricht, so nimmt er, während die physische Sonne zum Süden geht, seinen Gang nach Norden. Unendlich weisheitsvoll ergeben sich die Mythen, wenn wir sie im Lichte des wahren Okkultismus betrachten. Und dennoch war es nicht das Hinaufblicken zu den Sternen, was für den Griechen den Apollo symbolisierte: Wenn der Grieche den Apollo verehrte, schaute er nicht eigentlich zur Sonne als zu seinem äußeren Sternensymbolum. Nicht in dem Sinne ist Apollo Sonnengott, daß die äußere Sonne ihn symbolisiert hätte — dafür hatte der Grieche seinen Helios, der den Gang der Sonne am Himmel regelte. Es wirkt die Sonne ja nicht so für unser Erdendasein, auch wenn wir das Physische ansprechen, daß nur das zur Wirksamkeit kommt auf den Menschen, was direkt durch die Sonnenstrahlen herniederfließt; sondern es wirkt die Sonne zuerst in Luft und Wasser, in den Wasserdämpfen, auch in den Dämpfen, von denen wir gesagt haben, daß sie aufstiegen aus dem Schlunde des Kastalischen Quells und drachenartig das benachbarte Gebirge umwandelten und daß dieser Drache durch den griechischen Sankt Georg getötet worden sei. In allen Elementen wirkt die Sonne, und nachdem sie bereits eingedrungen ist, durchimpft hat die irdischen Elemente, wirkt sie von diesen aus auf den Menschen, gleichsam durch die Diener, die wir als Elementargeister bezeichnen. In den Elementen lebend wirkt der Sonnengeist, und diese Wirksamkeit, die schaute der Grieche in seinem Apollo.
[ 7 ] Apollo war ihm der Sonnengott, aber nicht der, der als Helios den Sonnenwagen über den Himmel fuhr und etwa die Tageszeiten regelte. Der Grieche sah, indem er zu Apollo aufschaute, in die Sonnenwirkungen der Atmosphäre. Was da Sonnenwirkung ist, das sprach er, indem er es geistig ansprach, als Apollo an. Und so war es bei vielen Göttern und geistigen Wesenheiten, die wir im Abendlande finden. Wir brauchen nur hinzuweisen — ich könnte noch auf vieles andere hinweisen — auf Wotan, der im Sturm dahinsaust, und auf sein wildes Heer. — Was war in diesem vierten nachatlantischen Zeitraum die Weltanschauung geworden, die unter dem Einfluß der dreifachen Christus-Tatsache stand, als ein Nachklang derselben? Wiederum muß ich ein pedantisches Wort, das trocken geworden ist, gebrauchen: Meteorologie war gefolgt auf die Astrologie. Chronologie — Astrologie — Meteorologie! Nur müssen wir die «logie» mit Logos in Zusammenhang bringen. — Aber während dies alles hereinbrach über die westliche Welt, strömte hinein in die ganze nachatlantische Kultur etwas anderes, was von einer ganz anderen Seite her ein Nachklang der dreifachen Christus-Tatsache war. Und dieses vierte, das sich wie parallel nebenhin begab, neben die Meteorologie der vierten nachatlantischen Zeit, das war etwas, was ich wiederum mit einem trockenen pedantischen Wort bezeichnen muß — aber ich bitte wiederum, sich «logie» mit Logos zusammenzubringen —, das war geworden: Geologie. Geologie, wo tritt sie uns entgegen?
[ 8 ] Man wird niemals die eigentlichen Geheimnisse der althebräischen Kulturentwickelung verstehen, wenn man sie nicht in dem Sinne als Geologie nehmen wird, in dem wir sie jetzt als Geologie betrachten wollen. Wie tritt uns zunächst die Schar der Elohim, wie tritt uns der Jahvegott entgegen? So tritt er uns entgegen, daß er das zum Menschen bilden will, was von der Erde selber genommen wird. Umhüllen will er mit einer neuen Hülle, mit der Erdenhülle das, was von den früheren Zeiten, von Saturn, Sonne, Mond herübergekommen ist. Jahve ist gerade der Gott, der aus Erde den Menschen formt, das heißt aus den Kräften, aus den Elementen der Erde. Daher mußte die althebräische Weisheit als Bekennerin des Jahvegottes Geologie werden. Und die Lehre vom Menschen, der aus den Kräften der Erde geformt ist, ist Geologie. Wird uns nicht gleich, indem uns der Name des ersten Menschen hingestellt wird, der geologische Charakter der althebräischen Lehre hingestellt: Adam — der aus Erde Gebildete! Das ist das Bedeutsame, das man ins Auge fassen muß: All das, was die anderen, ich möchte sagen die Völker mit der meteorologischen Weltanschauung, als Seele faßten, all das spricht anders über die Menschenformung. Schauen wir hin auf die griechische Weltanschauung, wie Prometheus dasitzt und den Menschen formt. Pallas Athene kommt herzu und bewirkt aus geistigen Höhen die Verbindung des Menschen mit dem Geistesfunken. Prometheus formt die Seele im Symbolum des Schmetterlings. Der Jahvegott formt den Menschen aus Erde, und er, der Jahvegott, der im Laufe seiner Entwickelung zum Erdenherrn geworden wars, haucht dem Menschen aus seiner eigenen Substanz die lebendige Seele ein. So verbindet sich Jahve durch seinen Hauch mit dem, was er aus Erde geformt hat. Und er will wohnen in seinem Sohne, in seinem lebendigen Hauche, in Adam und seinen Nachkommen, den Erdensöhnen, denjenigen Wesen, deren Hülle aus Erde zu formen der Jahvegott als seine Aufgabe betrachtete. Und wenn wir jetzt weitergehen: Versuchen wir einmal, all das, was wir im althebräischen Altertum selbst von der Bibel überliefert finden, vor unsere Seele zu rufen.
[ 9 ] Wir wissen, wir haben es betont, daß die Erde gewisse Kräfte entwickelt. Goethe, Giordano Bruno und andere vergleichen diese Kräfte mit den Kräften des Ein- und Ausatmens beim Menschen. Die Erde entwickelt gewisse Kräfte, Ausatmungs- und Einatmungskräfte, welche Ebbe und Flut, das Anschwellen und Absinken des Wassers bewirken, innere Kräfte der Erde, dieselben Kräfte aber auch, welche den Mond um die Erde herum geleiten. Das sind diese Erdenkräfte. In den Wasserwirkungen treten uns diese Erdenkräfte entgegen als Erdenwirksamkeit. In den Wasserkräften verzeichnet uns die Bibel die Sintflut als ein weiteres wichtiges Ereignis nach der Schöpfung Adams, des Erdenmenschen. Und gehen wir weiter bis in die Zeit des Moses: Wenn wir richtig studieren, um was es sich überall handelt, es sind überall Erdenwirksamkeiten. Moses mit dem Stab geht an den Felsen und läßt aus der Erde Wasser hervorsprudeln. Moses geht auf den Berg hinauf. Dasjenige, was mit den Wirkungen der Erde zusammenhängt auf dem Berge oben und was sich gerade an diesem Berge begibt, es ist Erdenwirksamkeit. Denn dieser Berg darf nur als ein vulkanischer gedacht werden oder wenigstens als ein vulkanähnlicher Berg. Es ist nicht der Sinai, den man gewöhnlich im Auge hat, es ist Erdenwirksamkeit. In der Feuersäule, in der Moses steht, haben wir etwas Ähnliches zu sehen, wie wenn wir in den Schwefelhügeln Italiens ein Stück Papier abbrennen und der Rauch herauskommt; so kommt aus dem Berge Erdenwirksamkeit heraus, feuriger Rauch. Und in Erdenwirksamkeit sahen die Juden immer Symbole. Voran ging ihnen die Wetterwolke oder Feuersäule: Erdenwirksamkeit! Wir könnten tief in Einzelheiten uns einlassen, überall würden wir finden, daß der Geist der Erde waltet in dem, wovon Moses als von der Offenbarung des Jahvegottes spricht. Geologie ist dieVerkündigung des Moses. Niemals wird man den tiefgehenden Unterschied der hebräischen von der griechischen Weltanschauung verstehen, wenn man nicht wissen wird, daß die griechische Weltanschauung Meteorologie ist und die hebräische Geologie. Alles das, was der Grieche sich entfalten fühlt um sich herum, das denkt er in Zusammenhang mit den von dem Kosmos her in die Erdenelemente, in die Umgebung der Erde in Luft, in alles das, was in der Nähe der Erde ist, ergossenen Kräften. Alles das, womit die hebräische Weltanschauung sich umgeben fühlt, ist gebunden an die Kräfte, die von der Erde aus nach oben sich entfalten, die an die Erde gebunden sind. Ja, auch die Leiden des hebräischen Volkes, sie kommen von dem Wüstencharakter, von dem, was an die Erde und ihre Wirksamkeit gebunden ist. Geologie durchwaltet das Schicksal des hebräischen Volkes. Geologie, Fruchtbarkeit der Erde ist es, was in Form der Kundschafter sie in das für sie gelobte Land lockt.
[ 10 ] Und Paulus weiß das wohl, daß dieses Bewußtsein des Zusammenhanges mit dem Erdengeiste eine Nachwirkung ist des vorirdischen Christus-Ereignisses; denn Paulus macht darauf aufmerksam, daß Christus es war, der den Juden voranschritt und bewirkte, daß aus dem Felsen Wasser kam in die Wüste. Und wenn wir gar von der Bibel zu den bedeutsamen Sagenstoffen des hebräischen Volkes gehen würden, so würden wir finden, wie diese Sagenstoffe durchdrungen sind von der hier gemeinten Geologie. Da wird uns erzählt, wie Jahve, als er den Menschen formte aus Erde, ausschickte die Dienst-Engel, um von allen Teilen der Erde zusammenzutragen die verschiedenen Farben der Erde, verschiedenfarbige Erden, um alles das, was der Erde angehört, in die Hülle des Adam hineinzumischen. Wir würden heute sagen: Jehova ließ es sich angelegen sein, den Menschen so auf die Erde zu stellen, daß der Mensch in seiner wahren Wesenheit die höchste Blüte, die Krone der Erdenschöpfung ist. Wir können sagen: Für die Chaldäer, für die Ägypter, für die Zarathustrianer, für die Griechen, für die Römer, für die europäischen Völker des mittleren und nördlichen Europas war das Wichtigste am Menschen das, was aus der geistigen Welt herüberkam. Für die Juden ist das Wichtigste am Menschen das, was zusammenhängt mit der Erde und ihren Kräften. Als der die Erde geistig durchwaltende Gott fühlt sich Jahve.
[ 11 ] So sehen wir, wie als wichtigstes Ereignis in dem vierten nachatlantischen Zeitraum das anzusehen ist, daß sich die Geologie neben die Meteorologie hinstellt. Und das drückt sich nun wunderbar in seinem geistigen Gegenbilde aus in dem altjüdischen Prophetismus.
[ 12 ] Was strebten denn diese Propheten eigentlich an? Wollen wir einmal versuchen, gewissermaßen in das Innerste dieser Prophetenseelen, Jesaias, Jeremias, Hesekiel, Daniel, Joel, Jonas und Zacharias, hineinzuschauen: Was strebten sie an? Ja, wenn man nur wirklich unbefangen diese Prophetenseelen studiert, dann findet man: Sie sind bemüht, im Grunde genommen, eine besondere menschliche Seelenkraft in den Vordergrund des Seelenlebens zu stellen und eine andere zurückzudrängen, gleichsam in die Tiefen des Seelenlebens hinunterzudrängen. Aufmerksam habe ich Sie schon gemacht, wie auf den Michelangeloschen Schöpfungen, auf die ich hingewiesen habe, die Propheten immer so gebildet werden, daß sie in tiefem Sinnen dasitzen, wie getragen von innerlicher Seelenruhe, so daß man sieht: Dasjenige, dem ihre Seele hingegeben ist, hängt zusammen in ihren unterirdischen Gründen mit dem Ewigen. Als den Gegensatz stellt Michelangelo hin die Sibyllen, in die hereinwirken die Elemente der Erde, hereinwirken so, wie es bei der einen ist, daß das Haar vom Winde getrieben wird, daß selbst in das bläuliche Obergewand der Wind hineinzieht; unter diesem Einfluß des Windes tut sie ihre Prophezeiung. Die andere sehen wir von innerer Glut ergriffen: In der eigentümlichen Beweisgeste der Hand sehen wir das Feuer, das irdische Element. Und so könnten wir noch einmal die Sibyllen durchgehen: Sie leben mit den Seelenkräften, die unmittelbar in die Seelen hereinziehen aus der elementarischen Erdenumgebung. Diese Sibyllenkräfte, die sozusagen hereinsaugen in die Seele den Geist der Erdenelemente und ihn zum Ausdruck bringen, diese Sibyllenkräfte wollten die Propheten des alten Judentums zurückdrängen. Wenn Sie wirklich vorurteilslos die ganze Prophetengeschichte lesen, so werden Sie finden: Der Prophet ist bemüht — darin besteht seine Schulung —, den Sibyllenzug in sich zu unterdrücken, ihn nicht aufkommen zu lassen.
[ 13 ] Apollo verwandelt den Sibyllenzug der Pythia dadurch, daß er selber in diesen untertaucht und durch die Sibylle spricht. Die Propheten wollen auch das Pythienhafte ihrer Seele unterdrücken und einzig und allein das kultivieren, was in der klaren Kraft des Ich wirkt, jenes Ich, das mit der Erde verbunden ist, das zur Erde gehört, das das geistige Gegenbild des geologischen Elementes ist. Wie das Ewige im Ich sich kundgibt in gelassener Ruhe, wenn die sibyllinischen Elemente schweigen, wenn alles innere Rasen aufhört, wenn das alles unterdrückt wird, wenn nur Gelassenheit waltet und in die Gründe des Ewigen hineinschaut, das wollten die jüdischen Prophetennaturen entwickeln, und ihre Verkündigungen sollten aus solcher Seelenstimmung hervorgehen, die in der Seele sucht, was in höchstem Maße der Geologie entspricht. So tönt uns das, was bei diesen Propheten hinreißend ist, entgegen wie ein Ausfluß des geologischen Elementes, und selbst dasjenige, was dann anders gekommen ist, als die Propheten es prophezeit haben, zeigt uns gerade, wie das Element der Propheten das geologische ist. Ein zukünftiges Reich, das aber mit äußeren Gebärden an die Erde gebunden sein soll und das diesmalige Reich ablösen soll, ein Himmel auf Erden, das ist, was die Propheten zunächst verkünden, — so eng sind sie verbunden mit Geologie.
[ 14 ] Und hinein strömt noch in die ersten Zeiten des Christentums dieses geologische Element der Propheten, indem man die Wiederkunft des Messias erwartet, aber so, daß er aus den Wolken herniederfahren und auf der Erde ein irdisches Reich begründen sollte. Man wird das, was in der jüdischen Kultur strahlt, nur verstehen, wenn man es in dieser Weise als Geologie versteht. Das war die Sehnsucht der Propheten, das war, was sie ihren Schülern beibrachten: zu unterdrücken das Sibyllenelement, alles das, was die Seele in unterbewußte Tiefen führt, und zu entwickeln, was im Ich lebt. Alle anderen Völker haben andere Beziehungen zu ihren Göttern als die Juden zu ihrem Jahve. Die Beziehungen der anderen Völker zu ihren Göttern waren gegeben, denn es waren die Nachklänge zu dem, was sich gebildet hatte am Verhältnis des Menschen zu den Geistern der höheren Hierarchien während der Saturn-, Sonnen- und Mondenzeit. Das jüdische Volk sollte besonders das ausbilden, was während der Erdenzeit sich entwickeln konnte. Wenn aber das Ich von sich selbst aus ein Verhältnis herstellt zu seinem Gott, wie drückt sich das aus? Nicht als Eingebung, so daß etwa auch das Moralische wie ein Durchwirken der Seele mit den göttlichen Kräften gewesen wäre, — nicht als Eingebung, sondern als Gebot. Die Form des Gebotes, die uns im Dekalog entgegentritt, die tritt uns erst beim jüdischen Volke entgegen. Wenn auch die Wissenschaft noch so sonderbare Dinge faselt von früherem Dasein der Gebote — Hammurabi und so weiter, ich kann jetzt nicht eingehen auf die Torheiten der neueren Wissenschaft —, das, was als Gebote auftritt, wo das Ich unmittelbar dem Gott gegenübersteht und von dem Gott die Norm, die Vorschrift so empfängt, daß dieses Ich ihr folgen muß aus innerem Willen, das tritt uns erst bei dem jüdischen Volk entgegen. Ebenso tritt uns erst bei dem jüdischen Volk entgegen, daß der Gott einen Bund schließt mit dem Volk. Die anderen Götter wirken durch Kräfte, die immer mit dem Unterbewußten der Seele etwas zu tun haben. Vergleichen wir wiederum, wie der Apollo durch die Pythia wirkt, wie die Seele sich vorbereiten mußte, die hinwallte zur Pythia, so daß der Gott zu ihr sprechen könne: Durch das ins Unterbewußte tauchende Seelenleben der Pythia sprach Apollo. Dem steht gegenüber der durch seine Gebote sprechende, mit seinem Volk einen Bund, einen Vertrag schließende Jahvegott, der unmittelbar zu dem Ich der Seele spricht. Und sogleich eifern diese Propheten, wenn das geschieht, was öfter im jüdischen Volk geschehen ist, wenn die Wirksamkeiten der heidnischen Völker Einfluß gewinnen auf das jüdische Volk. Nicht sollten unterbewußte Kräfte in die Juden hereinkommen, alles sollte auf dem Bündnis mit Gott, alles sollte auf dem Prinzip des Gebotes beruhen. Darum sind die Propheten besonders besorgt.
[ 15 ] Und jetzt versuchen wir einmal, einen kleinen Rückblick zu halten, den wir durchsetzen wollen mit dem, was uns die okkulten Erkenntnisse ergeben — einen Rückblick zu halten auf das, was wir gleichsam versuchten, durch das eben Gegebene zu illustrieren.
[ 16 ] Wir haben gestern die dreifache Christus-Tatsache kennengelernt, die in die lemurische und atlantische Zeit hineinfällt. Wir haben gesehen, wie dreimal der Christus die Wesenheit durchsetzt hat, die dann später als nathanischer Jesusknabe erschienen ist, aber so durchsetzt hat, daß diese Wesenheit nicht im irdischen Körper verkörpert war, sondern in den geistigen Welten verblieben ist. Und wenn wir den Blick hinlenken auf das, was da geschehen ist, so müssen wir sagen: Was da in der Atlantis sich vollzogen hat, das ist dann herübergeströmt nach dem Osten. Elias zum Beispiel war einer der Propheten. Wie nur ist dieser Elias ein Prophet? Er dient dem Jahvegott, er dient ihm so, daß in seiner Seele der Nachklang lebt der dreifachen Christus-Tatsache. In seiner Seele lebt die Erkenntnis: Ich habe vor allen Dingen als der Prophet des Jahve den Jahve so zu verkünden, daß in dem Jahve der Christus lebt, der später das Mysterium von Golgatha vollbringen soll; daß er mit den Wirksamkeiten lebt, die er beim dritten Erlebnisse in den Kosmos ergossen hat am Ende der atlantischen Zeit. Den durchchristeten Jehova verkündete Elias. Christus lebte schon in Jehova, im Jahvegott; aber er lebte wie in seinem Abglanz. Wie das Mondenlicht das Sonnenlicht zurückstrahlt, so strahlt Jahve die Wesenheit, die dann im Christus lebte, zurück. Christus strahlte zurück sein Wesen aus dem Jahve- oder Jehovagott. Aber im Geiste der Nachwirkung der dreifachen Christus-Tatsache wirkte solch ein Bote wie der Elias, der gleichsam herzog vor dem nathanischen Jesuswesen, wie es zunächst geistig von Westen nach Osten zog, die Kulturen zu durchsetzen, um dann geboren zu werden als der eine der Jesusknaben. Wie eine Vorverkündigung empfand man es bei allen Völkern, was sich schon gleichsam wie ein Überfluß ergab aus der Meteorologie, namentlich wenn diese berührt wurde von der Geologie.
[ 17 ] Wir erleben das Eigentümliche, daß an der Stätte, die dann so wichtig geworden ist für die Entfaltung des Christentums, eine von diesen vorherverkündeten Tatsachen stattfand. Wir sehen, wie an den verschiedensten Orten Vorderasiens, auch Europas, Feste gefeiert werden, welche gleichsam vorherverkündend sind das Christus-Ereignis, vorherverkündend das Mysterium von Golgatha. Der Adoniskultus und der Attiskultus sind mit Recht als prophetische Vorherverkündigungen des Ereignisses von Golgatha gedeutet worden. Aber wenn wir alle diese Feste recht anschauen, so sehen wir immer, daß sie eigentlich das Künftige noch als Meteorologisches darstellen. Der Gott, der da getötet wird als Adonis und wieder aufersteht, wird nicht gedacht als im Fleisch verkörpert, sondern was man als Gott hat, ist zunächst ein Bild: das Bild jenes engelartigen Wesens, das am Ende der atlantischen Zeit von dem Christus durchsetzt worden ist in den geistigen Höhen und das dann zum nathanischen Jesusknaben geworden ist. Das Schicksal des nathanischen Jesusknaben feierte man im Adonis-, im Attisdienst. Und es war welthistorisches Karma — Sie werden vielleicht noch mehr suchen hinter diesem Worte —, daß an der Stätte, an die die Bibel mit einem gewissen Rechte die Geburt des Jesusknaben stellt, daß in Bethlehem vorher ein Adoniskultus verrichtet wurde. Bethlehem war einer der Orte, wo Adoniskulte verrichtet wurden. Oft hat man dort den sterbenden und auferstehenden Adonis gefeiert und so die Aura zubereitet, indem man die Erinnerung hervorrief: Es gab einmal in geistigen Höhen ein Wesen, das dazumal noch zur Hierarchie der Angeloi gehörte, ein Wesen, welches später auf die Erde kommen sollte als nathanischer Jesusknabe, ein Wesen, das aber dazumal am Ende der atlantischen Zeit durchsetzt war von dem Christus. Was damals geschehen war für die Harmonisierung von Denken, Fühlen und Wollen, das feierte man im Adonisfest. Und an der Stätte zu Bethlehem, wo dieses Adonisfest gefeiert worden ist, haben wir die Gebutrtsstätte auch des nathanischen Jesusknaben. Und es klingen die Worte merkwürdig zusammen, meine lieben Freunde. Sehen wir denn nicht, indem wir aufgesucht haben das dreifache Christus-Ereignis, das überirdische Christus-Ereignis, das dreimal vorangegangen ist dem Mysterium von Golgatha, sehen wir denn nicht vom Westen nach dem Osten herüberziehen den Christus zu der Stätte, wo das Mysterium von Golgatha verrichtet werden sollte? Sehen wir denn nicht, wie er schon in Elias seinen Boten voranschickt, und wissen wir nicht, wie dieser Bote in seiner nächsten Inkarnation wiedererscheint als Johannes der Täufer? Und wird uns nicht von diesem mit einem wunderbaren Zusammenklange der Worte ausdrücklich gesagt: Er schickte seinen Engel voran, daß er ihn verkündigte? Das kann man sagen sowohl von Johannes wie von Elias. Von Elias noch besser, — was diejenigen verstehen werden, die sich an meine Schilderung des Elias erinnern, wo ich dargestellt habe, daß Elias in geistigen Höhen geblieben ist und nur einen Repräsentanten hatte, durch den er wirkte, so daß er nie selbst auf der Erde herumgegangen ist. Wenn Sie das nehmen, so paßt der Ausdruck: Er schickte seinen Engel vor ihm her, noch besser auf Elias als auf Johannes. Solche Boten waren immer Boten des von Westen nach dem Osten gezogenen Christus.
[ 18 ] Und jetzt sollte dasjenige, was Geologie war beim Judenvolk, durchzogen werden von diesem geistigen Wesen, das wir ja seit gestern in seiner eigentlichen Wirksamkeit für die Erde haben betrachten gelernt. Geologie sollte gleichsam durchchristet werden. Man sollte den Geist der Erde in einer neuen Weise empfinden, ihn gewissermaßen loslösen können von der Erde. Das konnte man aber nur, wenn eine Kraft kam, die diesen Geist der Erde loslöste von den Erdenkräften. Das geschah dadurch, daß die Erdenaura von den Christus-Kräften durchzogen wurde und die Erde selbst jetzt dadurch etwas anderes wurde. In die Kräfte, die der Jahvegott entfesselt hatte, zog der Christus ein und machte diese Kräfte selber zu etwas anderem.
[ 19 ] Wenn wir all das überblicken, dann verstehen wir eines: Wir verstehen, warum dem Apollo zum Sinnbild gegeben worden ist der Lorbeer. Für denjenigen, der mit etwas Geisteswissenschaft in die Pflanzenlehre eindringt, ist der Lorbeer eine Pflanze, die stark zusammenhängt mit meteorologischen Verhältnissen. Aus dem, was Meteorologie ist, wird der Lorbeer ganz ausgestaltet und aufgebaut. Eine andere Pflanze ist viel enger an die Erde gebunden, ist sozusagen der Ausdruck geologischer Verhältnisse. Und fühlt man das die Pflanze charakteristisch durchdringende Öl im Ölbaum wirklich so, daß man die elementarischen Kräfte aus der eigenen Seele angeregt fühlt davon, daß der Ölbaum eine Pflanze ist, auf die man aufpfropfen kann einen anderen Sprößling, der am besten an dieser Pflanze gedeiht, dann fühlt man das innige Durchdrungensein des Ölbaumes von dem Öl der Erde. Im Öl fühlt man pulsieren das Durchdringende des Irdischen. Und jetzt erinnern wir uns an etwas, was ich angeschlagen habe im zweiten Vortrag, erinnern wir uns an Paulus, der dazu berufen war, die Verbindungsbrücke zu schlagen zwischen dem althebräischen Altertum und dem Christentum, zwischen Geologie und Christologie. Des Paulus Wirksamkeit entfaltet sich, wie wir gesagt haben, in der Sphäre des Ölbaumes. Und wenn wir den Apollo in den aus Bergesschlünden aufstrebenden Dämpfen vernehmen, durch die er anregt die Pythia und menschliche Schicksale weisheitsvoll ausspricht, so können wir auch fühlen die elementarischen Kräfte, die durch den Ölbaum in die Umgebung strömen und in die eingebettet ist des Paulus Seelenkraft. Wir können sie spüren in seinen Worten. Er taucht gleichsam in den Ölbaum ein, um ihn elementarisch zu fühlen in seiner Aura und sich von dessen Aura inspirieren zu lassen, in dessen geologischem Gebiete seine Wirksamkeit liegt.
[ 20 ] Man liest heute die Dinge eben viel, viel zu abstrakt. Man denkt, daß auch die Dinge, die ältere Autoren ausgesprochen haben, so abstrakt, nur mit dem Hirn zusammenhängend sind wie das, was oftmals neuere Autoren sagen. Man denkt nicht daran, wie nicht bloß Verstand und Vernunft, wie alle Seelenkräfte erden-urständig zusammenhängen können mit dem, was einem gewissen Gebiete die Prägung gibt. Dem Paulusgebiete gab der Ölbaum die Prägung. Und wie wenn er zu sich heraufheben wollte die jüdische Geologie, sprach er — durch das, wozu ihn der Ölbaum begeisterte — Wichtigstes aus über die Beziehungen der vom Christus erfüllten Menschen zu dem, was die Christus-fernen Menschen sind. Hören wir nicht die sonderbaren Worte von Paulus, die wir nicht abstrakt nehmen wollen, sondern die wir nehmen wollen wie etwas, was elementarisch in seiner Seele wurzelt, wie etwas, was er aus diesem Elementarischen seiner Seele heraus als das Wort prägen will, durch das er die Heidenchristen mit den Juden in Beziehung bringen will — hören wir nicht die sonderbaren Worte: «Mit euch Heiden rede ich; denn dieweil ich der Heiden Apostel bin, will ich mein Amt preisen, ob ich möchte die, so mein Fleisch sind, zu eifern reizen und ihrer etliche selig machen. Denn so ihr Verlust der Welt Versöhnung ist, was wäre das anders, denn das Leben von den Toten nehmen? Ist der Anbruch heilig, so ist auch der Teig heilig; und so die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig. Ob aber nun etliche von den Zweigen zerbrochen sind, und du, da du ein wilder Ölbaum warest, bist unter sie gepfropfet und teilhaftig worden der Wurzel und des Saftes im Ölbaum: so rühme dich nicht wider die Zweige. Rühmest du dich aber wider sie, so sollst du wissen, daß du die Wurzel nicht trägst, sondern die Wurzel trägt dich. So sprichst du: Die Zweige sind zerbrochen, daß ich hineingepfropfet würde. Ist wohl geredet. Sie sind zerbrochen um ihres Unglaubens willen; du stehest aber durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich. Hat Gott der natürlichen Zweige nicht verschonet, daß er vielleicht dein auch nicht verschone. Darum schau die Güte und den Ernst Gottes; den Ernst an denen, die gefallen sind, die Güte aber an dir, sofern du an der Güte bleibest; sonst wirst du auch abgehauen werden. Und jene, so sie nicht bleiben in dem Unglauben, werden sie eingepfropfet werden; Gott kann sie wohl wieder einpfropfen. Denn so du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, bist ausgehauen, und wider die Natur in den guten Ölbaum gepfropfet; wie viel mehr werden die natürlichen eingepfropfet in ihren eigenen Ölbaum?»
[ 21 ] So sprach der, von dem wir morgen weiter ausführen werden, wie er aus der jüdischen Geologie herausgeholt hat das, was er zu sagen hatte; wie er die elementarische Kraft, die von der Erde auf im Ölbaum waltet, in so grandioser Weise zum Bilde gemacht hat für das, was er zu sagen hatte.
